Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4661922 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6288 am: 20. Januar 2018, 14:58:49 »
Erstes Buch Samuel 24,3-21.

In jenen Tagen nahm Saul dreitausend Mann, ausgesuchte Leute aus ganz Israel, und zog aus, um David und seine Männer bei den Steinbock-Felsen zu suchen.
Auf seinem Weg kam er zu einigen Schafhürden. Dort war eine Höhle. Saul ging hinein, um seine Notdurft zu verrichten. David aber und seine Männer saßen hinten in der Höhle.
Da sagten die Männer zu David: Das ist der Tag, von dem der Herr zu dir gesagt hat: Sieh her, ich gebe deinen Feind in deine Gewalt, und du kannst mit ihm machen, was dir richtig erscheint. Da stand David auf und schnitt heimlich einen Zipfel von Sauls Mantel ab.
Hinterher aber schlug David das Gewissen, weil er einen Zipfel vom Mantel Sauls abgeschnitten hatte.
Er sagte zu seinen Männern: Der Herr bewahre mich davor, meinem Gebieter, dem Gesalbten des Herrn, so etwas anzutun und Hand an ihn zu legen; denn er ist der Gesalbte des Herrn.
Und David fuhr seine Leute mit scharfen Worten an und ließ nicht zu, dass sie sich an Saul vergriffen. Als Saul die Höhle verlassen hatte und seinen Weg fortsetzte,
stand auch David auf, verließ die Höhle und rief Saul nach: Mein Herr und König! Als Saul sich umblickte, verneigte sich David bis zur Erde und warf sich vor ihm nieder.
Dann sagte David zu Saul: Warum hörst du auf die Worte von Leuten, die sagen: Gib acht, David will dein Verderben.
Doch heute kannst du mit eigenen Augen sehen, dass der Herr dich heute in der Höhle in meine Gewalt gegeben hat. Man hat mir gesagt, ich solle dich töten; aber ich habe dich geschont. Ich sagte: Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des Herrn.
Sieh her, mein Vater! Hier, der Zipfel deines Mantels ist in meiner Hand. Wenn ich einen Zipfel deines Mantels abgeschnitten und dich nicht getötet habe, dann kannst du erkennen und einsehen, dass ich weder Bosheit noch Aufruhr im Sinn habe und dass ich mich nicht gegen dich versündigt habe; du aber stellst mir nach, um mir das Leben zu nehmen.
Der Herr soll zwischen mir und dir entscheiden. Der Herr soll mich an dir rächen; aber meine Hand wird dich nicht anrühren,
wie das alte Sprichwort sagt: Von den Frevlern geht Frevel aus; aber meine Hand soll dich nicht anrühren.
Hinter wem zieht der König von Israel her? Wem jagst du nach? Einem toten Hund, einem einzigen Floh!
Der Herr soll unser Richter sein und zwischen mir und dir entscheiden. Er blicke her, er soll meinen Rechtsstreit führen und mir dir gegenüber Recht verschaffen.
Als David das zu Saul gesagt hatte, antwortete Saul: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David? Und Saul begann laut zu weinen
und sagte zu David: Du bist gerechter als ich; denn du hast mir Gutes erwiesen, während ich böse an dir gehandelt habe.
Du hast heute bewiesen, dass du gut an mir gehandelt hast; obwohl der Herr mich in deine Gewalt gegeben hatte, hast du mich nicht getötet.
Wenn jemand auf seinen Feind trifft, lässt er ihn dann im Guten seinen Weg weiterziehen? Der Herr möge dir mit Gutem vergelten, was du mir heute getan hast.
Jetzt weiß ich, dass du König werden wirst und dass das Königtum in deiner Hand Bestand haben wird.

Psalm 57(56),2.3-4.6.11.

Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig;
denn ich flüchte mich zu dir.
Im Schatten deiner Flügel finde ich Zuflucht,
bis das Unheil vorübergeht.

Ich rufe zu Gott, dem Höchsten,
zu Gott, der mir beisteht.
Er sende mir Hilfe vom Himmel;
meine Feinde schmähen mich.
Gott sende seine Huld und Treue.

Erheb dich über die Himmel, o Gott!
Deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde.
Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
deine Treue, so weit die Wolken ziehn.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,13-19.

