Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662644 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6008 am: 13. November 2017, 06:03:29 »
DIE BUNDESLADE . Die Bundeslade beinhaltete Gesetz und das Brot das vom Himmel kam , das Manna . Gott Sprach zu den Priestern durch die Lade ! Die Bundeslade wurde sehr verehrt bestand aus Holz und Gold , hatte nichts mit Götzen zu tun , hatte direkt mit Gott zu tun . MARIA trug Gott und Gesetz in sich , das lebendige Brot , das Heil der Menschen zur Vergebung der Sünden nahm Platz in Maria !.Sollte mann diese Lebendige Bundeslade nicht ehren ? Die Mutter Jesu Christi ! Die Mutter Gottes ! Das sei ferne von jeden Christen der Gott liebt . AMEN
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6009 am: 13. November 2017, 06:53:24 »
Hl. Nikolaus I.

Papst

* um 800/825 in Rom (?)
† 13. November 867 in Rom

Nikolaus stammte aus einer vornehmen Beamtenfamilie und war gut ausgebildet. Schon vor seiner eigenen Amtszeit als Papst war er enger und einflussreicher Berater der drei Päpste vor ihm. Bei seiner Weihe und Krönung in der Peterskirche war Kaiser Ludwig II. anwesend; Nikolaus war der erste gekrönte Papst.

Die neun Jahre von Nikolaus' Pontifikat ab 858 waren voller Konflikte: mit der Ostkirche, aber auch im Westen, so mit dem Patriarchen Johannes von Ravenna, der sich von Rom unabhängig machen wollte. Seine wohl wichtigste Amtshandlung war die Unterstützung von Rothad, dem Bischof von Soissons, der 863 von Hinkmar, dem Erzbischof von Reims, wegen Unbotmäßigkeit abgesetzt worden war; Nikolaus unterstützte Rothas und damit das Recht eines Bischofs, gegen die Autorität seines Vorgesetzten beim Vatikan Beschwerde einzulegen. Nikolaus sah sich als Nachfolger von Petrus, als Herrscher, der die Rechte und Reinheit der Kirche zu verteidigen hatte. Gegenüber König Lothar II. von Lothringen beharrte er auf der Unauflöslichkeit der Ehe; dieser wollte die kinderlose Ehe mit Theutberga lösen und seine Geliebte Waldrada, die ihm ein Kind geboren hatte, heiraten. Die Kölner und Trierer Erzbischöfe, die Lothar ihr Einverständnis gegen hatten, setzte Nikolaus ab und exkommunizierte sie, dieser Konflikt eskalierte gar in kriegerischen Auseinandersetzungen.

Nikolaus förderte Recht und Ordnung in der Kirche unter der Leitung Roms und unterstützte die Missionsarbeit in Bulgarien und in Dänemark, wo Ansgar wirkte. 866 verbot er die Anwendung von Folter, weil sie unvereinbar mit der christlichen Lehre sei. *

Auch der Konflikt mit der Ostkirche eskalierte immer mehr: Gemeinsam mit Ignatius, dem Patriarchen von Konstantinopel, widersetzte sich Nikolaus dessen mächtigem Rivalen Photius. Ignatius war 858 aufgrund starker Differenzen mit dem byzantinischen Hof zurückgetreten, darauf wurde der Laie Photius zum Nachfolger erhoben. Nikolaus versagte dem rechtmäßig Gewählten Photius die Anerkennung, weil die nachgeholte Weihe nicht rechtmäßig erfolgt war, worauf dieser 867 in Konstantinopel eine Synode berief, auf der die Ostkirche Nikolaus zum Ketzer erklärte, ihn exkommunizierte und absetzte; diese Nachricht erreichte Rom aber erst nach dem Tod des Papstes, so erlebte er auch die darauf folgende - nur kurz währende - erste Spaltung zwischen der morgenländischen und der abendländischen Kirche nicht mehr. Schon 870 wurde durch das 6. Konzil von Konstantinopel auch Photius wieder abgesetzt.

Bei diesen Konflikten leitete Nikolaus sein fester und untrüglicher Sinn für Gerechtigkeit, der anderen als unerbittlicher Starrsinn erschien. Dieser Ernst, seine Willenskraft und die großen diplomatischen Fähigkeiten haben ihn zu einem der großen Päpste gemacht. Nikolaus stand n einem der entscheidenden Wendepunkte europäischer Geschichte. Seit Konstantin dem Großen war der Staat Schutzmacht und Förderer der Kirche, zuletzt erfüllte Karl der Große diese Funktion. Mit dessen Tod und dem anschließenden Zerfall des Reiches wurden diese Rollen gleichsam vertauscht, nun wurde das Papstum zum Protector impirii, dem Beschützer des Reiches.

