Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4656789 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #1752 am: 05. April 2015, 07:34:21 »

Hl. Maximus von Turin
„Dies ist der Tag des Jubels und der Freude!“

„Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.“ (Ps 117,24). Meine Brüder, wir lesen nicht zufällig am heutigen Tag diesen Psalm, in dem uns der Prophet einlädt zur Freude und zum Jubel, in dem der heilige David die ganze Schöpfung einlädt, diesen Tag zu feiern: Denn heute hat die Auferstehung Christi die Bleibe der Toten aufgeschlossen, die Neugetauften der Kirche haben die Erde verjüngt, der Heilige Geist hat den Himmel aufgezeigt. Die Hölle gibt ihre Toten zurück, da sie geöffnet wurde; die Erde läßt als Verjüngte die Auferweckten aufstehen; der Himmel hingegen öffnet sich weit, um diejenigen aufzunehmen, die zu ihm aufsteigen. Der Schächer ist ins Paradies eingegangen (Lk 23,43); die Leiber der Heiligen treten ein in die Heilige Stadt (Mt 27,53)... Bei der Auferstehung Christi erheben sich alle Elemente mit innerer Bewegung in die Höhen. Die Hölle gibt den Engeln die zurück, die sie gefangen hielt, die Erde schickt zum Himmel, die sie bedeckte, der Himmel bringt dem Herrn dar, die er in Empfang nehmen durfte... Die Auferstehung Christi ist für die Verstorbenen das Leben, für die Sünder die Vergebung, für die Heiligen Herrlichkeit. Deshalb lädt der heilige David die ganze Schöpfung ein, die Auferstehung Christi zu feiern und läßt sie erbeben vor Freude und Jubel an diesem Tag, den der Herr gemacht hat. Ihr werdet aber sagen..., dass der Himmel und die Hölle nicht in den zeitlichen Tag dieser Welt gestellt wurden; kann man also von diesen Elementen verlangen, einen Tag zu feiern, dem sie überhaupt nicht zugehörig sind? Dieser Tag jedoch, den der Herr gemacht hat, durchdringt alles, enthält alles, umarmt zugleich Himmel, Erde und Hölle! Das Licht, das Christus ist, wird nicht durch Mauern aufgehalten, noch wird es gebrochen durch die Elemente, noch verdunkelt durch die Finsternis. Das Licht Christi ist wahrhaftig ein Tag ohne Nacht, ein Tag ohne Ende. Überall strahlt es auf, überallhin sendet es seine Strahlen, überall bleibt es, ohne abzunehmen.

53. Predigt über Psalm 117
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1753 am: 06. April 2015, 10:25:32 »

Hl. Gregor der Große
« Geht und sagt seinen Jüngern: „Er ist auferstanden und geht euch voraus nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen.“ « (Mt 28,7)

Mit Bedacht wird gesagt: „Er geht euch voraus nach Galiläa: Dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.“ Galiläa bedeutet: das Ende der Gefangenschaft. Der Erlöser war schon durch die Leiden zur Auferstehung gelangt, vom Tod zum Leben, von der Strafe zur Herrlichkeit, von der Vergänglichkeit zur Unvergänglichkeit. Wenn aber seine Jünger ihn nach der Auferstehung zuerst in Galiläa sehen werden, dann heißt das, dass wir später die Herrlichkeit seiner Auferstehung in Freude nur schauen werden, wenn wir unsere Laster zurücklassen zugunsten der Höhen der Tugenden. Ein Ortswechsel ist angesagt: auch wenn die Botschaft am Grabe bekannt wird – Christus zeigt sich woanders... Zwei Leben gab es; wir kennen eines, nicht aber das andere. Es gab ein sterbliches Leben und ein unsterbliches, ein vergängliches und ein unvergängliches, eines, das dem Tode geweiht war, und ein anderes der Auferstehung. Dann kam der Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Jesus Christus (1Tim 2,5), der das erste Leben auf sich nahm und uns das zweite offenbarte. Er verlor das eine, als er starb, und tat uns das andere kund, als er auferstand. Hätte er uns, die wir das sterbliche Leben kannten, eine Auferstehung des Fleisches verheißen, ohne uns einen mit Händen greifbaren Beweis zu geben, wer hätte seinen Verheißungen Glauben geschenkt?

Homilien über die Evangelien, 21,5-6
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1754 am: 06. April 2015, 22:01:16 »
   
Die Warnung kann jederzeit kommen!

