Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663618 mal)

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« Antwort #4088 am: 20. September 2016, 19:45:33 »
Lauheit ist kein guter Begleiter, es ist die Neigung dem menschlichen Selbst Launen zu gewähren, um sich nicht der Umsetzung der Wahrheit hinzugeben. Arme Kinder, die sich in dieser Lauheit befinden; sie werden aus dem Mund Meines Vaters ausgespeit.

Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

5. September 2016

Mein geliebtes Volk: Ihr seid keine Kinder ohne Mutter! Meine Mutter ist gleichzeitig Gottesmutter der Menschheit und Königin der ganzen Schöpfung. Wendet euch an Unsere Mutter, sie breitet ihre Hand aus, damit ihr die im Moment notwendige Kraft erhaltet und ihr euch nicht verliert. Meine Mutter kommt, um euch ihre mütterliche Liebe zu geben, Meine Getreuen, die ihr die Frohe Botschaft Meiner Zweiten Ankunft euren Brüdern verkündet.

Mein geliebtes Volk: Die Bekehrung kommt nicht von allein oder mit einem minimalen Aufwand des Menschen. Wer von ganzem Herzen das Heil der Seele begehrt, muss folgendes aus seinem Leben entfernen:
- böse Taten, böse Gedanken, böse Wünsche, Habgier, Habsucht, Verzweiflung ...
- Stolz, Ungeduld, falsches Zeugnis, Lügen, Bosheit, die Verurteilung anderer ...
- Hilfeverweigerung für Mitmenschen, Angst, Kummer, schlechte Gefühle, Intoleranz ...
- Wettbewerbsfähigkeit, Verlangen nach Materiellem, die Weigerung, im Geiste zu wachsen ...
- er muss aufhören, nach freiem menschlichen Willen zu leben, er muss sich am Verständnis Meines Willens festhalten und alles, was den Werken der Barmherzigkeit und dem Göttlichen Gesetz widerspricht ausmerzen, unter dem die Sakramente zu finden sind.

Der Mensch schaut lediglich auf den physischen Körper: die Haut mit ihren verschiedenen Schichten, die diese formen, die Augen, die Nase, seine Hände und Füße, ohne für die Atmung und für das Sehvermögen zu danken und ohne an seine anderen Brüder zu denken, die diese Fähigkeiten nicht besitzen.

Der Mensch dankt Unserer Dreifaltigkeit nicht dafür, was der menschliche Körper fortdauernd leistet. Der Mensch handelt mechanisch und glaubt, dass er so mit seinem geistigen Organismus zusammenleben kann. Ein großer Fehler! Wer seinen geistigen Körper nicht nährt, der wächst nicht und nähert sich Mir nicht mit der Geschwindigkeit, die all Meine Kinder erreichen sollten.

Im Tun und Handeln des Menschen spiegelt sich unser Tun und Handeln wider. Traurigerweise entstellen und zerstören Meine Kinder dieses Tun und Handeln im geistigen Körper, weshalb sie nicht aufsteigen sondern in Verfall geraten, ohne es zu schaffen, in Geist und Wahrheit, in unserem Abbild, zu leben.

Mein geliebtes Volk: Ihr wurdet von uns nicht dazu aufgerufen, mit oder in der Sünde zu leben, sondern die spirituellen Fähigkeiten zu erhöhen, die durch die Sünde in jedem Menschen unterjocht wurden.

Meine Kinder, ihr sollt euch nicht an das geringste Niveau der geistigen Ebene halten; ihr seid aufgerufen, aufzusteigen und den gesamten übernatürlichen Organismus, den ihr besitzt, aufzuwecken, damit er frei vom menschlichen Organismus besteht, und so dem Himmel näher ist als der Erde.

Mein Volk, Ich habe euch gemahnt, Meinen Aufruf ernst zu nehmen, damit ihr formell und dringend der Realität bewusst werdet, in der ihr für das persönliche und gemeinsame Wohl lebt, oder (aber) in der Entfernung, die ihr zu Meinem Haus aufrecht erhält.

Jeder bestimmt das Schicksal der Seele selbst. Ihr befindet euch vor zwei Wegen und die Entscheidung ist frei, aber sie muss genährt werden mit dem, was der Mensch nicht wissen kann, und er deshalb die ewige Erlösung verweigert.

Zu diesem Zeitpunkt nähern sich die Menschheit mit großer Kraft und Macht Ereignisse, unter denen sich vulkanartige Eruptionen befinden. Diese sind das Ergebnis einer starken Reaktion, wodurch in einem Prozess vulkanische Substanzen gebildet werden, die dann kraftvoll emporsteigen.

