Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663543 mal)

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« Antwort #3992 am: 30. August 2016, 06:44:38 »
Hl. Amadeus, Bischof von Lausanne

* um 1110 auf Schloss Chatte bei Grenoble in Frankreich
† 24. August 1159 in Lausanne in der Schweiz

Amadeus war Grafensohn aus Savoyen, der nach dem Tod seiner Mutter 1119 ins Zisterzienserkloster Bonneval bei Orléans eintrat. Er wechselte 1121 in die Benediktinerabtei Cluny und kam dann an den Hof von Kaiser Heinrich V. 1125 kam er ins Kloster Clairvaux - im heutigen Longchamp-sur-Aujon, wurde 1139 Abt in Hautecombe am Lac du Bourget und 1144 Bischof von Lausanne.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3993 am: 30. August 2016, 06:48:32 »

„Was willst du von uns, Jesus von Nazaret?“

Ich stelle euch nicht ein Gespinst unerhörter Absonderlichkeiten vor Augen, sondern genau das, was die Propheten des Alten Testaments im voraus geschrieben haben. Habt ihr nicht den Ruf des Mose gehört: „Einen Propheten wie dich will ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen“? (Dt 18,18). Habt ihr nicht Jesaja rufen hören: „die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären“? (7,14) [...] Habt ihr nicht David gehört: „Er ströme wie Regen herab auf die Felder“ ? (Ps 72[71],6) [...] So glaubt doch den Propheten, begreift die Wirklichkeit, die sie ankündigen, und ihr findet Jesus, den Nazoräer (Mt 2,23). Schaut doch, ich habe euch den Weg gezeigt; wer will, möge ihn einschlagen. Ich habe die Fackel entzündet; tretet heraus aus dem Dunkel.

Jesus, der Nazoräer: ich spreche seinen Namen und sein Herkunftsland aus [...] Ich sage nicht etwa: Jesus, der das Himmelsgewölbe ausgespannt und die Strahlen der Sonne entfacht hat, der die Sternbilder in den Himmel gezeichnet hat und den Mond leuchten lässt, der dem Tag seine feste Zeit gegeben, der Nacht ihren festen Lauf zugewiesen hat, der das feste Land über den Wassern errichtet und durch sein Wort dem Meer Zügel angelegt hat [...] Jesus, der Nazoräer: der, den Nathanaël meinte, als er in seinen Zweifeln ausrief: „Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen?“ (Joh 1,46). Der, vor dem die Dämonenschar erzitternd rief: „Was willst du von uns, Jesus von Nazaret?“ „Jesus den Nazoräer“, sagt der Apostel Petrus, „einen Mann, der von Gott vor euch beglaubigt worden ist durch mächtige Taten, Wunder und Zeichen“ [...] Ja, „Jesus, den Nazoräer, den Gott vor euch beglaubigt hat“ (Apg 2,22).

Eine griechische Homilie aus dem 4. Jh.
Eine griechische Predigt aus dem 4. Jahrhundert zur Osteroktav, fälschlicherweise dem hl. Johannes Chrysostomus zugeschrieben
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« Antwort #3994 am: 30. August 2016, 06:49:26 »
Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 2,10b-16.

Brüder! Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes.
Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott - nur der Geist Gottes.
Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist.
Davon reden wir auch, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern wie der Geist sie lehrt, indem wir den Geisterfüllten das Wirken des Geistes deuten.
Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann.
Der geisterfüllte Mensch urteilt über alles, ihn aber vermag niemand zu beurteilen.
Denn wer begreift den Geist des Herrn? Wer kann ihn belehren? Wir aber haben den Geist Christi.

Psalm 145(144),8-9.10-11.12-13ab.13cd-14.

Der Herr ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Gnade.
Der Herr ist gütig zu allen,
sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.

Danken sollen dir, Herr, all deine Werke
und deine Frommen dich preisen.
Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden,
sollen sprechen von deiner Macht.

Sie sollen den Menschen deine machtvollen Taten verkünden
und den herrlichen Glanz deines Königtums.
Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten,
deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.

