Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663962 mal)

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« Antwort #4352 am: 13. November 2016, 00:14:50 »
Ich habe einen dringenden Aufruf an all jene, die in der Todsünde oder in spiritueller Lauheit sind, damit sie nachdenken und zu Gott zurückkommen bevor sich die Türen der Barmherzigkeit schließen. Wenn sie es nicht tun und niemand haben, der spirituell mit ihnen geht, gehen sie das Risiko ein sich ewig zu verlieren!

7. November 2016, 13.30 Uhr – Dringendster Aufruf der Maria Rosa Mystica an die Menschheit.

Kleine Kinder Meines Herzens, der Friede Meines Herrn sei mit euch und Mein mütterlicher Schutz befreie euch von allem Bösen.

Rennt, kleine Kinder, um die Türe der Barmherzigkeit zu durchschreiten, geht spirituell hindurch mit allen euren Familienangehörigen, die am weitesten von Gott entfernt sind. Schon wird sich die Türe der Barmherzigkeit schließen, rennt für euren Passierschein, damit ihr den Durchgang in die Ewigkeit aushalten könnt.

Kleine Kinder, viele Seelen gehen verloren wenn der Tag der Warnung kommt, weil sie dieses Jahr der Gnade und Verzeihung, das Gott euch geschenkt hat, nicht benutzen wollten; und weil sie die Aufrufe des Himmels nicht annehmen wollten. Viele Seelen erwischt die Warnung in der Todsünde oder der geistigen Lauheit und sie werden nicht mehr auf diese Erde zurückkehren. Deshalb, kleine Kinder, bitte Ich euch, dass ihr euch beeilt die Türe der Barmherzigkeit mit all jenen eurer Freunde, Familienangehörigen, Verwandten und Nachbarn spirituell zu durchschreiten, die am weitesten von Gott entfernt sind, damit sie dem Urteil widerstehen können, das sie in der Ewigkeit erhalten werden und die verschiedenen Zustände des Fegefeuers und der Hölle aushalten können, entsprechend dem Zustand ihrer Seelen.

Kleine Kinder, ganze Familien werden verloren gehen, wenn sie sich nicht ändern bei diesen letzten Glockenschlägen der Barmherzigkeit. Die schlechte Verwendung der Technologie dieser Welt wird viele in den ewigen Tod führen. Viele Meiner Jugendlichen haben sich verloren durch den bösen Gebrauch, der von der Technologie kommt; sie haben sich vom Gebet und den Sakramenten entfernt und werden versklavt durch das Handy, den Computer, das Fernsehen und weiteren Technologien dieser Welt, die ihre Götter geworden sind.

Meine Kleinen, es nähert sich der Tag an dem ihr vor das Oberste Gericht gehen werdet, wo nur eure guten Werke zählen. Die immense Mehrheit dieser Menschheit erwartet das Feuer des Fegefeuers oder der Hölle; es sind sehr wenige, sie können an den Fingern abgezählt werden, die in den Himmel gehen. Beeilt euch, kleine rebellische Kinder, denn euer Leben ist in Gefahr! Es hängt von euch ab, ob ihr eine zweite Möglichkeit erhaltet oder ob ihr für ewig verloren seid! Wenn ihr euch nicht beeilt mit euren von Gott entfernten Familienangehörigen, Freunden, Verwandten und Nachbarn durch die Türe der Barmherzigkeit zu gehen, werden sie vielleicht nach der Warnung schon nicht mehr unter euch sein.

Kleine Kinder, in der Zeitspanne zwischen 15 und 20 Minuten eurer Zeit werdet ihr in der Ewigkeit sein und welche Traurigkeit, dass es für viele Seelen ihr ewiger Tod sein wird. Ich habe einen dringenden Aufruf an all jene, die in der Todsünde oder in spiritueller Lauheit sind, damit sie nachdenken und zu Gott zurückkommen bevor sich die Türen der Barmherzigkeit schließen. Wenn sie es nicht tun und niemand haben, der spirituell mit ihnen geht, gehen sie das Risiko ein sich ewig zu verlieren!

Bedenkt, kleine rebellische Kinder, dass das was euch in der Ewigkeit erwartet das Feuer der Hölle sein wird, mit dem all jene Seelen gezüchtigt werden, die sich in dieser Welt von Gott getrennt haben und die, wie ihr hier sagt, Ihm den Rücken und nicht das Gesicht gezeigt haben, wenn Er euch gerufen hat, damit ihr auf Ihn hört und zu Ihm zurückkehrt, von Herzen!

