Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662087 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6240 am: 07. Januar 2018, 21:42:37 »
Hl. Knud, Herzog der Wenden, Märtyrer

* wohl an einem 12. März, 1096 (?) in Roskilde in Dänemark
† 7. Januar 1131 im Wald bei Haraldsted in Dänemark

Knud war der Sohn des dänischen Königs Erik Ejegod, ein Neffe von König Knud (auch Kanut) dem Heiligen (Gedenktag 10.7.). Wie schon bei seinem Onkel, so vermischen sich auch bei ihm weltliche und religiöse Motive in seinen Bestrebungen. Einerseits strebte er durchaus nach Herrschaft und trat dabei sehr selbstbewußt auf, war auch erfolgreich und angesehen auf verschiedenen Gebieten - so galt er zum Beispiel als strenger, aber gerechter Richter -, andererseits förderte er das Christentum, unterstützte den hl. Bischof Vicelin von Oldenburg (Gedenktag 12.12.), Glaubensbote unter den Wenden, und dessen Kloster in Neumünster und ließ in Lübeck eine Kirche bauen.

Im Konkurrenzstreit um den Königsthron wurde Knud von seinem Vetter Magnus Nielsen ermordet. Sein Bruder bemühte sich um seine Anerkennung als Märtyrer, die schließlich seinem Sohn Waldemar gelang: Papst Alexander III. sprach ihn 1169 heilig. Knuds Gebeine wurden 1170 in die Marienkirche in Ringsted überführt. In der Folge wurde er der Namensgeber mehrerer Klöster im slawischen Raum. Auch sollen sich an seinem Grab zahlreiche Wunder ereignet haben.
« Letzte Änderung: 08. Januar 2018, 06:36:35 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6241 am: 08. Januar 2018, 06:37:56 »
Hl. Irenäus von Lyon (um 130 - um 208), Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer

Alle, die in meinem Namen gerufen worden sind

Auch befahl er [der Vater] uns, ihm zu folgen, nicht als ob er unseres Dienstes bedurfte, sondern weil er uns sein Heil zuwenden wollte. Denn dem Erlöser nachfolgen, heißt teilnehmen am Heil, und dem Licht folgen, heißt das Licht erlangen. Die aber im Licht sind, erleuchten nicht selber das Licht, sondern werden von ihm erleuchtet und erhellt; sie selbst geben ihm nichts, sondern empfangen die Wohltat, vom Licht erleuchtet zu werden.   

So bringt auch unsere Tätigkeit im Dienste Gottes Gott nichts ein, noch bedarf er des menschlichen Dienstes, wohl aber verleiht er denen, die ihm folgen und dienen, Leben, Unvergänglichkeit und ewigen Ruhm; aber von ihnen empfängt er keine Wohltat, denn er ist reich, vollkommen und ohne Bedürfnis. Nur deswegen verlangt Gott den Dienst der Menschen, weil er gut und barmherzig ist und denen wohltun will, die in seinem Dienste verharren. Denn ebenso sehr, wie Gott keines Menschen bedarf, bedarf der Mensch der Gemeinschaft Gottes, Das nämlich ist der Ruhm des Menschen, auszuharren und zu verbleiben im Dienste Gottes.

Deswegen sagte der Herr zu seinen Schülern: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“ (Joh 15,16). [...] Und abermals sagt er: „Ich will, daß dort, wo ich bin, auch diese sind, damit sie meine Herrlichkeit sehen“ (vgl. Joh 17,24). [...] wie Jesaja sagt: „Vom Aufgang der Sonne bringe ich deine Kinder herbei und vom Untergang her sammle ich dich. [...] Führe meine Söhne heim aus der Ferne, meine Töchter vom Ende der Erde! Denn jeden, der nach meinem Namen benannt ist, habe ich zu meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht“ (Jes 43,5‒7).

Gegen die Häresien, Buch IV, 14. Kapitel, 1 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1912)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6242 am: 08. Januar 2018, 06:39:09 »
Erstes Buch Samuel 1,1-8.

