Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664156 mal)

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« Antwort #5096 am: 23. April 2017, 15:24:24 »
Apostelgeschichte 2,42-47.

Die Gläubigen hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.
Alle wurden von Furcht ergriffen; denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen.
Und alle, die gläubig geworden waren, bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam.
Sie verkauften Hab und Gut und gaben davon allen, jedem so viel, wie er nötig hatte.
Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel, brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und Einfalt des Herzens.
Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt. Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu, die gerettet werden sollten.

Psalm 118(117),2.4.14-15.22-23.24.28.

So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.
So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren:
Denn seine Huld währt ewig.

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr;
er ist für mich zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten,
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!

Der Stein, den die Bauleute verwarfen,
er ist zum Eckstein geworden.
Das hat der Herr vollbracht,
vor unseren Augen geschah dieses Wunder.

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.
Du bist mein Gott, dir will ich danken;
mein Gott, dich will ich rühmen.

Erster Brief des Apostels Petrus 1,3-9.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben
und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für euch aufbewahrt ist.
Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll.
Deshalb seid ihr voll Freude, obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müsst.
Dadurch soll sich euer Glaube bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als Gold, das im Feuer geprüft wurde und doch vergänglich ist. So wird eurem Glauben Lob, Herrlichkeit und Ehre zuteil bei der Offenbarung Jesu Christi.
Ihn habt ihr nicht gesehen, und dennoch liebt ihr ihn; ihr seht ihn auch jetzt nicht; aber ihr glaubt an ihn und jubelt in unsagbarer, von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude,
da ihr das Ziel des Glaubens erreichen werdet: euer Heil.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 20,19-31.

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
Thomas, genannt Didymus - Zwilling-, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!
Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!
Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan.
Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5097 am: 24. April 2017, 20:52:56 »
„Liebe Kinder, es sind Tage der Prüfung, die ihr erlebt, und um sie zu bewältigen, ist es grundlegend, dass ihr euch dem Heiligen Geist hingebt, dem Meister und Führer der Seele des Gläubigen, dem Tröster und Verteidiger der Auserwählten des Vaters.“

Öffentliche Erscheinung der Muttergottes als Jungfrau der Versöhnung, am 5. April 2017, offenbarte Botschaft an Mario D'Ignazio,
Gesegneter Garten Mariens, Brindisi

Mario: Die Heiligste Jungfrau Maria erscheint ganz in Weiß gekleidet mit einem goldenen Band um die Taille. Nach dem Sie das Kreuzzeichen gemacht hatte, sagte Sie:

„Gelobt sei Jesus Christus!

Liebe Kinder, es sind Tage der Prüfung, die ihr erlebt, und um sie zu bewältigen, ist es grundlegend, dass ihr euch dem Heiligen Geist hingebt, dem Meister und Führer der Seele des Gläubigen, dem Tröster und Verteidiger der Auserwählten des Vaters.

Meine Kinder, Mein göttlicher Sohn will euch vor dem zweiten Tod retten, jenem (Tod) der Seele, welche die göttliche Liebe abgelehnt hat und auf ein inneres Zwiegespräch mit dem Ewigen verzichtet. Unendlich ist die Liebe Gottes für jeden Menschen und jedes Geschöpf, das auf der Erde ist: Zweifelt nie an der Liebe des himmlischen Vaters!

Seid stark im Bezeugen des Evangeliums und verkündet es immer mit apostolischem Freimut (Unbefangenheit, Offenheit, Direktheit, Unerschrockenheit). Haltet die Fackel der Hoffnung am Brennen, denn Mein Sohn wird jede eurer Tränen der Bitterkeit in freudiges Lächeln verwandeln. Ihr seid nicht allein während der Lebensreise: Ich und Jesus, Wir sind mit großer Fürsorge neben euch, Wir halten euch an der Hand, um euch vor dem Bösen (dem Teufel) zu bewahren.

Ich segne alle Kerzen, die ihr mit Andacht und Verehrung in Meine Gegenwart gebracht habt und Ich segne euch alle, indem Ich eurer Stirn das Siegel des Lebendigen Gottes einpräge.“

Mario: Die Jungfrau segnete alle Kerzen mit dem Kreuzzeichen und alle Anwesenden. Während Sie die Menge segnete, erschien auf der Stirn der Anwesenden ein kleines leuchtendes Kreuz.

Besonders gerne nahm Sie das betrachtende Gebet der 20 Geheimnisse des Rosenkranzes an (Anmerkung: der 4 Rosenkränze einschließlich des lichtreichen), welches für die Bekehrung der Sünder und, um Ihr Herz zu trösten, aufgeopfert wurde.

