Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4579027 mal)

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« Antwort #2616 am: 15. November 2015, 06:40:44 »
Hl. Albert der Große

Bischof von Regensburg, Ordensmann, Kirchenlehrer
* 1193 oder um 1206 bei Lauingen an der Donau in Bayern
† 15. November 1280 in Köln in Nordrhein-Westfalen
Albert, schon von seinen Zeitgenossen „der Große“ genannt, stammte aus einem schwäbischen Rittergeschlecht. Er wurde um 1193 (oder 1206) in Lauingen an der Donau geboren. Er studierte in Padua, wo er einen Onkel hatte. und wurde dort 1223 Dominikaner. Wenig später kam er nach Köln, dozierte dann in Hildesheim. Freiburg i. Br., Regensburg, Straßburg und Paris. 1260 übernahm er auf Befehl des Papstes die Leitung des Bistums Regensburg; 1262 nahm Papst Urban IV. seinen Rücktritt an. 1274 nahm Albert als Theologe am 2. Konzil von Lyon teil (wo er die Nachricht vom Tod seines Schülers Thomas von Aquin erhielt). Dann kehrte er nach Köln zurück, wo er lehrte und schrieb, bis zwei Jahre vor seinem Tod seine Kräfte versagten. Er starb 1280. – Albert, „Doctor universalis“ genannt, beherrschte das ganze philosophische und naturwissenschaftliche Wissen seiner Zeit. Er erschloss dem christlichen Abendland die Welt der aristotelischen Philosophie. Den Zeitgenossen muss er, der Mann, der alles wusste, geradezu unheimlich vorgekommen sein. Erst 1931 wurde er heilig gesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben.


Mitte der Schöpfung

„Der Mensch steht in der Mitte der Schöpfung, zwischen Stoff und Geist; zwischen Zeit und Ewigkeit.“

„Die vornehmste Kraft des Menschen ist die Vernunft. Das höchste Ziel der Vernunft ist die Erkenntnis Gottes.“

„Wer sich mit göttlichen Dingen beschäftigt, wird nach ihrem Bild umgestaltet.“

„O Herr, ich wollte, ich wäre ein Mensch nach deinem allerliebsten Willen.“ (Sätze von Albert d. Gr.)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2617 am: 15. November 2015, 06:41:17 »
Hl. Leopold

Markgraf von Österreich, Klostergründer

* um 1075 im Melk in Österreich (?)
† 15. November 1136 in Klosterneuburg bei Wien in Österreich

Leopold III., Markgraf von Österreich, genannt „der Fromme“, „der Milde“, der „Freigebige“, 1075 geboren, wurde von Bischof Altmann von Passau erzogen. 1105 heiratete er Agnes, die Tochter Kaiser Heinrichs IV. Die Bischöfe Otto von Freising und Konrad II. von Salzburg entstammten dieser Ehe. In seiner mehr als vierzigjährigen Regierungszeit hat Leopold, mitten in einer wirren Zeit, die Grundlagen für die künftige Größe Österreichs geschaffen. Er stiftete das Zisterzienserkloster Heiligenkreuz bei Wien, das Chorherrenstift Klosterneuburg und die Benediktinerabtei Klein-Mariazell. Leopold war ein Mann des Glaubens und des Gebets, aber auch ein Herrscher, der zu regieren verstand. Er starb auf der Jagd am 15. November 1136.
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« Antwort #2618 am: 15. November 2015, 16:50:35 »
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692. Bald wird man ein Gesetz erlassen, das den Begriff „Gotteslästerung“ aus dem geltenden Recht streichen wird.
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Meine innig geliebte Tochter, sag Meinen Jüngern, dass sie ihre Hingabe an Mein Heiliges Wort niemals aufgeben dürfen.

Die Zunahme des Atheismus bedeutet, dass die bloße Erwähnung Gottes oder der von Ihm angewiesenen Gebote Empörung hervorruft. Es ist jetzt so, als ob es eine Gotteslästerung sei, die Rolle Gottes in eurem Leben zu erwähnen.

Bald wird man ein Gesetz erlassen, das den Begriff „Gotteslästerung“ aus dem geltenden Recht streichen wird, um jede öffentliche Treue zu Gott auszumerzen.

Ihr, Meine armen Anhänger, werdet kaum eure Stimme in Meinem Namen erheben können. Man wird euch beleidigen und schreckliche Dinge über Mich verkünden, doch ihr werdet außer Stande sein, Mich zu verteidigen.