Einst lebte ein Mann aus Ramatajim, ein Zufiter vom Gebirge Efraim. Er hieß Elkana und war ein Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zufs, ein Efraimiter.
Er hatte zwei Frauen. Die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna hatte Kinder, Hanna aber hatte keine Kinder.
Dieser Mann zog Jahr für Jahr von seiner Stadt nach Schilo hinauf, um den Herrn der Heere anzubeten und ihm zu opfern. Dort waren Hofni und Pinhas, die beiden Söhne Elis, Priester des Herrn.
An dem Tag, an dem Elkana das Opfer darbrachte, gab er seiner Frau Peninna und all ihren Söhnen und Töchtern ihre Anteile.
Hanna aber gab er einen doppelten Anteil; denn er hatte Hanna lieb, obwohl der Herr ihren Schoß verschlossen hatte.
Ihre Rivalin aber kränkte und demütigte sie sehr, weil der Herr ihren Schoß verschlossen hatte.
So machte es Elkana Jahr für Jahr. Sooft sie zum Haus des Herrn hinaufzogen, kränkte Peninna sie; und Hanna weinte und aß nichts.
Ihr Mann Elkana fragte sie: Hanna, warum weinst du, warum isst du nichts, warum ist dein Herz betrübt? Bin ich dir nicht viel mehr wert als zehn Söhne?

Psalm 116(115),12-13.14-15.18-19.

Wie kann ich dem Herrn all das vergelten,
was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des Herrn.

Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk.
Kostbar ist in den Augen des Herrn
das Sterben seiner Frommen.

Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk.
in den Vorhöfen am Haus des Herrn,
in deiner Mitte, Jerusalem. Halleluja!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 1,14-20.

Nachdem man Johannes den Täufer ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes
und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.
Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6243 am: 08. Januar 2018, 21:06:32 »
Sie, Meine Kirchen, predigen überall auf der Welt nicht die Wahrheit.

Viele Meiner gottgeweihten Diener glauben nicht mehr an die Hölle oder an das Fegefeuer.
Sie akzeptieren die Gebote Meines Vaters nicht. Sie entschuldigen jede Sünde.
Sie sprechen über die Barmherzigkeit Meines Vaters, aber unterlassen es, die Konsequenzen darzulegen, wenn man in einem Zustand der Todsünde stirbt.
Dadurch dass sie ihre Aufgaben nicht erfüllen, für welche sie bestimmt worden sind, verletzen sie Mich außerordentlich. Sie sind in vielen Fällen verantwortlich für den Verlust von so vielen Seelen.
Werdet wach für die Wahrheit, ihr alle, die ihr erklärt, an Gott, den Allmächtigen Vater, den Schöpfer aller Dinge zu glauben, und nehmt Folgendes zur Kenntnis:
Es gibt nur eine Wahrheit. Es kann nicht mehr als eine Wahrheit geben.
Etwas anderes als die Wahrheit ist eine Lüge und kommt nicht von Meinem Himmlischen Vater, von Gott, dem Allmächtigen Schöpfer aller Dinge.
Worte Jesu aus 324. Das Letzte Geheimnis von Fatima offenbart die Wahrheit über die böse Sekte Satans, die in den Vatikan einzog

http://www.diewarnung.net/start_g.htm
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6244 am: 09. Januar 2018, 06:21:27 »
„Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?“

„Sondern erlöse uns von dem Bösen“: In dieser Bitte ist das Böse nicht etwas rein Gedankliches, sondern bezeichnet eine Person, Satan, den Bösen, den Engel, der sich Gott widersetzt. Der „Teufel“ [diabolos] stellt sich dem göttlichen Ratschluss und dem in Christus gewirkten Heilswerk entgegen. Der Teufel „war ein Mörder von Anfang an . . . denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge“ (Joh 8, 44). Er ist es, „der Satan heißt und die ganze Welt verführt“ (Offb 12, 9). Durch ihn sind die Sünde und der Tod in die Welt gekommen. Durch seine endgültige Niederlage wird „die ganze Schöpfung von der Verderbnis der Sünde und des Todes befreit“ werden (MR, Viertes Hochgebet). „Wir wissen: Wer von Gott stammt, sündigt nicht, sondern der von Gott Gezeugte bewahrt ihn, und der Böse tastet ihn nicht an. Wir wissen: Wir sind aus Gott, aber die ganze Welt steht unter der Macht des Bösen“ (1 Joh 5, 18–19). […]

In der Stunde, in der Jesus freiwillig den Tod auf sich nimmt, um uns sein Leben zu geben, ist der Sieg über den „Herrscher der Welt“ (vgl. Joh 14,30) ein für allemal errungen. Es ist das Gericht über diese Welt, und der Herrscher dieser Welt wird „hinausgeworfen“ (vgl. Joh 12,31). Dieser „verfolgt die Frau“ (vgl. Offb 12, 13–16), hat aber keine Gewalt über sie; die neue Eva, die vom Heiligen Geist „Begnadete“, wird vor der Sünde und der Verderbnis des Todes bewahrt (in der Unbefleckten Empfängnis und durch die Aufnahme der allzeit jungfräulichen Mutter Gottes Maria in den Himmel). „Da geriet der Drache in Zorn über die Frau, und er ging fort, um Krieg zu führen gegen ihre übrigen Nachkommen“ (Offb 12, 17). Darum beten der Geist und die Kirche: „Komm, Herr Jesus!“ (Offb 22, 20), denn sein Kommen wird uns vom Bösen befreien.

