Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578303 mal)

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Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #2232 am: 05. September 2015, 07:43:41 »
Morgenröte - Botschaften

118. Papst Benedikt - Kirche

Aschermittwoch, 13. Februar 2013; № 118
Frage an Jesus über den Rücktritt des Papstes?!

(Anmerkung: Die hinzugefügten Kommentierungen sind immer nur ein menschliches Verstehen und Denken als eine Anregung für den Leser. Aber jeder erbitte selbst den Heiligen Geist, um Weisheit und Verständnis zu erlangen.)

Jesus spricht:
Man hat ihm zugesetzt!

… Nun, meine Tochter. Nun, mein Sohn.
Man hat an seinem Stuhl gesägt, wie Ich es euch schon oft sagte.

Mein Kind!
Man will vieles verändern! Man wollte vieles verändern!
Man hat schon vieles verändert!
Man wird alles, alles verändern wollen, was Ich gab – durch Meine Worte der Liebe!
(Jesus weint. Seine Tränen fallen auf Sein Gewand, während Er diese Dinge zeigt.)

1. Jesus zeigt eine Wiege – sie ist leer.
Dann werden es immer mehr Wiegen.
Kinder weinen! Doch es liegen keine Kinder in den Wiegen.
(Anmerkung: Geburtenkontrolle, sogen. Pille, „Pille danach“, Abtreibung … ich (wir machen uns solche Gedanken.)

2. Jesus zeigt zwei Eheringe die ineinander verschmelzen.
Dann gehen die Ringe auseinander. Die Ringe werden zu Stacheln.
(Anmerkung: Scheidung.)

3. Jesus zeigt Tabletten die in einem Tablettenröhrchen sind.
Darauf ist ein Totenkopf.
(Anmerkung: Selbsttötung, Euthanasie.)

4. Jesus zeigt einen Altar. Menschen räumen alles ab.
Altardecke – Kerzen – Buch mit Buchhalter – Kelch –
goldene Schale – Patene – Kreuz.
Menschen legen andere Gegenstände auf den Altar.
(Anmerkung: Verflachung des Eucharistie-Verständnisses.)

5. Jesus zeigt, wie Menschen das Weihwasser
und das Taufbecken aus der Kirche tragen.
(Anmerkung: Abschaffung verschiedener Sakramentalien …?)

6. Jesus zeigt, wie geweihte Personen in die Kirche gehen. Ihre Taschen sind leer.
Jetzt sind noch bei einigen, zu wenigen, das Herz und die Taschen voll.
Es sind nur noch weniger als ein Drittel der Gottgeweihten.
(Anmerkung: Großer Glaubensverlust bei Priestern und Ordensleuten.)

7. Jesus zeigt, wie man die Gewänder der Priester, Bischöfe und Kardinäle austauscht.
Sie werden weggetragen. In Schränke gelegt – abgeschlossen. Die Schlüssel wirft man weg.
(Anmerkung: Zweifel am geweihten Priestertum, protestantisches Amtsverständnis.)

8. Jesus zeigt Papst Benedikt. Er geht die Treppen hoch. Es sind goldene Treppen.
Ganz oben steht Jesus am goldenen Tore.
Die meisten Gottgeweihten aber steigen die Treppe hinunter.
(Anmerkung: Kleriker haben dem Papst und seiner Lehre den Rücken gekehrt.)

9. Jesus zeigt das Herz von Papst Benedikt.
Die rechte Seite ist voller Blut.
Die linke Seite seines Herzens ist voller Tränen.
(Anmerkung: das geistliche Martyrium von Papst Benedikt XVI.; Botschaft der Muttergottes in Fatima: „Der Papst wird viel leiden“.)

Etwas später.
Das Herz Jesu öffnet sich!
Strahlen fallen vom Herzen Jesu in das Herz von Papst Benedikt!
Und von seinem Herzen – in das Herz der Mutter Gottes!

(Jesus weint jetzt nicht mehr. Er ist aber sehr traurig.)

Jesus spricht:
Seine Zeit (die von Papst Benedikt) war begrenzt – aber nicht zu Ende!
Doch man wollte ihn nicht!
Man setzte ihm so zu,
dass seine Nacht, seine Ruhe, nur noch ein Martyrium war!

…. Der Triumph Satans ist noch nicht vollendet.

Was aufgebaut wurde – wird mühselig gehalten.
(Jesus zeigt Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI.)

Jesus zeigt einen großen Felsen.
Menschen stehen außen herum und sie haben Steinschleudern in ihren Händen.
Sie zielen auf den Felsen.
In der ersten Reihe sind es Gottgeweihte, die Steine werfen, dann andere Menschen.
Vom Felsen fallen viele Stücke herunter.