Dieses Jahr der Barmherzigkeit, das jetzt zu Ende geht, ist der Passierschein, damit ihr morgen nach der Warnung in diese Welt zurückkehren könnt. Ihn nicht anzunehmen, laufen viele Gefahr sich ewig zu verlieren. Nur kleine Kinder sind befreit vom Durchgang in die Ewigkeit; die Babys und Kleinkinder unter sieben Jahren, diese bleiben schlafend während der Zeit welche die Warnung dauert.

Bereite dich also vor, Menschheit, denn alles beginnt sich zu erfüllen. Die Barmherzigkeit Gottes entfernt sich um Seiner Gerechtigkeit Platz zu machen. Die Tage der Reinigung sind am beginnen; rennt und bringt eure Rechnungen in Ordnung und hört jetzt auf, euch Sorgen zu machen, das Streben und die Sorgen dieser Welt, alles in ihr ist Eitelkeit der Eitelkeiten. Macht keine Pläne, weder kurz- noch langfristig, beschäftigt euch vielmehr mit der Rettung eurer Seele, denn der große und furchtbare Tag des Herrn ist nahe.

Es liebt euch eure Mutter, Maria Rosa Mystica.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt, kleine Kinder.

(Enoch)
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« Antwort #4353 am: 13. November 2016, 16:57:40 »
Sel. Carl Lampert, Priester, Märtyrer

* 9. Januar 1894 in Göfis bei Feldkirch in Österreich
† 13. November 1944 in Halle in Sachsen-Anhalt

Carl Lampert (* 9. Januar 1894 in Göfis; † 13. November 1944 im Zuchthaus „Roter Ochse“ in Halle (Saale)) war ein katholischer Geistlicher, der von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Leben

Carl Lampert wurde am 9. Januar 1894 als jüngstes von sieben Kindern  des Bauern Franz Xaver Lampert und dessen Frau Maria Rosina Lampert  geboren. Er war Schüler der Volksschule in Göfis und des staatlichen Gymnasiums in Feldkirch.  Obwohl sein Vater früh starb, konnte Lampert dank der Förderung eines  Onkels die Schule weiter besuchen. Nach der im Jahr 1914 abgelegten Matura trat Lampert im Herbst desselben Jahres in das Fürsterzbischöfliche Priesterseminar in Brixen ein, wo er am 12. Mai 1918 von Bischof Franz Egger zum Priester geweiht wurde. Am 26. Mai 1918 feierte er seine Primiz.

Werdegang

Carl Lampert begann sein Wirken als Kaplan in Dornbirn, wo er sich vor allem um die Jugendarbeit bemüht machte. Im Jahr 1930 zog er mit der finanziellen Unterstützung von Bischof Sigismund Waitz nach Rom, um dort das Studium des Kirchenrechts aufzunehmen. Er bezog sein Quartier im Collegio Teutonico di Santa Maria dell’Anima, wo er bis 1935 lebte und als Sekretär an der Römischen Rota arbeitete. Im Jahr 1935 wurde er in den Rang eines Advokaten erhoben und zum Monsignore ernannt.

Am 1. Oktober 1935 trat Lampert seine Stelle in der Diözese Innsbruck  an. Hier sollte er auf Geheiß von Bischof Waitz den Aufbau des  kirchlichen Gerichts überwachen, eine eher administrative Aufgabe. Auch  war er Geistlicher im Innsbrucker Priesterseminar sowie ab 1936  Präsident des katholischen Verlagshauses Tyrolia. Mitte der 1930er Jahre war Lampert kurzzeitig als möglicher Diözesanbischof von Innsbruck im Gespräch, doch Papst Pius XI. entschied anders und ernannte am 15. Oktober 1938 den jüngeren Geistlichen Paulus Rusch zum Apostolischen Administrator. Lampert wurde am 15. Januar 1939 zum Provikar ernannt und somit zu Ruschs Stellvertreter.

Leidensweg

Durch einen „Führerbefehl“, wonach Bischöfe von der  NS-Gerichtsbarkeit nicht zu belangen seien, kam bald Provikar Lampert in  den Fokus des Regimes. Gauleiter Franz Hofer,  der eine rigorose Anti-Kirchen-Politik in seinem Gau verfolgte, ließ  bald darauf Klöster schließen und Ordensleute verhaften, darunter im  November 1938 das Canisianum und in den ersten Märztagen des Jahres 1940 auch das Kloster der Ewigen Anbetung in Innsbruck.  Da die Nonnen sich den Anordnungen widersetzten, machte Gauleiter Hofer  Provikar Lampert dafür verantwortlich und ließ ihn am 4. März 1940  festnehmen. Nach zehn Tagen Haft im Polizeigefängnis Innsbruck-Adamgasse wurde Lampert am 14. März 1940 wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ein Bericht in Radio Vatikan,  der am 23. März 1940 in deutscher Sprache gesendet wurde, und in dem  die Situation der Kirche und die Repressalien des NS-Regimes gegenüber  den Geistlichen in der Diözese Innsbruck zur Sprache kamen, brachte  Provikar Lampert erneut ins Gefängnis. Die Gauverwaltung vermutete in  Lampert einen Spitzel für die Vatikanstadt. Allerdings kam er erneut nach relativ kurzer Zeit wieder frei.

