Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660138 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6848 am: 02. Juni 2018, 07:25:10 »
Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450), Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer

Predigt 167; CCL 248, 1025; PL 52, 636

„Johannes ist gekommen [...], und ihr habt ihm nicht geglaubt“ (Mt 21,32)

„Johannes der Täufer verkündete: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“ (vgl. Mt 3,1) […] Selig ist Johannes, der wollte, dass die Umkehr vor dem Gericht stattfindet; dass die Sünder nicht gerichtet, sondern belohnt werden; dass die Gottlosen ins Reich kommen und nicht der Züchtigung anheimfallen […] Wann hat Johannes verkündet, dass das Reich Gottes unmittelbar bevorstehe? Die Welt war noch in ihren Kinderschuhen […]; für uns aber, die heute dasselbe verkünden, ist die Welt ganz alt und müde. Sie hat ihre Kraft verloren, ist am Ende ihrer Möglichkeiten; von Schmerzen gequält, schreit sie ihre Schwäche hinaus; sie zeigt alle Symptome, dass es mit ihr zu Ende geht […]

Wir sind im Schlepptau einer Welt, die vergeht, denken nicht an kommende Zeiten. Wir gieren nach Aktualität, bedenken aber nicht, dass das Gericht schon naht. Wir laufen dem Herrn, der kommt, nicht entgegen […]

Bekehren wir uns, Brüder, bekehren wir uns rasch […] Der Herr zögert, er wartet noch und beweist so, dass er möchte, dass wir zu ihm zurückkehren, dass wir nicht untergehen. In seiner reichen Güte spricht er immer noch die Worte zu uns: „[…] ich habe kein Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass er auf seinem Weg umkehrt und am Leben bleibt“ (Ez 33,11). Lasst uns umkehren, Brüder! Haben wir keine Angst davor, dass die Zeit knapp wird. Seine Zeit, die Zeit des Urhebers der Zeit, kann nicht knapper werden. Dafür ist der Räuber im Evangelium Zeuge, der sich auf dem Kreuz und in seiner Todesstunde die Vergebung erschlichen hat, sich des Lebens bemächtigt hat, sich wie ein Einbrecher das Paradies ergaunert und so ins Himmelreich gelangen konnte (Lk 23,43).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6849 am: 02. Juni 2018, 07:28:37 »
Brief des Judas 1,17.20b-25.

Liebe Brüder, denkt an die Worte, die von den Aposteln Jesu Christi, unseres Herrn, im Voraus verkündet worden sind,
gründet euch auf euren hochheiligen Glauben, und baut darauf weiter, betet in der Kraft des Heiligen Geistes,
haltet fest an der Liebe Gottes und wartet auf das Erbarmen Jesu Christi, unseres Herrn, der euch das ewige Leben schenkt.
Erbarmt euch derer, die zweifeln;
rettet sie, entreißt sie dem Feuer! Der anderen aber erbarmt euch voll Furcht; verabscheut sogar das Gewand eines Menschen, der der Sünde verfallen ist.
Dem einen Gott aber, der die Macht hat, euch vor jedem Fehltritt zu bewahren und euch untadelig und voll Freude vor seine Herrlichkeit treten zu lassen,
ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten. Amen.

Psalm 63(62),2.3-4.5-6.

Gott, du mein Gott, dich suche ich,
meine Seele dürstet nach dir.
Nach dir schmachtet mein Leib
wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.

Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum,
um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Huld ist besser als das Leben;
darum preisen dich meine Lippen.

Ich will dich rühmen mein Leben lang,
in deinem Namen die Hände erheben.
Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele,
mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 11,27-33.

In jener Zeit kamen Jesus und seine Jünger wieder nach Jerusalem. Als er im Tempel umherging, kamen die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm
und fragten ihn: Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir die Vollmacht gegeben, das zu tun?
Jesus sagte zu ihnen: Zuerst will ich euch eine Frage vorlegen. Antwortet mir, dann werde ich euch sagen, mit welchem Recht ich das tue.
Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von den Menschen? Antwortet mir!
Da überlegten sie und sagten zueinander: Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?
Sollen wir also antworten: Von den Menschen? Sie fürchteten sich aber vor den Leuten; denn alle glaubten, dass Johannes wirklich ein Prophet war.
Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht. Jesus erwiderte: Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich das alles tue.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6850 am: 02. Juni 2018, 07:39:31 »
 ;tffhfdsds