In jener Zeit stieg Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm.
Und er setzte zwölf ein, die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte, damit sie predigten
und mit seiner Vollmacht Dämonen austrieben.
Die Zwölf, die er einsetzte, waren: Petrus - diesen Beinamen gab er dem Simon -,
Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, der Bruder des Jakobus - ihnen gab er den Beinamen Boanerges, das heißt Donnersöhne -,
dazu Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, Thaddäus, Simon Kananäus
und Judas Iskariot, der ihn dann verraten hat.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6289 am: 20. Januar 2018, 15:08:15 »
Nachfolge Christi, geistliche Schrift aus dem 15. Jh.

Christus, den Menschen und seinem Vater übergeben, ernährt uns mit dem Wort und dem Brot des Lebens

Du, o Gott, bist mein Zeuge, dass kein Ding mich trösten, kein Geschöpf mir Ruhe bringen kann außer dir, mein Gott, den ich ewig zu schauen verlange. In dieser sterblichen Hülle vermag ich das nicht. [...] Ich habe ja die heiligen Bücher zum Trost und als Spiegel meines Lebens und überdies deinen heiligsten Leib als besondere Arznei und Zuflucht.

Zwei Dinge sind es, die mir in diesem Leben äußerst notwendig sind; ohne sie würde mir dieses elende Leben unerträglich sein: Ich brauche im Kerker dieses Leibes Speise und Licht. Darum hast du mir in meiner Schwäche deinen heiligen Leib zur Erquickung für mein seelisches und leibliches Leben gegeben und „dein Wort als Leuchte für meine Füße“ (vgl. Ps 119,105). Ohne diese beiden Hilfen könnte ich nicht leben. Denn das Wort Gottes ist meiner Seele Licht und dein Sakrament das Brot des Lebens.

Sie können auch die zwei Tische genannt werden, die in der Schatzkammer deiner heiligen Kirche bereit stehen. Der eine ist der Tisch des heiligen Altares, auf dem das heilige Brot, das ist der kostbare Leib Christi, ruht. Der andere ist der Tisch des göttlichen Gesetzes mit der heiligen Lehre, die uns im Glauben unterweist und uns geradezu hinter den Schleier der Geheimnisse ins Allerheiligste führt. [...]

Dank dir, Schöpfer und Erlöser der Menschen, der, um der ganzen Welt seine Liebe zu bezeugen, uns das größte Mahl bereitet, in dem du nicht vorbildlich ein Osterlamm, sondern dein heiligstes Fleisch und Blut zur Speise reichst. So erfreust du alle Gläubigen in deinem heiligen Gastmahl und erquickst sie mit dem Kelch des Heiles, der alle Wonne des Paradieses enthält.

IV. Buch, Kapitel 11
« Letzte Änderung: 20. Januar 2018, 15:09:07 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6290 am: 20. Januar 2018, 16:28:08 »
„Der Rosenkranz ist ein Licht in der Dunkelheit des Gefängnisses“

In Chile bewunderte Khristian Briones als Kind die Kriminellen, die die Lastwagen mit Lebensmitteln plünderten, um sie an die Hungernden zu verteilen. In Armut aufgewachsen entging er nicht der heimtückischen Spirale, die vom Alkohol in die Kriminalität führt und fand sich in einer Jugendstrafanstalt wieder: „Ich war drogensüchtig und wurde immer gewalttätiger“, erzählt er. Aber paradoxerweise blieb er, „auf seine Art“ katholisch.
In den chilenischen Gefängnissen gibt es unglaublich viel und schnell Gewalt, er bekam dort 20 Messerstiche ab und auf einem Drittel seines Körpers erlitt er Verbrennungen dritten Grades.
Mit dem Wiedereingliederungsprogramm „Rosenkranzatelier“, das die Strafgefan­genen selbst auf die Beine gestellt hatten, begann er Rosenkränze zu fabrizieren. Das ist der Moment, in dem Khristian Briones zum ersten Mal angerührt wird: „Der Rosenkranz ist ein Licht in der Dunkelheit des Gefängnisses“, versichert er heute.
Wieder in Freiheit sucht er seinen Glauben zu stärken. Mit acht anderen ehemaligen Strafgefangenen beginnt er, Rosenkränze in den Bussen zu verkaufen und studiert Sozialarbeit. Mittlerweile ist er selbst einer der Lehrer im Rosenkranzatelier.
Aleteia
« Letzte Änderung: 21. Januar 2018, 06:34:49 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6291 am: 20. Januar 2018, 23:47:30 »
Zweites Buch Samuel 1,1-4.11-12.17.19.23-27.