Frage: Was bedeutete der Blitz im Petersdom?

Jesus spricht:
Es ist wie der Vorhang, der in zwei Teile riss!
(Anmerkung: Bei der Kreuzigung Jesu riss der Vorhang im Tempel entzwei.)

Jesus hat die Erdkugel in Seinen Händen.
Darüber ist ein großer Vorhang.
Der Vorhang zerreißt in der Mitte in zwei Teile.

Jesus zeigt viele Kirchen, die leer sind.
Dann gehen viele Menschen hinein.
Und trotzdem sind die Kirchen leer.
(Anmerkung: Kirche ohne Geist und Inhalt, die Menschen erfahren nur innere Leere, Kirche reißt entzwei.)

… Jesus spricht:
Mein Kind!
Diese Zeit – mit eurem Papst Benedikt – war eine sehr große Gnadenzeit für die Menschheit!
Sie sind aber nicht eingegangen auf die Wahrheit,
die aus dem Munde Meines treuen Dieners, Papst Benedikt, entströmte!

Jesus zeigt ein Schiff.
Ein schönes, leuchtendes Schiff (die Kirche), mit einem sehr großen Mast.
Menschen sägen am Mast.
Papst Benedikt hält den Mast und setzt noch neue Holzstücke auf den Mast.
Menschen versuchen trotzdem den Mast abzusägen.
Es sind vor allem Gottgeweihte, die sägen.
Und andere Menschen helfen mit.

Jesus zeigt die Bibel. Das Gesicht von Papst Benedikt ist in den Seiten.
Bis zur Seite, bevor die Worte über die Apokalypse kommen.
Ab diesem Abschnitt strahlt das Gesicht vom Papst hindurch.
Bis zur letzen Seite.


Jesus spricht:
Es kann schneller die Zeit kommen, als der Wind das Blatt fort trägt.
Da Ich sage: Nun ist es genug!

Jesus zeigt, wie sich die Welt wandelt: In manchen Gebieten, in denen jetzt noch kaltes Klima herrscht, wird es warm werden. In Gebieten mit jetzt warmem Klima, wird es kalt werden. Er zeigt Erdbeben und verschiedene Naturkatastrophen.
Er zeigt Länder, in denen Hunger, Aufstand, Krieg und Elend kommen werden. Den Menschen wird diese Zeit sehr lange vorkommen.

Aber Jesus verkürzt die Zeit!
Jesus zeigt, dass ER diese schwere Zeitspanne kürzen kann, wenn wir darum bitten.

Gott Vater, Jesus und der Hl. Geist haben auch mit der Gottesmutter und dem hl. Josef viele Gruppen der inneren Erneuerung, der geistlichen Vertiefung, der spirituellen Führung und des Gebetes ins Leben gerufen. Das wird jetzt ihre Zeit, die Menschen in der Welt zu trösten und Halt zu geben.

Alles, was Angst macht, ist nicht von Gott Vater!
Ihre Aufgabe ist Menschen zu ermahnen mit dem Geist der Liebe. Des Vaters Worte sind nur Liebe. ER hat es nicht nötig im Schweinetrog (viele sensationelle Botschaften, Spekulationen und Mutmaßungen) zu wühlen. Er zieht aus dem goldenen Korb Blumen – es ist Sein Buch. (Siehe Mt 13,52: Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Reichs der Himmel geworden ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorbringt.)

Gott Vater spricht:
Ich spreche mahnend mit Meiner ganzen Liebe, mit Meiner ganzen Vaterliebe, mahnend, bittend und flehend mit göttlichen Worten, die jeder versteht.
Man holt die Blumen aus dem Korb und legt Stacheln dazu. Glaubt ihr, dass Ich so schenke? Ich lege euch Blumen hin und eine bittende Ermahnung. Sie kommen direkt aus Meinem Herzen. Nicht aus dem Schweinetrog.
Bleibt in Meiner Liebe. Haltet euch fest an Meinen Worten der Wahrheit. Sie stützen euch. Glaube, Hoffnung, Liebe: Dies ist es, was ich in die Welt rufe mit mahnendem Finger, um die Menschen zur Umkehr zu bewegen. Meine Worte sollen euch frei machen, eurem getrübten Blick, klare Sicht verschaffen.
Ich mahne und ermahne euch die Liebe zu leben. Weil Ich, euer Vater, euch liebe. Prophetische Worte sollen ermahnen und euch zur Umkehr bewegen, euch stärken und trösten. Ich bin es, euer Vater im Himmel, der zu euch spricht.
So ist Meine Sprache: Die Sprache der Liebe, die ermahnt und euch befreit. Versteht ihr?

