Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662795 mal)

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« Antwort #3712 am: 05. Juli 2016, 05:03:02 »
Hl. Antonius Maria Zaccaria

Priester, Ordensgründer
* 1502 in Cremona in Italien
† 5. Juli 1539 daselbst

Er wurde in Cremona geboren. Zuerst war er Arzt, dann wurde er Priester. Er gehört zu den großen Erneuerern der Kirche im 16. Jahrhundert. Vor allem wollte er im Klerus wieder den Geist des Evangeliums wecken. Er gründete die Regularkleriker vom heiligen Paulus, Barnabiten genannt nach dem St.-Barnabas-Kloster in Mailand, das die Gründer 1538 bezogen. Auch die „Englischen Schwestern vom heiligen Paulus“ (Angeliken) sind seine Gründung. Als Volksmissionar predigte er, vom Apostel Paulus inspiriert, Jesus, den Gekreuzigten, und verbreitete die Verehrung des heiligsten Altarsakraments. Das Freitagsläuten und das Vierzigstündige Gebet gehen auf seine Anregung zurück. Er starb schon 1539.

Wie Verrückte

„Auf, auf, Brüder! Wenn es bei uns bis jetzt noch eine gewisse Unentschlossenheit gab, werfen wir sie zusammen mit aller Nachlässigkeit von uns, und laufen wir wie Verrückte nicht nur auf Gott zu, sondern auch zum Mitmenschen!“ (Antonius Maria Zaccaria, Brief von 1531)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3713 am: 05. Juli 2016, 05:07:30 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

Er verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten

Jesus Christus, von seinen Feinden aufs Schlimmste verachtet und verhöhnt, bemüht sich noch mehr darum, ihnen Gutes zu tun [...] Er durchwandert Städte und Dörfer und geht in die Synagogen: so lehrt er uns, wie wir auf Verleumdungen nicht mit Verleumdung antworten sollen, sondern mit noch größeren Wohltaten. Ja, wenn du deinem Nächten Gutes tust, tust du es um Gott und nicht um den Menschen zu gefallen. Was immer Menschen tun, hör nicht auf, ihnen Gutes zu tun! Dein Lohn wird umso größer sein [...] Schau, Christus wartete nicht, bis Kranke zu ihm kamen: er ging auf sie zu und brachte ihnen gleichzeitig die zwei wesentlichen Güter: das Evangelium vom Reich und die Heilung all ihrer Krankheiten.

Und damit begnügte er sich nicht: er zeigte ihnen noch auf andere Weise, wie sehr er um sie besorgt war: „Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.“ Nimm nochmal zur Kenntnis, wie sehr ihm eitler Ruhm zuwider war. Er wollte nicht alle Welt auf seine Seite ziehen, er sandte seine Jünger aus. Er wollte sie nicht nur für die Kämpfe ausbilden, die ihnen in Judäa bevorstanden, sondern auch für die Schlachten, die sie auf der ganzen Erde schlagen würden [...]

Jesus verlieh seinen Jüngern zunächst Kraft, Krankheiten des Leibes zu heilen, um ihnen dann auch die ebenso wichtige Kraft zur Heilung von Seelen zu übertragen. Beachte, wie er ihnen aufzeigt, wie leicht und zugleich notwendig diese Aufgabe ist. Denn was sagt er? „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.“ Ich sende euch nicht aus, damit ihr sät, sondern damit ihr erntet [...] Mit diesen Worten macht er ihnen Mut und lässt sie wissen, dass die wichtigste Arbeit bereits getan ist.

Homilien zum Evangelium nach Matthäus, Nr. 32
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« Antwort #3714 am: 05. Juli 2016, 05:11:39 »
Buch Hosea 8,4-7.11-13.