Beim nächsten Mal hatte Lampert jedoch nicht mehr Glück. 1939 war der Pfarrer von Götzens, Otto Neururer ins KZ Dachau  deportiert worden. Lampert hatte vergeblich versucht, Neururer  freizubekommen, zumal sein Kollege gesundheitlich angeschlagen war. Am  30. Mai 1940 wurde Neururer im KZ Buchenwald  ermordet. Das Regime sandte Neururers Asche nach Götzens mit dem Ziel,  diese anonym zu bestatten. Als Lampert jedoch eine Todesanzeige in einer  Kirchenzeitung veröffentlichen ließ, in der auch Neururers Todesort  angeführt wurde, ließ man ihm am 5. Juli 1940 wegen Verstoßes gegen die NS-Geheimhaltungsvorschriften erneut verhaften.

Carl Lampert wurde am 25. August 1940 nun auch nach Dachau deportiert. Am 1. September 1940 folgte der Transport ins KZ Sachsenhausen bei Berlin.  Hier wurde er der Strafkompanie zugeteilt, einem Trupp, in dem er harte  körperliche Arbeit verrichten musste. Dennoch hielt er an seinem  Glauben fest, wie ein Treffen Lamperts mit dem ebenfalls in  Sachsenhausen inhaftierten Innsbrucker Caritasdirektor Josef  Steinkelderer beweist. Dieser flüsterte Lampert zu: Martyres sumus (Märtyrer sind wir), worauf Lampert antwortete: In Christi nomine pro ecclesia (Im Namen Christi für die Kirche).

Nach drei Monaten in Sachsenhausen wurde Lampert am 15. Dezember 1940  zurück nach Dachau deportiert, wo er noch weitere acht Monate  inhaftiert blieb. Am 1. August 1941 wurde er zwar freigelassen, wurde  jedoch mit einem Betretungsverbot des Reichsgaus Tirol-Vorarlberg belegt.

Lampert zog daraufhin am 16. August 1941 nach Stettin, wo er im Carolusstift erneut als Seelsorger wirkte und auf diese Weise versuchte, geistlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu leisten. Auch arbeitete er als Geistlicher in einem Lazarett, in Swinemünde und in Parchim.

Was Lampert jedoch nicht wusste, war, dass die Gestapo einen Spitzel auf ihn angesetzt hatte. Ingenieur Hagen sei ein nazifeindlicher und tiefreligiöser Mensch auf der Suche nach  Spiritualität. In Bibelstunden und Diskussionsrunden erschlich sich Hagen das Vertrauen von Lampert. In Wahrheit handelte es sich jedoch bei Hagen um Franz Pissaritsch, einen Anwärter um die Aufnahme in die Waffen-SS.  Pissaritsch versuchte Lampert zu Aussagen gegen das NS-Regime zu  bewegen, worauf Lampert jedoch kaum einging. Als er nach einigen Monaten  Spionagetätigkeit noch keine konkreten Beweise sammeln konnte,  konstruierte Pissaritsch ein Komplott, wonach Lampert Feindsender  abgehört hätte und durch Aussagen die Wehrkraft zersetzt hätte.

Dieses Protokoll war die Grundlage zu einer Verhaftungswelle, bei der  am 4. Februar 1943 etwa 40 Geistliche und Ordensschwestern verhaftet  wurden, darunter auch Carl Lampert. In den kommenden Monaten wurde  Lampert intensiven Verhören und Folterungen unterworfen. Zwei Auszüge  aus den Protokollen zeugen von Lamperts Standhaftigkeit.

Vorsitzender Trettin: „Herr Lampert, sind Sie doch  vernünftig, verlassen Sie die Kirche und das Priestertum. Das ist doch  alles nur Hokuspokus. Zeugen Sie Kinder für den Führer Adolf Hitler. Ich werde Ihnen einen guten Posten verschaffen!“
Lampert: „Herr Kommissar, ich liebe meine Kirche. Ich bleibe  meiner Kirche treu und auch dem Priesteramt: Ich stehe für Christus und  liebe seine Kirche!“
Frage: „Was schätzen Sie höher: das Evangelium oder Hitlers ,Mein Kampf'?“
Lamperts Antwort: „Das Evangelium ist Gottes Wort und  verkündet die Liebe. Das Buch des Herrn Hitler ist das Werk eines  Menschen und predigt den Hass!“
Der Prozess gegen Lampert und zwei weitere Priester, Pater Friedrich Lorenz und Kaplan Herbert Simoleit wurde im Dezember 1943 vor dem Reichskriegsgericht in Halle (Saale) eröffnet. Selbst vor Gericht erschien SS-Mann Pissaritsch unter seinem falschen Namen Ingenieur Hagen um durch seine Aussagen die Anklage zu bekräftigen.

