Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663504 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5608 am: 19. August 2017, 07:26:08 »

DAS ORIGINALBILD DER FRAU ALLER VÖLKER

Das Gemälde der Frau aller Völker wurde im Jahre 1951 vom deutschen Künstler Heinrich Repke gemalt. Bis Ende 1953 befand es sich in der Kapelle einer Villa in Deutschland.
Danach konnte das Gemälde in die Niederlande gebracht und vorläufig im Pfarrhaus der Dominikanerkirche St. Thomas in der Rijnstraat in Amsterdam aufgestellt werden.
Ende 1954 erhielt der Pfarrer von Msgr. Huibers, dem damaligen Bischof der Diözese Haarlem, die Erlaubnis, das Gemälde in der Marienkapelle dieser Kirche aufzustellen. Die feierliche Übertragung fand am 19. Dezember 1954 statt.
Nachdem die Seherin Ida Peerdeman am 31. Mai 1955 in der Marienkapelle der überfüllten St. Thomaskirche die 51. Botschaft durch die Frau aller Völker erhielt, trafen negative Reaktionen bei der Diözese ein. Es wurde befürchtet, dass sich die Thomaskirche in einen Wallfahrtsort verwandeln könnte. Dies wollte man vermeiden.
Am 10. Juni 1955 nahm der Bischof die Erlaubnis zurück, und der Pfarrer musste das Bild aus der Kirche entfernen. Als Grund wurde angegeben, dass sich eine öffentliche Verehrung nicht mit einer Untersuchung über die Echtheit der Erscheinungen vereinbaren ließe. Alles, was an die Verehrung erinnerte, wurde aus der Kirche entfernt. Bis zum Jahre 1966 wurde das Bild zuerst in der Bibliothek und später im Keller des Pfarrhauses aufbewahrt.
Nach dieser Zeit kam das Gemälde zuerst in das Kirchlein von Ville d‘Avray bei Paris (1966-1967), dann in das Kloster der Patres vom Allerheiligsten Sakrament in Den Haag (1967-1969), danach in ihr Kloster in Oegstgeest (1969-1970) und schließlich in das Haus an der Diepenbrockstraße in Amsterdam.
Am 16. Juni 1970 wurde im Keller dieses Hauses eine Kapelle eingerichtet. Das Gemälde fand vorläufig dort seinen Platz, bis es anlässlich der Einweihung der heutigen Kapelle, am 15. August 1976, in diese übertragen werden konnte. Nach 25 Jahren Wanderschaft hatte das Gemälde seinen vorletzten Aufstellungsort gefunden.
Der endgültige Bestimmungsort wurde von der Frau selbst in der 52. Botschaft angegeben: „in einer eigenen Kapelle“ im „Haus des Herrn Jesus Christus“, der zukünftigen Kirche der Frau aller Völker am Europaplatz in Amsterdam.

Aus: Miriam-Verlag (Hrsg.), Die Botschaften der Frau aller Völker,
Jestetten/D, überarbeitete Auflage 2004
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5609 am: 19. August 2017, 07:35:35 »
Meine Kinder, kein Dämon ist stärker als jene die beten und mit Meinem Kostbaren Blut bedeckt sind, noch kann er sie berühren!

13. August 2017, 10.40 Uhr – Angstvoller Aufruf des sterbenden Jesus Christus an Sein treues Volk.

Mein Friede sei mit euch, Meine Kinder.

Die Macht der Schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzes Meiner Mutter, vereint mit der Macht des Rosenkranzes zu Meinem Kostbaren Blut, halten die Dämonen fern von euren Wohnungen und Familien. Mein Glorreiches Blut ist das Entsetzen der Dämonen und die Kraft für Mein treues Volk. In diesen Tagen des geistigen Kampfes müssen Meine Kinder morgens und abends Meinen Rosenkranz zu Meinem Kostbaren Blut beten, damit ihr über die Mächte des Bösen den Sieg erringen könnt; denkt daran, dass ihr mit dem Gebet nicht nachlassen könnt, denn Mein Widersacher ist in diesen Zeiten viel aktiver, er sucht verzweifelt nach Seelen um sie verloren gehen zu lassen. Lasst auch eine Medaille von Meinem Kostbaren Blut segnen und exorzieren und tragt sie um den Hals hängend, damit sie euch als Schutz dient im geistigen Kampf jeden Tages.