Gott zeigt Schubladen. Jeder ist an seinem Schreibtisch. Jeder soll prüfen was auf den Tisch gelegt wird. Wenn es schlecht ist, soll man es wegwerfen (sensationelle Botschaften, Spekulationen und Mutmaßungen). Zuviel auf dem Schreibtisch lässt die Schulblade zerspringen. Wenn zuviel in der Schublade liegt, umso leerer wird das Herz. Richtiges auf dem Tisch kann man immer auf dem Tisch liegen lassen und in die Schublade legen, denn es ist ganz leicht und das Herz ist erfüllt.

Gott Vater spricht:
Ich decke auf, damit ihr euch nicht falsch zudeckt. Es würde euch nicht viel bringen.
(Bild: Schwere Decken, die auf uns lasten, rauben die Kraft aufzustehen.)
Lächelnd: Versteht ihr?

… Jesus zeigt viele Kirchen.
Auf den meisten Kirchendächern sitzen Dämonen.
Aus den Mauern fließt Blut! Es fließt vom Herzen Jesu herab – in die Kirchen!

Jesus spricht:
Meine treuen Gottgeweihten!
Meine Treuen!
Meine treuen, geliebten Kinder!
Wie viel mal versteht man euch nicht?
Noch wie viel mehr
hat man Meinen treuen Diener Papst Benedikt nicht verstanden?
Man wollte nicht verstehen!
Weil man verändern will!
So darf man nichts verstehen – in ihrer Blindheit.
Die sich im falschen Sinne wiegt.

Denn die Gedanken waren weit fort.
Am Berge der Veränderung.
Nun trägt man den Berg herbei.
Zerschlägt ihn in Stücke.
Und schleudert sie in alle Richtungen!

(Jesus ruft schmerzerfüllt. Klagend. Weinend.)

O, tragendes Kreuz! Falle nieder!
Und hebe auf – die Ungerechtigkeit!
Verbirg Dein Antlitz, denn Hohn und Spott tragen das Land in den Wahnsinn.
Mein Land, das ICH gegeben!

(Jesus schaut voller Liebe auf die Menschen.)

Jesus spricht:
Die Zeit der Liebe und des Friedens – Ihr werdet sie suchen!
Ihr werdet MICH suchen!
Und finden,
wenn ihr in der Wahrheit sucht!
Denn dort ist Mein zu Hause!

Dort sollt ihr ruhen und euch stärken.
In MEINEM Zuhause!
In MEINEM Herzen!
In MEINER Liebe!
Fürchtet euch nicht!
Doch bereitet euch vor – für die großen Steine,
die euren Weg beschweren.
(Anmerkung: Steine, die man in den Weg legt, um den wahren Glauben nicht zu leben.)

DER KAMPF, ER HAT SOEBEN BEGONNEN!

Die Steine werden größer!
Doch mit Meiner Hilfe werdet ihr diese Steine überwinden!

Zieht die Rüstung an!
Tragt den Helm des Heils!
Den Gürtel der Wahrheit!
Die Stiefel des Evangeliums!
Den Panzer der Gerechtigkeit!
Und das Schwert des Geistes!
(Anmerkung: „Zieht an die Waffenrüstung Gottes“ (vergleiche Eph 6,11a).)

Die Schlacht hat begonnen!
Der Kampf – um der Wahrheit willen.
Hat eben erst begonnen!

Wer sich um Frieden bemüht – trägt Mich – Jesus –
Sohn Gottes – König des Himmels und der Erde –
in seinem Herzen!
Wer Meine Gebote lebt – sie liebt und nicht verändert –
trägt zum wahren Frieden bei!
Wer sich auf Meine …



http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/126-118-papst-benedikt-kirche
« Letzte Änderung: 05. September 2015, 07:49:04 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #2233 am: 05. September 2015, 08:51:14 »
kz12)

Jesus Christus ist unser einziger wahrer Trost in einer Welt, die gegen Ihn ist

Jesus Christus bedingungslos zu lieben, und das ist kein leichtes Unterfangen.

Jesus Christus lieben heißt, am Wort Gottes festhalten!

Wenn man davon abweicht, wird die Liebe zu Ihm immer schwächer, bis man schließlich nach seinen eigenen Regeln lebt.

Lk 6,38   Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.   

Phil 3,10   Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen.   

Joh 4,23   Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden.   

Ps 19,2-3 Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, / vom Werk seiner Hände kündet das Firmament. Ein Tag sagt es dem andern, / eine Nacht tut es der andern kund,   
« Letzte Änderung: 05. September 2015, 09:10:37 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2234 am: 05. September 2015, 09:14:59 »
DIE MAHNUNGEN MARIENS IN FATIMA

Schardenberg b. Schärding, 13.5.1986 bzw. Loreto, 13.11.1986
Nun ist es schon ca. 70 Jahre her, seit die Gottesmutter in Fatima erstmalig am 13. Mai 1917 und zum letzten Mal am 13. Oktober 1917 erschienen ist und den drei Hirtenkindern ganz wichtige Botschaften und Mahnungen für die ganze Menschheit übertragen hat.

