Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4378717 mal)

0 Mitglieder und 38 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9232 am: 06. Februar 2022, 18:01:33 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407)
Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Predigt über die Kananiterin, 10–11 (La prière, Cahiers de La pierre qui vire, Desclée de Brouwer 1954, p. 176–177; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Von jetzt an wirst du Menschen fangen“

Heute habe ich meinen Zuhörer nicht überzeugt, aber vielleicht wird es mir morgen gelingen, vielleicht in drei oder vier Tagen oder eine Weile später. Der Fischer, der einen ganzen Tag lang seine Netze umsonst ausgeworfen hat, fängt manchmal den Fisch, den er den ganzen Tag lang nicht fangen konnte, am Abend, wenn er gerade zurückfahren will. Der Bauer hört nicht auf, seine Felder zu bebauen, auch wenn er einige Jahre hindurch keine gute Ernte hatte; und am Ende macht häufig ein einziges Jahr alle vorhergehenden Verluste wieder reichlich gut. Gott verlangt von uns nicht, erfolgreich zu sein, sondern zu arbeiten; nun wird unsere Arbeit aber nicht weniger belohnt werden, weil man uns nicht zugehört hat.

Und mehr noch: Hört denn der Teufel auf, jeden einzelnen Gläubigen in Versuchung zu führen, weil er voraussieht, dass viele gerettet werden? Seht, mit welcher Sorgfalt, mit welch höllischer Beharrlichkeit, mit welcher abscheulichen Beflissenheit er die Seele verfolgt, bis sie ihren letzten Seufzer getan hat; bis zu diesem Augenblick verzweifelt er nicht; und ihr glaubt, euer Bischof würde weniger tun, um eure Seele zu retten, als was der Teufel tut, um sie zu verderben?! Christus wusste sehr wohl, dass Judas sich nicht bekehren würde, und doch wollte er sich bis zum Schluss um seine Bekehrung bemühen und warf ihm seine Schuld mit den ergreifenden Worten vor: „Freund, dazu bist du gekommen?“ (Mt 26,50). Wenn nun Christus, das Vorbild der Hirten, bis zum Ende an der Bekehrung eines hoffnungslosen Menschen gearbeitet hat, was müssen wir dann nicht für jene tun, für die wir Hoffnung haben dürfen?
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9233 am: 07. Februar 2022, 22:47:17 »
Hl. Leo der Große (?-um 461)
Papst und Kirchenlehrer
Erste Predigt zu Weihnachten, 2–3; SC 22 bis (Sermons 1–19, éd. du Cerf 1964, p. 71–74; ins Dt. trad. © Evangelizo)

Eine neue Schöpfung wird uns in Christus angeboten

Indem unser Herr Jesus Christus als wahrer Mensch geboren wurde, er, der nie aufgehört hat, wahrer Gott zu sein, hat er in sich den Anbruch der neuen Schöpfung verwirklicht, und in seiner Geburt hat er der Menschheit einen geistlichen Neubeginn geschenkt. Welcher Verstand könnte ein solches Geheimnis verstehen, wer könnte eine solche Gnade beschreiben?

Ungerechtigkeit wird wieder zu Unschuld, Altes wird zu Neuem; Fremde werden an Kindes statt angenommen und Menschen, die von außerhalb kommen, treten den Besitz des Erbes an. Frevler werden zu Gerechten, Habgierige zu Großzügigen, Unzüchtige zu Keuschen; irdisch gesinnte zu geistlich gesinnten Menschen. Woher kommt eine solche Veränderung, wenn nicht von „der Rechten des Höchsten“ (vgl. Ps 77(76),11)? Das ist der Sohn Gottes, der gekommen ist, um die Werke des Teufels zu zerstören; er hat sich uns eingegliedert und uns sich, sodass der Herabstieg Gottes in die Welt des Menschen zu einer Erhebung des Menschen in die Welt Gottes wurde. […]

Lass deine Augen das sinnenhafte Licht empfangen, aber umfasse mit deinem ganzen Geist jenes wahre Licht, das „jeden Menschen erleuchtet und in die Welt kam“ (vgl. Joh 1,9), und von dem der Prophet sagt: „Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten, und ihr braucht nicht zu erröten“ (Ps 34(33),6). Wenn wir wirklich der Tempel Gottes sind und der Geist Gottes in uns wohnt (vgl. 1 Kor 3,16), dann ist das, was jeder Gläubige in seiner Seele trägt, wertvoller als das, was man im Himmel bewundern kann.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9234 am: 07. Februar 2022, 22:50:28 »
Predigt von Professor May

16.01.2022

An Got­tes Segen ist alles gele­gen

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Segen ist in der Reli­gi­ons­ge­schichte ein Wort (oder eine For­mel), durch das dem Geseg­ne­ten das Heil, der Schutz und der Bei­stand der von ihm ver­ehr­ten Gott­heit zuge­spro­chen wird. Alle Völ­ker wis­sen um die­sen Zusam­men­hang und ken­nen das Seg­nen als eine zutiefst reli­giöse Hand­lung. Das Volk Israel als das aus­er­wählte Volk Got­tes machte vom Segen viel­fäl­ti­gen Gebrauch. Segen ist im Alten Tes­ta­ment die an Gott gerich­tete Bitte, das Leben des Geseg­ne­ten unter seine Heils­zu­sage zu stel­len. Segen ist nicht nur Wunsch, son­dern hat exhi­bi­ti­ven Cha­rak­ter, besagt Zuwen­dung. Der Segen ver­än­dert Wirk­lich­keit. Nach­dem die Seg­nung über jeman­den gespro­chen wurde, ist die­ser geseg­net (Gen 27,33). Der Segen ist Macht­wort, das so lange das zuge­sagte Glück wirkt, als der Geseg­nete sei­ner wür­dig ist und der Segen nicht von Gott wider­ru­fen wird. Segen ist schöp­fungs­theo­lo­gisch Ursprung und Inbe­griff der Vor­se­hung und Für­sorge Got­tes für seine Geschöpfe. Im Schöp­fungs­se­gen wird natür­li­ches Dasein bejaht und aner­kannt, gut­ge­hei­ßen und gerecht­fer­tigt. Im täg­li­chen Leben der Israe­li­ten wird unauf­hör­lich geseg­net. Der Segen beinhal­tet Leben, Frucht­bar­keit, Wohl­er­ge­hen, Frie­den und wird erteilt bei Geburt, Hoch­zeit, Amts­an­tritt, Begrü­ßung und Abschied, Mahl. Gott ist vor­züg­lichs­ter Spen­der des Segens. Er seg­net die Geschöpfe, die Stamm­vä­ter, die From­men mit deren Fami­lien und Nach­kom­men und das Volk Israel. Er seg­net aber auch durch von ihm erwählte oder mit Auto­ri­tät aus­ge­stat­tete Men­schen. Den Sprech­akt der Seg­nung voll­zie­hen Men­schen. Die Segens­gabe dage­gen gewährt Gott allein. Er seg­net alle, die mit sei­nen Erwähl­ten Gemein­schaft pfle­gen. Die Patri­ar­chen geben Segen wei­ter an ihre Nach­kom­men. Die Väter seg­nen ihre Kin­der. Die cha­ris­ma­ti­schen Füh­rer, die Pries­ter, der König seg­nen das ver­sam­melte Volk. Aber auch das Volk seg­net den König.

