Autor Thema: Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios  (Gelesen 889075 mal)

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« Antwort #1096 am: 04. Oktober 2016, 08:55:32 »
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13. Demut und Selbstschätzung




1. Es gibt keinen besseren Maßstab für unsere Demut, als die Meinung, die wir uns von andern bilden im Vergleich zu uns selbst. Wenn wir eine Liste von tugendhaften Menschen aufstellen wollten, welchen Platz würden wir uns selbst einräumen? Der wahrhaft Demütige wird sich nicht nur auf den letzten setzen, sondern überdies anerkennen, daß zwischen ihm und den übrigen noch ein gewaltiger Abstand ist. Der heilige Dominikus pflegte sich im Geiste unter die niedrigsten Sünder zu stellen. St. Paulus nannte sich ebenfalls den geringsten der Brüder. Wie denke ich von mir selbst? Halte ich mich für den Armseligsten der Menschen?

2. Welches ist denn der Grund zu dieser Annahme? Denn Unmögliches kann man doch nicht von uns erwarten, und ich kann mich nicht für den niedrigsten Sünder halten, wenn ich es nicht wirklich bin.
Nun - möglich ist's ja, daß ich vor größeren Sünden hüte. Trotzdem kann ich mich in Wahrheit für den ärmsten Sünder halten. Wenn ich an die vielen Gnaden denke, die Gott mir gegeben hat, so muß ich bekennen, daß - wenn er sie andern gegeben hätte, sie einen besseren Gebrauch davon gemacht haben würden. Worin ich sie übertreffe, das ist das größere Maß an Gnaden. Demütige dich wegen des häufigen Mißbrauchs, und gelobe Besserung!

3. Aber gesetzt auch, wir hätten gar nicht gesündigt, so würden wir doch Grund haben, uns unter alle zu erniedrigen. Denn wem hätten wir es allein zu danken, daß wir vor der Sünde bewahrt blieben? Ihm, vor Dem wir nichts sind als Staub und Asche, vor Dem wir aber - mit Sünden bedeckt - geringer sind als das, ein Schandfleck der Schöpfung, geringer als der Wurm, der sich wenigstens nicht gegen seinen Schöpfer empört.

entnommen aus: Die Schule der Demut, R. F. Clarke SJ, Imprimatur Münster, 27. Februar 1900
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« Antwort #1097 am: 05. Oktober 2016, 07:55:49 »
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12.  Demut und voreiliges Handeln


1. Zu voreiligem, unüberlegtem Handeln treibt die Natur, nicht die Gnade. Ein edler Mensch handelt aus edlen Beweggründen, ein Selbstsüchtiger läßt sich von jedem Eindruck bewegen, der seinem Interesse zu dienen scheint. Handlungen, die aus Übereilung hervorgehen, sind meistens nichtig in den Augen Gottes und verdienen keine himmlische Belohnung. Frage dich also: Lasse ich mich von augenblicklichen Eingebungen bestimmen, und wozu lasse ich mich dadurch führen?

2. Was hat dieses aber mit der Demut zu tun? Recht viel. Nach augenblicklichen Eindrücken zu handeln, geht aus der Wurzel des Stolzes hervor; der Demütige vermeidet es mit der größten Sorgfalt. Beim vorschnellen Handeln sieht man zu leicht nur auf sich selbst, auf seine eigene Befriedigung mehr, als auf die Ehre Gottes, die mich doch allein bei allem leiten soll. Sei es also, daß die Eindrücke, die mich leiten, an und für sich gut sind, so sollte ich doch nicht versäumen, erst mein Herz zu Gott zu erheben, um dadurch jede Handlung, auch die an und für sich gleichgültigste, besonders zu heiligen.

3. Wie gefährlich ist es auch, sich von augenblicklichen Eingebungen leiten zu lassen! Wie oft habe ich schon bittere Ursache gehabt, Handlungen zu bedauern, die daraus hervorgingen! wie oft wäre es besser gewesen, ehe ich sprach oder handelte, zu überlegen! Doch ich konnte dem Drange, meinen augenblicklichen Eindrücken zu folgen, nicht widerstehen. Nicht ließ ich mich zurückhalten durch die innere Stimme, die mir sagte, daß ich im Begriffe stehe, unvollkommen, unüberlegt, ja sogar sündhaft zu handeln! Wie viele unnütze Worte, törichte Handlungen, ja wie viele Sünden gingen daraus hervor! Möchte ich also lernen, vor jeder Handlung demütig mit Gott zu Rate zu gehen und meine volle Abhängigkeit von ihm anzuerkennen!