Auszug aus “Der Gottmensch“, Bd. X von Maria Valtorta - Jesus und Maria Magdalena

„… Die Biene arbeitet, der Vogel singt, der Mandelbaum trägt Früchte, ein anderer Baum spendet Wohlgeruch.
Und alle erfüllen so ihre Aufgabe. Ebenso ist es bei den Seelen. Und deine Aufgabe ist es, zu lieben.“

„Dann entzünde mich, Herr. Ich bitte dich um diese Gnade.“

„Genügt dir nicht die Kraft der Liebe, die du schon besitzest?“

„Sie ist zu gering, Herr. Sie mag ausreichen, um die Menschen zu lieben, aber nicht für dich, der du der unendliche Herr bist.“

„Gerade weil ich es bin, wäre eine unendliche Liebe nötig…“

„Ja, mein Herr, diese will ich. Schenke mir eine unendliche Liebe.“

„Maria, der Allerhöchste, der weiß, was Liebe ist, hat dem Menschen gesagt: ‘Du sollst mich lieben mit allen deinen Kräften.’ Mehr verlangt er nicht. Denn er weiß, dass es schon ein Martyrium ist, mit allen seinen Kräften zu lieben.“

„Das macht nichts, mein Herr. Gib mir eine unendliche Liebe, damit ich dich lieben kann, wie man dich lieben muss und wie ich noch niemanden geliebt habe.“

„Du bittest mich um ein Leiden, das dem des Scheiterhaufens gleicht, der brennt und verzehrt. Auf dem man verbrennt und langsam von den Flammen verzehrt wird… Überlege es dir gut.“

„Schon lange denke ich daran, mein Herr. Aber ich habe nie gewagt, dich darum zu bitten. Gib mir diese unendliche Liebe, Herr!“

Jesus sieht sie an. Sie steht vor ihm, noch mager von den Nachtwachen und dem Schmerz, mit ihrem einfachen, bescheidenen Gewand und der schlichten Frisur, wie ein braves Mädchen.
Mit ihrem blassen Antlitz, das sich vor Sehnsucht rötet, und ihren bittenden Augen, die vor Liebe leuchten, ist sie schon mehr ein Seraph als eine Frau. Sie ist wahrlich die Beschauliche, die das Martyrium der absoluten Kontemplation erfleht…

Jesus sagt ein einziges Wort, nachdem er sie lange angesehen hat, als wolle er ihren Willen abwägen: „Ja.“

„Ach, mein Herr! Welche Gnade, aus Liebe zu dir zu sterben!“

Sie fällt auf die Knie und küsst die Füße Jesu.

„Steh auf, Maria. Nimm diese Blüten. Es sollen die Blumen deiner geistigen Vermählung sein. Sei sanft wie die Frucht des Mandelbaumes, rein wie seine Blüte, leuchtend wie das aus seiner Frucht gepresste Öl, wenn es entzündet ist, und duftend wie dieses Öl, wenn es mit Essenzen gesättigt bei den Gastmählern versprüht oder auf die Häupter der Könige gegossen wird, duftend nach deinen Tugenden. Dann wirst du wahrlich über deinen Herrn den Balsam ausgießen, den er so unendlich liebt.“

Maria nimmt die Blumen, aber sie erhebt sich nicht, sondern schenkt schon im voraus den Balsam der Liebe mit ihren Küssen und den Tränen, die sie auf die Füße des Herrn vergießt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6851 am: 02. Juni 2018, 20:00:21 »
 ;ghjghg