Lampert wurde am 20. Dezember 1943 erstmals für schuldig befunden.  Wegen gerichtsinternen Streitigkeiten − es gab Richter die sich für die  Todesstrafe aussprachen, andere plädierten wegen Lamperts Glauben für  eine lange Haftstrafe – wurde das Todesurteil nicht unterzeichnet. Am  14. Januar 1944 wurde der Prozess an das Reichskriegsgericht in Torgau  delegiert, wohin Lampert deportiert wurde. Sieben Monate verbrachte er  nahezu in Isolationshaft. Das Urteil wie es in Halle gefällt wurde,  wurde am 27. Juli 1944 in allen Punkten bestätigt. In der Nacht bevor  Generalstabsrichter Werner Lueben das Urteil unterzeichnen hätte müssen, beging dieser am Morgen des 28. Juli 1944 Suizid. Eine seiner letzten Aussagen war:  „Es handelt sich in diesem Fall weder um „Verbrecher“  noch um `asoziale Elemente'. Ihre einzige Tragik ist es, dass sie  katholische Priester sind!“

Mit neuen Richtern versehen kam es zu einem dritten Prozess gegen  Lampert der am 8. September 1944 mit Pater Friedrich Lorenz und Kaplan  Herbert Simoleit erneut zum Tod verurteilt wurde.

Am 13. November 1944 wurden Lampert und die mit ihm Verurteilten ins Zuchthaus Roter Ochse nach Halle gebracht. Hier wurde er um 16:00 Uhr durch das Fallbeil hingerichtet.

Die Urne mit seiner Asche wurde zunächst in Halle beigesetzt und erst  nach dem Krieg, 1948, in seine Vorarlberger Heimatgemeinde Göfis überstellt.

Am 13. November 2011 wurde Carl Lampert in der Stadtpfarrkirche St. Martin in Dornbirn durch Karsinal Angelo Amato seliggesprochen.
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« Antwort #4354 am: 13. November 2016, 17:02:09 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

Das Kommen Christi

„Es bleibt kein Stein auf dem anderen, alles wird zerstört.“ Diese Worte trafen auf den Tempel zu, den Salomon gebaut hatte [...], denn alles, was unsere Hände bauen, fällt dem Verschleiß oder dem Verfall anheim, wird gewaltsam vernichtet oder vom Feuer zerstört [...] Es existiert aber auch in jedem von uns ein Tempel, der verfällt, wenn es an Glauben fehlt, vor allem aber dann, wenn wir im Namen Christi fälschlicherweise versuchen, innere Gewissheiten zu gewinnen. Vielleicht ist diese Auslegung für uns am nützlichsten. Was nützt es mir denn wirklich, wenn ich weiß, an welchem Tag das Letzte Gericht stattfindet? Was nützt es mir, der ich mir so vieler Sünden bewusst bin, wenn ich weiß, dass eines Tages der Herr kommt, wenn er nicht in meine Seele kommt, nicht in mir lebt, nicht in mir spricht? Zu mir muss Christus aber kommen, mir muss sein Kommen gelten.

Doch das zweite Kommen des Herrn findet am Ende der Welt statt, wenn wir sagen können: „Die Welt ist mir gekreuzigt und ich der Welt“ (vgl. Gal 6,14). Für jemanden, dem die Welt stirbt, ist Christus ewig; für ihn ist der Tempel geistig, das Gesetz, sogar die Paschafeier ist geistig [...] für ihn werden Weisheit, Tugend, Gerechtigkeit, Erlösung wirkliche Gegenwart; denn Christus ist zwar für die Sünden des Volkes ein einziges Mal gestorben, doch damit er täglich die Sünden des Volkes tilgen kann.

Kommentar zum Lukasevangelium
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« Antwort #4355 am: 13. November 2016, 17:09:23 »
Grundwahrheiten über die Marienverehrung

Ludwig Maria Grignion von Montfort war Priester, Prophet, Apostel und Reformator. Es gibt ,, wenige Heilige, deren Leben eine ebensolche Spannweite besitzt; denn er sagte nicht bloss Zukünftiges voraus, er ist an der Gestaltung dieser Zukunft selbst beteiligt. Als sein Hauptwerk —die Wahre Andacht zu Maria— wieder aufgefunden wurde, 1842 beginnt er zum zweiten Mal seine Sendung als «Apostolischer Missionar».