Wenn wir darum bitten, vom Bösen befreit zu werden, bitten wir auch um Befreiung von allen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Übeln, deren Urheber und Anstifter der Böse ist. In dieser letzten Bitte trägt die Kirche das gesamte Elend der Welt vor den Vater. Mit der Erlösung von den Übeln, welche die Menschheit bedrücken, erfleht sie das kostbare Gut des Friedens und die Gnade des beharrlichen Wartens auf die Wiederkunft Christi. Wenn die Kirche so betet, nimmt sie in der Demut des Glaubens die Vereinigung von allen und allem in jenem vorweg, der „die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt“ (Offb 1, 18) hat, „der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung“ (Offb 1, 8).

Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 2851‒2854
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6245 am: 09. Januar 2018, 06:25:17 »
Maria, unsere Mutter im Himmel, lehrt uns die Tugend des Wartens“

„So erscheint Maria in den Evangelien als stille Frau, die all das, was in ihrem Umfeld geschieht, oft nicht versteht, aber über jedes Wort und jedes Ereignis in ihrem Herzen nachdenkt. Sie ist keine Frau, die angesichts der Ungewissheiten des Lebens niedergeschlagen ist – vor allem dann, wenn nichts gut zu gehen scheint. Sie ist auch keine Frau, die mit Gewalt protestiert, die auf das Lebensschicksal schimpft.
Vielmehr ist sie eine Frau, die zuhört: Vergesst nicht, dass immer eine große Beziehung zwischen der Hoffnung und dem Zuhören besteht, und Maria ist eine Frau, die zuhört. Maria nimmt das Leben so an, wie es sich uns darbietet: mit seinen glücklichen Tagen, aber auch mit seinen Tragödien (…) Und das geht bis hin zu Marias tiefster Nacht, als ihr Sohn ans Holz des Kreuzes genagelt ist.
Wir werden sie am ersten Tag der Kirche wiederfinden, sie, die Mutter der Hoffnung, inmitten jener Gemeinschaft so schwacher Jünger: Einer hatte verleugnet, viele waren geflohen, alle hatten Angst gehabt. Daher lieben wir alle sie als Mutter. Wir sind keine Waisen. Wir haben eine Mutter im Himmel: die heilige Mutter Gottes. Denn sie lehrt uns die Tugend des Wartens, auch wenn alles sinnlos erscheint: Sie ist stets voll Vertrauen auf das Geheimnis Gottes, auch wenn er aufgrund des Bösen in der Welt zu verschwinden scheint.
Möge Maria, die Mutter, die Jesus uns allen geschenkt hat, stets zu unserem Herzen sagen können: »Steh auf! Schau nach vorn, schau auf den Horizont«, denn sie ist die Mutter der Hoffnung. Danke.“

