Reflexion Luz de Maria.
15. Mai 2016
Brüder und Schwestern Christi: Ich bin keine Expertin, weder in Theologie noch in dogmatischer Philosophie, nur ein Medium, das seit 24 Jahren das Göttliche Wort empfängt. Mein Göttlicher Herr und meine Heilige Gottesmutter haben mich auf Wege geführt, die ich mir nie erträumt hätte, indem sie mir Visionen und persönliche Offenbarungen schickten, die im rechten Augenblick bekanntgegeben werden.
Nach dem, was ich von unserem Erlöser gelernt habe, möchte ich euch allen meine bescheidene Meinung über die Situation kundtun, in der wir uns befinden, denn "welchem viel befohlen ist, von dem wird man viel fordern" (Lk 12,48), und ich möchte nicht aus Unterlassung oder Mitschuld sündigen. Wir befinden uns in einer globalen Situation, außerhalb dessen, was wir als normal oder erträglich bezeichnen würden, angesichts einer globalisierten Menschheit mit fortschrittlicher Technologie, in der der Wissenschaft zugewandte Mensch es geschafft hat, zugunsten des Guten und des Bösen, im Rahmen der unablässigen Herrschaft des Menschen durch den Menschen, einer unmoralischen Wissenschaft den Vorzug zu geben. In diesem unaufhörlichen Kampf um die Weltmacht sind diejenigen unschuldig, die Schmerzen erdulden mussten, all die Experimente mächtiger Staaten oder entmenschlichter Kreaturen, die sich wie Raubvögel auf die wehrlosen Völker gestürzt haben.
Wie viele Antichristen hat die Menschheit doch im Laufe der Geschichte miterlebt! Und in diesem Moment wird der finale Schlag gegenüber den treuen Kindern Gottes und unserer Heiligen Mutter erwartet. Diese Generation ist aus Ungehorsam in jeder Hinsicht vom rechten Wege abgekommen.
Wir können keinen Aspekt der menschlichen Entwicklung betrachten, ohne ihn im Kontext der verheerenden Ereignisse zu sehen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass unter der Herrschaft von Eliten, die die Menschheit regieren und Entscheidungen für uns treffen, ohne dass wir uns dessen bewusst wären, die Technologie ein Mittel ist, um den Menschen zu entmenschlichen, seine Gedanken und alle seine Gefühle zu kontrollieren, damit die mangelnde Empfindsamkeit den Platz Gottes im Innern des menschlichen Wesens verschleiert, und der Mensch das Böse mit dem Guten verwechselt und sein Geist unbewusst unterschwellige Botschaften empfängt, um sich unangemessen zu verhalten und sich letztendlich der Sünde hinzugeben.
Bis der Mensch bereitwillig anerkennt, das Böse als das Gute wahrzunehmen, da die mangelnde Unterscheidungsfähigkeit Menschen zu Maschinen macht. Ich rufe mir den heiligen Patriarchen Hiob ins Gedächtnis, der einer großen Prüfung unterzogen wurde, aber trotz alledem seine Loyalität gegenüber Gott bewahrte. Er ist in diesem Moment ein Beispiel, da sein Leben das vorwegnimmt, was dieser Menschheit widerfahren wird. Wir werden mit der großen Bewährungsprobe konfrontiert. Wie viel wird jeder von uns in diesem Moment bereit sein zu geben, wenn Gott beschließt, uns auf die Probe zu stellen? ... Werden wir uns nach den Worten des heiligen Patriarchen richten? "Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen; der Name des Herrn sei gelobt." (Hiob 1,21) Diese Geduld kommt nicht von ungefähr. Sie ist das Ergebnis einer Beziehung zu Gott durch das Gebet.
Der Mensch hat sich allmählich Stück für Stück zum Schlechten gewandelt, ohne dass er sich dessen bewusst wäre. Das ist die List des Teufels. Jesus Christus lehrt mich, dass der Geist des Menschen in diesem Moment durch Wut gekennzeichnet ist, zugunsten des Angriffs, nur durch Wohlgefallen gegenüber dem Teufel, denn der Geist ist verkommen, verbraucht, angesichts der Infiltration durch die Entwicklungen der Technologiebranche, mit dem Ziel den Menschen von seinem Platz zu drängen, an den er gehört, und auf diese Weise den Weg zum Antichristen zu ebnen.
Unsere Mutter sagt mir: "Der Körper des Menschen spiegelt die geistliche Lustlosigkeit wider. Er lebt ohne Motivation, ohne Hingabe, ohne kreative Energien, um seinen Zustand der Lethargie, in die er versetzt wurde, ja nicht verlassen zu müssen. Er versucht es sich so einfach wie möglich zu machen, ohne körperliche oder geistige Anstrengungen, geschweige denn geistlicher Art."