Das Neue Tes­ta­ment steht in der Tra­di­tion des Alten. Im Neuen Tes­ta­ment seg­net Jesus die Kin­der (Mk 10,16) und die Jün­ger (Lk 24,50). Nach Apg 3,26 ist Jesus vom Vater gesandt wor­den, um zu seg­nen. Beim Letz­ten Abend­mahl dankt Jesus dem himm­li­schen Vater (in Ver­bin­dung mit der Ana­mnese) für die Groß­ta­ten Got­tes. Damit weiht er die Spei­sen zugleich als Opfer­gabe des Neuen Bun­des. So ist Jesu Tisch­se­gen ein Segens­wort, das die Groß­ta­ten Got­tes heils­wirk­sam gegen­wär­tig setzt und die Opfer­ga­ben des Neuen Bun­des sei­nen Jün­gern als Unter­pfand allen gött­li­chen Segens schenkt. Segen ist, gemäß der Her­kunft des Wor­tes vom latei­ni­schen signum, zunächst das Kreuz­zei­chen, und „seg­nen“ heißt her­nach „etwas mit dem Kreuz bezeich­nen“, um es der Erlö­sungs­gnade teil­haft zu machen. Im Sprach­ge­brauch hat sich aber die Bedeu­tung des Wor­tes sinn­ge­mäß dahin erwei­tert, dass Segen (Segen­er­tei­lung) jede durch Worte oder sym­bo­li­sche Zei­chen (z.B. Aus­brei­tung und Auf­le­gung der Hände) oder durch beide Momente zugleich aus­ge­drückte Anwün­schung von gött­li­chen Gna­den­ga­ben bezeich­net. Dane­ben ist „Segen“ aber auch die durch Hand­lung des Seg­ners ange­wünschte Gna­den­gabe selbst und schließ­lich in gewis­sen Wort­ver­bin­dun­gen (z.B. Segen Got­tes) schlecht­hin so viel wie Gabe Got­tes. Der Ursprung allen Segens ist auch im Neuen Tes­ta­ment Gott, nun aber in Ver­bin­dung mit Chris­tus. Als Gabe Got­tes ist der Segen sein Han­deln in Chris­tus (Apg 3,25f.; Gal 3,8.​14). Quelle allen Segens ist die öster­li­che Heil­s­tat Got­tes in Chris­tus, das Pascha-Mys­te­rium. Segen besteht in der Zuwen­dung des Heils, das Jesus durch Tod und Auf­er­ste­hung erwirkt hat. Weil Jesus den Segen in Fülle gebracht hat, sol­len auch seine Jün­ger seg­nen, sogar ihre Ver­fol­ger (Lk 6,28; Röm 12,14; 1 Kor 4,12; 1 Petr 3,9). Sei­nen eigent­li­chen Platz hat der Segen als nicht bloße Anwün­schung, son­dern zugleich wirk­same Ver­mitt­lung gött­li­cher Gaben in der Lit­ur­gie, dem amt­li­chen Got­tes­dienst der Kir­che. In der Lit­ur­gie wird unter Segen das wirk­mäch­tige Zuspre­chen gött­li­cher Lebens­kraft ver­stan­den.

Quelle und vor­züg­lichs­ter Spen­der des Segens ist Gott. Er wirkt Segen aber auch durch von ihm erwählte oder mit Auto­ri­tät aus­ge­stat­tete Men­schen. Gott bedient sich zur Ver­mitt­lung sei­nes Segens in ers­ter Linie hei­li­ger Men­schen. Die Hei­li­gen wer­den um ihren Segen ange­ru­fen. Sie wen­den den Men­schen Wohl­ta­ten zu, indem sie deren Nöte und Bedürf­nisse im Gebet vor Gott tra­gen. Beson­ders inten­siv ist das Ver­trauen des gläu­bi­gen Volkes auf den Segen der Got­tes­mut­ter. „Segne du, Maria, segne mich, dein Kind. Dass ich hier den Frie­den, dort den Him­mel find! Segne all mein Den­ken, segne all mein Tun. Lass in dei­nem Segen Tag und Nacht mich ruh’n“. Auch ihr ange­trau­ter Gatte wird ange­ru­fen um sei­nen Segen. „O hei­li­ger Joseph, du halt haus und gieß des Him­mels Segen aus hier über unsern klei­nen Herd, dass Lieb’ und Ein­tracht stets sich mehrt.“

