Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4661571 mal)

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« Antwort #3168 am: 29. März 2016, 22:50:01 »
319. Frieden auf Erden (Morgenröte Botschaften)

13. März 2016; № 319
Jesus spricht:
Auf Erden gibt es viele kleine Lichter.
Auf Erden gibt es sehr viele dunkle Lichter.
Wer auf Erden dem kleinen Licht folgt,
wird einst im Himmel im größten Lichterglanz der Heiligkeit leben.
Wer auf Erden dem großen dunklen Licht folgt,
wird einst im Meer der Dunkelheit ertrinken
und dem zerstörenden Atem Satans erliegen.

Meine Kinder,
Meine Worte haben sich nicht geändert.
Meine Verheißungen haben sich nicht geändert.
Meine Liebe hat sich nicht geändert.
Tag für Tag, Nacht für Nacht rufe Ich euch zu:
Frieden auf Erden den Menschen! Frieden!
Das ist es, was Ich Mir wünsche: Frieden!
Nur mit eurer Liebe wird Frieden einkehren.
Nur mit eurer Bereitschaft wird Frieden einkehren.
Nur mit eurem „Ja“ zu Meinen Geboten wird Frieden einkehren.

Die Liebe macht euch frei.
Legt eure Herzen in Meine Liebe, damit ihr lieben könnt.
Legt eure Herzen in Meine Gebote, damit ihr leben könnt.
Legt eure Herzen in Meine Barmherzigkeit, damit ihr sterben könnt.
Legt eure Herzen in Meine Verheißungen, damit ihr ewig bei Mir leben könnt.
Es liegt einzig alleine an euch.
Euer Wille entscheidet über euer Leben auf Erden
und über euer Leben nach dem Tod.

Lebt jeden Tag als wäre es euer letzter Tag.
Lebt jeden Tag mit Glauben, Hoffnung und Liebe,
damit eure Reise nicht endet nach dem Tod.

Selig seid ihr, wenn ihr Meinen Worten folgt.
Ich selbst werde euch nach Hause führen:
zum Vater, der euch alles gab im Leben,
zum Vater, der euch alles geben wird im ewigen Leben.

Meine Kinder!
Kleidet euch mit Frieden, damit der Friede die Welt regiere.
Kleidet euch mit Meinen Geboten, damit Mein Licht sich vermehre.
Kleidet euch mit Liebe, damit die Wahrheit aufleuchte.
Ich sage euch:
Ihr werdet an Meinem Tische sitzen.
Ihr werdet heilig sein und ewig bei Mir leben.
Ich klopfe an eure Herzen, denn der Tod steht vor eurer Tür:
der Tod, den Ich bezwang,
damit auch ihr den Tod überwindet, um in Ewigkeit bei Mir zu leben.
Freut euch, Meine Kinder. Freut euch.
Auch in dieser Zeit, auch in diesen Stunden. Freut euch,
denn Ich lebe, damit ihr leben könnt.

Ostern war gestern und heute und wird auch morgen sein.
Wer Mein Leben und Mein Sterben nicht aus seinem Herzen verliert,
wird nicht verloren sein, wenn die Stunde der Wahrheit schlägt.

Ich lege Meine Liebe in eure bereiten Herzen.
Ich lege Meine Barmherzigkeit in eure bereiten Herzen und vertreibe die Gerechtigkeit,
die einst zurückkommen wird am Tage eures Todes,
um der Gerechtigkeit willen.
Fürchtet euch nicht.
Ich alleine besitze die größte Liebe. Ich alleine.
Ich werde euch befreien. Ich alleine.
Lasst diese Zeit nicht vorüberziehen ohne Reue und Einsicht.
Lasst diese Zeit nicht vorüberziehen ohne Umkehr und Liebe.

Ich bin es! JESUS.
Meine Göttliche Macht kennt keine Grenzen.
Meine Göttliche Barmherzigkeit kennt keine Grenzen.
Die Zeit liegt in der Zeit, wo die Zeit entschwindet.
Deine Zeit.

Glaube – Hoffnung – Liebe. Lege alles in Deine Zeit,
damit Deine Zeit sich fülle,
damit Deine Seele sich fülle,
damit Dein Leben sich fülle
durch Mein Leben – Meine Leiden – Meine Auferstehung.
Deine Zeit – lege sie in Meine Hände. Ich danke Dir.

