Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663959 mal)

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« Antwort #4344 am: 10. November 2016, 23:10:03 »
"Ja, viele Priestersöhne gehen in die Irre; obwohl sie alle einst mit GOTT den Bund geschlossen haben. Anstatt den Auftrag so zu erfüllen, wie ihn GOTT ihnen gegeben hat; und wie sie es versprochen haben, lehren sie ein falsches Evangelium und verwirklichen ihre eigenen Ideen. Wenn sie den Bund mit GOTT nicht einhalten, dann haben sie ihn gebrochen!"
(Worte der Gottesmutter, 6. September 2016, Myrtha, Sühneseele)

"Ja, so Viele nehmen sich keine Zeit für ihre Herden! Nein! Diese Priestersöhne schauen zu, wie die Wölfe einbrechen und Alles umbringen."
(Worte der Gottesmutter, 25. August 2016,  Myrtha, Sühneseele)

"Wo sind diese Bischöfe, die den Hirtenstab tragen; aber, ihre Herden im Stich lassen? Sie sind zu feige, ihre Stimme gegen die gottlosen Gesetze und gegen alles gottlose Tun, zu erheben! Ja, sie schweigen auch, wenn Irrgläubige die Macht ergreifen und die Christen verfolgen, um sie dann umzubringen!"
(Worte der Gottesmutter, 18. August 2016, Myrtha, Sühneseele)
« Letzte Änderung: 10. November 2016, 23:11:37 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4345 am: 11. November 2016, 06:08:32 »
Hl. Menas, Einsiedler, Märtyrer

* in Ägypten (?)
† 295 (?) im heutigen Abu Mena (?) in Ägypten

Die Legende berichtet von Menas, dass er Soldat war, sich dann aber als Einsiedler in die Wüste zurückgezogen hat. In der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian sei er gefangen genommen, gefoltert und enthauptet worden.

Andere Überlieferungen kennen Menas als Märtyrer in Phrygien; von hier seien die Reliquien nach Ägypten gebracht worden und an der Stelle bestattet worden, wo die seine Gebeine tragenden Kamele stehen bleiben.

An Menas' Grab an einer als heilig verehrten Quelle ereigneten sich zahlreiche wundersame Ereignisse, tausende Pilger suchten es auf, so entstand die Stadt Abu Mena, die Anfang unseres Jahrhunderts ausgegraben wurde. Im 5./6. Jahrhundert war sie der bedeutendste Wallfahrtsort der Ostkirche. Bis heute ist Menas der volkstümlichste Heilige in Ägypten. Der Ort seines Grabes wird heute das Lourdes des frühen Christentums genannt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4346 am: 11. November 2016, 06:38:50 »
Zweiter Johannesbrief 1,4-9.

Von Gott auserwählte Herrin! Ich habe mich sehr gefreut, unter deinen Kindern solche zu finden, die in der Wahrheit leben, gemäß dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.
Und so bitte ich dich, Herrin, nicht als wollte ich dir ein neues Gebot schreiben, sondern nur das, das wir von Anfang an hatten: dass wir einander lieben sollen.
Denn die Liebe besteht darin, dass wir nach seinen Geboten leben. Das Gebot, das ihr von Anfang an gehört habt, lautet: Ihr sollt in der Liebe leben.
Viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen; sie bekennen nicht, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist.
Achtet auf euch, damit ihr nicht preisgebt, was wir erarbeitet haben, sondern damit ihr den vollen Lohn empfangt.
Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn.

Psalm 119(118),1-2.10-11.17-18.

Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist,
die leben nach der Weisung des Herrn.
Wohl denen, die seine Vorschriften befolgen
und ihn suchen von ganzem Herzen.

Ich suche dich von ganzem Herzen.
Lass mich nicht abirren von deinen Geboten!
Ich berge deinen Spruch im Herzen,
damit ich gegen dich nicht sündige.