Die Zahl derer, die seit damals nach Fatima oder in ein Fatima Heiligtum in der weiten Welt pilgerten, ist immer größer geworden. Ist aber auch die Botschaft von Fatima immer ernst genommen und wirklich beherzigt worden? Das lässt sich leider nicht sagen. Als vor 24 Jahren, am 13. Oktober 1972, der große ungarische Bekennerbischof Kardinal Jos. Mindszenty unter den 100.000 Pilgern aus aller Welt weilte, erhob er in einer Predigt eine sehr harte und scharfe Anklage gegen die katholische Christenheit in der freien Welt und sagte: „Die Christenheit hat die Forderungen Mariens in Fatima, zu beten, sich zu bekehren und Buße zu tun, immer noch nicht voll beherzigt. Das Gebet geht immer mehr zurück, die Opfergesinnung schwindet fast ganz, und weil die Opferbereitschaft nicht mehr da ist, darum u.a. auch die Flucht aus dem Priester- und Ordensstand und der immer kleiner werdende so notwendige Nachwuchs in den Priesterseminaren und Klöstern.

Es wäre nun sicher falsch, zu behaupten, dass die Botschaft Mariens in Fatima überhaupt nicht beachtet worden sei. Aber der erste und wichtigste Teil der Botschaft Mariens in Fatima ist sicher viel zu wenig beachtet und beherzigt worden. Maria sagte zu den Seherkindern und über sie zu allen Christen: „Wollt ihr euch Gott schenken, beriet, jede Opfer zu bringen und jedes Leiden anzunehmen, das Er euch schicken wird als Sühne für die vielen Sünden, durch die die göttliche Majestät beleidigt wird, und um die Bekehrung der Sünder zu erlangen und als Genugtuung für die Flüche und alle übrigen Beleidigungen, die meinem unbefleckten Herzen zugefügt werden?“

Maria hat mit diesem Satz wahrlich viel gesagt. Jedes Wort wäre dabei wegen seiner Bedeutung beachtenswert, und es wäre wahrlich der Mühe wert, auf diese Gedanken der weisesten Jungfrau genauer einzugehen. Tun wir’s, versuchen wir es wenigsten ein klein wenig in dieser Predigt.

Das erste Wort Mariens: „Wollt ihr euch Gott schenken?“

Ach, wie wenige sind es heute, die das noch wollen, schuld daran sind leider gar manchmal auch die Seelsorger. Man redet ja kaum mehr von der jungfräulichen Ganzhingabe an Gott, ja man redet kaum mehr vom ersten und größten Gebot nämlich dem der Gottesliebe. Man redet nur noch im Sinn eines falschen Horizontalismus von Mitmenschlichkeit und Brüderlichkeit und übersieht dabei dann, dass wahre Mitmenschlichkeit und Brüderlichkeit gar nicht richtig möglich sind ohne echte, opferbereite Gottesliebe.

Wie hat Christus das Gebot der Gottesliebe formuliert? Wir sollen Gott aus GANZEM Herzen, nicht aus halben, aus GANZER Seele, nicht aus halber, mit GANZER Kraft, nicht mit halber lieben. Und dieses Gebot, Gott aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele, aus ganzem Gemüt und mit ganzer Kraft zu lieben, hat Christus das ERSTE und WICHTIGSTE Gebot genannt.

Wie müssten wir alle, was die Gottesliebe betrifft, wieder viel viel mehr auf Maria und die übrigen Heiligen schauen, die Gott WAHRHAFT geliebt haben, und die darum alles, wenn nötig sogar den Tod erleiden wollten, als Gott durch eine schwere Sünde zu beleidigen. „Lieber sterben als schwer sündigen!“ So lautete der Lebensgrundsatz des Jugendheiligen Aloisius von Gonzaga. Alle Heiligen waren die großen Gott liebenden Menschen, sie liebten Gott über alles. Dem Hl. Bernhard v. Cl. Hat man einmal die Frage gestellt, mit welchem Maß man Gott lieben sollte. Da sagte er: „Das Maß, mit dem wir Gott lieben sollen, sie dies, dass wir ihn lieben ohne Maß.“ Das einzige Mal, wo Maßlosigkeit am Platze ist, ist die Gottesliebe. Der Hl. Thomas v. A. aber betete täglich: „O Gott, ich liebe dich. Und der einzige Lohn für meine Liebe sei der, dass ich dich immer noch mehr liebe.“

Maria fragt uns genauso, wie sie die Hirtenkinder in Fatima gefragt hat: „Wollt ihr euch Gott schenken, bereit, jedes Opfer zu bringen und jedes Leiden anzunehmen, das Er euch schicken wird, als sühne für die vielen Sünden, durch die die göttliche Majestät beleidigt wird?“

„Wollt ihr euch Gott schenken?“ Da spricht Maria aus ureigenster Erfahrung, denn sie hat sich voll und ganz Gott geschenkt und vorbehaltlos zur Verfügung gestellt, weil sie, wie uns aus ihrem Magnificat klar wird, ganz groß von Gott gedacht hat.