Ich danke euch, Meine Kinder.
Ich danke euch.
Ich liebe euch.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3169 am: 29. März 2016, 23:00:16 »
Morgenröte - Botschaften
320. Die Rosen duften nicht mehr

17. März 2016; № 320
Jesus spricht:
Friede und Freude sei in euren Herzen!
Die Dornen fallen in die Stacheln.
Das Eis fällt in das eisige Meer.
Die Blumen ertrinken in den Fluten
und empor tritt die Gewalt der dunklen Nacht.
Die Mauern zerfallen und brechen ein.
Legen alles in Schutt und Asche.

Das Tor der Unterwelt ist weit geöffnet,
um zu verschlingen was noch zu verschlingen möglich ist.
Das Tor der Unterwelt reißt aus den Verankerungen.
So weitet sich das Tor noch mehr.

Mein Kind!
Satan wütet. Sand wirbelt auf.
Nicht mehr lange.
Mein Licht lässt den Sand verschwinden.
Ist nicht mehr zu finden.
Doch vorher wird sich das Leid vermehren
und Geschrei durchdringt die Nacht.

Mein Kind!
So vieles habe Ich gesagt.
So oft habe Ich gerufen.
So wenige haben auf Mich gehört und Meine Worte befolgt.

Die Dornen – sie bluten.
Die Blüten – sie bluten.
Die Stängel – sie bluten.

Die Blumen – die Rosen – sie duften nicht mehr.
(Jesus spricht sehr traurig. Er weint.)
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« Antwort #3170 am: 30. März 2016, 06:34:24 »
Hl. Dodo, Einsiedler

† 30. März 1231 in Haske, dem heutigen Oudehaske in den Niederlanden

Dodo wurde nach einigen Jahren der Ehe Chorherr bei den Prämonstratensern im Kloster Mariëngaarde in Hallum nördlich Leeuwarden, seine Frau und seine Mutter traten in das Prämonstratenserinnenkloster Betlehem - das heutige Bartlehiem - ein. Abt Siard gab ihm die Genehmigung, erst in Bakkeveen, dann ab 1226 in Haske - dem heutigen Oudehaske - als Einsiedler zu leben. Gerühmt wurden seine rigorose Askese, seine Visionen und Wunderheilungen; Überlieferungen berichten, er habe die Stigmatisierung mit den Leidensmalen Jesu empfangen. Während seines Gebetes wurde er in der Kapelle von einer einstürzenden Wand erschlagen.

Dodo wurde in Haske - dem heutigen Oudehaske - begraben, über seinem Grab wurde das Prämonstratenserkloster St. Maria's Roozendaal-te-Haske erbaut.
« Letzte Änderung: 30. März 2016, 06:39:35 von Tina 13 »
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« Antwort #3171 am: 30. März 2016, 06:36:05 »
Morgenröte - Botschaften
321. Geh nicht weg von Mir!

25. März 2016, Karfreitag; № 321
Jesus spricht:
Am Ende aller Tage wird Mein Kreuz die Erde überschatten,
weil es durch die Erde dringen wird.
Vom Anfang bis zum Ende.

Sie sagen, sie wissen was sie brauchen.
Sie sagen, sie verstehen was Ich sage,
doch sie verstehen und wissen nichts,
weil ihr Wille das Herz festhält
und es immer wieder vom Guten fortträgt:
hinüber in das Tal der Gleichgültigkeit und des Stolzes.

Mein Kind,
sage Meinen Kindern,
dass Ich heute, am Gedenktag Meines Todes, und die Tage, die folgen werden,
bis zu den Tagen, an denen man den Heiligen Geist verehrt,
mit dem Ich eins bin,
reichlichen Segen schenken werde für jene, die voll Vertrauen,
Glauben, Hoffnung und Liebe Mein Kreuz betrachten.
Durch Meine Güte und Liebe und ihr „Ja“ will Ich sie retten,
aus den Fängen Satans ziehen und in das Licht der Wahrheit stellen.

Mein Kind, sage es Meinen Kindern,
denn Meine Liebe kennt keine Grenzen.
Selbst die größte Schuld tilge Ich durch Meine Liebe, mit dem Feuer der Reinigung
und mit dem Glauben Meiner Kinder,
wenn ihre Reue aus dem tiefsten Herzen kommt.

Am Ende eures Lebens öffnen sich zwei Türen.