Der Herr ist treu in all seinen Worten,
voll Huld in all seinen Taten.
Der Herr stützt alle, die fallen,
und richtet alle Gebeugten auf.

Evangelium nach Lukas 4,31-37.

In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat.
Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht.
In der Synagoge saß ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien:
Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!
Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen.
Da waren alle erstaunt und erschrocken, und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fliehen.
Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.
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« Antwort #3995 am: 30. August 2016, 06:51:49 »
Syrakus: Die geheimnisvolle Sprache der Tränen (I)

Es war am 29. August, letzter Tag der Oktave des Festes des Unbefleckten Herzens Mariens, im Vorort Santa Lucia von Syrakus auf Sizilien, im ärmsten Viertel der Stadt. Vor Zeiten, durch das Martyrium der Heiligen Lucia geheiligt, war dieses Viertel eine Wiege der Christenheit gewesen. Am Tag des Ereignisses war es mehrheitlich kommunistisch. Die Strasse zählte zu den bescheidensten dieses dichtbevölkerten Viertels und das Haus mit der Nummer 11, zu den schlichtesten. Es wurde von armen, fleissigen Arbeitern bewohnt, dem jungen Ehepaar Giusto-Iannuso.

In ihrem Schlafzimmer hängt eine Gipsstatue, die sie vor einigen Monaten als Hochzeitsgeschenk von einer Verwandten erhalten haben. Es stellt die Heilige Jungfrau Maria dar, die auf ihr unbeflecktes Herz zeigt, das aber nicht nach Art der klassischen Ikonographie, von einem Schwert durchbohrt wird, sondern von Dornen umgeben ist, aus denen sich Flammen erheben, wie während der Erscheinung Unserer Lieben Frau von Fatima am 13. Juni 1917.

An diesem Morgen musste die junge Ehefrau, die seit einigen Monaten unter einer schwierigen Schwangerschaft furchtbar leidet, im  Bett bleiben. Sie war es, die als Erste dieses erstaunliche Wunder  bemerkte. Danach ihre Schwägerin Grazia Iannuso: "Ich sah die Madonna weinen, sie weinte wirklich, die Tränen liefen ihr aus den Augen."

Die Nachbarn, bald eine kleine Schar, stellten das Phänomen ebenfalls fest. An diesem Morgen des 29. August, weinte die Heilige Jungfrau sechs oder sieben Mal und am Abend aufs Neue, kurz nachdem ihr Mann Angelo nach Hause gekommen war: "Da sank ich auf die Knie und betete."

Syrakus: Die geheimnisvolle Sprache der Tränen (II)

Am Sonntag den 30. und Montag den 31. August 1953, wurde dasselbe Wunder von tausenden von Zeugen bestätigt. Die Gipsstatue weint nicht immer aber in regelmässigen Intervallen und nicht nur im Zimmer sondern auch im Freien, an der Wand des Hofes und auf einem kleinen Altar, der sich gegenüber befand und auf dem man sie stellte.

 Am Dienstag den 1. September um 11 Uhr, traf eine Expertenkommission der erzbischöflichen Kurie ein. Sie bestand aus mehreren Ärzten, einem Ingenieur und einem Priester, der einen eidesstattlichen Bericht verfasste. So bald die Untersuchung zu Ende war, hörten die Tränen auf zu fliessen. Eine Woche danach, feierte Syrakus das Fest Maria Geburt, Schutzfrau der Kathedrale und der Stadt, während Papst Pius XII. in Rom die Enzyklika "Fulgens Corona" veröffentlichte, die das marianische Jahr ankündigte, welches das hundertjährige Jubiläum des Dogmas der "Unbefleckten Empfängnis" in Erinnerung rufen sollte.

Unmittelbar nach dem Tränenwunder, ereigneten sich außergewöhnliche Heilungen. Am Dienstag, den 2. September, begab sich der Erzbischof von Syrakus, Mgr. Baranzini an den Ort, um persönlich einige Zeugen der Ereignisse zu befragen. Am 9. September veröffentlichte das beauftrage Laboratorium das detaillierte Gutachten der durchgeführten Analysen über die ausgeströmte Flüssigkeit der kleinen Gipsstatue: diese Flüssigkeit war in allem menschlichen Tränen gleich.