Bei jenem Notfallpatienten von Dr. Rawlings handelte es sich um einen Briefträger namens Charlie. Der Arzt war beim Einsetzen eines Herzschrittmachers. Dabei musste er den Brustkorb des Patienten rhythmisch drücken. Doch jedesmal, wenn er dies unterbrach, begann Charlie zu toben, verdrehte die Augen, verfiel in Zuckungen und schrie: "Um Gotteswillen, nicht aufhören! Jedesmal, wenn Sie loslassen, bin ich in der Hölle! Bitte, beten Sie für mich!"
Dr. Rawlings empfand dies als Zumutung und sagte unwirsch, er sei Arzt, und kein Pfarrer. Charlie solle seinen Mund halten! Aber Charlie flehte weiter um Gebete, und da waren auch die erwartungsvollen Blicke der Krankenschwestern. Rawlings sagt: "Mir blieb keine andere Wahl, ich musste, wenn auch nur zum Schein, ein Gebet erfinden." Während er nun mit der einen Hand die Wiederbelebungsversuche fortsetzte, regulierte er mit der anderen Hand den Herzschrittmacher. Fast verzweifelt sagte er zum Patienten: "Sprechen Sie mir nach: Jesus Christus ist Gottes Sohn. - Los, sagen Sie es! - Bewahre mich vor der Hölle, und wenn du mich am Leben bleiben lässt, so will ich für immer dir gehören. - Los, sagen Sie es!"
Charlie wiederholte das erfundene Gebet und war plötzlich nicht mehr der schreiende tobsüchtige Irre, der mit wildem Blick um sein Leben kämpfte. Er war jetzt ganz ruhig und kooperativ geworden! Sollte das zum Schein gesprochene Gebet eine solche Wirkung haben? Dr. Rawlings, bis dahin gleichgültig, ist seitdem überzeugter Christ. Und er beschliesst seinen Bericht mit den Worten: Was lernen wir daraus? Dass man nie zum Schein ein Gebet sprechen sollte, es könnte funktionieren!"

https://gloria.tv/photo/piGabKZzA4w36Sj8E1ApB4xcJ
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6852 am: 03. Juni 2018, 03:57:46 »
812. Ich Bin in der Heiligen Eucharistie gegenwärtig durch den Akt der Transsubstantiation.
Sonntag, 2. Juni 2013, 22:15 Uhr

Meine innig geliebte Tochter, Ich muss alle Kinder Gottes erinnern an die Wahrheit Meines Versprechens, der Menschheit das Geschenk der Heiligen Eucharistie zu geben.
Ich muss euch an die Kraft der Allerheiligsten Eucharistie erinnern und an die Tatsache, dass Ich es Bin, euer geliebter Jesus, Der wirklich gegenwärtig ist. Ich gab Meinen Leib hin, um euch vor der ewigen Verdammnis zu retten. Ich gab euch Meinen Leib, damit Ich in eurer Seele bleiben kann.
Ich Bin in der Heiligen Eucharistie gegenwärtig durch den Akt der Transsubstantiation. Ich habe dies Meinen Aposteln beim Letzten Abendmahl sehr deutlich erklärt. Warum also nehmen so viele von euch dieses große Geschenk nicht an, das euch um einen hohen Preis gegeben ist? Dies ist Mein Geschenk an euch. Mein Leib und Mein Blut werden eure Seele stärken. Meine Göttliche Gegenwart hält eure Seele aufrecht und versorgt all jene, die Meine Heilige Eucharistie annehmen, mit einer besonderen Gnade, die euch näher zu Mir bringen wird.
Wenn ihr Mir während der Eucharistischen Anbetung Gesellschaft leistet, dann werde Ich die größten Gaben über euch ausgießen. Bald wird es euch schwer fallen, euch von Mir zurückzuziehen, und Ich werde euch vertrauter werden. Euer Herz wird mit Meinem Heiligsten Herzen verflochten werden.
Ihr dürft niemals die Kraft Meiner Heiligen Eucharistie vergessen, denn Sie bewahrt das Licht Meiner Gegenwart in der Welt. Ohne Meine Wahre Gegenwart in der Heiligen Eucharistie wäret ihr verloren und ihr wäret nicht in der Lage, im Stande der Gnade zu bleiben.
Wenn ihr Meines Leibes beraubt seid, dann werdet ihr beginnen, euch leer zu fühlen. Ihr werdet von Mir getrennt sein, und auch wenn ihr Mich wohl noch immer lieben werdet, werdet ihr kämpfen, um in Gemeinschaft mit Mir zu bleiben.

