Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663966 mal)

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« Antwort #5320 am: 05. Juni 2017, 16:32:23 »
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Mein lieber Jesus, drücke mich fest an dein Herz, nimm mein Herz damit es sich ewig mit dem deinen verbindet und das Böse von mir weichen muss. So bleibe ich in dir und du in mir. Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5321 am: 05. Juni 2017, 16:39:10 »
Pfingstmontag 

Der Ort, wo der Geist Gottes spricht und handelt, ist vor allem die Kirche, konkret: die hier und jetzt versammelte Gemeinde. Er schafft in der Gemeinde die Einheit, er gibt die Freude zum gemeinsamen Beten und Singen, er hilft uns zu einem glaubwürdigen christlichen Leben. Eine Gemeinde kann sich, ebenso wie der einzelne Mensch, dem Wirken des Geistes öffnen oder sich ihm in starrer Unbeweglichkeit verschließen. „Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes.“
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« Antwort #5322 am: 05. Juni 2017, 16:53:49 »
Kreuzritter

Mit seinem Appell verlieh der Papst den christlichen Rittern neuen Glanz. So bekamen die Ritter eine "Aufgabe", die allgemein anerkannt wurde. Durch den Appell animiert, wurden plötzlich auch Adelige wie Fürsten, Grafen, Herzöge und auch Könige und Kaiser zu Rittern. Nun stellten sie sich gemeinsam mit ihren Untertanen dem Krieg. Der Papst hatte Christus selbst zum obersten Lehnsherren gemacht und so war es plötzlich für den Hochadel keine Schande mehr Seite an Seite mit rangniedrigeren Männern für Christus zu kämpfen. Kreuzritter empfanden sich also als Streiter Christi.

Außerdem gab es nun den christlichen oder geistlichen Ritter. Er verpflichtete sich ein Gelübde zu halten. Er nahm die Mönchstugenden an: Armut, Keuschheit und Gehorsam. Geistliche Ritter waren wie kämpfende Mönche. Eigentlich entstanden diese Orden, weil es nötig war, die Kranken und Verwundeten der Kreuzzüge zu pflegen. Mit der Zeit schalteten sich die Orden aber immer mehr in die kämpferischen Auseinandersetzungen mit ein.


Im Heiligen Land entstanden während der Kreuzzüge drei große geistliche Ritterorden: die Johanniter, die Templer und der Deutsche Orden. In ihnen vereinte sich die Elite des europäischen Adels. Unterscheiden konnte man die Ritterorden an ihren verschieden farbigen Kreuzen auf Wappen und Brust: Die Templer hatten ein rotes Kreuz auf weißem Waffenrock, einer Art Überhang. Der Deutsche Orden trug ein schwarzes Kreuz auf weißem Untergrund und die Johanniter ein weißes Kreuz auf schwarzem Grund.

Mit dem Tod des französischen Königs Ludwig IX. endete die Zeit der Kreuzzüge. Es fehlte fortan ein einheitlicher Wille, die Muslime im Orient zu besiegen und sie von den heiligen Stätten der Christen zu vertreiben.

So wurden die letzten Kreuzfahrerburgen von den Feinden angegriffen, ohne dass ihre Verteidiger nennenswerte Unterstützung aus Europa erhielten. Nach Erstürmung der Stadt Akkon 1291 wurden die verbleibenden Städte und Festungen kampflos geräumt.
« Letzte Änderung: 05. Juni 2017, 16:54:29 von Tina 13 »
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« Antwort #5323 am: 05. Juni 2017, 17:01:56 »
Sel. Paul VI. (1897-1978), Papst von 1963-1978

„Wenn aber der Beistand kommt [...] der Geist der Wahrheit [...] dann wird er Zeugnis für mich ablegen“

„Durch die Hilfe des Heiligen Geistes“ geschieht es, daß die Kirche „wächst“. Der Heilige Geist ist die Seele der Kirche. Er ist es, der den Gläubigen den tiefen Sinn der Lehre Jesu und seines Geheimnisses erklärt. Er ist derjenige, der heute wie in den Anfängen der Kirche in all jenen am Werk ist, die das Evangelium verkünden und sich von ihm ergreifen und führen lassen; er legt ihnen Worte in den Mund, die sie allein niemals finden könnten, und bereitet zugleich die Seele des Hörers auf den Empfang der Frohbotschaft und der Verkündigung des Gottesreiches vor.