Meine Kinder, kein Dämon ist stärker als jene die beten und mit Meinem Kostbaren Blut bedeckt sind, noch kann er sie berühren! Die Hölle zittert wenn mit Meinem Kostbaren Blut gebetet wird. Satan und seine Dämonen wissen, dass sie von den Anbetern Meines Kostbaren Blutes besiegt werden; deshalb suchen sie mit allen Mitteln dieser Meiner Verehrung ein Ende zu machen, denn sie wissen, dass die Macht Meines Glorreichen Blutes ihr Zusammenbruch ist.

Jedes Gethsemani, das sie auf der Erde machen erschüttert die Herrschaft der Dunkelheit, die Dämonen werden geprügelt und gefoltert von jedem Meiner Andächtigen, der die Schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzes Meiner Mutter und die Geheimnisse des Rosenkranzes zu Meinem Kostbaren Blut betet. Die Hölle hat vor dieser Andacht Angst, denn sie weiß, dass es ihre sichere Niederlage sein wird.

Meine Kinder, Verehrer Meines Kostbaren Blutes, vervielfacht die Anbetung an Mich auf der ganzen Welt, dass auf der ganzen Erde kein Flecken zu finden ist, wo man nicht zu Meinem Kostbaren Blut betet. Ich bitte euch, bildet kleine Zellen in jeder Nation mit der Anbetung an Mich, damit die Macht Meines Blutes sich vervielfacht und verstärkt; und so wie der Samen eines Senfkorns wachse und reichlich Früchte trage. Die Macht Meines Glorreichen Blutes wird die Pläne des Antichristen und seiner Instrumente des Bösen zerstören in der Zeit seiner letzten Herrschaft. Mein Widersacher wird nicht in der Lage sein das zu tun, was er will und seine Herrschaft erweitern, denn es werden die Anbeter Meines Kostbaren Blutes sein, die das verhindern werden.

Ich habe einen dringenden Aufruf an alle Verehrer Meines Kostbaren Blutes, dass sie sich im Gebet vereinen, denn es kommen Tage von schweren Attacken gegen Meine Verehrung! Vorwärts Meine Krieger, keinen Schritt zurück! Habt keine Angst, Mein Glorreiches Blut beschützt euch. Haltet die Fahne Meiner Märtyrer hoch, Meinem Diener Enoch gegeben, und die Standarte des sterbenden Christus; Ich möchte, dass dies die Wahrzeichen Meiner Verehrung sind. Bleibt im Gebet und wachsam, Meine Verehrer, und sagt gemeinsam:

Kostbares Blut, das aus dem Heiligen Haupt unseres Herrn Jesus Christus quillt,
Tempel der Göttlichen Weisheit, Tabernakel des Göttlichen Wissens und
Licht des Himmels und der Erde, bedecke und beschütze uns jetzt und immer! Amen.
Blut von Jesus Christus rette uns und die ganze Welt!

Euer Retter und Erlöser, der sterbende Jesus Christus.
Meine Kinder, gebt Meine Botschaften der ganzen Welt bekannt.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5610 am: 19. August 2017, 12:54:48 »
Rosenkranz des Kostbaren Blutes

I. Rosenkranz zum Kostbaren Blut Jesu

Zuerst: "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

Bei der großen Perle:
"O Jesus, bedecke mit Deinem Kostbaren Blute die ganze Welt! Wasche ab allen Sündenschmutz und erneuere sie durch den Heiligen Geist."

Bei den kleinen Perlen:
"Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit um Deines Kostbaren Blutes willen."