Als David nach dem Tod Sauls von seinem Sieg über die Amalekiter zurückgekehrt war und sich zwei Tage lang in Ziklag aufgehalten hatte
kam am dritten Tag ein Mann aus dem Lager Sauls, mit zerrissenen Kleidern und Staub auf dem Haupt. Als er bei David angelangt war, warf er sich vor ihm auf den Boden nieder und huldigte ihm.
David fragte ihn: Woher kommst du? Er antwortete ihm: Ich habe mich aus dem Lager Israels gerettet.
David sagte zu ihm: Wie stehen die Dinge? Berichte mir! Er erwiderte: Das Volk ist aus dem Kampf geflohen, viele von den Männern sind gefallen und umgekommen; auch Saul und sein Sohn Jonatan sind tot.
Da fasste David sein Gewand und zerriss es, und ebenso machten es alle Männer, die bei ihm waren.
Sie klagten, weinten und fasteten bis zum Abend wegen Saul, seines Sohnes Jonatan, des Volkes des Herrn und des Hauses Israel, die unter dem Schwert gefallen waren.
Und David sang die folgende Totenklage auf Saul und seinen Sohn Jonatan;
Israel, dein Stolz liegt erschlagen auf deinen Höhen. Ach, die Helden sind gefallen!
Saul und Jonatan, die Geliebten und Teuren, im Leben und Tod sind sie nicht getrennt. Sie waren schneller als Adler, waren stärker als Löwen.
Ihr Töchter Israels, um Saul müsst ihr weinen; er hat euch in köstlichen Purpur gekleidet, hat goldenen Schmuck auf eure Gewänder geheftet.
Ach, die Helden sind gefallen mitten im Kampf. Jonatan liegt erschlagen auf deinen Höhen.
Weh ist mir um dich, mein Bruder Jonatan. Du warst mir sehr lieb. Wunderbarer war deine Liebe für mich als die Liebe der Frauen.
Ach, die Helden sind gefallen, die Waffen des Kampfes verloren.

Psalm 80(79),2.3bc.4-7.

Du Hirte Israels, höre,
der du Josef weidest wie eine Herde!
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine!
Biete deine gewaltige Macht auf,
und komm uns zu Hilfe!

Gott, richte uns wieder auf!
Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen.
Herr, Gott der Heerscharen, wie lange noch zürnst du,
während dein Volk zu dir betet?

Du hast sie gespeist mit Tränenbrot,
sie überreich getränkt mit Tränen.
Du machst uns zum Spielball der Nachbarn,
und unsere Feinde verspotten uns.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,20-21.

In jener Zeit ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten.
Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6292 am: 21. Januar 2018, 00:16:04 »
Hl. Sebastian, Märtyrer

* in Mailand in Italien (oder Narbonne in Frankreich ?)
† um 303 (?) in Rom
Märtyrer
* in Mailand in Italien (oder Narbonne in Frankreich ?)
† 288 (?) in Rom

Sebastian starb als Märtyrer in Rom zu Beginn der diokletianischen Verfolgung (um 303). Nach der Legende stammte er aus Mailand und war Offizier der kaiserlichen Leibgarde. Wegen seines christlichen Glaubens wurde er zum Tod durch Erschießen verurteilt. Der Totgeglaubte erholte sich jedoch wieder und machte dem Kaiser Vorwürfe wegen seiner Grausamkeit. Darauf wurde er zu Tode geprügelt. Seit dem 4. Jahrhundert wird an der Via Appia sein Grab verehrt und am 20. Januar sein Gedenktag gefeiert.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6293 am: 21. Januar 2018, 06:30:53 »
Hl. Hieronymus (347-420), Priester, Bibelübersetzer und Kirchenlehrer