Am 19. September verlegte Mgr. Baranzini die Madonna auf einen ganz in der Nähe liegenden Platz und stellte sie in eine Nische. Während der Monate September und Oktober sah man mehr als eine Million Pilger, an ihr vorbei ziehen.

Syrakus: Die geheimnisvolle Sprache der Tränen (III)

Am 12. Dezember, etwas mehr als drei Monate nach dem Ereignis, konnte das sizilianische Episkopat um Kardinal Ruffini, sein Urteil in einem offiziellen Kommuniqué abgeben. Der Kardinal stellte diesen Beschluss in einer Radiobotschaft dar:

"Wir sahen die Madonna vier Tage lang, am 29., 30., 31., August und am 1. September weinen. Und sie weinte in einer solchen Überfülle, dass ihre Tränen zahlreiche Wattebällchen tränkten und man sie zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen machen konnte.

Während ihrer Versammlung in Bagheria, haben die Bischöfe von Sizilien, nachdem sie die zahlreichen, unter Eid gemachten Aussagen, der über jedem Verdacht stehenden Zeugen aufmerksam studiert haben und die positiven Resultate, der mit grosser Sorgfalt gemachten, chemischen Analysen der Tränen, die sie dem  heiligen Antlitz entnommen haben, zu Protokoll gegeben haben, das einstimmige Urteil abgegeben, dass man die Realität der Ereignisse nicht bezweifeln kann.

Demzufolge haben sie den Wunsch geäussert, dass eine so barmherzige Kundgebung unserer himmlischen Mutter, das ganze Volk zu einer heilsamen Busse und einer lebendigeren Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens herausfordern sollte und wünschen, dass ohne Verzug ein Marienheiligtum errichtet werden soll, um die Erinnerung an dieses Wunder fortbestehen zu lassen.

Syrakus: Die geheimnisvolle Sprache der Tränen (IV)

"Nein, die Tränen der Madonna sind keine Freudentränen, es sind Tränen der Betrübnis, der Trauer. Sie sind eine Mahnung für mich, für meinen Klerus, für euch alle, ihr Gläubigen, damit wir uns bessern, wir wieder den guten Weg unserer individuellen, familiären und sozialen Aufgaben beschreiten." Mgr. Baranzini

"Alle fragen sich, warum die Heilige Jungfrau vier Tage lang so sehr geweint hat (?) Wenn wir uns an die bekannten Erscheinungen von Lourdes und Fatima erinnern, ist die Antwort leicht (?) Und in Syrakus, auf Sizilien, hat sie geweint, weil hier ihre Tränen nicht umsonst fliessen werden; denn hier wird sich eine grosse Anzahl von Seelen bemühen sie zu trösten, und bewirken, dass sie getröstet wird." Kardinal Ruffini

"Ach könnten die Menschen die geheimnisvolle Sprache dieser Tränen verstehen" Papst Pius XII.

Nach: Bruder Michel de la Sainte Trinité, Toute la vérité sur Fatima, 1986
Dr. Ottavio Musumeci, A Syracuse la Madonne a pleuré, Salvator, 1956
« Letzte Änderung: 01. September 2016, 22:48:51 von Tina 13 »
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« Antwort #3996 am: 31. August 2016, 19:22:23 »
 ;tffhfdsds

Preiset den Herrn, wieder online.

Wir haben uns große Sorgen gemacht!

Sind aber immer mit dir lieber R. im Gebet verbunden.

 ;ghjghg
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« Antwort #3997 am: 31. August 2016, 23:09:09 »
Hl. Raimundus Nonnatus, Ordensmann, Kardinal (?)