O Meine Seele – welche wirst Du durchschreiten?
Die Tür des Friedens und der Herrlichkeit?
oder die Tür der Dunkelheit,
wo kein Licht ist; nie jemals eins sein wird.
O Meine Seele,
gedenke Meiner Leiden, Meines Todes und Meiner Auferstehung.
So will auch Ich deiner gedenken in deinem Leben und am Tage Deines Todes.
Ich stehe vor Deiner Herzenstür,
so wie einst Meine Mutter unter dem Kreuz stand.
Sie ging nicht weg von Mir – niemals.

O Meine Seele, gehe nicht weg von Mir.
O Meine Seele, und wenn Du von Mir gingest – gestern oder heute –
so komme zurück an Mein Herz,
damit die Dornen fliehen,
damit die Blüten duften,
damit die Stängel nicht zerbrechen.
O Meine Seele, gedenke Meiner und vereine dich mit Mir durch Dein „Ja“.
So will Ich Gnaden und Segen ausgießen,
damit die Nacht sich erhelle bei allen, die „Ja“ sagen zu Mir;
damit der Tag sich fülle mit Beständigem.

O Meine Seele, o Meine Seelen!
Nie ging Ich weg.
Der Tod, Mein Tod, brachte euch die Erlösung.
Meine Auferstehung brachte euch die Freiheit.

Wer die Freiheit vertreibt, wird ewig in Gefangenschaft sein.
Wer die Wahrheit sucht, wird sie finden
und in Ewigkeit sie nie mehr verlieren.

Mein Kreuz leuchtet auf!
Warum erkennt ihr es nicht?
Mein Kreuz leuchtet auf.
Jetzt und in alle Ewigkeit
« Letzte Änderung: 30. März 2016, 06:38:51 von Tina 13 »
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« Antwort #3172 am: 30. März 2016, 06:38:25 »
Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942), Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas

„Er ging mit ihnen“

Derselbe Erlöser, den das Schriftwort uns in seiner Menschlichkeit vor Augen stellt, indem es ihn uns auf allen Wegen zeigt, die er auf Erden gegangen ist, wohnt unter uns, verborgen in der Gestalt des eucharistischen Brotes, er kommt täglich zu uns im Brot des Lebens. In diesen beiden Gestalten zeigt er seine Nähe zu uns und unter diesen beiden Gestalten möchte er von uns gesucht und gefunden werden. Das eine bedingt das andere. Und wenn wir uns mit den Augen des Glaubens den Erlöser vorstellen, wie die Schrift ihn uns beschreibt, dann wächst unser Verlangen, ihn in uns aufzunehmen im Brot des Lebens. Das eucharistische Brot hingegen lässt uns lebhaft danach verlangen, den Herrn immer tiefer kennenzulernen durch die Worte der Schrift und schenkt unserem Geist die Kraft, sie besser zu verstehen.

Zum 6. Januar 1941
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« Antwort #3173 am: 30. März 2016, 06:53:08 »

 ;ghjghg

Lieber Vater, ich bin’s, Dein verlorenes Kind, so verwirrt und blind, dass ich ohne Deine Hilfe, Deine Liebe, nichts bin.
Rette mich durch die Liebe Deines Sohnes, Jesus Christus, und schenke mir den Schlüssel zu Deinem neuen Paradies auf Erden. Amen. G24/B763
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« Antwort #3174 am: 30. März 2016, 06:54:15 »
Apostelgeschichte 3,1-10.

In jenen Tagen gingen Petrus und Johannes um die neunte Stunde zum Gebet in den Tempel hinauf.
Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln.
Als er nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen.
Petrus und Johannes blickten ihn an, und Petrus sagte: Sieh uns an!
Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen.
Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, geh umher!
Und er fasste ihn an der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke;
er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Dann ging er mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.
Alle Leute sahen ihn umhergehen und Gott loben.
Sie erkannten ihn als den, der gewöhnlich an der Schönen Pforte des Tempels saß und bettelte. Und sie waren voll Verwunderung und Staunen über das, was mit ihm geschehen war.

Psalm 105(104),1-2.3-4.6-7.8-9.

Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an!
Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
Singt ihm und spielt ihm,
sinnt nach über all seine Wunder!

Rühmt euch seines heiligen Namens!
Alle, die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.
Fragt nach dem Herrn und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!

Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
Er, der Herr, ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.

Ewig denkt er an seinen Bund,
an das Wort, das er gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den er mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den er Isaak geschworen hat.

