Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664091 mal)

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« Antwort #5176 am: 08. Mai 2017, 00:06:24 »
„Erheben sich die Stürme der Versuchung, befindest du dich inmitten der Klippen der Trübsale, blicke auf zum Stern des Meeres, rufe Maria zu Hilfe!
 
Wirst du auf den Wogen des Hochmutes, 
des Ehrgeizes, der Verleumdung, des Neides hin und hergeworfen, blicke auf den Stern, rufe Maria an. 
 
Wenn der Zorn, der Geiz, die Fleischeslust 
das Schiff deiner Seele hin und her schleudern, 
blicke auf Maria! 
 
Bist du über die Schwere deiner Sünden bestürzt, über den elenden Zustand deiner Seele beschämt, bist du von Schrecken erfasst bei dem Gedanken an das Gericht, beginnst du immer tiefer in den Abgrund der Trostlosigkeit und der Verzweiflung zu sinken, 
denke an Maria!
 
Mitten in Gefahren, Nöten und Unsicherheiten 
denke an Maria, 
rufe Maria an. 
 
Ihr Name weiche nicht 
aus deinem Mund,
weiche nicht aus deinem Herzen! 
Damit du aber ihre Hilfe und Fürbitte erlangest, vergiss nicht ihr Vorbild nachzuahmen.
 
Folge ihr, dann wirst du dich nicht verirren. Rufe sie an, dann kannst du nicht verzweifeln, denk an sie, dann irrst du nicht. 
 
Hält sie dich fest, kannst du nicht fallen. Schützt sie dich, dann fürchte nichts! 
Führt sie dich, wirst du nicht müde. 
Ist sie dir gnädig, 
dann kommst du sicher ans Ziel!“
 
Bernhard von Clairvaux, In laudibus Virginis Matris, Homilia 2,17
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5177 am: 08. Mai 2017, 19:36:25 »
Lesen des Wortes Gottes, die Bibel

"Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein"   (2 Tim 3: 16-17). Jemand, der sich entscheidet, Jesus zu folgen, sollte sich Zeit zum Lesen der Bibel nehmen. Ich nenne dies das Lesen der Bibel, das Beten der Bibel oder das Erhören Jesu durch die Bibel. Gottes Wort ist eine Lampe für das eigene Leben und ein Licht zum eigenen Pfad (Ps 119: 105). Der heilige Augustinus pflegte zu sagen, daß die Ignoranz der Bibel Ignoranz von Jesus selbst ist. Nur wenn wir Jesus kennen, können wir Ihn lieben.
Wenn man die Bibel betet, wird man erfahren, wie Jesus durch jene Worte spricht, uns unserer Sünden überführt, auf dem Weg des Herrn Ratschläge erteilt, mit dem Geiste stärkt, zur Heilung führt, usw. Ein moslemischer Mann sagte mir, daß er, während er die Bibel über die Heilung des Gelähmten las; plötzlich die Eingebung spürte, um Heilung seines Magengeschwüres zu beten, und er erfuhr diese Heilung. Ich kenne einen Hindu mit dem Namen Krishnan, dessen Lungenkrebs geheilt wurde, während er die Bibel las. Ich habe mehrere Zeugnisse von Menschen, deren Leben gewandelt wurde, die Heilungen von Krankheiten und Antworten zu existentiellen Problemen bekamen, während sie die Bibel lasen. Die Bibel wurde durch die Eingebung des Heiligen Geistes geschrieben und wenn sie jemand benutzt, so wird ihn der Heilige Geist weiter durch den Geist leiten. Die Bibel hat Antworten auf die Probleme aller Menschen aller Zeiten, und sie ist eine ewige Prophezeiung für alle. Die Bibel ist ein Tresor Gottes unzählbaren Segens und selbst die Berührung der Bibel im Gebet eröffnet den Segen Gottes!