II. Rosenkranz des Kostbaren Blutes

Botschaft vom 17. Oktober 1948 an Maria Magdalena vom Kostbaren Blut

Ein Zwiegespräch halte ich mit Jesus. Es geht um den Rosenkranz des kostbaren Blutes, den viele langweilig finden. Ich: "Lieber Heiland, ich kann es nicht verstehen, dass Beten langweilig wird. Du opferst Dich jeden Tag und nie ist bei Dir Langeweile. Die Menschen brauchen im Beten und Betrachten oft andere Anregungen. Oh, könntest Du mir etwas sagen, was diesen Rosenkranz noch schöner macht und vervollständigt? Wenn man doch erkennen würde, wie wertvoll die Aufopferung Deines kostbaren Blutes ist."

Mein Herz-Jesu-Bild belebt sich. Eine große Sonne erscheint darüber. Daraus vernehme ich Jesu Stimme: "Kleine Seele, es betrübt dich, dass Dein Heiland so wenig verstanden wird. Ich tue dir Meinen Willen kund. Ich gab deinem Seelenführer den Gedanken ein, jeden Tag 10 Wundenrosenkränze zu beten mit seiner Schar. Nichts ist kostbarer als die Aufopferung und Verehrung Meines heiligen Blutes. Sind doch die Sünden des Blutes jetzt so groß, dass sie unaufhörlich zum Himmel schreien. Durch diesen Rosenkranz wird schon viel Sühne geleistet. Höre nun, was Mein Wunsch ist:

Der Eingang der Geheimnisse beginnt mit dem Zeichen der Erlösung und den Worten: 'Der Name des Herrn sei gebenedeit, von nun bis in Ewigkeit.'

An jeder großen Perle wird gebetet: 'Oh, Jesus, bedecke mit Deinem kostbaren Blute die ganze Welt. Wasche ab allen Sündenschmutz und erneuere sie durch den Heiligen Geist.'

An den kleinen Perlen: 'Mein Jesus, Dank, Verzeihung und Barmherzigkeit um Deines kostbaren Blutes willen.'

Im 1. Rosenkranz betrachtet Mich im Ölgarten.
Nach jeder 10. Anrufung folgt der Zusatz: 'Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an Mir vorüber, doch nicht Mein, sondern Dein Wille geschehe.'

Im 2. Rosenkranz betrachtet Mich an der Geißelsäule.
Nach jeder 10. Anrufung: 'Wehe den Menschen um der Ärgernisse willen. Es müssen zwar Ärgernisse kommen, aber wehe den Menschen, durch die sie kommen.'

Beim 3. Rosenkranz betrachtet Mich bei der Dornenkrönung.
Nach jeder 10. Anrufung: 'Im Namen Jesu werden sich beugen die Knie derer, die im Himmel, auf Erden und unter der Erde sind, denn es ist den Menschen kein Name gegeben, durch den sie selig werden können, als der Name Jesus.'

Beim 4. Rosenkranz betrachtet Mich auf dem Kreuzweg.
Nach jeder 10. Anrufung: 'Wer Mein Jünger sein will, der nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge Mir nach.'

Beim 5. Rosenkranz betrachtet Mich am Kreuze.
Nach jeder 10. Anrufung: 'So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, selig wird und das Ewige Leben hat.'

Bei den folgenden 5 Rosenkränzen betrachtet Meine heiligen 5 Wunden.
1. Rosenkranz wird gebetet für Europa.
2. Rosenkranz wird gebetet für Amerika.
3. Rosenkranz wird gebetet für Asien.
4. Rosenkranz wird gebetet für Afrika.
5. Rosenkranz wird gebetet für Australien.

Die Betweise ist: 'Herr Jesus Christus, für uns am Kreuz gestorben, durch die hl. Wunden Deines rechten Fußes, erbarme Dich über Europa.'

Die gleiche Anrufung bei der Verehrung der anderen Wunden, des linken Fußes, der rechten Hand, der linken Hand und Meiner Herzenswunden. So werden die anderen Rosenkränze weitergebetet mit Nennung der Erdteile.

Nach jedem Gesetz, wird ein 'Ehre sei dem Vater' gebetet.

