Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663900 mal)

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« Antwort #5344 am: 10. Juni 2017, 07:56:07 »
Wenn ihr ein Werk der Nächstenliebe zu Ende gebracht habt, dann widmet euch der nächsten Aufgabe — und redet nicht darüber, sucht kein Lob.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5345 am: 10. Juni 2017, 09:05:40 »
Jesus hat Seinen Jüngern die Macht gegeben, Dämonen auszutreiben: 'Heilt Kranke, treibt Dämonen aus!' (Mt 10, 8).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5346 am: 10. Juni 2017, 09:13:51 »
Diese Gebetsheilung finden wir in der Hl. Schrift bei:

Matthäus 9, 27 - 31:
Als Jesus weiterging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids! Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Er sagte zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, Herr. Darauf berührte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen. Da wurden ihre Augen geöffnet. Jesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in acht! Niemand darf es erfahren. Doch sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend.

Lukas 17, 5 - 6:
Die Apostel baten den Herrn: Stärke unseren Glauben! Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich mitsamt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

Heilung und Heilen durch Gebet und Beten in diesem
Beispiel einer Gebetsheilung durch den festen Glauben
an die göttliche Heilkraft
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5347 am: 10. Juni 2017, 12:52:47 »
Mario D'Ignazio: Die mütterlichen Aufrufe der Madonna von Brindisi
(Übersetzung aus dem Italienischen):

Zeugnis und Evangelisation von Mario D'Ignazio in Österreich in den Tagen 25., 27. und 28. Mai 2017 mit außerordentlichen Erscheinungen Jesu und der Heiligsten Maria

In den Tagen 25., 27. und 28. Mai war Mario in Österreich eingeladen, um von seiner außergewöhnlichen mystischen Erfahrung zu erzählen. Hunderte von Gläubigen, begleitet von heiligen marianischen Priestern, kamen zu seinen öffentlichen Vorträgen. Der Kleine von der Eiche übermittelte die Lehren, die er in diesen 8 Jahren ständiger Visionen, Erscheinungen und übernatürlicher Zeichen vom Himmel erhalten hat. Der Heilige Geist beseelte den jungen Vertrauten der Heiligsten Maria, welcher mit Gnade und Bestimmtheit die geoffenbarte Wahrheit mitteilte.
Die himmlischen Zeichen fehlten nicht: Während des Rosenkranzgebetes erschien bei jedem Treffen die Jungfrau und gab eine Botschaft, und bei zwei Treffen erschien auch Jesus. Die heilige Johanna von Orleans und der heilige Michael waren bei dieser machtvollen Evangelisation Österreichs gegenwärtig. Jesus brachte die mystische Kommunion und machte Sie für die Anwesenden sichtbar. Ein süßer und lieblicher Rosenduft erfüllte die Säle.
Betrachten wir die Botschaften, die von den Heiligen Herzen gegeben wurden und preisen wir Sie für solch eine große Gnade (Anmerkung d. Übersetzers: Zur Exaktheit der Angaben: Der Schwerpunkt der Veranstaltungen lag auf Österreich, die 1. Veranstaltung fand jedoch in Deutschland statt).

Botschaften von Jesus und der heiligsten Maria an Mario, offenbart am 25. Mai 2017 in Forchheim (Deutschland, Raum Nürnberg, Nähe Heroldsbach)

Während des Rosenkranzgebetes erschien die Selige Mutter, begleitet von der heiligen Johanna von Orleans, der Schutzpatronin des Werkes der Versöhnung.