Nicht die Angst lässt die Menschen uns lieben, der Mensch liebt Unsere Dreifaltigkeit aufgrund der Wahrheit, die aus Unserem Dreieinigen Herzen besteht: Zudem bitten wir die Menschen, den Zorn und den Wunsch nach Rache, die große negative Kräfte entstehen lassen, zurückzubinden.

Der Mensch liebt Unsere Dreifaltigkeit, weil er unsere Hilfe, unsere Liebe, unseren Schutz erfährt, wenn sich menschliche Vernunft nicht unserer Wahrheit verschließt, die die Göttliche Liebe in jedem Detail mit sich bringt, nicht nur im Menschen selbst, sondern in der ganzen Schöpfung.

Die Menschheit folgt den Spuren von Neuigkeiten, ohne darüber nachzudenken, dass das Neue ihnen die Seele raubt. Das Neue der Sünde in ihrer stärksten Ausprägung macht aus dem Menschen eine unerkennbare Kreatur, die dessen Wut gegen die eigenen Brüder richtet, um sie auszulöschen. Die Neuheit des Bösen, die sich in dem einnistet, der es akzeptiert, verändert ihn mit dem Gift der Bosheit, mit den schlimmsten Gedanken, den jähesten Handlungen und den größten Häresien in der Geschichte der Menschheit.

Mein geliebtes Volk, das Neue ist aggressiv, es ist der Versuch, dem Satan zu dienen, ihm zu huldigen bis dieser Besitz des Menschen ergreift und in das Innere eindringt, sie mit Macht und böswilligen Eigenschaften ausstattet, mit denen die Kreatur glaubt, alles zu besitzen und dabei ignoriert, dass die Gedanken nicht mehr dem Menschen gehören, wenn dieser sich Satan hingibt, denn Satan respektiert den freien Willen nicht, sondern unterstellt ihn seinen schlechten Absichten, weil sein Ziel die Herrschaft über den Menschen ist.

Die Zeit vergeht, Meine Kinder verirren sich ... und wo ist der Auftrag, den Ich Meiner Kirche erteilt habe, um Seelen zu retten?

Betet, Kinder, betet für Ecuador, es leidet auf seinem Land und seine Vulkane erwachen.

Betet, Kinder, betet für Griechenland, die Erde bebt und der Boden wird von Wasser überflutet.

Betet, Meine Kinder, aus dem All nähert sich die Bedrohung für die Menschheit, ihr seht sie kommen. Meine Kinder haben Angst.

Betet, Kinder, betet, die Provokation auf dem Meer bleibt nicht bei einer Provokation und ein Fehler entfesselt das Grauen.

Betet für die USA, die Erde bebt.

Betet für Japan, die Menschheit wird weiterhin verseucht.

Mein geliebtes Volk, der Dämon attackiert Meine Kinder, er entfesselt die Verführung, damit sich diese wie der Wind auf der Erde verbreitet, und Meine Kinder sind Geiseln dieser Sünde. Die Erde wird durch Plagen des Bösen überfüllt; die von Dämonen besessenen Menschen laufen durch die Straßen und metzeln zahlreiche Menschen nieder.

Familien sind in das Fadenkreuz des Bösen geraten, um sie zu spalten und sie zu zerlegen.

Die Einheit macht den Bösen wütend. Aus diesem Grund ist Uneinigkeit ein Triumph für den Bösen, allmählich zerstreut er den Menschen, damit er nicht in Brüderlichkeit lebt.

Mein Volk ist in Meinem Leib, Blut, in Meiner Seele und in Meiner Gottheit vereint, es wird von Meinem Heiligen Geist erleuchtet. Die Erkenntnis der Tatsache, Mein Kind zu sein, ist nicht nur eine Phrase, sondern die Umsetzung Meiner Gebote und der unerschütterliche Glaube, dass Mein Volk Mein Augapfel ist.

Lauheit ist kein guter Begleiter, es ist die Neigung dem menschlichen Selbst Launen zu gewähren, um sich nicht der Umsetzung der Wahrheit hinzugeben. Arme Kinder, die sich in dieser Lauheit befinden; sie werden aus dem Mund Meines Vaters ausgespeit.