Mein Kind. Schreibe, damit Unser Wort von der Welt vernommen werden kann.

Bereitet euch vor, Meine geliebten Kinder, denn das Zweite Kommen Meines Sohnes rückt nun immer näher, und wer sich nicht vorbereitet hat, sich nicht zu IHM, seinem Erlöser, bekannt hat, wird verzweifeln und verirren in diesen letzten Tagen, denn die Lügen des Bösen sind gerissen und geschickt, und wer sie nicht durchschaut, wird seine Beute sein!

Meine Kinder. Bereitet euch vor auf das Ende, das nun bald kommen wird, denn wenn Mein Sohn kommt, euch zu erlösen, müsst ihr bereit für IHN sein!

Bereitet euch vor und eure Häuser und eure Tiere. Habt geweihte Kerzen im Haus, das Siegel des Vaters und eine Heilige Bibel. Betet durch die 3 dunklen Tage und schaut nicht hinaus.

Wer nicht gehorsam ist, wird untergehen, so haltet euch an Unsere Anweisungen, damit ihr erlöst werden könnt.

Meine Kinder. Viel Zeit verbleibt euch nicht. Bereitet euch jetzt vor, denn bald schon wird es zu spät für euch sein, und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, die Warnung und der große Tag der Freude, dann müsst ihr vorbereitet sein, um nicht verlorenzugehen und/oder leiden zu müssen. Amen.

Ich bitte euch: Bereitet euch vor. Die Warnung kann jederzeit kommen. Amen.

Eure Mutter im Himmel.

Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung, die euch aus tiefstem Herzen liebt, und die Ich immer für euch da bin, sofern ihr Mich bittet. Amen.

---

"Meine Kinder, ihr müsst bereit sein, denn nur der Vater kennt das Datum. Amen.

So gehet nun und bereitet euch, das Haus, das Vieh und die Haustiere vor. Es wird immer für euch gesorgt sein, sofern ihr Jesus gehorsam seid.

Botschaft Nr. 886
20. März 2015
 
http://www.dievorbereitung.de/Botschaften/data876-905/886.html
« Letzte Änderung: 06. April 2015, 22:02:58 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1755 am: 06. April 2015, 22:07:20 »
+++ Elena Leonardi, Sühneseele +++

Elena Leonardi ist seit über dreißig Jahren Witwe und hat einen Sohn. Während Jahrzehnten stand sie in engem Kontakt mit Padre Pio in San Giovanni Rotondo, der sie zu seiner geistlichen Tochter formte. Der geistliche Verkehr mit ihm ist auch nach seinem Tod im Jahre 1968 nicht unterbrochen. Pater Pio zeigt sich ihr in Visionen, meistens gemeinsam mit Christus und der Madonna. Die Seherin wohnt in Rom, im "Hause des Gottesreiches und der Versöhnung der Seelen", das zu errichten ihr die Muttergottes aufgetragen hat.

Elena Leonardi gehört zu den Sühneseelen, die beauftragt sind, für den Mystischen Leib – der die Kirche ist – an Buße, Opfer, Gebet und Sühne beizutragen, "was ihm noch fehlt".

Im Auftrag der Muttergottes und ihrem Sohn Jesus Christus hat die Seherin niedergeschrieben, was ihr von ihnen mitgeteilt worden ist über das, was der Menschheit bevorsteht infolge ihrer Loslösung von Gott, ihrem Schöpfer und Herrn, wenn sie sich nicht bekehrt. Die Zukunft ist ihr kundgegeben worden, damit sie alles Vernommene den Menschen zur Kenntnis kundgebe. Auch dem Heiligen Vater, Papst Johannes Paul II. hat sie persönlich informieren können.

9. Mai 1973

Jesus: Höre mich aufmerksam an und schreibe, was ich dir sage: 21. April 841. Sage den Priestern, dieses Datum nachzuprüfen: Es kommt die Zeit Moses! Tochter, sage ihnen, dass der Zorn meines Herzens überbordet infolge des vielen Bösen, das sie tun: keiner denkt an das Gebet; die Menschheit hat sich mit dem Dämon verbunden; die Priester sind sorglos und ruhig; sie treten mich mit den Füßen und lassen alles geschehen. Sage ihnen, dass sie die Augen öffnen müssen, sage ihnen, dass mein Arm erbarmungslos zuschlägt, dass ich ihnen nur mehr kurze Zeit zum Nachdenken lasse! Während Tagen wird Dunkelheit die Erde bedecken, der Himmel wird verschleiert werden von Flammen; die Erde wird beben; große Stürme werden entfesselt; Menschen werden zugrunde geben, Nationen zerrüttet, und es wird ungeheuer viel Blut fließen.

