Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4661905 mal)

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« Antwort #3296 am: 19. April 2016, 18:54:11 »

Also rief der Vater einen Erzengel zu sich

Der sich St. Gabriel nannte.
Er sandte ihn zu einem jungen Mädchen
Namens Maria.
Von ihrer Zustimmung hing es ab,
Ob das Mysterium sich erfülle,
Ob die Dreifaltigkeit
Das Wort Fleisch werden lasse.
Und das Wort ist Fleisch geworden
Im Schoss Mariens,
Und er, der nur einen Vater hatte,
Hat nun auch eine Mutter.
Aber nicht wie irgendjemand,
Denn nur aus ihrem Schoss allein
Empfing er sein Fleisch
Und darum wird er Gottessohn
Und Menschensohn genannt.

Hl. Johannes vom Kreuz
P9 R8
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3297 am: 19. April 2016, 18:55:41 »
Auch im Himmel, tut Jesus alles, worum der Heilige Josef ihn bittet

Jesus will uns sagen, dass er auch im Himmel alles tut, worum der Heilige Josef ihn bittet, gleich wie er auf Erden ihm, den man seinen Vater nannte, der sein Nährvater war und der ihm aus diesem Grund befehlen konnte, untertan war.

Heilige Theresa von Avila
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« Antwort #3298 am: 19. April 2016, 19:01:21 »
Tapferer als David, weiser als Salomon

Es gibt keinen Zweifel darüber, dass der Heilige Josef, Bräutigam der Heiligen Jungfrau Maria, tapferer als David und weiser als Salomon war. Wer aber hätte dies beurteilen können, ohne vom himmlischen Licht erleuchtet gewesen zu sein, da Josef als Zimmermann alle beschriebenen, ihm von Gott geschenkten Gaben zu verheimlichen wusste.

Hl. Franz von Sales
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« Antwort #3299 am: 19. April 2016, 19:05:21 »
O du glorreicher heiliger Josef

O du glorreicher heiliger Josef, Gott hat dich als Haupt und Beschützer der heiligsten aller Familien erwählt; sei vom Himmel aus auch mein mächtiger Beschützer. Ich bitte dich inständig, behalte mich immer im Schutze deines heiligen Mantels.

Ich erwähle dich heute zum Vater, Fürbitter, Begleiter und Beschützer. Ich empfehle dir alles: meinen Leib und meine Seele; alles, was ich bin und habe, mein ganzes Leben und auch mein Sterben.

Bewahre mich als dein Kind und verteidige mich gegen sichtbare und unsichtbare Feinde. Stehe mir bei in jeder Not. Tröste mich in bitteren Stunden und besonders im Todeskampfe. Sprich nur ein Wort für mich zum liebenswürdigen Erlöser, den du als Kind auf deinen Armen tragen durftest, und zur allerseligsten Jungfrau Maria, deren geliebter Bräutigam du sein durftest. Erwirke mir jene Gnaden, die mich zum ewigen Heile führen. Ich will deinem Rat und Beispiel folgen und dir immerfort dankbar sein. Amen.

Aus: "30-tägige Andacht zu Ehren des heiligen Josef". LINS-Verlag, Feldkirch
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« Antwort #3300 am: 19. April 2016, 19:11:16 »
Die Prüfung des Heiligen Josef

Warum wollte Josef sich von Maria trennen? Hört noch einmal zu, es ist nicht meine Meinung, sondern die der Kirchenväter: Josef wollte sich von Maria aus demselben Grund trennen, auf den Petrus sich berief, um den Herrn wegzuschicken: Herr, geh weg von mir, ich bin ein Sünder (Lk 5,8), wie auch der Hauptmann von Kafarnaum, um ihn von seinem Hause fernzuhalten: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst (Mt 8,8). So war es auch bei Josef, der sich ebenfalls unwürdig und sündhaft fand und sich sagte: "Sie ist so vollkommen, so heilig, dass ich nicht länger ihre Intimität stören kann; ihre ausserordentliche Würde überragt und erschreckt mich." Von einer religiösen Furcht beherrscht, sah er in ihr das sichere Zeichen einer göttlichen Gegenwart und nachdem er das Geheimnis nicht durchdringen konnte, wollte er sie verlassen. Petrus wurde vor der Grösse der Macht Jesu von Furcht ergriffen, der Hauptmann vor der Grösse Seiner Gegenwart. Was Josef betrifft, überkam ihn eine ganz natürliche Angst und vor der Tiefe dieses Mysteriums, wollte er sie heimlich verlassen.