Manche Geschichtsforscher sehen Nikolaus nur als Werkzeug seines ehrgeizigen Beraters Anastasius Bibliothecarius. Jedenfalls war Nikolaus der erste, der die allumfassende Befehlsgewalt des Papstes, die sich auf die von Christus selbst verliehene Autorität stütze, nicht nur vertrat, sondern auch ausübte.

Nikolaus' Grabstätte ist an unbekanntem Ort.

* 1252 führte Papst Innozenz IV. die Folter für Zwecke der Inquisition offiziell wieder ein.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6010 am: 14. November 2017, 06:17:54 »
Die Logik des Kreuzes und das Herz Mariens

Kardinal Mauro Piacenza, der Großpönitentiar, der an der Spitze der Apostolischen Pönitentiarie steht, präsidierte am Fest Kreuzerhöhung, dem 14. September 2017, die Hl.  Messe in Fatima (Portugal) zum 100. Jahrestag der Erscheinung vom September 1917. 
In seiner Predigt hob er die Verbindung zwischen dem Unbefleckten Herzen Mariens und dem Geheimnis des Kreuzes hervor: „Jedes Mal, wenn das Leben uns kreuzigt, wenn Krankheit, Unverständnis, Einsamkeit, Marginalisierung, Treuebruch uns kreuzigen, sind wir im Herzen Mariens, denn dort hat das Kreuz seinen Platz.“
„Die Logik des Kreuzes“ ist „eine Logik der Hingabe und des Opfers, der Sühne und des Todes, um zur Herrlichkeit der Auferstehung zu gelangen. (…) Christliche Moral besteht ganz einfach darin, dem Kreuz treu zu sein! Sie bedeutet, im Leben dem gekreuzigten Christus Rechnung zu tragen: dass ich lerne, lieber zu leiden als  anderen Leid zuzufügen, zu sterben als zu töten; aufzunehmen als abzuweisen; dass ich liebe, liebe und nochmals liebe.“
 
Übersetzt aus dem Französisch: Zenit
« Letzte Änderung: 14. November 2017, 06:21:01 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6011 am: 14. November 2017, 06:36:07 »
Bernhard Letterhaus

Gewerkschaftssekretär, Märtyrer

* 10. Juli 1894 in Barmen, heute Stadtteil von Wuppertal in Nordrhein-Westfalen
† 14. November 1944 in Berlin-Plötzensee

Bernhard Letterhaus war in der christlichen Gewerkschaft tätig, 1927 wurde er Verbandssekretär der katholischen Arbeitervereine in Westdeutschland und 1928 Abgeordneter der Zentrumspartei im Preußischen Landtag. Schon 1931 rief er als Vizepräsident des Katholikentages in Münster zur Abwehr des Nationalsozialismus auf, ab 1933 stand er mit den Arbeitervereinen dem Nationalsozialismus kritisch gegenüber. 1939 wurde er zum Wehrdienst verpflichtet, ab 1942 war er in der Presseabteilung beim Oberkommando der Wehrmacht beschäftigt. Er gehörte zum führenden Kreis der Widerstandskämpfer und war als Mitglied der neuen Regierung im Gespräch. Am 20. Juli 1944, nach dem Attentat auf Hitler, wurde er sofort verhaftet und am 13. November des selben Jahres zum Tod verurteilt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6012 am: 14. November 2017, 06:42:27 »
Hl. Nikolaus Tavelic

Priester, Mönch, Märtyrer

* in Šibenik in Kroatien
† 14. November 1391 in Jerusalem in Israel

Nikolaus Tevelic war Franziskanermönch. Er wirkte als Missionar in Bosnien. 1385 ging er nach Jerusalem und lernte seine drei Gefährten Deodatus Aribert, Stephan von Cúneo und Petrus von Narbonne kennen. Am 11. November 1391 wollten sie in der Omer-Moschee in Jerusalem predigen und beantragten deshalb die Erlaubnis beim Kadi. Ihr Vorhaben empörte das Volk, sie wurden von der Menge verprügelt, dann verhaftet, schließlich zum Tode verurteilt und enthauptet. Die Leichname wurden verbrannt, ihre Asche in Jerusalem verstreut.
« Letzte Änderung: 14. November 2017, 06:44:16 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6013 am: 14. November 2017, 06:49:15 »
Buch der Weisheit 2,23-24.3,1-9

Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht.
Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören.
Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand, und keine Qual kann sie berühren.
In den Augen der Toren sind sie gestorben, ihr Heimgang gilt als Unglück,
ihr Scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden.
In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit.
Ein wenig nur werden sie gezüchtigt; doch sie empfangen große Wohltat. Denn Gott hat sie geprüft und fand sie seiner würdig.
Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt und sie angenommen als ein vollgültiges Opfer.
Beim Endgericht werden sie aufleuchten wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen.
Sie werden Völker richten und über Nationen herrschen, und der Herr wird ihr König sein in Ewigkeit.
Alle, die auf ihn vertrauen, werden die Wahrheit erkennen, und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe. Denn Gnade und Erbarmen wird seinen Erwählten zuteil.

