Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662916 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5864 am: 08. Oktober 2017, 05:31:18 »
Die Lügen nisten sich ein in die Herzen der Menschen. Sie ertragen die Wahrheit nicht.

Es ist alles gesagt !

Sie haben Ihn verspottet !
Sie haben Ihn ans Kreuz geschlagen !

Alles – was den Menschen zur Umkehr bewegen soll.

Alles – was den Menschen vor dem ewigen Tode bewahren soll.

Alles – was den Menschen zum Heil dient.

Es ist alles gesagt !

Christus du bist der helle Tag, Dein Glanz durchbricht die dunkle Nacht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5865 am: 08. Oktober 2017, 05:32:42 »
Hl. Basilius (um 330-379), Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer

Frucht bringen

Immer wieder und überall vergleicht der Herr die Menschenseele mit dem Weinstock: „Mein Freund“, sagt er (vgl. Jes 5,1), „hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe.“ Und: „Ich habe einen Weinberg gepflanzt und mit einem Zaune umgeben“ (vgl. Mt 21,33). Offenbar versteht er unter Weinberg die Menschenseelen, die er mit einem Zaun, d. h. mit dem Wall der Gebote und der Wache der Engel umgeben hat. „Denn der Engel des Herrn wird die beschützen, die ihn fürchten“ (Ps 33(34),8). Sodann hat er gleichsam Schutzwehren um uns aufgestellt, indem er in der Kirche zuerst die Apostel, dann die Propheten und endlich die Lehrer bestellte (vgl. 1 Kor 12,28), indem er mit dem Beispiel der alten, seligen Männer unser Gemüt emporhob und nicht zuließ, dass es zu Boden gedrückt und mit Füßen zerstampft zu werden verdiente. Er will auch, dass wir den Nächsten mit den Umarmungen der Liebe gleichsam wie mit Ranken umfassen und davon nicht ablassen, damit wir immer den Zug nach oben haben und wie an Bäumen gezogene Weinstöcke bis zu den höchsten Gipfeln emporsteigen.

Er verlangt von uns, dass wir uns auch eingraben lassen. Eingegraben aber wird die Seele in der Abschüttelung der Weltsorgen, die eine Belastung unseres Herzens sind. Wer also die fleischliche Liebe und die Begierde nach Reichtum ablegt oder die Sucht nach erbärmlichem, eitlem Ruhm abscheulich und verächtlich findet, der ist gleichsam eingegraben und atmet wieder auf, weil er sich der törichten Last irdischer Gesinnung entledigt hat.

Es darf aber der Weinstock − nach dem Sprichwort − nicht zu sehr ins Holz wachsen, d.h. wir dürfen nicht einherstolzieren und nach dem Lobe der Draußenstehenden jagen, sondern wir sollen fruchtbar sein, um dem wahren Gärtner unsere Schätze vorzeigen zu können.

5. Homilie über das Hexaëmeron, 6; SC 26 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1925)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5866 am: 08. Oktober 2017, 05:33:59 »

Buch Jesaja 5,1-7.

Ich will ein Lied singen von meinem geliebten Freund, ein Lied vom Weinberg meines Liebsten. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe.
Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit den edelsten Reben. Er baute mitten darin einen Turm und hieb eine Kelter darin aus. Dann hoffte er, dass der Weinberg süße Trauben brächte, doch er brachte nur saure Beeren.
Nun sprecht das Urteil, Jerusalems Bürger und ihr Männer von Juda, im Streit zwischen mir und dem Weinberg!
Was konnte ich noch für meinen Weinberg tun, das ich nicht für ihn tat? Warum hoffte ich denn auf süße Trauben? Warum brachte er nur saure Beeren?
Jetzt aber will ich euch kundtun, was ich mit meinem Weinberg mache: Ich entferne seine schützende Hecke; so wird er zur Weide. Seine Mauer reiße ich ein; dann wird er zertrampelt.
Zu Ödland will ich ihn machen. Man soll seine Reben nicht schneiden und soll ihn nicht hacken; Dornen und Disteln werden dort wuchern. Ich verbiete den Wolken, ihm Regen zu spenden.
Ja, der Weinberg des Herrn der Heere ist das Haus Israel, und die Männer von Juda sind die Reben, die er zu seiner Freude gepflanzt hat. Er hoffte auf Rechtsspruch - doch siehe da: Rechtsbruch, und auf Gerechtigkeit - doch siehe da: Der Rechtlose schreit.

Psalm 80(79),9.12.13-14.15-16.19-20.

Du hobst in Ägypten einen Weinstock aus,
du hast Völker vertrieben, ihn aber eingepflanzt.
Seine Ranken trieb er bis hin zum Meer
und seine Schößlinge bis zum Eufrat.

Warum rissest du seine Mauern ein?
Alle, die des Weges kommen, plündern ihn aus.
Der Eber aus dem Wald wühlt ihn um,
die Tiere des Feldes fressen ihn ab.

Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu!
Blick vom Himmel herab, und sieh auf uns!
Sorge für diesen Weinstock
und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat.

Erhalt uns am Leben!
Dann wollen wir deinen Namen anrufen und nicht von dir weichen.
Herr, Gott der Heerscharen, richte uns wieder auf!
Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.

Brief des Apostels Paulus an die Philipper 4,6-9.

