Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4570950 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8256 am: 11. März 2020, 22:49:49 »
Gebet zum heiligen Rochus wider ansteckende Krankheiten

(Aus dem Himmelsschlüssel des P. Severus von Bingen)
Mit Vertrauen wenden wir uns zu dir, großer Fürbitter bei Gott, heiliger Rochus!
Da schon viele Städte und Länder deinen Schutz erfahren und die ganze Kirche dich als einen großen Patron wider die Pest und ansteckende Krankheiten verehrt, so ersuchen wir dich
und bitten um jene Liebe, mit welcher du die Kranken in den Spitälern getröstet und geheilt hast, mache auch von dem Orte deiner Glorie aus das heilige Kreuzzeichen über uns und unser Vaterland. Zeige dem erzürnten Gott deine so ansehnlichen Verdienste, damit der schlagende Engel an unseren Wohnungen vorübergehe und wir gegen allen Anlauf des Verderbens barmherzig erhalten werden. Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8257 am: 12. März 2020, 06:59:46 »
Den Worten des heiligen Lukas wagt man nichts hinzuzufügen

In einem Interview mit der Zeitschrift Le sourire de Marie – Das Lächeln Mariens, erinnerte Professor Jérôme Lejeune, der französische Humangenetiker, Entdecker der Trisomie 21 und leidenschaftliche Schüler Mariens, an seinen Kampf gegen die Abtreibung:

„Gegen etwas zu kämpfen ist steril, für etwas zu kämpfen, lohnt sich; ein Arzt kämpft für das Leben, er kann nicht die Seiten wechseln. Die kleinsten Kinder, die noch im Bauch ihrer Mutter sind, sind genauso Leben wie die anderen. Nur eben viel jünger.

Der berühmteste aller Ärzte (der hl. Lukas) vermittelt mit wenigen Worten eine Ahnung von diesem Wunder zarten Kindseins. Lesen sie das Kapitel von der Heimsuchung. Wie alt war der kleine Prophet, der in Elisabeth vor Freude erbebte beim Näherkommen Marias, die in ihrem Schoß unseren Meister trug? Sechs Monate; das hat der hl. Lukas festgehalten.

Aber wie alt war Jesus? Das Evangelium sagt nach der Verkündigung schlicht, dass Maria sich eilends auf den Weg zu ihrer Verwandten machte: «Maria festinavit». Weil eine Reise dort nicht zu lange dauern durfte, muss die menschliche Gestalt Jesu im Augenblick des Besuchs noch unglaublich jung gewesen sein. Das hat der hl. Lukas so gut zum Ausdruck gebracht, dass man sich nicht wagt, etwas hinzuzufügen.“

J. Lejeune

Auszüge aus einem Interview für Le Sourire de Marie, eine Pfarrzeitschrift, 1977.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8258 am: 12. März 2020, 07:03:03 »
Theodor von Studion (759-826)
Mönch in Konstantinopel
Katechese XI (trad. © Evangelizo)

„Die Engel trugen Lazarus fort“ (vgl. Lk 16,22)

Eure Aufgabe gleicht jener der Engel. Wenn wir auch manche Leiden ertragen müssen, wenn wir uns ein wenig abtöten müssen – gedulden wir uns noch ein wenig. Und schon ist das Ziel und das Ende unseres Lebens da; wir werden von den heiligen Engeln geleitet werden, ewige Freude genießen und mit allen Heiligen Miterben derselben Verheißung sein (vgl. Hebr 11,9). […]