Euer Jesus

(Buch der Wahrheit)
« Letzte Änderung: 03. Juni 2018, 03:58:27 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6853 am: 03. Juni 2018, 03:59:39 »
Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer

Abhandlung über Ps 91(92),3; PL 9, 459

Jeden Tag wird alles vom Sohn geschaffen, denn der Vater tut alles im Sohn

Alle, ohne Ausnahme, waren gehalten, am Sabbat nicht zu arbeiten und aus dem Nichtstun neue Kraft zu schöpfen. Wie konnte also der Herr den Sabbat brechen? […] Die Werke Gottes sind wahrhaftig groß: er hält den Himmel in seiner Hand, versorgt die Sonne und die anderen Gestirne mit Licht, schenkt den Pflanzen der Erde Gedeihen, hält den Menschen am Leben […] Ja, alles im Himmel und auf der Erde ist und bleibt im Dasein durch den Willen Gottes, des Vaters; alles kommt von Gott und wird durch den Sohn ins Dasein gerufen. Er ist tatsächlich Haupt und Beginn von allem; in ihm wurde alles erschaffen (Kol 1,16-18). Alle Fülle ist in ihm, und aus ihr hat er, weil es seiner ewigen Macht so gefiel, alles geschaffen.

Wenn nun Christus in allem wirkt, so notwendigerweise durch das Wirken dessen, der in Christus handelt. Deshalb sagt er: „Mein Vater ist noch immer am Werk und auch ich bin am Werk“ (Joh 5,17). Denn alles, was Christus tut, der Sohn Gottes, in dem Gott Vater wohnt, ist das Werk des Vaters. So wird jeden Tag alles vom Sohn geschaffen, denn der Vater wirkt alles im Sohn. Christi Wirken durchzieht somit alle Tage. Und ich bin der Meinung, dass Naturgesetze, Körperbau, das Werden und Wachsen allen Lebens dieses Wirken bezeugen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6854 am: 03. Juni 2018, 04:02:35 »
Deuteronomium 5,12-15.

So spricht der Herr: Achte auf den Sabbat: Halte ihn heilig, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat.
Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun.
Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Rind, dein Esel und dein ganzes Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Dein Sklave und deine Sklavin sollen sich ausruhen wie du.
Denk daran: Als du in Ägypten Sklave warst, hat dich der Herr, dein Gott, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm dort herausgeführt. Darum hat es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht, den Sabbat zu halten.

Psalm 81(80),3-4.5-6ab.6c-7.8a.10-11.

Stimmt an den Gesang, schlagt die Pauke,
die liebliche Laute, dazu die Harfe!
Stoßt in die Posaune am Neumond
und zum Vollmond, am Tag unsres Festes!

Denn das ist Satzung für Israel,
Entscheid des Gottes Jakobs.
Das hat er als Gesetz für Josef erlassen,
als Gott gegen Ägypten auszog.

Eine Stimme höre ich, die ich noch nie vernahm:
Seine Schulter hab' ich von der Bürde befreit,
seine Hände kamen los vom Lastkorb.
Du riefst in der Not
und ich riss dich heraus.

Für dich gibt es keinen andern Gott.
Du sollst keinen fremden Gott anbeten.
Ich bin der Herr, dein Gott,
der dich herausgeführt hat aus Ägypten.
Tu deinen Mund auf! Ich will ihn füllen.

Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 4,6-11.

Brüder! Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!, er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi.
Diesen Schatz tragen wir Apostel in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt.
Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht;
wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet.
Wohin wir auch kommen, immer tragen wir das Todesleiden Jesu an unserem Leib, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar wird.
Denn immer werden wir, obgleich wir leben, um Jesu willen dem Tod ausgeliefert, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar wird.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 2,23-28.3,1-6.

An einem Sabbat ging Jesus durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab.
Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten.
Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten -
wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab?
Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.
Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.
Als er ein andermal in eine Synagoge ging, saß dort ein Mann, dessen Hand verdorrt war.
Und sie gaben acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte!
Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen.
Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus, und seine Hand war wieder gesund.
Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6855 am: 03. Juni 2018, 06:31:23 »
Die Epoche Satans wird dreimal grausamer sein als die antichristliche Epoche. Aber sie wird kurz sein, denn für die in dieser Stunde Lebenden wird die ganze triumphierende Kirche zwischen den Lichtern des Himmels beten; es wird die sich reinigende Kirche beten inmitten der reinigenden Flammen der Liebe, es wird die streitende Kirche beten mit dem Blut der letzten Märtyrer...