Herr, tu deinem Knecht Gutes, erhalt mich am Leben!
Dann will ich dein Wort befolgen.
Öffne mir die Augen
für das Wunderbare an deiner Weisung!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 17,26-37.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie es zur Zeit des Noach war, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein.
Die Menschen aßen und tranken und heirateten bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging; dann kam die Flut und vernichtete alle.
Und es wird ebenso sein, wie es zur Zeit des Lot war: Sie aßen und tranken, kauften und verkauften, pflanzten und bauten.
Aber an dem Tag, als Lot Sodom verließ, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel, und alle kamen um.
Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem sich der Menschensohn offenbart.
Wer dann auf dem Dach ist und seine Sachen im Haus hat, soll nicht hinabsteigen, um sie zu holen, und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren.
Denkt an die Frau des Lot!
Wer sein Leben zu bewahren sucht, wird es verlieren; wer es dagegen verliert, wird es gewinnen.
Ich sage euch: Von zwei Männern, die in jener Nacht auf einem Bett liegen, wird der eine mitgenommen und der andere zurückgelassen.
Von zwei Frauen, die mit derselben Mühle Getreide mahlen, wird die eine mitgenommen und die andere zurückgelassen.
Da fragten sie ihn: Wo wird das geschehen, Herr?
Er antwortete: Wo ein Aas ist, da sammeln sich auch die Geier.
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« Antwort #4347 am: 12. November 2016, 23:54:04 »
Hl. Josaphat, Erzbischof von Polock, Märtyrer

* 1580 in Wolhynien in der Ukraine
† 12. November 1623 in Witebsk (Viciebsk) in Weißrussland

Josaphat wurde 1580 als Sohn des Stadtrats Kunzewitsch in Wlodzimierz (Wolhynien) geboren. Er kam als Kaufmannsgehilfe nach Wilna, wo er 1604 Basilianermönch wurde und zu der mit Rom unierten ruthenischen Kirche übertrat. 1614 wurde er Klostervorsteher in Wilna, 1617 Koadjutor des Erzbischofs von Polozk und im Jahr darauf sein Nachfolger. Durch sein Werben für die Union mit der römischen Kirche machte er sich bei den Orthodoxen verhasst; sie nannten ihn den „Seelenräuber“. Auf einer Visitationsreise wurde er 1623 von den fanatisierten Schismatikern grausam ums Leben gebracht. Er wurde 1643 selig und 1867 heilig gesprochen.
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« Antwort #4348 am: 12. November 2016, 23:58:01 »
Hl. Basilius (um 330-379), Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer

Jesus sagte: Betet ohne Unterlaß

Du darfst dein Gebet nicht nur auf eine in Worten ausgedrückte Bitte beschränken. Denn Gott hat es nicht nötig, dass man vor ihm Reden schwingt. Er weiß, was wir brauchen, selbst wenn wir um nichts bitten. Was haben wir also zu sagen? Das Gebet besteht nicht aus Phrasen. Es umschließt das ganze Leben. „Ob ihr also esst oder trinkt“, sagt der Apostel Paulus, „oder etwas anderes tut: tut alles zur Verherrlichung Gottes!“ (1 Kor 10,31). Bist du bei Tisch? Dann bete, wenn du dein Brot nimmst und danke dem, der es dir gibt; wenn du deinen Wein trinkst, dann erinnere dich an den, der ihn dir zum Geschenk gemacht hat, um dein Herz zu erfreuen und dein Elend zu lindern. Wenn du das Mahl beendet hast, so denke an deinen Wohltäter. Wenn du dein Gewand nimmst, danke dem, der es dir gab. Wenn du deinen Mantel anziehst, zeige deine zärtliche Anhänglichkeit an Gott, der uns mit Kleidern ausstattet, die dem Winter oder dem Sommer entsprechen, um unser Leben zu beschützen.

Am Ende des Tages danke ihm, der dir die Sonne geschenkt hat bei der Tagesarbeit und das Feuer, um die Nacht zu erhellen und unseren Bedürfnissen nachzugehen. Die Nacht liefert dir genug Gründe, dankbar zu sein: Wenn du den Himmel betrachtest und über die Schönheit der Sterne meditierst, dann bete zum Herrn des Alls, der all diese Dinge gemacht hat mit so viel Weisheit. Wenn du die ganze Natur schlafend findest, bete den an, der uns durch den Schlaf unsere Müdigkeit erleichtert und uns durch ein wenig Ruhe die Körperkräfte zurückschenkt.

