Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660955 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6560 am: 02. April 2018, 06:31:38 »
Apostelgeschichte 2,14.22-33.

Am Pfingsttag trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden: Ihr Juden und alle Bewohner von Jerusalem! Dies sollt ihr wissen, achtet auf meine Worte! Israeliten, hört diese Worte:
Jesus, den Nazoräer, den Gott vor euch beglaubigt hat durch machtvolle Taten, Wunder und Zeichen, die er durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst -
ihn, der nach Gottes beschlossenem Willen und Vorauswissen hingegeben wurde, habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht.
Gott aber hat ihn von den Wehen des Todes befreit und auferweckt; denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde.
David nämlich sagt über ihn: Ich habe den Herrn beständig vor Augen. Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.
Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Zunge, und auch mein Leib wird in sicherer Hoffnung ruhen;
denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, noch lässt du deinen Frommen die Verwesung schauen.
Du zeigst mir die Wege zum Leben, du erfüllst mich mit Freude vor deinem Angesicht.
Brüder, ich darf freimütig zu euch über den Patriarchen David reden: Er starb und wurde begraben, und sein Grabmal ist bei uns erhalten bis auf den heutigen Tag.
Da er ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm den Eid geschworen hatte, einer von seinen Nachkommen werde auf seinem Thron sitzen,
sagte er vorausschauend über die Auferstehung des Christus: Er gibt ihn nicht der Unterwelt preis, und sein Leib schaut die Verwesung nicht.
Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen.
Nachdem er durch die rechte Hand Gottes erhöht worden war und vom Vater den verheißenen Heiligen Geist empfangen hatte, hat er ihn ausgegossen, wie ihr seht und hört.

Psalm 89(88),2-5.

Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 15,1-8.11.

Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.
Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen?
Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift,
und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift,
und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.
Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen.
Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln.
Als letztem von allen erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der "Missgeburt".
Ob nun ich verkündige oder die anderen: das ist unsere Botschaft, und das ist der Glaube, den ihr angenommen habt.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 24,13-35.

Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.
Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.
Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.
Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.
Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen,
und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk.
Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.
Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab,
fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.
Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.
Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen,
aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen.
Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.
Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?
Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt.
Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.
Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6561 am: 02. April 2018, 19:43:08 »
Wandelt wie Kinder des Lichts, denn sehr bald wird die Dunkelheit diese sündhafte Welt bedecken!

25. März 2018, 10.30 Uhr – Dringender Aufruf des Sakramentalen Jesus an Sein treues Volk.

Friede sei mit euch, Meine Kinder.

Wandelt wie Kinder des Lichts, denn sehr bald wird die Dunkelheit diese sündhafte Welt bedecken! Die Tage der letzten Herrschaft Meines Widersachers über diese Erde sind gekommen, habt keine Angst, Ich lasse euch nicht im Stich; Meine Mutter, Meine Engel und viele Selige werden mit euch sein und euch auf eurem Durchgang durch die Wüste beistehen. Meine geliebte Herde, seid nicht traurig, geratet nicht in Panik! Alles muss sich erfüllen, wie es geschrieben steht. Wenn ihr in Mir bleibt, müsst ihr euch nicht fürchten, denn der Himmel wird euch beschützen.

Meine Kinder, genähert hat sich die Zeit der großen Abscheulichkeiten, wo Ich geschändet, entweiht und aus Meinen Häusern vertrieben werde, durch Meinen Widersacher und seine Agenten des Bösen auf der Erde. Es nähert sich Mein Kalvarienberg, betet und wacht mit Mir, lasst Mich in Meinen Tabernakeln nicht allein. Die Judasse sind schon bereit Mich auszuliefern! Welchen Schmerz fühle Ich jene zu sehen, die Mir eines Tages die Treue geschworen haben und Mich heute verraten haben und bereit sind Mich den Händen Meines Widersachers auszuliefern! Dieser niederträchtige Verrat schmerzt Mich und macht Mich traurig! Kommt und tröstet Mich, Meine Kinder, denn Mein Todeskampf ist schwer und langsam ist Mein Kalvaria.

