Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575429 mal)

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« Antwort #1096 am: 16. Juli 2014, 06:02:02 »

Hl. Irenäus von Lyon
„Du hast es den Unmündigen offenbart“

Das ist es, was der Herr uns lehrt: Niemand kann Gott kennen, wenn Gott es ihn nicht lehrt; anders gesagt: Wir können Gott nicht ohne die Hilfe Gottes erkennen. Der Vater will aber, dass wir ihn erkennen… Der Sohn dient dem Vater und führt vom Anfang bis zum Ende jedes Ding zu seiner Vollkommenheit, und ohne ihn kann niemand Gott erkennen. Denn die Erkenntnis des Vaters ist der Sohn… Deshalb sagt der Herr: „Niemand kennt den Vater, nur der Sohn… und der, dem es der Sohn offenbaren wird.“ Die Formulierung „offenbaren wird“ bezeichnet nicht nur Zukünftiges, so als hätte das Wort erst begonnen, den Vater zu offenbaren, nachdem es aus Maria geboren war. Die Formulierung hat vielmehr eine allgemeine Bedeutung und meint die Gesamtheit der Zeit. Seit Erschaffung der Welt offenbart der Sohn, der in der Schöpfung, die er selbst geschaffen hat, gegenwärtig ist, den Vater allen, denen der Vater sich offenbaren will (vgl. Röm 1,20), und zwar wann er will und wie er will. In allem und durch alles gibt es nur einen Gott Vater, ein Wort, einen Geist und ein Heil für alle, die an ihn glauben… Der Sohn offenbart den Vater all jenen, von denen der Vater erkannt werden will, „so wie es ihm gefällt“. Deshalb sagte der Herr seinen Jüngern immer wieder: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen“ (Joh 14,6-7).

Gegen die Irrlehren, IV, 6, 4-7,3



Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1097 am: 17. Juli 2014, 07:08:38 »
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„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt“

Schöpft Wasser aus der lebendigen Quelle des Herrn (Joh 4,10; 7,37), denn sie ist für euch da. Kommt alle, die ihr Durst habt, nehmt den Trank, der euch erquickt. Ruht euch aus an der Quelle des Herrn, denn sie ist schön und rein, sie schenkt der Seele Frieden. Ihre Wasser sind süßer als Honig, die Wabe der Bienen kommt ihr nicht gleich, denn sie strömt von den Lippen des Herrn, aus dem Herzen des Herrn zieht sie ihren Namen. Sie fließt, unbegrenzt und unsichtbar; bevor sie nicht hervorbrach, hat niemand sie gesehen. Selig, die daraus getrunken und ihren Durst gelöscht haben.

Oden Salomos (christlich-hebräische Texte aus dem beginnenden 2. Jahrhundert)




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« Antwort #1098 am: 17. Juli 2014, 12:01:16 »

„Meine Worte werden nicht mehr angenommen, ebensowenig wie die meiner Heiligsten Mutter.

Wir haben denjenigen meiner Priester nichts mehr zu sagen, die glauben, sich an die Stelle der göttlichen Autorität setzen zu können.

Sie massen sich das Recht an, anderen ihre Auffassungen aufzudrängen, die auf der Verneinung und der absoluten Unkenntnis unserer verschiedenen Botschaften und Offenbarungen in der heutigen Zeit beruhen.

Ihr unangebrachtes Eingreifen unter den gegenwärtig sehr ernsten Umständen, zeigt sich in öffentlichen Verboten, in Drohungen, ja sogar in Beleidigungen der schlichten Werkzeuge (Seher und Seherinnen), die wir erwählt haben, und all der Christen, die sich zu diesen, vom Ewigen Vater endgültig erwählten Gnadenorten hingezogen fühlen.

All das ist der Ausdruck eines unbändigen Stolzes und eines Mangels an Glauben. Die Anspielungen auf gewisse Stellen der Hl. Schrift, die sie, in vollkommener Unkenntnis ihres geistigen Inhaltes, nach dem Buchstaben auslegen, sind eine Beleidigung des Herrn. Gott duldet es nicht, dass man sich gegen seinen Willen auflehnt!