Die Andacht der gesegneten Kerzen praktiziert man vom 1. Mai bis zum Ende des marianischen Monats (Mai), indem man 1 Stunde lang den Rosenkranz, den Tränenrosenkranz und den Rosenkranz der heiligen Wunden (Wundenrosenkranz) betet. Mittels dieser Andacht kann man mehr geistliche und leibliche Gnaden erbitten.
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« Antwort #5098 am: 24. April 2017, 21:44:50 »
DAS "RUHEN IM HEILIGEN GEIST"

Ein gewöhnliches Phänomen im geistigen Leben

"Immer wieder bekommen wir Anfragen von Lesern, die teilweise bewundernd und halbentrüstet, mehr über das "Ruhen im Heiligen Geist" wissen möchten.
Manchmal geben Medjugorje-Pilger Zeugnis von dieser Erfahrung. Einige Freunde erzählten mir, was bei Pater Jozo geschieht, wenn er mit den Menschen betet und die Hände auflegt: Manche erkennen dabei das Gute und das Böse in ihrer Seele, je nach ihrer persönlichen Situation.

Wir antworten. Das Händeauflegen ist eine gewöhnliche Geste, mit der man Gott anfleht. Eine Geste, die jeder Priester ausführen kann, genau wie beim einfachen Segen. (Dieses Händeauflegen ist ganz anderer Art, als das Händeauflegen z. B. bei der Firmung oder bei der Priesterweihe).

Das Ritual bei der Krankensalbung beruft sich auf die Worte vom Hl. Jakobus: "Wenn einer krank ist, so sollen die Ältesten gerufen werden und sie sollen über ihn beten" (Jak 5,14)
Diejenige, die zu Pater Jozo oder zu den anderen Mitbrüdern gehen, tun das nicht, weil sie gesund sind, sondern sie wenden sich einem Diener Gottes zu, mit der Bitte, um Befreiung und um seelische und körperliche Heilung, die wir alle benötigen.

Wenn dann das Händeauflegen seitens Menschen, die sich als Werkzeug Gottes verstehen und an seine Macht glauben, so wirksam ist, daß manche in das "Ruhen im Heiligen Geist" fallen oder andere Gnaden empfangen, danken wir Gott von ganzen Herzen, statt uns zu wundern und uns zu entrüsten. (Das Ruhen im heiligen Geist; ist das völlige Überantworten der menschlichen Kräfte an den Heiligen Geist, dabei werden die Probleme und die schmerzlichen Erinnerungen völlig in die Barmherzigkeit Gottes eingetaucht und man fühlt sich eins mit dem Willen Gottes).

Es handelt sich um eine gewöhnliche Gabe, die Gott uns im geistigen Leben schenkt, wann und wie er will. Es ist unsere Schuld, wenn wir sie bisher nicht beachtet haben und sie dadurch als selten und außergewöhnlich betrachten und uns sogar entrüsten, wenn sie uns geschenkt wird.

Das Händeauflegen ist daher keine seltsame Geste oder eine Geste des Aberglaubens, sondern es ist eine Sakramentalie, wovon uns wunderbare Wirkungen zuteil werden können. Würden doch alle Priester die ganze Fülle der Gnade, die sie bei der Priesterweihe erhalten, ausüben!"

Pater Angelo Mutti

(aus: Botschaft der Königin des Friedens , Dezember 1990, Nr 78./ www.medjugorje.org/echo/e078ge.pdf)
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« Antwort #5099 am: 24. April 2017, 22:01:28 »
"Ruhe im Geist"

Ausschnitt aus dem Buch von Raniero Cantalamessa: Komm, Schöpfer Geist - Betrachtungen zum Hymnus Veni Creator Spiritus. Mit einem Vorwort von Joseph Ratzinger. Verlag Herder 1999/2007. Für den Text von Joseph Ratzinger: Libreria Editrice Vaticana.

"Wenn die Schwäche die Gelegenheit sein kann, um die Erfahrung der Kraft des Geistes zu machen, dann kann die Einsamkeit die Gelegenheit und den Anreiz bieten, die Erfahrung dieses ‚freundlichen Gastes’ zu machen. Aufgrund des Glaubens ist niemand wirklich allein in dieser Welt. Sollten auch alle uns verlassen, er wird uns niemals verlassen: ‚Er verlässt uns nicht, wenn wir ihn nicht verlassen.’ Wenn wir über eine Sache mit niemand sprechen können, so können wir Schritt für Schritt lernen, mit diesem ‚diskreten’ Gast darüber zu sprechen, der auch ein ‚vollkommener Tröster’ und ‚wunderbarer Ratgeber’ ist.