Brüder! Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.
Schließlich, Brüder: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht!
Was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 21,33-43.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen.
Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie.
Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erstemal; mit ihnen machten sie es genauso.
Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben.
Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.
Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?
Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5867 am: 08. Oktober 2017, 10:06:36 »
Er packte den einzigen Gegenstand, der ihm geblieben war, einen Rosenkranz

Am 10. März 1615 bestieg der berühmte Jesuit und Missionar John Ogilvie in Glasgow (Schottland) das Schafott, um als Märtyrer für den katholischen Glauben zu sterben.
Von der Balustrade blickte er in dieser Stunde auf die vielen Tausend Zuschauer mit dem Wunsch, ihnen ein Andenken und gleichzeitig einen Beweis für den Glauben zurück zu lassen, für den er gerne bereit war zu sterben. Er packte den einzigen Gegenstand, der ihm geblieben war, einen Rosenkranz, und warf ihn kraftvoll in die Menge.
Der Rosenkranz traf die Brust eines jungen ungarischen Calvinisten, Johannes von Heckersdorff, der eine sich auf einer Studien- und Vergnügungsreise zufällig in Glasgow befand.
Er wurde im Tiefsten erschüttert. Das Zeichen des Rosenkranzes trieb ihn solange um, bis er in Rom zu Füßen des Hl. Vaters der Häresie abschwor. Bis zu seinem Tode erklärte er unzählige Male, dass er seine Bekehrung dem Rosenkranz verdanke.
Wer kann sich vorstellen, welche Macht ein schlichtes Glaubenssymbol wie der Rosenkranz über die Seele eines Sünders hat?

Übersetzt aus dem Französisch: Aleteia
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5868 am: 09. Oktober 2017, 06:37:33 »
Vom Scheitel bis zur Sohle war Sein Leib kein Leib mehr!

Denn man hatte jede Faser Seines Seins zerschunden.

Vom Scheitel bis zur Sohle fand man keine Stelle, die nicht geöffnet war.

ER Ist unser Herr und Gott und ruft uns zu: „Kehre um! Glaube! Bereue! Bereue und glaube!“
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5869 am: 09. Oktober 2017, 06:38:05 »
Tragt das Schwert der Wahrheit und kämpft im Namen Jesu Christi.

Die Zahl der Treuen verringert sich Stunde um Stunde.

Die Zeit ist zu kurz, um ständig unterwegs zu sein, um sich mit Unnützem zu befassen.

Unsere Zeit sollten wir mit Ihm und im Gebet verbringen um unser Leben in den Willen Gottes legen.

Nichts ist wertlos – was zur Ehre Gottes geschieht.

Noch ist der Kampf nicht zu Ende und das Schlachtfeld läuft über mit Gräueltaten, Ungerechtigkeiten, Missetaten und Gotteslästerungen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5870 am: 09. Oktober 2017, 06:38:56 »
Die Aufgabe des Priesters soll seine Aufgabe bleiben!
Für allezeit!

Nur geweihte Hände, die ER selbst erwählte, dürfen Seinen Leib berühren.
Ihnen alleine gab ER diese Vollmacht.

Es gibt keine Not – keinen Notstand in der Heiligen Kirche, um dieses Gebot zu verändern.

ER hat Seine Apostel ausgesandt, sie waren die ersten Priester.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5871 am: 09. Oktober 2017, 06:44:21 »
Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

„Dann geh und handle genauso!“

Es steht geschrieben: „wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott“ (1 Joh 4,7), und gleich darauf: „Gott ist die Liebe“ (4,8). Das weist darauf hin, dass Gott selbst die Liebe ist und dass Liebe ist, wer aus Gott ist. Wer aber sonst ist aus Gott, wenn nicht der, der sagt: „Vom Vater bin ich ausgegangen und in die Welt gekommen“ (Joh 16,28)? Wenn Gottvater Liebe ist, ist auch der Sohn Liebe [...] Vater und Sohn sind eins und unterscheiden sich in nichts. Deshalb trägt Jesus neben den Titeln: Weisheit, Macht, Gerechtigkeit, Wort und Wahrheit zu Recht auch den Titel Liebe [...]

Weil Gott Liebe ist und der Sohn, der von Gott ist, Liebe ist, erwartet er in uns etwas Gleichartiges, so dass durch diese Liebe, die in Jesus Christus ist [...] wir mit ihm dank dieses Namens durch eine Art Verwandtschaftsband verbunden sind. Paulus, der mit ihm innig verbunden war, sagt es so: „Was kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn?“ (vgl. Röm 8,38−39).

Diese innige Liebe erkennt, dass jeder Mensch für uns der Nächste ist. Deshalb hat der Erlöser einen Mann getadelt, der glaubte, ein Gerechter müsse den Verpflichtungen gegenüber dem Nächsten nicht in allen Fällen nachkommen [...] Er hat das Gleichnis von dem Mann erzählt, der von Jerusalem nach Jericho hinabging und von Räubern überfallen wurde. Jesus rügt den Priester und den Leviten, die beide den halbtoten Mann sahen und vorübergingen; dagegen lobt er den Samariter, der die Nächstenliebe praktizierte. Mit der Antwort des Fragestellers bringt Jesus zum Ausdruck, dass der Samariter der Nächste des Verletzten war. Er sagt zu ihm: „Dann geh und handle genauso!“ Unserer Natur nach sind wir tatsächlich alle einander die Nächsten; durch Werke der Nächstenliebe aber wird der, welcher Gutes tun kann, zum Nächsten dessen, der es nicht kann. Deshalb wurde unser Erlöser zu unserem Nächsten und ging nicht vorbei an uns, als wir, „von Wegelagerern verletzt, halbtot dalagen“.

Kommentar zum Hohenlied, Prolog 2, 26−31
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La Salette 1846



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