Überrascht es dich, dass Josef sich unwürdig fand in Gemeinschaft mit Maria zu leben, wenn du erfährst, dass auch die heilige Elisabeth ihre Gegenwart nur mit Scheu und Erfurcht angenommen hat? Hier ihre Worte: Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt (Lk 1,43). Deshalb also wollte Josef sich von ihr trennen. Aber warum heimlich und nicht öffentlich? Um jede Nachforschung über das Motiv ihrer Trennung zu vermeiden, denn das hätte einen genauen Rechenschaftsbericht darüber erfordert. Wenn er über seine Ahnung und den Beweis, den er sich von der Reinheit Mariens gemacht hatte, gesprochen hätte, hätten die Leute Maria nicht verhöhnt und sie gesteinigt? Wie hätten sie an die noch stumme Wahrheit in ihrem mütterlichen Schoss glauben können? Was hätten sie dem noch nicht sichtbaren Christus angetan? Es war daher vernünftig, dass dieser gerechte Mann, um nicht gezwungen zu sein, zu lügen, und eine Unschuldige Tadel auszusetzen, Maria heimlich verlassen wollte.

Hl. Bernhard von Clairvaux
Auszug aus seiner zweiten Predigt "super missus"
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« Antwort #3301 am: 19. April 2016, 21:20:36 »
Morgenröte - Botschaften

130. Das gläserne Boot

9. Mai 2013; № 130
(Jesus trägt ein weißes, strahlendes Gewand und eine goldene Krone.
An Seinen Händen und Füßen sieht man die Wundmale.)

Jesus spricht:
Meine Kinder!
Ich war Gott und wurde Mensch!

Ich bin Mensch und Gott gewesen,
um euch, am Ende eurer Tage, heim zu holen an das Feuer der ewigen Liebe!
Um mit euch den Vater des Himmels und der Erde zu loben,
und Ihm zu danken, für Seine majestätische Liebe.
Denn Er, Mein Vater, sandte Mich
aus dem dreieinigen Herzen als Mensch zur Erde!
Und am Tage Meines Todes verlies Ich als Mensch die Erde,
um einzutauchen, zurückzukehren, in die göttlich-dreieinige Liebe!

Liebe Kinder!
Ich bin Jesus Christus, Sohn des Vaters,
und die glühende Glut des Heiligen Geistes!

Wer an Mich glaubt, wird nicht verloren gehen.
Wer sich an Meine Gebote hält,
den werde Ich festhalten am Tage seines Todes.
Fest halten in Meinen Armen der Liebe!
Und hoch tragen in Meinem flammenden Herzen, zum Feuer der dreieinigen Liebe!

Liebe Kinder!
Haltet durch in dieser schweren Zeit!
Denn der Sturm breitet sich aus.
Wer sich mit der Wahrheit schmückt, das sind Meine Gebote,
wird auf dem gläsernen Boot fahren durch das Tor
der unendlichen, herrlichen Ewigkeit
und mit dem Gewand der Heiligkeit geschmückt werden.

Seht, liebe Kinder!
Ich habe für euch Mein Leben gegeben!
Aus Liebe! Damit ihr in der Liebe bleibt!
Nur mit diesem Schlüssel könnt ihr auf das gläserne Boot steigen!

(Jesus zeigt ein großes, weites Meer.
Die Oberfläche ist aus Glas.
Unter dem Glas ist es schmutzig, voller Dämonen und Ungeziefer.
Die Wellen schlagen gegen das Glas.
Auf dem Meer schwimmen drei Boote:
ein schwarzes Boot, ein graues Boot und ein gläsernes Boot.
Jesus deutet auf das schwarze Boot – es wird untergehen.
Und jene Menschen, welche vom grauen Boot auf das gläserne Boot steigen,
werden gerettet werden.
Auch das graue Boot wird untergehen.
Die meisten Menschen auf Erden sind auf dem schwarzen Boot.
Jesus streckt Seine Arme aus
und zieht die Menschen aus dem schwarzen Boot und aus dem grauen Boot heraus.
Er zeigt ihnen das gläserne Boot.
Jesus fragt jeden: „Ob er in das gläserne Boot einsteigen möchte.“
Der heilige Erzengel Michael kommt und zerschlägt das graue Boot.
Er ruft: „Wer ist wie Gott?“
Jesus ruft: „Bist Du für Mich oder gegen Mich?
Dann lebe so, wie es Meinem Heiligsten Willen entspricht,
indem Du in das Boot der Wahrheit steigst!“
Jesus deutet wieder auf das Meer.
Auf die gläserne Oberfläche.
Unter der Glasfläche sind Dämonen.
Man kann sie nicht zählen.
Sie versuchen sich durchzubeißen, durch die Glasfläche,
um die Treuen aus dem gläsernen Boot zu ziehen.
Doch es gelingt ihnen nicht.
Ein schwerer Sturm tobt.
Wo das schwarze Boot und das graue Boot sind, ist die Oberfläche nicht mehr aus Glas.
Es ist zerbrochen. Es gibt keinen Schutz mehr.
Dämonen hängen am schwarzen und am grauen Boot.
Die Oberfläche des gläsernen Bootes und die des Meeres sind nicht beschädigt.
Jesus hält das Steuer in Seinen Händen.
Er freut sich über die Treuen, die mit Ihm gemeinsam über das tobende Meer fahren,
und ist auch traurig, weil es so wenige sind.)