Jesus sagt:

«Wenn die Zeit meines friedlichen Reiches kommt — und sie wird kommen, denn ich habe es versprochen, und ich breche meine Versprechen nie — werden die Guten auf der Welt alle zu mir kommen. Es wird die Periode sein, über die ich zu dir gesprochen habe, die Periode, in der der Geist jene Entwicklungsstufe erreicht haben wird, in der ihr euch spontan in zwei Teile teilen werdet. Die außerhalb des Geistes Lebenden werden in ihren Finsternissen liegen, in Erwartung, die Miliz für den Fürsten des Bösen zu sein. Die im Geist Lebenden werden im Gefolge des heiligen Sohnes Gottes kommen, des Keimes des Herrn, geliebt und gepriesen von den Menschen in der Gnade, die dann verstehen werden, was jetzt nur von wenigen Auserwählten verstanden wird, und die erkennen werden, wie groß meine Herrlichkeit ist und die ihre als Kinder Gottes.

 Maria-Valtorta-angelo

Ich werde meine Heiligen versammeln, denn heilig ist, wer mich liebt und mir gehorsam und treu folgt. Ich werde sie aus den vier Enden der Erde versammeln. Und ihrer Liebe wegen werde ich die Freveltaten der Menschen verzeihen. Die Güte der Heiligen wird die Strenge des Gerichtes auslöschen, und meine Liebe und die der Heiligen wird mit ihrem Feuer die Erde reinigen. Wie ein großer Altar wird die Erde sein, in Frieden mit sich selbst und mit Gott, und auf diesem Altar wird der Meister die Menschen in der genauen Kenntnis der Wahrheit unterweisen, damit die Guten nicht wanken, wenn Satan losbrechen wird für die letzte Schlacht, rasend darüber, Christus von den Menschen angebetet zu sehen.

Kampf des Geistes gegen den Geist. Satan wird meinem geistigen Reich und meiner Lehre seinen satanischen Krieg gegen die Geister entgegenschleudern, um davon so viele als möglich zu verderben, die Schwächsten. Und er wird aus seinen Reserven und aus seinen Festungen — wo die dem Tier treu Gebliebenen sind, auch nach der Niederlage des Tieres und seines Dieners — seine Verführer hervorholen, um ein letztes Mal das Werk Gottes zu zerstören, dessen Zerstörung zu Füßen des Baumes von Gut und Böse begonnen hat.

Die Epoche Satans wird dreimal grausamer sein als die antichristliche Epoche. Aber sie wird kurz sein, denn für die in dieser Stunde Lebenden wird die ganze triumphierende Kirche zwischen den Lichtern des Himmels beten; es wird die sich reinigende Kirche beten inmitten der reinigenden Flammen der Liebe, es wird die streitende Kirche beten mit dem Blut der letzten Märtyrer.

Gerettet werden die sein, die, während die Finsternisse und die Glut, die Ungewitter und Blitze Satans die Welt zerrütten werden, im Schatten des Tabernakels zu bleiben wissen, von wo alle Kraft hervorquillt. Denn ich bin die Kraft der Lebenden, und wer sich von mir mit Glauben und Liebe nährt, wird eins mit meiner Kraft. Und es werden wenige sein, diese Geretteten, denn nach Jahrhunderten und Jahrhunderten meiner Liebe für den Menschen hat der Mensch nicht zu lieben gelernt.

Aber niemand kann mich dessen anklagen, daß er verloren geht. Denn was konnte ich mehr für euch tun, oh Kinder Gottes, die ihr es vorgezogen habt, ferne vom Haus des Vaters umherzuirren und zuweilen sogar eure göttliche Abstammung an den Feind Gottes zu verkaufen. Sagt nicht, daß ich, der Mächtige, verhindern konnte, daß euch das Böse nachstellte und daß ich euch aus meiner Autorität heraus gut machen konnte. Denn so wäret ihr weniger verdienstvoll gewesen als ein Grashalm, den der Fuß niedertritt, ohne ihn zu spüren; denn das Gras entsteht aus dem Samen in Gehorsam gegenüber dem Beschluß Gottes. Es entsteht und wächst aus sich allein. Und es besitzt auch nicht den allerkleinsten Teil der Fürsorge des Höchsten, die ihr habt. Sonne und Tau bekommt der Halm von Gott und eine Erdscholle. Ihr habt den Verstand zu eurer Führung, habt die Gnade zu eurer Erleuchtung, das Gesetz für eure Ordnung, habt mich als Lehrer und mein Blut zu eurem Heil.

Ich habe euch alles gegeben und ihr habt mir so wenig gegeben, immer weniger und weniger! Mit der Geduld Gottes habe ich mich um euch gekümmert und ihr habt euch immer gegen mich erhoben. Die am wenigsten Schuldigen waren immer die Trägen. Ihr habt immer befürchtet, zu viel für euren Gott zu tun, der für euch alles getan hat.

