Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664151 mal)

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« Antwort #4432 am: 30. November 2016, 06:23:23 »
Byzantinische Liturgie

Vesper vom 30. November

Folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen

Als du die Stimme seines Vorläufers gehört hattest [...], als das Wort Fleisch geworden war und der Erde die frohe Botschaft von der Rettung gebracht hatte, da bist du ihm nachgefolgt und hast dich als Erstlingsgabe, als erste Opfergabe dem angeboten, den du nachher bekannt gemacht hast. Du hast deinem Bruder bedeutet, dass er unser Gott ist (Joh 1,35−41). Bitte ihn, unsere Seele zu retten und zu erleuchten [...]

Du gibst den Fischfang auf, um Menschen zu fischen. Als Angel benützt du die Predigt und als Haken den Glauben. Du hast alle Völker aus den Tiefen des Irrtums heraufgezogen, du, Andreas, Bruder des Apostelfürsten. Deine Stimme ertönte, damit die ganze Erde unterwiesen werde. Komm und erleuchte alle, die dein süßes Gedenken feierlich begehen, alle, die in der Finsternis leben [...]

Andreas, den du, Herr, als ersten deiner Jünger berufen hast, hat die gleiche Passion wie du erlebt. Auch im Tod hat er dich nachgeahmt. Durch dein Kreuz hat er jene aus den Tiefen des Unwissens herausgezogen, die sich darin verirrt hatten, um sie zu dir zu bringen. Daher rühmen und preisen wir dich, den Herrn der Güte. Auf seine Fürsprache schenke unsern Seelen Frieden [...]

Freu dich, Andreas. Allenthalben sprichst du von der Herrlichkeit des Herrn, wie sie die Himmel rühmen (Ps 18[19],2). Als erster bist du dem Ruf Christi gefolgt und bist sein vertrauter Gefährte geworden. Du hast dir seine Güte zum Vorbild genommen und hast sein Licht auf alle gelenkt, die in der Finsternis leben. Deshalb begehen wir feierlich dein Fest und jubeln: „Seine Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, seine Kunde bis an die Enden der Erde“ (vgl. Ps 18[19],5).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4433 am: 30. November 2016, 06:31:31 »
Die Legende des Seligen Josbert

Am 30. November 1186, am Festtag des Heiligen Andreas, versammelten sich die Mönche von Déols, um das Morgenlob zu singen. Im zitternden Schein der Kerzen schritt der Abt durch den Chorraum der Kirche, um festzustellen, ob sich auch jeder auf seinem Platz befand. Als er seine Inspektion beendet hatte und eben das Zeichen zum Beginn des Gesanges geben wollte, fiel sein Blick auf einen leeren Chorstuhl.
- Wo ist unser Bruder Josbert? fragt er.
Da kommt Bewegung in die Kapuzenmänner; ein langes Gemurmel ist in den Rängen zu hören; aber niemand kann die Frage des Abtes beantworten.
- Es muss etwas Schlimmes passiert sein; das will ich selbst herausfinden.
Und in grosser Eile geht er hinaus, gefolgt von einem Novizen.
Bruder Josbert zeichnete sich durch seine Tugenden, seine Frömmigkeit und der gewissenhaften Ausführung seiner Aufgaben aus.
Nach einigen Minuten kehrte der Abt blass und völlig aufgelöst zurück und rief:
- Meine Brüder, uns ist ein grosses Ereignis geschehen. Der selige Josbert ist im Himmel. Setzt euren Gesang ab und kommt mit, um das herrliche Wunder, das an seinem Leib geschah, zu betrachten.
Die Mönche folgten den Schritten des Abtes und traten mit ihm in die Zelle ein, wo sie ein wunderbarer Anblick erwartete. Wie mit einem Grabtuch, sittsam eingehüllt in die steifen Falten seiner schwarzen Kutte, die Hände gefaltet, das Gesicht dem Himmel zugewandt, lag Jisbert tot auf seiner Schilfmatte. Zwei purpurrote Rosen wuchsen aus seinen Augen, zwei andere aus seinen Ohren und eine fünfte erblühte aus seinem Mund und jede dieser Blumen trug in ihrer Blüte einen Buchstaben des Namens der Heiligen Jungfrau.

Als Erzbischof Henri de Sully in seinem bischöflichen Gewand und umgeben von seinem Klerus, das Wunder bestaunen kam, schickte er sich an, die wunderbaren Rosen zu pflücken, sie aber verwelkten und verblassten sobald sie von ihrem Platz entfernt wurden, mit Ausnahme jener, die in seinem Mund erblühte. Noch lange behielt sie ihre Frische und ihren Glanz im Reliquienschrein, in dem sie mit ihren Gefährtinnen gelegt wurde.

