Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662728 mal)

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« Antwort #3648 am: 23. Juni 2016, 12:55:19 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

18. Juni 2016

Mein geliebtes Volk: In diesen Zeiten muss Mein Volk Mut, Wille und Entschlossenheit zeigen. Mein Volk hält am Gehorsam gegenüber Unserem Willen fest. In diesen Zeiten reicht es nicht aus, wenn Mein Volk nur die Geistlichkeit übernimmt, die die Menschheit sich selbst aufbürdet.

Ich rufe euch auf, geistlicher zu werden, damit die Kraft euch zum Wohl der Seele stärkt. Die Handlungen und Taten, die der Menschheit in diesen Zeiten den Verstand rauben und sie in die Fänge des Bösen führen, sollen Mein Volk stattdessen geistlich stärken.

Meine Kinder sollen den ständigen weltlichen Reizen widerstehen, angesichts zügelloser Unmoral, angesichts des Unbewussten und der schlechten Verhaltensweisen. Dies wird nicht gelingen, solange ihr euch Mir verweigert, um bessere Kinder in Meinem Sinne zu werden, indem ihr betet und dieses Gebet in die Tat umsetzt, im Bewusstsein dessen, was weltweit geschieht, während ihr einander stärkt und Mich in der Eucharistie empfangt.

Ihr müsst eure Seele retten, indem ihr all den falschen Lehren widersteht, inmitten all der Meinungen, die euch zweifeln und gegenüber Meinem Wort erzittern lassen. Der Mensch ist in diesen Zeiten brutal, arrogant und dem Frieden abgekehrt. Glaubt nicht, dass die Schöpfung all die Gewalttaten, die verübt werden, duldet.

Kinder, ihr sollt in diesen Zeiten in Meiner Liebe wohnen, den Glauben aufrechterhalten, während ihr fortwährend reift, Mich erkennt, Mich ehrt und weiterhin an Meiner Liebe festhaltet.

Ihr müsst verstehen, dass die Liebe euch mit Mir verbindet. Als rationale Wesen, die ihr seid, verbindet euch die Liebe mit Mir und eurem Nächsten. Daher ist es notwendig, dass ihr dieses Gesetz nicht vergesst, auf dass das Böse euch nicht spalten möge. Bleibt wachsam angesichts des geringsten Verlusts an Frieden, haltet ein, prüft euch und lasst nicht zu, dass das Böse euch in Zwietracht führt. Seid klug und erkennt, dass dies das Werk des Teufels ist. Er will euch in Streit, Uneinigkeit, Unverständnis halten, damit die zwischenmenschlichen Beziehungen zerbrechen und Meine Kinder zerstreut werden und die Brüderlichkeit verachten.

Bei Ausübung des freien Willens irrt die Menschheit, wenn sie diesen ohne Berücksichtigung Unseres Göttlichen Willens ausübt, und das ist der Grund, weshalb viele Situationen in die Sünde führen.

Mein Volk, Ich rufe dich auf, das Gebet zu praktizieren und nachzusinnen, um den Seelenfrieden aufrechtzuerhalten und die Wahrheit zu finden, die in jedem von uns wohnt. Andernfalls werdet ihr zu Maschinen, Werkzeugen eurer Brüder und Schwestern, ohne dass das Werk oder die Tat des Menschen dem rechten Wege folgt.

Der Mensch glaubt, sich im Besitz seines Lebens zu befinden, er meint, die Geschicke auf Erden leiten zu können, er glaubt, der Schöpfer allen Lebens zu sein. Die meisten Menschen sorgen in diesen Zeiten für Zerwürfnisse in ihrem Umfeld, das menschliche Ego eines Großteils Meiner Kinder ist krank. Die Forderungen des menschlichen Egos ruinieren Wohngemeinschaften, wenn das Streben nach Macht innerhalb der Familie durch ständige Hinterlist eines Menschen gegenüber den anderen Familienmitgliedern geprägt ist.

Mein Volk, erst wenn jeder sein Wesen ehrlich geprüft hat, und dazu in der Lage ist, seine eigenen Unzulänglichkeiten zu erkennen, wohl wissend inwieweit diese Unzulänglichkeiten sein Leben und sein Umfeld beeinträchtigen, erst wenn jeder sich auf diese Weise selbst reflektiert, wird der Teufel keine Macht mehr haben, euch wie Marionetten nach seinen Gunsten zu behandeln und euch von der rechten Tat und Handlungsweise abzubringen. Wer seine Fehler nicht erkennt, seine eigenen Wünsche nicht hinter sich lässt, wird nie in der Lage sein, sich von seiner eigenen durch schlechte Absichten geprägten Bequemlichkeit zu lösen.