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« Antwort #1098 am: 06. Oktober 2016, 07:55:59 »
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11. Demut und Neugierde


1. Oberflächlich betrachtet, scheint die Neugierde mit Mangel an Demut nichts zu tun zu haben; treten wir der Sache aber etwas näher, so werden wir finden, daß Neugierde der Demut sehr entgegen ist. Die sich um alles kümmern, was sie nichts angeht, haben in der Tat den Geist wahrer Demut noch nicht erlangt. Ist es doch der sanften, friedlichen Natur des Demütigen so fern, sich stets um das Tun und Lassen seiner Mitmenschen ohne guten Grund zu kümmern; denn solches führt zum Kritisieren, zum vorschnellen, freventlichen Urteilen, zur Unzufriedenheit mit sich und andern; es macht den Geist zerstreut und hält ihn durch eine ungesunde, nutzlose Beschäftigung ab von wahrer Pflichterfüllung.

2. Neugierde ist nicht zu verwechseln mit Wißbegierde; dies darf sich aber nur erstrecken auf Dinge, die uns im Guten weiter bringen. Was aber geht uns sonst das Tun und Lassen unseres Nächsten an? Wir sagen vielleicht unser Einfluß auf denselben würde erhöht. Leider ist's kein guter Einfluß, den wir dadurch ausüben. Wohl mögen wir uns mit einem Schein von Wichtigkeit und Überlegenheit umgeben, uns einzubilden, von andern deswegen geachtet zu werden; allein, es ist dies unserer Demut sehr gefährlich und entfremdet uns überdies die andern, macht uns mißliebig und gefürchtet.

3. Neugierde geht sehr oft aus Stolz hervor. Als Eva sich in stolze, auflehnende Gedanken gegen Gott eingelassen hatte, regte sich in ihr der Wunsch, etwas zu wissen, was Gott verboten hatte. Die Neugierde ist nicht selten eine Brücke zwischen dem Stolz und andern Sünden, übeln Nachreden, Lügen und Verleumdung, besonders aber führt sie zu Sünden gegen den Glauben und die heilige Reinheit. Prüfe dich, ob nicht auch du eitle Neugierde in dir zu ertöten hast!


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« Antwort #1099 am: 07. Oktober 2016, 07:54:11 »
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10. Demut und Kritik


1. Die sucht des Kritisierens ist der Demut sehr gefährlich. Wer gern kritisiert, setzt sich leicht selbst über die Person, oder doch seine Handlungen über diejenigen, die er kritisiert. Er sieht auf sie herab, maßt sich ein besseres Urteil an. Das alles ist aber dem Geiste der Demut sehr zuwider. Wie schön wäre es, wenn wir es uns zur Gewohnheit machten, andere zu loben, wo wir nur eben können, da aber, wo dieses eben nicht möglich ist, zu schweigen oder zu entschuldigen.

2. Ungerechtes oder bitteres Kritisieren ist oft ein Zeichen maßlosen Stolzes. Es mag ja so manches, was wir an andern auszusetzen haben, noch so tadelnswert sein, wir dürfen doch niemals bitter oder kränkend werden; das ist nie zu entschuldigen. Und gewiß ist es, daß wer leicht und scharf urteilt, oft dazu kommt, falsch und ungerecht zu urteilen, während der wahrhaft Demütige stets geneigt ist, die Charaktere, sowie die Handlungen anderer milde zu beurteilen.

3. Und doch wie verbreitet ist die Gewohnheit des Kritisierens! Wie manche, die sich für gute Christen halten, ziehen gegen ihren Nächsten mit einer Lieblosigkeit zu Felde, wie es dem Geiste der Kirche und ihrer Heiligen wahrlich nicht entspricht. Der wahrhaft fromme Christ ist sanftmütig in seinen Reden und Urteilen und sucht das Vorbild Seines göttlichen Meisters nachzuahmen, der zur Ehebrecherin gesagt hat: "Ich will dich nicht verurteilen." Prüfe dich, ob du frei bist von dem Fehler des freventlichen Urteilens, und versprich Besserung!


