Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578935 mal)

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« Antwort #2584 am: 08. November 2015, 14:08:06 »
Hl. Thomas von Celano (um 1190-1260), Biograph des hl. Franziskus und der hl. Klara

Alles geben, weil Christus alles gegeben hat

Der Vater der Armen, der arme Franziskus, der sich allen Armen gleichförmig machte, konnte es nicht sehen, dass jemand noch ärmer war als er, nicht aus Verlangen nach eitlem Ruhm, sondern nur infolge herzlichen Mitleids. Und obwohl er sich selbst nur mit einen ganz armseligen und rauen Habit zufrieden gab, so überkam ihn doch oft der Wunsch, ihn mit einem Armen zu teilen. Damit er aber als Armer, der doch überreich war, in seiner großen, innigen Liebe den Armen irgendwie zu Hilfe kommen könne, erbettelte er sich von den Reichen dieser Welt zu Zeiten großer Kälte einen Mantel oder Pelzstücke. Wenn diese voll Ergebenheit und mit noch größerer Bereitwilligkeit auf seine Bitten eingingen, als es der hochselige Vater von ihnen verlangte, sagte er zu ihnen: „Ich möchte das von euch in der Absicht erhalten, dass ihr es keineswegs je wieder zurückerwartet.“ Und den Armen, der ihm zuerst begegnete, bekleidete er voll Freude und Jubel mit dem, was er erhalten hatte.

Tiefen Kummer empfand er, wenn er sah, dass man einem Armen Vorwürfe machte, oder wenn er jemand gegen irgendein Geschöpf ein Wort des Fluches ausstoßen hörte. Einmal fuhr ein Bruder gegen einen Armen, der um ein Almosen bat, mit den Scheltworten los: „Vielleicht bist du gar ein reicher Mann und stellst dich nur so, als ob du arm wärest!“ Als der hl. Franziskus, der Vater der Armen, dies hörte, wurde er sehr betrübt, schalt den Bruder gar heftig wegen seiner Worte und hieß ihn vor dem Armen sein Kleid ausziehen, seine Füße küssen und ihn um Verzeihung bitten. Er sagte nämlich: „Wer einen Armen schmäht, beleidigt Christus, dessen edles Abzeichen jener trägt; denn er hat sich um unsertwillen arm gemacht in dieser Welt!“ (2 Kor 8,9).

„Erste Lebensbeschreibung"  des hl. Franziskus
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2585 am: 08. November 2015, 14:48:26 »
Erstes Buch der Könige 17,10-16.

In jenen Tagen machte sich der Prophet Elija auf und ging nach Sarepta. Als er an das Stadttor kam, traf er dort eine Witwe, die Holz auflas. Er bat sie: Bring mir in einem Gefäß ein wenig Wasser zum Trinken!
Als sie wegging, um es zu holen, rief er ihr nach: Bring mir auch einen Bissen Brot mit!
Doch sie sagte: So wahr der Herr, dein Gott, lebt: Ich habe nichts mehr vorrätig als eine Hand voll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Ich lese hier ein paar Stücke Holz auf und gehe dann heim, um für mich und meinen Sohn etwas zuzubereiten. Das wollen wir noch essen und dann sterben.
Elija entgegnete ihr: Fürchte dich nicht! Geh heim und tu, was du gesagt hast. Nur mache zuerst für mich ein kleines Gebäck und bring es zu mir heraus! Danach kannst du für dich und deinen Sohn etwas zubereiten;
denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Der Mehltopf wird nicht leer werden und der Ölkrug nicht versiegen bis zu dem Tag, an dem der Herr wieder Regen auf den Erdboden sendet.
Sie ging und tat, was Elija gesagt hatte. So hatte sie mit ihm und ihrem Sohn viele Tage zu essen.
Der Mehltopf wurde nicht leer und der Ölkrug versiegte nicht, wie der Herr durch Elija versprochen hatte.

Psalm 146(145),6-7.8-9ab.9cd-10.

Der Herr hat Himmel und Erde gemacht,
das Meer und alle Geschöpfe;
er hält ewig die Treue.
Recht verschafft er den Unterdrückten,
den Hungernden gibt er Brot;
der Herr befreit die Gefangenen.

Der Herr öffnet den Blinden die Augen,
er richtet die Gebeugten auf.
Der Herr beschützt die Fremden
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.

Der Herr liebt die Gerechten,
doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.
Der Herr ist König auf ewig,
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.

Brief an die Hebräer 9,24-28.

Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen;
auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, denn er ist nicht wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht;
sonst hätte er viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen.
Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt,
so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweitenmal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.

Evangelium nach Markus 12,38-44.