J. Veillat

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4434 am: 30. November 2016, 06:44:39 »
495. NOVENE ZU MARIA, LILIE DER HIMMLISCHEN REINHEIT

--- 30. Nov. bis zum 8. Dez. (Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariä).--

Die nachfolgende Novene ist als eine Weihe Ihrer Selbst oder eines Mitmenschen an Maria in der Reinheit gedacht, zum Schutz gegen und zur Befreiung von Unreinheit in allen ihren Formen, und darüber hinaus als eine Ehrenbezeugung an Marias Unbefleckte Empfängnis, das Symbol der höchsten Reinheit.
Es ist von ausschlaggebender Bedeutung, dass Sie sich während der 9 Tage dieser Novene besonders anstrengen, in jedem Bereich in vollkommener Reinheit zu leben. Dies erhöht auf eine besondere Weise die Kraft dieser Weihe und bildet eine große Wiedergutmachung an Marias Unbeflecktes Herz, das schwer unter der schrecklichen Unreinheit und Sündhaftigkeit der Menschheit leidet.
Wenn Sie die Novene für jemand anderen beten, sprechen Sie die Gebete in dessen Namen (als ob Sie selbst diese andere Person wären), und bringen Sie auch die Aufopferungen für diese Person dar, wenn sie nicht weiß, dass Sie die Novene für sie verrichten.
Die Novene ist außerdem sehr geeignet als allgemeine Wiedergutmachung vom 30. November bis zum 8. Dezember (Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariä).
495. NOVENE ZU MARIA, LILIE DER HIMMLISCHEN REINHEIT
(Myriam van Nazareth)
1. Tag – Reinigung des Körpers
O Maria, wunderschöne Lilie Himmlischer Reinheit. Dir will ich mich in der vollen Reinheit hingeben, mit der Gott mich erschaffen hat. Geruhe, mich mit einer engelhaften Reinheit zu begnaden, damit mein ganzes Wesen bereit sein möge für die Hochzeit der höchsten Glückseligkeit mit Dir, o Braut der Heiligen.
O Maria, deren allerreinster Schoβ Gottes Sohn getragen hat und daher niemals den Zerfall gekannt hat, ich weihe Dir meinen Körper. Mache ihn zu Deinem Besitz und Eigentum, damit er keinerlei Unreinheit oder Unkeuschheit anheimfällt.
Erlaube nicht, dass er noch jemals Gegenstand irgendwelcher Handlung wird oder irgendwelchem Einfluss anheimfällt, die ihn entweihen, denn zu Deinen Füßen bekenne ich meine Sehnsucht danach, dass mein Körper Dein heiliger Tempel wird.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, beherrsche mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, verwandle mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, lass mich aus Dir neu geboren werden.
2. Tag – Reinigung des Geistes
O Maria, wunderschöne Lilie Himmlischer Reinheit. Dir will ich mich in der vollen Reinheit hingeben, mit der Gott mich erschaffen hat. Geruhe, mich mit einer engelhaften Reinheit zu begnaden, damit mein ganzes Wesen bereit sein möge für die Hochzeit der höchsten Glückseligkeit mit Dir, o Braut der Heiligen.
O Maria, deren allerreinster Geist jeden Augenblick Deines Lebens durch die Eingebungen, die Weisheit und das vollkommene Wissen des Heiligen Geistes gelenkt wurde, ich weihe Dir meinen Geist. Mache ihn zu Deinem Besitz und Eigentum, damit meine Gedanken keinerlei Unreinheit anheimfallen.
Erlaube nicht, dass sie jemals noch von irgendwelcher unreinen oder finsteren Kraft beeinflusst werden, denn zu Deinen Füßen bekenne ich meine Sehnsucht danach, dass mein Geist das Instrument Deiner erhabenen Gedanken, Deiner vollkommenen Weisheit und Deines Himmlischen Wissens wird.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, beherrsche mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, verwandle mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, lass mich aus Dir neu geboren werden.
3. Tag – Reinigung des Herzens
O Maria, wunderschöne Lilie Himmlischer Reinheit. Dir will ich mich in der vollen Reinheit hingeben, mit der Gott mich erschaffen hat. Geruhe, mich mit einer engelhaften Reinheit zu begnaden, damit mein ganzes Wesen bereit sein möge für die Hochzeit der höchsten Glückseligkeit mit Dir, o Braut der Heiligen.
O Maria, deren allerreinstes Herz im Liebesfeuer des Heiligen Geistes vollkommen eins mit dem Herzen Jesu geworden ist, ich weihe Dir mein Herz. Mache es zu Deinem Besitz und Eigentum, damit meine Gefühle keinerlei Unreinheit anheimfallen.
Erlaube nicht, dass in mir jemals noch Gefühle geboren werden, die nicht im Göttlichen Feuer geläutert sind, denn zu Deinen Füßen bekenne ich meine Sehnsucht danach, dass mein Herz Dich für ewig zur Braut bekommen möge.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, beherrsche mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, verwandle mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, lass mich aus Dir neu geboren werden.
4. Tag – Reinigung des Mundes
O Maria, wunderschöne Lilie Himmlischer Reinheit. Dir will ich mich in der vollen Reinheit hingeben, mit der Gott mich erschaffen hat. Geruhe, mich mit einer engelhaften Reinheit zu begnaden, damit mein ganzes Wesen bereit sein möge für die Hochzeit der höchsten Glückseligkeit mit Dir, o Braut der Heiligen.
O Maria, deren allerreinster Mund niemals ein einziges unreines Wort gesprochen hat, ich weihe Dir meinen Mund. Mache ihn zu Deinem Besitz und Eigentum, damit meine Worte niemals Waffen des Bösen werden.
Erlaube nicht, dass ich jemals noch Worte spreche, die verletzen, beleidigen, klatschen, verleumden oder der Lüge dienen, denn zu Deinen Füßen bekenne ich meine Sehnsucht danach, dass mein Mund in Ewigkeit nichts anderes als Deine Worte spricht.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, beherrsche mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, verwandle mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, lass mich aus Dir neu geboren werden.
5. Tag – Reinigung der Hände
O Maria, wunderschöne Lilie Himmlischer Reinheit. Dir will ich mich in der vollen Reinheit hingeben, mit der Gott mich erschaffen hat. Geruhe, mich mit einer engelhaften Reinheit zu begnaden, damit mein ganzes Wesen bereit sein möge für die Hochzeit der höchsten Glückseligkeit mit Dir, o Braut der Heiligen.
O Maria, deren allerreinste Hände nichts als heilige Taten vorgenommen haben, ich weihe Dir meine Hände. Mache sie zu Deinem Besitz und Eigentum, damit meine Taten und Handlungen niemals durch irgendwelche Unreinheit beschmutzt werden.
Erlaube nicht, dass ich jemals noch einem Mitmenschen Leid oder Böses zufüge, denn zu Deinen Füßen bekenne ich meine Sehnsucht danach, dass meine Hände für ewig durch Dich gesalbt und geheiligt werden und nichts als Heil über alles und jeden bringen mögen, die sie berühren.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, beherrsche mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, verwandle mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, lass mich aus Dir neu geboren werden.
6. Tag – Reinigung von Bestrebungen und Zielsetzungen
O Maria, wunderschöne Lilie Himmlischer Reinheit. Dir will ich mich in der vollen Reinheit hingeben, mit der Gott mich erschaffen hat. Geruhe, mich mit einer engelhaften Reinheit zu begnaden, damit mein ganzes Wesen bereit sein möge für die Hochzeit der höchsten Glückseligkeit mit Dir, o Braut der Heiligen.
O Maria, deren allerreinstes Leben immer Gottes Plan des Heils für die ganze Menschheit zu Diensten gestanden hat, ich weihe Dir meine Bestrebungen und Zielsetzungen. Wirke derart in mir, dass sie den Deinen gleich werden, damit sie sich nicht durch irgendwelche Täuschung verirren.