So wirst du ohne Unterlass beten, wenn dein Gebet sich nicht auf Phrasen beschränkt, sondern wenn du vielmehr bestrebt bist, solange du lebst mit Gott vereint zu sein und dadurch aus deinem Leben ein ununterbrochenes Gebet machst.

5. Homilie
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« Antwort #4349 am: 13. November 2016, 00:03:45 »
Dritter Johannesbrief 1,5-8.

Lieber Gaius! Du handelst treu in allem, was du an den Brüdern, sogar an fremden Brüdern tust.
Sie haben vor der Gemeinde für deine Liebe Zeugnis abgelegt. Du wirst gut daran tun, wenn du sie für ihre Reise so ausrüstest, wie es Gottes würdig ist.
Denn für seinen Namen sind sie ausgezogen und haben von den Heiden nichts angenommen.
Darum sind wir verpflichtet, solche Männer aufzunehmen, damit auch wir zu Mitarbeitern für die Wahrheit werden.

Psalm 112(111),1-2.3-4.5-6.

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.

Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus,
sein Heil hat Bestand für immer.
Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht:
der Gnädige, Barmherzige und Gerechte.

Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist,
der das Seine ordnet, wie es recht ist.
Niemals gerät er ins Wanken;
ewig denkt man an den Gerechten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 18,1-8.

In jener Zeit sagte Jesus den Jüngern durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten:
In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen Menschen Rücksicht nahm.
In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Feind!
Lange wollte er nichts davon wissen. Dann aber sagte er sich: Ich fürchte zwar Gott nicht und nehme auch auf keinen Menschen Rücksicht;
trotzdem will ich dieser Witwe zu ihrem Recht verhelfen, denn sie lässt mich nicht in Ruhe. Sonst kommt sie am Ende noch und schlägt mich ins Gesicht.
Und der Herr fügte hinzu: Bedenkt, was der ungerechte Richter sagt.
Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern zögern?
Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?
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« Antwort #4350 am: 13. November 2016, 00:11:26 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

3. November 2016

Mein geliebtes Volk: Ich schicke Meinen Frieden an jedes Meiner Kinder. Ihr begebt euch auf die Suche nach Wahrheit, ihr haltet Ausschau, aber mit verbundenen Augen.

Mein Heiliger Geist ist in jedem Meiner Kinder. In diesen Zeiten stärkt Mein Heiliger Geist Meine Kinder, die mit Mir vereint bleiben möchten, um nicht in Sünde zu fallen.

"Ich Bin der Ich Bin" (2. Mose 3,14) und Ich täusche Meine Kinder nicht. Mein Heiliger Geist spendet fortwährend Leben, indem er Meinem Volk und insbesondere Meinen treuen Werkzeugen den Weg weist und sie führt.

Mein Wort liegt in der Heiligen Schrift verborgen, fährt aber fort, Erklärungen über ein "Land zu sprechen, in dem Milch und Honig fließen", damit die Seelen nicht aus Unwissenheit verloren gehen. Ich schicke Mein Wort an Meine Prophetin, auf dass sie es Meinem Volk ebenso verkünde, wie Ich es ihr verkündet habe. Ich begleite Mein Volk und lasse es in diesen Zeiten des Leids nicht im Stich.

Mein Wort wird von manchen Meiner Kinder verfälscht. Dies führt dazu, dass Mein Herz eine große Wunde trägt.

Mein Volk, du bist keine gehorsame, sondern eine aufsässige Generation: Ich rufe euch, doch ihr hört Mich nicht, missachtet Meine Warnungen und begeht große Sakrilegien.

Man versucht, das Wort der Göttlichen Gerechtigkeit zu vertuschen, damit Meine Kinder ausschließlich im Sinne des Bösen handeln, während sich die Menschheit dem Teufel unterworfen hat, ohne Angst Mich zu beleidigen.

Einige Meiner Gotteshäuser werden abgerissen, andere wiederum geschlossen und zu einem Ort des Verderbens werden.

