Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662835 mal)

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« Antwort #3720 am: 06. Juli 2016, 06:30:03 »
Hl. Maria Goretti

Jungfrau, Märtyrerin
* 16. Oktober 1890 in Corinaldo bei Ancona in Italien
† 6. Juli 1902 in Le Ferriere bei Nettuno in Italien
Maria Goretti wuchs als Älteste von sieben Kindern in ärmlichen  Verhältnissen in Corinaldo in der Nähe von Ancona auf. Da die Eltern die  Familie durch ihre kleine Landwirtschaft nicht mehr ernähren konnten,  zogen sie schließlich nach Le Ferriere in die Nähe von Nettuno, wo der  Vater ein Jahr danach an Malaria starb.

Maria führte ein vorbildliches und äußerst frommes Leben,  unterstütze die Mutter bei der Arbeit und sorgte sich um ihre jüngeren Geschwister. Auch um die Mitpächter Serenelli kümmerte sie sich.

Der fast zwanzigjährige Sohn dieser Familie, Alessandro  Serenelli, belästigte und bedrängte das Mädchen. Obwohl es mehrere  Übergriffe gab, schwieg Maria ihrer Mutter gegenüber, um sie nicht noch  mehr zu belasten.

Schließlich verlor Alessandro am 5. Juli 1902  die Geduld und wurde gewalttätig. Das Mädchen wehrte  sich heroisch und wurde durch 14 Messerstiche schwer verletzt. Ins  Krankenhaus verbracht, starb sie einen Tag später. Auf dem Sterbebett  verzieh Maria Goretti ihrem Mörder und versprach, für seine Bekehrung zu  beten.

Der Mörder Maria Gorettis wurde zu 30 Jahren Zwangsarbeit  verurteilt. Jahre nach Marias Tod, während denen Alessandro keine  Anzeichen von Reue zeigte, erschien ihm in einem Traum (oder einer  Vision) die junge Märtyrerin und reichte ihm eine Blume. Dies war der  Anlass für seine Bekehrung. Nach seiner frühzeitigen Entlassung aus der  Zwangsarbeit, die ihm als Strafe auferlegt wurde, lebte er als  Klostergärtner im Kapuzinerkloster Ascoli Piceno; er schloss sich auch dem 3. Orden an und führte ein Leben der Buße. Er starb 1970.

Die Reliquien der heiligen Maria Goretti befinden sich in der Krypta der Kirche Madonna delle Grazie der Passionisten in Nettuno; auch in ihrem Geburtsort Corinaldo gibt es ein ihr geweihtes Heiligtum.

Bei der Heiligsprechung Maria Gorettis am 24. Juni 1950  versammelten sich rund 500.000 Menschen. In seiner Ansprache hob Pius  XII. hervor, dass das Mädchen wegen ihres Verzeihungsaktes gegenüber  ihrem Mörder und aufgrund ihres bedingslosen Eintretens für die Tugend der Keuschheit zu verehren sei, ohne damit jedoch zu implizieren, dass sie in Sünde gefallen wäre, hätte sie sich nicht gewehrt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3721 am: 06. Juli 2016, 06:34:07 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

„Judas Iskariot, der ihn später verraten hat“

Christus rief „seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus“ (Lk 12,13), um sie auszusenden. Sie sollten auf der ganzen Erde den Glauben aussäen und die Rettung und das Heil der Menschen verkünden. Schenkt diesem göttlichen Vorhaben Beachtung: Christus wählte keine Reichen aus, keine Weisen oder Vornehmen, sondern Sünder und Zöllner, weil er fürchtete, es könnte sonst der Eindruck entstehen, sie seien aufgrund eigener Tüchtigkeit dazu befähigt, ausersehen aufgrund ihrer Reichtümer oder von ihm angezogen durch die Aussicht auf Macht und Berühmtheit. Er hat es so gefügt, damit der Sieg nicht dem Zauber der Beredsamkeit, sondern der wohlbegründeten Wahrheit zuzuschreiben sei.