Deshalb nehmen wir künftig geduldig an, was auch mit uns geschehen mag; denn wir erhalten dafür ewiges Glück, so wie umgekehrt denen, die Böses tun, Unglück zuteilwird. Der Himmel möge uns davor bewahren, diese Unglücksworte zu hören: „Du hast in deinem Leben Gutes empfangen, jetzt aber wird dieser getröstet“, und „zwischen uns und euch ist ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund“ (vgl. Lk 16,25–26). Sind sie nicht schrecklich zu hören, diese göttlichen Worte, die den Sünder von dem Gerechten scheiden? In der Tat entfernen der Abstand, der Abgrund, der Verlust und Fall derer, die in der Sünde stehen, diese vom Herrn, unserem Gott so weit, wie der Himmel von der Erde entfernt ist (vgl. Jes 55,9). Aber jene, die wie ihr jeden Tag mit brennendem Verlangen danach streben, seine Freunde und seine wahren Diener zu sein, werden mit ihm in die himmlischen Wohnungen einziehen, in das himmlische Jerusalem (vgl. Gal 4,26), die große Stadt, die erfüllt ist von unvorstellbaren Wundern, verbunden mit grenzenloser Herrlichkeit und ewiger Macht. Dort werden wir einander sehen und vollkommen erkennen. Und ich glaube, dass wir, wenn wir den Willen Gottes erfüllen, allesamt in ewiger Freude vereint sein werden.

Verhaltet auch ihr euch nach Art der Engel, und haltet euch fest am Arm Gottes, der euch Kraft verleiht, an den Ermutigungen des Heiligen Geistes, der euch stark macht, an den heiligen Engeln, an allen Märtyrern und von Gott gesegneten Heiligen, die euch zu Hilfe kommen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8259 am: 12. März 2020, 07:03:52 »
 ;tffhfdsds

Buch Jeremia 17,5-10.

So spricht der Herr: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt, und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf dürrem Wüstenboden, im salzigen Land, wo niemand wohnt.
Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt und dessen Hoffnung der Herr ist.
Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte.
Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen?
Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem zu vergelten, wie es sein Verhalten verdient, entsprechend der Frucht seiner Taten.

Psalm 1,1-2.3.4.6.

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut,
wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 16,19-31.

In jener Zeit sprach Jesus: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte.
Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war.
Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Statt dessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.
Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben.
In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß.
Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer.
Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden.
Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so dass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte.
Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters!
Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.
Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.
Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.
Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8260 am: 13. März 2020, 06:51:18 »
 ;tffhfdsds

Buch Genesis 37,3-4.12-13a.17b-28.

Israel liebte Josef unter allen seinen Söhnen am meisten, weil er ihm noch in hohem Alter geboren worden war. Er ließ ihm einen Ärmelrock machen.
Als seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn mehr liebte als alle seine Brüder, hassten sie ihn und konnten mit ihm kein gutes Wort mehr reden.
Als seine Brüder fortgezogen waren, um das Vieh ihres Vaters bei Sichem zu weiden,
sagte Israel zu Josef: Deine Brüder weiden bei Sichem das Vieh. Geh, ich will dich zu ihnen schicken.
Da ging Josef seinen Brüdern nach und fand sie in Dotan.
Sie sahen ihn von weitem. Bevor er jedoch nahe an sie herangekommen war, fassten sie den Plan, ihn umzubringen.
Sie sagten zueinander: Dort kommt ja dieser Träumer.
Jetzt aber auf, erschlagen wir ihn, und werfen wir ihn in eine der Zisternen. Sagen wir, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir ja sehen, was aus seinen Träumen wird.
Ruben hörte das und wollte ihn aus ihrer Hand retten. Er sagte: Begehen wir doch keinen Mord.
Und Ruben sagte zu ihnen: Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne da in der Steppe, aber legt nicht Hand an ihn! Er wollte ihn nämlich aus ihrer Hand retten und zu seinem Vater zurückbringen.
Als Josef bei seinen Brüdern angekommen war, zogen sie ihm sein Gewand aus, den Ärmelrock, den er anhatte,
packten ihn und warfen ihn in die Zisterne. Die Zisterne war leer; es war kein Wasser darin.
Als sie dann beim Essen saßen und aufblickten, sahen sie, dass gerade eine Karawane von Ismaelitern aus Gilead kam. Ihre Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum beladen. Sie waren unterwegs nach Ägypten.
Da schlug Juda seinen Brüdern vor: Was haben wir davon, wenn wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut zudecken?
Kommt, verkaufen wir ihn den Ismaelitern. Wir wollen aber nicht Hand an ihn legen, denn er ist doch unser Bruder und unser Verwandter. Seine Brüder waren einverstanden.
Midianitische Kaufleute kamen vorbei. Da zogen sie Josef aus der Zisterne heraus und verkauften ihn für zwanzig Silberstücke an die Ismaeliter. Diese brachten Josef nach Ägypten.