Vergesst nicht, dass der große Plan des Antichristen darin besteht, die Menschheit rasch unter seine Kontrolle zu bringen. Hierfür wird er Regierungen, Wirtschaft und Bildungswesen miteinander vereinen. Er wird Gesetze erlassen, damit alle gleichermaßen denken, gleichermaßen handeln und die Gesellschaft zu einer Masse von Anhängern des Betrügers wird. Die Freiheit wird aufhören zu existieren ... und die Religion wird vereinheitlicht werden.

Es wird Meinem Volk untersagt sein, Mich anzubeten. Man wird den Namen Meiner Heiligen Gottesmutter nicht mehr erwähnen dürfen, denn der Antichrist weiß, dass Meine Mutter das Böse besiegen wird. Man wird euch verfolgen, doch werdet ihr die Ewige Erlösung nicht verlieren. Ich werde Meine Engel zu Hilfe schicken. Habt keine Angst, vertraut auf Meine Hilfe.

Ich habe die Menschheit dazu ermahnt, das Erste Gebot zu erfüllen. Ich habe sie weder dazu aufgerufen, der Eucharistie fernzubleiben, noch Meine Mutter zu verlassen noch Meine Gebote zu ignorieren noch die Sakramente, Werke und Taten zu vernachlässigen, die euch in Meiner Liebe wachsen lassen.

Ihr sollt in Mich eintauchen und Mich erkennen, um nicht verwirrt zu sein. Ihr müsst im Geiste wachsen, um nicht aus Ignoranz zum Opfer des Bösen zu werden.

Mein Volk, verbünde dich nicht mit dem Bösen, ignoriere unseren Göttlichen Willen nicht, welcher will, "dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen". (1. Tim. 2,4)

Mein Volk, verharre im Zustand der Gnade. Große Ereignisse sind im Begriff, die Erde zu erreichen. Einige davon entstammen dem Universum, andere den Untiefen der Erde oder den steigenden Fluten oder Vulkanausbrüchen und dem Zorn der Menschheit, der auf sie selbst zurückfallen wird.

Betet Kinder, betet für die Vereinigten Staaten. Chaos naht, und somit das Leid Meiner Kinder. Dieses Land muss geläutert werden.

Betet Kinder, betet für Russland. Der Schlafende wird die Menschheit wachrufen.

Betet Kinder, betet für China. Dieses Land wird die Menschheit überraschen.

Betet Kinder, die Natur eskaliert und wird zum Leid der Welt.

Mein geliebtes Volk, die Verräter, die Mein Volk verführen, werden danach von ihren eigenen Verbündeten verfolgt werden.

Meine Engel verkünden die Erfüllung Meines Wortes. Ich komme, um Mein Volk zu schützen. Vergesst nicht, Meine Kinder: "Ich Bin der Ich Bin." (2. Mose 3,14)

Ich Bin Schild und Festung Meines Volkes, das an Meinem Tische Platz nehmen wird und sich an Meinem Worte und Meiner Allgegenwart laben wird.

Ihr seid kein Volk ohne König. Ich sehe alles. Seid Licht, Wärme, Nahrung. Seid Zeugen Meiner Liebe. Mein Volk, Ich lasse euch nicht aus den Augen. Ihr seid Mein großer Schatz.

Ich segne euch. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen
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« Antwort #4351 am: 13. November 2016, 00:13:13 »
Die Auserwählung Mariens gemäss Maria d’Agreda (I)

Ich erkannte, auf welche Art und Weise der Allmächtige in sich selbst unendlich ist, in seiner Beschaffenheit und in seinen Eigenschaften, in der Wesenseinheit und der Trinität der Personen, ewig gleich, ohne die geringste Vermengung.

Ich habe Ihn am Anfang, ohne jede Kreatur, deren er nicht bedurfte, in einer grossen Wüste gesehen, und ich war zugegen als Er den Beschluss fasste, seine Werke ad extra zu vollenden, das heisst, aus dem Nichts, das ganze, sich in seinen Gedanken befindliche Sein, entstehen zu lassen. Da besass ich die Kühnheit, Seine Majestät nach der Anordnung in dieser Wüste zu befragen, um herauszufinden, welchen Rang die Heilige Jungfrau in ihr besitzt. Seine Majestät hielt es für würdig, meinen Wunsch zu erfüllen und ich werde die Rangordnung nennen, die ich seinen Gedanken entnahm.