Erlaube nicht, dass ich jemals noch etwas anstrebe, das mich oder meinen Nächsten in Unreinheit oder in Verirrung führt, denn zu Deinen Füßen bekenne ich meine Sehnsucht danach, dass mein Lebensziel der ewige Dienst an Dir sein möge.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, beherrsche mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, verwandle mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, lass mich aus Dir neu geboren werden.
7. Tag – Reinigung des Willens und der Wünsche
O Maria, wunderschöne Lilie Himmlischer Reinheit. Dir will ich mich in der vollen Reinheit hingeben, mit der Gott mich erschaffen hat. Geruhe, mich mit einer engelhaften Reinheit zu begnaden, damit mein ganzes Wesen bereit sein möge für die Hochzeit der höchsten Glückseligkeit mit Dir, o Braut der Heiligen.
O Maria, deren allerreinster Wille im Herzen des Ewigen Vaters geboren ist, ich weihe Dir meinen Willen und meine Wünsche. Befreie mich von ihnen, und lege die heilige Saat Deines Willens und Deiner Wünsche in mich, damit der Herd der Sünde in mir vernichtet wird.
Erlaube nicht, dass die Welt mich noch länger mit Bedürfnissen verführt, die vergänglich sind, denn zu Deinen Füßen bekenne ich meine Sehnsucht danach, nur dasjenige zu tun, was Du von mir verlangst.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, beherrsche mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, verwandle mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, lass mich aus Dir neu geboren werden.
8. Tag – Reinigung der Lebenshaltung
O Maria, wunderschöne Lilie Himmlischer Reinheit. Dir will ich mich in der vollen Reinheit hingeben, mit der Gott mich erschaffen hat. Geruhe, mich mit einer engelhaften Reinheit zu begnaden, damit mein ganzes Wesen bereit sein möge für die Hochzeit der höchsten Glückseligkeit mit Dir, o Braut der Heiligen.
O Maria, deren allerreinste Einstellung das Kommen des Messias auf Erden beschleunigt hat, ich weihe Dir meine Lebenshaltung. Geruhe, sie vollkommen zu beherrschen, damit ich nicht mehr durch das Gift des Materialismus und der Gottlosigkeit beschmutzt werden möge.
Erlaube nicht, dass der Schein der Welt jemals noch meine Augen blendet und meinen Blick von der Ewigkeit abwendet, denn zu Deinen Füßen bekenne ich meine Sehnsucht danach, durch Dich, mit und in Dir zu leben, jeden Augenblick eines jeden Tages, in Worten und Gedanken, im Tun und Lassen.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, beherrsche mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, verwandle mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, lass mich aus Dir neu geboren werden.
9. Tag – Reinigung der Seele
O Maria, wunderschöne Lilie Himmlischer Reinheit. Dir will ich mich in der vollen Reinheit hingeben, mit der Gott mich erschaffen hat. Geruhe, mich mit einer engelhaften Reinheit zu begnaden, damit mein ganzes Wesen bereit sein möge für die Hochzeit der höchsten Glückseligkeit mit Dir, o Braut der Heiligen.
O Maria, deren allerreinste Seele ohne die Erbsünde geboren wurde und ohne jeglichen Sündenmakel geblieben ist, ich weihe Dir meine Seele. Mache sie zu Deinem Besitz und Deinem Eigentum, damit sie gegen alle Sünde und Versuchung beschützt werden möge.
Erlaube nicht, dass in mir jemals noch das heilige Licht erlischt, das Du in mir entzündet hast, denn zu Deinen Füßen bekenne ich meine Sehnsucht danach, dass meine Seele ein Feuer sein möge, das Seelen zu neuem Leben erweckt und Dich durch seine Heiligkeit bis zum Ende der Zeiten verherrlicht.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, beherrsche mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, verwandle mich.
O Maria, Unbefleckte Empfängnis, lass mich aus Dir neu geboren werden.
Fügen Sie am Ende des Gebetes zu diesem 9. Tag die Litanei zur Unbefleckten Empfängnis Mariä (Nr. 243) hinzu.
243. LITANEI AN DIE UNBEFLECKTE EMPFÄNGNIS MARIÄ
(Myriam van Nazareth)
Liebe Mutter Maria,
Rein wie jungfräulicher Schnee, duftend wie die herrlichste Blume, allerheiligstes der Geschöpfe Gottes, in Dein allerreinstes Herz lege ich mein sündhaftes Wesen, damit Du es im Feuermeer Deiner vollendeten Liebe verzehrst und mich als eine(n) Heilige(n) aus dem vergöttlichten Garten Deines Schoßes gebärst.
Unbefleckte Jungfrau Maria, geschaffen im wohlriechenden Bad der Göttlichen Tugenden, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, Allerreinster Diamant von Gottes Schöpfung, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, Gottes Antwort auf alle Unreinheit, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, Makelloser Mond in der Nacht der sündigen Seelen, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, dazu vorbestimmt, den Kopf Satans zu zerquetschen, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, frei von der Erbsünde empfangen, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, deren Leben durch keine Sünde und keinen Mangel beschmutzt wurde, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, Allerreinster Tabernakel, der den Sohn Gottes getragen hat, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, vollkommen heilig an Seele, Geist, Herz und Körper, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, Himmlische Lilie, die Blumen der Heiligkeit in Menschenseelen ergießt, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, Reines Parfüm Himmlischer Glückseligkeit, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, Goldener Kelch des Göttlichen Blutes Jesu, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, Himmlischer Acker, frei vom Unkraut der Sünde, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, Gnadenvolle Quelle Himmlischer Blumen für den Garten jedes Herzens, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, deren vollkommene Himmlische Schönheit sündige Seelen bekehrt, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, höchste Freude des Himmels, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, zu deren Füßen die Engel in Verzückung singen, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, unter deren Füßen die Teufel zittern, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, deren allerheiligster Name die Hölle zittern lässt, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, bekleidet mit absoluter Macht über die Kräfte der Finsternis, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, unter deren Füßen alles Böse gedemütigt wird, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, unfehlbare Siegerin über alle Versuchungen, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, deren inbrünstige Liebe die Herzen von Engeln und Menschen entflammt, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, deren milde Augen jede sündige Neigung aus der Seele wegbrennen, reinige und heilige mich!
Unbefleckte Jungfrau Maria, deren allerreinster Schoß Jesus genährt hat, reinige und heilige mich!
O allerheiligste Mutter, ich weihe mich Deiner Unbefleckten Reinheit. Herrsche über mich, lebe in mir und durch mich, erneuere mich und mache mein ganzes Wesen zu einem heiligen Spiegel Deiner Vollkommenheit.
♥ ♥ ♥
"Liebe Christi, alles durchdringendes Feuer, verbrenne meinen freien Willen, damit ich in allem mit Gottes Fügung eins bin“. (Myriam während der Hl. Kommunion, 19. Nov. 2007)
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« Antwort #4435 am: 01. Dezember 2016, 06:46:22 »
Sel. Charles de Foucauld