1. Wahrheit
Jesus Christus ist das letzte Ziel aller Marienverehrung

Unser Erlöser Jesus Christus, wahrer GOTT und wahrer Mensch, muss das Endziel aller unserer Andachtsübungen sein; sonst wären sie falsch und irreführend. Jesus Christus ist Alpha und Omega, Anfang und Ende aller Dinge. Unsere ganze Arbeit besteht nach dem Apostelwort darin, alle Menschen in Jesus Christus vollkommen zu machen. In ihm allein wohnt die ganze Fülle der Gottheit und jede Fülle der Gnade, Tugend und Vollkommenheit: in ihm allein haben wir alle geistlichen Segnungen empfangen. Er ist der einziger Lehrer, von dem wir lernen dürfen, der einzige Herr, dem wir angehören, das einzige Haupt, dem wir geeint sein müssen, das einzige Vorbild, dem wir nachstreben müssen, der einzige Arzt, der uns heilen soll, der einzige Weg, auf dem wir wandeln dürfen, die einzige Wahrheit, die wir glauben dürfen, das einzige Leben, das uns beseelen muss, und unser ein und alles in allen Dingen. Er allein genügt. Unter dem Himmel ist uns kein anderer Name gegeben, in dem wir das Heil finden können, als der Name Jesu. GOTT hat unserem Heil, unserer Vollkommenheit und unserer ewigen Seligkeit keine andere Grundlage gegeben als Jesus Christus: jedes Gebäude, das nicht auf diesem Grundstein ruht, ist auf Flugsand gebaut und wird unfehlbar früher oder später einstürzen. Jeder Gläubige, der nicht mit ihm vereint ist wie die Rebe mit dem Weinstock, wird abfallen, verdorren und zu nichts anderem taugen, als ins Feuer geworfen zu werden. Wenn wir in Jesus Christus sind und Jesus Christus in uns, dann haben wir keine Verdammnis zu fürchten; nicht die Engel des Himmels, nicht die Menschen der Erde, nicht die Dämonen der Hölle noch irgendein Geschöpf kann uns scheiden von der Liebe GOTTES, die da ist in Jesus Christus. Durch ihn, mit ihm und in ihm vermögen wir alles: wir können dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes jede Ehre und Verherrlichung erweisen; wir können selbst vollkommen werden und unserem Nächsten ein Wohlgeruch des ewigen Lebens sein.
Wenn wir also die wahre Marienverehrung zeigen, dann tun wir das nur, um die Verehrung Jesu Christi um so vollkommener zu gestalten; wir wollen nur einen leichten und sicheren Weg zu Jesus Christus weisen. Würde die Marienverehrung die Seelen von Christus entfernen, dann müsste man sie als Blendwerk des Teufels verwerfen; aber wie ich schon gezeigt habe und noch ausführlicher zeigen werde, ist genau das Gegenteil der Fall: wir brauchen gerade diese Verehrung, um Jesus Christus ganz zu finden, ihn innig zu lieben und ihm treu zu dienen.

Man kann Jesus nicht von Maria trennen

Nun wende ich mich einen Augenblick lang dir zu, du mein geliebter Jesus; deiner göttlichen Majestät möchte ich es in Liebe klagen: die meisten Christen, selbst die gelehrtesten, kennen nicht das notwendige Band, das zwischen dir und deiner heiligen Mutter besteht. Du, o Herr, bist immer mit Maria, und Maria ist immer mit dir und kann ohne dich nicht sein: sonst würde sie aufhören zu sein, was sie ist. Durch die Gnade ist sie so gänzlich in dich umgestaltet, dass sie selbst gar nicht mehr lebt, nicht mehr ist; du allein bist es, mein Jesus, der in ihr lebt und herrscht, vollkommener als in allen Engeln und Seligen. Ach, wüsste man doch um die Ehre und Liebe, die du in diesem wunderbaren Menschenkind empfängst, dann würde man von dir und von ihr ganz anders denken, als man es tut. So innig ist sie mit dir vereint, dass man eher das Licht von der Sonne, die Wärme vom Feuer trennen könnte, ja dass man sogar alle Engel und Heiligen leichter von dir trennen könnte als Maria. Denn sie liebt dich glühender und verherrlicht dich vollkommener als alle deine anderen Geschöpfe zusammen.
« Letzte Änderung: 13. November 2016, 17:10:14 von Tina 13 »
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« Antwort #4356 am: 13. November 2016, 17:16:52 »
Buch Maleachi 3,19-20ab.

