Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662681 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5976 am: 07. November 2017, 16:23:06 »
Mario D'Ignazio ist ein junger Mann aus Brindisi (Süditalien), dem seit den 5. August 2009, jeden 5. des Monats, die Muttergottes unter dem Titel "Jungfrau der Versöhnung", mit der Taube auf der Brust (Symbol für den Hl. Geist), erscheint.
Er hat auch Erscheinungen von Jesus u. Heiligen. Seine erste Erscheinung beschreibt er so:

Mario: "Während ich beim Haus Unkraut jätete, sah ich drei Lichtkugeln, die um einen Ölbaum in der Nähe wirbelten. Ich war von diesem Phänomen angezogen und ging näher hin. Ich sah, dass die drei Kugeln sich in einer einzigen leuchtenden Kugel vereinigten. Kurz darauf zerplatzte sie und erleuchtete dabei den Ölbaum, und in dem unermesslich hellen Licht erschien eine sehr schöne Frau, die nicht auf dem Boden, sondern auf einer Wolke stand. Sie war mit einem weißen Kleid mit eng anliegenden Ärmeln bekleidet, über dem sie ein himmelblaues, weitärmeliges Gewand mit einer goldenen Borte trug. In der Taille hatte sie ein goldenes Band und auf dem Kopf einen langen weißen, leuchtenden Schleier, der bis zu ihren Füßen, die mit zwei gelben Rosen geschmückt waren, reichte. Ihre linke Hand hatte sie auf ihr Herz gelegt und die rechte streckte sie mir entgegen. In ihr hielt sie einen Rosenkranz mit einem goldenen Kreuz und die Perlen glichen kleinen Sonnen. Sie küsste das Kreuz, machte das Kreuzzeichen und verneigte sich. Dann sagte sie mit einer sehr gütigen und beruhigenden Stimme":

„Hab’ keine Angst. Ich bin die Muttergottes, die Mittlerin aller Gnaden.
Sohn, die Welt entfernt sich Tag für Tag mehr von den Wegen des Herrn, um den Spuren des Widersachers zu folgen. Tu Buße und bete für die Bekehrung der Sünder, um die schweren Gotteslästerungen vieler Menschen zu sühnen und bete für den Frieden in der sehr bedrohten Welt.
Opfere dich Gott für deinen Bruder auf und sei Werkzeug der Liebe. Bete und bewirke, dass viel gebetet wird, insbesondere meinen geliebten Rosenkranz. Mein Kind, in Zukunft wirst du mein Sprachrohr und mein Vertrauter sein. Du sollst stark sein und dein Vertrauen allein auf Jesus, unseren Herrn, setzen.
Die Gefolgsleute der Schlange werden sich gegen dich richten und sie werden dich verfolgen, aber sie werden damit keinen Erfolg haben, weil mein Sohn und ich dich immer in unseren Herzen behüten werden.
Die Botschaften, die der Himmel dir geben wird, sollst du zum Wohl der Seelen und zu ihrer Heilung verbreiten. Es werden Botschaften des Lebens und der Hoffnung für eine neue Menschheit sein. Durch sie wird es zu einer großen geistlichen Renaissance auf der Erde kommen.
Ich, die Himmelsmutter, komme hierher, um die Menschheit abermals zur Reue aufzurufen, bevor es zu spät ist.
Mein Kind, was ich dir jetzt sage, soll ein Geheimnis bleiben, das du nie jemanden enthüllen darfst…“

Mario: "Hier sagte mir die Frau bestimmte Dinge, über die ich nicht berichten darf. Dann sagte sie weiter":

„Du sollst das, was ich dir enthüllt habe, in deinem Herzen bewahren, du sollst es versiegeln. Ich trage dir auf, an diesem heiligen Ort die Gläubigen aufzunehmen, die in besonderer Weise an jedem Freitag kommen werden, dem Tag, an dem ich möchte, dass man den Rosenkranz zu Füßen dieses Ölbaumes betet, den ich heute für geheiligt erkläre.“
(Mario: "Die Muttergottes erschien in den ersten zehn Monaten jeden Freitag am Ölbaum und später an jedem 5. im Monat.")