So spricht der Herr: Sie setzen in Israel Könige ein, aber gegen meinen Willen; sie wählen Fürsten, doch ich erkenne sie nicht an. Sie machen sich Götzen aus ihrem Silber und Gold - wohl damit es vernichtet wird.
Samaria, dein Kalb ist verworfen. Mein Zorn ist entbrannt gegen sie; wie lange noch sind sie unfähig, sich zu läutern?
Denn wer sind Israel und das Kalb? Ein Handwerker hat das Kalb gemacht und es ist kein Gott. Ja, zersplittert soll es am Boden liegen, das Kalb von Samaria.
Denn sie säen Wind und sie ernten Sturm. Halme ohne Ähren bringen kein Mehl. Und wenn sie es bringen, verschlingen es Fremde.
Efraim hat viele Altäre gebaut, um sich zu entsündigen, doch die Altäre sind ihm zur Sünde geworden.
Ich kann ihnen noch so viele Gesetze aufschreiben, sie gelten ihnen so wenig wie die eines Fremden.
Schlachtopfer lieben sie, sie opfern Fleisch und essen davon; der Herr aber hat kein Gefallen an ihnen. Jetzt denkt er an ihre Schuld und straft sie für ihre Sünden: Sie müssen zurück nach Ägypten.

Psalm 115(113B),3-4.5-6.7ab-8.9-10.

Unser Gott ist im Himmel;
alles, was ihm gefällt, das vollbringt er.
Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold,
ein Machwerk von Menschenhand.

Sie haben einen Mund und reden nicht,
Augen und sehen nicht;
sie haben Ohren und hören nicht,
eine Nase und riechen nicht;

mit ihren Händen können sie nicht greifen,
mit den Füßen nicht gehen.
Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen,
alle, die den Götzen vertrauen.

Israel, vertrau auf den Herrn!
Er ist für euch Helfer und Schild.
Haus Aaron, vertrau auf den Herrn!
Er ist für euch Helfer und Schild.

Evangelium nach Matthäus 9,32-38.

In jener Zeit brachte man zu Jesus einen Stummen, der von einem Dämon besessen war.
Er trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte reden. Alle Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie geschehen.
Die Pharisäer aber sagten: Mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
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« Antwort #3715 am: 05. Juli 2016, 05:32:51 »
TAGESGEBET
Allmächtiger Gott,
du sorgst für dein Volk
durch die Hirten, die du ihm gibst.
Erwecke in der Kirche
den Geist des Glaubens und der Bereitschaft
und berufe auch in unseren Tagen
Menschen, die dem Altar dienen
und die Frohe Botschaft
mit Festigkeit und Güte verkünden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1035)
 
FÜRBITTEN
Jesus Christus fordert uns auf, um Arbeiter für die Ernte zu beten. Darum bitten wir:
Wecke in den Herzen der Menschen das Verlangen, dir zu dienen.
A.: Wir bitten dich, erhöre uns.
Schenke allen, die das Evangelium verkünden sollen, Großmut, deinem Ruf zu folgen.
Steh deinen Boten bei, dass ihr Wort Glauben findet.
Vergilt deinen Dienern alle Mühen, die sie um deinetwillen auf sich nehmen.
Denn du bist der gute Hirte, der sich um alle sorgt. Dir sei Lob und Ehre in Ewigkeit.
A.: Amen.
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« Antwort #3716 am: 05. Juli 2016, 05:48:08 »
"Ein völliges Durcheinander, ein Chaos, hat sich in der Kirche Meines Sohnes Jesus Christus, eingeschlichen. Alles, was in der Ehrfurcht und Wahrheit des Katholischen Glaubens liegen sollte, ist bis zur Unkenntlichkeit zerstampft worden. Niemand kann den wahren Katholischen Glauben erkennen, und niemand wird auf die Bitten eines Priesters umkehren wollen, der unwürdig das Heilige Messopfer feiert, denn es ist eine Mahlgemeinschaft, in der er sich befindet. Die Laien teilen auch heute noch die Heilige Kommunion in der Handkommunion aus. Die Sakramente werden nicht mehr ehrwürdig gespendet. Die Priester haben sich dem 2. Vatikanum verschrieben. Sie erkennen zwar, dass alles nicht mehr der Wahrheit entspricht, doch sie ändern nichts daran.
Die liebste Mutter, wie ihr alle seht, Meine Geliebten, schaut sehnsuchtsvoll auf ihre Priestersöhne, und Sie will sie trotz allem zur Umkehr bewegen. Sie leidet unter ihnen, wie eine Himmlische Mutter nur leiden kann. Sie fleht Tag und Nacht an Meinem Thron für die Umkehr der Priester, weil Sie die Mutter der Priester ist.
Sie bittet diese Priester sich Ihrem Unbefleckten Herzen zu weihen. So werden sie gerettet. Doch wenn dieses nicht geschieht, so werden sie dem ewigen Feuer, dem Abgrund verfallen. Ewig in die Abgründe hinabsinken, ist für jeden Priester grausam. Darum, Meine Geliebten, wird Meine Himmlische Mutter immer erneut diese Priestersöhne auffordern, endlich umzukehren. Sie mögen sich doch endlich zur Wahrheit bekehren und diese Wahrheit bezeugen"
(Worte von Gottvater, 3. Juli 2016, Anne, Sühneseele)
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« Antwort #3717 am: 05. Juli 2016, 05:55:12 »
Unsere Liebe Frau von Akita: Lourdeswasser