Mein Volk, wenn das menschliche Wesen nicht in der Lage ist, sich selbst zu reflektieren, wird es seinen Brüdern und Schwestern großen Schmerz zufügen, und jeder, der sich selbst reflektiert, wird verachtet werden.

"Ich werde sein, der Ich sein werde" (Mose 1,14) und Ich kenne jedes einzelne Meiner Kinder, und bitte euch, dass, wenn ihr euch selbst, eure guten oder bösen Taten erkennen möchtet, ihr bescheiden sein sollt und euch mit einem Blick jenseits des menschlichen Egos betrachten müsst.

Meine geliebten Kinder, der Hochmut führt euch dazu, zu glauben, dass ihr unverzichtbar seid, während er euch den Wunsch verleiht, diejenigen in eurem Umfeld zu unterwerfen, bis das menschliche Wesen von Einsamkeit erfüllt ist und das menschliche Ego von Hilflosigkeit dominiert wird, während die Brüder und Schwestern sich entfernen und das Wesen begreift, dass es einen Teil der Gemeinschaft bildet, um Mein großes Werk zu vollenden.

Kinder, in diesen Zeiten hat der Teufel es auf das menschliche Ego abgesehen, mit dem Ziel, die Intoleranz in den Familien zu erhöhen. Der Teufel weiß, dass eine Gesellschaft ohne Familienstrukturen im Chaos enden wird.

In seinem Eifer erhebt der Mensch sich gegenüber seinen Brüdern und Schwestern. Er ist geistlich gesunken und abgestiegen. Der Teufel hat dies ausgenutzt, um mit Stärke anzugreifen und die Menschen ins Verderben zu stürzen, ob bewusst, unbewusst oder aus Ignoranz. Im geistlichen Sinne wurden diejenigen, die Böses verrichten, auf die Verrichtung des Bösen vorbereitet, während Meine Kinder in einem geistlichen Zustand verharren, in dem es ihnen schwerfällt, den Reizen, dem Unrecht und der Sünde unmittelbar zu widerstehen.

Das menschliche Wesen hat sich fern von Mir dem Wissen gewidment, und das hat dazu geführt, dass das Ego sich an menschlichem Wissen ersättigt, ohne das vollkommene Wissen durch das Werk des Heiligen Geistes aufzunehmen.

Obwohl das Böse begrenzt wird, weil es nur soweit geht, wie es zugelassen wird, habt ihr das wahre geistliche Gleichgewicht nicht aufrechterhalten, um zu verhindern, dass das Böse euch weiter durchdringt. Ich möchte keine fanatischen Kinder, keine ignoranten Kinder, keine ungeduldigen Kinder. Ich möchte, dass das geistliche Gleichgewicht euch dazu bringt, die rechte Einheit mit unserem Göttlichen Willen aufrechtzuerhalten. Das wohl des Menschen geht so weit, wie der Mensch es zulässt.

Denkt daran, dass der Teufel Anhänger für die Ausübung des Bösen braucht, die sich dessen unbewusst sind, die sich boshaft verhalten und hierdurch isoliert werden, die böse Werke und Taten verrichten, ohne sich darüber im Klaren zu sein.

Ihr sollt zu Mir kommen, denn ohne Mich werdet ihr das Ewige Leben nicht schauen.

Mein Volk: Wie Ich euch dazu ermahnt habe, euch vorzubereiten, und doch sehe Ich nur Wenige, die der Verkündung Meines Wortes folgen!

Die Schöpfung reagiert angesichts der sich nahenden Ereignisse, und der Mensch, der nicht von Mir begleitet werden möchte, vernachlässigt Meine Warnungen.

Betet Meine Kinder, betet, das Böse gewinnt in jedem Augenblick neue Anhänger. Es bemächtigt sich der Seelen inmitten von Ressentiments, Zwietracht und Überheblichkeit.

Betet Meine Kinder, betet, die Vereinigten Staaten werden nicht mehr die starke Macht sein, die Entscheidungen trifft. Sie wird nur eine Macht von vielen sein, die ohne Mich existiert. Angesichts dessen ist sie den unvorhersehbaren Angriffen derer ausgesetzt, die sich als ihre Feinde herausstellen. Daher wird dieses Land leiden, während die Zukunft gestaltet werden soll. Die Natur geißelt das Land stark, während es an der ständigen Blasphemie, Ketzerei und Entwürdigung Meines Wortes festhält. Die Erde bebt und einige Küstenstädte leiden wie nie zuvor. Die Erde wird zum Meer.