Am Schluss werden sieben 'Ehre sei dem Vater' gebetet, zu Ehre Meiner sieben Blutvergießungen."

"Dank, o Jesus, ich werde Deinen Willen kundtun."


Botschaft vom 27. November 1948 an Maria Magdalena vom Kostbaren Blut

Ich sehe Jesus wie Licht. Seine Stimme höre ich: "Mein Wunsch ist größer geworden, weil ein Meer von Sünden die Welt überflutet. Große Gnaden werden dir, Meine Seele, zuteil, wenn du zu den 10 Rosenkränzen des kostbaren Blutes noch drei dazu betest.

Der 11. Rosenkranz
Nach jeder 10. Anrufung wird gebetet: 'Herr Jesus Christus, für uns am Kreuz gestorben, durch die heilige Schulterwunden und die Wunden Deines Hauptes versöhne uns mit dem Vater.'

Der 12. Rosenkranz
Nach jeder 10. Anrufung: 'Herr Jesus Christus, durch Dein heiliges Blut, das vom Kreuze floss und noch immer fließt auf alle Altäre, versöhne uns mit dem Vater.'

Der 13. Rosenkranz
Nach jeder 10. Anrufung: 'Ewiger Vater, wir opfern Dir auf das kostbare Blut Deines vielgeliebten Sohnes, unseres Erlösers, und bitten durch die Fürsprache der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter Maria, bekehre die Sünder, rette die Sterbenden und erhöre unsere Bitten und Anliegen durch das sich opfernde Heiligste Herz Jesu.'"

"Herr, ich werde Deinen Willen erfüllen."
« Letzte Änderung: 19. August 2017, 13:16:21 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5611 am: 20. August 2017, 00:08:42 »
„… Sie haben niemanden, der sich für sie aufopfert und für sie betet“

Wenige Schritte vom Loca do Cabeço (beim Hügel) entfernt, treffe ich meine Freunde an dem Valinhos (Fatima, Portugal) genannten Ort. Der Platz wird von einer Steinmauer begrenzt und ist von vielen Bäumen umgeben, ähnlich einem kleinen öffentlichen Park. In seiner Mitte erhebt sich eine große Marienstatue, die von einem steinernen Kuppelbau geschützt wird.
Dort erschien Maria am Sonntag, dem 19. August 1917, den Hirtenkindern. Die monatliche Begegnung hatte verschoben werden müssen, weil die die Seherkinder am 13. des Monats von der Bezirksverwaltung eingesperrt worden waren. Wir betrachten aufmerksam die Statue, die relativ getreu der Beschreibungen der Seherkinder angefertigt wurde. Maria ist schlicht gekleidet, sie hat keine Krone auf ihrem Haupt. Sie trägt eine weites, weißes Gewand, ohne Gürtel, ein Teil ist verborgen unter einem dichten Schleier, der bis auf die Füße reicht. In ihren Händen hält sie einen Rosenkranz.
An diesem Ort spürte Maria am Ende ihres Besuchs eine große Traurigkeit und sagte: „Betet, betet viel und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seele gehen in die Hölle, weil niemand da ist, der für sie opfert und für sie betet.“
 
Jean-Pierre Jouvinroux

Übersetzt aus dem Französisch: Zenit
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5612 am: 20. August 2017, 01:46:23 »
Hl. Beda Venerabilis (um 673-735), Mönch und Kirchenlehrer

„Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen“

Das Evangelium stellt uns den großen Glauben, die Geduld, die Ausdauer und die Demut der Kanaanäerin vor Augen [...] Diese Frau war mit einer wahrhaft seltenen Geduld ausgestattet. Auf ihre erste Bitte hin antwortet der Herr mit keinem Wort. Allem zum Trotz, weit davon entfernt, mit dem Bitten aufzuhören, erbittet sie mit nur noch größerer Zudringlichkeit die Hilfe seiner Güte [...] Wenn er die Glut unseres Glaubens und die Eindringlichkeit unseres Durchhaltevermögens im Gebet sieht, wird sich der Herr letztendlich unser erbarmen und uns gewähren, um was wir bitten.