Im Verlauf der chaotischen Entwicklung der Menschheit und ihres geistigen Niederganges, hat Gott, in seiner grossen Güte, seine Allmacht geoffenbart und kam, um die Menschen, die ihn aus ihren Herzen verstossen haben und sich in irdischen Freuden verirrten, an ihren wahren Weg zu erinnern.

Das Unkraut verdrängt schon den guten Weizen. Die Stunde hat geschlagen, wo diese verachteten Wahrheiten in einer Welt der Sünde, die am Rande des Abgrundes steht, durch eine Sintflut im Feuer wieder aufleuchten.

Betet, betet, denn das Unheil ist nahe. Leistet Sühne für die Beleidigungen, erflehet die Gnade des Verzeihens, tut Busse.

Höret mit grosser Demut, mit ehrfürchtiger Aufmerksamkeit die zahlreichen Anrufe der Heiligsten Jungfrau Maria und des Hl. Vaters, Papst Paul VI. , die euch anflehen, euch aufzuraffen.“

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(Worte von Jesus Christus und seiner Heiligsten Mutter Maria an Ancilla)

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« Antwort #1099 am: 18. Juli 2014, 05:52:59 »

Origenes
„Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat“

Wir können nicht erkennen, dass die Worte in der Genesis: „Gott ruhte am siebten Tag nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte“ an diesem siebenten Tag der Schöpfung Wirklichkeit geworden sind, auch nicht, dass sie es heute sind. Wir sehen, dass Gott immer arbeitet. Es gibt keinen Sabbat, an dem Gott aufhört zu arbeiten, keinen Tag, an dem „er nicht seine Sonne aufgehen lässt über Bösen und Guten und es regnen lässt über Gerechte und Ungerechte“, oder „das Gras auf den Bergen und die Pflanzen für die Menschen sprießen lässt“… oder „zum Totenreich hinabführt und auch herauf.“ Denen, die ihn beschuldigen, am Sabbat zu arbeiten und zu heilen, antwortet Jesus daher: „Mein Vater ist noch immer am Werk und auch ich bin am Werk.“ Dadurch macht er klar, dass es in dieser Erdenzeit keinen Sabbat gibt, an dem Gott sich davon “ausruht“, den Gang der Welt und die Geschicke des Menschengeschlechtes zu überwachen… In seiner Weisheit als Schöpfer hört er nicht auf, über seinen Geschöpfen bis zum Ende der Welt seine Vorsehung und sein Wohlwollen walten zu lassen. Der wirkliche Sabbat, an dem Gott von all seinen Werken ruht, ist also die zukünftige Welt, wenn „Schmerz, Trauer und Wehklagen verstummen werden“ und „Christus alles in allem“ ist.

Homilien zu dem Buch Numeri



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« Antwort #1100 am: 19. Juli 2014, 08:29:09 »

