Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663228 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5768 am: 23. September 2017, 09:44:19 »
Hl. Pater Pio, Priester, Mönch, Mystiker

* 25. Mai 1887 in Pietrelcina bei Benevent in Italien
† 23. September 1968 in San Giovanni Rotondo bei Foggia in Italien

Francesco Forgione wurde als Kind einer Bauernfamilie geboren. Er habe weniger als andere Kinder gegessen und kaum geschlafen, schwere Fieberanfälle wie durch ein Wunder überstanden. Beriets im Alter von 16 Jahren trat er als Novize in das Kapuzinerkloster seiner Heimat ein und erhielt den Ordensnamen Pio. Unter Mühen ob seiner angeschlagenen Gesundheit - er litt unter Tuberkulose - hielt er das asketische Leben durch, absolvierte das Theologiestudium und wurde 1910 in der Kathedrale von Benevent zum Priester geweiht. Bis 1915 war er in seinem Heimatort Pietrelcina als Gehilfe des Ortspfarrers tätig, ab 1916 als Mönch im Kapuzinerkloster von San Giovanni Rotondo. 1918 erschienen auf seinem Körper plötzlich die fünf Wundmale Christi, die ihn zum ersten stigmatisierten Priester in der Geschichte der katholischen Kirche machten, und die bis zu seinem Tod sichtbar blieben. Pater Pio litt darunter, nicht nur unter den Schmerzen, sondern auch unter den Verleumdungen, die bald einsetzten, da die Menschen scharenweise zum Kloster strömten, um ihn zu sehen. Seine Oberen verboten ihm zeitweise, sich der Öffentlicheit zu zeigen, auch im Vatikan war man zunächst sehr skeptisch. Es war Paul VI., der ihn zum ersten Mal positiv würdigte.

Die Pilger, die zu Padre Pio in sein Kloster nach San Giovanni Rotondo kamen, erlebten ihn bei seinen Messen wie der Wirklichkeit entrückt. Er wurde als Beichtvater zum Apostel des Beichtstuhls, seine prophetische Gabe wurde weithin gerühmt. Die Menschen vertrauten Padre Pio; ab 1940 begann er, Leiden der Pilger durch Handauflegen oder mit Worten zu lindern oder gar zu heilen. In den Armen, Leidenden und Kranken sah er das Bild Christi, besonders ihnen galt sein Werk der Nächstenliebe. Von Spendengeldern ließ Padre Pio 1956 eines der modernsten Krankenhäuser Süditaliens bauen, die Casa del Sollievo della Sofferenza, Haus des Trostes der Leidenden in San Giovanni Rotondo. Dem jungen polnischen Priester Karol Woityla, dem späteren Papst Johannes Paul II., soll er bei einem Besuch im Jahre 1947 sowohl die Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche als auch das Attentat von 1981 vorhergesagt haben. Als Weihbischof von Krakau richtete Karol Woityla in einem Brief an Padre Pio die Bitte, besondere Fürsprache für eine an einem Krebsleiden erkrankte Familienmutter und Ärztin sowie für den Sohn eines Anwalts aus seiner Diözese zu halten. Weitere Briefe schrieb ihm Kardinal Woityla während seines Aufenthaltes beim 2. Vatikanischen Konzil. Auch als Papst brachte er oft seine Wertschätzung gegenüber Pater Pio zum Ausdruck.

Heute gibt es in Italien über 2300 Gebetsgruppen, die sich an der Spiritualität von Pater Pio orientieren, hinzu kommen weitere 400 Gruppen in aller Welt. San Giovanni Rotondo ist heute die meistbesuchte Pilgerstätte für Hilfesuchende aus aller Welt: 7 Millionen Besucher kommen jedes Jahr, fast doppelt so viele wie zur Wallfahrtsstätte von Bernadette Soubirous nach Lourdes. Nach Entwürfen des Architekten Renzo Piano wurde hier 2004 eine große Kirche erbaut.

Pater Pio ist in Italien der mit Abstand beliebteste Heilige, Fernsehfilme über ihn haben Rekord-Zuschauerzahlen. Im Jahr 2008 bekundeten Italiens Katholiken in einer Umfrage, sich in Glaubensdingen zuallererst an Padre Pio zu wenden. Anfang März 2008 wurde der Sarkophag geöffnet, in dem die sterblichen Überreste von Padre Pio verwahrt waren, nun sind sie zur öffentlichen Verehrung ausgestellt.