Jenen christlichen Ländern, deren Volk Mich ehrt, wird es nicht erlaubt sein, ihr Christentum zu bekennen, aufgrund der Schaffung dieser Gesetze, die sich gegen Meine Lehren stellen werden.

http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2013/0692.htm

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« Antwort #2619 am: 16. November 2015, 06:36:04 »
Hl. Margareta von Schottland

Königin von Schottland

* um 1046 in Reska bei Nádasd in Ungarn
† im November (?) 1093 in Edinburgh in Schottland

Margaretas bewegtes Leben begann in Ungarn; um 1046 wurde sie in Reska bei Nadasd geboren. Sie war die Tochter des aus England vertriebenen Eduard Atheling und einer ungarischen Prinzessin. Mit zehn Jahren kam sie nach England an den Hof ihres Großonkels Eduard des Bekenners. 1066, nach der verlorenen Schlacht von Hastings, floh sie nach Schottland, wo sie sich um 1070 mit König Malcolm verheiratete. Der Ehe entsprossten sechs Knaben und drei Mädchen. Auf den rauen König hatte Margareta einen wohl tuenden Einfluss, der dem Land zugute kam. Sie war streng gegen sich selbst, gut zu den Armen; sie reformierte das kirchliche Leben, förderte Kultur und Erziehung. Sie starb mit 46 Jahren am 16. November 1093, wenige Tage nachdem sie die Nachricht vom blutigen Tod ihres Gatten und ihres Sohnes Eduard erhalten hatte. Sie wurde 1249 heilig gesprochen.
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« Antwort #2620 am: 16. November 2015, 06:37:38 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

„Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!“

Schauen wir doch diese Blinden im Matthäusevangelium an: sie taugen mehr als viele von denen, die gut sehen. Sie hatten keinen, der sie hätte führen können, sie konnten nicht sehen, dass Jesus in ihre Nähe kam; und doch taten sie alles, zu ihm hinzukommen. Sie fingen laut zu schreien an; man wollte sie zum Schweigen bringen: da schrien sie noch lauter. So ist es mit energischen Menschen: wer sie aufhalten will, verstärkt nur ihre Entschiedenheit.

Christus lässt es zu, dass man sie zum Schweigen bringen will, damit ihre Entschlossenheit deutlicher zu Tage tritt und man erkennt, dass sie es wirklich wert sind geheilt zu werden. Deshalb fragt er sie auch nicht nach ihrem Glauben, wie er es so oft tut. Ihr Schreien und ihr Kraftaufwand, an ihn heranzukommen, genügten ihm als Beweis ihres Glaubens. Mach dir, lieber Freund, dadurch bewusst, dass wir, wenn wir mit ganzem Herzen auf Gott zugehen, trotz unserer Erbärmlichkeit und unseres Elends, durch uns selbst erreichen können, um was wir bitten. Schau nur diese beiden Blinden an: sie hatten nur einen Jünger, der sich ihrer annahm, viele geboten ihnen zu schweigen; und doch ist es ihnen gelungen, die Hindernisse zu überwinden und zu Jesus zu gelangen. Der Evangelist wist auf keinerlei außergewöhnliche Eigenschaften in ihnen hin: ihre Entschlossenheit hat alles ersetzt.

Machen wir es ihnen doch nach! Auch wenn Gott uns nicht gleich gewährt, worum wir ihn bitten; auch wenn noch so viele Leute versuchen, uns vom Gebet abzubringen: hören wir nicht auf, ihn anzuflehen! Denn so ziehen wir am sichersten Gottes Gunst auf uns.

Homilien zum Evangelium nach Matthäus, Nr. 66,1
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2621 am: 16. November 2015, 06:52:25 »
Erstes Buch der Makkabäer 1,10-15.41-43.54-57.62-64.

In jenen Tagen ging aus den Nachfolgern Alexanders des Großen ein besonders gottloser Spross hervor, Antiochus Epiphanes, der Sohn des Königs Antiochus. Er war als Geisel in Rom gewesen und trat im Jahr 137 der griechischen Herrschaft die Regierung an.
Zu dieser Zeit traten Verräter am Gesetz in Israel auf, die viele (zum Abfall) überredeten. Sie sagten: Wir wollen einen Bund mit den fremden Völkern schließen, die rings um uns herum leben; denn seit wir uns von ihnen abgesondert haben, geht es uns schlecht.
Dieser Vorschlag gefiel ihnen und einige aus dem Volk fanden sich bereit, zum König zu gehen. Der König gab ihnen die Erlaubnis, nach den Gesetzen der fremden Völker zu leben.
Sie errichteten in Jerusalem eine Sportschule, wie es bei den fremden Völkern Brauch ist,
und ließen bei sich die Beschneidung rückgängig machen. So fielen sie vom heiligen Bund ab, vermischten sich mit den fremden Völkern und gaben sich dazu her, Böses zu tun.
Damals schrieb der König seinem ganzen Reich vor, alle sollen zu einem einzigen Volk werden
und jeder solle seine Eigenart aufgeben. Alle Völker fügten sich dem Erlass des Königs.
Auch vielen Männern aus Israel gefiel der Gottesdienst, den er angeordnet hatte; sie opferten den Götterbildern und entweihten den Sabbat.
Am fünfzehnten Kislew des Jahres 145 ließ der König auf dem Brandopferaltar den unheilvollen Gräuel aufstellen; auch in den Städten Judäas ringsum baute man Altäre.
Vor den Haustüren und auf den Plätzen opferte man Weihrauch.
Alle Buchrollen des Gesetzes, die man fand, wurden zerrissen und verbrannt.
Wer im Besitz einer Bundesrolle angetroffen wurde oder zum Gesetz hielt, wurde aufgrund der königlichen Anordnung zum Tod verurteilt.
Dennoch blieben viele aus Israel fest und stark; sie aßen nichts, was unrein war.
Lieber wollten sie sterben, als sich durch die Speisen unrein machen und den heiligen Bund entweihen. So starben sie.
Ein gewaltiger Zorn lag auf Israel.