„[...] und sie folgten ihm“

„Da sagte er [Jesus] zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ Glückselige Umwandlung des Fischfangs: Simon und Andreas sind der Fischfang Jesu [...] Diese Menschen sind Fischen ähnlich geworden, die durch Christus gefangen wurden, bevor sie selbst beginnen sollten, andere Menschen zu fischen. „Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.“ Echter Glaube kennt keinen Aufschub; sobald sie gehört hatten, glaubten sie, folgten ihm und wurden zu Fischern. „Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen [...].“ Ich glaube, dass sie durch diese Netze alle Sündhaftigkeit des Lebens in dieser Welt verlassen haben [...]

„Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; [...] und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.“ Man wird sagen: der Glaube ist kühn. Welchen Anhaltspunkt hatten sie, welches erhabene Zeichen ist ihnen aufgefallen, dass sie ihm folgen konnten, sobald er sie anrief? Uns wird klar, dass offensichtlich irgendetwas Göttliches von Jesu Blick ausging, von seinem Gesichtsausdruck, was diejenigen, die Jesus ansahen, antrieb, sich ihm zuzuwenden [...] Doch warum sage ich das alles? Um euch zu zeigen, dass das Wort des Herrn wirksam ist, und dass er durch das geringste seiner Worte an seinem Werk arbeitete: „denn er gebot, und sie waren erschaffen“ (Ps 148,5). Mit der gleichen Einfachheit hat er gerufen und sie sind gefolgt [...]: „Höre, Tochter, sieh her und neige dein Ohr, vergiss dein Volk und dein Vaterhaus! Der König verlangt nach deiner Schönheit [...]“ (Ps 44,11-12).

Höre gut zu, Bruder, und folge den Spuren der Apostel; höre auf das Wort des Erlösers, vergiss deinen Vater dem Fleische nach und schaue auf den wahren Vater deiner Seele und deines Geistes [...] Die Apostel verlassen ihren Vater, verlassen ihr Boot, verlassen alle ihre Reichtümer von einst; sie lassen die Welt zurück und ihre unzählbaren Reichtümer; sie verzichten auf alles, was sie besitzen. Doch es ist nicht die Vielzahl der Reichtümer, auf die Gott achtet, es ist die Seele dessen, der verzichtet. Sie, die nur wenig verlassen haben, hätten gegebenenfalls genauso auf ein großes Vermögen verzichtet.

Homilien über das Markusevangelium; PL 52, 125-171
« Letzte Änderung: 21. Januar 2018, 06:38:44 von Tina 13 »
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« Antwort #6294 am: 21. Januar 2018, 06:47:00 »
Buch Jona 3,1-5.10.

Das Wort des Herrn erging an Jona:
Mach dich auf den Weg, und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh ihr all das an, was ich dir sagen werde.
Jona machte sich auf den Weg und ging nach Ninive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren.
Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört!
Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus, und alle, groß und klein, zogen Bußgewänder an.
Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er führte die Drohung nicht aus.

Psalm 25(24),4-5.6-7.8-9.

Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Denk an dein Erbarmen, Herr,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.

Gut und gerecht ist der Herr,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 7,29-31.

Ich sage euch, Brüder: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine,
wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer,
wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 1,14-20.

Nachdem man Johannes den Täufer ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes
und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer.
Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.
Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6295 am: 21. Januar 2018, 21:11:11 »
Botschaft der Heiligen Jungfrau Maria an Ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

14. Januar 2018

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, ihr seid des Volk Meines Sohnes, das Volk, welches gesegnet ist, nach dem Willen Gottes zu leben, zu wirken und zu handeln.

Jedem gebührt das Ewige Leben! Daher Mein ständiger Aufruf, die Liebe Meines Sohnes, die in euch wohnt, bereitwillig zu erneuern und somit zu fügsamen Werkzeugen in den Händen des Göttlichen Töpfers zu werden.

Ihr fällt, stolpert, steht wieder auf und verübt weiter schwere Fehler, da ihr euch weigert, die impliziten Lehren aus jedem Fehltritt zu ziehen, ob bereitwillig oder nicht. Der Mensch ist derjenige, der fällt und immer wieder die gleichen Fehler macht, da er nicht darüber nachdenkt.

