Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575307 mal)

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« Antwort #1024 am: 15. Juni 2014, 06:08:14 »

Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein]
„Und der Engel zeigte mir einen Strom, das Wasser des Lebens… er geht vom Thron Gottes und des Lammes aus“

Du thronest an des Vaters rechter Hand (vgl. Apg 7,55) Im Reiche seiner ew’gen Herrlichkeit Als Gottes Wort von Anbeginn (vgl. Joh 1,1). Du herrschest auf dem allerhöchsten Thron Auch in verklärter menschlicher Gestalt (vgl. Offb 1,13), Seitdem vollbracht ist dein Erdenwerk (vgl. Joh 19,30). So glaube ich, weil es dein Wort mich lehrt, Und weil ich glaube, weiß ich es beglückt, Und sel’ge Hoffnung draus erblüht: Denn wo du bist, da sind die Deinen auch (vgl. Joh 14,3), Der Himmel ist mein herrlich Vaterland, Ich teil‘ mit dir des Vaters Thron. Der Ewige, der alle Wesen schuf, Der, dreimal heilig (Jes 6,3; Offb 4,8), alles Sein umfasst, Hat noch ein eig’nes stilles Reich. Der Menschenseele innerstes Gemach Ist des Dreifalt’gen liebster Aufenthalt, Sein Himmelsthron im Erdenland. Dies Himmelreich aus Feindeshand zu lösen, Ist Gottes Sohn als Menschensohn gekommen (Dan 7,13; Mt 8,20) Er gab sein Blut als Lösepreis (vgl. Mt 20,28). Im Herzen Jesu, das durchstochen ward (vgl. Joh 19,33-34), Sind Himmelreich und Erdenland verbunden, Hier ist für uns des Lebens Quell (vgl. Joh 7,38). Dies Herz ist der Dreifalt’gen Gottheit Herz Und aller Menschenherzen Mittelpunkt, Das uns der Gottheit Leben spendet. Es zieht uns an sich mit geheimer Macht, Es birgt in sich uns in des Vaters Schoß Und strömt uns zu den Heil’gen Geist (vgl. Joh 7,39).
« Letzte Änderung: 17. Juni 2014, 07:53:28 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1025 am: 15. Juni 2014, 06:08:53 »
Evangelium nach Johannes 3,16-18.

Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.
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« Antwort #1026 am: 15. Juni 2014, 22:52:16 »
105. Warum empfängt Jesus von Johannes die „Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden“ (Lk 3, 3)?

Um sein öffentliches Leben zu beginnen und die „Taufe“ seines Todes vorwegzunehmen: Obschon ohne Sünde, lässt er sich so unter die Sünder rechnen, er, „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“ (Joh 1, 29). Der Vater bezeichnet ihn als seinen „geliebten Sohn“ (Mt 3, 17), und der Heilige Geist kommt auf ihn herab. Die Taufe Jesu ist das Vorzeichen unserer Taufe.

106. Was offenbaren die Versuchungen Jesu in der Wüste?

Die Versuchungen Jesu in der Wüste greifen die Versuchungen Adams im Paradies und Israels in der Wüste nochmals auf. Satan versucht Jesus in seinem Gehorsam gegenüber der Sendung, die ihm vom Vater anvertraut worden ist. Christus, der neue Adam, hält stand, und sein Sieg kündet den Sieg seiner Passion an, den höchsten Gehorsamserweis seiner Sohnesliebe. Die Kirche vereint sich mit diesem Mysterium besonders in der liturgischen Fastenzeit.

107. Wer ist eingeladen, am Reich Gottes teilzuhaben, das Jesus verkündet und verwirklicht hat?

Jesus lädt alle Menschen zur Teilhabe am Reich Gottes ein. Auch der schlimmste Sünder ist berufen, umzukehren und die unendliche Barmherzigkeit des Vaters anzunehmen. Das Reich Gottes gehört schon hier auf Erden denjenigen, die es mit demütigem Herzen aufnehmen. Ihnen werden seine Geheimnisse offenbart.

108. Warum offenbart Jesus das Reich Gottes durch Zeichen und Wunder?

Jesus begleitet sein Wort durch Zeichen und Wunder, um zu zeigen, dass in ihm, dem Messias, das Reich Gottes gegenwärtig ist. Er heilt zwar einige Menschen, ist aber nicht gekommen, um alle Übel auf Erden zu beheben, sondern um uns vor allem aus der Sklaverei der Sünde zu befreien. Die Austreibung der Dämonen kündigt an, dass sein Kreuz über den „Herrscher dieser Welt“ (Joh 12, 31) siegen wird.

Katechismus
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« Antwort #1027 am: 15. Juni 2014, 23:16:16 »
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Auszug aus Christina Gallagher's Buch
 
*Gebet der Weihe*
Der Heiligen Dreifaltigkeit

O Ewiger und Dreieiniger Gott,
Ich weihe mich heute ganz Dir,
Meine Hände bewegen sich nach dem Rhythmus Deiner Impulse,
Meine Füße eilen Dir zu dienen,
Meine Stimme besinge Dich ständig,
Meine Lippen verkünde Deine Botschaft,
Meine Augen erkennen Dich überall,
Und meine Ohren hören auf Deine Eingebungen.
Möge mein Verstand voll Deiner Weisheit sein,
Mein Wille von Deiner Schönheit berührt,
Mein Herz mit Deiner Liebe angetan,
Und meine Seele mit Deiner Gnade überflutet.
Gib, dass jede meiner Handlungen
Zu Deiner größeren Ehre sei
Und zu meinem Seelenheil.