Wisst ihr, liebe Brüder und Schwestern im Herrn, warum heute so viele Katholiken diese demütige Sühne- und Opferbereitschaft nicht kennen, um sich ganz Gott zu schenken und jedes Opfer und Leid, das Gott von uns Menschen fordert, im rechten Geist auf sich zu nehmen? Der Grund ist nicht nur der, dass viele Menschen, auch Christen, auch Katholiken in den materiellen Dingen ganz aufgehen und nur noch das Wohlstandsdenken in der Wohlstandsgesellschaft kennen, der Grund ist vor allem der, dass viele Menschen, auch Christen, auch Katholiken, auch viele von uns Priestern und Ordensleuten, eine viel zu dürftige, fast primitive Auffassung von Gott, einen viel zu kleinen, viel zu armseligen Gottesbegriff haben.

Viele, allzu viele, auch unter denen, die noch praktizieren und vielleicht sogar Sonntag für Sonntag ihre religiöse Pflicht recht und schlecht erfüllen, degradieren Gott zu einer armseligen Randerscheinung ihres Lebens, statt Gott zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen, um den sich alles, gar alles im Sinnen und Trachten, Arbeiten und Beten drehen müsste!

Gott, der unendlich große, allmächtige, herrliche Gott, unser Schöpfer und Herr, unser Richter und unser letztes Ziel, ist freilich nicht bloß unsichtbar, sondern auch undurchschaubar in seinen Plänen und Ratschlüssen, in seinen Schickungen und Fügungen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass dieser geheimnisvolle, rätselhafte Gott ein Recht, ein absolutes Recht auf unsere Anerkennung und Anbetung, auf unseren demütigen Dienst und unsere opferbereite Liebe und Ganzhingabe hat.

Gewiss ist Gott, dessen Existenz unser Versand erkennen und begreifen kann, in seinem Wesen, in seinen Plänen, in seinen Ratschlüssen, für unseren kleinen Menschenverstand letztlich ein unbegreifliches Geheimnis, in das alle Menschenweisheit insgesamt niemals einzudringen vermag, aber dies dispensiert uns nicht davon Gott zu lieben, Gott zu dienen und uns ganz Gott zu schenken.

Wie haben es hier die Heiligen gehalten? Ich denke da an den Hl. Augustinus: Sein ganzes Leben lang hat er mit unerbittlichem Ernst immer wieder versucht, in das Geheimnis Gott einzudringen, und er versichert, dass er wohl des Daseins Gottes durchaus gewiss sei, aber was Gott ist, sein innerstes Wesen, das könne er nicht begreifen und verstehen, aber er bemühe sich redlich, mit einem liebenden Herzen in dieses Geheimnis einzudringen. Der gleiche Hl. Thomas v. A., dieser leidenschaftliche Forscher nach dem Geheimnis Gott, legte eines Tages seine Feder weg, er schreib nicht mehr weiter an seinen großen theologischen Werken, er diktierte nicht mehr seinem ihm zugeteilten Laienbruder, er kniete in der Zelle und betrachtete und schwieg. Seine Mitbrüder, die das beobachteten, wagen nicht, zu fragen, was denn nun eigentlich mit ihm los sei. Eines Tages kam die Schwester des großen Gottesgelehrten zu Besuch. Die Mitbrüder des Hl. Thomas v. A. erzählten ihr von der Lage, in der sich ihr Bruder befand – er schreibe nicht mehr, er rede nicht mehr, er schweige und schweige. Sie baten die Schwester, ihren Bruder doch zu fragen, warum er denn so schweige nicht mehr diktiere und nicht mehr weiterschreibe an seinen großen theologischen Werken. Und der Schwester vertraute sich der Hl. Thomas wirklich an: Er habe in der Hl. Messe vor einiger Zeit eine innere schau Gottes gehabt, und das sei so gewaltig gewesen, dass ihm alles, was er über Gott und seine Geheimnisse bisher in seinen Büchern niedergeschrieben habe, wie leeres Stroh vorkomme...