Agnes Sasagawa Katsuko, geboren 1931, war seit ihrer frühesten Kindheit krank. Im Alter von neunzehn Jahren, wurde sie am Blinddarm operiert. Doch eine Überdosierung des Betäubungsmittels löste eine Lähmung aus. Dieser medizinische Fehler zog zehn weitere Eingriffe und immer wieder Spitalaufenthalte nach sich. Durch eine katholische Krankenschwester (Frau W.), lernte sie in dieser Zeit Jesus Christus kennen. Im Dialog mit einem buddhistischen Mönch, der ihr Gewissen achtete, erfolgte die Bekehrung von Agnes im Frieden.

1956 verschlechtert sich ihr Zustand, sie befindet sich im Koma. Die Schwestern von Nagasaki schicken Lourdeswasser in die Klinik von Myoko. Kaum hat das Wasser den Mund von Agnes berührt, kommt sie zu Bewusstsein: ihre starren Glieder, bekommen ihre Beweglichkeit zurück.

Im Alter von fünfundzwanzig Jahren, übt sie mit grosser Freude in der Kirche von Myoko-Kogen, den Beruf einer Katechetin aus. Doch am 16. März 1973, bei der Entgegennahme eines Telefongespräches, stellt sie fest, dass sie vollkommen taub ist. Die Ärzte schreiben dies einer Lähmung des Gehörnervs zu. Diese Behinderung beendet ihre Arbeit als Katechetin. Ihre Familie will sie wieder aufnehmen, doch sie wünscht bei den Dienerinnen der  Hl. Eucharistie in Yuzawada - kontemplative Schwestern, deren Gemeinschaft von Mgr. Johannes Shojiro Ito, Bischof von Niigata gegründet wurde, einzutreten.

Am 12. Juni 1973, befindet sich Schwester Agnes alleine im Kloster. Gegen halb neun Uhr morgens, als sie eben den Tabernakel für die Eucharistische Anbetung vorbereiten will, wird sie plötzlich von einem Licht aus einer anderen Welt geblendet. Sie kniet nieder und empfängt dieses Licht wie eine innige Gabe Gottes, die ihr Herz aufs Tiefste berührt, doch die Vernunft lässt sie fragen: "Bin ich nicht das Opfer einer Sinnestäuschung geworden?"

René Laurentin, "Akita"
In: René Laurentin et Patrick Sbalchiero,
Dictionnaire encyclopédique des apparitions de la Vierge, Fayard, Paris 2007
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« Antwort #3718 am: 06. Juli 2016, 06:08:26 »
TAGESGEBET
Gott, unser Heil
in deiner wunderbaren Vorsehung
hast du bestimmt, dass das Reich Christi
sich über die ganze Erde ausbreiten soll.
Du willst, dass alle Menschen
von ihrer Schuld erlöst und gerettet werden.
Lass deine Kirche leuchten
als Zeichen des allumfassenden Heiles.
Hilf ihr,
das Geheimnis deiner Liebe zu verkünden
und es an den Menschen wirksam zu machen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1017)

FÜRBITTEN
Zu Jesus Christus, der die Apostel mit seiner Vollmacht ausstattete, wollen wir beten:
Behüte und stärke die Nachfolger der Apostel, unseren Papst und unsere Bischöfe.
A.: Herr, erhöre unser Gebet.
Bewege die Herzen der Menschen, die Botschaft der Apostel anzunehmen.
Lass die Notleidenden durch den Dienst der Kirche deine Liebe er­fahren.
Berufe aus unserer Mitte Menschen, die deine Sendung fortsetzen.
Denn du bist der Herr und Erlöser aller Menschen. Dir sei Dank und Lobpreis in alle Ewigkeit.
A.: Amen.
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« Antwort #3719 am: 06. Juli 2016, 06:16:52 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

30. Juni 2016

Mein geliebtes Volk: In unserer Göttlichen Liebe sind die Momente ein Schutz, den unsere Dreifaltigkeit jedem menschlichen Wesen bietet ... jeder Moment ist die Frucht seiner Gnade gegenüber uns.