Papst Franziskus
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6246 am: 09. Januar 2018, 06:58:04 »
SEHR STARKER EXORZISMUS
diktiert vom
ERZENGEL MICHAEL
am 29.11.2011
🙏
Jedes Gebet wirft 50.000 (fünfzigtausend) Dämonen in die Hölle, deshalb ist es notwendig, es möglichst oft zu beten. Geschenk von Gott durch den Heiligen Erzengel Michael an Seinem Festtag. Enorm große Befreiungen werden in unserer Nation und in der Welt damit erreicht.
Oh Gott, Einer und Dreifaltig,
demütig flehe ich Dich an, durch die
Fürsprache der Seligen Jungfrau Maria,
durch den Heiligen Erzengel Michael,
um die große Gnade, die Mächte
der Finsternis im Land (Land nennen) und
auf der ganzen Welt zu besiegen,
in Erinnerung an die Verdienste
der Heiligen Passion unseres
Herrn Jesus Christus, Seines
kostbaren Blutes, dass Er
für uns vergossen hat,
Seiner Heiligen Wunden,
Seinem Todeskampf am Kreuz
und allen Leiden, während Seiner
Heiligen Passion und des ganzen
irdischen Lebens, unseres Herrn und Erlösers.
Wir bitten Dich, Herr Jesus Christus,
sende Deine Heiligen Engel, um die Kräfte
des Bösen in die Hölle zu werfen, sodass im Land
(Land nennen) und auf der ganzen Welt das
Reich Gottes komme und die Gnade Gottes
in allen Herzen ausgegossen wird.
So füllt sich das Land (Land nennen) und
alle Nationen der Welt mit Deinem Frieden.
Oh unsere Frau und Königin,
wir flehen Dich von ganzem Herzen an,
sende Deine Heiligen Engel, um die Kräfte in die Hölle
zu stürzen und alle bösen Geister die fallen müssen.
Heiliger Erzengel Michael,
Fürst der Himmlischen Heerscharen,
Du hast vom Herrn den Auftrag erhalten,
diese Mission durchzuführen, sodass die
Gnade Gottes immerwährend bei uns ist.
Führe die Himmlischen Heerscharen,
sodass die Mächte der Finsternis
endgültig in die Hölle stürzen.
Verwende alle Deine Kräfte um Luzifer und
seine gefallenen Engeln zu besiegen, die
gegen den Willen Gottes rebellierten
und jetzt die Seelen der Menschen
zerstören wollen.
Sei siegreich,
denn Du hast die Macht und die
Autorität und Fürsprache für uns, die Gnade
des Friedens und der Liebe Gottes, sodass wir immer
unserem Herrn in das Königtum des Himmels
folgen können.
Amen
Nicht warten,
sondern beten, beten, beten!
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« Antwort #6247 am: 09. Januar 2018, 07:00:57 »
Erstes Buch Samuel 1,9-20.

In jenen Tagen nachdem man in Schilo gegessen und getrunken hatte, stand Hanna auf und trat vor den Herrn. Der Priester Eli saß an den Türpfosten des Tempels des Herrn auf seinem Stuhl.
Hanna war verzweifelt, betete zum Herrn und weinte sehr.
Sie machte ein Gelübde und sagte: Herr der Heere, wenn du das Elend deiner Magd wirklich ansiehst, wenn du an mich denkst und deine Magd nicht vergisst und deiner Magd einen männlichen Nachkommen schenkst, dann will ich ihn für sein ganzes Leben dem Herrn überlassen; kein Schermesser soll an sein Haupt kommen.
So betete sie lange vor dem Herrn. Eli beobachtete ihren Mund;
denn Hanna redete nur still vor sich hin, ihre Lippen bewegten sich, doch ihre Stimme war nicht zu hören. Eli hielt sie deshalb für betrunken
und sagte zu ihr: Wie lange willst du dich noch wie eine Betrunkene aufführen? Sieh zu, dass du deinen Weinrausch los wirst!
Hanna gab zur Antwort: Nein, Herr! Ich bin eine unglückliche Frau. Ich habe weder Wein getrunken noch Bier; ich habe nur dem Herrn mein Herz ausgeschüttet.
Halte deine Magd nicht für eine nichtsnutzige Frau; denn nur aus großem Kummer und aus Traurigkeit habe ich so lange geredet.
Eli erwiderte und sagte: Geh in Frieden! Der Gott Israels wird dir die Bitte erfüllen, die du an ihn gerichtet hast.
Sie sagte: Möge deine Magd Gnade finden vor deinen Augen. Dann ging sie weg; sie aß wieder und hatte kein trauriges Gesicht mehr.
Am nächsten Morgen standen sie früh auf und beteten den Herrn an. Dann machten sie sich auf den Heimweg und kehrten in ihr Haus nach Rama zurück. Elkana erkannte seine Frau Hanna; der Herr dachte an sie,
und Hanna wurde schwanger. Als die Zeit abgelaufen war, gebar sie einen Sohn und nannte ihn Samuel, denn sie sagte: Ich habe ihn vom Herrn erbeten.

Erstes Buch Samuel 2,1bcde.4-5ab.6-7.8abcd.

Mein Herz ist voll Freude über den Herrn,
große Kraft gibt mir der Herr.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich über deine Hilfe.

Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen können feiern für immer.

Der Herr macht tot und lebendig,
er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.
Der Herr macht arm und macht reich,
er erniedrigt, und er erhöht.

Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist er ihm zu.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 1,21-28.

In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte.
Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien:
Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!
Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
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La Salette 1846



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