* um 1200 in Portella (katalanisch: La Portella bei Lérida in Spanien
† 31. August 1240 in Cardona in Spanien

Raimundus erhielt den Beinamen Nonnatus, der Ungeborene, weil er aus seiner toten Mutter herausgeschnitten worden sein soll. 1224 trat er Raimundus Nonnatus in den Mercedarierorden ein, der sich für die Befreiung und den Loskauf von christlichen Gefangenen in Afrika einsetzte, und wurde zum Begleiter des Ordensgründers Petrus Nolaskus. In Algerien begab Raimundus sich einmal selbst zur Auslöse monatelang ins Gefangnis und erlitt Folter und Qualen. Unsicheren Quellen zufolge wurde er 1239 von Papst Gregor IX. als Anerkennung seines Mutes und seiner wundertätigen Kraft zum Kardinal ernannt; während der Reise zur Amtsübernahme starb er auf dem Weg nach Rom.

Die Existenz von Raimundus ist wegen fehlender zeitgenössischer Quellen unstritten, seine Lebensgeschichte ist in lokalen Traditionen überliefert. Sein Grab ist seit 1675 im nun nach ihm benannten Santuario S. Ramón in Portell zu besichtigen.
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« Antwort #3998 am: 01. September 2016, 05:03:38 »
Morgenröte - Botschaften
334. Im Weh bedrängter Zeit

3. August 2016; № 334
Jesus spricht:
Mein Kind,
die Bedrängnisse werden groß.
Größer als die vorherigen Bedrängnisse schon waren und sind.

Mein Kind,
die Menschen werden in das tiefe Tal der Bedrängnisse fallen.
Tief, ganz tief.
Nicht, dass Ich das Leiden der Menschen herbeisehne.
Nein, Mein Kind, die Menschen, die meisten Menschen, stellen sich nicht unter
Mein Kreuz der Wahrheit und Liebe.
Sie stehen in der Welt, fallen in der Welt und wälzen sich im Schlamm
und graben sich dadurch selbst noch tiefer ein – in den Boden der Fäulnis.
O Mein Kind, Meine Traurigkeit kennt keine Grenzen,
denn das Wohl so vieler wird nicht bedacht.
An den Plätzen, wo es fehlt, wird oft nicht geholfen
und dort, wo es nicht nötig ist, wird Hilfe verschwendet.

Mein Kind!
Feste werden gefeiert, die nicht in Meinem heiligsten Willen liegen,
denn die Genusssucht steigt, stetig. Stunde um Stunde.
Feste werden gefeiert, die nicht in Meinem Herzen liegen,
denn die Moral, die sittenlose Kleidung,
liegt in der Freiheit, der weltlichen Freiheit,
die in der Zukunft ein großes Feuer entfachen wird.
Die Bedrängnisse nehmen zu, weil der Glaube abnimmt, immer mehr und mehr.
Viele Hirten liegen auf vertrockneten Wiesen.
Sie weisen Meinen Kindern nicht den Weg,
gehen nicht voraus und ebnen nicht den Pfad, so wie Ich es Mir wünsche.
Die Lockerung des Glaubens legt Fesseln um die Wahrheit.
Doch man kann die Wahrheit nicht vertreiben oder gar ausrotten,
denn die Kirche steht auf einer Säule
und diese Säule halte Ich – Jesus – auf Meinen Händen.
(Jesus zeigt ein blutrotes Meer. Menschen schwimmen darin. Manche freuen sich, baden gerne in dem Blut. Andere Menschen rufen um Hilfe. Man hat sie ins blutrote Meer geworfen. Alle gehen unter.)
Sie feiern so viele Feste – ohne Mich.
Sie reden so viele Worte – ohne Mich.
Sie gehen so viele Wege – ohne Mich.
Sie werden weinen:
Weil sie ohne Mich feierten.
Weil sie nicht in Liebe von Mir redeten.
Weil sie ohne Mich ihre Wege gingen.
Und ihre Tränen werden zu Eis werden,
weil ihre kalten Herzen auf Erden sich nicht erwärmen wollten.

Mein Kind,
wenn die Stürme beginnen,
werde Ich Meine Treuen auf dem Schiff der Wahrheit nach Hause fahren.
Nichts kann dem Schiff schaden.
Kein Wasser wird eindringen. Kein Holz wird zerbrechen.
Keine Seele soll sich fürchten,
denn Ich selber halte das Schiff auf Meinen Händen.
Ich bin das Segel. Ich bin der Mast. Ich halte das Steuer.
Ich bin die Zuflucht für alle, die die Wahrheit lieben.