So viel Unglauben seitens der Menschheit gegenüber unseren Rufen und gegenüber dem Göttlichen Gesetz lastet auf der Erde! Jeder von euch ist Sender und Empfänger dessen, was in euch wohnt, sei es durch Worte, Gesten, Emotionen oder Gedanken, dies führt zu einer Reaktion eures Nächsten gegenüber euch. Ihr sollt Werke verrichten, um in dem Moment, in dem ihr Sender oder Empfänger seid, dieses mit großer Transparenz zu erreichen.

Mein Volk, der Wandel, in dem ihr euch befindet, zerstört euren Körper und Geist. Ihr müsst verstehen, dass das alltägliche Zusammenleben, euch nicht von Mir trennt. Das, was euch von Mir entfernt, ist der Verzicht auf Meine Hilfe, den Gehorsam und Meine Liebe.

Die Ablehnung Meiner Wahrheit ist ein Zeichen der Ignoranz, in der das Böse Mein Volk zu Fall gebracht hat, spirituelle Ignoranz, die seit jeher von Meiner Kirche geerbt wurde, und zu diesem Zeitpunkt – vorbehaltlich einer neuen, gestärkten und reformierten Kirche – führt die Ignoranz Meine Kinder auf den falschen Weg.

Mein Volk orientiert sich nicht daran, ein wahres geistliches Leben zu leben. Geschweige denn eine geistliche Entwicklung zu erfahren. Mein Volk hat die Ignoranz lieben gelernt, mit der es versucht, Sünde, Stolz und Beherrschung des menschlichen Ichs in jedem von euch zu rechtfertigen. Wie rief Ich euch dazu auf, Gewissheit zu haben, dass Ich in eurer Mitte wohne, doch die Engstirnigkeit verhindert, dass ihr Meine Wahrheit schaut. Ihr sucht Mich nicht noch folgt ihr Meinem Beispiel. Ich trage so viele Kreuze und so wenige Kinder erleichtern Meine Last!

Meine Kinder, die Verkündigung durch Meinen Propheten ... die Warnung durch Meinen Propheten.

Ich sehe in der Menschheit ein verdörrtes Feld, leugnend, durch die Verhältnisse dieser Zeiten verwirrt, orientierungslos, ohne Ziele oder Sehnsucht nach Erlösung.

Die Hierarchie Meiner Kirche muss an dem Göttlichen Gesetz festhalten, damit keine Seelen mehr verloren gehen, um sie zu beleben, damit sie ihren Geist vorbereiten und zu Mir kommen.

Kinder, in diesem Moment sind die Fallen unsichtbar, die das Böse euch auf eurem Wege stellt, denn sie sind zahlreich und in den meisten Fällen bemerkt ihr nicht, dass die Werke oder Taten falsch sind oder dass sie wirklich sündhaft sind.

Mein Volk, in diesem Moment ist der innere Friede unverzichtbar, wenn jeder von euch sich des Werts des Friedens bewusst wird, könnt ihr Maßnahmen gegenüber dem menschlichen Ich ergreifen, um euren Geist nicht zu verleugnen.

Dies ist der Moment, in dem ihr euch nicht selbst seht. Ihr habt vergessen euch so zu sehen, wie ihr selbst seid, und ihr reagiert in unerwarteten Situationen in unrechtmäßiger Weise. Ihr urteilt, ohne euch so verhalten zu müssen, ihr seht das Ich eures Nächsten, welches am offensichtlichsten ist, welches ihr zu erkennen glaubt.

Kinder, der Friede ist die Würze eurer Taten, der Friede verbessert eure Taten und durchdringt diejenigen, die ihn schauen und weit über die Vorstellungskraft des Menschen hinaus. Das Echo des Friedens erreicht durch unseren Willen ungeahnte Resonanzen.