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« Antwort #1100 am: 08. Oktober 2016, 09:45:41 »
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9. Demut in der Unterhaltung

1. Unser Herr sagt uns, daß wir von jedem unnützen Wort Rechenschaft geben müssen. Nun offenbart es sich aber gewöhnlich in unseren Reden, ob wir demütig oder stolz sind. Der Stolze strebt danach, den Ton in der Unterhaltung anzugeben, das erste Wort zu führen - der Demütige ist zufrieden, in den Hintergrund gestellt zu werden! Der Stolze wird beleidigt, wenn man ihm nicht zuhört; der DEmütige nimmt es ruhig hin als eine Demütigung, die er, als von Gottes Hand kommend, willkommen heißt. Zeige ich nun in der Unterhaltung, daß ich vom Geiste des Stolzes oder der Demut beseelt bin?

2. In den Gesprächen des Stolzen offenbart sich gewöhnlich viel Eigenlob und Selbstgefälligkeit. Er spricht meistens von sich, was er gesagt und getan hat, und das alles in einem Tone der Selbstzufriedenheit, die er mehr oder weniger verschleiert. Der Demütige dagegen scheint sich selbst zu vergessen, er denkt nur an das, was seine Zuhörer interessieren könnte - und alles dieses weil er um Gottes willen andere unterhalten und erfreuen will. Übe und pflege diese Demut in der Unterhaltung; es wird dich bei Gott und den Menschen beliebt machen!

3. Besonders aber können wir den Unterschied zwischen Stolz und Demut wahrnehmen, wenn wir auf Widerspruch stoßen. Da sieht man hier die Sanftmut des Demütigen, da den Unwillen des Stolzes, die Geduld des einen, die eitlen Bemühungen des andern, sich Recht zu verschaffen. Als schönstes Vorbild dient uns die vollkommene Demut der Gottesmutter zu Kana. Bei der anscheinend harten Antwort ihres Sohnes sprach sie kein Wort der Selbstrechtfertigung, empfahl aber den Dienern an, ihrem Sohne unverzüglichen Gehorsam zu leisten.

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« Antwort #1101 am: 09. Oktober 2016, 09:35:22 »
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8. Wie erlange ich die wahre Demut?

Die Tugend der Demut wird nicht ohne viel Kampf und Mühe erworben. Jedes Adamskind birgt die Wurzel des Stolzes in seiner Seele. Nur durch langen, anhaltenden Kampf können wir zur wahren Demut gelangen. Welches sind nun die geeigneten Mittel, die wir anwenden müssen zur Erwerbung dieser Tugend?

1. Zunächst müssen wir uns häufig in der Demut üben. Und dies darf nicht nur darin bestehen, daß wir vor dem allmächtigen Gott unsere Niedrigkeit und Unwürdigkeit bekennen und uns im Hinblick auf unsere Sündhaftigkeit tief verdemütigen, - nein, wir müssen uns auch unsern Mitmenschen gegenüber verdemütigen, Beleidigungen geduldig hinnehmen, Widersprüche sanft ertragen, Enttäuschungen und Zurücksetzungen ohne klagen tragen. Dies muß eine beständige Übung sein, und wir dürfen uns nicht einbilden, Fortschritte in der Demut zu machen, wenn wir diese Mittel nicht beharrlich anwenden.

2. Wir müssen vor allem auch um Demut beten. Keine Tugend wird uns ohne das Gebet zuteil, am wenigsten aber die Demut, da diese unserer Natur so hart ankommt und nur durch den besonderen Beistand Gottes erlangt wird. Zudem ist das Gebet ja auch die Anerkennung unserer Abhängigkeit von Gott, und die Demut besteht ja in nichts anderem, als diese Abhängigkeit anzuerkennen.

3. Es wird aber nicht viel nutzen um Demut zu beten, wenn wir dabei nicht Gott besonders um die Mittel anflehen, diese Tugend unserem Herzen einzupflanzen. Wir müssen Gott aus tiefstem Herzen bitten, uns nicht zu schonen, sofern wir die Demut nicht anders als durch Leiden erlangen. Wir müssen uns ganz in Seine Hände geben und sprechen: "O Herr, mache mich um jeden Preis demütig!"

