Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663766 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #4192 am: 12. Oktober 2016, 06:31:51 »
Brief des Paulus an die Galater 5,18-25.

Brüder! Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz.
Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben,
Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen,
Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben.
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,
Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht.
Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.

Psalm 1,1-2.3.4.6.

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut,
wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

Evangelium nach Lukas 11,42-46.

In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch Pharisäern! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Gewürzkraut und allem Gemüse, die Gerechtigkeit aber und die Liebe zu Gott vergesst ihr. Man muss das eine tun, ohne das andere zu unterlassen.
Weh euch Pharisäern! Ihr wollt in den Synagogen den vordersten Sitz haben und auf den Straßen und Plätzen von allen gegrüßt werden.
Weh euch: Ihr seid wie Gräber, die man nicht mehr sieht; die Leute gehen darüber, ohne es zu merken.
Darauf erwiderte ihm ein Gesetzeslehrer: Meister, damit beleidigst du auch uns.
Er antwortete: Weh auch euch Gesetzeslehrern! Ihr ladet den Menschen Lasten auf, die sie kaum tragen können, selbst aber rührt ihr keinen Finger dafür.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4193 am: 13. Oktober 2016, 05:43:17 »
70 000 Zeugen beim Sonnenwunder von Fatima (I)

Im Juli 1917 haben Lucia, Jacintha und Francesco das Versprechen der Muttergottes übermittelt, am 13. Oktober „ein Wunder zu wirken, das alle sehen werden, um zu glauben.“ Diese  Vorhersage verbreitete sich schnell in ganz Portugal und am 13. Oktober 1917 zur Mittagsstunde, fanden sich gegen 70 000 Menschen, gläubige und ungläubige, fromme und neugierige auf dem Erscheinungsort ein.

Es regnete in Strömen und die Menge ist völlig durchnässt. Zu Mittag hört der Regen auf und Maria erscheint. Sie wendet sich an Lucia: „Ich bin die Königin des Rosenkranzes. Ich möchte, dass man hier zu meiner Ehre eine Kapelle errichte. Man soll fortfahren, alle Tage den Rosenkranz zu beten. Dann wird der Krieg dem Ende entgegengehen und die Soldaten werden bald heimkehren.“ Lucia fragt die Erscheinung, ob sie die Bitten der Kranken um Heilung erfüllen werde. „Ich werde einige der Bitten erfüllen. Die Leute müssen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten.“ Schatten der Trauer gingen über ihre Züge: „Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon zuviel beleidigt wurde.“ Und ihre Hände öffneten sich - sie strahlten wieder Licht aus und zeigten auf die Sonne. Und Lucia rief der Menge zu: „Schaut, die Sonne!“

Mit einem Schlag zerrissen die Wolken und in einem grossen Stück blauen Himmels erschien die Sonne in vollem Glanz, doch ohne zu blenden - und sie begann zu zittern, zu tanzen und sich wie ein Feuerrad zu drehen. Sie warf riesige Lichtbündel in allen Farben aus, die die ganze Natur und die Menschen in ein phantastisches Farbenspiel tauchten. Dann stand sie einen Augenblick still, um noch zweimal den Tanz zu beginnen. Doch plötzlich schien sie sich vom Himmel zu lösen und im Zickzack, blutrot auf die Menge stürzen zu wollen, die Temperatur stieg und der entsetzten Menge entwand sich ein furchtbarer Schrei wie von Menschen, die sich auf den Tod vorbereiten und in einer einzigen Bewegung sanken alle auf die Knie: „Mein Gott, ich glaube! mein Jesus Barmherzigkeit! Maria!“

Endlich hielt die Sonne in ihrem unheimlichen Sturz inne und kehrte wieder schwankend an ihren Platz zurück und in gewaltigem Chor erklang das Credo. Diese apokalyptische Szene, endete mit einem mütterlichen Geschenk Mariens: Der Boden und alle Anwesenden waren durch den anhaltenden Regen ganz durchnässt. Plötzlich aber fühlte sich jeder wohl und die Kleider und das Erdreich waren vollkommen trocken.