Du mußt deine eigene Bibel haben. Während du liest, können manche Sätze dein Herz berühren, dann unterstreiche sie mit einem Stift. Es ist gut, manche gute, inspirierende Sätze der Bibel einzuprägen, so daß in Zeiten deines Bedarfs das Wort Gottes kommen kann, um dich zu leiten. Ich wurde einmal sehr erniedrigt und in meiner eigenen Gemeinde mißverstanden, und ich fühlte mich sehr verletzt. Der Teufel setzte mir sogar die Idee in den Kopf, meine Kongregation zu verlassen. Als ich mich im Gebet an den Herrn wandte und die Bibel aufmachte, sprachen einige Worte von Sirach, die unterstrichen waren, zu mir: "Mein Sohn, wenn du dem Herrn dienen willst, dann mach dich auf Prüfungen gefaßt! Sei tapfer und stark, überstürze zur Zeit der Heimsuchung nichts! Hänge an dem Herrn und weiche nicht ab, damit du erhört wirst. Nimm alles an, was über dich kommen mag, halt aus in vielfacher Bedrängnis! Denn im Feuer wird das Gold geprüft und jeder, der Gott gefällt, im Schmelzofen der Bedrängnis" (Sir 2: 1-5). Sobald mich das Wort verurteilte, war ich in Tränen und ich bat den Herrn um Verzeihung für meine Sünden und vertrieb den Geist der Verwirrung und der Zerstörung, und der Herr tröstete mich. Die, die das Wort Gottes in ihrem Herzen schätzen, werden keine Sünde begehen (Ps 119: 11).

Es ist gut, passende Bibelstellen auf Papier niederzuschreiben und sie auf Wände, Bücher, Autos, usw. zu kleben. Heutzutage gibt es gute Bibelaufkleber, die an mehreren Stellen verwendet werden können. Der Herr sagte den Israeliten folgendes: "Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollst du deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf deiner Stirn werden. Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und deiner Stadttore schreiben" (Dtn 6: 6-9). Es ist traurig zu sehen, daß manche Häuser mit obszönen Bildern dekoriert sind, und sogar mit Bildern von Hexen und Teufeln! Wenn man sich selbst reinigt, muß man auch sein Haus reinigen.

Es ist gut, die Bibel zu lesen nach einem Gebet oder einer Hymne zum Heiligen Geist, damit Gott uns beim Lesen inspiriert. Nach dem Lesen ist es gut, spontane Gebete zu sprechen, die auf den gelesenen Worten basieren. Nach dem Lesen sollte man diese Worte auch im Geiste hören. Das gelesene oder gehörte Wort ist nur "Logos" (Erklingen und Aussprache des Wortes), dann sollte es "Rhema" werden (Wort eingetaucht im Geiste). Jesus sagte: "Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe (Logos), sind Geist und sind Leben (Rhema)"     (Joh 6: 63). Das Innere deines Herzens muß für das Wort Gottes, das du liest, offen sein. Durch das Wort Gottes und durch den Heiligen Geist wird Gott Seinen Willen und Seine Pläne für das eigene Leben offenbaren, "Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprießen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verläßt. Es kehrt nicht leer zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht das, wozu ich es ausgesandt habe" (Jes 55: 10-11). Denjenigen, die Anfänger beim Lesen der Bibel sind, würde ich empfehlen, daß sie zuerst die Passagen des Neuen Testamentes lesen und dann zu den Büchern des Alten Testamentes übergehen. Es ist gut, täglich einen Psalm zu lesen. Alle Psalmen sind Gebete.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5178 am: 08. Mai 2017, 20:11:34 »
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EIN GEBET UM DEN HEILIGEN GEIST