Mein Kind!
Norden, Osten, Süden, Westen werden zu einem werden.
(Jesus zeigt die Erde: Überschwemmungen in vielen Ländern. Dort, wo viel Wasser ist, zieht sich das Wasser zurück. Brände – überall auf der Erde. Riesige Wellen verschlingen viele Länder. Die übrigen Länder werden zu einem Land.)
Es ist nicht Tag und nicht Nacht.
Es ist nicht Mittag und nicht Abend.
Es ist nicht so, wie es ist. Die Uhr steht still. (Jesus hält die Zeit an.)

Meine Kinder!
Die Strümpfe sind zerrissen. Die Schuhe – ohne Sohlen.
Die Kleider – ohne Säume. Die Taschen – ohne Boden.
Die Gläser – ohne Wasser. Die Zeit – ohne Zeit.
Sie haben Mich verfolgt. Sie werden auch euch verfolgen.
Sie haben Mich gehasst. Sie werden auch euch hassen.
Sie haben Mich beschuldigt. Sie werden auch euch beschuldigen.

Meine Kinder!
Die Weichen wurden verstellt. Der Zug fährt in die falsche Richtung.
Wenige springen noch rechtzeitig ab, bevor der Zug zerschellt.
Feuer fällt in noch größere Feuer.
Wasser fließt in noch größere Wasser.
Stürme wehen in noch größeren Stürmen.
Leiden ziehen in noch größere Leiden.
Vernunft und Liebe sind verweht
und haben den Glauben und die Hoffnung fortgetragen.
Der Sekt hat keinen Schaum mehr. Das Essen duftet nicht mehr.
Das Wasser ist fahl geworden.
Heute fallen die Flocken, die Schneeflocken. Morgen färben sie sich rot.
Das Gras verliert seine Farbe und das Feuer brennt nicht mehr.

Meine Kinder!
Uneinigkeit in allen Gebieten. Uneinigkeit bei allen Menschen.
(Jesus zeigt ein großes Feuer. Wasser wird in großen Gefäßen herbeigebracht. Selbst das Wasser kann dieses riesige Feuer nicht gleich löschen. Funken sprühen in der Nacht, bis das Feuer am Tage erlischt.)
Norden. Süden. Osten. Westen. Die Steppe weitet sich aus.
Norden. Süden. Osten. Westen. Kein Gras. Kein Leben. Kein Wasser.
Nur in den kleinen Gärten – sie liegen verborgen – blühen kleine Blumen
und ihr Duft durchströmt die Häuser und füllt die Seelen mit Freude.
Mauern umringen Land und Meer.
Nichts und niemand kann hinaus. Nichts und niemand kann hinein.
Gefangen – und doch frei.
(Man sieht Menschen mit Schwertern. Die Schwerter sind voller Blut.  Sie sind schon lange zum Kämpfen bereit. Weit, weit weg ist eine Tränke, ein Brunnen mit Wasser.  Nicht viele können dort trinken.)
Die Todbringenden kommen von der Unterwelt.
Die Treuen kommen von Mir, denn sie leben mit Mir.
Die Zahl der in der Dunkelheit Lebenden, sie weitet sich aus.
(Ein großer schwarzer Fleck wird immer größer. Außenherum sind kleine Lichter.)

Meine Kinder!
Der Tod ist nahe. Der Tod, der den Tod der Freiheit will.
Alle sollen in Gefangenschaft leben, nach einem Munde.
Ausgelöscht soll werden, wer nicht diesen neuen Weg gehen will,
jenen, der schon lange war.