Priester, Mönch, Missionar,
* 15. September 1858 in Straßburg in Frankreich
† 1. Dezember 1916 in Tamanrasset in Algerien
Charles Eugène Vicomte de Foucauld wurde am 15. September 1858 in Straßburg als Sohn einer reichen französischen Adelsfamilie geboren. Seine fromme Mutter führte ihn früh mit einfachen Mitteln in den christlichen Glauben ein. Doch schon bevor er sechs Jahre alt wurde, verlor er in einem Jahr beide Eltern. Der Verlust verwundete ihn tief. Der gütige, aber schwache Großvater übernahm die Erziehung des Jungen und seiner Schwester Marie. Zeitweise lebte er auch im Haus seiner Tante Inès Moitessier, wo sich seine acht Jahre ältere Kusine Marie seiner annahm. Die intelligente und tiefgläubige junge Frau, die täglich die Messe besuchte, übte einen nachhaltigen Einfluss auf das Kind aus. Die Erstkommunion 1872 beging Charles "sehr fromm". Doch bald darauf holte ihn das Trauma seiner Kindheit ein, die Pubertät tat ein Übriges: Durch ausgedehnte Lektüre, u.a. Voltaires, wurde sein Glaube erschüttert, er entfernte sich schrittweise von Gott; die Heirat seiner geliebten Kusine 1874 traf ihn zusätzlich, er fühlte sich von ihr verlassen und kehrte sich völlig von "ihrem" Glauben ab.