Heiliger Geist, Herr, ich dürste nach dir, nur wenn du in mein Herz kommst, werde ich glücklich und zufrieden sein. Ich bereue all meine Sünden und versöhne mich mit allen und verpflichte mich selbst ein gerechtes Leben nach dem Willen Gottes zu führen. Ich nehme Jesus Christus als meinen einzigen Erlöser und Herrn an und ich entscheide mich, Ihm zu folgen auf allen Wegen meines Lebens. O Geist des Lebendigen Gottes, komm und nimm den Thron meines Herzens ein und gib mir eine persönliche Beziehung mit Jesus und Seinem Vater. Gib mir die Gnade und die Kraft, Gott “Meinen Vater” zu rufen und Jesus als meinen Bruder zu erfahren und auch jeden Menschen auf dieser Welt als meine Brüder und Schwestern zu sehen. Durchflute mein Herz mit all deinen Segnungen, besonders mit Liebe, Frieden und Freude. Heiliger Geist, Herr, leite mich und führe mich mit deinen Eingebungen und Worten, gehe mit mir in Heiligkeit und Wahrheit und gib mir die Kraft, für meine Rettung zu kämpfen, um den Satan, das Fleisch und die Welt zu überwinden.
(Nach diesem Gebet, das mehrere Male mit lebendigem Glauben wiederholt werden kann, glaube, daß du den Heiligen Geist erhalten hast und dann danke und preise Gott. Sage wiederholt: “Danke Jesus, ich preise dich Jesus, halleluja.” Du kannst einen Drang bekommen Jesus spontan zu preisen mit seltsamen Lauten; dies ist die Gabe der Zungenrede).
Ich danke dir Heiliger Geist, daß du mein Gebet erhört hast und mit einem neuem Leben in mein Herz gekommen bist. Nun bin ich mir gewiß, daß ich im Königreich Gottes bin und gerettet bin. Ich danke dir Heiliger Geist, ich danke dir Vater, ich danke dir Jesus. Amen.

Danke und preise nun Gott und erfahre das neue Leben !

 

 
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« Antwort #5179 am: 08. Mai 2017, 20:23:38 »
Apostelgeschichte 11,1-18.

In jenen Tagen erfuhren die Apostel und die Brüder in Judäa, dass auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hatten.
Als nun Petrus nach Jerusalem hinaufkam, hielten ihm die gläubig gewordenen Juden vor:
Du hast das Haus von Unbeschnittenen betreten und hast mit ihnen gegessen.
Da begann Petrus, ihnen der Reihe nach zu berichten:
Ich war in der Stadt Joppe und betete; da hatte ich in einer Verzückung eine Vision: Eine Schale, die aussah wie ein großes Leinentuch, das an den vier Ecken gehalten wurde, senkte sich aus dem Himmel bis zu mir herab.
Als ich genauer hinschaute, sah ich darin die Vierfüßler der Erde, die wilden Tiere, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels.
Ich hörte auch eine Stimme, die zu mir sagte: Steh auf, Petrus, schlachte, und iss!
Ich antwortete: Niemals, Herr! Noch nie ist etwas Unheiliges oder Unreines in meinen Mund gekommen.
Doch zum zweitenmal kam eine Stimme vom Himmel; sie sagte: Was Gott für rein erklärt hat, nenne du nicht unrein!
Das geschah dreimal, dann wurde alles wieder in den Himmel hinaufgezogen.
Da standen auf einmal drei Männer vor dem Haus, in dem ich wohnte; sie waren aus Cäsarea zu mir geschickt worden.
Der Geist aber sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen. Auch diese sechs Brüder zogen mit mir, und wir kamen in das Haus jenes Mannes.
Er erzählte uns, wie er in seinem Haus den Engel stehen sah, der zu ihm sagte: Schick jemand nach Joppe, und lass Simon, der Petrus genannt wird, holen.
Er wird dir Worte sagen, durch die du mit deinem ganzen Haus gerettet werden wirst.
Während ich redete, kam der Heilige Geist auf sie herab, wie am Anfang auf uns.
Da erinnerte ich mich an das Wort des Herrn: Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden.
Wenn nun Gott ihnen, nachdem sie zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen sind, die gleiche Gabe verliehen hat wie uns: wer bin ich, dass ich Gott hindern könnte?
Als sie das hörten, beruhigten sie sich, priesen Gott und sagten: Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt.