Und siehe, darum kommen die Strafen auf euch. Sogar diese sind noch Aufrufe der Liebe, um euch zur Überzeugung zu bringen, daß es einen Gott gibt, und daß die anderen Götter, denen ihr mit jener Treue dient, die ihr mir verweigert, euch nichts anderes geben können als lügnerische Versprechungen und sicheres Übel. Von Strafe zu Strafe, nach dem Maß größer werdend, wie ihr den Götzendienst und die Unzucht vermehrt, gelange ich zu den großen Strafen, und diese ist eine von ihnen, für die nicht mehr eine Reihe meines Weingartens, sondern der ganze Weingarten geöffnet, verheert, verwüstet und erschüttert wird von dem, dem ihr dient und dem ich erlaube, daß er euch durch seine Geschenke, die Geschenke des Todes sind, überzeugt.

Darum sage ich euch: „Kommt zu Gott, ruft Gott in der Wahrheit des Gedankens und des Herzens, und Gott wird sich am blutüberströmten Horizont zeigen, und Satan, der grausame Folterer, wird entfliehen und euch freilassen.”

Aber ihr ruft Gott nicht. Es genügt euch, euch nur darum zu bemühen, aus dem gemeinsamen Übel ein einziges Gut zu machen: eure Reichtümer zu vermehren, immer größere Macht an euch zu reißen, zu genießen und wieder zu genießen. Um die, die leiden — die Besten — kümmert ihr euch nicht. Noch weniger um Gott. Vielmehr erhebt ihr euch sogar zu der Herausforderung, ihr wagt es, Ihn zu rufen, oh ihr Gotteslästerer, zur Bekräftigung eurer satanischen Taten und Gedanken. Ihr fordert Ihn heraus, sich zu zeigen, denn ihr sagt: „Gott gibt es nicht. Gott sind wir.” Auf eurer verfluchten Zunge und eurer verkauften Seele häuft Satan schon die höllischen Gluten, und ich werde sie mit meinem Zorn entzünden.

Ich verfluche euch schon jetzt, Schlangen in Menschengestalt, und wenn ihr es so leicht nehmt, vom Kreis meine Heiligen ausgeschlossen und von meinen Guten verabscheut zu sein, so leicht wie eine Sperlingsfeder, die nicht weh tut, wenn sie auf einen fällt — denn ihr besitzt ein Herz aus Granit — wird mein Fluch euch im Innersten treffen, um euch Qualen zu bereiten, denn ich bin der, der die Täler öffnet, indem er die Berge teilt, Ich trenne die Meere und erschüttere die Erde mit dem Wollen meines Gedankens, und ich kann in den Kieselstein eures Herzens eindringen und ihn zermalmen, als wäre er eine zerbrechliche Kugel aus geblasenem Glas.

Entweiher, Lügner, Frevler, verdammt sollt ihr sein für all das Böse, das ihr tut, für alle Seelen, die ihr dazu bringt, an der Güte Gottes zu verzweifeln, die ihr mir raubt und mit eurem Beispiel zerstört und auf jede mögliche Weise zugrunde richtet. Aber habt keine Angst. So, wie ich für die Schwachen gerecht und mitleidvoll sein werde, die ihr mit eurer Gewalt zum Bösen hingebogen habt, genauso werde ich mit euch gerecht und unerbittlich sein. Schon auf dieser Welt. Eure Macht, eure geraubten Reichtümer, die ihr aus dem Schmerz von Tausenden von Menschen destilliert habt, werden sich in euren Händen verflüchtigen wie der Rauch von Stroh, das man verbrennt, weil es zu schmutzig ist, um aufbewahrt zu werden. Und es wird auch keine Verteidigung geben, die für euch, die ihr jegliches Maß überschritten habt, wirksam sein wird.