2. März 1975

Muttergottes: Bald werdet ihr fürchterliche Zeichen in der Welt sehen, die Verwirrung, Tränen, Kämpfe und Schmerzen heraufbeschwören: starke Erdbeben werden ganze Städte und Länder zerstören. Nie mehr als in diesen tragischen Stunden benötigt die Welt Gebet und Buße; der Papst, die Kirche, die Priester sind in Gefahr, und wenn nicht gebetet wird, werden die Mächte des Bösen überhandnehmen, und ihre Opfer werden in erster Linie die Priester sein. Verteidigt die Kirche durch euer Beispiel und die Heiligkeit eures Lebens; der zersetzende Materialismus dringt in alle Nationen ein, so dass das Böse die Übermacht erhält über das Gute. Die Regierungen der Völker verstehen das alles nicht, weil sie keinen wahren christlichen Geist mehr besitzen und in ihrem Geist wie blind sind.

Verbreitet die Verehrung zu meinem unbefleckten Herzen und zur Vermittlerin aller Menschen bei der Barmherzigkeit Gottes, und zur Königin des Weltalls. Wenn die Sünder auf meine Mahnungen hören und zu meinem Mutterherzen zurückkehren, wird meine Barmherzigkeit ihnen gegenüber überaus groß sein, und sie werden Schutz und Rettung finden; wenn nicht, so steht ein schreckliches Strafgericht von Feuer bereit, das die Welt reinigen wird von vielen und schweren Sünden, die wie ein schwarzer Nebel die Menschheit verdunkeln.

Ich werde meinen Schutz über Italien erstrecken, das vom Feuer verschont werden wird; der Himmel aber wird mit dichter Finsternis bedeckt werden, und die Erde wird durch schreckenerregende Erdbeben geschüttelt, die tiefe Abgründe öffnen und Städte und Provinzen zerstören. Alle werden ausrufen, es sei das Ende der Welt!

Auch Rom wird bestraft gemäß der Gerechtigkeit für seine zahlreichen und schweren Sünden; denn das Ärgernis hat seinen Höhepunkt erreicht. Aber auch die Guten und die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten müssen leiden, doch die gerechten Seelen sollen sich nicht fürchten, weil sie gerettet werden.

Meine Tochter, mache alle meine Mahnungen bekannt und gib allen Menschen zu wissen, dass sie sich vom Leben in der Sünde loslösen und aufrichtig zu Gott zurückkehren müssen; viele, viele sündigen, aber nur sehr wenige sühnen. Verliert keine Zeit, betet; betet, bevor es zu spät ist, denn eine dichte Finsternis hüllt die Erde ein, und der Feind steht vor der Türe. Zu sehr beleidigen die Menschen Gott! Die Zeiten sind schwer, und die Welt ist voller Verwirrung, weil sie schlechter geworden ist als zur Zeit der Sintflut. Italien wird gedemütigt werden und geläutert im Blut; es wird viel leiden, weil die Sünden, die im Land begangen werden, zahlreich sind.

Es werden sich Revolutionen entwickeln, und die Straßen werden mit Blut übergossen. Der Papst wird viel zu leiden haben, aber die Bestrafung der Gottlosen wird nicht auf sich warten lassen, und diese Tage werden schrecklich unter den schrecklichen sein. Die Erde wird beben, und die ganze Menschheit wird gerüttelt; die Bösgesinnten gehen unter der fürchterlichen Härte der göttlichen Gerechtigkeit zugrunde. Wohnt dem heiligen Opfer der Messe bei, empfängt die heilige Kommunion; sühnt und tut Buße; betet den heiligen Rosenkranz!