Die Methoden der Evangelisierung sind sicher nützlich, doch können auch die am meisten vervollkommneten unter ihnen das verborgene Wirken des Heiligen Geistes nicht ersetzen. Ohne ihn richtet auch die geschickteste Vorbereitung des Verkündigers nichts aus. Die eingängigste Dialektik bleibt auf den Menschen wirkungslos ohne ihn. Ohne ihn erweisen sich auch die höchstentwickelten soziologischen und psychologischen Methoden als wert- und inhaltlos.

Wir erleben in der Kirche einen Zeitabschnitt, der in besonderer Weise vom Geist gekennzeichnet ist. Überall sucht man ihn besser zu erkennen – so, wie ihn die Schrift offenbart. Freudig schließt man sich seiner Bewegung an. Man versammelt sich um ihn; man will sich von ihm führen lassen. Wenn nun aber der Geist Gottes einen hervorragenden Platz im gesamten Leben der Kirche einnimmt, so ist der Auftrag eben dieser Kirche, das Evangelium zu verkünden, der eigentliche Bereich seines Wirkens. Nicht von ungefähr vollzog sich der großartige Aufbruch zur Evangelisierung am Pfingstmorgen unter dem Stürmen des Heiligen Geistes.

Man könnte sagen, der Heilige Geist ist der Erstbeweger der Evangelisierung: er ist es, der jeden antreibt, das Evangelium zu verkünden, und er ist es auch, der die Heilsbotschaft in den Tiefen des Bewusstseins annehmen und verstehen lässt. Doch könnte man genauso gut sagen, er sei das Ziel der Evangelisierung: er allein bewirkt die Neuschöpfung, die neue Menschheit, zu der die Evangelisierung führen soll; Einheit in der Vielheit, welche die Evangelisierung in der christlichen Gemeinschaft verwirklichen will. Durch ihn dringt das Evangelium bis in das Innerste der Welt, denn er ist es, der die Zeichen der Zeit – Zeichen Gottes – erkennen lässt, welche die Evangelisierung entdeckt und innerhalb der Geschichte zur Geltung bringt.

Apostolisches Schreiben „Evangelii nuntiandi“, §75 (© Libreria Editrice Vaticana)
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« Antwort #5324 am: 05. Juni 2017, 17:09:01 »
Hl. Bonifatius, "Apostel Deutschlands", Glaubensbote in Deutschland, Bischof von Mainz, Märtyrer

* um 673 in Crediton (?) in der Grafschaft Devonshire in England
† 5. Juni 754 bei Dokkum in den Niederlanden

Bonifatius, ursprünglich Winfrid, um 673 im Königreich Wessex in England geboren, wurde in den Klöstern Exeter und Nursling erzogen. Mit dreißig Jahren wurde er zum Priester geweiht, mit vierzig reiste er zum ersten Mal als Missionar nach Germanien. Dreimal machte er die Reise nach Rom. Von Papst Gregor II. erhielt er 719 den Missionsauftrag und den Namen Bonifatius. 722 die Bischofsweihe. Von Gregor III. wurde er 732 zum Erzbischof ernannt. Er organisierte die Kirche in Bayern, Hessen und Thüringen durch Gründung von Bistümern und versuchte, die fränkische Kirche durch Synoden zu reformieren. Wo er missionierte, errichtete er auch Klöster als Mittelpunkte der Missionsarbeit, Orte des Gebets und Pflanzstätten der Kultur. Seine Lieblingsgründung war das Kloster Fulda (744), wo er auch begraben ist und wo sich seit 1869 die deutschen Bischöfe zu ihren jährlichen Konferenzen versammeln. Am 5. Juni 754 wurde Bonifatius mit 52 Begleitern bei Dokkum von den Friesen erschlagen. Er wird der Apostel Deutschlands und auch der Apostel der abendländischen Kultur genannt.

In goldenen Buchstaben

Schon oft hat Deine Nächstenliebe meine Traurigkeit gelindert, sei es durch Vermittlung von Büchern oder durch Unterstützung mit Kleidern. So bitte ich auch jetzt noch zu mehren, was Du begonnen hast, d. h., mir in Goldbuchstaben die Briefe meines Herrn, des heiligen Apostels abzuschreiben, zur Achtung und Ehrfurcht vor der Heiligen Schrift in den Augen der Fleischesmenschen bei der Predigt, und weil ich die Worte gerade dessen, der mich auf diese Fahrt ausgesandt hat, allezeit vor Augen haben möchte. Das für die erbetene Abschrift erforderliche (Gold) schicke ich durch den Priester Eoba. (Bonifatius, Brief an die Äbtissin Eadburg)
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« Antwort #5325 am: 05. Juni 2017, 17:26:39 »
Apostelgeschichte 10,34-35.42-48a.