Als Geheimnis der Ruhe ist der Heilige Geist auch die Antwort auf unsere Unruhe. Unser Herz ist unruhig, das heißt unbefriedigt, auf der Suche, und eben gerade der Heilige Geist ist der Ort seiner Ruhe, wo es sich beruhigt und Frieden findet.¹
Unter den gewöhnlichsten Phänomenen, die man in pfingstlerischen und charismatischen Kreisen beobachten kann, gibt es die sogenannte ‚Ruhe im Geist’, eine Erscheinung, die sehr viel Unterscheidungsvermögen erfordert, der man aber in vielen Fällen einen authentischen spirituellen Charakter nicht absprechen kann. Die vom Geist ‚berührte’ Person fällt zu Boden, aber weich, als ob jemand sie auf dem Fußboden ausstrecken würde; jede geistige Aktivität hört auf, und wenn die betroffene Person danach anderen beschreiben will, was sie in jenen Momenten erlebt hat, findet sie dafür nur ein Wort: Frieden, Frieden, soviel Frieden.

Zum Abschluß dieser unserer Reflexion über die beiden Arten der Offenbarung des Heiligen Geistes müssen wir deutlich erklären, dass es nicht notwendig und vielleicht nicht einmal möglich ist, den Heiligen Geist gleichzeitig in seinem Aspekt von Kraft und in jenem von Zartheit und Intimität zu erfahren, in seiner Dynamik und in seiner Ruhe. Er hat sich jeweils in der einen und in der anderen Form offenbart, und auch wir erfahren ihn einmal in der einen, einmal in der anderen Weise, je nach dem Bedürfnis, der Verfassung und der Gnade des Augenblicks. Mose nahm Gott auf dem Sinai im Donner und im heftigen Sturm wahr (vgl. Ex 19,18-19); Elisas spürte ihn auf demselben Berg, dem Horeb, in der sanften, leisen Brise (vgl. 1 Kön 19,12)."

Augustinus, Bekenntnisse,1,1,1; XIII, 9, 10.
« Letzte Änderung: 24. April 2017, 22:01:53 von Tina 13 »
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« Antwort #5100 am: 24. April 2017, 22:23:31 »
Ich habe ihr meine Diözesen anvertraut

Meine Erfahrungen mit Maria beginnen mit meiner Geburt!
Meine Mutter hatte schon drei Kinder während der Schwangerschaft verloren. Als sie mit mir in anderen Umständen war, sah es nicht gut aus. Ich wurde zu früh im siebten Monat geboren und gab kein Lebenszeichen von mir. Am Ende ihrer Kräfte betete meine Mutter: „Muttergottes, meine liebe Mutter, ich habe keine Kraft mehr. Nimm du dich seiner an!“ Sofort sah sie, wie ich wieder Farbe bekam und reanimiert werden konnte. Meine Mutter hat mir diese Episode im Detail erst nach meiner Priesterweihe erzählt.
Die Marienverehrung und der tägliche Rosenkranz waren immer sehr wichtig bei uns.
Mit elf Jahren trat ich ins Seminar ein; die Marienverehrung wurde dort gepflegt: täglicher Rosenkranz, die ersten Samstage, der Maimonat mit so vielen Feiern sagten ihr Dank… Maria war präsent in den Herausforderungen, denen ich mich stellen musste…
Seitdem ich Bischof bin, verbinde ich mich täglich mit Maria. Ich habe ihr die Diözese São Luiz de Caceres im Staat Mato Grosso (Brasilien) anvertraut und heute lege ich auch die Diözese São João da Boa Vista im Bundesstaat São Paulo (Brasilien), wo ich ab dem 20. November 2016 als Bischof diene, in die Hände der Gottesmutter.

Bischof Antonio Emidio Vilar

Bischof von São Paulo (Brasilien)
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« Antwort #5101 am: 24. April 2017, 22:54:23 »
Hl. Justinus (um 100-160), Philosoph, Märtyrer

Das erste geschichtliche Zeugnis für eine christliche Taufe in Rom in der Mitte des 2. Jahrhunderts

Wir werden euch darlegen, wie wir uns nach der Erneuerung in Christus Gott weihen [...] Jene, die der Wahrheit unserer Lehre und unseres Wortes glauben, versprechen, nach diesem Gesetz zu leben. Wir unterweisen sie darin, zu beten und von Gott die Vergebung ihrer vergangenen Sünden durch das Fasten zu erbitten, und wir selbst beten und fasten mit ihnen. Dann führen wir sie an einen Ort, wo es Wasser gibt, und dort werden sie, in der gleichen Art wie wir selbst es wurden, wiedergeboren [im Wasser der Taufe]. Im Namen Gottes, des Vaters, des Herrschers über das Weltall, unseres Erlösers Jesus Christus und des Heiligen Geistes werden sie im Wasser reingewaschen.