Seht, solche Heilige hatten einen ganz großen ehrfürchtigen Begriff von Gott, diesem abgrundtiefen Geheimnis, in das weder der größte Philosoph noch der größte Theologe noch der begnadetste Mystiker ganz einzudringen vermag. Und wenn wir meinten, Gott begriffen zu haben, so wäre gerade eine solche Vermessenheit ein Beweis dafür, dass wir nicht Gott, sondern einen Götzen unseres Denkens und unseres Herzens anbeten. Niemand als der Unbegreifliche allein begreift sich in voller Klarheit, umfasst sich in der ganzen Unendlichkeit seines Wesens. Wenn wir Gottes Unbegreiflichkeit und Unfassbarkeit bedenken und zugeben, dass niemand im Himmel und auf Erden vermag, das Siegel des göttlichen Geheimnisses zu öffnen, dann möchte man (so bemerkt der durch viel Krankheit und Leid geläuterte, vor ein paar Jahren verstorbene Schweizer Kapuziner P. Otto Hophan in seinem lesenswerten Büchlein „Wer ist Gott?“) weinen wie der Seher Johannes auf der Insel Patmos (Apok 5,1 ff), weinen vor Traurigkeit, weil wir nicht imstande sind, unseren Brüdern und Schwestern in Glaubenszweifeln und Glaubensnot das Geheimnis des göttlichen Wesen zu erschließen, aber auch weinen vor Glück, weil Gott so unsagbar groß ist und „kein Mensch, wie der Hl. Franz v. A. im Sonnengesang singt, würdig ist, dich, höchster, allmächtiger, guter Herr, auch nur zu nennen.

Letztlich kommt es ja gar nicht darauf an, Gott zu begreifen, Ihn, den Unbegreiflichen, es kommt nur darauf an, Gott zu lieben und sich liebend zu versenken in dieses abgrundtiefe Geheimnis und sich Gott zu schenken, vorbehaltlos und ganz.

„Wollt ihr euch schenken, bereit, jedes Opfer zu bringen und jedes Leiden anzunehmen, das er euch schicken wird, als Sühne für die vielen Sünden, durch die die göttliche Majestät beleidigt wird...?“

Wie muss doch Maria von der geheimnisvollen Größe Gottes ganz durchdrungen gewesen sein, dass sie so gut darum wusste und danach lebte und dies dann auch von uns Menschen forderte: es gibt für uns Menschen nichts Größeres, nichts Wichtigeres, nichts Schöneres, nichts Beglückenderes als dies, uns Gott ganz und vorbehaltlos zu schenken. Maria hat dies in ihrem Leben getan in frohen und in schweren Stunden und hat dem auch klaren Ausdruck verliehen in ihrem Magnificat: Ihr unbeflecktes Herz ist so voll von ehrfürchtigem Staunen vor der geheimnisvollen Größe Gottes und so voll von Liebe zu diesem unsagbar großen, geheimnisvollen Gott, dass sie es herausjubeln muss:

„Magnificat, hoch preiset den Herren meine Seele. Und mein Herz frohlocket in meinem Gott und Heiland. Er hat in Huld auf seine Magd gesehen, von nun an preisen die Geschlechter all mich selig. Denn Großes tat an mir der Herr, der mächtig und dessen Name hehr und heilig. Barmherzigkeit übt er durch alle Zeiten an denen, die ihm treu in Ehrfurcht dienen. Er wirket Macht mit seinem Arme, zerstreut, die stolz in ihres Herzens Sinnen. Gewaltige stößt er vom Throne, er hebt empor die Kleinen. Die Hungernden erfüllet er mit Gütern, die Reichen schickt er leer von dannen. Er hat sich seines Volkes gnädig angenommen, gedenkend seiner Lieb und Treue. Wie er verheißen unsern Vätern, auf ewig allen Gotteskindern!“

Gegen Ende der ersten Erscheinung von Fatima ließ Maria die drei Seherkinder in einem geheimnisvollen Lichte einen gnadenreichen Blick auf den dreieinigen Gott tun, sodass diese vor Seligkeit und Wonne in die Knie sanken und mit lauter Stimme Gott priesen. Und Gott war von da an wirklich der Mittelpunkt ihres Lebens geworden, sie begriffen es nicht, aber sie erlebten und spürten es immer mehr, wie herrlich und groß Gott sein muss und wie er das Um-und-auf ihres weiteren Lebens sein muss und welches Glück und welche Freude es sein muss, sich Gott zu schenken, vorbehaltlos und ganz. „Wollt ihr euch Gott schenken...?“ Diese Frage Mariens beantworteten die zwei Seherkinder, die bald in die ewige Heimat abberufen wurden, immer freudiger mit einem klaren Ja. Und auch Lucia, das noch lebende dritte Seherkind von Fatima, hat ein immer klareres und festeres Ja auf die Frage Mariens, ob sie sich Gott ganz schenken wolle, gesprochen. Sie macht Ernst mit der Ganzhingabe an Gott im Ordensstand im Karmel zu Coimbra.