Evangelium nach Lukas 24,13-35.

Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist.
Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.
Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.
Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.
Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen,
und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk.
Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.
Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab,
fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.
Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.
Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen,
aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen.
Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.
Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?
Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt.
Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen.
Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.
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« Antwort #3175 am: 30. März 2016, 22:40:07 »
Maria lebte die Passion des Vaters (I)

Die heilige Jungfrau Maria liess mich verstehen, was ich bisher nicht tief genug verstanden habe: Dass sich der Heilige Geist während der Passion Jesu, in Maria verkörperte. Durch ihn wurden der Vater und Maria aufs Innigste zusammengeführt und wurden Eins. Die Passion Jesu war auch die Passion des Vaters und die Passion des Vaters wurde von Maria gelebt. Der Vater hat sich sozusagen das menschliche Herz Mariens geliehen, um in ihr, mit ihr und durch sie die Passion ihres gemeinsamen Sohnes, ihres Kindes, in einer einzigartigen Liebesverschmelzung zu erleiden. Die Passion des Vaters und die Passion Mariens waren nur noch eine einzige vermenschlichte Passion, jene des Vaters selbst, erlitten von Maria in einer unendlichen Liebe und Intensität. Während der ganzen Passion Jesu, war der Heilige Geist das Band, die Verbindung zwischen Jesus und Maria und den Vater in ihr. Die Heilige Dreifaltigkeit erlebte mit Maria die Passion. Alles was Jesus erlitt, alles was er in seinem Leib, in seiner Seele, in seinem menschlichen Herzen, fühlte, übermittelte der Heilige Geist Maria, die sogleich dieselben Schmerzen, dieselben Gefühle der Trostlosigkeit, der Liebe zum Vater, der Sündenvergebung für die Menschen, empfand. Ihre Mutterschaft, ihre Liebe zu Jesus, haben am Fuss des Kreuzes ihren Höhepunkt erreicht, denn in ihr lebte der Vater und teilte mit ihr die Fülle, die Vollkommenheit, die Unendlichkeit seiner eigenen Vaterschaft. Desgleichen erreicht auch für uns Eltern (wie schwach ist der Vergleich) die Liebe, beim Tod oder der Erduldung eines grossen Leidens eines unserer Kinder, die höchste Stufe. Dann kommen sich Vater und Mutter ganz nahe, auch wenn ihre menschliche Verbindung nicht perfekt wäre, in einer einzigen, gleichen Liebe, einem einzigen Schmerz, einer einzigartigen Verschmelzung von Vater- und Mutterschaft ...

La Passion de Madame R. (Rolande Lefebvre)
Plon 1993, S. 207-208

Maria lebte die Passion des Vaters (II)

Maria sagte gleichzeitig mit Jesus ganz leise: "Mich dürstet". Sie verspürte Durst mit ihm, nicht nur diesen grausamen, physischen Durst, den Er in seinem wundgeschlagenen, blutleeren, vor Fieber glühenden Leib verspürte. Maria hat sicherlich versucht, diesen Durst zu löschen. Aber wie viel stärker verspürte sie mit Jesus diesen spirituellen Durst, diesen Durst für uns alle, die er retten wollte durch seinen Tod.

Alles was Jesus erlitt, erlitt Maria mit Ihm. In ihrem übervollen, mütterlichen Herzen, versammelte sie ihre Kinder, absolut alle Kinder Gottes, die Kinder aller Zeiten, vom Anbeginn bis zum Ende der Welt. Keines von ihnen fehlte, gut oder böse. Mit ihrem geliebten Jesus sagte sie auch: "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun".

Das galt nicht nur für jene, unter denen Jesus auf seinem Leidensweg nach Golgota litt, sondern auch für die Sünder aller Zeiten. Mit Ihm sagte Mariens Herz unermüdlich: "Vater vergib, Vater vergib, Vater vergib!"

Sie stellte ihrem Sohn auch all jene vor, die ihn geliebt und erwartet haben, alle die ihn heutelieben, auch wir waren gegenwärtig, wie alle die Ihn noch lieben werden, bis zum Ende der Zeiten, alle vereint im Herzen Mariens, in dem das Herz des Vaters brannte. Unsere Liebe war der grösste Trost für den sterbenden Jesus.

La Passion de Madame R. (Rolande Lefebvre)
Plon 1993, S. 207-208
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La Salette 1846



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