Ihr erkennt nicht, wollt nicht, seid nicht interessiert, sehnt euch nicht nach der Liebe Meines Sohnes, glaubt Meinen Sohn zu lieben. Ich lade euch ein, in euer Innerstes zu schauen. Ich lade euch ein, eure Werke und Taten zu reflektieren. Ihr seid Tempel des Heiligen Geistes! (Vgl. 1 Kor 3,16)

Ein sehr großes Übel korrodiert den geistlichen Organismus des Menschen, schwächt ihn, macht ihn in allen Bereichen des Lebens schwach.

Ein sehr großes Übel bringt das geistliche Wachstum des Menschen zum Stillstand. Ein sehr großes Übel hält sich vor demjenigen versteckt, der darunter leidet und wenn es zum Vorschein kommt, hat es den Nächsten zerstört, vernichtet, gespalten, getrennt, entzweit, hat es andere Brüder und Schwestern verletzt, ebenso wie denjenigen, der darunter leidet.

Der Mensch, der unter diesem Übel leidet, zeigt auf seinen Nächsten, doch erkennt er nicht sein eigenes böses Tun oder Handeln. Dies ist das große Übel des Menschen dieser Zeit. Er möchte sich nicht belehren lassen, nicht auf seine Fehler hingewiesen werden, da er das Evangelium nach Belieben lebt, doch wie die Pharisäer zeigt er mit dem Finger auf andere und lebt nicht das, was er predigt. (Vgl. Mt 23,1-3) Dieses größte Übel ist der Hochmut. (Vgl. 1 Joh 2,16; Spr 14,3,11,2)

Es ist der Böse, der den Menschen langsam vergiftet, denn wer unter ihm leidet, glaubt nicht, dass er unter ihm leidet, da er ihn nicht sieht. Als Mutter möchte Ich, dass ihr euch prüft und erkennt, wenn ihr unter diesem Bösen leidet: Folgt ihr keinem Gesetz? Zwingt ihr anderen euren Willen auf, auch wenn dies bedeutet, dass ihr die Menschen in eurem Umfeld verliert? Missachtet ihr selbst das, was ihr anderen auferlegt? Seid ihr fordernd gegenüber eurem Nächsten, doch nicht gegenüber euch selbst? Müsst ihr an erster Stelle stehen und die Fäden bei allem, was damit zusammenhängt, in der Hand halten? Legt ihr anderen die Fehler zur Last, die ihr selbst begangen habt? Könnt ihr nicht um Verzeihung bitten und seid ihr unerbittlich? Gefällt es euch, geliebt und bewundert zu werden, doch seid ihr selbst nicht dazu in der Lage, euren Nächsten zu lieben oder zu bewundern? Urteilt ihr nach eigener Willkür? Gebt ihr gegenüber den Ansichten eures Nächsten nicht nach?

So viele Seiten könnten im Einzelnen angeführt werden, damit ihr euch prüft! Ich habe in erster Linie den Zusammenhang mit eurem Nächsten, mit der Brüderlichkeit, angeführt.

Geliebte Kinder, ihr lebt mit so vielen geistlichen Mängeln, da ihr nicht darum bemüht seid, euch zu bessern. Jeder Augenblick bringt euch dazu, das Ego zu stärken und gegen die Liebe immun zu werden.

Wer die Liebe ablehnt, entfernt sich vom Quell der Heiligsten Dreifaltigkeit. Der Mangel an Liebe führt zu Pietätlosigkeit, Unruhe, zu Entbehrungen in jeder Hinsicht und wer diese essentielle Entbehrung, sich von den Ketten zu befreien, die ihn daran hindern, ein Herz aus Fleisch zu haben, anderen oder sich selbst zu vergeben, im Leben beibehält, muss den festen Vorsatz hegen, sich zu bessern, um somit spirituelle Flügel zu entwickeln und sich in die Lüfte zu schwingen.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, der Teufel liebt das Gute nicht. Er möchte nicht, dass ihr das ändert, was euch festhält und euch hindert, weiterzugehen.