Betet Meine Kinder, betet für England, denn es wird irrsinnig leiden. Das Wasser wird das Land inmitten eines seltenen Wetterphänomens geißeln. Ich wurde verachtet, durch Unterstützung dessen, was Meinem Willen widerspricht. Mein Gesetz wurde übertreten. Das Leid kommt im Beisein von Krankheiten, die dieses Land vor vielen Jahren letztmalig heimgesucht haben.

Betet Meine Kinder, betet, Russland erhebt sich, wobei es zu schlafen schien, gegenüber der Menschheit und in einem vorübergehenden Bündnis, das von allen gefürchtet wird.

Während weggeschaut wird, zeigt es seine Macht, und mit Hunderten von Wesen wird Italien überfallen, wo der Zorn sich entlädt. Italien, wie du weinen wirst, bevor du erwachst und davor gewarnt wirst, das Elixier des Todes nicht zu trinken! Oh Italien, die Bewunderung der Welt wird sich in Trauer um dich wandeln.

Betet Meine Kinder, betet für Frankreich, mit seiner Musik, seinen böhmischen Nächten, das gleichzeitig Mein Volk ist, und für dieses Volk komme Ich, obschon Ich auf wenig Akzeptanz stoße. Nachdem der hohe Turm eingestürzt ist, wird dieses Land erschüttert werden.

Findet euch zum Rosenkranzgebet ein, haltet das Gebet aufrecht, und geht ein wahres Bündnis zur Verkündigung Meines Wortes ein. Der Komet offenbart sich. Der Augenblick wird kommen, in dem Ich Meinen Kindern das Böse verkünde, von dem sie bedroht sind.

Betet Meine Kinder, betet für Venezuela und Argentinien, der Frieden dieser Länder wird destabilisiert, der Verstand wird geraubt und die Fanatiker verkaufen dem Volk Waffen, die es erhält, ohne zu wissen, warum und weshalb, und die es anschließend in Trauer stürzen und Gewalt verbreiten werden, die die weltweite Staatengemeinschaft alarmieren wird.

Mein Volk, bleibe treu. Ich Bin der treue und gerechte Richter. Mein Volk wird makellos sein, jedoch niemals besiegt, obschon das Böse Meinen Kindern Leid bringen wird. Dann werde Ich Meinem Volk Meinen eigenen Engel schicken, und ohne die vom Menschen produzierten Waffen, wird Mein Volk erstarken, Mir Treue schwören, seinen Weg gestalten, die Schlafenden wecken, zum Horizont blicken und wissen, dass Ich jedes von Mir erschaffene Wesen in jeder Lebenslage, in der Stille und im Wort behüte.

Der Seelenfeind wird nicht siegen. Ich habe euch vor dem ewigen Tod errettet. Ihr seid Mein Volk, die Frucht Meines Blickes. Ich segne euch, Ich liebe euch. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #3649 am: 24. Juni 2016, 06:56:40 »
TAGESGEBET
Allmächtiger Gott,
führe deine Kirche auf dem Weg des Heiles
und gib uns die Gnade,
den Weisungen Johannes‘ des Täufers zu folgen,
damit wir zu dem gelangen,
den er vorausverkündet hat,
zu unserem Herrn Jesus Christus, deinem Sohn,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

FÜRBITTEN
Im fürbittenden Gebet rufen wir zu Jesus Christus, dessen Kommen der heilige Johannes der Täufer dem Volk Israel verkündete:
Für die ganze Kirche: mache sie bereit, den Weg der Buße zu gehen. - Lasset zum Herrn uns beten: Herr, erbarme dich.
A.: Christus, erbarme dich. Herr, erbarme dich.
Für alle, die über andere Macht haben: lass sie Gottes Gebot achten. - Lasset zum Herrn uns beten: Herr, erbarme dich.
Für die verfolgten Christen: bewahre sie vor Zweifel und Mutlosigkeit. - Lasset zum Herrn uns beten: Herr, erbarme dich.
Für unsere Gemeinde: gib, dass wir freimütig unseren Glauben bekennen. - Lasset zum Herrn uns beten: Herr, erbarme dich.
Herr, unser Gott, auf die Fürsprache des heiligen Johannes des Täufers wecke in uns die Erwartung auf das Kommen deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.     A.: Amen.
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« Antwort #3650 am: 24. Juni 2016, 23:06:45 »
Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers

