Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576039 mal)

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« Antwort #1336 am: 15. Oktober 2014, 06:01:56 »
Brief des Paulus an die Galater 5,18-25.

Brüder! Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz.
Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben,
Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen,
Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben.
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,
Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht.
Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1337 am: 16. Oktober 2014, 05:18:46 »

Balduin von Ford
„Sie begannen ihn hartnäckig zu bedrängen“

„Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab“ (Joh 3,16). Der einzige Sohn „wurde geopfert“, nicht, weil seine Feinde obsiegten, sondern „weil er selbst es gewollt hat“ (Jes 53,10-11). „Da er die Seinen liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung“ (Joh 13,1). Die Vollendung, das ist der akzeptierte Tod für die, die er liebt; so erfüllt sich alle Vollkommenheit, die vollkommene Liebe; denn „es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15,13). Diese Liebe Christi war in seinem Tod machtvoller als der Hass seiner Feinde; der Hass konnte nur bewirken, was die Liebe ihm gestattete. Judas oder die Feinde Christi, haben ihn in hasserfüllter Bosheit dem Tod ausgeliefert. Der Vater hat seinen Sohn hingegeben, und der Sohn hat sich aus Liebe selbst hingegeben (Röm 8,32; Gal 2,20). Die Liebe ist jedoch des Verrates nicht schuldig; sie ist unschuldig, auch wenn Christus daran stirbt. Denn nur die Liebe kann ungestraft tun, was ihr gefällt. Nur die Liebe kann Gott zu etwas zwingen und ihm gleichsam befehlen. Die Liebe ließ ihn vom Himmel herabsteigen, sie ließ ihn ans Kreuz schlagen; sie hat das Blut Christi zur Vergebung der Sünden vergossen: Es war eine ebenso unschuldige wie heilskräftige Tat. Unser ganzer Dank für das Heil der Welt ist also der Liebe geschuldet. Und sie drängt uns mit zwingender Logik dazu, Christus so sehr zu lieben, wie andere ihn hassen konnten.

Das Altarsakrament, II, 1; SC 93





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« Antwort #1338 am: 16. Oktober 2014, 05:24:20 »
Psalm 98(97),1.2-3b.3c-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht.
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.
Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
und an seine Treue zum Hause Israel.
Alle Enden der Erde
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!
Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!
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« Antwort #1339 am: 16. Oktober 2014, 05:30:18 »
Zeichen für das Kommende: Erzbischof hob alle Verbote über Garabandal auf

Erzbischof hebt alle Verbote über Garabandal auf

Der Engel hat gesagt:
“Weil man meine Botschaft vom 18. Oktober 1961 weder erfüllt noch der Welt bekannt gegeben hat, so kündige ich euch an, daß (weltweit) diese
die letzte ist.
Zuvor hat sich der Kelch gefüllt, jetzt läuft er über ( bibl. = Kelch des Zornes Gottes).
Viele Kardinäle, Bischöfe und Priester gehen den Weg des Verderbens und ziehen viele Seelen mit sich.
Man mißt der hl. Eucharistie immer weniger Bedeutung zu.
Wir müssen durch unsere Anstrengungen dem Zorn Gottes über uns entgehen.
Wenn wir ihn aufrichtig um Verzeihung bitten, wird er uns verzeihen. Ich, eure Mutter, bitte euch durch die Vermittlung des heiligen Erzengel Michael darum, daß ihr euch bessert. Ihr befindet euch in den Zeiten der letzten Warnungen.
Ich liebe euch sehr und will eure Verdammung nicht.
Bittet uns aufrichtig und wir werden euch erhören.
Ihr müßt euch mehr heiligen.
Denkt an die Passion Jesu!”
Der zuständige Bischof wartete bisher mit der ganzen Kirche die Erfüllung der in Garabandal ergangenen Prophetie ab. Jetzt ist er emeritiert und der Erzbischof von Oviedo ist derzeitiger Administrator.
Maria sagte zu den Kindern:
“Meine Besuche bei euch werden von der Kirche erst nach dem großen Wunder anerkannt.” Vor dem Wunder wird der Bischof ein Zeichen erhalten, worauf er alle Verbote über Garabandal aufheben wird. Pater Pio war mit Garabandal auf geheimnisvolle Weise verbunden und bestätigte das ebenso, allerdings mit der Bemerkung:
“Die Kirche wird den Erscheinungen der Mutter des Herrn in Garabandal erst dann Glauben schenken, wenn es bereits zu spät ist.”