In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht,
sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.
Und er hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und zu bezeugen: Das ist der von Gott eingesetzte Richter der Lebenden und der Toten.
Von ihm bezeugen alle Propheten, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen die Vergebung der Sünden empfängt.
Noch während Petrus dies sagte, kam der Heilige Geist auf alle herab, die das Wort hörten.
Die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, konnten es nicht fassen, dass auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde.
Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott preisen. Petrus aber sagte:
Kann jemand denen das Wasser zur Taufe verweigern, die ebenso wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?
Und er ordnete an, sie im Namen Jesu Christi zu taufen.

Psalm 117(116),1-2.

Lobet den Herrn, alle Völker,
preist ihn, alle Nationen!
Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.

Brief des Apostels Paulus an die Epheser 4,1b-6.

Brüder! Führt ein Leben, das des Rufes würdig ist, der an euch erging.
Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe,
und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält.
Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist;
ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 15,26-27.16,1-3.12-15.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.
Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt.
Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten.
Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.
Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird.
Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.

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« Antwort #5326 am: 06. Juni 2017, 06:52:50 »
Buch Tobit 2,9-14.

Als ich, Tobit, am Pfingsttag einen Toten begraben hatte und in der Nacht nach Hause kam, legte ich mich an der Hofmauer zum Schlafen nieder, weil ich unrein geworden war. Mein Gesicht ließ ich unbedeckt,
ohne auf die Sperlinge zu achten, die in der Mauer nisteten. Da ließen die Sperlinge ihren warmen Kot in meine offenen Augen fallen, und es bildeten sich weiße Flecke in meinen Augen. Ich ging zu den Ärzten, doch sie konnten mir nicht helfen. Achikar sorgte für meinen Unterhalt, bis er in die Provinz Elymaïs zog.
Meine Frau Hanna fertigte zu Hause Webarbeiten an, wie sie Frauen zu machen pflegen,
und lieferte sie dann bei den Bestellern ab. Einmal geschah es, dass sie ihr nicht nur den Lohn zahlten, sondern auch noch ein Ziegenböckchen dazuschenkten.
Als sie heimkam, fing das Tier an zu meckern. Ich fragte sie: Wo hast du das Böckchen her? Es ist doch nicht etwa gestohlen? Dann gib es seinen Eigentümern zurück! Denn was gestohlen ist, darf man nicht essen.
Sie erwiderte: Es wurde mir zusätzlich zu meinem Lohn geschenkt. Aber ich glaubte ihr nicht und verlangte, dass sie es seinen Eigentümern zurückbrachte, und ich schämte mich ihretwegen. Doch sie antwortete: Wo ist denn der Lohn für deine Barmherzigkeit und Gerechtigkeit? Jeder weiß, was sie dir eingebracht haben.

Psalm 112(111),1-2.6-7.8-9.

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.

Niemals gerät er ins Wanken;
ewig denkt man an den Gerechten.
Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung;
sein Herz ist fest, er vertraut auf den Herrn.

Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.
Reichlich gibt er den Armen,
sein Heil hat Bestand für immer;
er ist mächtig und hoch geehrt.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 12,13-17.

In jener Zeit wurden einige Pharisäer und einige Anhänger des Herodes zu Jesus geschickt, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken.
Sie kamen zu ihm und sagten: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und dabei auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst nicht auf die Person, sondern lehrst wirklich den Weg Gottes. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir sie zahlen oder nicht zahlen?
Er aber durchschaute ihre Heuchelei und sagte zu ihnen: Warum stellt ihr mir eine Falle? Bringt mir einen Denar, ich will ihn sehen.
Man brachte ihm einen. Da fragte er sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers.
Da sagte Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Und sie waren sehr erstaunt über ihn.

« Letzte Änderung: 06. Juni 2017, 06:56:51 von Tina 13 »
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« Antwort #5327 am: 06. Juni 2017, 19:58:52 »
Meine Kinder, es nähert sich die Zeit der großen Abscheulichkeit, wo Meine Häuser verschlossen und Mein täglicher Gottesdienst suspendiert sein wird!

24. Mai 2017, 17.25 Uhr – Aufruf des Sakramentalen Jesus an die Menschheit; Pfarrei-Heiligtum der Wunderbaren Medaille, Sincelejo/Kolumbien.

Meine Kinder, Mein Friede sei mit euch.

Bleibt in Meiner Liebe, Ich bin der einsame Gefangene, der in der Stille eure Gesellschaft erwartet. Es hat sich die Stunde Meiner Abreise genähert, für einige Zeit werde Ich nicht mit euch sein, aber fürchtet euch nicht. Ich werde euch nicht fallenlassen, sucht Meine Mutter und Sie wird euch zu Mir bringen.