Alle Segens­ge­walt kommt von Gott. Trä­ger der­sel­ben ist daher nur der­je­nige, dem Gott sie mit­teilt und der dem zu Seg­nen­den gegen­über als Got­tes Stell­ver­tre­ter erscheint. Der Lit­urge seg­net darum auch mit der For­mel Bene­di­cat te Deus (Es seg­net dich Gott) oder mit ähn­li­chen Wor­ten und nicht mit den Wor­ten: Ego te bene­dico (Ich segne dich). Die Ertei­lung des Segens ist als lit­ur­gi­scher Akt vor­ge­schrie­ben am Schluss der hei­li­gen Messe, nach der Spen­dung der hei­li­gen Kom­mu­nion, der Fir­mung und der ein­zel­nen nie­de­ren und höhe­ren Wei­hen, bei den Seg­nun­gen, Wei­hun­gen und den meis­ten bischöf­li­chen Funk­tio­nen. Die Gewalt zu seg­nen wird ver­lie­hen durch Weihe. Wer eine Weihe emp­fan­gen hat, dem ist damit die Befä­hi­gung ver­mit­telt wor­den, die Seg­nun­gen zu spen­den, die sei­nem Stand zuste­hen. Die größte Segens­macht besitzt der Bischof infolge sei­ner Kon­se­kra­tion und kraft sei­ner hier­ar­chi­schen Stel­lung. Die erste Amts­hand­lung, die der neu geweihte Bischof in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit der Feier sei­ner Kon­se­kra­tion vor­zu­neh­men hat, ist die Ertei­lung des Segens. Dem Bischof ste­hen jene Seg­nun­gen zu, wel­che die gesamte Diö­ze­s­an­ge­mein­schaft betref­fen. Der Pries­ter ist ein Segen­spen­der, dem die Segens­voll­macht durch sakra­men­tale Weihe erteilt wor­den ist. Die Exhor­ta­tion vor der Pries­ter­weihe hebt unter den Voll­mach­ten und Pflich­ten des Pries­ters das Seg­nen eigens her­vor: Sacer­do­tem opor­tet offerre, bene­di­cere (Der Pries­ter muss opfern, seg­nen) etc. Den Pries­tern kom­men jene Seg­nun­gen zu, wel­che die Gemein­schaft betref­fen, für deren Dienst sie bestellt sind. Auch dem Dia­kon ist für sei­nen Bereich die Befä­hi­gung, Segen vor­zu­neh­men, durch die sakra­men­tale Dia­ko­nats­weihe ver­mit­telt wor­den. Nie­dere Kle­ri­ker kön­nen Segen ertei­len im Bereich ihrer Zustän­dig­keit. Ihre Voll­macht kommt nicht aus einer sakra­men­ta­len Weihe, son­dern aus den von der Kir­che geschaf­fe­nen Hand­lun­gen. So dür­fen Ako­ly­then und Lek­to­ren bestimmte Seg­nun­gen ertei­len nach dem Urteil des Orts­ober­hir­ten. Die Voll­macht zu seg­nen ist nicht auf die geweih­ten Glie­der des Volkes Got­tes beschränkt. Auf­grund der Befä­hi­gung durch Taufe und Fir­mung seg­net jeder in sei­nem Lebens­kreise, so die Eltern in der Fami­lie. Die kirch­li­che Auto­ri­tät hat auch Laien zur Vor­nahme gewis­ser Seg­nun­gen ermäch­tigt. Män­ner und Frauen dür­fen einige Seg­nun­gen, wo es jeweils ange­bracht ist, spen­den. Einem ande­ren Wün­schen, dass Gott ihm gnä­dig sei, und ihn inso­fern seg­nen, kann jeder Mensch. Das mensch­li­che Seg­nen lässt sich als von Gott selbst ermäch­tigte Mit­ar­beit des Men­schen an der Erlö­sung ver­ste­hen. Die Seg­nun­gen wol­len das irdi­sche Leben und die Natur­dinge reli­giös wei­hen, d.h. in Bezie­hung zu Gott und zum ewi­gen Ziel rücken. Hier­her gehö­ren die soge­nann­ten Sakra­men­ta­lien. Sakra­men­ta­lien sind gewisse von der Kir­che ein­ge­setzte ritu­elle Hand­lun­gen oder bestimmte von der Kir­che geweihte Dinge zum geist­li­chen Nut­zen der Gläu­bi­gen. Die Kir­che kennt unter den Sakra­men­ta­lien zwei große Grup­pen: hei­lige Hand­lun­gen und hei­lige Gegen­stände. Die Hand­lun­gen sind ent­we­der Beschwö­run­gen oder Seg­nun­gen oder Wei­hun­gen.

Der Segen gilt in ers­ter Linie den Per­so­nen. Die wohl gewich­tigste Seg­nung erfolgt in der hl. Messe. Die For­mel „Der Herr sei mit euch“ ist eine Segens­for­mel. Bevor der Pries­ter dem Emp­fän­ger die hl. Hos­tie reicht, seg­net er ihn mit dem Kreuz­zei­chen. Am Schluss der hl. Messe erteilt der Pries­ter unter Anru­fung des drei­fal­ti­gen Got­tes den anwe­sen­den Gläu­bi­gen den Segen. Nach Been­di­gung des Got­tes­diens­tes seg­net der Pries­ter die Minis­tran­ten, die ihm dabei gedient haben. Auch bei vie­len ande­ren Gele­gen­hei­ten erbit­ten Gläu­bige den Segen des Pries­ters. Gläu­bige, die eine Reise antre­ten, gehen den Pries­ter um den Rei­se­se­gen an. Darin ver­trauen sie sich in beson­de­rer Weise dem hei­li­gen Erz­engel Raphael und dem hei­li­gen Mar­ty­rer Chris­to­pho­rus an. Die Seg­nung von Fahr­zeu­gen ist eigent­lich eine Seg­nung der Per­so­nen, die sie benut­zen. Wer beich­tet, um das Bußsa­kra­ment zu emp­fan­gen, wird von dem Beicht­va­ter geseg­net, vor dem Bekennt­nis und nach der Los­spre­chung. Vor­her: Der Herr sei in dei­nem Her­zen und auf dei­nen Lip­pen, auf dass du wür­dig und voll­stän­dig deine Sün­den bekennst. Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen. Nach­her: Das Lei­den unse­res Herrn Jesus Chris­tus, die Ver­dienste der seli­gen Jung­frau Maria und aller Hei­li­gen, was du Gutes getan und Schlim­mes erdul­det hast, gerei­che dir zum Nach­lass der Sün­den, Ver­meh­rung der Gnade und Lohn des ewi­gen Lebens. Amen. Beson­ders beliebt ist im gläu­bi­gen Volk der Pri­miz­se­gen. Er wird von dem Neu­pries­ter nach der Pries­ter­weihe und im Zusam­men­hang mit sei­ner Pri­miz­messe gege­ben. Pri­miz ist das erste Mess­op­fer, das ein neu­ge­weih­ter Pries­ter nach sei­ner Weihe fei­ert. Der bei der Pri­miz und nach der Pries­ter­weihe erteilte Segen gilt als beson­ders kräf­tig. Daher kommt das gläu­bige Volk selbst aus der wei­te­ren Umge­bung her­bei, um ihn zu emp­fan­gen.