Meine Kinder,
heute will Ich es euch sagen, in Traurigkeit und Liebe.
Die Hoffnung wird verloren gehen, im Meer versenkt werden. (Bei vielen.)
Damit alle eins werden in der Gefangenschaft, die keine Meinung und Freiheit zulässt.
Nur jene, die treu an Meiner Seite stehen, werden dieses neue Leben, das keines ist,
mit Meinem Atem tragen können.
Sie stehen bereit, um zu erniedrigen.
Sie stehen bereit, um zu verformen.
Sie stehen bereit, um alles zu ändern, was nicht in ihrem Willen liegt.
Mein Kind, nun ist wahrhaftig der Glaube gefragt.
Der Glaube, der in Meinen Geboten liegt und keine Veränderung in sich trägt.
Die Kleider der Wahrheit und des Friedens, sie sind abgelegt worden bei vielen.
Welche nicht abgelegt sind, sind schmutzig und von den Motten zerfressen.
Ratten und Ungeziefer sind im Hause und zerfressen das gute Holz.
Sie hinterlassen große Verwüstungen.
Meine Kinder, die Welt liegt in Trümmern. Ich sagte es euch schon.
Doch wen kümmert es?
Es wird zu wenig beachtet, was da im Argen liegt.
Weil man die weltlichen Dinge zu sehr beachtet.
Mein Kind.
Ich spreche als barmherziger König,
damit die Gläubigen beten für die Ungläubigen,
damit sich die Zahl der Treuen vermehre.
Glaube bedeutet Kampf.
Glauben heißt kämpfen –
für Wahrheit und Frieden, welche sich im Meer der Gerechtigkeit wiegen.
O Mein Kind, sie erkennen nicht die Zeichen der Zeit.
Sie erkennen nicht die Wahrheit,
weil ihre Herzen stolz und verhärtet sind.

Mein Kind!
Welche sich nicht schmücken mit Glauben, Hoffnung und Liebe in ihrem Leben,
werden mehr im Herzen und in der Seele leiden,
als jene, die sich mit Meinen Geboten kleideten und es immer noch tun.
Denn es ist das gefüllte, friedvolle, liebende Herz,
das trägt und erträgt die Wehen der Zeit.

Der Weizen ist fahl, hat seine Farbe verloren und das Korn ist vertrocknet.
Das Wasser wurde verschmäht.
Die Trockenheit und die karge Ernte wurden nicht beachtet.
Die Kammern sind leer.
Das Haus biegt sich im Sturme in alle Richtungen.

Wie kann das Herz andere Herzen füllen,
wenn das Eigene selbst leer und vertrocknet ist?
Die Zeit vergeht für jeden auf Erden. Es folgt der Tod.
Doch diese Zeit zieht sich schon lange durch den Meeresgrund.
Nach oben will die Zeit nicht kommen,
weil sie in der Zeit, der weltlichen Zeit,
noch viele nach unten ziehen will und kann.
Am Tag, an dem das Ende naht, – es ist der Tod –
steht in den meisten Gesichtern und Herzen
die Angst und der Schrecken aufrecht wie ein roter Pfeil,
weil die Wahrheit die Seele durchdringt
und sie in diesem Augenblick am Meeresboden liegt
und nicht auftauchen kann ohne Mein barmherziges Herz der Liebe
und ohne Reue und Einsicht nicht weiterleben wird.

Die Zeit ist kurz, die Zeit auf Erden,
die so vielen lange erscheint,
weil sie ihre Gedanken nicht auf das ewige Leben richten.
Die Zeit hat keine Zeit.
Deine Zeit hat keine Zeit im Messen der ewigen Zeit.

Glaube, Hoffnung, Liebe.
Viele Male rufen Meine Mutter und Ich zu den Erdenkindern
diese drei Perlen zu lieben und die Gebote Gottes zu leben,
damit die Zeit, eure Zeit, nicht durch eure Hände rinne
wie fahles Wasser,
dass man nicht halten und nicht trinken kann.
Meine Kinder, kommt doch zur Quelle der Liebe.
Mein Wasser ist klar und lebendig.
Es wird euch stärken, füllen, reinigen und euch das ewige Leben schenken.

Selig, die dürsten nach Wahrheit und Frieden.
Sie werden das Land erben in Meinem Reiche,
wo die Zeit nicht zu finden ist, die auf Erden war.
Selig, die sich treiben lassen von Meinen Geboten, sie leben und lieben.
Sie werden nicht untergehen.
Selig, die noch heimkehren in ihrer Zeit auf Erden.
Sie werden die ewige Heimat erreichen.