Meine Kinder, es nähert sich die Zeit der großen Abscheulichkeit, wo Meine Häuser verschlossen und Mein täglicher Gottesdienst suspendiert sein wird! Die Stunde der Finsternis ist gekommen; bleibt wach und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt, denn die Bosheit und die Sünde werden zunehmen. Der Glaube und die Wohltätigkeit werden sich maximal abkühlen und es wird der Moment kommen, wo viele nichts mehr von Mir wissen wollen.

Ich fühle große Traurigkeit zu sehen, wie viele Meiner Bevorzugten Mich verlassen werden, verführt durch die Welt und ihre Vergnügungen. Andere aus Angst ihr Leben zu verlieren, sie werden falsche Götter anbeten; und anderen Kirchen dienen, die nicht Meine sind, und wieder andere liefern Mich aus für Geld, verlassen Meine Herde. Der Abfall wird die Höchstgrenze erreichen und die immense Mehrheit der Menschheit wird in einen Zustand der Erschlaffung eintreten, entfernt von allem was von Mir kommt.

Wenn Mein Heiliger Geist sich wegen der großen Abscheulichkeit entfernt, wird die immense Mehrheit der Menschheit den Verstand verlieren; die niedrigsten Instinkte und die Sünde wird mit vielen gehen, sündigen und Meine Gebote brechen wird eine Gewohnheit werden. In jenen Tagen wird die Welt von Dämonen bewohnt sein und es ist die undankbare und sündhafte Menschheit, die sich daran gewöhnen wird mit ihnen zu leben. Viele Männer und Frauen werden die Ehrbarkeit und die Scham verlieren; die Dämonen der sexuellen Unreinheit, die in ihnen wohnen, werden viele mit in die Hölle schleppen. Meine Kinder, wie Lot und seine Familie, müsst ihr in jenen Tagen eingeschlossen leben; den Himmel bittend, dass er euch beschützt, denn die immense Mehrheit der Männer und Frauen dieser Zeit wird durch die Sünde verloren gehen!

Freut euch, Kinder des Verderbens, nutzt eure Zeit, denn an euch wird sich keiner erinnern! Ich werde euch mit Feuer vom Himmel vom Angesicht der Erde löschen und all euer Hab und Reichtum wird an Mein Volk übergehen. Es werden Meine Kinder sein, welche die Erde erben werden. Ihr, Gezücht von Vipern, werdet ewig sterben!

Meine Kinder, von neuem sage Ich euch: Seid vorbereitet, denn all das ist dabei sich zu entfesseln. Viele sagen: "Herr, wann wird das sein? Die Tage vergehen und nichts geschieht und die Welt wird jedes Mal schlechter." Ich antworte ihnen: Ich werde warten bis das letzte Tausendstel Meiner Barmherzigkeit abgelaufen ist, denn Ich Bin Meinem Wort treu, das fürchte Ich. Ich warte bis alles aufgebraucht ist und das ist bereits kurz vor dem Erfüllen, nur wenn die letzte Sekunde Meiner Barmherzigkeit verbraucht ist, macht sie Meiner Gerechtigkeit Platz, vorher nicht. Ihr denkt wie Menschen und sucht immer die Strafe und die Rache; aber für Gott ist die Rettung der Menschheit das Wichtigste.

Meine Kinder, drei Tage der Dunkelheit kommen für die Menschheit, aber diese sind während der Schlussphase der Züchtigung, wenn das Angesicht der Erde die Sünde und die Dämonen hinauswirft. Ich werde euch durch Meine Botschafter auf dem Laufenden halten, wenn jene Tage gekommen sind. Fürchtet euch nicht, geht und bereitet euch vor mit Vorhängen, welche das Licht nicht durchlassen, denn in jenen Tagen der Gerechtigkeit darf niemand die Türe oder Fenster seines Hauses öffnen und noch weniger auf die Straße gehen. Die fleischgewordenen Dämonen imitieren die Stimmen eurer Familienmitglieder, sie versuchen dadurch, dass ihr die Türen öffnet und so verloren geht. Noch später rede Ich zu euch davon, für den Moment seid wachsam und aufmerksam und unterlasst nicht den Schutz durch das Gebet, denn die Tage eurer Reinigung sind gekommen.

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe. Euer Meister, der Sakramentale Jesus.

Macht Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt, Meine Kinder.

(Enoch)
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La Salette 1846



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