Die wich­tigste und häu­fige Ver­bin­dung zweier Men­schen ist die Ehe, von Chris­tus zu einem Sakra­ment, einem Gna­den­zei­chen erho­ben. Die Ehe ist von der Kir­che mehr­fach mit Seg­nun­gen aus­ge­stat­tet wor­den. Die Braut­leute schlie­ßen den hei­li­gen Bund der Ehe in der katho­li­schen Kir­che, und zwar mög­lichst in Ver­bin­dung mit dem hei­li­gen Mess­op­fer. Der Braut­se­gen (bene­dic­tio nup­tia­lis) ist rich­ti­ger als Braut­leute- bzw. Trau­ungs­se­gen zu bezeich­nen. Er wird immer erteilt; alle Beschrän­kun­gen (des CIC/1917) sind auf­ge­ho­ben. Er wird mit dem Kon­sens­aus­tausch erteilt. Er macht Got­tes Han­deln deut­lich und unter­schei­det die kirch­li­che Trau­ung von dem stan­des­amt­li­chen Vor­gang. Dazu betet der Pries­ter nach dem Vate­run­ser einen beson­de­ren Segen; nach dem Ite, Missa est spricht er noch ein­mal ein Segens­ge­bet über die nun Ver­hei­ra­te­ten. Der Mut­ter­se­gen gilt der hof­fen­den Frau und der ent­bun­de­nen Frau. Mut­ter­se­gen ist vor allem die Seg­nung der Mut­ter nach der Geburt. Seit dem neuen Tauf­ri­tus (1969) ist der Mut­ter­se­gen umge­formt in eine Seg­nung der Mut­ter (und des Vaters) am Schluss der Tauf­feier.

Der Ein­tritt in einen beson­de­ren Stand oder eine bestimmte Stel­lung wird mit einem Segen ver­bun­den. Die Weihe von Jung­frauen, die im Klos­ter leben oder in der Welt ver­blei­ben, ist ein sol­cher Segen. Er bit­tet Gott um die Gnade, dass die Jung­frauen ihrem Stand gemäß Gott und den Men­schen zu die­nen ver­mö­gen. Die Jung­frau­en­weihe ist grund­sätz­lich dem Bischof vor­be­hal­ten. Die Vor­ste­her bzw. Vor­ste­he­rin­nen man­cher Klös­ter von Män­ner oder Frauen hei­ßen Abt bzw. Äbtis­sin. Abt und Äbtis­sin emp­fan­gen nach ihrer Wahl bzw. Ernen­nung eine Weihe, die Abts- oder Äbtis­sin­weihe. Die Weihe soll ihm bzw. ihr dazu hel­fen, dass sie ihren Dienst in Stell­ver­tre­tung Christi gezie­mend und nutz­brin­gend ver­rich­ten.

Seg­nen kann die Kir­che selbst­ver­ständ­lich nur einen Bund, der von Gott als recht­mä­ßig aner­kannt wird. Die Ver­bin­dung zweier gleich­ge­schlecht­li­chen Per­so­nen ist weder eine Ehe noch ein ehe­ähn­li­cher Bund. Sie ist lega­li­sierte Unzucht. Es ist unmög­lich, das Wohl­wol­len Got­tes auf eine Ver­bin­dung her­ab­zu­ru­fen, die der­selbe Gott streng ver­bo­ten hat. Seit gerau­mer Zeit wer­den homo­se­xu­elle Ver­bin­dun­gen zweier Män­ner oder Frauen durch gesetz­ge­be­ri­sche Akte des Staa­tes als ehe­ähn­li­che Gemein­schaf­ten ein­ge­stuft. Man­che Per­so­nen, die sich auf die­ser Weise zusam­men­fin­den, for­dern, dass die Kir­che ihren Bund seg­net. Man­che deut­sche Bischöfe, den Glau­ben und das Recht der Kir­che miss­ach­tend, stim­men ihnen zu. Am 15. März 2021 gab der Apos­to­li­sche Stuhl Ant­wort auf die ihm vor­ge­legte Frage: Hat die Kir­che die Voll­macht, Ver­bin­dun­gen von Per­so­nen glei­chen Geschlechts zu seg­nen? Die Ant­wort lau­tet: Nein. Gemeint sind Ver­bin­dun­gen schwu­ler oder les­bi­scher Paare, die zum Altar tre­ten, um, ähn­lich wie ein ehe­wil­li­ger Mann und eine ehe­wil­lige Frau, eine Art Ehe ein­zu­ge­hen: Homo­se­xu­elle Ver­bin­dung. Die Kir­che hat keine Voll­macht, ihre ver­bind­li­che Lehre zu ver­än­dern. Sie hat nur die Voll­macht, die sichere Lehre der Glau­bens­über­lie­fe­rung zu bestä­ti­gen.

Ein Segen für alle Gläu­bi­gen ist der vom Nach­fol­ger Petri erteilte Segen. Der päpst­li­che Segen ist der vom Papst bei wich­ti­gen Anläs­sen, bei Audi­en­zen, usw. erteilte Segen, gewöhn­lich ver­bun­den mit voll­kom­me­nem Ablass. Ein päpst­li­cher Segen wurde zum ers­ten Mal 1300 (ers­tes Hei­li­ges Jahr) von Boni­faz VIII. dem Volk gespen­det. 1525 wurde er von Cle­mens VII. mit voll­kom­me­nem Jubi­lä­ums­ab­lass ver­bun­den. Seit­her wird er als Segen „Urbi et orbi“ (für die Stadt Rom und den Erd­kreis) in fei­er­li­cher Form an Weih­nach­ten und Ostern vom Bal­kon der Peters­kir­che aus erteilt. Der Pries­ter darf ihn ertei­len an Ster­bende.