Psalm 42(41),2-3.43(42),3.4.

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?

Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.

So will ich zum Altar Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, mein Gott.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 10,11-18.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.
Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht,
weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.
Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,
wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.
Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.
Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen.
Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

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« Antwort #5180 am: 08. Mai 2017, 22:15:15 »
Hl. Thomas von Aquin (1225-1274), Dominikaner, Theologe und Kirchenlehrer

„Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe“

Der Dienst des guten Hirten ist Liebe. Deshalb sagt Jesus, dass er „sein Leben hingibt für die Schafe“. Denn man muss wissen, was ihn unterscheidet: dem guten Hirten geht es um das Wohl der Schafe, der schlechte sucht seinen eigenen Vorteil. Genau das sagt der Prophet: „Weh den Hirten Israels, die nur sich selbst weiden. Müssen die Hirten nicht die Herde weiden?“ (Ez 34,2). Wer die Herde nur zu seinem eigenen Vorteil nutzt, ist kein guter Hirt [...] Ein guter Hirt, der diesen Namen verdient, erduldet vieles für die Herde, über die er wacht. Ein Beispiel dafür ist Jakob: „Bei Tag fraß mich die Hitze, der Frost bei Nacht“ (Gen 31,40) [...]

Das Wohl der geistigen Herde aber ist noch wichtiger als das Leben des Hirten; deshalb muss der Hirt, wenn die Herde in Gefahr ist, sein Leben zum Heil der Herde riskieren. Der Herr hat gesagt: „Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe“; er gibt sein eigenes Leben hin, indem er barmherzig  seine Autorität ausübt [...] Christus hat uns dafür ein Beispiel gegeben: „Er hat sein Leben für uns hingegeben. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben“ (vgl. 1 Joh 3,16).

Kommentar zum Evangelium nach Johannes, 10,3
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« Antwort #5181 am: 08. Mai 2017, 22:19:40 »
Sel. Ulrika Nisch, Dienstmädchen , Nonne

* 18. September 1882 in Oberdorf, Gemeinde Mittelbiberach in Baden-Württemberg
† 8. Mai 1913 in Hegne bei Konstanz in Baden-Württemberg

Ulrika Nisch, ihr Taufname war Franziska, wurde als uneheliches Kind geboren, erst ein Jahr später heirateten die Eltern. In großer Armut aufgewachsen, in den ersten Jahren von der Großmutter, später von der Tante erzogen, litt sie unter ihrem hartherzigen Vater, später unter ihrem Onkel, dem sie in dessen Geschäft helfen und schwer arbeiten musste. Schon mit 12 Jahren musste sie die Schule verlassen. Trotzdem wird sie als lebensfrohes Kind beschrieben, dessen Frömmigkeit auffiel. Sooft sie konnte, ging sie zum Gebet in die Kapelle Maria Schnee in Unterstadion.

Ab 1901 arbeitete sie als Hausmädchen in Rorschach in der Schweiz. Nach einer Erkrankung 1904 und der Erfahrung der guten Pflege durch Kreuzschwestern konnte sie, obwohl sie keine Mitgift als Eintrittsgeld mitbringen konnte, 1904 in Hegne ins Provinzhaus der Kreuzschwestern eintreten. In verschiedenen Häusern dieser Gemeinschaft war sie dann in der Küche tätig. Immer öfter wurden ihr Visionen von Engeln und Heiligen zuteil. Diese hörten 1912 auf, statt dessen wurden Zweifel und Anfechtungen immer deutlicher, hinzu kam die todbringende Krankheit Tuberkulose. Ulrika kehrte nach Hegne zurück, wo sie mit 31 Jahren starb.