http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=3335.msg23080#new
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« Antwort #1340 am: 17. Oktober 2014, 06:42:26 »
 
Hl. Rafael Arnáiz Barón
„Bei euch sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht“

Gott schickt mir das Kreuz. Es sei gepriesen; denn wenn wir — wie Ijob sagt — „das Gute von Gott annehmen, warum sollen wir dann nicht auch das Böse annehmen" [Ijob 2,10]. Alles kommt von ihm: Gesundheit und Krankheit, zeitliche Güter, Unglück und Widerwärtigkeiten im Leben. Alles, absolut alles, hat er gut angeordnet, und wenn sich das Geschöpf manchmal gegen das auflehnt, was Gott gebietet, begeht es eine Sünde, denn alles ist notwendig und gut gefügt. Lachen und Weinen sind erforderlich, und aus allem können wir immer dann Nutzen ziehen für unsere Vervollkommnung, wenn wir mit gläubigem Herzen Gottes Werk in allem erkennen und wie Kinder in den Armen des Vaters verweilen; denn wir allein, wohin sollten wir uns wenden?... Klar, dass ich nicht versuche, Gefühle in mir auszumerzen. Gott will nur von mir, dass ich sie vervollkommne. Aus diesem Grund führt er mich hierhin und dorthin wie ein Spielzeug, und überall hinterlasse ich Teile meines Herzens. Wie groß ist Gott und wie gut macht er alles! Wie sehr liebt er mich, und wie schlecht antworte ich auf seine Liebe! Seine Vorsehung ist unendlich, und ihr müssen wir uns ohne Vorbehalt ausliefern.

Geistliche Schriften, 11.08.1934



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« Antwort #1341 am: 18. Oktober 2014, 09:56:44 »

Hl. Johannes Chrysostomos
Hl. Lukas, Evangelist: „Ich habe mich dazu entschlossen… es für dich der Reihe nach aufzuschreiben“ (1,3)

Liest man die heiligen Schriften, so befindet man sich auf einer geistlichen Blumenwiese und in einem Paradies der Wonnen, das weit anziehender ist als das Paradies von damals. Dieses Paradies hat Gott nicht auf Erden angelegt, sondern in den Seelen der Glaubenden. Er hat es weder in Eden angesiedelt noch an einem genau bestimmten Ort im Osten (Gen 2,8), sondern überall auf Erden, und hat es bis an die Enden der bewohnten Erde ausgedehnt. Und da du wahrnimmst, dass er die heiligen Schriften über die ganze bewohnte Erde ausgebreitet hat, so höre, was der Prophet dazu sagt: „Ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus und ihr Wort bis an die Enden der Erde“ (Ps 19,5; Röm 10,18)… Dieses Paradies hat auch eine Quelle, wie das Paradies von damals (Gen 2,6.10), eine Quelle, die unzählige Flüsse speist … Wer sagt das? Gott selber, der uns alle diese Flüsse geschenkt hat: „Wer an mich glaubt", so sagt er, „aus dessen Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen“ (Joh 7,38)… Diese Quelle sucht ihresgleichen, nicht nur wegen ihrer Überfülle an Wasser, sondern auch aufgrund ihrer Natur. Es handelt sich nämlich nicht um fließendes Wasser, sondern um Gaben des Geistes. Dieses Quellwasser verteilt sich auf alle Seelen der Gläubigen, wird deshalb aber nicht weniger. Es verteilt sich, aber erschöpft sich nicht … Es ist ganz in allen und ganz in jedem: Von dieser Art sind tatsächlich die Gaben des Geistes. Willst du wissen, wie reichhaltig diese Wasser sind? Willst du deren Natur kennenlernen? Wodurch sie sich von den Wassern hier auf Erden unterscheiden, weil sie besser, großartiger sind? Dann höre wieder, was Christus zur Samariterin sagt, um ihr den Reichtum der Quelle begreiflich zu machen: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, in dem wird das Wasser zur sprudelnden Quelle, deren Wasser ewiges Leben schenkt“ (Joh 4,14)… Möchtest auch du seine Natur erfahren? Dann mache davon Gebrauch! Für das Leben hienieden ist es freilich nicht zweckdienlich, wohl aber für das ewige Leben. Lasst uns doch unsere Zeit in diesem Paradiese verbringen: Trinken wir doch als Geladene von dieser Quelle!