Der sakra­men­tale Segen ist der Segen mit dem Aller­hei­ligs­ten, also mit dem in der Mons­tranz unter der Brots­ge­stalt gegen­wär­ti­gen Herrn, auch eucha­ris­ti­scher Segen genannt. Dabei wird eine Segens­for­mel nicht gespro­chen, da Chris­tus selbst der Seg­nende ist. Der Segen mit dem Aller­hei­ligs­ten ent­wi­ckelte sich aus der Fron­leich­nams­pro­zes­sion. Diese ist eine theo­pho­ri­sche Pro­zes­sion, d.h. ein Umgang mit dem Herrn in der Hos­tie. An ihrem Ende wird der Segen mit dem Aller­hei­ligs­ten erteilt. Frü­her wurde der eucha­ris­ti­sche Segen oft bei Gefahr (Gewit­ter, Feu­ers­brunst) erteilt. Bald wurde er auch bei ande­ren Aus­set­zungs­fei­ern gespen­det. Die Kir­che unter­schei­det zwei For­men der Aus­set­zung des Aller­hei­ligs­ten, das gewöhn­lich im Taber­na­kel auf­be­wahrt wird, die öffent­li­che und die pri­vate. Die öffent­li­che Aus­set­zung geschieht mit der Mons­tranz. Mons­tranz ist der Schau­be­häl­ter für die große Hos­tie.

Dem Segen unter­wor­fen wer­den auch Orte und Gegen­stände. Die Kir­che kennt hei­lige Orte. Dar­un­ter ver­steht sie jene Stät­ten, die durch Wei­hung oder Seg­nung gemäß den lit­ur­gi­schen Büchern für den Got­tes­dienst oder für das Begräb­nis der Gläu­bi­gen bestimmt sind. Hei­lige Orte sind von pro­fa­ner räum­li­cher Ord­nung aus­ge­grenzte, befrie­dete Berei­che. Sie sind wirk­same Zen­tren kul­ti­scher Hand­lun­gen. In ihnen wer­den segen- und krafts­pen­dende, heil­brin­gende Wir­kun­gen erfah­ren. Hei­lige Orte ver­lie­ren ihre Wei­hung oder Seg­nung, wenn sie zu einem gro­ßen Teil zer­stört sind oder wenn sie für dau­ernd pro­fa­nen Zwe­cken zuge­führt wer­den. Die Pro­fa­nie­rung kann gesche­hen durch Dekret des zustän­di­gen Ordi­na­rius oder durch fak­ti­schen pro­fa­nen Gebrauch. Seit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil sind in Europa Hun­derte oder gar Tau­sende von Kir­chen dem Got­tes­dienst ent­zo­gen wor­den. Ihr Geschick ist die trau­rige Bestä­ti­gung einer kirch­li­chen Kata­stro­phe. Auch pro­fane Orte wer­den geseg­net, ohne dass sie dadurch zu hei­li­gen Orten gemacht wer­den. Das Haus oder die Woh­nun­gen im Haus sind die Stätte, in der sich die Bewoh­ner einen lan­gen Teil des Tages, ja des Lebens auf­hal­ten. Die­ser Ort bedarf daher des beson­de­ren Segens Got­tes. Hier sol­len Gesund­heit, Keusch­heit, sieg­rei­che Tugend, Demut, Güte, Sanft­mut, Erfül­lung des Geset­zes und Dank­bar­keit gegen Gott woh­nen, wie es der Text der Häu­ser­weihe am Feste der Erschei­nung des Herrn aus­sagt. Die Kir­che kennt hei­lige Sachen. Die hei­li­gen Sachen (res sacrae) die­nen unmit­tel­bar dem Got­tes­dienst und sind des­we­gen durch einen beson­de­ren Kul­t­akt (Kon­se­kra­tion oder Bene­dik­tion) von allen ande­ren Din­gen aus­ge­son­dert. Kon­se­kriert (oder bene­di­ziert) wer­den Kir­chen und Kapel­len, Kreuze, Altäre, Pyxis, Kelch und Patene, die lit­ur­gi­sche Klei­dung, der Taber­na­kel, die Mons­tranz, Weih­rauch­fass und Schel­len. Ohne dass sie zu hei­li­gen Sachen wer­den, seg­net die Kir­che viele andere Gegen­stände. Beson­ders aus­ge­baut wur­den die Weihe der Ker­zen, der Asche und der Palm­zweige. Ker­zen kön­nen jeder­zeit geweiht wer­den. Eine beson­ders fei­er­li­che Ker­zen­weihe geschieht an Mariae Licht­mess. Am Palm­sonn­tag wer­den Zweige von Pal­men oder ande­ren Gewäch­sen in Erin­ne­rung an die Hul­di­gung der Anhän­ger Jesu beim Ein­zug in Jeru­sa­lem geweiht. Die Gläu­bi­gen neh­men sie mit nach Hause und bewah­ren sie in ihren Woh­nun­gen als Unter­pfand gött­li­chen Segens auf. Am Ascher­mitt­woch wer­den Palm­zweige des Vor­jah­res ver­brannt. Ihre Asche wird geseg­net und für die Auf­le­gung auf die Gläu­bi­gen ver­wen­det. Am Fest des Apos­tels Johan­nes wird Wein geweiht. Die Weihe erin­nert an die wun­der­bare Erret­tung des Apos­tels, als ihm ver­gif­te­ter Wein gereicht wurde. Am Fest der Erschei­nung des Herrn wird Was­ser geweiht. Durch seine Taufe im Jor­dan hat der Herr das Ele­ment des Was­sers für alle Zei­ten geseg­net. Am Fest Mariae Auf­nahme in den Him­mel wer­den Kräu­ter und Blu­men geweiht. Die Gebete sol­len die Kräu­ter für Gesunde und Kranke, für Mensch und Vieh heil­sam machen. Vor Mahl­zei­ten wird der Tisch­se­gen erbe­ten: „Herr, segne uns und diese deine Gaben, die wir nun von dei­ner Güte emp­fan­gen wer­den.“ Tisch­ge­bete vor der Mahl­zeit sind so alt wie das Chris­ten­tum. Sie sind regel­mä­ßig mit einer Bitte um Segen ver­bun­den. Das Tisch­ge­bet regelt und adelt die Nah­rungs­auf­nahme und drängt das ani­ma­li­sche Genie­ßen zurück.