Hl. Hippolyt von Rom
„Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe“

Das ist unser Glaube…: Gott hat sein Wort gesandt (Joh 1,1), um sich den Augen der Menschen zu offenbaren, damit die Welt ihn sieht und gerettet wird… Wir wissen, dass er Mensch geworden ist, aus dem gleichen Stoff wie wir. Wenn es anders wäre, dann hätte seine Auftrag, es ihm gleichzutun, keine Sinn ergeben (Joh 13,14.34). Wenn dieser Mensch von anderer Natur wäre – wie könnte er dann von mir verlangen zu handeln wie er handelt, von mir, dessen Natur schwach ist? Wo bliebe da seine Güte, seine Gerechtigkeit? Um es recht verständlich zu machen, dass er sich nicht von uns unterscheidet, wollte er Müdigkeit ertragen und Hunger erfahren (Joh 4,6); er sperrte sich nicht dagegen, Durst zu leiden, suchte im Schlaf Erholung, verweigerte sich dem Leiden nicht, unterwarf sich dem Tod und sprach in aller Deutlichkeit von seiner Auferstehung. In alledem hat er sein eigenes Menschsein als Erstlingsgabe geopfert, damit du in deinem Leiden nicht den Mut verlierst, sondern dich selbst als Mensch begreifst, und damit auch du das erwartest, was der Vater diesem Menschen da gegeben hat… Weil du den wahren Gott erkannt hast, wirst du einen unsterblichen, unvergänglichen Leib haben, wie es auch die Seele ist. Das Himmelreich wird dir zuteil werden, weil du den König des Himmels erkannt hast, während du noch auf Erden lebtest. Du wirst in Gottes Gegenwart leben, als „Miterbe Christi“ (Röm 8,17). Du wirst nicht mehr von deinen Süchten, Leiden und Krankheiten beherrscht werden, denn du wirst göttlicher Natur geworden sein… „Christus steht als Gott über allem“ (vgl. Röm 9,5)… und hat dem alten Menschen ein neues, vollkommenes Menschsein gegeben (Kol 3,9). Schon zu Beginn hat er ihn sein Abbild genannt (Gen 1,27) und durch diese Ähnlichkeit dir seine Liebe erwiesen. Wenn du seinen heiligen Geboten gehorchst, wenn du gut bist und dir den zum Vorbild nimmst, der gut ist, dann wirst du ihm ähnlich werden.

Die Widerlegung aller Häresien, 10,33-34



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« Antwort #1101 am: 19. Juli 2014, 09:29:03 »
Buch Micha 2,1.2-5.

Weh denen, die auf ihrem Lager Unheil planen und Böses ersinnen. Wenn es Tag wird, führen sie es aus; denn sie haben die Macht dazu.
Sie wollen Felder haben und reißen sie an sich, sie wollen Häuser haben und bringen sie in ihren Besitz. Sie wenden Gewalt an gegen den Mann und sein Haus, gegen den Besitzer und sein Eigentum.
Darum - so spricht der Herr: Seht, ich plane Unheil gegen diese Sippe. Dann könnt ihr den Hals nicht mehr aus der Schlinge ziehen und ihr werdet den Kopf nicht mehr so hoch tragen; denn es wird eine böse Zeit sein.
An jenem Tag singt man ein Spottlied auf euch und es ertönt die Klage: Vernichtet sind wir, vernichtet! Den Besitz seines Volkes veräußert der Herr und niemand gibt ihn zurück; an Treulose verteilt er unsere Felder.
Darum wird in der Gemeinde des Herrn keiner mehr sein, der euch einen Acker zuteilt mit der Messschnur.

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« Antwort #1102 am: 19. Juli 2014, 22:27:40 »
Wenn die Seele die Schwere ihrer Sünden sieht und erkennt, wenn sich vor ihren Augen der ganze Abgrund ihres Elends, in das sie sich gestürzt hat, ausbreitet, soll sie nicht verzweifeln, sondern sich mit Vertrauen in die Arme meiner Barmherzigkeit werfen wie ein Kind in die Arme seiner liebenden Mutter. Diese Seelen haben ein Vorzugsrecht auf mein mitleidiges Herz, sie haben ein Vorrecht auf meine Barmherzigkeit (TB 1541).
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« Antwort #1103 am: 20. Juli 2014, 15:34:27 »
Kurzkatechismus von Kardinal von Galen, 1940

186. Wohin kommt die Seele gleich nach dem besonderen Gericht?
Gleich nach dem besonderen Gericht kommt die Seele entweder in den Himmel oder in die Hölle oder in das Fegfeuer.
In das Fegfeuer kommen die Seelen der Gerechten, die noch lässliche Sünden oder zeitliche Sündenstrafen abzubüßen haben.

187. Was wissen wir vom Ende der Welt?
Am Ende der Welt wird Jesus mit großer Macht und Herrlichkeit wiederkommen, um alle Menschen zu richten.
"Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, die Stimme Gottes hören werden. Und es werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichtes." (Joh 5,28f.)
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La Salette 1846



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