Wer Ohren hat zu hören, der höre. Man streckt nicht die mit Blut besudelte Hand gegen den Glanz des Heiligen aus, der im Namen des Heiligen der Heiligen spricht, und gegen das Heiligtum, das höher steht als der Tempel von Jerusalem, denn seine Fundamente sind, noch ehe sie begonnen worden waren, vom Blut meiner Helden getauft worden, und auf seine Steine fiel wie der Tau das reinigende Blut zahlloser Märtyrer. In ihm ist der Leib meines auserwählten Felsens zur Ruhe gebettet, in der Erwartung, an der Seite seines Meisters aufzuerstehen. Und ich schwöre euch, daß dieser Ort bedeutend heiliger ist, als es der Tempel Salomons war, und den Schändern dieses Ortes, welcher schon Paradies ist — begreift den Grund dafür — wird das zustoßen, was all denen zustößt, die die Herrlichkeit des Herrn herausgefordert haben.»

«Der Erzengel, der Luzifer besiegt hat und der als Wache vor meinem Reich und dessen Kindern steht, wird es sein, der wie ein himmlisches Zeichen in der letzten Zeit erscheinen wird. Dies wird die Zeit sein, da Israel mit dem Rom Christi verbunden sein wird und es nicht mehr die zwei Äste des Gottesvolkes geben wird: den gesegneten und den für seinen Gottesmord verfluchten, sondern nur einen einzigen, der der Stamm Chisti genannt wird, weil er in mir lebt.

Dann wird, da die Zahl der Geretteten voll sein wird, die Auferstehung des Fleisches kommen und wie eine Menschenmasse, welche schläft und die eine Posaune aufweckt, um sie zusammenzurufen und zu sammeln, werden die Toten, in unzähligen Friedhöfen liegend, in den Wüsten, in den Meeren, überall liegt einer, der ein Mensch war, auferstehen, um zu mir zu kommen, dem höchsten Richter.

Oh! Licht, das du mein Attribut bist und das du jene wie Sterne erstrahlen läßt, die die Weisheit kannten und die Gerechtigkeit lehrten und lebten, wie wirst du dich voll Freude ausbreiten an jenem Tag über meine Seligen!

Die letzte Zeit von drei Jahren und sechs Monaten, furchtbar wie keine, die der Mensch kannte, wird jene sein, in der Satan durch seinen Sohn von höchstem Groll verbrannt — denn die Spaltung zwischen den beiden Ästen des Gottesvolkes wird beendet sein, und mit ihr der Grund für so viele materielle, moralische und geistige Übel — seine vollkommenen und allerletzten Listen benützen wird, um Schaden anzurichten, zu zerstören und Christus in den Herzen zu töten und die Herzen für Christus.

Die Weisen werden die Fallen Satans erkennen, die unzählbaren Hinterhalte Satans, denn wer die wahre Weisheit besitzt, ist erleuchtet und für ihre Treue zur Gnade werden sie strahlend und wie im Feuer erprobt, würdig für den Himmel erwählt zu sein. Die Gottlosen werden dem Bösen nachfolgen und werden Böses tun, da sie das Gute nicht verstehen können, denn aus freiem Willen werden sie ihr Herz an Bösem übervoll gemacht haben.

Sodann wird die Zeit kommen, in der die Kirche, unterdrückt bis zu einem noch nie erreichten Punkt nicht mehr frei sein wird, das ewige Opfer zu feiern, und die abscheuliche Verwüstung wird bis zum Heiligen Ort aufgestiegen sein und über die Heiligen Stätten, so wie es von den Propheten gesagt und von mir, der ich niemals irre, wiederholt worden ist. Daniel sagt: „Es werden 1290 Tage sein (der Unterdrückung). Selig, wer wartet und den 1335. Tag erreicht.” Das bedeutet, daß in den drei Jahren und sechs Monaten, die dem Ende vorausgehen werden, ein kleiner Zeitraum am Ende für die Gläubigen bewahrt wird, um sie zu vereinen, um das letzte Wort zu hören, das in den Geistern wiederhallen wird als Einladung zum Himmel, während Michael mit seinen Engeln den Satan und seine Dämonen besiegen wird. „Selig, wer wartet und den 1335. Tag erreicht” soll bedeuten: „Selig, wer bis zum Ende ausharrt”, denn er wird gerettet werden. Und dir sage ich: „Gehe bis zum festgesetzten Ende (deiner Zeit als Lebende auf Erden) und du wirst Ruhe haben und wirst in dem bleiben, was dir bestimmt ist, bis zum Ende der Tage.”»

(Aus: Das Morgenrot einer neuen Zeit, Maria Valtorta)
« Letzte Änderung: 03. Juni 2018, 06:37:41 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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