3. Homilie über das Vorwort zur Apostelgeschichte; PG 51,87



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« Antwort #1342 am: 18. Oktober 2014, 10:10:27 »
 kz12)

Am Abend, während der heiligen Stunde, hörte ich die Worte: Du siehst meine Barmherzigkeit für die Sünder, die sich in diesem Augenblick in ihrer ganzen Macht offenbart. Siehe, wie wenig du über sie geschrieben hast. Das ist erst ein Tropfen davon. Tue, was in deiner Macht ist, damit die Sünder meine Güte erkennen (TB 1665).
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« Antwort #1343 am: 19. Oktober 2014, 07:45:25 »

Hl. Antonius von Padua
«Lass leuchten über uns das Licht deines Angesichtes» (Ps 4,7)

Wie dem Denar das Bild des Königs (vgl. Mt 22,20), so ist unserer Seele der heiligsten Dreieinheit Bild eingeprägt. Darum heißt es im Psalm (4,7 Vulg): „Es leuchtet über uns, o Herr, das Licht deines Angesichtes“; dazu sagt die Erklärung: Herr, das Licht deines Angesichtes, d.h. „das Gnadenlicht“, das dein Bild in uns erneuert und uns dir ähnlich macht, das Licht deines Angesichtes leuchtet über uns, ist unserer Vernunft eingeprägt. Von allen Vermögen der Seele ist sie ja das edelste, und da wir durch sie Gott ähnlich sind, ist ihr jenes Licht eingeprägt wie dem Wachs das Siegel. Das Licht des Angesichtes Gottes ist also die Vernunft, denn wie wir einen Menschen an seinem Angesicht erkennen, so erkennen wir Gott im Spiegel der Vernunft. Durch die Sünde wurde die Vernunft entstellt und der Mensch Gott unähnlich. Christi Gnade aber hat sie erneuert. Darum mahnt der Apostel die Epheser: „Erneuert euch in eurem Sinne durch den Geist“ (4,23). Die Gnade, die das geschaffene Bild erneuert, wird also hier im Psalm Licht genannt... Zum Bild der Ähnlichkeit wurde der Mensch erschaffen nach dem Bild und Gleichnis der ganzen Dreieinheit, und dieses Bild besteht darin, dass der Mensch durch sein Gedächtnis dem Vater, durch seine Vernunft dem Sohne und durch seine Liebe dem Heiligen Geiste ähnlich ist... Nach Gottes Bild und Gleichnis wurde der Mensch geschaffen (vgl. Gen 1,26). Bild ist er durch die Erkenntnis der Wahrheit, Gleichnis durch die Liebe zur Tugend. Das Licht des göttlichen Angesichtes ist also die Gnade der Rechtfertigung, die dem geschaffenen Bild aufgedrückt wird. Dieses Licht ist das einzige und wahre Gut des Menschen, da er dadurch seine Prägung erhält wie der Denar durch das Bild des Königs. Deshalb fügt der Herr hinzu: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört“, und das kann bedeuten: Wie ihr dem Kaiser sein Bild zurückgebt, so gebt Gott eure Seele zurück, geschmückt und gezeichnet mit dem Licht seines Angesichts.

Predigt über die Seele als Bild des dreifaltigen Gottes („Lehrer des Evangeliums“, Dietrich-Coelde-Verlag, Werl 1954, S. 82)
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La Salette 1846



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