Mein Volk, die Sorge des Menschen, die große Streitigkeiten nach sich zieht, ist das mit dem Machtstreben des Menschen verbundene Wirtschaftssystem. Am Ende aller Zeiten möchte der Mensch Besitz haben und dieses Streben macht ihn noch furchteinflößender als eine Bestie. Durch wirtschaftliche Macht ist die Erde von Meinen Kindern zunehmend zerstört worden, die sie in einen für den Menschen lebensfeindlichen Ort verwandelt haben. Am Ende dieser Zeiten wird Mein Volk dem Lauf der Welt folgen, indem es angesichts der Fallen des Seelenfeindes Fehler begehen wird.

Das Böse ist Verwirrung, Trennung, Unordnung, Unvollkommenheit, Mangel an Zuneigung, Stolz und übt diese Realität mit Härte gegenüber dem Menschen aus, wenn gesagt wird, dass das Böse nicht existiert. Und so kommt es, dass der Mensch keine Angst davor hat, unsere Göttlichkeit zu beleidigen, während er daran glaubt, dass der Teufel nicht existiert und er den Menschen nicht verwirren kann. Der Mensch ignoriert dabei, dass die Versuchung des Bösen unbemerkt über ihn kommt, und dadurch ein Mensch geschaffen wird, der einen Pakt mit dem Teufel schließt, um das zu besitzen, was er ihm bietet.

Kinder, wer die Existenz des Bösen auf der Welt leugnet, wird zum Sklaven des Bösen. Dann kam der Moment, als der Mensch die Nähe des Teufels spürte. Es handelt sich um eine bedauernswerte Tat Meiner Kinder, die sich dem Leid annähern, bis sie selbst feststellen, dass Satan nur Sklaven macht, die er für sich einnehmen und nach seinen Wünschen kontrollieren kann.

Die Menschen handeln unter der Herrschaft des Bösen, dem sie den menschlichen Willen entgegenbringen und indem sie Meine Gegenwart verleugnen und ablehnen. Ich fehle im Leben Meiner Kinder, daher läuft der Mensch größere Gefahr, sich selbst zu betrügen und geht weiter auf den Abgrund zu.

Der Mensch giert umso mehr nach Größe, je eingeengter sich sein menschliches Ich fühlt. So jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein vor allen und aller Knecht. (Mk 9,35) Mein Volk, allein die Bescheidenen kennen das Gewissen, und Ich möchte, dass das Gewissen Meiner Kinder groß ist, denn es züchtigt sie, bevor sie sich selbst prüfen.

Die Unsicherheit überkommt Mein Volk und zerfrisst es in diesen Zeiten, als Vorgeschmack auf die anstehenden Ereignisse, auf die Ich euch insbesondere durch die Warnung hingewiesen habe.

Mein Volk, diejenigen, die Mir folgen, werden fortwährend belästigt, verhöhnt und verspottet. Es werden ihnen ständig Fallen gestellt und sie werden mit Verachtung und Argwohn betrachtet, seitens derer, die sich Brüder und Schwestern nennen. Vergesst nicht, Meine Kinder, dass diejenigen in der Mehrheit sind, die sich Meinen treuen Kindern nähern, um sie ins Wanken zu bringen, indem sie ihre Geduld auf die Probe stellen und ihren Glauben prüfen.

Kinder, ihr nährt euren Körper, doch vergesst euren geistlichen Organismus nicht. Ihr zieht eure Brüder und Schwestern an, um Mich zu schauen und euch von Meinem Leib und Blut zu nähren, während ihr Meine Allgegenwärtigkeit in der Eucharistie wahrnehmt.

Der Mensch auf Erden fühlt sich geistig verwirrt, angesichts der Strömungen, die den Geist und das menschliche Herz erschüttern. Das eine ist Mein Gesetz, Mein Wort ... allgegenwärtig.

Mein geliebtes Volk, die Strategie des Bösen besteht darin, Verwirrung zu stiften, um die Menschheit zu spalten. Nach der Spaltung folgt der Kampf, in dem einige umkommen werden. Begebt euch nicht ins Gefecht. Mein Wort ist allgegenwärtig. Mein Volk soll die Einheit aufrechterhalten und einheitlich in Meiner Liebe wohnen

Betet, Meine Kinder, betet, um euer Innerstes zu stärken und zueinander zu finden. Ich möchte keine heuchlerischen Gebete, die weder Früchte tragen noch das Gewissen beleben. Ich möchte von Meinen Kindern das eindringliche Gebet, das durch Meinen Heiligen Geist bewegt im Inneren aufkeimt.