Seht, der Tag kommt, er brennt wie ein Ofen: Da werden alle Überheblichen und Frevler zu Spreu, und der Tag, der kommt, wird sie verbrennen, spricht der Herr der Heere. Weder Wurzel noch Zweig wird ihnen bleiben.
Für euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und ihre Flügel bringen Heilung.
Ihr werdet hinausgehen und Freudensprünge machen, wie Kälber, die aus dem Stall kommen.

Psalm 98(97),5-6.7-8.9.

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!

Es brause das Meer und alles, was es erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
In die Hände klatschen sollen die Ströme,
die Berge sollen jubeln im Chor.

Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
um die Erde zu richten.
Er richtet den Erdkreis gerecht,
die Nationen so, wie es recht ist.

Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 3,7-12.

Brüder! Ihr wisst, wie man uns nachahmen soll. Wir haben bei euch kein unordentliches Leben geführt
und bei niemand unser Brot umsonst gegessen; wir haben uns gemüht und geplagt, Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen.
Nicht als hätten wir keinen Anspruch auf Unterhalt; wir wollten euch aber ein Beispiel geben, damit ihr uns nachahmen könnt.
Denn als wir bei euch waren, haben wir euch die Regel eingeprägt: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.
Wir hören aber, dass einige von euch ein unordentliches Leben führen und alles mögliche treiben, nur nicht arbeiten.
Wir ermahnen sie und gebieten ihnen im Namen Jesu Christi, des Herrn, in Ruhe ihrer Arbeit nachzugehen und ihr selbstverdientes Brot zu essen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 21,5-19.

In jener Zeit, als einige darüber sprachen, dass der Tempel mit schönen Steinen und Weihegeschenken geschmückt sei, sagte Jesus:
Es wird eine Zeit kommen, da wird von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleiben; alles wird niedergerissen werden.
Sie fragten ihn: Meister, wann wird das geschehen, und an welchem Zeichen wird man erkennen, dass es beginnt?
Er antwortete: Gebt acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist da. - Lauft ihnen nicht nach!
Und wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muss als erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort.
Dann sagte er zu ihnen: Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere.
Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben; schreckliche Dinge werden geschehen, und am Himmel wird man gewaltige Zeichen sehen.
Aber bevor das alles geschieht, wird man euch festnehmen und euch verfolgen. Man wird euch um meines Namens willen den Gerichten der Synagogen übergeben, ins Gefängnis werfen und vor Könige und Statthalter bringen.
Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können.
Nehmt euch fest vor, nicht im voraus für eure Verteidigung zu sorgen;
denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, so dass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können.
Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern, und manche von euch wird man töten.
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden.
Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden.
Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinne
« Letzte Änderung: 13. November 2016, 17:17:39 von Tina 13 »
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« Antwort #4357 am: 13. November 2016, 18:36:34 »
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Nur die Beter und Sühneseelen werden die Erde erneuern