Die Strategie des Teufels besteht darin, Lieblosigkeit, Hochmut, Ruchlosigkeit, Respektlosigkeit zu nähren und Regeln vorzugeben. Der Teufel ist erfreut, wenn er sieht, wie ihr das Gesetz Gottes verletzt. Er ist erfreut, wenn ihr zu Wesen werdet, die beleidigen, geißeln, den Tod bringen, ihren Nächsten zerstören.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, inmitten von Hunger, Leid, Krankheit, Aufopferung, Erwartung, Angst vor dem Scheitern, des Egoismus der anderen, der Misshandlung, der Kritik, der Ungerechtigkeit ... habt ihr das, woran es denen mangelt, die euch vom Bösen ermutigt unterdrücken. Ihr besitzt den großen Schatz der Liebe, die das überwindet, was der Mensch für unmöglich hält. (Vgl. Kol 3,14; 1 Kor 13,2 und 13)

Die Liebe macht aus klein groß; das scheinbar Unnötige nötig. Der Krankheit verschafft sie Heilung; der Aufopferung Belohnung. Der Angst die Ruhe; sie überwindet den Egoismus. Sie gewährt euch den Balsam, den die Liebe Gottes denen schenkt, die Ihn lieben.

Der Mangel an Liebe in diesem Moment ist das Ergebnis der ständigen Ablehnung, die Satan in die Gedanken einiger Meiner Kinder gegenüber ihrem Nächsten, und schlimmer noch, gegenüber dem Göttlichen, einflößt.

Die bösen Weisungen ungebührlicher und freizügiger Konzepte einiger Ideologien haben die Herzen verhärtet, damit sie sich gegen alles aussprechen, was gut ist. So hat der Teufel es geschafft, dass der Mensch das beschmutzt was heilig ist.

Der Teufel fürchtet das Gute und ihr werdet zu Ausführern des Bösen, wenn ihr nicht im Guten wirkt und handelt. Ihr müsst euch dessen bewusst sein und dürft nicht dazu beitragen, dass das Böse sich ausbreitet, sondern sollt stattdessen jene sein, die das Gute durch die gesamte Schöpfung mehren.

Ich sehe wie Meine Kinder Zufriedenheit in den guten Vorsätzen finden, die im Geiste entstehen. Dies führt in schmerzhafter Weise zu geistlicher Abstraktion. Alles verharrt im Denken und wird nicht konkret in die Tat umgesetzt, da ihr keinen starken und festen Willen habt, um den Vorsatz in einen beständigen und starken Gedanken zu verwandeln, der tatsächlich verwirklicht wird. Ihr lebt nach der Mehrdeutigkeit der Interpretation, wie es euch beliebt.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, erlabt euch an Gutem, strebt nach Gutem, hungert nach Gutem und dürstet danach, das Gute mit eurem Nächsten zu teilen. Ich habe euch gerufen, Meinen Sohn eingehend kennenzulernen. Wenn ihr Meinen Sohn in eurem Nächsten nicht erkennt, werdet ihr Meinen Sohn nicht eingehend kennenlernen.

Dies ist der Moment, das in die Tat umzusetzen, was die Heilige Schrift lehrt. (Vgl. 1 Tim 3,16) Insbesondere in diesem Moment seid ihr dem ausgeliefert, was der Böse gesponnen hat, um die Menschheit um das Ewige Leben zu bringen. Seid stark in der Liebe, wie Gott euch liebt, und schwach in der Liebe, wie die Welt sie lehrt. (Vgl. Joh 3,16)

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, die Natur geißelt die Erde mit Gewalt. Die Erde erbebt schwer, so als wolle sie sich des Bösen entledigen.

Die Vereinigten Staaten leiden weiter und Europa wird weiter vom Terrorismus gegeißelt. Italien und Spanien leiden unter Mensch und Natur.

Das Meer bäumt sich auf, das Schiff schaukelt, das Gebet ist erforderlich.

Geliebte Kinder, Ich offenbare euch dieses Wort nicht, damit ihr es lest und vergesst, sondern damit ihr es in die Tat umsetzt und so stärker Gott und weniger dem Weltlichen zugewandt seid. (Vgl. Jak 1,22)

Mein Herz ist die Zuflucht des Menschen. Fürchtet euch nicht, Ich halte Fürsprache für euch, Ich segne euch. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


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