Mario: Die heiligste Jungfrau Maria erscheint nach der Explosion eines Regens von roten, gelben und weißen Rosen. Sie war von vielen Engeln umgeben. Die heilige Johanna von Orleans war mit Ihr. Die Madonna sagte:

"Liebe Kinder, die Maienkönigin, die Königin der Rosen, ist hier, herabgekommen vom heiligen Paradies, um euch Meinen Frieden und Meine Freude zu schenken. Euer Angesicht möge strahlen von göttlichem Licht, dem Licht Meines Unbefleckten Herzens, das innigst mit dem Heiligen Herzen von Christus vereint ist.
Ich lade euch ein, immer auf Mich zu hören, jeden Tag, jede Stunde und jeden Augenblick eures Lebens! Es gibt viel Trockenheit in den Seelen und nur Meine Liebe kann euch von dieser verheerenden spirituellen (geistig, geistlichen) Trockenheit heilen, welche in der Abwesenheit jeder wahren Gefühlsregung und Gesinnung besteht.
Heute schickt Mich der Vater zu euch, um euch nochmals zu sagen, dass viele Rosenkränze gebraucht werden, um den Hass des Menschen auszumerzen."

(Die heilige Johanna von Orleans war schweigend und lächelte uns allen zu. Sie war mit einer havannafarbenen ( = graubraunen) Tunika (Obergewand) bekleidet. Die Madonna segnete vor Ihrem Weggehen alle mit dem Kreuzzeichen.)

Nach der Salbung mit dem Heiligen Öl sah Mario unseren Herrn. Hier ist, was er uns davon berichtete:
Jesus erscheint in Blau gekleidet. Er hat einen Kelch voller ganz weißer Hostien. Jesus gibt mir die heilige Kommunion und sagt mir:

"Mein Segen des Königs und Retters sei auf dir und auf allen, die hier her gekommen sind, um dich zu hören, junger Diener Meines Heiligen Herzens! Empfange Meine göttlichste Eucharistie und sei Mein treuer Jünger in der Verherrlichung Meines Heiligen Antlitzes."

Botschaft von Jesus und der Heiligsten Maria an Mario, offenbart am 27. Mai 2017 in Attersee (Oberösterreich)

"Mein Sohn, Mein heiliger Leib gibt wahres Leben, (gibt) Frische für die Seele, die Mich anbetet, göttlichen und ewigen Frieden dem, der Mir in heiliger Beharrlichkeit folgt.
Dein Zeugnis-Geben von Mir ist machtvoll für die Zerstörung der falschen, irrlehrerischen (wörtl: der häretischen) Kirche, die Meine Mutter und Ihre Aufrufe nicht annimmt, die jedes Offenbar-Werden (wörtl.: jedes Handfest-Werden, jede Manifestation) des Himmels verurteilt. Empfange nun, Mein Geliebter, Meinen heiligen Leib und lebe für Mich, deinen einzigen Herrscher und Meister!"

(Mario: Unser Herr war ganz in Blau gekleidet und hatte eine goldene Krone auf dem Haupt)

Nach dem Kommen Jesu kam mit großer Macht und unendlichem Glanz die Königin des Himmels herab.

Mario: Die Heiligste Jungfrau erscheint ganz in Weiß, mit einem blauen Mantel, bedeckt von leuchtenden Sternen. Sie sagt:

"Ich bin hier. Ich bin die Mutter des göttlichen Wortes, eure liebe und liebevolle Mutter, reich an Erbarmen und Mitgefühl, die Mutter der zerstreuten Menschheit! Meine Kinder, nehmt Meinen Frieden auf, um immer im Gott der Liebe zu leben.
Liebe Kinder, Ich komme zu euch, um euch aufzurufen, das heilige Evangelium des glorreichen und siegreichen Lammes intensiv zu leben, die heiligste Eucharistie anzubeten und die Verehrung zu den vereinten Heiligen Herzen zu praktizieren.
Österreich braucht dringend Gebet, (braucht dringend) Buße, deshalb bitte Ich euch, jeden Donnerstag im ganzen Monat Juni den Rosenkranz des Vaters in folgendem Anliegen zu beten: für die Bekehrung dieser von Luzifer getroffenen Nation. Viele Dämonen sind aus der Hölle hervorgekommen und quälen die Seelen Meiner wahren Verehrer und Geweihten mittels schwarzer Seelen, die sich freiwillig dem Bösen ausgeliefert haben – zu ihrem ewigen Verderben.
Bleibt wachsam, schlummert nicht ein. Es ist Zeit, die letzte Schlacht zu schlagen und mit Meiner mütterlichen Hilfe zu siegen. Bleibt angeklammert an Meinen Rosenkranz, Mein bevorzugtes Gebet der Befreiung von den Versuchungen! Dankt der Heiligsten Dreifaltigkeit, dass Sie Mir erlaubte, in diese Versammlung des Lobes und der Verherrlichung des göttlichen Namens Jesu zu kommen!"