Johannes der Täufer ist außer Maria der einzige Heilige, dessen leibliche Geburt in der Liturgie gefeiert wird, und zwar seit dem 5. Jahrhundert am 24. Juni, sechs Monate vor der Geburt Jesu. Aus dem Bericht des Lukasevangeliums (Lk 1) wird entnommen, dass Johannes schon vor seiner Geburt geheiligt wurde, damals, als Maria zu Elisabet kam. Die ungewöhnlichen Ereignisse bei seiner Geburt weisen auf die Bedeutung des Johannes in der Heilsgeschichte hin. Er steht an der Schwelle vom Alten zum Neuen Bund; er war dazu berufen, durch seine Predigt von der Gottesherrschaft und seinen Ruf zur Umkehr das Volk auf das Kommen Jesu vorzubereiten. Jesus selbst empfing von ihm die Bußtaufe. Die ersten Jünger Jesu kamen aus dem Kreis der Johannesjünger. Johannes selbst verstand sich als den Rufer in der Wüste, den Vorläufer des Größeren, der nach ihm kommen sollte. Jesus aber nennt ihn den Größten unter allen Menschen, gleichsam den wieder gekommenen Elija (Mt 11, 8.11.
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« Antwort #3651 am: 24. Juni 2016, 23:07:57 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ (Joh 3,30)

Der größte unter den Menschen wurde gesandt, damit er für den Zeugnis ablege, der mehr war als ein Mensch. Wenn er, der der größte unter allen Menschen war (vgl. Mt 11,11), tatsächlich sagt: „Ich bin nicht der Messias“ (Joh 1,20), und wenn er sich vor Christus erniedrigt, dann müssen wir doch begreifen, dass Christus mehr als ein Mensch war [...] „Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen“ (Joh 1,16). Was heißt das: „Wir alle“? Es heißt, dass die Patriarchen, die Propheten und heiligen Apostel, dass alle, die vor der Menschwerdung lebten oder hernach vom Fleisch gewordenen Wort selbst entsandt wurden, dass wir alle aus seiner Fülle empfangen haben. Wir sind Gefäße, er ist die Quelle. Johannes [...] ist also Mensch, Christus ist Gott: Der Mensch muss sich erniedrigen, damit Gott erhoben wird.

Damit der Mensch lerne, kleiner zu werden, wurde Johannes an dem Tag geboren, von dem an die Tage abnehmen; um uns begreifen zu lassen, dass Gott erhoben werden muss, wurde Christus an dem Tag geboren, von dem an die Tage wieder länger werden. Darin liegt ein tiefes Geheimnis. Wir feiern die Geburt des Johannes wie die Geburt Christi, weil in dieser Geburt ein großes Geheimnis liegt. Was für ein Geheimnis? Das Geheimnis unserer Größe. Lasst uns selber kleiner werden, um in Gott größer zu werden. Erniedrigen wir uns in unserer Kleinheit, um in seiner Größe erhoben zu werden.

Predigt 289,3. Predigt zur Geburt von Johannes dem Täufer
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« Antwort #3652 am: 24. Juni 2016, 23:11:36 »
Buch Jesaja 49,1-6.

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt.
Er machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.
Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.
Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim Herrn und mein Lohn bei meinem Gott.
Jetzt aber hat der Herr gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des Herrn geehrt und mein Gott war meine Stärke.
Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.

Psalm 139(138),1-3.13-14.15-16.

Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.

Denn du hast mein Inneres geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast.
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.

Als ich geformt wurde im Dunkeln,
kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde,
waren meine Glieder dir nicht verborgen.
Deine Augen sahen, wie ich entstand,
in deinem Buch war schon alles verzeichnet.

Apostelgeschichte 13,16.22-26.

In der Synagoge von Antiochia in Pisidien stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte: Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört!
Nachdem er ihn verworfen hatte, erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des Isai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will, vollbringen wird.
Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt.
Vor dessen Auftreten hat Johannes dem ganzen Volk Israel Umkehr und Taufe verkündigt.
Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin.
Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen! Uns wurde das Wort dieses Heils gesandt.

Evangelium nach Lukas 1,57-66.80.

Für Elisabeth kam die Zeit der Niederkunft, und sie brachte einen Sohn zur Welt.
Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr.
Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben.
Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen.
Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt.
Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle.
Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes.
Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott.
Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa.
Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war.
Das Kind wuchs heran, und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten.
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« Antwort #3653 am: 25. Juni 2016, 07:46:23 »
TAGESGEBET
Jesus hat gesagt:
„Nicht nur vom Brot lebt der Mensch,
sondern von jedem Wort,
das aus Gottes Mund kommt.“
Darum bitten wir:
Gott, unser Vater.
Verwirrt vom Geschwätz unserer Tage,
erschöpft von Arbeit und Sorgen,
suchen wir dich und rufen:
Komm uns entgegen.
Rede uns an.
Gib uns ein Wort,
das uns ändert und heilt,
das uns nährt und befreit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 320, 41)