Psalm 34(33),2-3.16-17.18-19.

Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten,
seine Ohren hören ihr Schreien.
Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen,
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.

Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr;
er entreißt sie all ihren Ängsten.
Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen,
er hilft denen auf, die zerknirscht sind.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 17,7-10.

In jener Zeit sprach Jesus: Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen?
Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken.
Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde?
So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6014 am: 15. November 2017, 06:41:10 »
Buch der Weisheit 6,1-11.

Hört, ihr Könige, und seid verständig, lernt, ihr Gebieter der ganzen Welt!
Horcht, ihr Herrscher der Massen, die ihr stolz seid auf Völkerscharen!
Der Herr hat euch die Gewalt gegeben, der Höchste die Herrschaft, er, der eure Taten prüft und eure Pläne durchforscht.
Ihr seid Diener seines Reichs, aber ihr habt kein gerechtes Urteil gefällt, das Gesetz nicht bewahrt und die Weisung Gottes nicht befolgt.
Schnell und furchtbar wird er kommen und euch bestrafen; denn über die Großen ergeht ein strenges Gericht.
Der Geringe erfährt Nachsicht und Erbarmen, doch die Mächtigen werden gerichtet mit Macht.
Denn der Herrscher des Alls scheut niemand und weicht vor keiner Größe zurück. Er hat klein und groß erschaffen und trägt gleiche Sorge für alle;
den Mächtigen aber droht strenge Untersuchung.
An euch also, ihr Herrscher, richten sich meine Worte, damit ihr Weisheit lernt und nicht sündigt.
Wer das Heilige heilig hält, wird geheiligt, und wer sich darin unterweisen lässt, findet Schutz.
Verlangt also nach meinen Worten; sehnt euch danach, und ihr werdet gute Belehrung empfangen.

Psalm 82(81),3-4.6-7.

„Verschafft Recht den Unterdrückten und Waisen,
verhelft den Gebeugten und Bedürftigen zum Recht!
Befreit die Geringen und Armen,
entreißt sie der Hand der Frevler!»

Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter,
ihr alle seid Söhne des Höchsten.
Doch nun sollt ihr sterben wie Menschen,
sollt stürzen wie jeder der Fürsten."

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 17,11-19.

Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa.
Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen
und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!
Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein.
Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme.
Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien.
Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun?
Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden?
Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.
« Letzte Änderung: 15. November 2017, 06:42:37 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6015 am: 15. November 2017, 06:56:23 »
Unsere Liebe Frau des Friedens, das größte christliche Gebäude der Welt

Angesiedelt in Yamoussoukro, der politischen und administrativen Hauptstadt der Elfenbeimküste, drei Stunden nördlich von der Wirtschaftsmetroploe Abidjan, beeindruckt die Basilika Unserer Lieben Frau vom Frieden durch ihre pharaonischen Dimensionen und den offensichtlichen architektonischen Bezug zur Petersbasilika in Rom.
1989 wurde sie vom Guinessbuch der Rekorde als größtes christliches Gebäude der Welt anerkannt. In der Tat, hat der Petersdom eine Länge von 115 m, ist die Basilika in Yamoussoukro 150 m lang. Insgesamt erstreckt sie sich über 130 Hektar. Ihr Bau dauerte drei Jahre (von 1986 bis 1989). Sie wurde von dem hl. Johannes Paul II. am 10. September 1990 eingeweiht. Etwa 4500 Arbeiter waren an dem Bau beteiligt.
Das kolossale Projekt hatte eine Kontroverse über die im Vergleich zur Armut der Landesbevölkerung exorbitanten Kosten entfacht. Aber der Hl. Vater sagte zu, dass er sie einweihen werde, wenn nicht weit von der Basilika eine Klinik gebaut würde.
Heutzutage ist die Basilika Unserer Lieben Frau vom Frieden in einem mehrheitlich muslimischen Afrika zu einer Hochburg katholischer Wallfahrten geworden.
 
Übersetzt aus dem Französisch: Aleteia
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La Salette 1846



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