Mein Volk, Liebe Meines Herzens! Ich komme zu dir als Bettler der Liebe, in diesem Moment der Wahrheit, in dem Ich zu dir spreche, damit du dich nicht verirrst und auf den Weg der Wahrheit zurückkehrst, den unsere Liebe auf die Menschheit ausströmt, in Momenten, die kurz davor stehen, von unserer Gottheit geprüft zu werden. Amen. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Letzte Änderung: 20. September 2016, 19:49:08 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4089 am: 21. September 2016, 07:03:14 »
Hl. Matthäus

Apostel, Evangelist, Märtyrer

† nach 42 in Parthien in Mesopotamien (?)

Matthäus, nach der Überlieferung der Verfasser des ersten Evangeliums, war Zöllner in Kafarnaum, wahrscheinlich im Dienst des Herodes Antipas. In der Berufungsgeschichte bei Markus heißt er „Levi, Sohn des Alphäus“ (Mk 2, 14: vgl. Lk 5, 27); bei Mt 9, 9 und in den Apo­stellisten heißt er einfach Matthäus. Nach seiner Berufung gab Matthäus für Jesus und seine Begleitung ein Festessen, bei dem Jesus zu den Pharisäern das Wort sagte: „... Ich bin gekommen, um die Sün­der zu rufen, nicht die Gerechten.“ - Später soll Matthäus in Äthio­pien, Parthien und Persien das Evangelium gepredigt haben. Seine Reliquien werden in Salerno verehrt.
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« Antwort #4090 am: 22. September 2016, 05:50:27 »
Hl. Mauritius, Märtyrer
† um 285 bei Agaunum, dem heutigen St-Maurice in der Schweiz

Nach einem Bericht aus dem 5. Jahrhundert war Mauritius Komman­dant der so genannten Thebäischen Legion; diese Legion, etwa 6600 Mann, war in der ägyptischen Thebais rekrutiert worden und bestand in der Hauptsache aus Christen. Als die Legion sich weigerte, den Göt­tern Roms zu opfern, wurde sie zuerst dezimiert (d.h. jeder 10. Mann getötet), und als das nicht zum Erfolg führte, in der Nähe von St. Maurice (Wallis) vollständig niedergemacht. Das war vermutlich um 285. Um 400 baute Bischof Theodor von Octodurum (Martigny) die erste Basilika zur Ehre dieser Märtyrer. Die spätere Legende brachte auch einige Märtyrer des Rheinlandes (Gereon, Victor u. a.) mit der Thebäischen Legion in Verbindung. Es ist schwierig, den geschichtlichen Kern der Legende, der sicher vorhanden ist, genau zu bestimmen.
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« Antwort #4091 am: 22. September 2016, 05:56:05 »

Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

Herodes hatte den Wunsch, Jesus einmal zu sehen

Sonne und Mond beleuchten unsere Leiber. So beleuchten Christus und die Kirche gleicherweise unseren Geist. Sie tun es zumindest dann, wenn wir geistig nicht blind geworden sind. Denn wie Sonne und Mond unaufhörlich ihr Licht über Blinde verströmen – die Licht ja gar nicht aufnehmen können –, so entsendet Christus sein Licht in unseren Geist. Das kann aber nur geschehen, wenn unsere Blindheit kein Hindernis darstellt. Blinde sollen also Christus zuerst folgen und schreien: „Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!“ (Mt 9,27), und wenn sie dann durch ihn das Augenlicht wieder erhalten haben, kann sie der Glanz des Lichtes treffen.

Aber alle, die sehen, werden nicht auf gleiche Weise von Christus erleuchtet: jeder nur in dem Maß, mit dem er das Licht aufnehmen kann (vgl. Lk 23,8f.). Wir gehen nicht alle in gleicher Weise auf ihn zu, sondern „jeder nach seinen Fähigkeiten“ (vgl. Mt 25,15).   

Homilien zur Genesis, Nr. 1,5−7
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« Antwort #4092 am: 22. September 2016, 05:58:51 »
Buch Kohelet 1,2-11.

Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch.
Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne?
Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit.
Die Sonne, die aufging und wieder unterging, atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht.
Er weht nach Süden, dreht nach Norden, dreht, dreht, weht, der Wind. Weil er sich immerzu dreht, kehrt er zurück, der Wind.
Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll. Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen, kehren sie zurück, um wieder zu entspringen.
Alle Dinge sind rastlos tätig, kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, nie wird ein Ohr vom Hören voll.
Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
Zwar gibt es bisweilen ein Ding, von dem es heißt: Sieh dir das an, das ist etwas Neues - aber auch das gab es schon in den Zeiten, die vor uns gewesen sind.
Nur gibt es keine Erinnerung an die Früheren, und auch an die Späteren, die erst kommen werden, auch an sie wird es keine Erinnerung geben bei denen, die noch später kommen werden.