„Hier hat sich die grenzenlose Gnade des lebendigen Gottes niedergelassen und ich werde allen, die mit Glauben und im Geist der Demut kommen, viele Gnaden gewähren. Dieser Ort, ein gesegneter Garten meines göttlichen Sohnes Jesus, wird meine Bleibe auf Erden sein, und die Menschen, die hierher kommen, werden Gnade und Trost erfahren.
Diese Erscheinung wird die Erscheinung der Erscheinungen sein. Ich segne dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gelobt sei der göttliche Name meines Sohnes Jesus.“

Mario: "Sie segnete mich und machte dabei ein Kreuzzeichen in der Luft. Bevor sie mit ihrem ganzen unendlichen Licht verschwand, umarmte sie mich zärtlich und ich empfand großen Frieden und heitere Gelassenheit."

Weitere Botschaften findest Du unter:

brindisi-marienerscheinungen.jimdo.com
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5977 am: 07. November 2017, 16:27:25 »
Mario hat auch die Seelenschau wie Padre Pio
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5978 am: 07. November 2017, 18:19:00 »
Hl. Ernst, erster Abt in Neresheim, Märtyrer (?)

* in Deutschland
† 1147 in Dorylaeum, heute Ruinen bei Eskişehir in der Türkei (?)
oder † 7. Oktober 1148 in Makkah / Mekka in Saudi Arabien

Ernst kam 1119 als Benediktinermönch von Zwiefalten ins 1106 gegründete Kloster Neresheim und wurde dort der erste Abt. 1146 legte er sein Amt nieder, um 1147 mit Stauferkönig Konrad III. und Otto von Freising am 2. Kreuzzug teilzunehmen. Er starb wohl bei der Schlacht in Dorylaeum - heute Ruinen bei Eskişehir in der Türkei; spätere Legenden erzählen, er sei von den Sarazenen nach Makkah / Mekka in Saudi Arabien gebracht und dort grausam gemartert worden: man habe ihm die Eingeweide aus dem Leib gezogen und ihn - nur mit einem Lendentuch bekleidet - an einen Baum gefesselt, ihm dann Hände und Füße abgehauen und ihn getötet.

Schon bald nach seinem Tod wurde Ernst verehrt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5979 am: 07. November 2017, 18:25:25 »
Am 6. Januar 1942 durfte er den Finger des „Heiligen Russland“ berühren

Während des zweiten Weltkriegs, in dem sich Russland und Deutschland gegenüber standen, betrat Karl, ein deutscher Sanitätssoldat, der sich sehnlichst wünschte, das Tagesoffizium mitzufeiern, am Abend des Epiphaniefestes eine kleine Kapelle mitten im Wald an der russischen Front. Dort traf er auf einen Popen und seine Frau, die gerade die Hl. Messe feiern wollten. In gebrochenem Russisch stellte Karl sich vor: „Ich bin ein Franziskanerbruder. Darf ich die Messe dienen ?“ „Kommen Sie“, antwortete der Pope.
Die drei Teilnehmer waren tief bewegt: die Wirren eines abscheulichen Krieges hatten in der Eucharistiefeier Orthodoxe und Katholiken, Russen und Deutsche zusammengeführt! Die ganze Zärtlichkeit des Himmels strömte in drei Herzen, die eins wurden in Christus.
Gegen Ende der Messe umstellten plötzlich Soldaten der Roten Armee, die Karls Spuren ausfindig gemacht hatte, das Blockhaus und fordern den Popen auf: „Liefern Sie ihn aus. Sonst schießen wir!“
Ungerührt legte der Pope eine Hand auf die Schulter des Deutschen und erklärte: „Das ist ein Franziskanerbruder; ein Starez!“ (Die Starzen sind Einsiedler, die in den russischen Wäldern ein Leben des Gebets und der Buße führen). Die Urinstinkte des „Heiligen Russland“ erwachten im Herz der Soldaten Stalins, die im reinsten Atheismus aufgewachsen waren. Beim Wort „Starez“ senkten sich achtungsvoll ihre Gewehre.
„Der Starez ist gekommen, um mit mir zu beten, ich bitte euch, ihn heil und gesund zurück an die deutschen Linien zu bringen.“ Mit einem Kopfnicken gehorchte der Unteroffizier, und der junge Ordensmann wurde zurückgeführt, bis er in Sichtweite seiner Soldaten war.
Das alles geschah bei Orel, 250 km südlich von Moskau. Karl ist heute ein Missionar in Japan: er hat diesen 6. Januar nie vergessen, dieses Fest der Erscheinung des Herrn, an dem er den Finger des „Heiligen Russland“ berühren durfte.
Véronique Gariel