Ihr Leben verbrachte sie in großer Demut und Hingabe, immer schöpfte sie Kraft aus dem Gebet. Nach ihrem Tod begannen die Menschen an ihrem Grab zu beten, bald ereigneten sich wunderbare Gebetserhörungen.

1987 wurde sie durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
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« Antwort #5182 am: 08. Mai 2017, 22:26:04 »
Hl. Ulrich, Propst in Adelberg

† 8. Mai 1216

Ulrich war erster Propst des vom Edlen Volknand von Staufen-Toggenhurg, einem Vetter von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, in der Nähe seiner Stammburg gegründeten Klosters.

Die ersten Versuche, Eremiten anzusiedeln, waren nicht erfolgreich. So wandte Volknand sich 1178 mit seinem Anliegen an das Prämonstratenserkloster Rot an der Rot, das die Gründung allerdings ablehnte, danach an das Prämonstratenserkloster Roggenburg bei Neu-Ulm. Dessen Propst schickte unter der Führung des Chorherrn Ulrich zwölf Chorherren.

1181 stellte Kaiser Friedrich I. dem Kloster ein Schutzprivileg aus. 1187 besuchte er mit großem Gefolge die Klosterbaustelle, dabei weihte der Bischof von Münster, Hermann von Katzenellenbogen, den Hauptaltar in der unvollendeten Klosterkirche. Barbarossas jüngster Sohn Philipp, der spätere König von Schwaben, erhielt im Kloster seine Ausbildung und stellte dieses später unter seinen persönlichen Schutz. Nach dem Beispiel anderer Prämonstratenserklöster sollte der Niederlassung Adelberg auch ein Frauenkloster angeschlossen werden, welches im Rahmen der Altarweihe begründet wurde.

An der Außenseite der spätgotischen Ulrichskapelle ist das Grabmal von Ulrich erhalten. Im Inneren erzählen die 1744 überarbeiteten Wandmalereien die Gründungsgeschichte des Klosters.
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« Antwort #5183 am: 09. Mai 2017, 05:57:55 »
Pauline fabriziert täglich 15 Rosenkränze

Wenn Ihnen der Name Paul Kim Tae-won nichts sagt, dann weil Sie kein junger Koreaner sind. Er ist ein Star des Pop-Rock, sein YouTube Kanal hat mehr als 5 Millionen Zuschauer. Aber es gibt noch eine andere, weniger bekannte Tätigkeit, die er seit 10 Jahren ausübt: er bringt seiner Frau, Pauline Lee Hyundioo, Perlen von den Philippinen.
Aus diesen Perlen stellt seine Frau seit 10 Jahren jeden Tag 15 Rosenkränze her. Eine „ Heimarbeit “, die an die Fans des Starehepaars verkauft wird. Die Einkünfte fließen in Institutionen, die Personen mit einer geistigen Beeinträchtigung begleiten. Die beiden Stars haben ein Kind, das an Autismus leidet und die Frage berührt sie direkt.
Diese kleinen Rosenkränze waren für Pauline Lee Hyunioo ein „Weg der Heilung“, versichert sie. Sie sagt: „Ich war verletzt, wenn andere Menschen meinen Sohn als behindert bezeichneten. Dann habe ich begonnen, die Rosenkränze die ich herstellte, an meine Nachbarn zu verteilen.“ Die geduldige, sich wiederholende Arbeit wurde nach und nach zum Gebet: „Ich fertige diese Rosenkränze mit der Hoffnung im Herzen, dass dem künftigen Besitzer des Rosenkranzes Gottes Gnade gewährt wird, denn Seine Gnade kennt keine Grenzen.“
 
http://fr.aleteia.org/2017/03/01/un-couple-de-stars-se-mobilise-contre-lautisme/?utm_campaign=NL_fr&utm_source=daily_newsletter&utm_medium=mail&utm_content=NL_fr

Siehe auch: der Rosenkranz, Weg der Reifung

 
« Letzte Änderung: 09. Mai 2017, 22:43:23 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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