Meine lieben Kinder!
Wollt ihr nach eurem Tode ewig leben?
Dann steigt in das Boot, auf dem ICH – JESUS – selbst bin!
Um jene heimzufahren – die MIR – in Treue gedient haben!

Liebe Kinder!
Euer Weg ist nicht zu lange!
MEIN WEG – war lang! MEIN LEIDENSWEG!
Damit IHR, nach Eurem kurzen Erdenleben, das ewige Leben erhaltet!

Für euch scheint euer Leben lang.
Doch ist es nichts – nichts gegen die Ewigkeit!

(Jesus wird jetzt noch strahlender. Sein Gewand ist jetzt ganz aus Gold.)

Freut euch und jubelt!
Ich bin aufgefahren in den Himmel und sitze zur Rechten des Vaters!

Und ihr werdet aufschauen!
Mit neuer Seele gekleidet!
Zum Licht der ewigen Liebe!
Zum Feuer der ewigen Liebe!
Zum Dreieinigen Gott!
Der EUCH ruft und trägt – durch eure kurze Erdenzeit!

Wahrlich, ICH sage Euch:
Himmel und Erde werden vergehen!
Aber MEINE WORTE – werden nie vergehen! [vgl.: Mt 24,35; Lk 21,33]

Die Sonne und der Mond sind in Meine Worte gehüllt!
Der Tag und die Nacht sind in Meine Worte gehüllt!
Der Wind und das Meer sind in Meine Worte gehüllt!
Die Pflanzen und die Lebewesen sind in Meine Worte gehüllt!

(Das Herz Jesu öffnet sich weit.
Aus dem Herzen Jesu fallen goldene Strahlen – in die Herzen der Treuen.)

Und wie viel mehr sind MEINE TREUEN – MIR ERGEBENEN –
In MEINEN MANTEL DER LIEBE gehüllt?!!

Kein Mensch kann ermessen,
kein Mensch wird je ermessen,
wie groß Meine Liebe zu euch Menschenkindern ist.

(Jetzt fallen klare Strahlen aus dem Herzen Jesu in die Herzen vieler Menschen.
Manche Menschen wollen nicht die Liebe Jesu. Sie weisen sie weit weg.
So fließt die Liebe Jesu zurück zum Throne Gottes – voller Traurigkeit.)

So freut euch und jubelt in Freud und in Leid!
Denn es wird geschehen, wie ICH es euch sagte.
Gestern – Heute – und Morgen!

„Allezeit halte ICH euch fest in Meinen liebenden Händen“!

Kommt und steigt auf das gläserne Boot!
Damit ICH euch heimfahren kann!
„In das Haus der brennenden Liebe“!

Siehe, Ich sende Meinen Boten, dass er einen Weg Mir bereite!
Wer aber erträgt den Tag Meines Kommens?
So wie ihr Gott dient, so werde Ich euch begegnen – in Güte!
Und die Sonne wird über euch erstrahlen!
Über die Gerechten, die Mich liebten!
Große Wasser können diese Liebe nicht löschen!
Sie sind es Wert – Mein Eigen zu sein!
Ich bin ein König, der das Recht liebt!
Mein Mantel ist das Zelt der Liebe!
Kommt und tretet ein – in das Haus der Liebe!
An euch alle ergeht Mein Ruf!
Wer Mich findet, findet das ewige Leben!
Mein Name ist wie ein fester Turm!
Wer die Gebote hält – findet dort Schutz!
Ihr werdet MICH schauen!
Und Ich werde Meinen Namen auf eure Stirn zeichnen
und zu euch rufen:
Kommt und tretet euer Erbe an!
Es ist das Höchste Gut – das Geschenk Meiner unendlichen, großen Liebe.
Für immer bei MIR! Für immer bei MIR zu wohnen!
Amen! Amen! Amen!
Für immer steht Mein Wort am Himmel!
Du warst Gast auf Erden!
Sei nun Mein Gast im Himmel!
Das Tor der Gerechtigkeit öffnet sich für Dich!
Und du wirst voller Dankbarkeit rufen:
„Groß sind Deine Werke, o Herr!
Meine Augen blicken auf die Herrlichkeit Gottes
und sie mögen nichts anderes mehr schauen!
Eingepflanzt hast Du mich, o Herr, in Deinem Hause,
nun darf ich hier blühen für allezeit!
Wie groß sind Deine Werke!
Herr, Du machst mich froh,
denn ich darf Deine Werke und Dich ewig schauen!
Der Herr ist König, mit Hoheit gekleidet!
Fest stehe Ich im Hause des Herrn!“