FÜRBITTEN
Im Gebet wenden wir uns an Christus, den Sohn der Jungfrau Maria:
Für alle Christen: gib ihnen Vertrauen und Hoffnung auf dein Erbarmen. (Stille) Herr, erbarme dich.
A.: Amen.
Für die Mächtigen dieser Welt: leite ihre Schritte zu Frieden und Versöhnung. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für alle Schwachen: mach sie stark durch deine Kraft. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für unsere Wohltäter: schenke ihnen das ewige Leben. (Stille) Herr, erbarme dich.
Barmherziger Gott, du hast die Jungfrau Maria erwählt, die Mutter deines Sohnes zu werden. Mit Maria preisen wir deine Güte und bitten dich um Erhörung durch ihn, Christus, unseren Herrn.
A.: Amen.
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« Antwort #3654 am: 25. Juni 2016, 07:47:49 »
 ;tffhfdsds

"DAS CHRISTENTUM ruht in dieser Zeit."
da alte Ordnungen untergehen
und in der Verwandlung stehen,
altgefügte Gemeinschaften zerbrechen
und neue noch nicht gewachsen sind,
da das Böse als eine eschatologische Möglichkeit
des Endes aller Geschichte
als von innen, aus der Welt selber entspringend,
in Erwägung gezogen werden muss -
das Christentum und seine Kirche
ruht da auf den Kniescheiben
glaubhafter Christen“ (Edzard Schaper).
 
« Letzte Änderung: 25. Juni 2016, 07:52:19 von Tina 13 »
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« Antwort #3655 am: 25. Juni 2016, 07:53:41 »
Hl. Wilhelm von Vercelli

Ordensgründer

* um 1085 in Vercelli in Italien
† 25. Juni 1142 im Kloster San Salvatore di Goleto in Soriente bei Lioni in Italien

Nach dem Tod seiner Eltern reiste Wilhelm zur Jakobus-Wallfahrtsstätte nach Santiago de Compostela und wollte auch ins Heilige Land pilgern; davon ließ er sich von Johannes von Matera abbringen, der ihm riet, gleich ihm Einsiedler zu werden. So ließ er sich 1114 auf dem Berg Monte Vergine bei Avellino nieder. Auch von Wilhelm erzählt die Legende, dass er in jener Zeit den Wolf, der seinen Esel getötet hatte, zwang, ihm nun selbst die Lasten zu tragen. 1118 schlossen sich Wilhelm mehrere gleichgesinnte Männern und Frauen, Laien und Priestern an, vergleichbar der Kommunität, die Norbert von Xanten gleichzeitig in Prémontré ins Leben rief. Sie errichteten ein Hospiz, daraus entstand die Kongregation Monte Vergine.

Wilhelm verpflichtete seine Anhänger zu eigener Hände Arbeit, zur Mildtätigkeit und Einhaltung der Tagzeitengebete, seine Regel betonte Buße und Demut. Um 1124 setzten die an der Kommunität beteiligten Priester die Errichtung einer Maria geweihten Kirche auf dem Berg durch, da ihre Aufgabe der Gottesdienst, nicht die manuelle Arbeit sei - seither heißt der Berg Monte Vergine, Berg der Jungfrau. 1126 wurde die Gemeinschaft anerkannt, aber bald schon gerieten die Priester von neuem mit dem Gründer in Konflikt wegen der Geldschenkungen, die die Gemeinschaft erhielt und die Wilhelm an die Armen verteilte, während die Priester sie als Eigentum der Kirche betrachteten. Die Gemeinschaft brach auseinander, Wilhelm musste mit einigen Mitbrüdern das Kloster auf dem Monte Vergine verlassen, das in der Folge die Lebensform der Benediktiner annahm.

Wilhelm begab sich in die Einsiedelei am Monte Laceno bei Eboli, dann in die von Serracognato nahe Calciano bei Potenza, lebte weiterhin als Büßer und gründete mehrere Klöster, so S. Cesaro bei Rocca San Felice, Incoronata bei Foggia, Pierno bei San Fele und 1133 San Salvatore di Goleto in Soriente bei Lioni, wo er starb. Aus den kleinen Anfängen auf dem Monte Vergine folgten mehrere Klostergründungen, auch für Nonnen. Von seiner Wirksamkeit in Süditalien zeugt sein Ehrentitel Apostel des Mezzogiorno.

1807 wurden Wilhelms Gebeine auf den Monte Vergine übertragen, der bis heute einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Süditalien ist.
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La Salette 1846



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