Es gilt das Recht des Stärkeren und eine große Gleichgültigkeit unter den Kindern Gottes, die nicht durch Warnungen belastet werden möchten, darunter auch einige prominente Theologen unserer Katholischen Kirche, die unter dem Vorwand der Göttlichen Barmherzigkeit eine Welle der Unglaubwürdigkeit gegenüber der Verkündung des Göttlichen Wortes innerhalb dieser Generation ausgelöst haben, von denen manche energisch die Existenz der Sünde leugnen und andere diese komplett ignorieren. Jesus Christus sagt mir, dass dieses Szenario nicht das ist, was Er der Erde prophezeit hat. Er kam nicht, um zu indoktrinieren, sondern um die Herzen Seiner Kinder mit Glauben, Gehorsam, Liebe, Nächstenliebe, Vergebung und Hoffnung zu erfüllen. Christus sagt mir: "Denket nicht, dass Ich gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Nicht aufzulösen bin Ich gekommen, sondern zu erfüllen. Denn Ich sage euch wahrlich: Bis dass Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis dass es alles geschehe. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich." (Mt 5,17-19) Ich sage euch: Derjenige der Ohren hat, möge hören.
Verwirrung macht sich bei manchen Kindern des Volkes Gottes breit; deshalb ruft unsere Mutter uns immer wieder dazu auf, die Heilige Schrift zu verinnerlichen, unser Wissen zu vertiefen, und die Hilfe des Heiligen Geistes in unserem Leben zu erbitten, um die Erkenntnis zu erlangen. Christen müssen also in ihrem Geiste wachsen, sich stärker dem Himmel zuwenden, in einem Leben auf Erden, dass durch die Lehren Christi, Sein Werken und Handeln, geprägt ist. Um zu erkennen, müssen wir unsere Bereitschaft und unser Wissen einsetzen, denn der Christ kann in diesen Zeiten nicht zur Hälfte existieren. Er muss sich gegenüber seinem Geiste und der Wahrheit verpflichten, wenn er seine Seele retten möchte.
Jesus Christus wird bei seiner Zweiten Wiederkehr keine Menschen in der Weise annehmen, wie manche glauben. Ich selbst habe die Göttliche Barmherzigkeit erfahren, doch ich weiß, dass die von Gott angewandte Göttliche Gerechtigkeit notwendig ist, weil Gott andernfalls nicht perfekt wäre.
Wir erleben alle Anzeichen dafür, dass sich die Erde auf ungewöhnliche und unvorhergesehene Weise verhält, ohne dass die Wissenschaft eine Erklärung dafür hat. Doch für den Menschen ist es besser, die Zeichen der Zeit zu leugnen, als sich die schwere Last aufzubürden, zu glauben oder zu akzeptieren und bereit zu sein, entgegen dem Lauf der Welt zu wandern. Die Erde ist schon bereit, ihre Stärke zu zeigen, und gleichzeitig ihre Schwäche, für die der Mensch verantwortlich ist. Die schlafenden Vulkane erwachen. Die vulkanische Aktivität wird immer intensiver, die Elemente werden in jedem Fall rücksichtsloser und entschiedener mit dieser Generation umgehen, die vergisst, ungehorsam ist und im Unglauben gefangen alles in automatisierte Abläufe presst. So ist der indoktrinierte Mensch entstanden.
Der Mensch lässt seine Gerechtigkeit walten, ohne an die Existenz Gottes zu denken, die über jedem Menschen schwebt, und Christus nähert sich Seiner Zweiten Wiederkehr, vor der sich niemand verstecken kann. Das Geschenk des Lebens wird in jedem Augenblick missachtet. Das Universum erschaudert angesichts dieser schrecklichen Gräuel! Die Verfolgung wurde unkontrolliert entfesselt. Die Verbrechen gegen das Leben sind erschreckend, ebenso die ständigen Schikanen und die Ignoranz des Menschen gegenüber Gott und Seinem Göttlichen Willen für den Menschen. Der Mensch lebt so, wie ihn die weltlichen Mächte geformt haben, in Unterwürfigkeit, obschon er sein Fehlverhalten sieht, zu dem alleinigen Zwecken, die Menschheit zum Sklaven des Antichristen zu machen. Ein Großteil unserer Brüder und Schwestern erkennt dies nicht, da ihnen die Prophezeiungen und die Ankunft des Antichristen verleugnet wurden.