Der Christ führt alles, was ihm zum Leben not­wen­dig ist, auf Gott zurück. Nah­rung, Klei­dung und Woh­nung sind, wenn auch durch viele Zwi­schen­ur­sa­chen, Gott zu ver­dan­ken. In frü­he­ren Zei­ten machte der Haus­va­ter, bevor ein neuer Laib Brot ange­schnit­ten wurde, mit dem Mes­ser ein Kreuz über die­ser Gabe Got­tes. Die gewach­sene Mobi­li­tät der Bevöl­ke­rung macht die Benut­zung öffent­li­cher und pri­va­ter Ver­kehrs­mit­tel erfor­der­lich. Viele Ein­zel­per­so­nen und man­che Ver­kehrs­be­triebe erbit­ten vor der Inbe­trieb­nahme der Fahr­zeuge Got­tes Segen um glück­li­che Fahrt. Die Kir­che stellt eigene Texte für die Seg­nung von Ver­kehrs­mit­teln zur Ver­fü­gung. Jeder Mensch weiß, dass er in sei­nem Leben, sei­nem Befin­den und sei­nem Wir­ken vom Wet­ter abhän­gig ist. Die Saa­ten und die Früchte des Fel­des, aber ebenso der Wald und der Gar­ten bedür­fen des Son­nen­schein und des Regens. Der Mensch bangt vor Orka­nen und Gewit­tern, vor Hagel und Über­schwem­mung. Er weiß auch, dass die Beob­ach­tun­gen und Berech­nun­gen der Meteo­ro­lo­gen die phy­si­ka­li­schen und che­mi­schen Erschei­nun­gen und Vor­gänge der Atmo­sphäre erklä­ren und in gewis­sem Umfang vor­her­sa­gen kön­nen. Die Kennt­nis der meteo­ro­lo­gi­schen Ele­mente ändert nichts daran, dass Gott der Herr der Schöp­fung bleibt und seine Vor­se­hung das Welt­all und somit unsere Erde lenkt. Wir dür­fen ihn bit­ten um güns­tige Wit­te­rung und sol­len ihm dan­ken für die Ernte. Die­sem Zweck dient der Wet­ter­se­gen. Der Wet­ter­se­gen wurde ursprüng­lich nur fall­weise bei dro­hen­dem Gewit­ter gebe­tet, spä­ter regel­mä­ßig von Christi Him­mel­fahrt bis zum Qua­tem­ber­sams­tag im Sep­tem­ber, man­cher­orts von Kreu­z­auf­fin­dung bis Kreuzer­hö­hung (3. Mai bis 14. Sep­tem­ber). Der Wet­ter­se­gen fleht um eine reich­li­che Ernte, Früchte der Bäume und (in Wein­bau­ge­bie­ten) um eine geseg­nete Wein­lese. Er bit­tet um Abwen­dung von Scha­den durch Tro­cken­heit und Über­schwem­mung, durch Frost und Hagel. Der Segen wird mit einer Kreuz­par­ti­kel oder auch mit dem Aller­hei­ligs­ten gespen­det.

Wir kön­nen seg­nen, und wir sol­len seg­nen. Dabei darf nie ver­ges­sen wer­den, dass wir Bitt­stel­ler sind und Gott in der Ver­tei­lung sei­ner Gaben frei bleibt. An uns ist es, sich des Segens Got­tes wür­dig zu machen. In einem Psalm heißt es: „Wer reine Hände hat und lau­te­ren Her­zens ist, wer sei­nen Sinn nicht an Eit­les hängt, wer sei­nem Nach­barn nicht trü­ge­risch schwört, der wird geseg­net vom Herrn“ (Ps 23,4). Das also heißt wür­dig wer­den, den Segen Got­tes zu emp­fan­gen: Gott suchen, Gott fürch­ten, Gott die­nen rei­nen Her­zens und lau­te­ren Sin­nes. Wenn wir uns darum bemü­hen, wer­den wir Gott bit­ten kön­nen: Es segne uns der all­mäch­tige Gott, der Vater, der Sohn und der Hei­lige Geist.

Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9235 am: 08. Februar 2022, 22:03:59 »
Hl. Augustinus (354-430)
Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt 155,6 (Sermons, frz.-dt. trad. © Evangelizo)

„Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir“

„Das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2). […] Paulus sagt, dass das Gesetz des Mose gegeben wurde, um unsere Schwachheit aufzuzeigen, und nicht nur um sie aufzuzeigen, sondern um sie zu vergrößern und uns dadurch zu zwingen, den Arzt zu suchen […]: „Wo jedoch die Sünde übermächtig wurde, ist die Gnade übergroß geworden“ (vgl. Röm 3,20, 5,20). [...] Warum hat das erste Gesetz, das doch vom Finger Gottes geschrieben wurde (vgl. Ex 31,18), nicht diese so notwendige Gnadenhilfe gebracht? Weil es auf Tafeln von Stein geschrieben war und nicht auf Tafeln von Fleisch, welche unsere Herzen sind (2 Kor 3,3). […]

Der Heilige Geist ist es, der nicht auf Stein, sondern ins Herz schreibt. „Das Gesetz des Geistes und des Lebens“ (Röm 8,2), das in das Herz und nicht auf Stein geschrieben ist, dieses Gesetz des Geistes und des Lebens, das in Jesus Christus ist, in dem das Pascha in aller Wahrheit gefeiert worden ist (vgl. 1 Kor 5,7–8), hat euch vom Gesetz der Sünde und des Todes befreit. Wollt ihr einen Beweis für den klaren und deutlichen Unterschied, der das Alte Testament vom Neuen scheidet? […] So hört, was der Herr durch den Mund eines Propheten gesprochen hat […]: „Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz“ (Jer 31,33). Wenn also das Gesetz Gottes in dein Herz eingeschrieben ist, erzeugt es keine Angst [wie am Sinai], sondern breitet in deiner Seele eine geheime Süße aus.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9236 am: 09. Februar 2022, 06:29:13 »
Johannes Cassianus (um 360-435)
Klostergründer in Marseille
Von der geistlichen Wissenschaft, Kap. X.XIII; SC 54 (Conférences VIII–XVII, éd. du Cerf 1958, p. 195.202; ins Dt. trad. © Evangelizo)

Das gereinigte Gefäß unsres Herzens

Wenn ihr zu wahrer Erkenntnis der Heiligen Schrift kommen wollt, bemüht euch zuerst, eine unerschütterliche Demut des Herzens zu erlangen. Sie ist es, die euch nicht zu der Wissenschaft führt, die aufbläht, sondern zu jener, die erleuchtet, indem sie sich in Liebe verzehrt. Es ist unmöglich für eine Seele, die nicht rein ist, die Gabe geistlicher Erkenntnis zu erhalten. […]