Ich bin der Liebende, der nicht geliebt wird, die Verlassenheit und die Undankbarkeit durch viele Meiner Kinder sind Dornen, die Mein liebendes Herz durchbohren. Ich fühle Mich so einsam, wer kann kommen um Mich zu trösten? Viele Meiner Häuser bleiben leer, niemand kommt um Mich zu trösten. Sie behaupten Mich zu lieben, aber nur mit den Lippen und Ohren; das Streben und die Sorgen der Welt rauben ihnen die Zeit, die sie Mir widmen sollten. Undankbare Kinder, wisst ihr nicht, dass Ich die Lösung all eurer Probleme bin? Wenn ihr Mich nur so besucht, versichere Ich euch, dass ihr nicht ängstlich und besorgt zurückgehen werdet. Ich bin das Leben, kommt Mich besuchen, plaudert mit Mir und Ich versichere euch, dass ihr Meine Häuser nicht enttäuscht verlassen werdet. Vergesst nicht, Ich sende Meinen Segen Meinen treuen Kindern, doch sie schlafen. Wenn ihr spiritueller wäret und euch Mir mit Glauben nähern würdet, würde Ich alle eure Probleme, Ängste und Notwendigkeiten zu euren Gunsten lösen.

Ihr lebt in Sorge um die Dinge dieser Welt, ihr seid wie Fohlen, die von hier nach dort rennen, um euer Ego zu befriedigen; ihr setzt euren Glauben in die toten Dinge dieser Welt oder in Personen, und ihr vergesst Mich, der Ich euer Anwalt, euer Arzt, euer Versorger, euer Ratgeber und vor allem euer Gott bin. Nähert euch mit Glauben und Vertrauen in Mich, denn Ich bin die Liebe der Liebe, der euch trösten, führen und eure Körper und Seelen heilen und euch Seinen Segen geben will. Ich erwarte euch, verspätet euch nicht, die Liebe der Liebe wartet auf euch; geht nicht von ferne vorüber, betretet Meine Häuser und plaudert mit Mir, bevor ihr euren Tag beginnt oder in der Mitte des Tages oder beim Sonnenuntergang des Abends. Ich erwarte euch mit offenen Armen, Ich liebe euch, lasst Mich nicht allein.

Euer Geliebter, der Sakramentale Jesus.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt, Meine Kinder.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6562 am: 03. April 2018, 06:53:10 »
Hl. Gregor der Große (um 540-604), Papst und Kirchenlehrer

„Warum weinst du?“

Weinend beugt sich Maria hinab und schaut in die Grabkammer hinein, obwohl sie doch bereits gesehen hatte, dass sie leer war und das leere Grab verkündet hatte. Warum also beugt sie sich abermals hinein, warum möchte sie erneut hineinschauen? Weil sich die Liebe nicht mit einem einzigen Blick begnügt; die Liebe ist immer leidenschaftliche Suche. Sie hatte ihn bereits gesucht, doch vergebens; sie aber lässt sich nicht beirren und sie wird ihn finden [...] Im Hohenlied der Liebe spricht die Kirche über diesen Bräutigam: „Des Nachts auf meinem Lager suchte ich ihn, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht. Aufstehen will ich, die Stadt durchstreifen, die Gassen und Plätze, ihn suchen, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht“ (Hld 3,1-2). Zweimal erwähnt sie ihre Enttäuschung: „Ich suchte ihn und fand ihn nicht“! Doch der Erfolg wird sie für alle ihre Mühen entschädigen: „Mich fanden die Wächter bei ihrer Runde durch die Stadt. Habt ihr ihn gesehen, den meine Seele liebt? Kaum war ich an ihnen vorüber, fand ich ihn, den meine Seele liebt“ (Vers 3-4).