In jener Zeit lehrte Jesus eine große Menschenmenge und sagte: Nehmt euch in acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Straßen und Plätzen grüßt,
und sie wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben.
Sie bringen die Witwen um ihre Häuser und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber um so härter wird das Urteil sein, das sie erwartet.
Als Jesus einmal dem Opferkasten gegenübersaß, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel.
Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein.
Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern.
Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hergegeben; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2586 am: 08. November 2015, 22:58:57 »
Bereite dich vor, Mein Volk, denn es beginnen die letzten Geburtswehen Meiner Schöpfung!

5. November 2015 – Aufruf von Gott Vater an die Menschheit.

Mein Volk, Erbe Mein, Friede sei mit dir. Meine Schöpfung ist in den letzten Geburtswehen, bereite dich vor Mein Volk, denn ihr werdet euch an ein Leben mit Erdbeben gewöhnen müssen; Ich suche nicht euch damit zu erschrecken, sondern vielmehr euch zu warnen damit ihr euch vorbereitet und euch nichts als Überraschung erwischen kann. In jenen Tagen an denen die Erde bebt, bitte Ich euch, dass ihr die Ruhe bewahrt und nicht in Panik geratet. Betet, bittet und tut Buße und wenn ihr das tut, wird sich alles beruhigen.

Verstehe Mein Volk, das ist alles Teil eurer Reinigung und Reinigung Meiner Schöpfung; es wird Tage geben wo die Erde stärker taumeln wird, aber Ich wiederhole es euch: bewahrt die Ruhe und entfernt euch nicht von Gott und alles wird gemäß Meinen Absichten gehen.

Die gottlosen Nationen werden durch die Furie der Natur bestraft werden; die Sünde und die Bosheit dieser Nationen werden für immer ausgelöscht sein. Die Kontinente werden sich vereinigen, es bleibt ein einziger Kontinent und alles Elend und alle Sünde wird vom Angesicht der Erde gelöscht sein. Die Nationen, die Mir den Rücken gekehrt haben und wo die Sünde Wurzeln geschlagen hat, werden verschwinden. In den Städten der Nationen werde Ich all jene Orte reinigen wo die Sünde und die Bosheit intensiver war. Ich werde die Wurzeln des bösen Krautes der Nationen ausreißen, damit in ihnen nur noch die gute Ernte bleibt.

Gottlose Nationen, Ich gebe euch noch eine kurze Zeit, damit ihr bereut und an Mein Herz kommt. Bedenkt, dass Ich langsam bin im Zorn und reich an Barmherzigkeit und Mich nicht über den Tod des Sünders freue, noch über den Schmerz und das Elend Meiner Geschöpfe. Ich wünsche, dass ihr lebt und am Ewigen Leben teilhabt.

Begreift Meine Kinder: Es ist nicht euer Vater, der euch züchtigen wird; ihr seid es durch eure Sünde und Bosheit, womit ihr Meine Gerechtigkeit aktiviert. Ich bin Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, das ist Meine Wesenheit; wenn ihr auf Meine Stimme hört und Meine Gebote in die Tat umsetzt, werdet ihr in Meiner Barmherzigkeit leben; aber wenn ihr von Mir weicht und Meine Gebote übertretet, werdet ihr Meine Gerechtigkeit kennen lernen; Meine Gerechtigkeit ist gerade und unerbittlich und gibt jedem gemäß seinen Werken. Ihr seid es, die Meine Barmherzigkeit oder Meine Gerechtigkeit wählt; es hängt von euch ab, denn ihr wisst gut, dass Ich euren freien Willen respektiere.

Meine Kinder, die Sünde des heutigen Menschen hat die Grenzen der Ordnung und des Rechts überschritten: von allen je existierenden Generationen ist diese Generation dieser letzten Zeiten die sündhafteste und Ich hatte mehr Mitleid mit ihr. Ich sage euch, wenn sich über euch Mein Arm der Gerechtigkeit entlädt, würden es sehr wenige sein die gerettet würden. Die Sünde und die Bosheit dieser Generation ist so groß, dass sie sogar die Hölle erschüttern lässt. Deshalb war Ich so geduldig und nachsichtig, hoffend zu sehen dass sie nachdenken und zu Mir zurückkommen. Meine Liebe und Meine Barmherzigkeit ist größer gegenüber dem Sünder der bereut; diese Generation dieser letzten Zeiten ist moralisch, sozial und spirituell die am meisten kranke aller je existierenden Generationen.

Deshalb habe Ich als Vater der Menschheit mit dieser Generation die größte Geduld gehabt, hoffend dass sie nachdenkt und schnellstmöglich zur Liebe Gottes zurückkehrt, um zu sehen ob sie damit Seine Gerechtigkeit nicht kennenlernen müsste. Ich liebe euch so, Meine Geschöpfe, dass selbst da Ich weiß dass ihr die größten Sünder seid, Ich euch gewählt habe, damit morgen ein Rest von euch Mein treues Volk sei und mit Mir Meinen Neuen Himmel und Meine Neue Erde bewohne.