Charles schlägt die Militärlaufbahn ein, aber auf der Militärakademie verbringt er sein Leben in Trägheit und Gleichgültigkeit. 1878 stirbt sein Großvater, sein letzter Halt. Im selben Jahr kann er frei über sein Erbe verfügen und stürzt sich in ein ausschweifendes Luxusleben. Doch innerlich quälen ihn Unruhe und Traurigkeit. 1880 wird sein Regiment nach Nordafrika entsandt; Charles nimmt sich seine Geliebte mit und wird deswegen 1881 aus dem aktiven Dienst entlassen. Im selben Jahr noch bittet er aber um seine Wiederaufnahme, um seinen Kameraden beizustehen, die in schwere Kämpfe verwickelt sind; nun zeigt er sich als heldenhaften Kämpfer, der Entbehrungen tragen kann. Danach bleibt er in Algerien, lernt Arabisch und bereitet sich auf Forschungsreisen in Nordafrika vor. Die Weite der Wüste beeindruckt ihn, die Araber und ihre unbedingte Gläubigkeit, ihre Hingabe an Gott faszinieren ihn. Zwischen 1883 und 1884 bereist er Marokko, ein damals für Christen verbotenes Land. Sein Reisebericht "Reconnaissance au Maroc" ("Erkundung Marokkos") wird 1885 fertig (erscheint aber erst 1888). Inzwischen hat er seine Kusine wiedergetroffen, schließt sich der Familie wieder an, sein Leben gewinnt Festigkeit. 1886 bezieht er eine Wohnung in Paris, nicht weit von der Familie Moitessier und seiner Kusine. Noch ohne Glauben, sehnt er sich nach strenger Moral, nach Keuschheit. Das Beispiel seiner ebenso intelligenten wie gütigen Kusine vor Augen, beginnt er zu erkennen, "dass diese Religion vielleicht doch kein Unsinn sei". Er beginnt zu beten: "Mein Gott, wenn es dich gibt, lass mich dich erkennen." Ein heiligmäßiger Priester, Abbé Huvelin, von dem er im christlichen Glauben unterrichtet werden möchte, fordert ihn stattdessen zum Beichten und zur anschließenden Kommunion auf. Charles de Foucauld folgt - und ist von diesem Augenblick an - es war Ende Oktober 1886 -  bekehrt. Fortan will er nichts als Jesus nachfolgen, "der stets den letzten Platz einnahm."

 Vier Jahre später trat er in den Trappistenorden ein, der ihn nach Syrien und dann nach Algerien entsandte, schließlich nach Rom zum Theologiestudium, doch Foucauld strebte nach einem noch demütigeren und ärmeren Leben und wurde in Nazareth Hausdiener bei den Klarissen, wo er einfache Arbeiten verrichtete, aber auch viel Zeit zu Gebet und Betrachtung hatte.

Anfänglich entschlossen, einfacher Bruder zu bleiben, will er aus Liebe zur hl. Eucharistie doch Priester werden, wird 1901 in Frankreich geweiht und geht danach nach Beni Abbès in Algerien. Er wirkt segensreich unter den dort stationierten Soldaten und den Moslems und versucht, allen, besonders den Armen, ein Bruder zu sein. Armut, Arbeit und Anbetung des Herrn im Altarssakrament sind auch hier die bleibenden Elemente seines Lebens und werden es bis zum Ende sein.

1903 fasst er einen "Plan für die Missionierung Marokkos", des Landes ohne Priester "um Marokko mit der Frohen Botschaft zu durchdringen", lernt die Sprache der Tuareg und beginnt ein Wörterbuch zu verfassen. 1905 bricht er zum ersten Mal zu den Tuareg im Hoggar-Gebirge auf. Mit Unterbrechungen wird er bis zu seinem gewaltsamen Tod unter ihnen leben: "Mit allen Kräften versuche ich, diesen armen verirrten Brüdern zu beweisen, dass unsere Religion ganz Liebe, ganz Brüderlichkeit, dass ihr Sinnbild ein HERZ ist". Mit seinem Leben unter den Tuareg will er Zeugnis ablegen, "um die Tuareg und die übrigen Einheimischen dem Christetum zuzuführen, Gott weiß wann, vielleicht in Jahrhunderten."  Er weiß, dass alles, was er tut, nur vorbereitend sein kann.

Am 1. Dezember 1916, einem Herz-Jesu-Freitag, wird Charles de Foucauld von plündernden Tuareg, wohl versehentlich, erschossen. Arm und unspektakulär, wie er immer sein wollte, war auch sein Tod; fast voraussschauend hatte er oft in seinen Briefen zitiert: "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht" (Joh 12,24).   

Foucauld konnte seine Ideen zu einer neuen Ordensgemeinschaft, die er Laufe der Zeit entwickelt hatte, selbst nicht mehr verwirklichen; sie wurden 1933 von René Voillaume (1905-2003) umgesetzt durch die Gründung der Gemeinschaft der "Kleinen Brüder Jesu".  Er war auf Charles de Foucauld durch die 1920 erschienene, von René Bazin verfasste Biografie aufmerksam geworden. 1939 folgte durch Magdeleine Hutin (1898-1989) die Gründung der Gemeinschaft der "Kleinen Schwestern Jesu". Beide Gemeinschaften teilen jeweils das soziale Milieu ihrer Umgebung, ihre Mitglieder gehen einer weltlichen Berufstätigkeit nach. Auf der Spiritualität von Charles beruhen auch einige Laiengemeinschaften und eine Priestergemeinschaft.

Bei Charles de Foucaulds Seligsprechung am 13. November 2005 durch Papst Benedik XVI. nahmen auch Vertreter der Tuareg teil.



Nach Jean-François Six, Charles de Foucauld, Verlag Neue Stadt (München), 2.Aufl. 1991, sowie Lexikon der Heiligen und Namenstage, hg. von Albert Urban, Herder (Freiburg) 2010



Mein Vater, ich überlasse mich dir;
mach mit mir, was dir gefällt.
Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir.
Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an.
Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt
und an allen deinen Geschöpfen,
so ersehne ich weiter nichts, mein Gott.
In deine Hände lege ich meine Seele.
Ich gebe sie dir, mein Gott,
mit der ganzen Liebe meines Herzens,
weil ich dich liebe
und weil diese Liebe mich treibt,
mich dir hinzugeben,
mich in deine Hände zu legen ohne Maß,
mit einem grenzenlosen Vertrauen.
Denn du bist mein Vater.