P. Pio wurde von Johannes Paul II. 1999 selig- und 2002 heilig gesprochen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5769 am: 23. September 2017, 09:56:07 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

„Wer Ohren hat zum Hören, der höre“

Und wenn der Same verdorrt, so geschieht dies nicht wegen der Hitze; und wenn die Worte ersticken, so sind nicht die Dornen daran schuld, sondern diejenigen, welche die Dornen wachsen lassen. Wenn du nur willst, so kannst du ja dieses verderbliche Gewächs hindern und den Reichtum in der richtigen Weise gebrauchen. Deshalb sagte der Erlöser nicht: die Welt, sondern „die Sorge dieser Welt“; auch nicht: der Reichtum, sondern: „der Trug des Reichtums“. Schieben wir also die Schuld nicht auf die weltlichen Geschäfte, sondern auf unsere eigene verkehrte Gesinnung […]

Siehst du also, dass nicht der Sämann die Schuld trägt, auch nicht der Same, sondern die Erde, die ihn aufnimmt; daß es nicht an der Natur liegt, sondern an der Gesinnung? Hierin zeigt sich nun aber ein hohes Maß von Liebe, daß er nicht einen unmöglichen Grad von Tugend von allen verlangt, sondern daß er die ersten annimmt und die, die an zweiter Stelle kommen, nicht zurückweist, und denen, die an dritter Stelle stehen, ebenfalls noch einen Platz einräumt […]

Zuerst also muß man das Wort mit Bedacht anhören, es sodann treu im Gedächtnis behalten, dann mutig sein, den Reichtum verachten und sich von der Liebe zu allen Gütern der Welt entledigen. Wenn Jesus sein besonderes Augenmerk auf das Wort richtet und ihm den ersten Platz zuweist vor allen anderen Bedingungen, dann heißt das, dass es die grundlegende Notwendigkeit ist. „Wie sollen sie glauben, wenn sie nichts gehört haben?“ (vgl. Röm 10,14). Und für uns gilt das Gleiche: Wenn wir nicht acht geben auf das, was uns gesagt wurde, werden wir nicht die Pflichten kennen, die wir erfüllen sollen. Danach erst kommen der Mut und die Verachtung der Güter dieser Welt. Um aus diesen Lehren Profit zu schlagen, müssen wir uns allseitig absichern: Seien wir aufmerksam auf das Wort Gottes, schlagen wir tief unsere Wurzeln und entledigen wir uns jeder weltlichen Sorge.

44. Predigt zum Matthäusevangelium; PG 57, 467
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5770 am: 23. September 2017, 09:58:42 »
Erster Brief des Apostels Paulus an Timotheus 6,13-16.

Mein Sohn! Ich gebiete dir bei Gott, von dem alles Leben kommt, und bei Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis abgelegt hat und als Zeuge dafür eingetreten ist:
Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel, bis zum Erscheinen Jesu Christi, unseres Herrn,
das zur vorherbestimmten Zeit herbeiführen wird der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren,
der allein die Unsterblichkeit besitzt, der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag: Ihm gebührt Ehre und ewige Macht. Amen.

Psalm 100(99),2-3.4-5.

Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 8,4-15.

In jener Zeit als die Leute aus allen Städten zusammenströmten und sich viele Menschen um Jesus versammelten, erzählte er ihnen dieses Gleichnis:
Ein Sämann ging aufs Feld, um seinen Samen auszusäen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg; sie wurden zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen sie.
Ein anderer Teil fiel auf Felsen, und als die Saat aufging, verdorrte sie, weil es ihr an Feuchtigkeit fehlte.
Wieder ein anderer Teil fiel mitten in die Dornen, und die Dornen wuchsen zusammen mit der Saat hoch und erstickten sie.
Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden, ging auf und brachte hundertfach Frucht. Als Jesus das gesagt hatte, rief er: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!
Seine Jünger fragten ihn, was das Gleichnis bedeute.
Da sagte er: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen. Zu den anderen Menschen aber wird nur in Gleichnissen geredet; denn sie sollen sehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht verstehen.
Das ist der Sinn des Gleichnisses: Der Samen ist das Wort Gottes.
Auf den Weg ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort zwar hören, denen es aber der Teufel dann aus dem Herzen reißt, damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden.
Auf den Felsen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort freudig aufnehmen, wenn sie es hören; aber sie haben keine Wurzeln: Eine Zeitlang glauben sie, doch in der Zeit der Prüfung werden sie abtrünnig.
Unter die Dornen ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort zwar hören, dann aber weggehen und in den Sorgen, dem Reichtum und den Genüssen des Lebens ersticken, deren Frucht also nicht reift.
Auf guten Boden ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort mit gutem und aufrichtigem Herzen hören, daran festhalten und durch ihre Ausdauer Frucht bringen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5771 am: 23. September 2017, 14:25:18 »
Sprecht nicht schlecht über andere, lasst euch nicht dazu hinreißen, andere zu verleumden, macht euch nicht zum Richter über andere und denunziert keine andere Seele in Meinem Heiligen Namen.

