Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663210 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5736 am: 17. September 2017, 11:59:17 »
Buch Jesus Sirach 27,30.28,1-7.

Groll und Zorn, auch diese sind abscheulich, nur der Sünder hält daran fest.
Wer sich rächt, an dem rächt sich der Herr; dessen Sünden behält er im Gedächtnis.
Vergib deinem Nächsten das Unrecht, dann werden dir, wenn du betest, auch deine Sünden vergeben.
Der Mensch verharrt im Zorn gegen den andern, vom Herrn aber sucht er Heilung zu erlangen?
Mit seinesgleichen hat er kein Erbarmen, aber wegen seiner eigenen Sünden bittet er um Gnade?
Obwohl er nur ein Wesen aus Fleisch ist, verharrt er im Groll, wer wird da seine Sünden vergeben?
Denk an das Ende, lass ab von der Feindschaft, denk an Untergang und Tod, und bleib den Geboten treu!
Denk an die Gebote, und grolle dem Nächsten nicht, denk an den Bund des Höchsten, und verzeih die Schuld.

Psalm 103(102),1-2.3-4.9-10.12-13.

Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.
Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.

So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.
Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 14,7-9.

Brüder! Keiner von uns lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber:
Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.
Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,21-35.

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Sieben Mal?
Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen.
Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.
Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen.
Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist!
Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen.
Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt hatte.
Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war.
Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast.
Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.
« Letzte Änderung: 17. September 2017, 14:24:42 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5737 am: 17. September 2017, 13:38:57 »
Die Kapelle der Wunder blieb unversehrt

In Orléans (Frankreich), an der Loire, gab es in der Pfarrkirche Sankt Paul eine Seitenkapelle zu „Unserer Lieben Frau von den Wundern“. Dort stand eine sehr alte schwarze Madonna, zu der viele Gläubige beteten. Auch Jeanne d’Arc betete im Mai 1429 vor dieser Statue.
Im Juni 1940 bombardierten die Deutschen die Nationalstraße, die durch die Stadt führte. Ein bedeutender Teil des historischen Stadtzentrums wurde dabei zerstört, darunter auch die Pfarrkirche Sankt Paul. Aber die Kapelle mit der Statue  „Unserer Lieben Frau von den Wundern“ blieb vollkommen unversehrt. Die alten Leute erzählen, dass damals ein Stuhl brannte, der an der Grenze zwischen dem Kirchenschiff und dieser Seitenkapelle stand, der Teil des Stuhls, der sich in der Kapelle befand, blieb völlig intakt. Nicht einmal ein Votivbild wurde beschädigt.
Nach dem Krieg beschloss man, die Kirche nicht wieder aufzubauen. Nur die noch stehende Kapelle der Wunder sollte restauriert werden. Sie ist zu einem Heiligtum geworden, von dem auch heute die Menschen von Orleans wissen, dass sie dort beten, beichten und die Hl. Messe mitfeiern können.
François Maurin

Historisches Archiv der Diözese Orléans
« Letzte Änderung: 17. September 2017, 14:24:15 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5738 am: 17. September 2017, 20:11:11 »
Überall wird die Wahrheit verschleiert und vernebelt weitergegeben. Es ist für die Priester unbequem, den Weg der Zehn Gebote und der Sieben Sakramente weiterzugeben.

Die Marianische Armee, ist einsatzbereit und vorbereitet, denn es nähern sich die Tage des großen Kampfes!
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5739 am: 17. September 2017, 20:14:44 »
Leider erkennt man heute den Schöpfer der ganzen Welt nicht an. Man verunehrt und missbraucht die religiösen Dinge in der Welt und steht leider in Ablehnung vor der herrlichen Natur, die der Himmlische Vater uns aus Liebe geschenkt hat.

Die Naturereignisse der Überflutungen, Erdbeben und der weiteren Katastrophen schreibt man nicht der Übernatur zu, denn man will sie menschlich erklären.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5740 am: 18. September 2017, 05:55:27 »
Hl. Joseph von Copertino