Psalm 90(89),3-4.5-6.12-13.14.17.

Du lässt die Menschen zurückkehren zum Staub
und sprichst: „Kommt wieder, ihr Menschen!“
Denn tausend Jahre sind für dich,
wie der Tag, der gestern vergangen ist,
wie eine Wache in der Nacht.

Von Jahr zu Jahr säst du die Menschen aus;
sie gleichen dem sprossenden Gras.
Am Morgen grünt es und blüht,
am Abend wird es geschnitten und welkt.

Unsere Tage zu zählen, lehre uns!
Dann gewinnen wir ein weises Herz.
Herr, wende dich uns doch endlich zu!
Hab Mitleid mit deinen Knechten!

Sättige uns am Morgen mit deiner Huld!
Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.
Es komme über uns die Güte des Herrn, unsres Gottes.
Lass das Werk unsrer Hände gedeihen,
ja, lass gedeihen das Werk unsrer Hände!

Evangelium nach Lukas 9,7-9.

In jener Zeit hörte der Tetrarch Herodes von allem, was durch Jesus geschah, und wusste nicht, was er davon halten sollte. Denn manche sagten: Johannes ist von den Toten auferstanden.
Andere meinten: Elija ist wiedererschienen. Wieder andere: Einer der alten Propheten ist auferstanden.
Herodes aber sagte: Johannes habe ich selbst enthaupten lassen. Wer ist dann dieser Mann, von dem man mir solche Dinge erzählt? Und er hatte den Wunsch, ihn einmal zu sehen.
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« Antwort #4093 am: 22. September 2016, 06:24:58 »
Gebet zu Maria

O Maria, schön wie der Mond, strahlend wie die Sonne, in deren Antlitz die Seligen schauen und die Engel sich widerspiegeln, mache, dass wir, Deine Kinder, Dir ähnlich werden. Lass unsere Seelen einen Strahl Deiner Schönheit aufnehmen, der mit den Jahren nicht untergeht, sondern neu aufleuchtet in der Ewigkeit.

O Maria, Sonne des Himmels, erwecke das Leben wieder, wo es erstorben ist, erleuchte den Verstand, wo Finsternis ist. Sooft Du im Angesicht Deiner Kinder widerstrahlst, gib uns einen Abglanz Deines Lichtes und Deiner Glut.

O Maria, stark wie ein Heer, verleihe unseren Scharen den Sieg. Wir sind so gebrechlich und der Feind wütet mit solchem Übermut. Aber wir sind sicher, dass wir unter Deinem Banner siegen; er kennt die Kraft Deines Fusses, er fürchtet die Majestät Deines Blickes. Rette uns, o Maria, schön wie der Mond, herrlich wie die Sonne, stark wie ein geordnetes Heer, das sich nicht auf Hass stützt, sondern auf die Flamme der Liebe.

Aus „Die schönsten Mariengeschichten“, Heft 7
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« Antwort #4094 am: 23. September 2016, 06:45:15 »
Hl. Pater Pio
Priester, Mönch, Mystiker
* 25. Mai 1887 in Pietrelcina bei Benevent in Italien
† 23. September 1968 in San Giovanni Rotondo bei Foggia in Italien
Francesco Forgione wurde als Kind einer Bauernfamilie geboren. Er habe weniger als andere Kinder gegessen und kaum geschlafen, schwere Fieberanfälle wie durch ein Wunder überstanden. Beriets im Alter von 16 Jahren trat er als Novize in das Kapuzinerkloster seiner Heimat ein und erhielt den Ordensnamen Pio. Unter Mühen ob seiner angeschlagenen Gesundheit - er litt unter Tuberkulose - hielt er das asketische Leben durch, absolvierte das Theologiestudium und wurde 1910 in der Kathedrale von Benevent zum Priester geweiht. Bis 1915 war er in seinem Heimatort Pietrelcina als Gehilfe des Ortspfarrers tätig, ab 1916 als Mönch im Kapuzinerkloster von San Giovanni Rotondo. 1918 erschienen auf seinem Körper plötzlich die fünf Wundmale Christi, die ihn zum ersten stigmatisierten Priester in der Geschichte der katholischen Kirche machten, und die bis zu seinem Tod sichtbar blieben. Pater Pio litt darunter, nicht nur unter den Schmerzen, sondern auch unter den Verleumdungen, die bald einsetzten, da die Menschen scharenweise zum Kloster strömten, um ihn zu sehen. Seine Oberen verboten ihm zeitweise, sich der Öffentlicheit zu zeigen, auch im Vatikan war man zunächst sehr skeptisch. Es war Paul VI., der ihn zum ersten Mal positiv würdigte.