Die Wahl des Judas geschah nicht aus Versehen, sondern erfolgte ganz bewusst. Von welcher Größe ist doch diese Wahrheit, dass selbst jemand, der im Dienst des Feindes steht, sie nicht verdunkeln kann! Was für ein Wesenszug des Herrn kommt ans Licht, wenn er uns lieber an seiner Urteilskraft als an seiner Liebe zweifeln lassen will! Er hatte die menschliche Schwachheit auf sich geladen und verweigerte sich auch diesem Aspekt der menschlichen Schwachheit nicht. Er wollte verlassen, verraten und von seinem Jünger ausgeliefert werden, damit du es mit Gelassenheit hinnimmst, wenn ein Gefährte dich verlässt, ein Gefährte dich verrät, wenn du verkannt wirst und man deine Güte missbraucht.

Kommentar zu Lukasevangelium V,44−45
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« Antwort #3722 am: 06. Juli 2016, 06:36:26 »
Buch Hosea 10,1-3.7-8.12.

Israel war ein üppiger Weinstock, der seine Frucht brachte. Je fruchtbarer er war, desto mehr opferte man auf den Altären. Je schöner sein Land wurde, umso schöner schmückten sie die Steinmale.
Ihr Herz ist geteilt, jetzt müssen sie büßen. Der Herr selbst zerschlägt ihre Altäre und zerstört ihre Steinmale.
Dann werden sie sagen: Wir haben keinen König mehr; denn wir haben den Herrn nicht gefürchtet. Aber auch ein König - was könnte er für uns tun?
Samaria wird vernichtet, sein König gleicht einem abgebrochenen Zweig auf dem Wasser.
Verwüstet werden die unheilvollen Kulthöhen, diese Sünde Israels. Dornen und Disteln überwuchern ihre Altäre. Dann wird man zu den Bergen sagen: Deckt uns zu!, und zu den Hügeln: Fallt auf uns!
Sät als eure Saat Gerechtigkeit aus, so werdet ihr ernten, wie es der göttlichen Liebe entspricht. Nehmt Neuland unter den Pflug! Es ist Zeit, den Herrn zu suchen; dann wird er kommen und euch mit Heil überschütten.

Psalm 105(104),2-3.4-5.6-7.

Singt dem Herrn und spielt ihm,
sinnt nach über all seine Wunder!
Rühmt euch seines heiligen Namens!
Alle, die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.

Fragt nach dem Herrn und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!
Denkt an die Wunder, die er getan hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.

Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
Er, der Herr, ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.

Evangelium nach Matthäus 10,1-7.

In jener Zeit rief Jesus seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.
Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes,
Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus,
Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat.
Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter,
Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
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« Antwort #3723 am: 06. Juli 2016, 23:12:16 »
Unsere Liebe Frau von Akita, die Nacht vom 5. auf den 6. Juli: beten mit Maria

Ich war allein in der Kapelle. Ich machte eine Kniebeuge vor dem Altar und näherte mich danach der Statue der Heiligen Jungfrau.

Damals stand sie rechts, im hinteren Altarraum, der  etwas erhöht war. Als ich meinen Fuss auf die Stufe des Altares setzte, bemerkte ich plötzlich, dass die Statue in ein blendendes Licht getaucht war. Ich fiel auf die Knie und im selben Augenblick erreichten meine vollkommen tauben Ohren den Ton einer unbeschreiblich schönen Stimme.
 
"Meine Tochter, meine Novizin! Du bist gehorsam gewesen und hast alles aufgegeben um mir zu folgen. Ist die Taubheit für dich schmerzlich? Du wirst geheilt werden, sei dessen sicher. Hab Geduld. Es ist die letzte Prüfung. Schmerzt die Wunde deiner Hand? Opfere es auf für die Sünden der Menschheit. Jedes Mitglied dieser Ordensgemeinschaft ist meine unersetzbare Tochter. Betest du korrekt das Gebet der Dienerinnen der Hl. Eucharistie? Komm, wir beten es gemeinsam."