Amen

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« Antwort #1028 am: 16. Juni 2014, 05:42:34 »
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Hl. Cäsarius von Arles
„Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand“

„Wer das ganze Gesetz hält und nur gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt“ (Jak 2,10). Was ist der Inhalt dieses einzigen Gebotes, wenn nicht die wahre Liebe, die vollkommene Nächstenliebe? Von ihr sagt auch der Apostel Paulus: „Das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Gal 5,14)… Denn die wahre Liebe ist geduldig im Unglück und bescheiden im Glück. Sie ist stark in schweren Leiden, fröhlich in guten Werken, ganz in Sicherheit in der Anfechtung. Unter wahren Freunden ist sie sehr zart, unter falschen sehr geduldig. Sie bleibt unschuldig inmitten von Nachstellungen. Sie seufzt inmitten von Bösartigkeiten und atmet auf in der Wahrheit. In der verheirateten Susanna, der Witwe Anna, der Jungfrau Maria ist die Liebe keusch (Dn 13,1f; Lk 2,36), im Gehorsam des Petrus demütig und im Sprechen des Paulus frei. Sie ist menschlich im Zeugnis der Christen, göttlich in der Vergebung Christi. Denn die wahre Liebe, geliebte Brüder, ist die Seele der ganzen Heiligen Schrift, die Kraft der Prophetie, das Traggerüst der Erkenntnis, die Frucht des Glaubens, das Leben der Sterbenden. Bewahrt sie also in Treue, liebt sie von ganzem Herzen und mit der ganzen Kraft eures Geistes (vgl. Mk 12,30).

Predigten ans Volk, Nr. 23, 4-5; inspiriert vom hl. Augustinus; SC 243




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« Antwort #1029 am: 16. Juni 2014, 06:19:58 »
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Röm 5,3-5 Mehr noch, wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld,    Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung.   
Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Joh 3,2   Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist.   

Lk 12,32   Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.   
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« Antwort #1030 am: 16. Juni 2014, 06:49:29 »

Psalm 5,3.5.6-7.

Vernimm mein lautes Schreien, mein König und mein Gott,
denn ich flehe zu dir.
Denn du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt;
der Frevler darf nicht bei dir weilen.
Wer sich brüstet, besteht nicht vor deinen Augen;
denn dein Haß trifft alle, die Böses tun.
Du läßt die Lügner zugrunde gehen,
Mörder und Betrüger sind dem Herrn ein Gräuel.
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« Antwort #1031 am: 16. Juni 2014, 22:17:13 »
Betet liebe Kinder:

Heiliger Josef, Schutzpatron!
Bewahre du den Gnadenlohn.
Das ist ein großer Schatz auf Erden,
im Himmel wird vermehret werden,
damit der Feind ihn kann nicht rauben.
Steh du zur Seit, stärk unsern Glauben.
Wir bitten dich, du Vater der Armen.
Gott möge sich unsrer Erbarmen
in aller Not, zu jeder Zeit.
Heil’ger Josef, sei du allzeit bereit
mit uns durchs trübe Tal zu gehen,
bis wir unserm Gott gegenüber stehen.
So sei bei uns, bei Tag und Nacht
und halte immer bei uns Wacht.
In aller Not und Traurigkeit
führ uns, auf dem Weg der Heiligkeit.
Wir legen uns in deine Hand
bis wir ankommen im glückseligen Land.
Dort werden wir die Dreieinigkeit sehen,
wie du einst sahst, das Kind von Betlehem.
Wir ehren, loben, preisen Gott,
der uns erlöst aus aller Not.
So danke ich dir, Josef mein,
lass mich immer dein Pflegekind sein.
Heiliger Josef, der du mich verstehst,
geh weiter mit mir den beschwerlichen Weg.
Ich bin an deiner Hand, bin nicht mehr allein,
heiliger Josef, führe du mich heim.

Liebe Kinder!
Ruft meinen Bräutigam an! Ruft ihn um Hilfe!
Der heilige Josef ist der mächtigste Fürsprecher
unter den vielen Heiligen am Throne Gottes!
„Die Reine Liebe“, mit meinem reinen Unbefleckten Herzen vereint!
„Die Reine Liebe“, ziert den Thron Gottes!
„Die Reine Liebe“, in Umarmung mit dem Willen Gottes!
„Die Reine Liebe“, steht hoch im Himmel und auf Erden!
„die Reine Liebe“, mein Bräutigam, Pflegevater meines Sohnes.
Und euer Mächtigster Fürbitter am Throne der Dreifaltigkeit!

Dankt ihm! Ehrt ihn! Allezeit!

Worte der Gottesmutter aus Morgenröte Botschaften , Nr 33
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La Salette 1846



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