Der ganze Satz „Wollt ihr euch Gott schenken, bereit jedes Opfer zu bringen und jedes Leid anzunehmen, das er euch schicken wird, als Sühne für die vielen Sünden, durch die die göttliche Majestät beleidigt wird, und zur Erlangung der Bekehrung der Sünder und als Genugtuung für die Flüche und alle übrigen Beleidigungen, die meinem Unbefleckten Herzen zugefügt werden?“, dieser Satz ist so kostbar, dass man bei jedem einzelnen Wort lange verweilen möchte, um es auszuschöpfen. Und dieser Satz allein ist so inhaltsreich an der Botschaft von Fatima, dass man unwillkürlich spürt, dass dahinter nicht eine Halluzination kindlicher Phantasie, sondern tatsächlich ein Eingreifen von oben, das Eingreifen jener steht, die eben ganz mit der Gnade Gottes vom ersten Augenblick ihrer irdischen Existenz an erfüllt war. Es täte vielen unserer modernistischen Theologen so gut, statt eine Theologie der Revolution und eine Theologie über alle möglichen und unmöglichen anderen Dinge zu entwerfen, eine Theologie der Botschaft von Fatima zu beherzigen. Aber leider hindert so manche dieser modernen, modernistischen Theologen der Stolz daran, demütig über die Botschaft von Fatima nachzudenken und sie dann in ihrem Leben zu verwirklichen. Stattdessen haben manche dieser Theologen ganze Bücher über den „Tod Gottes“ geschrieben und so viel über Mitmenschlichkeit und Brüderlichkeit gefaselt und dabei Gott zu einem bloßen Bildbegriff für Mitmenschlichkeit und Brüderlichkeit degradiert.

Wir aber wissen: „Dem Stolzen widersteht Gott, dem demütigen gibt Er seine Gnade!“ Bitten wir Ihn in aller Demut, Er möge uns allen immer mehr die Gnade schenken, nach dem Beispiel Mariens und der anderen Heiligen uns ganz Gott zu schenken, Gott von ganzem Herzen zu lieben und dabei diese unsere Gottesleibe immer mehr unter Beweis zu stellen durch echte, hilfsbereite, einander ertragende, einander immer wieder verzeihende Nächstenliebe.

Beten wir heute aber auch ganz besonders für jene, die es einmal, in seliger Gnadenstunde, gewagt haben, sich ganz Gott zu schenken im Priester- und Ordensstand. So viele unter den Priestern und Ordensleuten haben – Gott sei es geklagt – dieses ihr Ja der Liebe und Treue und Hingabe aufgekündigt und wieder zurückgenommen, haben ihr Adsum „Herr, da bin ich ...“ widerrufen und sind ihrem heiligen Beruf untreu geworden... So viele andere unter den Priestern und Ordensleuten stehen nur noch mit halbem Herzen zu diesem einst gesprochenen Ja der Ganzhingabe an Gott und holen sich in einer verhängnisvollen Anpassung an die Welt – äußerlich in der Kleidung und innerlich in der Haltung – schrittweise das wieder zurück, was sie einst Gott geschenkt haben. Leisten wir Sühne und Abbitte für diese Untreue und für diese Halbheiten und Nachlässigkeiten und bemühen wir uns alle immer mehr, Gott sühnend Ersatz zu leisten durch umso größere Treue gegen seine heiligen Gebote, vor allem gegen das Doppelgebot der Gottes- und der Nächstenliebe!

Nehmen wir es auch wieder ernst mit dem Wandel in der Gegenwart Gottes und der rechten, ehrfürchtigen Haltung dem unendlich großen, dreimal heiligen Gott gegenüber! Hüten wir uns vor aller Ehrfurchtslosigkeit dem hochheiligen Namen Gottes gegenüber! Zeigen wir, dass wir uns bewusst sind der Allgegenwart Gottes: „Wo ich bin und was ich tu, sieht mir Gott, mein Vater zu!“ Wer wirklich an die Existenz Gottes glaubt und sich redlich bemüht, Gott aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele, aus ganzer Kraft zu lieben, der steht auch opferbereit und treu zum heiligsten Willen Gottes, wie er sich uns Menschen gegenüber vor allem kundgibt in den Geboten Gottes! Und wer Gott wirklich in der Totalität seines ganzen Wesen Gott zu lieben sich bemüht, dem wird die Verherrlichung Gottes ein Innerstes Herzensbedürfnis sein und dem wird es im Herzen leidtun, ja spürbar weh tun, wenn er sieht, wie Gott so vielfach beleidigt wird: Einen solchen Menschen drängt es dann mit ganzer Kraft, dafür auch Sühne zu leisten.