Bereite dich vor, Mein Volk, denn es beginnen die letzten Geburtswehen Meiner Schöpfung. Die Erde wird erbeben von Ost nach West, von Nord nach Süd. Ich kündige es euch im voraus an, damit wenn es eintrifft ihr schon vorbereitet seid und diese Tage der Umwandlung Meiner Schöpfung mit Glauben und Vertrauen in Gott ertragen könnt.

Friede sei mit dir, Mein Volk, Erbe Mein. Euer Vater, Jahwe, Herr der Nationen.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.

(Enoch)
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« Antwort #2587 am: 08. November 2015, 23:00:04 »
Geht nicht verloren in eurer heutigen Welt!

Mein Kind. Schreibe und höre, was die Heiligen der Gemeinschaft der Heiligen heute den Kindern der Welt mitzuteilen haben:

Seid ganz bei Jesus, geliebte Kinder, und betet zu Uns. Unsere Hilfe wird euch sicher sein, doch müsst ihr Uns bitten. Wir führen euch zu Jesus, weisen euch den Weg und halten Fürbitte für euch. So betet zu Uns und seid Jesus ganz nahe. Ein Kind, das sich Jesus weiht, wird nicht verlorengehen. Ein Kind, das sich unter Unseren Schutz stellt, werden Wir zu Jesus führen.

Betet zu Uns, geliebte Kinder, und seid Jesus immer nah! Weiht euch IHM, geliebte Kinder, und geht nicht verloren in eurer heutigen Welt.

So viele Fallen haben all die bösen Handlanger des Teufels für euch aufgestellt. Mit allen Tricks und Mitteln versuchen sie euch abzulenken, in die Irre und letztendlich in die Verdammnis zu führen, denn der Teufel hat ihnen Versprechungen gemacht, für jede Seele, die sie ihm zuführen, doch wird ihr Lohn nicht der sein, den sie sich erwarten.

Betet zu Uns, geliebte Kinder, und stellt euch in Unseren Schutz. Dann wird euch nichts Böses widerfahren, denn Wir beten für euch, führen euch zum Herre Christ und schützen euch auf all euren Wegen.

So betet, geliebte Kinder, zu Uns und in den Anliegen des Herrn. Bittet um Verkürzung der Zeit, denn viel Grausames ist geplant, und die Christen werden leiden.

So betet nun, geliebte Kinder, und verzagt niemals. Wir, die Heiligen der Gemeinschaft der Heiligen, sind immer für euch da. Wendet euch an Uns, und Unser Schutz und Unsere Fürbitte am Throne des Herrn werden euch sicher sein.

So betet nun, Meine Kinder, und weiht euch dem Herrn, denn nur ER ist euer Erlöser, euer Retter in aller Not. Mit IHM werdet ihr eingehen in die Herrlichkeit, so verschenkt euch ganz an IHN und seid wahre Kinder des Herrn zu jeder Zeit. Amen.

Verzagt niemals, geliebte Kinder, denn Wir sind immer da! Bittet Uns, und so wird es sein. Amen.

In tiefer und ergebener Liebe,
Eure Heiligen der Gemeinschaft der Heiligen. Amen.

(Vorbereitung)

Botschaft Nr. 1094, 01. November 2015
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« Antwort #2588 am: 09. November 2015, 06:30:42 »
Hl. Theodor von Euchaita

Märtyrer

* in Syrien oder Armenien
† 306 in Euchaïta bei Amasia in Pontus, heute Beyözü bei Amasya in der Türkei (?)

Theodor Tiro, der Rekrut, war einfacher Soldat im Heer von Kaiser Maximianus in Euchaïta - dem heutigen Beyözü bei Amasya. In der Christenverfolgung von 303 wurde er gefangen genommen und verhört. Er brannte dann zum Zeugnis seines Glaubens in Amasia - dem heutigen Amasya - den Magna-Mater-Tempel, den Tempel der großen Mutter ab und wurde deswegen selbst verbrannt.

Gregor von Nyssa bezeugte Theodors Martyrium, ebenso Chrysippus von Jerusalem.

Später wurden die Legenden um Theodor weiter ausgeschmückt. Er war demnach ein Bruder von Georg und kämpfte selbst auch gegen Drachen. Im 9. Jahrhundert wurden die Legenden erweitert: Theodor wurde nun Stratelates, Heerführer einer römischen Garnison; vgl. deshalb Theodor Stratelates.