Als sie zu beten begann, erschien der Engel, der mich in die Kapelle geführt hatte, wieder neben mir und schloss sich unserem Gebet an. Auf den Knien, meinen Geist bar jedes anderen Gedankens, begann ich den Satz "Jesus, gegenwärtig in der Heiligen Eucharistie" als die Stimme mich unterbrach: "wahrhaft gegenwärtig", und um es besser meinem verwirrten Geist einzuprägen, ergänzte die Stimme: "von nun an fügst du ,wahrhaft' hinzu", und sie beharrte auf dem Wort ,wahrhaft'.

Schwester Agnes Sasagawa Katsuko
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« Antwort #3724 am: 07. Juli 2016, 06:01:52 »
Hl. Willibald

erster Bischof von Eichstätt, Glaubensbote in Deutschland
* 22. Oktober um 700 in Wessex in England
† 7. Juli 787 (oder 789) in Eichstätt in Bayern

Willibald stammte aus einer vornehmen angelsächsischen Familie. Er war ein Sohn des hl. Richard von Wessex und ein Bruder des hl. Wunibald und der hl. Walburga, ein Verwandter des hl. Bonifatius. Die Eltern brachten das Kind schon früh in ein Kloster, aber mit zwanzig Jahren begann er (seit 720) ein ruheloses Pilgerleben zu führen. Er kam nach Rom, betete dann am Heiligen Grab in Jerusalem und den anderen heiligen Stätten Palästinas und kehrte über Konstantinopel nach Italien zurück. 730-739 lebte er im Kloster Monte Cassino, ohne jedoch dort Gelübde abzulegen. Papst Gregor III. sandte ihn in die Mission nach Deutschland, wo der hl. Bonifatius auf ihn wartete. Dieser weihte ihn zum Priester und 741 zum ersten Bischof von Eichstätt. Willibald missionierte erfolgreich im Gebiet der Bayern, Alemannen und Franken. Zusammen mit Wunibald gründete er 752 das Doppelkloster Heidenheim, das sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum Süddeutschlands entwickelte. Er starb am 7. Juli 787 und wurde im Dom von Eichstätt beigesetzt, wohin später auch die Gebeine seiner Geschwister und seines Vaters überführt wurden.
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« Antwort #3725 am: 07. Juli 2016, 06:06:14 »
TAGESGEBET
Gott.
Du hast uns verschiedene Gaben geschenkt.
Keinem gabst du alles - und keinem nichts.
Jedem gibst du einen Teil.
Hilf uns,
dass wir uns nicht zerstreiten, sondern einander dienen mit dem,
was du einem jeden zum Nutzen aller gibst.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 309, 14)
 
FÜRBITTEN
Jesus Christus machte die Apostel zu Boten des Friedens. Ihn wollen wir bitten:
Für die Verkünder der frohen Botschaft: gib, dass sie ihrem Auftrag treu bleiben. (Stille) Herr, erbarme dich.
A.: Christus, erbarme dich.
Für alle Menschen: hilf, dass Verständnis und Vertrauen zueinander wachsen. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für die Armen und Hungernden: rette sie aus ihrer Not. (Stille) Herr, erbarme dich.
Für unsere Gemeinde: mach uns bereit, auf dein Wort zu hören. (Stille) Herr, erbarme dich.
Allmächtiger Vater, du hast dich durch deinen Sohn der Menschen angenommen. Offenbare allen deine Liebe durch ihn. Christus, unseren Herrn.
A.: Amen.
 