Die Tochter der Kanaanäerin wurde „von einem Dämon gequält“. Wenn wir einmal die schlechten Umtriebe unserer Gedanken hinausgeworfen und uns aus der Verstrickung in unsere Sünden gelöst haben, wird die Aufrichtigkeit des Geistes wiederkehren, ebenso die Fähigkeit, richtig zu handeln [...] Wenn wir nach dem Beispiel der Kanaanäerin im Gebet verharren mit einer unerschütterlichen Festigkeit, wird die Gnade unseres Schöpfers bei uns bleiben; sie wird in uns alle Fehler korrigieren, sie wird alles, was unrein ist, heiligen, sie wird unsere Umtriebigkeit befrieden. Denn der Herr ist treu und gerecht. Er wird uns unsere Sünden verzeihen und uns reinigen von jeder Befleckung, wenn wir zu ihm rufen mit der aufmerksamen Stimme unseres Herzens.

Homilie über die Evangelien, I, 22
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5613 am: 20. August 2017, 01:51:00 »
Buch Josua 24,14-29.

In jenen Tagen sprach Josua zum Volk; er sagte: Fürchtet den Herrn, und dient ihm in vollkommener Treue. Schafft die Götter fort, denen eure Väter jenseits des Stroms und in Ägypten gedient haben, und dient dem Herrn!
Wenn es euch aber nicht gefällt, dem Herrn zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stroms dienten, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.
Das Volk antwortete: Das sei uns fern, dass wir den Herrn verlassen und anderen Göttern dienen.
Denn der Herr, unser Gott, war es, der uns und unsere Väter aus dem Sklavenhaus Ägypten herausgeführt hat und der vor unseren Augen alle die großen Wunder getan hat. Er hat uns beschützt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch deren Gebiet wir gezogen sind.
Der Herr hat alle Völker vertrieben, auch die Amoriter, die vor uns im Land wohnten. Auch wir wollen dem Herrn dienen; denn er ist unser Gott.
Da sagte Josua zum Volk: Ihr seid nicht imstande, dem Herrn zu dienen, denn er ist ein heiliger Gott, ein eifersüchtiger Gott; er wird euch eure Frevel und eure Sünden nicht verzeihen.
Wenn ihr den Herrn verlasst und fremden Göttern dient, dann wird er sich von euch abwenden, wird Unglück über euch bringen und euch ein Ende bereiten, obwohl er euch zuvor Gutes getan hat.
Das Volk aber sagte zu Josua: Nein, wir wollen dem Herrn dienen.
Josua antwortete dem Volk: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch für den Herrn und für seinen Dienst entschieden habt. Sie antworteten: Das sind wir.
Schafft also jetzt die fremden Götter ab, die noch bei euch sind, und neigt eure Herzen dem Herrn zu, dem Gott Israels!
Das Volk sagte zu Josua: Dem Herrn, unserem Gott, wollen wir dienen und auf seine Stimme hören.
So schloss Josua an jenem Tag einen Bund für das Volk und gab dem Volk Gesetz und Recht in Sichem.
Josua schrieb alle diese Worte in das Buch des Gesetzes Gottes und er nahm einen großen Stein und stellte ihn in Sichem unter der Eiche auf, die im Heiligtum des Herrn steht.
Dabei sagte er zu dem ganzen Volk: Seht her, dieser Stein wird ein Zeuge sein gegen uns; denn er hat alle Worte des Herrn gehört, die er zu uns gesprochen hat. Er soll ein Zeuge sein gegen euch, damit ihr euren Gott nicht verleugnet.
Dann entließ Josua das Volk, einen jeden in seinen Erbbesitz.
Nach diesen Ereignissen starb Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des Herrn, im Alter von hundertzehn Jahren.

Psalm 16(15),1-2.5.7-8.9.11.

Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir.
Ich sage zum Herrn: «Du bist mein Herr;
mein ganzes Glück bist du allein.»
Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher;
du hältst mein Los in deinen Händen.