(Gebet von Charles de Foucauld)
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« Antwort #4436 am: 01. Dezember 2016, 18:03:08 »
Weihe deine Pfarre dem Heiligsten und Unbefleckten Herzen Mariens (I)

Die sich im Zentrum von Paris befindende Pfarre Unserer Lieben Frau vom Sieg, Zentrum auch des Handels und der Geschäfte, umgeben von Theatersälen und Vergnügungsstätten, zum Mittelpunkt der politischen Bewegungen geworden, die Paris so lange Jahre schüttelten, erlebte das fast komplette Absterben jeglichen Gefühls, jeglicher religiöser Gedanken. Ihre Kirche war leer, sogar an den grössten Festtagen; die Sakramente, die Religionsausübungen wurden aufgegeben, nichts deutete auf ein Ende dieses, bereits seit zehn Jahren bestehenden, bejammernswerten Zustandes hin.

Am 3. Dezember 1836, dem Fest des Heiligen Franz-Xaver, begann ich um neun Uhr morgens, am Fuss des Altares der Heiligen Jungfrau, die Heilige Messe zu lesen. Da ergriff beim ersten Vers des Psalms Judica me, ein Gedanke meinen Geist. Es war der Gedanke der Nutzlosigkeit meines Dienstes in dieser Pfarre; er war mir nicht fremd, er kam mir bei jeder Gelegenheit in den Sinn. Trotz aller Anstrengung, diesen unglücklichen Gedanken zu verjagen, blieb er hartnäckig bestehen und beanspruchte alle Fähigkeiten meines Geistes so sehr, dass ich las und die Gebete sprach, ohne zu verstehen was ich sagte. Nach dem Sanctus hielt ich einen Augenblick inne und versuchte, meine Gedanken zu sammeln; erschrocken über den Zustand meines Geistes, sagte ich zu mir:

„Mein Gott! In welchem Zustand bin ich? Wie soll ich das göttliche Opfer darbringen? Ich habe nicht genug Geistesfreiheit, für die Heilige Wandlung. O, mein Gott, befreie mich von dieser unglücklichen Zerstreutheit!“

Kaum hatte ich diese Worte ausgesprochen, hörte ich sehr deutlich auf sehr feierliche Art und Weise die Worte:
„Weihe deine Pfarre dem Heiligsten und Unbefleckten Herzen Mariens.“

Weihe deine Pfarre dem Heiligsten und Unbefleckten Herzen Mariens (II)

Nach meiner Danksagung erwog ich, auf welche Art und Weise ich das Heilige Messopfer dargebracht habe und erinnerte mich nur, dass ich zerstreut war, es war aber nur eine undeutliche Erinnerung und ich sah mich genötigt, mehrere Augenblicke nachzuforschen, was der Grund dafür war. Ich fragte mich, wann diese Zerstreutheit aufgehört hatte und die Erinnerung der Worte, die ich gehört hatte, stieg in meinem Geist auf. Dieser Gedanke traf mich mit einer Art Entsetzen. Ich suchte die Möglichkeit dieser Tatsache zu leugnen. (…) Und ich stützte meine Hände auf den Betstuhl, auf dem ich kniete.

Im selben Augenblick, ich hatte mich noch nicht erhoben (ich war allein in der Sakristei), hörte ich ganz deutlich diese Worte:
„Weihe deine Pfarre dem Heiligsten und Unbefleckten Herzen Mariens.“

Ich fiel wieder auf die Knie und mein erster Eindruck war ein Moment der Bestürzung. Es waren dieselben Worte, derselbe Ton, dieselbe Art sie zu hören. Einige Augenblicke vorher, habe ich versucht, nicht daran zu glauben, ich wollte zumindest daran zweifeln; ich konnte es nicht mehr, ich konnte es nicht vor mir selbst verstecken. Ein Gefühl von Traurigkeit überfiel mich, die Unruhe, die meinen Geist verwirrte, erschien von neuem..

Abbé Desgenettes,
Pfarrer der Kirche Unserer Lieben Frau vom Sieg (1778 - 1860)
« Letzte Änderung: 02. Dezember 2016, 05:45:20 von Tina 13 »
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« Antwort #4437 am: 01. Dezember 2016, 22:50:29 »
Buch Jesaja 26,1-6.

An jenem Tag singt man in Juda dieses Lied: Wir haben eine befestigte Stadt, zu unserem Schutz baute der Herr Mauern und Wälle.
Öffnet die Tore, damit ein gerechtes Volk durch sie einzieht, ein Volk, das dem Herrn die Treue bewahrt.
Sein Sinn ist fest; du schenkst ihm Ruhe und Frieden; denn es verlässt sich auf dich.
Verlasst euch stets auf den Herrn; denn der Herr ist ein ewiger Fels.
Er hat die Bewohner des hohen Berges hinabgestürzt, die hoch aufragende Stadt; er hat sie zu Boden geworfen, in den Staub hat er sie gestoßen.
Sie wird zermalmt von den Füßen der Armen, unter den Tritten der Schwachen.

Psalm 118(117),1-2.8-9.19-20.25-27a.

Danket dem Herrn, denn er ist gütig,
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.

Besser, sich zu bergen beim Herrn,
als auf Menschen zu bauen.
Besser, sich zu bergen beim Herrn,
als auf Fürsten zu bauen.

Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit,
damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.
Das ist das Tor zum Herrn,
nur Gerechte treten hier ein.