Wer keine reine Seele hat, kann die geistliche Erkenntnis nicht erlangen, auch wenn er noch so fleißig liest. Einem stinkenden und verdorbenen Gefäß vertraut man kein edles Duftöl, keinen hervorragenden Honig und keinen kostbaren Likör an. Ein Gefäß, das von abstoßenden Gerüchen durchdrungen ist, wird leichter auch das köstlichste Duftöl verseuchen, als dass es selbst etwas Süßes oder Angenehmes davon annimmt. Denn das Reine wird schneller verdorben als das Verdorbene gereinigt wird. So ist es auch mit dem Gefäß unsres Herzens: Bevor es nicht von der ekelhaften Ansteckung der Laster gänzlich gereinigt ist, wird es nicht gewürdigt werden, den Wohlgeruch des Segens zu empfangen, von dem der Prophet spricht: „Das ist wie köstliches Salböl, das vom Kopf hinabfließt auf den Bart, auf Aarons Bart, das auf sein Gewand hinabfließt“ (Ps 133(132),2); noch wird es die geistliche Erkenntnis oder die Worte der Heiligen Schrift unbefleckt bewahren, „die süßer sind als Honig, als Honig aus Waben“ (vgl. Ps 19(18),11).

„Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzwidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? Was für ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar?“ (2 Kor 6,14–15).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9237 am: 10. Februar 2022, 18:43:23 »
Hl. Johannes vom Kreuz (1542-1591)
Karmelit, Kirchenlehrer
Gebet der liebenden Seele, in: Kleinere Schriften. Fünfter Band der sämtlichen Werke, München 1929, S. 117–118 (Übers.: P. Aloysius ab Immac. Conceptione)

Begnüge dich nicht mit den Brosamen!

Herr, mein Gott, mein Geliebter, wenn du immer noch meiner Sünden gedenkst und dich weigerst, meine Bitte zu erhören, so geschehe hierin dein Wille. Das ist mein einziger Wunsch. Erzeige mir deine Güte und Barmherzigkeit, und meine Sünden offenbaren, was du bist. Und wenn du, um meinen Bitten Erhörung zu gewähren, auf meine Werke wartest, so gewähre dieselben und wirke sie in mir, indem du als Sühne die Leiden annimmst, die ich auf mich zu nehmen bereit bin. Wartest du aber auf meine Werke nicht, auf was rechnest du dann, mein barmherzigster Herr? Warum zögerst du? Wenn ich mich zuletzt doch nur auf deine Gnade und Barmherzigkeit verlassen muss, um die ich dich durch die Verdienste deines Sohnes bitte, so nimm deinem Willen gemäß mein schwaches Können an und gewähre mir dieses Gut, da dies auch deinem Willen entspricht.

Wer ist imstande, o mein Gott, sich von den armseligen Wegen und Weisen, dich zu lieben, frei zu machen, wenn du ihn nicht selbst zu dir erhebst in der Reinheit der Liebe? Wie könnte sich der Mensch, erzeugt und geboren in Armseligkeit, zu dir erheben, wenn du, o Herr, ihn nicht an dich ziehen würdest durch die Hand, die ihn erschaffen? Du wirst mir, o mein Gott, nicht das entziehen, was du mir in deinem eingeborenen Sohne gegeben, in dem du mir alles geschenkt hast, was ich verlange; und deshalb darf ich mich auf deine Ankunft freuen, wenn ich auf dich hoffe.

Wie magst du noch länger zuwarten, meine Seele? Kannst du denn nicht von diesem Augenblicke an Gott lieben von ganzem Herzen? […] Halte dich nicht für klein und begnüge dich nicht mit den Brosamen, die vom Tische deines Vaters fallen; steh auf von deiner Niedrigkeit und rühme dich deiner Herrlichkeit, verbirg dich in ihr, und du wirst alles besitzen, was dein Herz begehrt!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9238 am: 11. Februar 2022, 21:30:47 »
Hl. Augustinus (354-430)
Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt über die Psalmen 103(102), 5−6 (Discours sur les psaumes, frz-dt. trad. © Evangelizo)

„Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren“ (Mk 7,33)

„Gott heilt all deine Gebrechen“ (vgl. Ps 103(102),3). All deine Gebrechen werden geheilt, fürchte dich nicht. Du wirst sagen, dass sie groß sind; aber der Arzt ist größer. Für einen allmächtigen Arzt gibt es keine unheilbare Krankheit. Lass dich einfach behandeln, wehre seine Hand nicht ab. Er weiß, was er zu tun hat. Freue dich nicht nur dann, wenn er sanft mit dir umgeht, sondern halte ihn auch aus, wenn er schneidet. Nimm den Behandlungsschmerz an und denk daran, dass er dir die Gesundheit wiedergeben will.
 
Bedenkt doch, meine Brüder, was die Menschen in ihren körperlichen Krankheiten alles aushalten, um ihr Leben auch nur um einige Tage zu verlängern […]. Du aber, du leidest wenigstens nicht um eines zweifelhaften Ergebnisses willen: Derjenige, der dir Gesundheit versprochen hat, kann sich nicht irren. Warum irren sich Ärzte manchmal? Weil sie den Körper, den sie behandeln, nicht geschaffen haben. Gott aber hat deinen Körper geschaffen und deine Seele. Er kann das, was er geschaffen hat, neu schaffen; er kann das, was er gebildet hat, neu bilden. Du brauchst dich nur seinen Arzthänden zu überlassen. […] Ertrage also seine Hände, o Seele, die du ihn „lobst und nicht vergisst, was er dir Gutes getan hat: Er heilt all deine Gebrechen“ (vgl. Ps 103(102),2−3).