Mein Volk: Betet, betet für Italien, seine Klagen ertönen überall, bis das Land im Schmerz erstickt. Große Verirrungen gehen in diesem Land vor sich. Es wird stark erschüttert werden, die Vulkane werden erwachen. Der Terrorismus will die Bilder und Reliquien Meines geliebten Kreuzes zerstören. So rufe Ich euch auf, euch zu schützen.

Betet Meine Kinder, betet für England, Schmerzen werden sich am helllichten Tage ausbreiten und Trauer wird die Herzen ertränken. Der Regen wird unerbittlich sein.

Betet Meine Kinder, betet, Argentinien begeht einen Fehler unter der Herrschaft des Bösen. Der Verrat kommt über euch, Meine Kinder leiden, der Fluss wird zum Meer.

Betet Meine Kinder, betet, die Vereinigten Staaten stehen dem Schmerz Angesicht zu Angesicht gegenüber, doch sie hoffen und glauben nicht. Diese Nation wird unter der unvorstellbaren Kraft der Natur leiden. Die Sünde fordert ihre Reinigung.

Betet Meine Kinder, betet, Japan leidet weiter, Russland eilt näher. Betet, die Wirtschaft zeigt der Welt, dass sie sich in den Händen einiger Weniger befindet.

Mein Volk, die Erde leidet, einige Meiner Kinder haben sie erhört. Sie leidet nicht nur unter der Sünde, mit der die Menschheit sie belastet, sondern leidet auch unter der Ignoranz, mit der die Menschheit in völliger Missachtung gegenüber Meinen Geboten, Sakramenten und Werken der Barmherzigkeit handelt, in der absurden Leugnung dessen, woran Meine Liebe sie erinnern soll, an Meine Mutter und alles was geheiligt ist.

Diejenigen, die nicht an unsere Dreifaltigkeit glauben, werden die meisten Orte zerstören, an denen die Christenheit die Erinnerung der Märtyrer aufrechterhalten hat, dort wo die Reliquien Meiner Ankunft auf Erden verwahrt bleiben.

Der Teufel möchte nicht, dass die Spuren Meiner Göttlichen Allgegenwärtigkeit auf Erden bestehen bleiben. So wendet er sich gegen Mein unschuldiges Volk, das sich Meiner Allgegenwärtigkeit in jedem Meiner Kinder bewusst ist.

Mein Volk, erwache angesichts der schweren Zeiten, in denen du dich befindest. Die Bedrohungen zwischen den Mächten führen zu Taten. Schaut nach oben, denn ein unerwarteter Asteroid wird die Menschheit in Verwunderung versetzen. Weitere Vulkane werden erwachen und Mittelamerika wird erzittern. Die Erde öffnet sich und das Wasser tritt zum Vorschein, auf der Suche nach der Reinigung auf Erden.

Mein Volk: Die Menschheit lebt nicht in Meinem Frieden, doch soll sie Meinen Frieden bewahren. Die Menschheit lebt in Verwirrung, ohne Moral, doch soll sie in Mir wohnen. Die Menschheit ignoriert Mich, doch soll sie Mich lieben und erkennen.

Liebt Meine Mutter, betet den Rosenkranz. Ich lasse euch nicht im Sticht und Meine Mutter bittet euch, Ihrem Schutz zu vertrauen.

Geliebte Kinder, fürchtet euch nicht, Ich werde euch aus den Trümmern erheben und Meine Apostel aufrufen, eure Stimme nicht erstummen zu lassen, sondern das Dunkel inmitten der erwachenden Vulkane zu erhellen.

Mein Volk wird nicht durch die Wüste wandeln, Ich sende Meinen Engel, um es zu schützen. Ich weise euch an, Mich zu lieben, Mich zu ehren, euch an Mir zu laben. Diejenigen, die ohne Mein Wort wandeln, sind auf dem falschen Weg.

Mit Meiner Liebe segne Ich Meine Kinder, die die Verkündung Meines Wortes mit Leben füllen. Sucht Mich nicht, um eure Neugier zu befriedigen, sucht Mich, weil ihr Mich liebt. Ich segne euch in besonderer Weise im Angesicht dieser Zeiten. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit ohne Sünde empfangen.
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La Salette 1846



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