Aus Catacombes, Januar 1983

Übersetzung aus dem Französischen
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5980 am: 07. November 2017, 18:30:03 »
Brief des Apostels Paulus an die Römer 12,5-16a.

Brüder! Wir, die vielen, sind ein Leib in Christus, als Einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.
Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben;
hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre;
wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig.
Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten!
Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung!
Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn!
Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet!
Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit Gastfreundschaft!
Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht!
Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!
Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig!

Psalm 131(130),1.2.3.

Herr, mein Herz ist nicht stolz,
nicht hochmütig blicken meine Augen.
Ich gehe nicht um mit Dingen,
die mir zu wunderbar und zu hoch sind.

Ich ließ meine Seele ruhig werden und still;
wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.
Israel, harre auf den Herrn
von nun an bis in Ewigkeit!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 14,15-24.

In jener Zeit sagte einer der Gäste, der zusammen mit Jesus eingeladen worden war, zu ihm: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf.
Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein.
Als das Fest beginnen sollte, schickte er seinen Diener und ließ den Gästen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, es steht alles bereit!
Aber einer nach dem andern ließ sich entschuldigen. Der erste ließ ihm sagen: Ich habe einen Acker gekauft und muss jetzt gehen und ihn besichtigen. Bitte, entschuldige mich!
Ein anderer sagte: Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und bin auf dem Weg, sie mir genauer anzusehen. Bitte, entschuldige mich!
Wieder ein anderer sagte: Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen.
Der Diener kehrte zurück und berichtete alles seinem Herrn. Da wurde der Herr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Krüppel, die Blinden und die Lahmen herbei.
Bald darauf meldete der Diener: Herr, dein Auftrag ist ausgeführt; aber es ist immer noch Platz.
Da sagte der Herr zu dem Diener: Dann geh auf die Landstraßen und vor die Stadt hinaus und nötige die Leute zu kommen, damit mein Haus voll wird.
Das aber sage ich euch: Keiner von denen, die eingeladen waren, wird an meinem Mahl teilnehmen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5981 am: 08. November 2017, 06:41:14 »
Was ist das Fegefeuer

Die Skeptiker und Belächler sehen sich allerdings mit einem geradezu unverwüstlichen, verblüffenden Glauben an das Fegefeuer konfrontiert: Es gibt kaum Menschen, die nicht dankbar nicken, wenn man ihnen das Gebet für ihre Toten verspricht. Ja, Menschen, die sonst nie in die Kirche gehen, verlangen ein kirchliches Begräbnis und bestellen eine Messe für ihre Verstorbenen. Aber auch wenn sie nicht darüber nachdenken, ihr Verhalten zeigt eine verdrängte Tiefe ihrer Seele an, in der sie an das Fegefeuer sehr wohl glauben. Denn wer für Verstorbene betet, setzt logisch zwingend voraus:

-   daß Gott existiert;
-   daß es ein Leben nach dem Tode gibt;
-   daß Gott der Richter der Menschen ist;
-   daß die Sünden eines Menschen ihn in der jenseitigen Welt schmerzhaft belasten;
-   daß eine Reinigung von der Sünde notwendig und möglich ist;
-   daß wir, die noch Lebenden, durch unser Gebet zur Erlösung dieser "armen" Seelen beitragen können.
Mit anderen Worten: Im Gebet für die Toten ist das halbe Glaubensbekenntnis enthalten! Pointiert gesagt: Wäre das alles nicht wahr und würde das Fegefeuer nicht existieren, dann wären Gebete und Messen für Verstorbene so sinnvoll wie Penecillin für einen Toten! Daher ist die Frage nach dem Fegefeuer näher zu klären.

(Zeugen der Wahrheit)
« Letzte Änderung: 08. November 2017, 06:46:41 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5982 am: 08. November 2017, 06:58:59 »
Hl. Basilius (um 330-379), Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer

Nichts Christus vorziehen

Nachdem unser Herr Jesus Christus öfter, und durch mehrere Taten bekräftigt, allen diesen Hinweis gegeben hat: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Mt 16,24) und außerdem: „Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet“ (Lk 14,33), so glauben wir, dass sich dieses Gebot auf mehreres erstreckt, dem man entsagen muss […] Daher müssen wir einzig und allein den himmlischen Schatz wählen, um bei ihm das Herz zu haben. „Denn wo dein Schatz ist“, heißt es, „da ist auch dein Herz“ (Mt 6,21). Behalten wir daher irgend einen irdischen Besitz oder ein vergängliches Gut für uns zurück, so bleibt darin der Geist gleichsam im Schlamm vergraben, und die Seele kann niemals zur Anschauung Gottes gelangen und zur Sehnsucht nach den himmlischen Schönheiten und den uns in den Evangelien verheißenen Gütern bewogen werden. In den Besitz dieser verheißenen Güter nämlich können wir nur gelangen, wenn uns ein anhaltendes und heftiges Verlangen, sie zu erlangen, antreibt und uns die damit verbundene Mühe geringfügig erscheinen lässt.

Die Entsagung besteht also, wie jene Worte beweisen, in der Loslösung von den Banden dieses materiellen zeitlichen Lebens und in der Befreiung von menschlichen Hantierungen, wodurch wir besser in den Stand gesetzt werden, den Weg zu Gott anzutreten und ungehindert nach dem Besitz und Genuss jener Güter zu streben, die kostbarer sind als Gold und Edelsteine. Diese Freiheit, um es mit einem Worte zu sagen, ist eine Versetzung des menschlichen Herzens in den Himmel, so dass wir sagen können: „Unsere Heimat aber ist im Himmel“ (Phil 3,20). Ja sie ist, was das Größte ist, der Anfang der Gleichförmigkeit mit Christus, der reich war und unseretwegen arm wurde (vgl. 2 Kor 8,9). Ohne diese Gleichförmigkeit sind wir nicht im Stande, die evangeliumskonforme Lebensweise Christi zu erreichen.

55 ausführliche Regeln in Frage und Antworten; Frage 8, 1.3 (vgl. auch Bibliothek der Kirchenväter)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5983 am: 08. November 2017, 07:02:11 »
Brief des Apostels Paulus an die Römer 13,8-10.

Brüder! Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.
Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

Psalm 112(111),1-2.4-5.8-9.

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.

Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht:
der Gnädige, Barmherzige und Gerechte.
Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist,
der das Seine ordnet, wie es recht ist.

Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.
Reichlich gibt er den Armen,
sein Heil hat Bestand für immer;
er ist mächtig und hoch geehrt.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 14,25-33.

In jener Zeit als viele Menschen Jesus begleiteten, wandte er sich an sie und sagte:
Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.
Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.
Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen?
Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten
und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.
Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?
Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden.
Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.
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La Salette 1846



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