Zentrum der Verehrung von Theodor war Euchaïta - das heutige Beyözü bei Amasya; über seinem Grab gab es schon um 400 eine Kirche. Theodor war früher Schutzpatron von Venedig. Der 9. November, früher sein katholischer Gedenktag, war wohl der Weihetag der kleinen Kirche S. Teodoro am Palatin in Rom. Theodor gilt Völkerkundlern als christlicher Erbe des phrygisch-pontischen Gottes Men-Pharmacus. Im slawischen Volksglauben wird er mit den Thrakischen Reistern identifiziert. Die Darstellung der beiden Theodor ist nur an der Umschrift zu entscheiden.

Theodor geweihte Kirchen gab es in Amasia - dem heutigen Amasya, in Edessa - dem heutigen Sanlıurfa, in Nisibis - dem heutigen Nusaybin, in Neirab bei Damaskus und Jerusalem. Allein in Konstantinopel, wo auch Reliquien liegen, die viele Wunder wirkten, gab es 15 Kirchen seines Namens. Reliquien werden auch in Venedig, Rom, Brindisi und Gaëta sowie in Wemding im Donau-Ries Kreis in Bayern verehrt.
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« Antwort #2589 am: 09. November 2015, 07:02:24 »
Buch Ezechiel 47,1-2.8-9.12.

Der Mann, der mich begleitete, führte mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar.
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln.
Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund.
Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben.
An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.

Psalm 46(45),2-3.5-6.8-9.

Gott ist uns Zuflucht und Stärke,
ein bewährter Helfer in allen Nöten.
Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt,
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres.

Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt,
des Höchsten heilige Wohnung.
Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken;
Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

Der Herr der Heerscharen ist mit uns,
der Gott Jakobs ist unsre Burg.
Kommt und schaut die Taten des Herrn,
der Furchtbares vollbringt auf der Erde.

Evangelium nach Johannes 2,13-22.

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.
Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um.
Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!
Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.
Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst?
Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.
Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?
Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.
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« Antwort #2590 am: 09. November 2015, 07:03:52 »
Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer

Er aber meinte den Tempel seines Leibes

Der Herr spricht: „Hier ist für immer der Ort meiner Ruhe“ und in Zion „will ich wohnen, ich hab ihn erkoren“ (Ps 132,14). Doch Zion und sein Tempel sind zerstört. Wo wird sich sein Tempel befinden, damit er darin wohne? Der Apostel Paulus erwidert uns: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor 3,16). Hier befinden sich der Aufenthaltsort und der Tempel Gottes; sie sind erfüllt von seiner Weisheit und Macht. Sie sind die Wohnstatt der Heiligkeit des Herzens Gottes.

Doch diese Wohnstatt wird von Gott errichtet. Würde sie von Menschenhand erbaut, wäre sie vergänglich, selbst wenn sie auf menschlicher Weisheit gegründet wäre. Unsere vergebliche Mühe und unsere Sorgen reichen nicht aus, um sie zu beschützen. Der Herr nimmt sich ihrer ganz anders an; er hat sie weder auf der Erde noch auf losem Sand gegründet, sondern sie ruht auf den Propheten und den Aposteln (Eph 2,20); sie wird ohne Unterlass aus lebendigen Steinen erbaut (1 Petr 2,5). Sie wird sich bis zu den äußersten Extremitäten des Leibes Christi fortentwickeln. Ohne Unterlass wird ihr Bau weitergeführt; um sie herum werden zahlreiche Häuser hochgezogen, die sich alle zu einer starken und dicht gebauten Stadt zusammenfügen werden (Ps 122,3).

Traktat über den Psalm 64, PL 9,m 416f.
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« Antwort #2591 am: 10. November 2015, 05:12:31 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

„Wir sind unnütze Sklaven“

Niemand soll sich dessen, was er tut, rühmen, da es einfach nur gerecht ist, dass wir dem Herrn unseren Dienst schulden […] Wir müssen, so lange wir leben, stets für unseren Herrn arbeiten. Gib also zu, dass du ein Diener bist, dem viele Dienste obliegen. Plustere dich nicht damit auf, dass du „Kind Gottes“ (1 Joh 3,1) genannt wirst: Erkennen wir das als Gnade, aber vergessen wir unsere Natur nicht! Rühme dich dessen nicht, dass du gute Dienste geleistet hast, denn du hast getan, was du tun musstest. Die Sonne erfüllt ihre Aufgabe, der Mond gehorcht, die Engel tun ihren Dienst. Der hl. Paulus, „des Herren auserwähltes Werkzeug unter den Heiden“ (Apg 9,15), schreibt: „Ich bin es nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe“ (1 Kor 15,9). Und wenn er an anderer Stelle sagt, dass er sich keiner Schuld bewusst ist, so fügt er doch hinzu: „dadurch bin ich jedoch noch nicht gerecht gesprochen“ (1 Kor 4,4). Auch wir wollen nicht um unseretwillen gelobt werden; lasst uns nicht dem Urteil Gottes vorgreifen.

Über das Evangelium nach Lukas 8,31-32
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La Salette 1846



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