Psalm 105(104),16-21.

Er rief den Hunger ins Land,
entzog ihnen allen Vorrat an Brot.
Doch hatte er ihnen einen Mann vorausgesandt:
Josef wurde als Sklave verkauft.

Man spannte seine Füße in Fesseln
und zwängte seinen Hals ins Eisen
bis zu der Zeit, als sein Wort sich erfüllte
und der Spruch des Herrn ihm Recht gab.

Da sandte der König einen Boten und ließ ihn frei,
der Herrscher der Völker ließ ihn heraus.
Er bestellte ihn zum Herrn über sein Haus,
zum Gebieter über seinen ganzen Besitz.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 21,33-43.45-46.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen.
Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie.
Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso.
Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben.
Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.
Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?
Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.
Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen sprach.
Sie hätten ihn gern verhaften lassen; aber sie fürchteten sich vor den Leuten, weil alle ihn für einen Propheten hielten.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8261 am: 13. März 2020, 20:59:59 »
2018: „Benoîte Jahr“ beim Heiligtum Unserer Lieben Frau von Laus

Im Herzen des Département Hautes-Alpes (Frankreich) auf 900m Höhe gelegen, ist das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Laus einer der Schätze, die es zu entdecken gilt. Die Schönheit und Ruhe des Ortes sind nicht die einzigen Vorzüge dieses Marienheiligtums in einer außergewöhnlichen Landschaft; mit den 54 Jahre lang sich ereignenden Erscheinungen der Jungfrau Maria hat Laus eine Botschaft und eine außergewöhnliche geistliche Erfahrung anzubieten.

2018 könnte das ideale Jahr sein, um dieses Heiligtum in den Hautes-Alpes (wieder) zu entdecken, erklärt P. Ludovic Frère, der Generalvikar der Diözese Gap et Embrun.

Drei Jubiläen werden 2018 in Laus gefeiert: 300 Jahre seit dem Ende der Erscheinungen, 300 Jahre seit dem Tod von Benoîte Rencurel (logischerweise, da ihr Maria bis zum Ende ihres Lebens erschienen ist) und zehn Jahre seit der offiziellen Anerkennung des übernatürlichen Charakters der Ereignisse, die der Hirtin von Laus widerfuhren.

Die Gestalt von Benoîte Rencurel hat dieses Heiligtum naturgemäß geprägt: die Hirtin hatte ihre ersten Begegnungen mit der Jungfrau Maria mit 17 Jahren; sie sollten bis zum 71. Lebensjahr weitergehen. Die schöne Dame von Laus hat die Hirtin ihr ganzes Leben lang begleitet, in ihrer Jugend wie in ihrem Alter.

Treffen, Wallfahrten und Festtage gibt es beim Heiligtum von Laus 2018 das ganze Jahr lang. Das Programm und Informationen findet man auf der Website des Heiligtums: www.sanctuaire-notredamedulaus.com. Benoîte erwartet euch! Kommt und besucht sie im Département Hautes-Alpes!

Année Benoîte
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8262 am: 15. März 2020, 09:40:04 »
„So werden die Mächte Satans überwältigt“

Am Dienstag, dem 2. Januar 2018, waren 23 Bischöfe aus ganz Frankreich beim Heiligtum Unserer Lieben Frau von Pontmain (Mayenne, Frankreich) versammelt. Sie waren dort in Stellvertretung aller Bischöfe des Landes, die eingeladen war, bei der Muttergottes von Pontmain in einem Gottesdienst um den Frieden zu beten.