Ordensmann, Mystiker

* 17. Juni 1603 in Copertino in Italien
† 18. September 1663 in Osimo in Italien

Joseph, Sohn von Felice Desa und Franceschina Panaca, wurde in einem Stall gegenüber seinem elterlichen Haus geboren, weil das Haus kurz zuvor verpfändet worden war. Im Alter von 7 Jahren zeigte sich eine Krebsgeschwulst an einer Pobacke, er war gezwungen, die Schule zu verlassen. Als er ein Handwerk erlernen wollte, war ihm wieder kein Erfolg beschieden; er fühlte sich als ein Außenseiter. In ihm keimte der Wunsch, Gott zu dienen, aber der Franziskanerorden lehnte seine Aufnahme ab. Im August 1620 konnte er ins Kapuzinerkloster in Martina Franca in Apulien eintreten, aber nach acht Monaten wurde er auch dort wegen angeblicher Unfähigkeit entlassen. Er hatte nicht den Mut, nachf Hause zurückzukehren und versteckte sich an verschiedenen Orten der Umgebung, schließlich ging er ins Santuario della Madonna della Grottella nahe Copertino, wo ihm der Franziskaner Padre Caputo für sechs Monate ein Versteck gewährte, bis er auch von den anderen Mönchen als Mitbruder im Franziskaner-Drittorden anerkannt wurde.

Joseph arbeitete als Helfer in verschiedenen Diensten, gleichzeitig lernte er nun lesen und schreiben, absolvierte dann trotz seiner Schwierigkeiten mit der lateinischen Sprache das Studium und wurde 1628 zum Priester geweiht. Am 4. Oktober 1630, während der Feiern zum Fest des hl. Franziskus, geschah es, dass Joseph bis auf die Höhe der Kanzel angehoben wurde und den Atem einer anderen Dimension, der himmlischen Luft, verspürte. Der ekstatische Flug brachte die Fähigkeit mit sich, ins Innerste der vor ihm Stehenden zu blicken und sich mit Tieren zu verständigen. Dies zog Menschen an, die ihn berührten, um Heilung, Hilfe, Trost oder Verständnis zu finden. Die Inquisition begann alsbald ihre Untersuchung, befahl Joseph nach Neapel und prüfte ihn mehrere Male an verschiedenen Orten, ohne zu einer endgültigen Entscheidung zu gelangen; schließlich versetzten sie ihn ins Kloster nach Assisi, wo er 14 Jahre blieb. Auch hier schwebte er vor den Augen der Zuhörer, um ihnen von oben das Evangelium zu verkündigen. Vom Volk wurde er zunehmend gesucht und verehrt, sein Ruhm breitete sich aus, deshalb wurde er nun in das kleine Kapuziner-Bergkloster Pietrarubbia versetzt, wo er auf Anweisung der Inquisition seine Zelle nur zur Feier der Heiligen Messe verlassen durfte. Wenig später musste er ins Kapuzinerkloster nach Fossombrone umziehen, das hoch auf einem Felsen über einem Fluss lag. Dort wurde er von den Mitbrüdern mit außergewöhnlicher Wärme empfangen.

Die Franziskaner richteten an den neuen Papst Alexander VII. die Erwartung, dass Joseph wieder in ein Kloster ihres Ordens geschickt werde. 1657 kam er deshalb ins Kloster nach Osimo - wo er mit Freuden sah, dass er nur wenige Kilometer entfernt war vom fliegenden Haus der Maria in Loreto. Wieder durfte er seine Zelle nicht verlassen; erst nach dem Abendessen kamen die Brüder zu ihm um die Verse zu singen, die er gedichtet und komponiert hatte, und um ihn in großen und kleinen Dingen um Rat zu fragen. Auch wurde er immer wieder in die Luft erhoben, zuletzt kurz vor seinem Tod. Schließlich erkrankte Joseph an einem Fieber, das ihn zu seiner endgültigen Himmelsreise führte.

Joseph wurde in der Kirche seines Klosters in Osimo bestattet, an seinem Grab ereigneten sich weitere Wunder, es wurde zu einer viel besuchten Wallfahrtsstätte. Die Kirche ist heute ein Heiligtum für Joseph und päpstliche Basilika. Im Kloster können die Räume, in denen Joseph lebte, besichtigt werden.

Zur Seligsprechung 1753 erwarben Mönche Josephs Elternhaus in Copertino und wandelten es in eine Kapelle um. Nach Josephs Seligsprechung wurde 1754 begonnen, über dem Stall, in dem er direkt gegenüber seinem Elternhaus geboren wurde, eine ihm geweihte Kirche zu errichten.
« Letzte Änderung: 18. September 2017, 21:11:25 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5741 am: 18. September 2017, 05:56:38 »
Erster Brief des Apostels Paulus an Timotheus 2,1-8.

Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen,
für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können.
Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter;
er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus,
der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit,
als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde - ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.
Ich will, dass die Männer überall beim Gebet ihre Hände in Reinheit erheben, frei von Zorn und Streit.