Botschaft offenbart von der Madonna an Mario am 28. Mai 2017 in St. Leonhard am Forst (Niederösterreich)

Mario erzählt von der Erscheinung:

Mir erscheint die Unbefleckte Jungfrau, ganz in Weiß gekleidet, mit einer blauen Schleife um ihre Taille. Sie war voller Freude und lächelte. Der heilige Michael und die heilige Johanna von Orleans waren mit Ihr, um uns zu segnen!

"Meine Kinder, die Unbefleckte Empfängnis ist hier, um das Kommen (die Ankunft, wörtl: den Advent) des herrlichen (glorreichen) Reiches Jesu zu verkünden. Niemand erwartet mehr die Rückkehr Meines Sohnes, aber Er wird zurückkehren und die Welt mit Gerechtigkeit richten. Freut euch mit Mir, denn ihr, die ihr Mir folgt, werdet vom göttlichen Zorn gerettet werden.
Betet jeden Tag in der Familie den heiligen Rosenkranz. Vertraut eure jungen Leute Mir an und Ich werde sie vor dem Widersacher bewahren.
Mario, der Kleine von der Eiche, kommt infolge göttlichen Willens zu euch (und ist) bereit, euch Meine Lehren zu überbringen, die von den Großen und den Atheisten gehasst werden! Bleibt im Frieden und im Licht des Heiligen Herzens Jesu!".

https://brindisi-marienerscheinungen.jimdo.com
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« Antwort #5348 am: 10. Juni 2017, 13:01:41 »
Mit und durch den Strom der Gleichgültigkeit, werden sie fortgetragen von der Dunkelheit in das Tal der nie endenden Leiden und das ist die Hölle.

Die Menschen wollen nicht an Seinem Tische sitzen.
Sie holen einen neuen und werfen den alten Altar hinaus.

Die Menschen wollen nicht aus Seinem Kelch trinken.
Sie holen neue herbei und werfen Sein Blut hinaus.

Die Menschen wollen nicht aus Seinem Buche lesen.
Sie holen neue Bücher und werfen die Wahrheit hinaus.
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« Antwort #5349 am: 10. Juni 2017, 20:36:34 »

Benedikt XVI., Papst von 2005-2013

„Sie hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt“

In diesem Zusammenhang hat die Episode des Evangeliums über die Witwe, die in ihrer Armut „ihren ganzen Lebensunterhalt“ (Mk 12,44) in den Opferkasten des Tempels warf, hohe Bedeutung. Ihre kleine und unbedeutende Münze wird zu einem aussagekräftigen Symbol: Diese Witwe gibt Gott nicht etwas von ihrem Überfluss; nichts, was sie besitzt; sie gibt, was sie ist. Sie gibt sich selbst ganz.

Diese bewegende Erzählung ist eingebettet in die biblische Schilderung der Tage, die der Passion und dem Tod Jesu unmittelbar vorausgehen. Jesus ist arm geworden, um uns durch seine Armut reich zu machen, so schreibt der Völkerapostel (vgl. 2 Kor 8,9); er hat sich selbst ganz für uns hingegeben […] In Jesu Schule können wir lernen, aus unserem Leben eine Gabe zu machen; indem wir ihn nachahmen, wächst die Bereitschaft, nicht nur von unserem Besitz zu geben, sondern uns selbst. Ist nicht etwa das ganze Evangelium in dem einen Gebot der Liebe zusammengefasst? Die Praxis des Almosens […] wird also zu einem Mittel, in unserer christlichen Berufung voranzuschreiten. Wenn der Christ sich hingibt ohne zu zählen, bezeugt er: Nicht der materielle Reichtum diktiert die Gesetze der Existenz, sondern die Liebe. Was dem Almosen seinen Wert gibt, ist je nach den Möglichkeiten und Umständen des einzelnen die Liebe, die zu verschiedenen Formen der Hingabe inspiriert.