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« Antwort #3726 am: 07. Juli 2016, 06:42:11 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst

„Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden“

Dieses Jahr wird der Weltfriedenstag vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse vom vergangenen 11. September begangen. An jenem Tag ist ein Verbrechen schrecklichen Ausmaßes verübt worden: innerhalb weniger Minuten wurden Tausende unschuldiger Menschen verschiedener ethnischer Herkunft auf grauenvolle Weise getötet. Seither haben die Menschen auf der ganzen Welt mit neuer Intensität das Bewußtsein der persönlichen Verwundbarkeit erfahren; sie haben begonnen, mit einem tiefen, bis dahin nicht gekannten Angstgefühl in die Zukunft zu schauen. Angesichts solcher seelischer Zustände möchte die Kirche ein Zeugnis ihrer Hoffnung geben, in der Überzeugung, daß das Böse, das mysterium iniquitatis, in den Wechselfällen des menschlichen Lebens nicht das letzte Wort hat. Die in der Heiligen Schrift umrissene Heilsgeschichte wirft helles Licht auf die gesamte Geschichte der Welt, indem sie aufzeigt, wie diese immer von Gottes barmherziger und weiser Sorge begleitet wird, welcher die Wege kennt, um selbst die verhärtetsten Herzen zu berühren und von trockenem, unfruchtbarem Boden gute Früchte zu ernten.

Das ist die Hoffnung, an der die Kirche […] festhält: Durch die Gnade Gottes wird die Welt, in der die Macht des Bösen wieder einmal die Oberhand zu haben scheint, tatsächlich in eine Welt verwandelt werden, in der die edelsten Bestrebungen des menschlichen Herzens befriedigt werden können, eine Welt, in der sich der wahre Friede durchsetzen wird.
   
Die blutigen Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit haben mich dazu bewegt, einen Gedanken wieder aufzunehmen, der mir in der Erinnerung an die geschichtlichen Ereignisse, die mein Leben, besonders in meinen Jugendjahren, gezeichnet haben, aus tiefstem Herzen kommt.

Die unermeßlichen Leiden der Völker und der Einzelnen, darunter auch nicht wenige meiner Freunde und Bekannten, verursacht durch die totalitären Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus, haben stets meine Seele bedrängt und mich zum Gebet angeregt. Oftmals habe ich innegehalten, um über die Frage nachzudenken: Welcher Weg führt zur vollen Wiederherstellung der so grausam verletzten sittlichen und sozialen Ordnung? Durch Nachdenken und in der persönlichen Beschäftigung mit der biblischen Offenbarung bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß sich die zerbrochene Ordnung nicht voll wiederherstellen läßt, außer indem man Gerechtigkeit und Vergebung miteinder verbindet. Die Stützpfeiler des wahren Friedens sind die Gerechtigkeit und jene besondere Form der Liebe, wie sie die Vergebung darstellt.   

Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages 2002, §§ 1-2 (© Liberia Editrice Vaticana)
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« Antwort #3727 am: 07. Juli 2016, 06:46:46 »
Buch Hosea 11,1-4.8a.8c-9.

So spricht der Herr: Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten.
Je mehr ich sie rief, desto mehr liefen sie von mir weg. Sie opferten den Baalen und brachten den Götterbildern Rauchopfer dar.
Ich war es, der Efraim gehen lehrte, ich nahm ihn auf meine Arme. Sie aber haben nicht erkannt, dass ich sie heilen wollte.
Mit menschlichen Fesseln zog ich sie an mich, mit den Ketten der Liebe. Ich war da für sie wie die Eltern, die den Säugling an ihre Wangen heben. Ich neigte mich ihm zu und gab ihm zu essen.
Wie könnte ich dich preisgeben, Efraim, wie dich aufgeben, Israel?
Mein Herz wendet sich gegen mich, mein Mitleid lodert auf.
Ich will meinen glühenden Zorn nicht vollstrecken und Efraim nicht noch einmal vernichten. Denn ich bin Gott, nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte. Darum komme ich nicht in der Hitze des Zorns.

Psalm 80(79),2a.2c.3b.15-16.

Du Hirte Israels, höre!
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine!
Biete deine gewaltige Macht auf,
und komm uns zu Hilfe!

Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu!
Blick vom Himmel herab, und sieh auf uns!
Sorge für diesen Weinstock
und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat.

Evangelium nach Matthäus 10,7-15.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel.
Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt.
Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden.
Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren.
Wenn man euch aber in einem Haus oder in einer Stadt nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen.
Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.
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La Salette 1846



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