Psalm 28(27),1ab.2.7.8-9.

Zu dir rufe ich, Herr, mein Fels.
Wende dich nicht schweigend ab von mir!
Höre mein lautes Flehen, wenn ich zu dir schreie,
wenn ich die Hände zu deinem Allerheiligsten erhebe.

Der Herr ist meine Kraft und mein Schild,
mein Herz vertraut ihm.
Mir wurde geholfen. Da jubelte mein Herz;
ich will ihm danken mit meinem Lied.

Der Herr ist die Stärke seines Volkes,
er ist Schutz und Heil für seinen Gesalbten.
Hilf deinem Volk, und segne dein Erbe,
führe und trage es in Ewigkeit!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 7,1-10.

In jener Zeit als Jesus seine Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein.
Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte.
Als der Hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten.
Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst;
denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut.
Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst.
Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden.
Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden.
Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5742 am: 18. September 2017, 05:58:30 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Herr, ich bin nicht würdig“

Bei der Verkündigung des Evangeliums haben wir gehört, wie Jesus unseren mit der Demut verbundenen Glauben lobt. Als er dem Hauptmann versprach, in sein Haus zu kommen und seinen Diener zu heilen, hat jener geantwortet: „Ich bin nicht würdig, dass du eintrittst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, und mein Diener wird gesund sein“ (vgl. Mt 8,8). Indem er sagt, dass er unwürdig sei, erweist er sich als würdig – nicht nur würdig, dass Christus in sein Haus eintritt, sondern auch in sein Herz [...]

Denn es wäre für ihn kein großes Glück gewesen, wenn der Herr Jesus nur in sein Haus eingetreten wäre, nicht aber in sein Herz. Denn Christus, der Meister der Demut durch Wort und Beispiel, hat sich im Haus eines hochmütigen Pharisäers namens Simon zu Tisch gesetzt (vgl. Lk 7,36ff.). Doch obwohl er bei ihm zu Tisch saß, war er nicht in sein Herz gekommen. Denn dort „hat der Menschensohn keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann“ (vgl. Lk 9,58). Hier jedoch tritt er nicht in das Haus des Hauptmanns ein, doch er besitzt sein Herz [...]

Der Glaube also, der auch demütig ist, der ist es, den der Herr bei diesem Hauptmann lobt. Als jener sagt: „Ich bin nicht würdig, dass du eintritt unter mein Dach“, antwortet der Herr: „Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden“ [...] Der Herr war zum Volk Israel gekommen im Fleisch, um zuerst in diesem Volk sein verirrtes Schaf zu suchen (vgl. Lk 15,4) [...] Wir anderen jedoch können, da wir Menschen sind, nicht den Glauben der Menschen ermessen. Der bis auf den Grund des Herzens schaut, den niemand täuschen kann, der Zeugnis davon gebracht hat, was im Herzen dieses Menschen verborgen war, er schenkte ihm ein Wort, das Heilung brachte, nachdem er dessen demütiges Wort gehört hat.

62. Predigt
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5743 am: 18. September 2017, 06:03:07 »
Mein erstes Gebetbuch

Ich komme aus einer Familie, in wir jeden Abend vor dem Schlafengehen gemeinsam den Rosenkranz beteten. Mein Vater meditierte die Geheimnisse und zusammen mit unserer Mutter beteten wir Kinder die Gesätze nach.
Als Jugendlicher wollte ich die Rosenkranzgeheimnisse lernen. Mein Vater schrieb sie für mich auf ein Stück Papier, das dazu diente, das Brot einzuwickeln. Dieses Papier wurde mein erstes Gebetbuch; leider Gottes habe ich es nicht aufbewahrt. Ich lernte die Geheimnisse auswendig und begann während der Novenen, die in unserer Region gehalten wurden, den Rosenkranz mit den Nachbarn zu beten. Als ich ins Seminar eintrat, setzte ich diese Tradition fort und später als Priester und Bischof habe ich sie beibehalten. Heute bete ich täglich den Rosenkranz.
Ich verweile sehr gerne vor einem Bild der Gottesmutter und schaue sie an. Dieses Gebet lässt mich die Liebe und die Gegenwart Marias in meinem Leben erfahren. Ich spüre, dass sie mich begleitet und meinen Dienst segnet.
 
Bischof Messias dos Reis Silveira

Bischof der Diözese Uruaçu GO (Brasilien)

Exklusivinterview von Thácio Siqueira für Eine Minute mit Maria
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