Und wir? Wann suchen wir den Geliebten? Während der kurzen Ruhepausen in diesem Leben, wenn wir uns nach unserem Erlöser sehnen. Wir suchen ihn bei Nacht, denn selbst wenn unser Geist bereits bei ihm wacht, so sehen doch unsere Augen nur seinen Schatten. Da wir aber den Geliebten nicht erblicken, lasst uns aufstehen und die Stadt durchsuchen, also die Gemeinschaft der Heiligen. Suchen wir ihn von ganzem Herzen; suchen wir ihn in allen Gassen und auf allen Plätzen, d.h. auf den schmalen Pfaden und auf den breiten Wegen; schärfen wir unseren Blick und suchen nach den Spuren des Geliebten [...] dies ersehnend meinte David: „Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht?“ (Ps 42,3).

Homilie 25 zum Evangelium; PL 76, 1188
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6563 am: 03. April 2018, 06:54:27 »
Apostelgeschichte 2,14a.36-41.

Am Pfingsttag trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden:
Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn und Messias gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.
Als sie das hörten, traf es sie mitten ins Herz, und sie sagten zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder?
Petrus antwortete ihnen: Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.
Mit noch vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie: Lasst euch retten aus dieser verdorbenen Generation!
Die nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen. An diesem Tag wurden ihrer Gemeinschaft etwa dreitausend Menschen hinzugefügt.

Psalm 33(32),4-5.18-19.20.22.

Das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verlässlich.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des Herrn.

Das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren,
die nach seiner Güte ausschaun;
dass er sie dem Tod entreiße
und ihr Leben erhalte in Hungersnot.

Unsre Seele hofft auf den Herrn;
er ist für uns Schild und Hilfe.
Lass deine Güte über uns walten, o Herr,
denn wir schauen aus nach dir.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 28,8-15.

Nachdem die Frauen die Botschaft des Engels vernommen hatten, verließen sie sogleich das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.
Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße.
Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen, und dort werden sie mich sehen.
Noch während die Frauen unterwegs waren, kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.
Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld
und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.
Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt.
Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. So kommt es, dass dieses Gerücht bei den Juden bis heute verbreitet ist.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6564 am: 03. April 2018, 18:55:03 »
Botschaft an die Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo vom 2. April 2018.

“Liebe Kinder! Nach der großen Liebe des himmlischen Vaters bin ich neben euch als eure Mutter, und ihr seid neben mir als meine Kinder, als Apostel meiner Liebe, die ich unaufhörlich um mich herum versammle. Meine Kinder, ihr seid diejenigen, die sich mit dem Gebet meinem Sohn vollkommen hingeben sollen, damit nicht mehr ihr lebt, sondern mein Sohn in euch, so dass all jene, die meinen Sohn nicht kennen, sich wünschen, Ihn kennen zu lernen. Betet – dass sie in euch eine unbeirrbare Demut und Güte sehen, die Bereitschaft, anderen zu dienen – dass sie in euch sehen, wie ihr eure Berufung in der Welt mit dem Herzen in Einheit mit meinem Sohn lebt – dass sie in euch die Sanftheit, die Zärtlichkeit und die Liebe zu meinem Sohn sowie zu euren Brüdern und Schwestern sehen. Apostel meiner Liebe, ihr müsst viel beten und eure Herzen reinigen, damit ihr zuerst auf dem Weg meines Sohnes geht, damit ihr Gerechte seid, vereint mit der Gerechtigkeit meines Sohnes. Meine Kinder, als meine Apostel müsst ihr in der Einheit vereint sein, die aus meinem Sohn hervorgeht, damit meine Kinder, die meinen Sohn nicht kennen, die Einheit der Liebe erkennen und sich wünschen, auf dem Weg des Lebens zu gehen, auf dem Weg der Einheit mit meinem Sohn. Ich danke euch.”
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6565 am: 04. April 2018, 06:40:50 »
Apostelgeschichte 3,1-10.

In jenen Tagen gingen Petrus und Johannes um die neunte Stunde zum Gebet in den Tempel hinauf.
Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln.
Als er nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen.
Petrus und Johannes blickten ihn an, und Petrus sagte: Sieh uns an!
Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen.
Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, geh umher!
Und er fasste ihn an der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke;
er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Dann ging er mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.
Alle Leute sahen ihn umhergehen und Gott loben.
Sie erkannten ihn als den, der gewöhnlich an der Schönen Pforte des Tempels saß und bettelte. Und sie waren voll Verwunderung und Staunen über das, was mit ihm geschehen war.