....

http://gloria.tv/media/DB8c3gkxrKn

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1756 am: 07. April 2015, 06:36:04 »

Hl. Gregor der Große
Er ruft dich bei deinem Namen

„Wenn du ihn weggebracht hast...“, wie wenn Maria ihm bereits gesagt hätte, wegen wem sie Tränen vergoss! Sie spricht von „ihm“, ohne seinen Namen auszusprechen. Das ist das Merkmal von Liebe: Immer erfüllt von dem, was man liebt, meint man, alle anderen wären ebenso davon erfüllt... Maria kann sich kaum vorstellen, dass man denjenigen nicht kennen könnte, um den sie abgrundtief trauert. Jesus sagt zu ihr: „Maria!“ Kurz davor hatte er sie mit der allgemeinen, ihrem Geschlecht entsprechenden Bezeichnung „Frau“ angeredet und sich noch nicht zu erkennen gegeben. Nun spricht er sie mit ihrem eigenen Namen an, als ob er ihr ohne weitere Umwege sagen wollte: „Erkenne denjenigen, der dich erkennt.“ Gott hatte dasselbe Moses, dem tadellosen Menschen, gesagt: „Ich kenne deinen Namen“ (Ex 33,12). „Mensch“ ist die allgemeine Bezeichnung für alle, doch „Moses“ ist sein persönlicher Name und der Herr sagt ihm sehr deutlich, dass er ihn bei seinem Namen kennt und scheint ihm mitteilen zu wollen: „Ich kenne dich nicht allgemein wie alle Menschen, sondern ich kenne dich persönlich.“ Also erkennt Maria, als sie bei ihrem eigenen Namen gerufen wird, ihren Schöpfer, und sogleich antwortet sie ihm: „Rabbuni“, d.h. Meister. Denn ihn hatte sie überall draußen gesucht, während er sie doch bittet, ihn im Inneren zu suchen... „Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.“ Die Sünde der Menschheit verlässt hier also das Herz, aus dem sie hervorgegangen war. Denn im Paradies war es eine Frau gewesen, die dem Mann die todbringende Frucht gereicht hatte; hier am Grab ist es eine Frau, die den Menschen das Leben verkündigt und ihnen die Worte desjenigen übermittelt, der Leben schenkt.

Predigt 25 zum Evangelium; PL 76, 1188-1196
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« Antwort #1757 am: 08. April 2015, 12:41:35 »

Hl. Josémaria Escriva de Balaguer
„Bleib bei uns“

Die beiden Jünger waren unterwegs nach Emmaus. Sie unterschieden sich in nichts von den vielen anderen, die in dieser Gegend unterwegs waren. Und hier erschien ihnen Jesus, ganz unauffällig, und ging mit ihnen. Dabei verwickelte er sie in ein Gespräch, das sie ihre Müdigkeit vergessen ließ... Jesus auf dem Weg. Herr, du bist immer groß! Aber du versetzt mich in Unruhe, wenn du dich herablässt, uns zu folgen, uns in unserem Alltag zu suchen. Herr, schenke uns die Schlichtheit des Geistes; gib uns einen klaren Blick, eine scharfe Intelligenz, damit wir dich erkennen können, wenn du kommst ohne ein äußerliches Kennzeichen deiner Herrlichkeit. Als sie das Dorf erreichen und ihr Weg zu Ende ist, sind die beiden Jünger, ohne sich dessen bewusst zu sein, von dem Wort und der Liebe des menschgewordenen Gottes im tiefsten Grund ihres Herzens verwundet. So bedauern sie, dass er weggeht. Denn Jesus verabschiedet sich von ihnen und „tut, als wolle er weitergehen“. Er drängt sich nie auf, unser Herr. Wenn wir einmal einen Eindruck bekommen haben von der Reinheit der Liebe, die er in unser Herz gesenkt hat, will er, dass wir ihn in Freiheit ansprechen. Wir müssen ihn gewaltsam festhalten und ihn bitten: „Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt.“ So sind wir: wir wagen einfach immer zu wenig, vielleicht aus Mangel an Offenheit oder aus Verschämtheit. Im Grunde denken wir: Bleib bei uns, denn Finsternis umfängt unser Herz; und du allein bist Licht, du allein kannst den brennenden Durst stillen, der uns verzehrt... Und Jesus bleibt bei uns. Unsere Augen gehen uns auf - wie dem Kleophas und seinem Gefährten -, wenn Jesus das Brot bricht. Und obwohl er sich unserem Blick wieder entzieht, sind auch wir fähig, uns auf den Weg zu machen – es wird bald Abend –, um anderen von ihm zu erzählen; denn so große Freude hat in einem einzigen Herzen nicht Platz. Weg nach Emmaus. Unser Gott hat diesen Namen mit Süße erfüllt. Und Emmaus, das ist die ganze Welt; denn der Herr hat die göttlichen Wege auf Erden erschlossen.