Sie kamen aus zum Teil weit entfernten Diözesen in das kleine Heiligtum von Pontmain: aus Fort-de-France, Ajaccio, Bayonne, Lille, Quimper oder Le Mans. Während der Feier vertraute jeder der Bischöfe seine Diözese der Muttergottes an.

In seiner Predigt erinnerte Bischof Yves Le Saux, der Bischof von Mans (Frankeich) an die Sendung jedes Bischofs und nahm Bezug auf die Worte des hl. Ignatius von Antiochien an die Epheser:

„Wir sind Männer des Gebetes, missionarische Jünger. Wir sollen die Kollegialität unter uns Bischöfen stärken, damit unsere Freundschaft eine Stütze für unseren Dienst ist. Befleißiget euch daher, dass ihr häufiger zusammenkommt. Denn wenn ihr euch oft versammelt, wird die Macht Satans gebrochen.“

Ouest France
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8263 am: 16. März 2020, 23:28:51 »
Hl. Ambrosius (um 340-397)
Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Über die Mysterien (De mysteriis), §§ 16–21 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1917)

Die Fastenzeit führt zum Wiederaufleben der Taufe

Naaman war ein Syrer und litt am Aussatz und vermochte von niemand gereinigt zu werden. Da sprach ein Mädchen von den Gefangenen, es sei ein Prophet in Israel, der ihn von der ansteckenden Krankheit des Aussatzes reinigen könne. […] Vernimm nun, wer jenes junge Mädchen aus den Gefangenen sei! Es ist die Heidenkirche, das heißt: die Kirche des Herrn, die vorher, als sie sich noch nicht der Freiheit der Gnade erfreute, unter der Gefangenschaft der Sünde schmachtete. Auf ihren Rat hörte jenes törichte Heidenvolk auf das Wort der Propheten, an dem es vorher solange zweifelte, während es jedoch nachher – sobald es glaubte, dasselbe befolgen zu sollen – von jeglicher Sündenbefleckung reingewaschen wurde. Jener Naaman zweifelte wohl, bevor er geheilt wurde: du bist schon geheilt und darfst darum nicht zweifeln. […]

Darum wurde dir vorhin eingeschärft, nicht nur das zu glauben, was du sahst, damit nicht auch du etwa so sprechen würdest: das nun soll jenes große Geheimnis sein, „das kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in kein Menschenherz gekommen ist?“ (vgl. 1 Kor 2,9). Wasser nur sehe ich, wie ich es alle Tage gesehen: das soll mich reinigen? So oft stieg ich hinein und nie ward ich rein? Lerne daraus, dass das Wasser ohne den Geist nicht reinigt! Eben darum hast du gelesen, dass die drei Zeugen bei der Taufe eins sind: Wasser, Blut und Geist (1 Joh 5,8); denn, wenn du sie auf einen derselben einschränkst, besteht das Sakrament der Taufe nicht zu recht. Was ist denn das Wasser ohne das Kreuz Christi? Ein gewöhnliches Element ohne irgendwelche sakramentale Wirkung. Und umgekehrt: ohne Wasser kein Geheimnis der Wiedergeburt; denn „wer nicht wiedergeboren ist aus dem Wasser und dem Geist, kann in das Reich Gottes nicht eingehen“ (vgl. Joh 3,5). Es glaubt aber auch der Katechumene an das Kreuz des Herrn Jesus, mit dem auch er bezeichnet wird; doch, wenn er nicht getauft wird im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, kann er den Nachlass der Sünden nicht empfangen und das Geschenk der geistigen Gnade nicht ganz in sich aufnehmen. 

Jener Syrer tauchte siebenmal kraft des Gesetzes unter; du aber wurdest getauft im Namen des dreieinigen Gottes: du hast den Vater bekannt – sei dessen eingedenk, was du getan! – hast den Sohn bekannt, hast den Heiligen Geist bekannt. Halte Punkt für Punkt an diesem Glauben fest! Der Welt bist du abgestorben und Gott bist du auferstanden. In jenem irdischen Element gleichsam begraben und der Sünde gestorben, bist du zum ewigen Leben wiedererweckt worden.
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