Ach, Herr, bring doch Hilfe!
Ach, Herr, gib doch Gelingen!
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn.
Wir segnen euch, vom Haus des Herrn her.
Gott, der Herr, erleuchte uns.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - 7,21.24-27.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #4438 am: 02. Dezember 2016, 05:15:28 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

25. November 2016

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, mit Beginn der Adventszeit soll sich jeder von euch rüsten, Teil der spirituellen Bedeutung der Geburt Meines Sohnes zu sein.

Kinder, haltet die Flamme des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe hell erleuchtet, damit es an diesem neuen Wein der Liebe in den Herzen von euch, Seinen Kindern, nicht mangelt. Seid euch bewusst, dass ihr ein Teil des mystischen Leibs der Kirche seid, dessen Oberhaupt Mein Sohn ist.

Ihr seid die Kerzen, die nie erlöschen, egal, wie stark die Winde wehen. Ihr seid das Zeugnis der Liebe, die Mein Sohn jedem von euch ins Herz gelegt hat.

Zu Beginn dieser besonderen Adventszeit sollt ihr die Weihe an das Heiligste Herz Meines Sohnes und an Mein Unbeflecktes Herz erneuern.

Mit Glauben müsst ihr die Sicherheit des göttlichen Schutzes bewahren; der Stern von oben wird euch zu jeder Zeit begleiten, sofern ihr den menschlichen Willen nicht von der Erfüllung des Willens Gottes trennt.

In diesem Moment strebt ihr nach wahrer Reue, die aus eurem Innersten hervorgeht; von dort entsteht der wahre Schmerz wegen der gegen Gott und euren Nächsten begangenen Beleidigungen.

Die Menschheit wendet sich gegen die Kirche Meines Sohnes, zeigt mit dem Finger auf sie und unterwandert sie. Der Mangel des Gebets Meiner bevorzugten Söhne (Priester) verhindert die wahre Einsicht, um die Sünde Sünde zu nennen. Das Volk Meines Sohnes ist verdorben und dadurch ein starker Magnet, der eine Läuterung nach der anderen auf sich zieht, als Reaktion auf das Fehlverhalten des Menschen und die Dringlichkeit, das Bewusstsein des Menschen wachzurütteln, um dem einigen und dreifaltigen Gott und nicht den Menschen anzuhangen.

Wer von euch seinen Glauben auf einen Menschen setzt, hat sich aufs Primitivste zurückentwickelt, indem er das, was von Gott ist, mit dem verwechselt, was von den Menschen ist. Der Mensch Gottes soll jedes Lob ablehnen, weil das menschliche Ich solche Ehren genießt und dazu neigt, sich im Vergleich zu seinem Nächsten anders und größer zu fühlen und für die Errettung seines Nächsten unentbehrlich zu sein. Wer solche Ehren mit Eitelkeit empfängt und sich daran ergötzt, begeht große Fehler, ebenso wie der, welcher ein Kind Gottes mit unnötigen Ehren überhäuft, anstatt Gott, dem jede Herrlichkeit und Ehre gebührt.

In diesen so entscheidenden Zeiten wird überall Verwirrung herrschen und einige Meiner Kinder, die Gutes zu tun wünschen, machen aus ihren Brüdern Brennholz und werfen es ins Feuer inmitten von ungehörigen Lobhudeleien, die das menschliche Wesen korrumpieren.

Angesichts der Bosheit innerhalb der Menschheit lässt ein Leben ohne Reue für die verübten Sünden das menschliche Herz hart werden, woraufhin der Mensch immer öfter und mit immer größerer Intensität Fehler begeht, bis es als Teil der täglichen Werke und Taten des Menschen zur Gewohnheit geworden ist. Deshalb geraten die Seelen schnell von der Lauheit zur Vergessenheit und von dieser zur ständigen Wiederholung sündiger Taten, ohne dass Jemand sie korrigiert.

In diesen so anspruchsvollen Zeiten für diejenigen, die auf dem Weg der Wahrheit bleiben möchten, ließ Mein Sohn euch mehrere Normen zukommen, um eure geistlichen Sinne zu wecken. Durch diese Erziehung wird der Mensch das lieben, was von Gott ist, und die Weltlichkeit geringschätzen.

Die Vereinigung zwischen dem Menschen und dem Heiligen Geist muss erblühen, damit die Menschheit nicht getäuscht wird. Wer dem Menschen Ehre erweist, wird mit dem Menschen zugrunde gehen. Götzendiener, Rebellen, drohende Menschen, Gottlose und Betrüger werden von Mir besiegt.

Als Morgenstern scheint Mein Licht den Demütigen, die durch die Entfaltung des Geistes in göttlicher Weise erzogen werden: in Liebe, Gnade, Heiligkeit, Wahrheit, Mut und Geduld, damit der Weizen erstrahlt als wäre er von der Sonne beleuchtet.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Christ zu sein, bedeutet nicht, einen Titel, Namen, eine Bezeichnung oder Anerkennung zu tragen. Es ist der Gipfel des Lebens, Tod und Auferstehung Meines Sohnes für die Erlösung der Welt.

Mein Sohn hat euch den Himmel gegeben und jeder einzelne soll ihn für sich gewinnen. Ihr habt das Ewige Leben nicht verdient, wenn ihr keine wahren Kinder Meines Sohnes und Verehrer des Göttlichen Willens seid.

Ich nehme das Volk Meines Sohnes an die Hand, um es in ein neues Leben zu führen. Der Mensch muss mit einem Herzen aus Fleisch, treu, friedvoll, mit geläuterten Sinnen entsprechend dem Willen Gottes und im Bewusstsein der wahren Bedeutung des Kreuzes wiedergeboren werden.