Barmherzigkeit schenke Ich: jetzt und in eurer Todesstunde.
Gerechtigkeit bringe Ich durch den Willen des Vaters,
welcher im Heiligen Geiste thront.
Amen.
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« Antwort #3999 am: 01. September 2016, 05:08:55 »
Morgenröte - Botschaften
335. Das größte Wunder

20. August 2016; № 335
Jesus spricht:
Mein Kind.
Korn ist nicht gleich Korn, denn im Innern ist Leere.
Brot ist nicht gleich Brot, denn im Innern ist ein Schimmelherd.
Liebe ist nicht gleich Liebe, denn im Innern ist kein barmherziges Feuer.
Mein Kind.
Außen ist so vieles leuchtend,
doch im Innern herrscht Dunkelheit durch Lügen und Gleichgültigkeit.
Der Strahl der Liebe fehlt bei so vielen,
weil sie nicht mit dem Samen der Liebe, den Ich ihnen schenkte, arbeiten.

Viele verbringen ihre Zeit ohne Aufrichtigkeit und guten Werken.
Man schaut zuerst auf die eigenen Bedürfnisse und
danach, wie man sie vermehren könnte und wie man sie halten kann.
Sie sind auf sich selber gerichtet – die Blicke, die Werke, die Gedanken –
und streifen nicht die Nöte anderer.

Mein Kind!
Die Achtung vor Meinen Geboten, sie fiel in den Fluss
und das Wasser trägt sie fort.
Die Achtung Meiner Gottheit finde Ich kaum noch.
Man will nicht die Knie beugen vor Meiner Majestät.
Man will nicht Meine Lehre achten, die sich nie änderte, je ändern wird,
auch wenn Menschen ihre Wünsche und Begierden
über Meine Gebote stellen.
Das Ufer läuft über.
Wann wird der Kelch überlaufen, der Kelch Meines Blutes?
Das Blut, das Ich für jeden vergoss,
welche sich in Meiner Barmherzigkeit wiegen.
Viele sind es, nicht alle.
Für alle Menschen gab Ich Mein Leben hin,
doch viele lehnen Mich ab.
Selbst im Tode wollen sie nicht Meine göttliche Barmherzigkeit kosten
und Mein vergossenes Blut, durch ihre Dankbarkeit, umarmen.
So sind es „viele“ geworden.
Gestern und heute und auch morgen noch viel mehr.

Mein Kind,
Ich habe den Menschen ihre Freiheit gelassen.
Gestern und heute, so auch morgen.
Ich habe ihnen durch Meinen Tod und durch Meine Auferstehung
das Rettungsseil zugeworfen, damit sie das ewige Leben gewinnen.
Ich habe durch Meine Gottheit – in Meiner Gottheit – die Leiden getragen.
Ich war Gott und Mensch.
Ich war im Leiden
in einem Maße des unvorstellbaren, unermesslichen, qualvollen Leidens,
das nie jemals ein Mensch je leiden würde und könnte.
Nur durch und in Meiner Gottheit
ertrug Ich menschlich qualvolle, unvorstellbare Leiden,
damit die Menschen nicht ewig qualvoll leiden durch das ewige Feuer,
sondern durch die Barmherzigkeit Meines Vaters im Himmel gerettet werden.

Kein Mensch auf Erden – gestern, heute, morgen –
wird jemals dieses Leiden erfahren.
Kein Mensch auf Erden – gestern, heute, morgen –
kann dieses Leiden, das Ich ertrug, ertragen.

Nur in Gott, mit Gott, aus Gott,
konnte Ich, Jesus, dieses einzigartige Leiden
zur Rettung der Seelen tragen und ertragen.
Verbunden im Willen des Vaters,
verbunden aus dem Willen des Vaters
und mit dem Willen des Vaters – ging Ich, Sohn des Vaters,
im Geiste der Verbundenheit der Dreifaltigen Gottheit,
den Weg der Erlösung für alle Erdenkinder.