Viele stehen der herannahenden Zeit äußerst besorgt gegenüber. Sie sehen auch die dunklen und drohenden Schatten, die über Europa aufziehen. Herbert Madinger schreibt: „Für das Ende der Zeiten hat der Herr vorausgesagt, daß die äußeren Verfolgungen und inneren Verunsicherungen in der Kirche zunehmen werden: 'Dann wird man euch in große Not bringen. Viele falsche Propheten werden auftreten und sie werden viele irreführen...' (Mt 24, 9). Wann hat dieser Zweifel an Gott, an Seinem Wort, an der Existenz des Bösen, eigentlich begonnen? Begonnen hat es mit der Renaissance. Seit fünf Jahrhunderten hat sich der Mensch immer mehr zum Zentrum des Lebens gemacht und Gott aus dem Zentrum verdrängt. Immer mächtiger wuchs jene Art des 'Humanismus' heran, der dem Menschen all das zuschreibt, was Gottes ist. Man sagte immer eindringlicher: Der Mensch ist gut! Seine Vernunft ist fähig, alles zu erkennen. Seine Freiheit ist durch keinen Herrn begrenzt. Das katastrophale Böse gibt es nicht! Der Fortschritt führt zum immer Besseren. Das Reich des Menschen ist die eigentliche Wirklichkeit. Das Glück ist machbar durch Erziehung, Wissenschaft und Technik, Psychologie und Soziologie, Demokratie und Humanität... Dem Menschen hat diese Glorifizierung nicht gutgetan. Er wurde entwurzelt, losgerissen von Gott, in die kalte Einsamkeit gestoßen, ohne letzten Sinn und Wert. Man hat ihm ein Leben der Nichtigkeiten angeboten, materielle Dinge, Konsum und Sinnlichkeit, aber das Gewissen und das Herz hat man ihm geraubt: Gott, das letzte Ziel und die Wärme seines Lebens, den Halt und Trost, den Maßstab und die Heilkraft seines Lebens. Jeder 3. Mensch ist heute psychisch krank, weil die Hilfsmittel der Kirche nicht mehr genutzt werden wie Beichte, heiliges Messopfer, Taufe, Firmung, Krankensalbung etc.! Was ist der Mensch ohne das Ewige? Ohne das Heilige? Ohne das Gericht über Gut und Böse? Ohne Gott?
Weil man sagte 'der Mensch ist gut', wurde zwangsläufig der Zweifel an Jesus Christus immer größer. Denn Christus hat vom ersten bis zum letzten Wort gesagt: Bekehret euch! Kehrt um! Und noch beim letzten Abendmahl sprach Er ein Wort an die Sünder: 'Für euch!' Für die Sünder hat Er Sein Blut vergossen, Sein Leben hingegeben, Sein Herzblut verschenkt. Seine ganze Bergpredigt ist ein flammender Aufruf zur Umkehr des Lebens, zur Läuterung und zur Befreiung von Neid, Haß, Habsucht, Herrschsucht, Niedertracht, Feigheit und Menschenfurcht... Die Moral Christi ist nur verständlich durch seine Schau von der Macht des Bösen, durch seine Schau von Sünde, Dämonie, Kreuz und Gericht. Seine Endzeitpredigt enthält eine einzigartige Schau der Zukunft: Die Übermacht der Sünde und des Bösen wird sich offenbaren in den bitteren Früchten der Jahrhunderte. In der Stunde der Ernte wird sich die Wahrheit über den Menschen zeigen: Er hat sich vom Bösen beherrschen lassen, vom 'Fürsten der Welt'... Wer das Böse überwinden will, muß das Kreuz Christi auf sich nehmen und Ihm nachfolgen! Gegen diese Auffassungen Jesu läuft man heute Sturm. Man hält Seine Aussagen über die Macht des Bösen für maßlos übertrieben. Man glaubt nicht daran, daß es jene Sünde gibt, die zum katastrophalen Weltende führt. Man glaubt auch nicht, daß es jenen Richter-Gott gibt, den das Evangelium zeichnet. Man glaubt nicht mehr an jenen 'apokalyptischen Horizont', den Jesus uns im Evangelium zeigt. Und seit man nicht mehr die zentralen Inhalte der Verkündigung Jesu Christi glauben wollte, begann man all das als Mythos zu betrachten: Endzeit, Apokalypse, Tod-Sünde, Dämonie, Teufel, Hölle, Drohbotschaft, Gottesfurcht, Weltgericht... 'Das katastrophal Böse gibt es nicht!' Und daher wollte man auch nicht mehr an den Ernst des Welt-Gerichtes glauben, und daß es das wirkliche Verlorengehen gibt. 'Die Zukunfts-Aussagen Christi haben keinen Informationswert', so sagte man. Aber seither kann man auch das Kreuz Christi und Seine Erlösung nicht mehr wirklich verstehen! Wozu das Kreuz Christi und wozu der Kreuzweg der Christen, wozu Erlösung und Rettung der Sünder, wenn es das radikale Böse nicht gibt? Aber damit begann auch der Zweifel an der Gottheit Christi! Deswegen fordert man heute die 'Neu-Interpretation aller Dogmen und der Heiligen Schrift, wenn nötig bis zum scheinbaren Gegenteil der Aussage', das Ende aller Verketzerungen des Gegners, mehr Toleranz und Lehrpluralismus. Manche sagen es brutaler: Sie fordern ein dogmenfreies Christentum, Gewissen statt Gebote, mehr subjektives Wahrheitsgewissen statt objektiver Wahrheit, Gotteserfahrungen statt Glaubensgehorsam, religiöse Demokratie statt Lehramt, die Bibel als religiöses Erfahrungsbuch, inspirierend, aber nicht inspiriert...
Jesus hat Seinen Jüngern die Macht gegeben, Dämonen auszutreiben: 'Heilt Kranke, treibt Dämonen aus!' (Mt 10, 8). Dieses Wort von der Macht der Dämonen ist für viele Menschen unserer Zeit ein Greuel in den Ohren. Denn sie wollen das nicht wahrhaben: daß es das endgültig Böse wirklich gibt, daß der Mensch selber böse sein kann, daß es ein ewiges Verderben gibt, daß das Leben eine Entscheidung zwischen Gut und Böse ist, daß die Gottes-Ferne böse ist, und daß nur Gott uns gegen das Böse helfen kann... Die Endzeit-Predigt Jesu scheint mir für unsere Zeit von höchster Bedeutung zu sein: Sie zeigt uns nämlich die wahre Lage des Menschen, die Realität, die heute kaum noch jemand wahrhaben will! Das erste, was uns die Endzeit-Predigt zeigt, ist nämlich die Sünde, aus der der Tod kommt. In all den apokalyptischen Ereignissen der Heiligen Schrift wird sichtbar, daß der Mensch ein mörderisches Wesen ist. Er tötet seinen Gott, seine Umwelt, seine Ungeborenen. Er führt den großen Krieg gegen seinen Bruder, gegen sein Nachbarvolk, gegen alle 'Feinde' und Konkurrenten. Und so kommt der Hunger in die Welt, die verseuchte Erde, der Tod von Millionen, die Vernichtung der Zukunft... Die Kern-Aussage der Endzeit-Predigt lautet: 'Weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten!' (Mt 24, 12). Wenn der Mensch nicht mehr auf den Schöpfer hören will, kann der Schöpfer dem Menschen nicht mehr das geben, was er braucht: Liebe, Freude, Friede, Treue, Selbstbeherrschung, Güte. All das sind Gaben von oben, Gaben Gottes, Frucht des Gottesgeistes. Das hat der Mensch nicht durch Erziehung, nicht durch Milieu-Einfluß, nicht aus eigener Willenskraft, sondern nur durch die Gemeinschaft mit Gott..." Wenn wir durch die Gnade mit Christus verbunden sind wie die Rebzweige mit dem Weinstock, dann lebt und wirkt Gott selbst in uns, und wir leben und wirken in Ihm, und all unser Beten und Arbeiten, unser Leben und unser ganzes Sein und Wirken wird Gottesdienst. Die Welt werden wir nur ändern können, wenn wir das Gebet wieder in die Familie bringen, den Glauben, das Gottvertrauen, die Liebe, die Innerlichkeit. Nur durch eine tiefgreifende, alles umfassende Erneuerung in Christus kann die ersehnte Wende zum Guten in Kirche und Welt kommen...