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« Antwort #1102 am: 10. Oktober 2016, 07:59:56 »
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7. Mittel zur Erlangung der Demut


1. Um in uns den Geist der Demut zu begründen, müssen wir nicht nur rückwärts, sondern auch vorwärts blicken. Wie viel Grund haben wir, uns zu verdemütigen, wenn wir daran denken, daß wir uns einst vor dem Richterstuhl Gottes zu verantworten haben! Wie kann ich, mit so manchen Sünden beladen, es wagen, vor Sein Angesicht zu treten, das die geheimsten Falten meines Herzens durch schaut, vor dem nichts verborgen bleibt? Wie kann ich vor jenem Gott erscheinen, der Zeuge gewesen ist von so manchen Taten, die den Augen der Welt verborgen geblieben, von so vielen bösen Gedanken, die nie ans Tageslicht getreten sind? Ja, wahrlich, wenn ich an den Tag des Gerichts denke, habe ich allen Grund mich zu verdemütigen.

2. Nichts wird mich dann so beschämen, als mein Stolz. Nichts wird so das Angesicht meines Richters im Zorn von mir abwenden. Wenn Gott den Stolzen widersteht, wie kann ich dann jenem Tage ohne Furcht und Zittern entgegensehen? St. Theresia sagt, daß, so oft sie gewürdigt worden, ihren Herrn in einer Vision zu schauen, ihr erster Gedanke gewesen sei, wie schrecklich es sein werde, Seinen Zorn auf sich geladen zu haben. Unfehlbar wird sich aber derselbe gegen mich entladen, wenn ich nicht Demut lerne. O Gott, mache mich um jeden Preis demütig.

3. Welches wird aber die Strafe für den Stolz sein, wenn er bis zu schwerer Sünde ging? Das Feuer der Hölle, das dem Teufel und seinen Engeln einzig und allein des Stolzes wegen bereitet wurde. Und niemand wird so gefoltert werden als der Stolze, nicht der Unmäßige, nicht der Unreine und Wollüstling sofern ihre Schlechtigkeiten nicht mit Stolz vermischt werden. O mein Gott, wenn nichts anderes imstande ist, mich wahrhaft demütig zu machen, dann verleihe, daß wenigstens der Gedanke an die Hölle, die den Stolzen bereitet ist, jenes in Deinen Augen so verabscheuungswürdige Laster in mir ertöte!



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« Antwort #1103 am: 11. Oktober 2016, 08:02:23 »
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6. Worin die Demut besteht

1. Die Demut ist die Anerkennung unseres eigenen Nichts vor dem allmächtigen Gott. Der heilige Bernhard bezeichnet sie als die Tugend, wodurch der Mensch bei vollkommener Kenntnis seiner selbst niedrig in seinen eigenen Augend wird, und der heilige thomas spricht von ihr als von einer tugend, wodurch der Mensch, indem er seine eigenen Fehler erkennt, sich als den niedrigsten der Menschen ansieht. Denke hierüber nach und prüfe dich, ob du wahrhaft demütig bist.

2. Es genügt aber nicht, seine eigene Niedrigkeit zu kennen und sich als nichts zu betrachten, sondern diese Erkenntnis muß uns auch zufrieden machen. Die Demut ist nicht vollkommen, ehe unser stolzes Selbst so unterdrückt ist, daß wir wünschen, unseren Fehlern gemäß behandelt zu werden. Wenn wir aufrichtig sagen können, daß wir weder in unseren Gedanken, noch in unseren Worten und Werken in verkehrter Selbstsucht auf unseren eigenen Vorteil, unser eigenes Interesse sehen, sondern vor allem die ehre Gottes durch die Erfüllung Seines Willens im auge haben, dann mögen wir anfangen, Gott zu danken, daß wir auf dem Wege der Demut sind.

3. Ist dieses wrklich der Fall, so werden wir uns selbst nicht nur als niedrig ansehen, sondern auch wünschen, demgemäß behandelt zu werden. Nicht dürfen wir davor zurückschrecken, in den Augen der Menschen verdemütigt zu werden, sollen vielmehr die Verdemütigungen zunächst dulden, dann lieben und anerkennen, daß wir nichts anderes verdient haben. Dieses ist hart für die menschliche Natur, aber alle können es erreichen mit der Gnade Gottes. Eine so hohe Demut wird uns nicht auf einmal zuteil werden, doch dürfen wir hoffen, dsie durch beharrlichen Kampf endlich zu erlangen. Habe ich dieses Bestreben? Wünsche ich die Demut mir anzueignen? Nehme ich Demütigungen geduldig an, oder sträube ich mich und klage ich, wenn sie mich treffen?

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