Wie schmerzlich ist es für Mich gewesen,
als Ich als blutendes Lamm am Boden lag,
ohne menschliches Leben und doch göttlich am Leben,
mit dem Wissen,
dass doch viele Seelen verlorengehen würden,
weil sie die Barmherzigkeit Gottes verschmähen
in ihrem Leben oder gar in ihrem Tode.

Meine Kinder.
Das Leben des Dreifaltigen Gottes
ruhte schon im Herzen Meiner Mutter, ruhte im Herzen Mariens,
ehe sie Mutter wurde, ehe sie Unbefleckte Mutter wurde.
Wer kann es verstehen?

Der Geist der Wahrheit, der Erkenntnis, der Reinheit, der Frömmigkeit,
der Gottesfurcht, der Liebe und Demut,
tauchte zuerst in die Herzen der heiligen Anna und des heiligen Joachims,
damit die Frucht wachse in Gottes heiligstem Willen,
damit das Zelt aufleuchte zur Ehre des Vaters im Himmel
und das heilige Haus errichtet werden konnte,
wo Ich, Jesus, Mich niederlassen wollte.

O Meine Kinder, viele wollen nicht glauben,
dass Meine Mutter Mich unbefleckt empfing.
Der Geist des Lebens hauchte seinen Atem
in den unbefleckten Schoss Mariens.
Die Gottheit, die Dreifaltigkeit, wollte darin wohnen.
So geschah es.
Durch das Ja, durch ihr Ja, geschah das größte Wunder
der liebenden, göttlichen Dreifaltigkeit
und durch das gläubige Herz Mariens.
Es ist das größte, höchste, tiefste, göttlichste Geheimnis und Wunder:
Verborgen und doch offengelegt vor den Menschen.
Wie ein geöffnetes Buch, das man lesen kann,
und doch sind viele Seiten nicht zu lesen auf Erden:
Im Himmel, je nach Stand und Gnade, je nach Erkenntnis,
die Mein Vater schenkt.
Er, der Höchste, der Gerechte, Er verteilt je nach Verdienst.

Meine Kinder,
wer hier auf Erden, sich nicht um Frieden bemüht,
dessen Platz wird weit, weit weg sein vom Throne.
Jener Friede, welcher zuerst das eigene Herz umfassen sollte.
Nur so kann sich der wahre Friede ausbreiten.
Jener Friede, den Ich euch brachte durch Mein Leben
und lehrte durch die Gebote Gottes, Meines Vaters im Himmel.

Frieden – nicht nur mit dem Munde.
Frieden – in Wort und Tat.
Was ziert ihr euch oft mit vielen Worten, aber die gutenTaten fehlen?
Was ziert ihr euch mit Ketten und Perlen, wenn sie nicht leuchten?
Was ziert ihr eure Häuser und vergesst dabei eure Herzen?
Was ziert ihr euer Leben mit Unnützem
und vergesst den Tod, der kommen wird?

Frieden – Frieden schenke Ich euch.
Mein Friede bleibt, er verweht nicht,
wenn ihr ihn nicht vertreibt durch eure Gleichgültigkeit.

Es weht ein Blatt vom Baum.
Darauf steht: Frieden – Liebe – Freude.
Es weht ein Blatt in Dein Herz: Frieden – Liebe – Freude.
Vergrab es nicht. Verwirf es nicht.
Trage es im Herzen, in deinem Leben und in deinem Tode.
So wirst du hinübergetragen werden:
Im Frieden – in der Liebe – und in der Freude
zur ewigen Freude, zum ewigen Frieden, zur ewigen Liebe.

Wer will es umfassen, das Band des Friedens, der Liebe und der Freude?
Ich halte es fest, wenn du es willst,
und trage dich auf Erden bis zum Paradies der göttlichen Dreifaltigkeit.
Wenn du auf Erden Meine Gebote trägst,
sie lebst und auch liebst.

Ich danke euch, Meine Kinder!
Ich danke euch!
Ich halte euch fest,
mit dem barmherzigen, brennenden,
blutenden Band Meiner göttlichen Liebe!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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