Solltet ihr solche Verfehlungen gegen Mich begehen, dann werdet ihr von dieser Sündenebene in eine Finsternis stürzen, die eine große Kluft zwischen uns beiden schaffen wird. Wenn diese Kluft größer wird und ihr noch weiter von Mir abdriftet, werdet ihr eine schreckliche Leere fühlen — ein tiefes Empfinden zermürbender Einsamkeit, so dass ihr aus unerfindlichen Gründen Panik empfinden werdet.

Dann werdet ihr die Trennung von Gott fühlen, welche die Seelen im Fegefeuer und in der Hölle durchleiden. Wenn ihr jetzt daraus lernen könnt, dann wird es euch leichter fallen, euch Mir anzunähern.

Denkt daran: Ihr müsst zuerst alle Gedanken des Hasses, die in eurer Seele sind, verscheuchen. Ich kann in keiner Seele gegenwärtig sein, die voller Hass ist, denn das ist unmöglich.

( Worte Jesus aus 1220, Buch der Wahrheit )
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5772 am: 23. September 2017, 14:26:05 »
Viele werden den Fehler machen, davon auszugehen, dass die neue Liturgie und die neue Messe — obwohl stark verändert — keinen Schaden anrichten könne.

Meine Kirche ist unfehlbar, aber sollte irgendein sogenannter Diener oder Führer in Meiner Kirche das Wort Gottes verdrehen oder die Bedeutung der Heiligen Eucharistie neu schreiben, dann lästern sie gegen Gott.

Wenn irgendwelche — ungeachtet dessen, wie hoch ihre Stellung unter euch auch sein möge — die Wahrheit leugnen, dann machen sich diese der Ketzerei schuldig und kommen nicht von Mir.

Euer Jesus

Auszug aus 908. Mein Heiliges Wort darf nicht verändert oder angepasst werden, damit es etwas anderes wird.

http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2013/0908.htm
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5773 am: 23. September 2017, 20:26:52 »
Psalm 100(99),2-3.4-5.

Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.
« Letzte Änderung: 23. September 2017, 20:35:26 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5774 am: 24. September 2017, 12:59:31 »
Polen - umfangen von einer Rosenkranz-Menschenkette (I)

Am 7. Oktober 2017 werden Menschen entlang den Grenzen Polens den Rosenkranz für Polen und die ganze Welt beten – sagt Maciej Bodasiński, einer der Organisatoren der Initiative. Die Aktion „Rosenkranz an den Grenzen“ hat die Zustimmung der polnischen Bischofskonferenz. Am 7. Oktober diesen Jahres wird ja das Rosenkranzfest gefeiert und gleichzeitig der 100. Jahrestag vom Abschluss der Erscheinungen Mariens in Fatima.
„In Fatima hat Maria die Menschheit aufgerufen, den Rosenkranz zu beten. Auf diesen Aufruf möchten wir antworten. Wir spüren, dass die Welt, die uns umgibt, Hilfe braucht. Wir möchten ein Hilfsmittel vorschlagen: den Rosenkranz“, sagt Bodasiński.
„Das Gebet für ein Land, eine Stadt, hat seine Quelle im Alten Testament. Die Mauern von Jericho fielen dank eines Gebetssturms. Wir glauben, dass das gläubige Gebet  vieler Menschen für einen bestimmten Ort umwandelnde Kraft hat. Also wollen wir ganz Polen mit unserem Gebet umfangen“, unterstreicht Bodasiński.
 
Quelle:

 Wpolityce.pl
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5775 am: 24. September 2017, 16:11:19 »
Welch ein herrlicher Ort ist der Himmel, voller Liebe, voller Frieden, voller Freude.

Denke an den glücklichsten Augenblick in deinem Leben, und dann vergrößere das eine Milliarde mal und es ist kein Vergleich zu der kleinsten Berührung des Himmels. Wenn du im Himmel bist, bist zu so voll von Gottes Liebe, daß du nichts anderes kennst, außer völliger Ekstase - einer Ekstase, die immer mehr zunimmt. Jede Seele im Himmel ist ein Spiegel von Gottes Liebe, und so seht ihr, wenn ihr einander anseht, Gottes Liebe und werdet sogar noch mehr in Ekstase erhoben.

Gott hat die Menschen geschaffen, um sie glücklich zu machen. Wer in Seiner Gnade stirbt, wird in ewiger Gemeinschaft mit Ihm dieses Glück erreichen.

Für einen Christen bedeutet also Himmel, am Ziel des Lebens sein, GOTT in einer Herrlichkeit schauen zu dürfen und sich selig in Seiner Geborgenheit zu wissen. Geborgen bei Ihm begegnen wir allen Menschen wieder, die uns auf Erden nahe standen und die auch durch Jesus Christus das Heil erlangt haben.
« Letzte Änderung: 24. September 2017, 16:14:45 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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