Es ist bedauerlich, dass angesichts der Unkenntnis aus Ignoranz, in der das Volk Gottes seitens mancher Vertreter der kirchlichen Hierarchie gehalten wird, indem die jüngsten Wahrheiten und die tatsächlichen Geschehnisse unserer Zeit verschwiegen werden, unsere Brüder und Schwestern blind vorauseilen, ohne den Usurpator, den Antichrist, zu erkennen. Dass ihm, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafür dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf dass sie selig würden. Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge. (2 Thess 2,9-11)
Leider gibt es einen irdischen Gott oder Götzen, dem der Mensch folgt: Das Geld, dass alle, alle Institutionen jeglicher Art, ins Verderben gestürzt hat, um die Glaubwürdigkeit zu verfälschen und zu erreichen, dass der Mensch sich auflehnt, Volk gegen Volk, Staat gegen Staat und so weiter und es wird das geschehen, was geschrieben steht. Die erschütterte Menschheit ist keine Allegorie, sondern eine Wahrheit, die in den Medien dargestellt wird. Ständig ereignen sich neue Naturkatastrophen, neue Krankheiten greifen den menschlichen Organismus an, Ernteerträge gehen angesichts des Klimawandels verloren und die Atomenergie wird zur Geißel der Menschheit. Die Menschheit sieht es, erlebt es, fühlt es, aber weigert sich dennoch hartnäckig, diese Phänomene als anormal zu beurteilen.
Die Sonne lässt ihre hochintensive Strahlung auf die Erde niedergehen, Tiere sterben aus und Ökosysteme werden zerstört. Und obwohl all dies geschieht, will der Mensch es immer noch nicht glauben. Meteoriten und Kometen nähern sich der Erde und bedrohen den Planeten, doch der Mensch glaubt nicht, möglicherweise, da diese Prophezeiungen schon vorher verkündet wurden, wobei es sich diesmal nicht um eine weitere Prophezeiung, sondern um die Prophezeiung vor den Ereignissen handelt. Gleich aber wie es zu der Zeit Noahs war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. (Mt 24,37)
Was wird sein, wenn unerklärlicherweise Feuer vom Himmel regnen wird? Wird der Mensch dann immer noch leugnen, dass das, was passiert, nicht mehr mit dem Gefüge des Sonnensystems einhergeht? Wird es etwa so sein, dass sich manche bis zum Eintreffen der Meteoriten auf Erden nicht wandeln und die Kirche mit der Bitte um Vergebung aufsuchen werden?
Ich werde nicht schließen, ohne daran zu erinnern, was die Hochheilige Gottesmutter in Fatima (1917) sagte: "Satan wird versuchen, die Geister der großen Wissenschaftler zu verführen, die die Waffen entwickeln, mit denen es möglich sein wird, einen Großteil der Menschheit binnen weniger Minuten zu zerstören. Er wird die Mächtigen beherrschen, die die Völker regieren und sie dazu veranlassen, eine riesige Menge dieser Waffen herzustellen. Und wenn die Menschheit sich nicht weigert, werde Ich gezwungen sein, den Schutz Meines Sohnes aufzugeben. Dann wird der Tag kommen, an dem Gott die Menschen mit einer solchen Härte strafen wird, wie Er es mit der Flut getan hat."
In diesen Botschaften, die ich seit dem 13. Mai erhalte, an dem sich der 99. Jahrestag von Fatima jährt, sagt uns die Hochheilige Gottesmutter: "Die Technologie ist fortgeschritten und hat gleichzeitig Menschen hervorgebracht, die nicht so denken und handeln wie die meisten. Die vom Menschen erschaffene und missbräuchlich angewandte Wissenschaft ist die Waffe, mit der der Mensch sich selbst geißelt."
"Eine noch größere Waffe, als die, die euch bekannt sind, befindet sich im Besitz einer Macht, die nicht zögern wird, diese einzusetzen, sobald sie sich angegriffen fühlt. Die große Torheit des Menschen hat zum Bau dieser Waffe geführt, die riesige Zerstörungen auf der Erde hinterlassen könnte."
Lasst uns beten, denn der Mensch wird im Lichte Gottes betrachtet werden, einer nach dem anderen in demselben Moment, ohne dass jemand sich selbst oder anderen helfen kann, da jeder seiner eigenen Gewissensprüfung unterworfen sein wird. Die Ankündigung ist kein Mythos oder bereits Vergangenheit. Es handelt sich hierbei um eine Realität, die der Himmel seinen Kindern als Akt der Barmherzigkeit schicken wird. Amen.