Die Pilger, die zu Padre Pio in sein Kloster nach San Giovanni Rotondo kamen, erlebten ihn bei seinen Messen wie der Wirklichkeit entrückt. Er wurde als Beichtvater zum Apostel des Beichtstuhls, seine prophetische Gabe wurde weithin gerühmt. Die Menschen vertrauten Padre Pio; ab 1940 begann er, Leiden der Pilger durch Handauflegen oder mit Worten zu lindern oder gar zu heilen. In den Armen, Leidenden und Kranken sah er das Bild Christi, besonders ihnen galt sein Werk der Nächstenliebe. Von Spendengeldern ließ Padre Pio 1956 eines der modernsten Krankenhäuser Süditaliens bauen, die Casa del Sollievo della Sofferenza, Haus des Trostes der Leidenden in San Giovanni Rotondo. Dem jungen polnischen Priester Karol Woityla, dem späteren Papst Johannes Paul II., soll er bei einem Besuch im Jahre 1947 sowohl die Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche als auch das Attentat von 1981 vorhergesagt haben. Als Weihbischof von Krakau richtete Karol Woityla in einem Brief an Padre Pio die Bitte, besondere Fürsprache für eine an einem Krebsleiden erkrankte Familienmutter und Ärztin sowie für den Sohn eines Anwalts aus seiner Diözese zu halten. Weitere Briefe schrieb ihm Kardinal Woityla während seines Aufenthaltes beim 2. Vatikanischen Konzil. Auch als Papst brachte er oft seine Wertschätzung gegenüber Pater Pio zum Ausdruck.

Heute gibt es in Italien über 2300 Gebetsgruppen, die sich an der Spiritualität von Pater Pio orientieren, hinzu kommen weitere 400 Gruppen in aller Welt. San Giovanni Rotondo ist heute die meistbesuchte Pilgerstätte für Hilfesuchende aus aller Welt: 7 Millionen Besucher kommen jedes Jahr, fast doppelt so viele wie zur Wallfahrtsstätte von Bernadette Soubirous nach Lourdes. Nach Entwürfen des Architekten Renzo Piano wurde hier 2004 eine große Kirche erbaut.

Pater Pio ist in Italien der mit Abstand beliebteste Heilige, Fernsehfilme über ihn haben Rekord-Zuschauerzahlen. Im Jahr 2008 bekundeten Italiens Katholiken in einer Umfrage, sich in Glaubensdingen zuallererst an Padre Pio zu wenden. Anfang März 2008 wurde der Sarkophag geöffnet, in dem die sterblichen Überreste von Padre Pio verwahrt waren, nun sind sie zur öffentlichen Verehrung ausgestellt.

P. Pio wurde von Johannes Paul II. 1999 selig- und 2002 heilig gesprochen.
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« Antwort #4095 am: 23. September 2016, 06:59:24 »
Buch Kohelet 3,1-11.

Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen,
eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen,
eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz;
eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steinesammeln, eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,
eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren, eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen,
eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden,
eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden.
Wenn jemand etwas tut - welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt?
Ich sah mir das Geschäft an, für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abmüht.
Gott hat das alles zu seiner Zeit auf vollkommene Weise getan. Überdies hat er die Ewigkeit in alles hineingelegt, doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat, von seinem Anfang bis zu seinem Ende wiederfinden könnte.

Psalm 144(143),1a.2abc.3-4.

Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist,
Du bist meine Huld und Burg,
meine Festung, mein Retter,
mein Schild, dem ich vertraue.

Herr, was ist der Mensch, dass du dich um ihn kümmerst,
des Menschen Kind, dass du es beachtest?
Der Mensch gleicht einem Hauch,
seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten.

Evangelium nach Lukas 9,18-22.

In jener Zeit als Jesus in der Einsamkeit betete und die Jünger bei ihm waren, fragte er sie: Für wen halten mich die Leute?
Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Messias Gottes.
Doch er verbot ihnen streng, es jemand weiterzusagen.
Und er fügte hinzu: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden, aber am dritten Tag wird er auferstehen.
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La Salette 1846



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