Botschaft für die Fastenzeit 2008 (© Libreria Editrice Vaticana)
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« Antwort #5350 am: 10. Juni 2017, 20:39:07 »
Buch Tobit 12,1.5-15.20.

In jenen Tagen rief Tobit seinen Sohn Tobias zu sich und sagte: Mein Sohn, vergiss nicht den Lohn für den Mann, der dich begleitet hat. Du musst ihm aber mehr geben, als wir ihm versprochen haben.
Dann rief er den Engel zu sich und sagte: Nimm die Hälfte von allem, was ihr mitgebracht habt.
Der Engel aber nahm die beiden beiseite und sagte zu ihnen: Preist Gott und lobt ihn! Gebt ihm die Ehre und bezeugt vor allen Menschen, was er für euch getan hat. Es ist gut, Gott zu preisen und seinen Namen zu verherrlichen und voll Ehrfurcht seine Taten zu verkünden. Hört nie auf, ihn zu preisen.
Es ist gut, das Geheimnis eines Königs zu wahren; die Taten Gottes aber soll man offen rühmen. Tut Gutes, dann wird euch kein Unglück treffen.
Es ist gut, zu beten und zu fasten, barmherzig und gerecht zu sein. Lieber wenig, aber gerecht, als viel und ungerecht. Besser barmherzig sein als Gold aufhäufen.
Denn Barmherzigkeit rettet vor dem Tod und reinigt von jeder Sünde. Wer barmherzig und gerecht ist, wird lange leben.
Wer aber sündigt, ist der Feind seines eigenen Lebens.
Ich will euch nichts verheimlichen; ich habe gesagt: Es ist gut, das Geheimnis eines Königs zu wahren; die Taten Gottes aber soll man offen rühmen.
Darum sollt ihr wissen: Als ihr zu Gott flehtet, du und deine Schwiegertochter Sara, da habe ich euer Gebet vor den heiligen Gott gebracht. Und ebenso bin ich in deiner Nähe gewesen, als du die Toten begraben hast.
Auch als du ohne zu zögern vom Tisch aufgestanden bist und dein Essen stehen gelassen hast, um einem Toten den letzten Dienst zu erweisen, blieb mir deine gute Tat nicht verborgen, sondern ich war bei dir.
Nun hat mich Gott auch gesandt, um dich und deine Schwiegertochter Sara zu heilen.
Ich bin Rafael, einer von den sieben heiligen Engeln, die das Gebet der Heiligen emportragen und mit ihm vor die Majestät des heiligen Gottes treten.
Jetzt aber dankt Gott! Ich steige wieder auf zu dem, der mich gesandt hat. Doch ihr sollt alles, was geschehen ist, in einem Buch aufschreiben.

Buch Tobis 13,2.6.7.8.

Gepriesen sei Gott, der in Ewigkeit lebt,
sein Königtum sei gepriesen.
Er züchtigt und hat auch wieder Erbarmen;
er führt hinab in die Unterwelt
und führt auch wieder zum Leben.
Niemand kann seiner Macht entfliehen.

Wenn ihr zu ihm umkehrt, von ganzem Herzen und aus ganzer Seele,
und euch an seine Wahrheit haltet,
dann kehrt er sich euch zu
und verbirgt sein Angesicht nicht mehr vor euch.

Wenn ihr dann seht, was er für euch tut,
bekennt euch laut und offen zu ihm!
Preist den Herrn der Gerechtigkeit,
rühmt den ewigen König!

Ich bekenne mich zum Herrn im Land der Verbannung,
ich bezeuge den Sündern seine Macht und erhabene Größe.
Kehrt um, ihr Sünder, tut, was recht ist in seinen Augen.
Vielleicht ist er gnädig und hat mit euch Erbarmen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 12,38-44.