Christus nämlich sagte: „Wenn ihr nicht wiedergeboren werdet, werdet ihr in das Himmelreich nicht eingehen“. Es ist allgemein bekannt, dass diejenigen, die einmal geboren wurden, nicht mehr in den Schoß ihrer Mutter zurückkehren können. Der Prophet Jesaja lehrte, wie die bekehrten Sünder ihre Sünde tilgen können. Er sagte es folgendermaßen: „Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! [...] Kommt her, wir wollen sehen, wer von uns recht hat, spricht der Herr. Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee“ (Jes, 1,16ff.) [...] Hier die Lehre, die die Apostel uns in dieser Sache hinterlassen haben. Wir wurden zum erstenmal geboren, ohne es zu wissen und aufgrund der Notwendigkeit, durch die Vereinigung unserer Eltern [...] Damit wir aber keine Kinder der Notwendigkeit und der Unwissenheit bleiben, sondern vielmehr der freien Wahl und der Erkenntnis, und damit wir im Wasser die Vergebung unserer vergangenen Sünden erlangen, ruft man im Wasser über dem, der wiedergeboren werden will und von seinen Sünden umkehren will, den Namen des allherrschenden Vaters, unseres Gottes und Herrn, an, wobei der, welcher den Täufling zum Bade führt, nur eben diese Bezeichnung gebraucht, denn niemand ist fähig, Gott einen Namen beizulegen, da er über jedem Wort steht [...]

Dieses Bad der Taufe wird „Erleuchtung“ genannt, weil der Geist jener, die diese Lehre empfangen, von Licht erfüllt ist. Auch im Namen Jesu Christi, der unter Pontius Pilatus gekreuzigt wurde, und im Namen des Heiligen Geistes, der schon vorher durch die Propheten all das verkündet hat, was sich auf Jesus bezieht, auch in ihrem Namen wird der getauft, der das Licht empfängt.

1. Apologie
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« Antwort #5102 am: 24. April 2017, 22:56:36 »
Apostelgeschichte 4,23-31.

In jenen Tagen als Petrus und Johannes freigelassen waren, gingen sie zu den Ihren und berichteten alles, was die Hohenpriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten.
Als sie das hörten, erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du hast den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was dazugehört;
du hast durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, durch den Heiligen Geist gesagt: Warum toben die Völker, warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf, und die Herrscher haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten.
Wahrhaftig, verbündet haben sich in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels,
um alles auszuführen, was deine Hand und dein Wille im voraus bestimmt haben.
Doch jetzt, Herr, sieh auf ihre Drohungen und gib deinen Knechten die Kraft, mit allem Freimut dein Wort zu verkünden.
Streck deine Hand aus, damit Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.
Als sie gebetet hatten, bebte der Ort, an dem sie versammelt waren, und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie verkündeten freimütig das Wort Gottes.

Psalm 2,1-3.4-6.7-9.

Warum toben die Völker,
warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf,
die Großen haben sich verbündet
gegen den Herrn und seinen Gesalbten.
«Lasst uns ihre Fesseln zerreißen
und von uns werfen ihre Stricke!»

Doch er, der im Himmel thront, lacht,
der Herr verspottet sie.
Dann aber spricht er zu ihnen im Zorn,
in seinem Grimm wird er sie erschrecken:
«Ich selber habe meinen König eingesetzt
auf Zion, meinem heiligen Berg.»

Den Beschluss des Herrn will ich kundtun.
Er sprach zu mir: «Mein Sohn bist du.
Heute habe ich dich gezeugt.
Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe,
die Enden der Erde zum Eigentum.
Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule,
wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.»

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 3,1-8.

Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden.
Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist.
Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden.
Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.
Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden.
Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5103 am: 25. April 2017, 05:52:16 »
England und Wales weihen sich dem Unbefleckten Herz Mariens

Am Samstag, dem 18. Februar 2017 hatten sich viele Menschen in der römisch-katholischen Kathedrale von Westminster zur Weihe von England und Wales an das Unbefleckte Herz Mariens eingefunden!
Der Feier stand Kardinal Vincent Nichols vor, der Erzbischof von Westminster. Er krönte auch die Statue der Muttergottes von Fatima, die in der katholischen Kathedrale von London aufgestellt worden war.
In seiner Predigt lud der Erzbischof von Westminster die Gläubigen ein, den Rosenkranz zu beten.
Diese Weihe ist ein besonders ermutigendes Zeichen in diesen unruhigen und schwierigen Zeiten, sowohl für die Kirche wie für die ganze Welt.

infocatho
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La Salette 1846



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