Homilie an die Freunde Gottes
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« Antwort #1758 am: 09. April 2015, 06:44:28 »

Hl. Cyrill von Alexandria
"Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst"

Der Evangelist Matthäus berichtet, wie Jesus, der Petrus und Johannes und Jakobus mit sich genommen hatte, vor ihren Augen verklärt wurde: Sein Gesicht strahlte damals wie der Blitz und seine Gewänder wurden weiß wie Schnee. Doch sie konnten diese Vision nicht ertragen und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden (vgl. Mt 17, 1ff.). Deshalb, um sich dem göttlichen Plan ganz und gar anzupassen, erschien unser Herr Jesus im Obergemach abermals in der Gestalt, die er auf Erden gehabt hatte und nicht in der Herrlichkeit, die ihm und dem Tempel seines verklärten Leibes angemessen wäre. Er wollte nicht, dass der Glaube an die Auferstehung sich auf eine andere Gestalt und einen anderen Leib stützt, als demjenigen, den er von der Heiligen Jungfrau bekommen hatte und mit dem er der Schrift gemäß gekreuzigt gestorben war. In der Tat hatte der Tod nur Macht über das Fleisch, woraus er sodann vertrieben werden sollte. Denn wenn sein toter Leib nicht auferstanden ist, welcher Tod wäre das dann, der doch besiegt worden ist? ... Weder kann die Auferstehung sich nur auf die Seele beziehen, noch nur auf Engel, noch sogar nur auf den Logos... Außerdem wird die Tatsache, dass der Herr bei verschlossenen Türen eingetreten ist, für jedweden Vernünftigen zu den Beweisen seiner Auferstehung gehören. Er begrüßt seine Jünger mit den Worten: „Friede mit euch“ und zeigt damit, dass er selbst der Frieden ist. Denn all jene, denen er sich gegenwärtig werden lässt, erhalten einen vollkommen friedvollen und ruhigen Geist. Das ist es sicherlich, was der Hl. Paulus den Gläubigen wünscht, wenn er sagt: „Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren“ (Phil 4,7).

Kommentar zu Johannes12, PG 74, 704-705
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« Antwort #1759 am: 09. April 2015, 07:01:42 »
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Jean-Pierre de Caussade
„Es ist der Herr“

Das Leben aller Geschöpfe liegt in der Hand des Herrn. Die Sinne nehmen nur das Handeln des Geschöpfes wahr, der Glaube aber vertraut darauf, dass in allem sich das göttliche Handeln vollzieht. Der Glaube erkennt, dass Jesus Christus in allem lebt und alle Jahrhunderte hindurch wirkt, dass die kleinste Zeiteinheit und das winzigste Atom einen Teil dieses verborgenen Lebens und dieses geheimnisvollen Handelns enthält. Das Handeln der Geschöpfe ist ein Schleier, der über den tiefen Geheimnissen des göttlichen Handelns liegt. Nach seiner Auferstehung überraschte Jesus Christus mit seinen Erscheinungen die Jünger, er zeigte sich ihnen mit einem Aussehen, das seine Identität verschleierte, und sobald er sich zu erkennen gab, entschwand er auch schon. Derselbe Jesus, der allezeit lebt und am Werk ist, überrascht immer noch Seelen, deren Glaube nicht rein und tief genug ist. Es gibt keinen Moment, wo Gott nicht gegenwärtig ist in Form irgendeiner Mühe, einer Aufgabe oder Pflicht. Alles was sich in uns, um uns und durch uns vollzieht, enthält und verbirgt sein göttliches, wenngleich unsichtbares Handeln. Daher sind wir allezeit überrascht und erkennen erst im nachhinein, dass er gewirkt hat. Wenn wir den Schleier lüften könnten und wachsam und aufmerksam wären, würde Gott sich uns ständig zeigen, würden wir uns seines Wirkens in allem erfreuen, was uns zustößt. In allem würden wir sagen: „Es ist der Herr!“ Und wir würden durch alle Umstände unseres Lebens herausfinden, dass Gott ein Geber ist, dass seine Geschöpfe recht armselige Werkzeuge sind, dass uns nichts fehlen wird, und dass er uns in seiner beständigen Fürsorge zuteilt, was recht ist.


Hingabe an die göttliche Vorsehung
« Letzte Änderung: 10. April 2015, 06:56:10 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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