Die Auserwählung Mariens gemäss Maria d’Agreda (II)

Seine Weisheit ist einzig, einfach und unteilbar, um sie aber unserem Auffassungsvermögen anzugleichen, muss man sie in mehrere Handlungen oder Zeitpunkte einteilen, um so mehr als die geschaffenen Dinge, deren Gegenstand sie sind, von einander abhängig sind, einander folgen und miteinander verkettet sind.

Im ersten Augenblick, nach der Kommunikation Gottes ad intra, das heisst in seinem Inneren, befand Er in seiner Güte es würdig, sich ad extra mitzuteilen, das heisst ausserhalb seines Wesens, indem Er seine Gottheit und seine Vollkommenheit den Geschöpfen, an denen Er übrigens seine Wonne hat, mitteilte. Im zweiten Augenblick ordnete Er die Verwirklichung dieser Kommunikation für den  äusseren Ruhm, der Ihm für die Offenbarung seiner Grösse zukommen sollte, an. Im dritten Augenblick bestimmte Er die Reihenfolge, in der diese Kommunikation stattfinden sollte, damit unter allen Geschöpfen die beste Harmonie herrsche.

Die Auserwählung Mariens gemäss Maria d’Agreda (III)

Es wurde erstens beschlossen, dass das Göttliche Wort mit einer Seele und einem Leib vereinigt werden solle und dass zweitens andere Wesen, die das Menschengeschlecht bilden werden, nach seinem Abbild geschaffen werden sollen. Und von da an waren alle Menschen im Geist Gottes gegenwärtig.

Die hypostatische Vereinigung der Zweiten Person der Dreifaltigkeit mit der menschlichen Natur war demnach das erste Werk ad extra, denn, nachdem Gott sich in sich selbst erkannt und geliebt hat, war es angemessen, dass Er den, der seiner Gottheit am nächsten ist, kennt und liebt, wie es die hypostatische Vereinigung ist, die das menschgewordene Wort zum Haupt aller Geschöpfe macht, das sie zu ihrem Schöpfer führt.

Die Auserwählung Mariens gemäss Maria d’Agreda (IV)

Im vierten Augenblick wurde festgelegt, dass die Menschheit des göttlichen Wortes alle nur möglichen Gnaden erhalten sollte und dass soviel Heiligkeit, Weisheit, Seligkeit und göttliche Glorie, in seine Seele strömen mögen, soviel sie nur aufnehmen könne.

An diesen Beschluss schliesst sich an zweiter Stelle, auf Grund einer notwendigen Schlussfolgerung, die Auserwählung der Mutter des menschgewordenen Wortes an. Sie wurde auf Grund göttlichen Erkenntnisvermögens, als erste alle Kreaturen empfangen und unverzüglich ergoss sich ein Strom Seiner Göttlichkeit und Seiner Eigenschaften in sie, soviel wie ihre Mutterwürde es erforderte und sie fähig war zu empfangen.

Die Auserwählung Mariens gemäss Maria d’Agreda (V)

Ich sah sie in einer solchen Schönheit, dass ich, ohne das Licht des Glaubens, wie der heilige Dionysius Areopagita, sie für eine Gottheit gehalten hätte. Ich erkannte, dass ihr Schöpfer sie bewunderungswürdiger geschaffen hatte, als die Vereinigung aller anderen Geschöpfe.

Im selben Augenblick, an dritter Stelle, beschloss Gott einen Ort zu schaffen, wo das menschgewordene Wort und seine Mutter wohnen werden. Für sie allein, wurde die Erschaffung des Himmels und der Erde beschlossen, mit allem was sie beinhaltet.

Selige Maria d’Agreda
Die Mystische Stadt oder das göttliche Leben der Heiligen Jungfrau Maria
(I. Teil, 1. Kapitel)
« Letzte Änderung: 16. November 2016, 06:35:38 von Tina 13 »
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