Ich preise den Herrn, der mich beraten hat.
Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.
Ich habe den Herrn beständig vor Augen.
Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.

Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;
auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.
Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,
zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 19,13-15.

In jener Zeit brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte und für sie betete. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab.
Doch Jesus sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich.
Dann legte er ihnen die Hände auf und zog weiter.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5614 am: 20. August 2017, 01:57:42 »
Hl. Philibert, Klostergründer, Abt in Rebais

* um 608 in Eauze in der Gascogne in Frankreich
† 685 in Noirmoutier

Philibert war der Sohn des Bischofs und ehemaligen königlichen Hofbeamten Filibald aus einer romanischen Familie. Er wuchs in Paris am Hof von König Dagobert I. auf und wurde Mönch, dann Abt in Rebais. Wegen Unstimmigkeiten im Kloster legte er dieses Amt nieder und bereiste Klöster wie Luxeuil - das heutige Luxeuil-les-Bains - und Bobbio, die nach der Regel des Kolumban geordnet waren, sowie andere Klöster in Gallien, Burgund und Italien. Er gründete 655 das Kloster Jumièges auf ihm von Chlodwig II. geschenktem Land, dann das Nonnenkloster Pavilly, wobei er vom Bischof von Rouen, Audeoenus, und von Königin Bathilde gefördert wurde. Nach einem Zerwürfnis mit Ebroin, dem Hausmeier von Neustrien, wurde er verbannt und verbrachte sein Exil bei Bischof Ansoald von Poitiers. In der Verbannung gründete er 677 das Kloster Noirmoutier auf der Insel Heriou an der Atlantikküste. Nach Ebroins Tod kehrte er nach Jumièges zurück und söhnte sich mit Audeoenus aus. Um 684 gründete er das Kloster Montivilliers westlich von Pavilly und das Kloster St. Benoît in Quinçay bei Poitiers.

Die Verehrung des hl. Philibert verbreitete sich nach seinem Tod im Jahre 685 ziemlich schnell. Dies um so mehr, als die Mönche die Reliquien des Heiligen vor den Normannen zunächst um 819 nach Déas - das heutige Saint-Philbert-de-Grand-Lieu - überführten, dann nach Cunault - das heutige Chênehutte-Trèves-Cunault -, weiter in die Gegend von Neuville-de-Poitou, dann in die Auvergne; zuletzt gelangten sie schließlich im Jahre 875 ins Kloster Saint-Valérien in Tournus, das später nach Saint-Philibert benannt wurde. Viele Kirchen und Kapellen nahmen Philibert als Schutzpatron an.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5615 am: 20. August 2017, 02:00:25 »
Buch Jesaja 56,1.6-7.

So spricht der Herr: Wahrt das Recht und sorgt für Gerechtigkeit; denn bald kommt von mir das Heil, meine Gerechtigkeit wird sich bald offenbaren.
Die Fremden, die sich dem Herrn angeschlossen haben, die ihm dienen und seinen Namen lieben, um seine Knechte zu sein, alle, die den Sabbat halten und ihn nicht entweihen, die an meinem Bund festhalten,
sie bringe ich zu meinem heiligen Berg und erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.

Psalm 67(66),2-3.5.6.8.

Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle.
Es segne uns Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 11,13-15.29-32.

Brüder! Euch, den Heiden, sage ich: Gerade als Apostel der Heiden preise ich meinen Dienst,
weil ich hoffe, die Angehörigen meines Volkes eifersüchtig zu machen und wenigstens einige von ihnen zu retten.
Denn wenn schon ihre Verwerfung für die Welt Versöhnung gebracht hat, dann wird ihre Annahme nichts anderes sein als Leben aus dem Tod.
Denn unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt.
Und wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres Ungehorsams Erbarmen gefunden habt,
so sind sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden.
Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 15,21-28.

In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück.
Da kam eine kanaanäische Frau aus jener Gegend zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält.
Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Befrei sie von ihrer Sorge, denn sie schreit hinter uns her.
Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
Doch die Frau kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!
Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.
Da entgegnete sie: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.
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La Salette 1846



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