Psalm 105(104),1-2.3-4.6-7.8-9.

Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an!
Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
Singt ihm und spielt ihm,
sinnt nach über all seine Wunder!

Rühmt euch seines heiligen Namens!
Alle, die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.
Fragt nach dem Herrn und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!

Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
Er, der Herr, ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.

Ewig denkt er an seinen Bund,
an das Wort, das er gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den er mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den er Isaak geschworen hat.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 24,13-35.

Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.
Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.
Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.
Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.
Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen,
und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk.
Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.
Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab,
fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.
Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.
Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen,
aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen.
Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.
Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?
Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt.
Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.
Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
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« Antwort #6566 am: 04. April 2018, 07:04:42 »
Hl. Leo der Große (?-um 461), Papst und Kirchenlehrer

Sämtliche Sermonen. 1. Predigt über die Himmelfahrt des Herrn, 2-4 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1927)

„Da gingen beiden die Augen auf“ (Gen 3,7)

Die Tage zwischen der Auferstehung und der Himmelfahrt des Herrn verstrichen, Geliebteste, nicht fruchtlos, sondern es wurden während dieser Zeit große Sakramente eingesetzt und große Geheimnisse enthüllt: In diesen Tagen wurde die Furcht vor dem bitteren Tode von uns genommen und uns die Unsterblichkeit der Seele und des Leibes vor Augen geführt. [...]

In diesen Tagen gesellte sich der Herr als Dritter auf dem Wege zu den zwei Jüngern und tadelte die Verzagtheit der von Furcht Erschütterten, um alle Nebelschwaden unseres Zweifels zu zerstreuen. Und in den erleuchteten Herzen flammte der Glaube auf, und was soeben noch lau gewesen war, das entbrannte vor Eifer, als der Herr die Schrift erschloß. Auch beim Brechen des Brotes wurden jenen, die mit Christus am Mahle teilnahmen, die Augen geöffnet. Und dieses „Aufgehen der Augen“ war bei diesen, denen die Verherrlichung ihrer Natur geoffenbart wurde, weit freudiger als bei unseren Stammeltern, die das Verdammungsurteil ihres Ungehorsams hörten (vgl. Gen 3,16f.).

Trotz dieser und anderer Wunder überließen sich die Jünger bald mehr bald weniger ihren verzagten Gedanken. Da erschien der Herr in ihrer Mitte und sprach zu ihnen: „Der Friede sei mit euch!“ (Lk 24,36; Joh 20,26). Und damit sie nicht an der Meinung festhielten, die sie in ihrem Inneren hatten [...] zeigte er den Zweifelnden die Wundmale, die an seinen Händen und Füßen erhalten geblieben waren [...] Sollte man doch nicht nur vermuten, sondern aufs bestimmteste wissen, dass die Natur, die im Grabe gelegen war, den Thron des Vaters teilen wird. Während der ganzen Zeit, die zwischen der Auferstehung des Herrn und seiner Himmelfahrt liegt, hat, Geliebteste, die Vorsehung Gottes für die Ihrigen gesorgt, sie belehrt und sich ihrem Auge und ihrem Herzen geoffenbart: Sie sollten erkennen, daß unser Herr Jesus Christus, der wahrhaft Mensch geworden war, der wahrhaft litt und starb, auch wahrhaft von den Toten auferstanden sei!
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6567 am: 04. April 2018, 07:05:33 »
Um Maria mehr zu lieben

„Eines schönen Morgens im letzten Jahr fasste ich den Entschluss, jeden Tag den Rosenkranz zu beten. Zuvor hatte ich festgestellt, dass mir dies in schwierigen Momenten half.
Ich bete in im Auto, in meinem Zimmer, nach der Hl. Messe und manchmal am Beginn des Abends. Ich empfehle Maria Menschen an, Anliegen…
Manchmal bete ich ihn nur „wegen der Geheimnisse“. Man betet den Rosenkranz aus Liebe zu Maria und er ist ein Training, um sie mehr zu lieben.“
Sybille, 19 Jahre, Auszubildende im Hotelgewerbe,  2017.

Famille Chrétienne
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