Psalm 119(118),53.61.134.150.155.158.

Zorn packt mich wegen der Frevler,
weil sie deine Weisung missachten.
Auch wenn mich die Stricke der Frevler fesseln,
vergesse ich deine Weisung nicht.

Erlöse mich aus der Gewalt der Menschen;
dann will ich deine Befehle halten.
Mir nähern sich tückische Verfolger;
sie haben sich weit von deiner Weisung entfernt.

Fern bleibt den Frevlern das Heil;
denn sie fragen nicht nach deinen Gesetzen.
Wenn ich Abtrünnige sehe, empfinde ich Abscheu,
weil sie dein Wort nicht befolgen.

Evangelium nach Lukas 18,35-43.

Als Jesus in die Nähe von Jericho kam, saß ein Blinder an der Straße und bettelte.
Er hörte, dass viele Menschen vorbeigingen, und fragte: Was hat das zu bedeuten?
Man sagte ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber.
Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
Die Leute, die vorausgingen, wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen. Als der Mann vor ihm stand, fragte ihn Jesus:
Was soll ich dir tun? Er antwortete: Herr, ich möchte wieder sehen können.
Da sagte Jesus zu ihm: Du sollst wieder sehen. Dein Glaube hat dir geholfen.
Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus. Und alle Leute, die das gesehen hatten, lobten Gott.
« Letzte Änderung: 16. November 2015, 06:55:36 von Tina 13 »
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« Antwort #2622 am: 17. November 2015, 06:33:38 »
 
Hl. Gertrud von Helfta

Nonne, Mystikerin

* 6. Januar 1256 in Thüringen
† 13. November 1302 in Helfta bei Eisleben in Sachsen-Anhalt

Gertrud von Helfta, auch „die Große“ genannt, wurde 1256 in Thüringen geboren. Sie erhielt im Kloster Helfta unter Leitung der Äbtissin Gertrud von Hackeborn eine gute humanistische und theologische Ausbildung. Von 1281 an hatte sie ungewöhnliche mystische Gnaden. Lange Zeit schwieg sie über ihre Visionen, die sich im Allgemeinen an die Feier der Liturgie anschlossen. Seit Gründonnerstag 1289 begann sie darüber zu reden und (deutsch und lateinisch) zu schreiben. Besonders häufig sprach sie vom Geheimnis der Eucharistie und vom Herzen Jesu. Fast alle Anrufungen der heutigen Herz-Jesu-Litanei finden sich bereits in ihren Schriften. Ihren Mitschwestern diente sie in herzlicher und demütiger Liebe. Sie starb am 13. November 1302. Ihr Gedenktag in Deutschland ist der 17. November.
 
Gegenwart

„Als ich mich am Abend zum Gebet niederkniete, dachte ich plötzlich an die Worte des Evangeliums: Wer mich liebt, der hält sich an mein Wort; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen (Joh 14, 23). Da fühlte mein Herz, dass du angekommen und in mir gegenwärtig warst.“ (Gertrud von Helfta)

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« Antwort #2623 am: 17. November 2015, 06:41:53 »
Johannes Tauler (um 1300-1361), Dominikaner in Straßburg

„Zachäus, komm schnell herunter“

Im Evangelium steht, dass Zachäus unseren Herrn sehen wollte, aber zu klein dazu war. Was tat er da? Er kletterte auf einen dürren Feigenbaum. So macht es der Mensch immer noch. Er will den sehen, der Wunder tut und in ihm einen rechten Sturm entfacht; dafür ist er aber nicht groß genug, er ist zu klein. Was also ist zu tun? Er muss auf den dürren Feigenbaum klettern. Der dürre Feigenbaum steht für den Tod der Sinne und der Natur, und für das Leben des inneren Menschen, dem Gottes Aufmerksamkeit gilt.

Was sagt unser Herr zu Zachäus? „Komm schnell herunter!“ Du musst herabsteigen. Du darfst kein bisschen Trost aus all deinen Eindrücken im Gebet ziehen, du musst vielmehr hinunter steigen in dein reines Nichts, deine Armut, deine Ohnmacht […] Wenn du noch irgendeine natürliche Bindung hast, so gehört dir das Licht, das dir die Wahrheit gebracht hat, noch nicht, es ist noch nicht dein Eigentum geworden; Natur und Gnade sind noch beide am Werk, du hast noch nicht völlig losgelassen […] es ist noch nicht die ganze Reinheit. Deshalb heißt Gott einen solchen Menschen heruntersteigen; d.h. er ruft ihn auf zum ganzen Verzicht, zur völligen Ablösung von der Natur und von allem, was noch irgendwie zu ihr gehört. „Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein; heute ist diesem Haus Heil widerfahren.“ Möge dieses ewige Heute uns widerfahren!

Predigt 68
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La Salette 1846



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