So steht dann die Forderung Mariens in Fatima vor solchen Menschen: „Wollt ihr euch Gott schenken...“
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2235 am: 05. September 2015, 09:23:38 »

„Meine Barmherzigkeit wird nur all jenen gezeigt werden, die Reue für ihre Sünden zeigen. Sie wird nicht denjenigen gezeigt werden, die stolz vor Mir stehen und wo kein Versuch ihrerseits gemacht worden sein wird, sich um Meine Vergebung zu bemühen. Wenn Ich komme, um zu richten, wird die Welt erzittern. Und wenn Meine Barmherzigkeit erschöpft ist, wird Meine Gerechtigkeit wie eine Axt hernieder fallen. Ich werde die Bösen strafen, denen nicht mehr zu helfen sein wird.

Der Mensch darf niemals — auch nur für eine Minute — Meine Verheißung ignorieren. Ich werde kommen, um alle Kinder Gottes zu sammeln, aber leider werden viele von ihnen niemals in Mein Paradies eingehen, weil sie Mich, Meine Existenz und die Existenz der Sünde geleugnet haben.“

(Worte Jesu aus 1056 Buch der Wahrheit)
« Letzte Änderung: 06. September 2015, 19:36:11 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2236 am: 05. September 2015, 09:24:14 »
 kz12)

„Jesus, alles, was Ich sage und tue, stimmt mit Deinem Heiligen Willen überein — mach mit Mir, was dem Willen Gottes entspricht.“

 ;ghjghg
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« Antwort #2237 am: 05. September 2015, 09:26:24 »

Benedikt XVI., Papst von 2005-2013

„Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat"

Zum Sonntag gehört die Eucharistie. Am Ostermorgen haben zuerst die Frauen, dann die Jünger den Auferstandenen sehen dürfen. So wussten sie von da an, dass nun der erste Wochentag, der Sonntag, sein Tag ist, der Tag Christi. Der Tag des Schöpfungsbeginns wird zum Tag der Erneuerung der Schöpfung. Schöpfung und Erlösung gehören zusammen.

Deswegen ist der Sonntag so wichtig. Es ist schön, dass in vielen Kulturen heute der Sonntag ein freier Tag ist oder gar mit dem Samstag ein sogenanntes freies Wochenende bildet. Aber diese freie Zeit bleibt leer, wenn Gott nicht darin vorkommt.

Liebe Freunde! Manchmal ist es vielleicht im ersten Augenblick unbequem, am Sonntag auch die heilige Messe einzuplanen. Aber Ihr werdet sehen, dass gerade das der Freizeit erst die rechte Mitte gibt. Lasst Euch nicht abbringen von der sonntäglichen Eucharistie, und helft auch den anderen, dass sie sie entdecken. Damit von ihr die Freude kommt, die wir brauchen, müssen wir sie natürlich auch immer mehr von innen verstehen und lieben lernen. Mühen wir uns darum – es lohnt sich. Entdecken wir den inneren Reichtum des Gottesdienstes der Kirche und seine wahre Größe: dass da nicht wir selber uns allein ein Fest machen, sondern dass der lebendige Gott selbst uns ein Fest gibt.

Predigt während der Eucharistiefeier auf dem Marienfeld, XX. Weltjugendtage, 21/08/05
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2238 am: 05. September 2015, 12:42:33 »
Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 1,21-23.

Brüder! Auch ihr standet ihm einst fremd und feindlich gegenüber; denn euer Sinn trieb euch zu bösen Taten.
Jetzt aber hat er euch durch den Tod seines sterblichen Leibes versöhnt, um euch heilig, untadelig und schuldlos vor sich treten zu lassen.
Doch müsst ihr unerschütterlich und unbeugsam am Glauben festhalten und dürft euch nicht von der Hoffnung abbringen lassen, die euch das Evangelium schenkt. In der ganzen Schöpfung unter dem Himmel wurde das Evangelium verkündet; ihr habt es gehört, und ich, Paulus, diene ihm.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2239 am: 05. September 2015, 12:43:59 »
Evangelium nach Lukas 6,1-5.

Als Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder ging, rissen seine Jünger Ähren ab, zerrieben sie mit den Händen und aßen sie.
Da sagten einige Pharisäer: Was tut ihr da? Das ist doch am Sabbat verboten!
Jesus erwiderte ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren -
wie er in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote nahm, die nur die Priester essen dürfen, und wie er sie aß und auch seinen Begleitern davon gab?
Und Jesus fügte hinzu: Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

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