Liebe Kinder!
Möge das Wasser noch so toben.
Mögen die Berge erbeben.
Ich bin in eurer Mitte. Ich bin eure Burg.
Meine Augen ruhen auf jenen, die Mir vertrauen.
Ich bin gerecht und liebe die Gerechtigkeit.
Die auf dem gläsernen Boot sind, werden Mein Antlitz schauen!
Lebt und liebt Meine Gesetze!
Dies ist es, was Ich ersehne!
Liebt die Freiheit und kleidet euch mit Meinen Geboten
auf dem gläsernen Boot Meiner göttlichen Liebe!
Dankt Gott für Seine Barmherzigkeit
und ER wird euch danken für eure Treue und euren Glauben!

Ich danke euch, Meine lieben Kinder!
Ich danke euch!
O, Meine Gottgeweihten, wie sehr Ich euch danke,
die ihr nach Meinen Worten schmachtet
und sie zu den Schäflein bringt, die Ich ins Leben rief!
Wie sehr Ich euch allen danke!
Euer Jesus! – Der in den Himmel aufgefahren ist!

Alle eure Namen sind für immer in Meinem Herzen der Liebe!
Ich segne euch!
Ich bin Jesus und fahre mit euch mit dem gläsernen Boot zum Hause der Liebe!
Seid gesegnet: von nun an bis in alle Ewigkeit!
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« Antwort #3302 am: 20. April 2016, 06:51:14 »
 kz12)

„Haltet euch die Ohren zu, wenn die Gotteslästerungen aus dem Maul des Tieres hervorsprudeln. Akzeptiert rein gar nichts, was die Sakramente oder Meine Lehren verraten wird. Schlagt eine andere Richtung ein und folgt Mir, denn wenn all diese Dinge eintreten, wird es nur einen einzigen Weg geben, den ihr gehen könnt.“

„Dies ist Mein Weg — der Weg der Wahrheit. Nur die ganze Wahrheit ist annehmbar. Eine halbe Wahrheit bedeutet, dass sie eine Lüge wird." (Worte Jesu aus 879)
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« Antwort #3303 am: 20. April 2016, 06:55:19 »

Katechismus der Katholischen Kirche

„Wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat“

In vielen Religionen wird Gott als „Vater“ angerufen. Die Gottheit wird oft als „Vater der Götter und der Menschen“ betrachtet. In Israel wird Gott „Vater“ genannt als Erschaffer der Welt. Gott ist erst recht Vater aufgrund des Bundes und der Gabe des Gesetzes an Israel, seinen „Erstgeborenen“ (Ex 4,22). Er wird auch Vater des Königs von Israel genannt (vgl. 2 Sam 7,14). Ganz besonders ist er „der Vater der Armen“, der Waisen und Witwen (vgl. Ps 68,6), die unter seinem liebenden Schutz stehen.

Jesus hat geoffenbart, dass Gott in einem ungeahnten Sinn „Vater“ ist: nicht nur als Schöpfer, sondern von Ewigkeit her Vater seines eingeborenen Sohnes, der nur in bezug auf seinen Vater Sohn ist: „Niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will“ (Mt 11,27).

Deshalb bekannten die Apostel Jesus als das Wort, das bei Gott war und Gott ist (vgl. Joh 1,1), als „das Ebenbild des unsichtbaren Gottes“ (Kol 1,15), als „der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens“ (Hebr 1,3).

Ihr Bekenntnis wird von der apostolischen Überlieferung bewahrt, in deren Gefolge die Kirche im Jahr 325 auf dem ersten Ökumenischen Konzil in Nizäa bekannt hat, dass der Sohn „eines Wesens [...] mit dem Vater“, das heißt mit ihm ein einziger Gott ist. Das zweite Ökumenische Konzil, das sich 381 in Konstantinopel versammelt hatte, behielt in seiner Formulierung des Credo von Nizäa diesen Ausdruck bei und bekannte „Gottes eingeborenen Sohn“ als „aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater“ (DS 150).

Katechismus der Katholischen Kirche / §§ 238, 240-242
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

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