Er, der dich so geschaffen hatte, dass du niemals krank geworden wärest, wenn du nur seinen Weisungen hättest folgen wollen: Sollte er dich nicht heilen? Er, der die Engel gemacht hat, und der dich, wenn er dich neu schafft, den Engeln gleich macht, sollte er dich nicht heilen? Er, der Himmel und Erde gemacht hat, sollte er dich nicht heilen, nachdem er dich nach seinem Bild geschaffen hat? (vgl. Gen 1,26). Er wird dich heilen, aber du musst zustimmen, dass du geheilt werden willst. Er heilt jeden Kranken ganz und gar, aber er heilt ihn nicht gegen dessen Willen. […] Deine Gesundheit ist Christus.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9239 am: 11. Februar 2022, 21:35:35 »
 ;fdd25

(Die Vorbereitung)

Botschaft Nr. 1335

2. Januar 2022 – Priester, Lehrer, Eltern, Ärzte, Sanitäter und Politiker!

Jesus: Mein Kind. Es ist wichtig, dass Meine Kinder der Restarmee bereit bleiben. Ihr müsst stets wachsam sein, denn die Elite hat Böses vor. Wenn ihr denkt, wenn ihr seht, dass alles leichter wird, dann wisst, dass dem nicht so ist. Es ist eine große Farce, um euch leichter in die Knie zu zwingen, das heißt, geliebte Kinder, die ihr seid, wird das nur geschehen können, wenn ihr nicht wachsam und bereit bleibt!

Schaut hinter die Kulissen und zählt eins und eins zusammen: Der Teufel hat sich eurer Welt bemächtigt, doch kann er nur so viel Übel anrichten, wie ihr bereit seid, anzunehmen!

Durch euer Gebet stellt ihr euch gegen die bösen Pläne der Elite! Durch euer "Nein es reicht!", stellt ihr euch gegen diese bösen Machenschaften! Durch euer aller Aufstehen in Friedsamkeit und Gebet, kann der Teufel seine bösen Ziele nicht umsetzen! So betet und seid bereit für Mich, für euren Erlöser, der Ich wiederkomme, alle die zu erlösen, die Mir wahrhaft, ehrlich und aufrichtig treu, ergeben und hingegeben sind.

Und ihr, Meine geliebten Priester, was erlaubt ihr euch?! Seht ihr nicht, wie ihr Mein Wort verfälscht! Seht ihr nicht, wie sich der Teufel in Meine Heilige Kirche eingeschlichen hat? Seht ihr nicht, dass die Elite schon lange über euch bestimmt, wenn und weil ihr des Bösen Wort annehmt?

Kinder, seid gewarnt, denn ihr seid es, die am meisten leiden werden, wenn ihr Mich verleumdet! Erkennt das böse und falsche Spiel Dessen, der sich auf den Thron setzt, und folgt nicht seinem gottlosen und gotteslästernden Wort! Ihr seid geweihte Diener Meiner, doch so viele von euch haben sich Mir abgewandt. Eure Strafe wird groß sein, am Tag der großen Freude, denn für euch wird sie weder freudvoll noch erfüllend sein! Ihr werdet nicht von Mir erlöst werden, wenn ihr nicht jetzt erwacht und diesem bösen Spiel ein Ende bereitet!

Jeder, der sich über andere stellt und sie durch Worte, durch Taten zu etwas bringt, was nicht richtig ist, wird sich vor Mir und Meinem Vater verantworten müssen. Jeder! Also seid gewarnt ihr Priester, die ihr euch gegen Mich stellt, ihr Lehrer, die ihr eure Schüler den Zwängen des Bösen aussetzt, ihr Ärzte, Sanitäter, ihr Politiker, die ihr den Menschen Schaden zufügt anstatt euch um sie zu sorgen! Ihr Eltern und Großeltern, die ihr euren Kindern Gift gebt, alle werdet ihr euch verantworten müssen!

Noch habt ihr die Chance, euren Schaden wieder gutzumachen, das heißt: ihr müsst umkehren und Buße tun! Ihr müsst beten und sühnen, denn das, was ihr euren Mitmenschen bereits angetan habt, wird schwer auf eurer Seele lasten, wenn ihr euch nicht bekehrt und für euren (den) Schaden, den ihr anderen zugefügt habt, Genugtuung leistet!

Wer diese Chance nicht annimmt, wer sie vertut und sie ablaufen lässt, dem sei gesagt: Am Tage der Gerechtigkeit werde Ich als gerechter Richter vor euch stehen. Ihr werdet nicht mitgenommen werden in Mein Neues Königreich, auch werdet ihr das Himmelreich nicht erlangen, wenn ihr hartherzig und stur bleibt! Wer nicht umkehrt, wer nicht büßt und bereut und sühnt und für alle seine schändlichen Taten – bewusste oder unbewusste – Genugtuung leistet und zu Mir und zum Vater um Verzeihung fleht, wird den Weg in die Verdammnis gehen. Ihr befindet euch bereits auf ihm, doch kennt ihr das Ende nicht. Würdet ihr es kennen, wäret ihr bereits umgekehrt!

Meine Liebe ist groß, und sie ist unendlich. Ich vergebe jegliche Sünde, die ihr aufrichtigen und reuigen Herzens vor Mich bringt, doch verbleibt euch nicht mehr viel Zeit, geliebte Kinder, die ihr seid.

Priester, Lehrer, Eltern: Führt 'eure' Kinder zu Mir, zu eurem und ihrem Jesus, denn nur Ich Bin der Weg!

Ärzte, Sanitäter und Politiker: Erwacht, wenn ihr wirklich meint, ihr würdet Gutes tun und kehrt um, denn ihr treibt die Menschen in den Tod!

Die, die sich dem Teufel verschrieben haben, euch sei gesagt: all euer Geld, euer irdischer Reichtum, euer Luxus, etc. werden euch genommen sein, und ihr werdet den Trug und Schein, für den ihr euch und euer Leben verschwendet habt, erkennen. Ihr glaubt die Größten zu sein, doch eure Strafe wird groß und unbarmherzig sein! Es wird kein Entkommen für euch geben, und all die Versprechen, die ihr habt, werden euch genommen sein. Der Teufel hält niemals sein Wort, es ist alles nur Trug und Schein und Lüge. Doch habt ihr euch an ihn verkauft und wollt die Wahrheit nicht erkennen. Ihr werdet sie erkennen, doch dann ist es zu spät.

So rufe Ich euch auf, alle Kinder der Erde: Kehrt um und findet den Weg zu Mir, zu eurem Jesus, denn nur durch Mich werdet ihr das Ewige Leben in Herrlichkeit erreichen, nur durch Mich, geliebte Kinder, die ihr seid. So kehrt nun um, bevor es zu spät für euch ist.

Ich liebe euch sehr. Euer Jesus. Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW

Stats