Meine Kinder weisen weder Mühe noch Leid noch Strafen zurück, die mit dem Wandel einhergehen, von einem Menschen, der seinem Ego Genugtuung verschafft, hin zu einem Menschen, der die Gebote hält, seinen Nächsten liebt und den fortwährenden Kampf gegen seine Wünsche und Leidenschaften führt, sich eine größere Erkenntnis Meines Sohnes, Seiner Werke und Taten erwirbt, um sich zu bessern und Meinem Sohne näher zu sein.

Ich möchte keine Menschen, die einfach nur alles blind nachsprechen, sondern Menschen, die sich darüber im klaren sind, dass sie für die Befolgung des rechten Weges mit reifem Glauben und der Bereitschaft zur Prüfung den Weg Meines Sohnes beschreiten müssen, und die den Willen haben, voranzukommen. Im Bewusstsein der Herrlichkeit sollt ihr als Kinder Gottes und mit Liebe und Vertrauen beten: "Vater unser im Himmel ..." (Mt 6,9)

Das Volk Meines Sohnes ist nicht irgendein Volk. Es ist kein Volk, das der Weltlichkeit huldigt, sondern ein Volk, welches das Wort Gottes achtet und liebt und die Weltlichkeit mit ihren Machenschaften ablehnt.

Das Volk Meines Sohnes verheimlicht keine Sünde und schließt keinen Pakt mit dem Teufel, wohlwissend, dass böswillige Absichten die Menschheit zur Ausrufung einer Einheitsreligion treiben, die Satan anbeten wird.

Sie wissen sehr wohl, dass der Böse die Vorherrschaft über die Kirche Meines Sohnes an sich reißen will. Vergesst nicht, Meinen Sohn zu ehren, nicht nur im Tabernakel, sondern bei allen Werken und Taten, mit denen ihr eure Liebe gegenüber Meinem Sohne kundtut. Es gibt so viele, die sich in den Kirchen versammeln, mit Absichten, die stark von den wahren Zielen Meines Sohnes abweichen!

Heute werden die Kirchen als Amphitheater missbraucht, um das Heiligste Herz Meines Sohnes schwer zu beleidigen und den Urheber der Sünde in das Herz der Kirche einzuschleusen, deren Mutter Ich bin. Mit diesen Taten verüben sie Blasphemie.

Mit Zittern und Entsetzen seitens des Hauses Gottes, sehen die himmlischen Heere diejenigen, die Meinen Sohn in schwerer Sünde empfangen, wodurch sie ihre Verurteilung selbst herbeiführen. Ist dies die heilige Kirche Meines Sohnes? Nein! Dies ist die Kirche der Menschen, die Kirche des menschlichen Willens.

Ich weine, wenn Ich das Volk Meines Sohnes leiden sehe. Die Läuterung ist notwendig.

Betet, Kinder, betet für die Vereinigten Staaten. Das Leid nimmt kein Ende, sondern wird stattdessen immer größer. Die Macht usurpiert den Willen des Volkes. Die Jahreszeiten kehren sich um und die Erde erzittert.

Betet, Meine Kinder, betet für Italien. Das Land leidet erneut, die Sünde nimmt Überhand, die Reue ist vergessen.

Betet, Kinder, betet. Wasser überschwemmt das Land. Betet für Japan.

Betet, Kinder, betet. Neue Allianzen sind nur falsche Hoffnungen. Verrat bahnt sich seinen Weg, betet für Kolumbien.

Betet, Kinder, betet für China. Dieses Land wird die Menschheit in Atem halten.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, macht die schweren Beleidigungen, mit denen die Menschheit Meinen Sohn aufs schärfste beleidigt, wieder gut. Macht sie wieder gut.

Die Menschen verraten einander. Erkennt, dass wer Meinen Sohn nicht liebt, andere Menschen mit falschen Worten betrügt. Dies ist das Werk Satans, der den Menschen gegen seinen Nächsten aufhetzt. Lasst die Lampe angezündet, die Warnung naht.

Fürchtet euch nicht vor dem Bösen, fürchtet euch vor der Beleidigung Gottes. Schließlich wird Mein Unbeflecktes Herz siegreich sein. Ich werde euch an Meiner Hand zum Dreieinigen Thron begleiten.

Fürchtet euch nicht, Kinder, fürchtet euch nicht. Seid anbetende Seelen Meines Sohnes, liebt Ihn und sühnt für die, welche Ihn verleumden. Als Mutter der Menschheit werde Ich Meinem Sohne Sein Heiliges Volk übergeben. Ich segne euch. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #4439 am: 02. Dezember 2016, 05:24:45 »
Hl. Luzius, Glaubensbote im nördlichen Rätien, erster Bischof von Chur (?)

* in England
† im 5./6. Jahrhundert (?) im Prättigau (?) in der Schweiz

Luzius, der Patron von Stadt und Bistum Chur, war nach der Überlieferung der erste Bischof von Chur. Er stammte wahrscheinlich aus dem nördlichen Teil von Churrätien und missionierte im 5. und 6. Jahrhundert in der Gegend von Chur. Einzelheiten über sein Leben sind schwer mit Sicherheit festzustellen, da er in der Überlieferung vielfach mit einem gleichnamigen britischen König Luzius verwechselt wird, der ein Zeitgenosse des Papstes Eleutherus (174-189) gewesen sein und als Glaubensbote in Chur den Märtyrertod gedstorben sein soll. - Die Reliquien des Bischofs Luzius ruhen in St. Luzi in Chur.
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