In jener Zeit lehrte Jesus eine große Menschenmenge und sagte: Nehmt euch in acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen und Plätzen grüßt,
und sie wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben.
Sie bringen die Witwen um ihre Häuser und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber um so härter wird das Urteil sein, das sie erwartet.
Als Jesus einmal dem Opferkasten gegenübersaß, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel.
Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein.
Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern.
Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hergegeben; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.

« Letzte Änderung: 11. Juni 2017, 09:34:34 von Tina 13 »
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« Antwort #5351 am: 11. Juni 2017, 09:34:05 »
Dreifaltigkeitssonntag

„Gepriesen sei der dreieinige Gott: der Vater und sein eingeborener Sohn und der Heilige Geist; denn er hat uns sein Erbarmen geschenkt.“
Der Eingangsgesang zur Eucharistie am Sonntag nach Pfingsten gibt den Leitgedanken dieses Festtags wieder: die anbetende Feier des dreieinigen Gottes.
Das Fest wurde erst im späten Mittelalter in den liturgischen Kalender der römischen Kirche eingefügt. Woche, Tag und Stunde, Fest- und Werktag, jede liturgische Feier und alles Beten sind in diesem Festgeheimnis grundgelegt. Unser Glaube bekennt den dreifaltigen Gott, der in drei Personen trotzdem der Eine bleibt und ist. Das entzieht sich dem Verstehen und dem Hinterfragen des Menschen. Das Tagesgebet dieses Sonntags bittet deshalb darum, die Größe der göttlichen Dreifaltigkeit bekennen und ihre machtvoll wirkende Einheit verehren zu können. Da die Beschränktheit der Sprache und das theologische Hinterfragen die Größe Gottes nur ungenügend in Worte zu fassen vermögen, bleiben uns einzig Anbetung und Verherrlichung des unergründlichen Geheimnisses Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Am Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit heißt es in einem Hymnus aus dem Abendgebet der Kirche:
"O sel’ges Licht, Dreifaltigkeit
Du einzig mächt’ge Wesenheit,
schon sinkt der Sonne Feuerball
schenk’ unsern Herzen deinen Glanz."

Die liturgischen Texte ergehen sich nicht in Spekulationen, sondern wollen die Gläubigen ermutigen, das Geheimnis der Dreieinigkeit in ihr Leben aufzunehmen und aus diesem Geheimnis ihr Leben zu gestalten:

"Dich preist am Morgen unser Lied,
Dich rufen wir am Abend an,
Dich lobt durch alle Ewigkeit
demütig unser Lobgesang."

Aus dem Schott:

"Wir machen das Kreuzzeichen und sagen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Was hat das Kreuz mit den drei göttlichen Personen zu tun? Es ist das Zeichen des Sohnes, des Menschensohnes, der am Kreuz für uns starb. Im Sohn wohnt die Fülle der Gottheit; der Vater ist im Sohn und der Sohn im Vater durch den heiligen Geist. Der Heilige Geist ist auch die innige Zuwendung Gottes zu seiner Schöpfung, er ist die wesentliche Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm."

Präfation von der Heiligsten Dreifaltigkeit
 
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken. Mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist bist du der eine Gott und der eine Herr, nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in den drei Personen des einen göttlichen Wesens. Was wir auf deine Offenbarung hin von deiner Herrlichkeit glauben, das bekennen wir ohne Unterschied von deinem Sohn, das bekennen wir vom Heiligen Geiste. So beten wir an im Lobpreis des wahren und ewigen Gottes die Sonderheit in den Personen, die Einheit im Wesen und die gleiche Fülle in der Herrlichkeit. Dich loben die Engel und Erzengel, die Kerubim und Serafim. Wie aus einem Mund preisen sie dich Tag um Tag und singen auf ewig das Lob deiner Herrlichkeit.
« Letzte Änderung: 11. Juni 2017, 09:35:02 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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