Der Gefährte" Nr. 2 - 1998
« Letzte Änderung: 13. November 2016, 18:37:24 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #4358 am: 13. November 2016, 18:51:49 »
 ;tffhfdsds

Denn Christus hat vom ersten bis zum letzten Wort gesagt: Bekehret euch! Kehrt um! Und noch beim letzten Abendmahl sprach Er ein Wort an die Sünder: 'Für euch!' Für die Sünder hat Er Sein Blut vergossen, Sein Leben hingegeben, Sein Herzblut verschenkt. Seine ganze Bergpredigt ist ein flammender Aufruf zur Umkehr des Lebens, zur Läuterung und zur Befreiung von Neid, Haß, Habsucht, Herrschsucht, Niedertracht, Feigheit und Menschenfurcht... Die Moral Christi ist nur verständlich durch seine Schau von der Macht des Bösen, durch seine Schau von Sünde, Dämonie, Kreuz und Gericht.

Der Gefährte" Nr. 2 - 1998
« Letzte Änderung: 13. November 2016, 18:52:41 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

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« Antwort #4359 am: 14. November 2016, 06:51:25 »
Buch der Offenbarung 1,1-4.2,1-5a.

Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt.
Dieser hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt: alles, was er geschaut hat.
Selig, wer diese prophetischen Worte vorliest und wer sie hört und wer sich an das hält, was geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.
Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von Ihm, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern vor seinem Thron
An den Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: So spricht Er, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält und mitten unter den sieben goldenen Leuchtern einhergeht:
Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren; ich weiß: Du kannst die Bösen nicht ertragen, du hast die auf die Probe gestellt, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erkannt.
Du hast ausgeharrt und um meines Namens willen Schweres ertragen und bist nicht müde geworden.
Ich werfe dir aber vor, dass du deine erste Liebe verlassen hast.
Bedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist. Kehr zurück zu deinen ersten Werken!

Psalm 1,1-2.3.4.6.

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut,
wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 18,35-43.

Als Jesus in die Nähe von Jericho kam, saß ein Blinder an der Straße und bettelte.
Er hörte, dass viele Menschen vorbeigingen, und fragte: Was hat das zu bedeuten?
Man sagte ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber.
Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
Die Leute, die vorausgingen, wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen. Als der Mann vor ihm stand, fragte ihn Jesus:
Was soll ich dir tun? Er antwortete: Herr, ich möchte wieder sehen können.
Da sagte Jesus zu ihm: Du sollst wieder sehen. Dein Glaube hat dir geholfen.
Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus. Und alle Leute, die das gesehen hatten, lobten Gott
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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