70 000 Zeugen beim Sonnenwunder von Fatima (II)

Das Bistum von Leira Fatima erhielt in der Folge des „Sonnenwunders“, tausende von schriftlichen Zeugnissen, die alle übereinstimmten. Diese erstaunlichen Ereignisse wurden in den folgenden Tagen von der gesamten portugiesischen Presse, katholisch oder antiklerikal, veröffentlicht, alle anwesenden Journalisten hatten dasselbe gesehen. Es gab Fotos und Zeugnisse wurden in einem Umkreis von bis zu 40 Kilometern eingeholt. Das weltliche Tagesblatt „O Seculo“ hat sogar auf seiner Titelseite eine Reportage und Fotos gebracht, die mit dem, was alle gesehen haben, vollkommen übereinstimmte. Dieses Ereignis wurde sehr bald von der Kirche als Wunder anerkannt.

Die Erscheinungen von Fatima endeten mit einer grossen Hoffnung auf das Ende des Ersten Weltkrieges, denn, während die riesige Menge das Sonnenwunder betrachtete, hatten, Lucia, Jacintha und Francesco, eine Vision von Maria in weissem Kleid und blauem Mantel und dem Hl. Josef mit dem Jesuskind, das die Welt mit dem Zeichen des Kreuzes segnete. Danach sahen sie unsere Liebe Frau von den sieben Schmerzen, Jesus Christus, die Welt segnend wie bei seiner Himmelfahrt und zum Schluss, unsere Liebe Frau vom Berge Karmel, mit dem Skapulier in der Hand.
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2016, 06:34:54 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4194 am: 13. Oktober 2016, 05:46:26 »
Hl. Eduard der Bekenner, König von England

* um 1003 in England
† 5. Januar 1066

Edward wurde in der Normandie erzogen, da in seiner Kindheit England von den Dänen besetzt war. 1042 konnte er nach der Verdrängung der Dänen den Königsthron besteigen, er war der letzte in der Reihe der angelsächsischen Könige. Er war ein schwacher, von normannischen Günstlingen beeinflusster Regent. Aber er förderte kirchliche Einrichtungen und erbaute die Benediktinerabtei St. Peter, die heutige Westminster Abbey in London. Er lebte sehr bescheiden, um Arme unterstützen zu können; mit seiner Frau Editha habe er keusch gelebt. Seine beispielhafte, tiefe Religiosität und seine vorbildliche Wohltätigkeit hatte großen Einfluss auf die Verbreitung des Christentums. Die Legende erzählt, wie er einen Gichtkranken heilte.

Edwards Grab in der Westminster Abbey in London wurde zum Nationalheiligtum.
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« Antwort #4195 am: 13. Oktober 2016, 05:51:12 »
Severianos von Gabala (?-um 408), Bischof in Syrien

Das Blut der Besprengung ruft mächtiger als das Blut Abels (Hebr 12,24)

Es hatte den Anschein, als ehrten Kain und Abel auf gleiche Weise Gott. In Wirklichkeit jedoch boten sie ihre Opfergaben mit ganz verschiedenen Einstellungen an. Die Opfergabe des Älteren war nur scheinbar eine solche, die des Jüngeren hingegen war ein Ausdruck seiner Ehrfurcht und Frömmigkeit. Daraus erwuchsen Gefühle des Neids [...] und Abel wurde erschlagen (Gen 4,3f.).

Ich entdecke im heiligen Abel ein Abbild Christi. Gewiss, der Heiland ist der Gerechte schlechthin [...] Aber unter allen Menschen des Alten Bundes ist Abel der Fürst der Gerechtigkeit [...] Übrigens hat der Retter selber Abel an den Anfang der Reihenfolge der Gerechten gestellt, als er zu den Juden sagte: „Amen, das sage ich euch, alles Blut der Gerechten, das seit der Erschaffung der Welt vergossen worden ist, wird an dieser Generation gerächt werden: vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharias, der im Vorhof zwischen Altar und Tempel umgebracht wurde“ [...]

Erstaunlich: Weil Abel als erster für die Gerechtigkeit gekämpft hat, wurde ihm die Ehre zuteil, als erster für die Gottesfurcht zu leiden. Er ist tatsächlich eine Vorabbildung Christi, der um der Wahrheit willen umgebracht worden ist. Das Blut Abels kündigte das Blut Christi an: es schrie vom Ackerboden (Gen 4.10). Auch das Blut des Herrn schrie. Aber das Blut Abels war flehentliche Bitte, das Blut Christi ist die Versöhnung der Welt [...] Wenn der Apostel Paulus von beiden spricht, bekennt er sich zum höheren Wert des Blutes Christi. Er schreibt: „Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten [...] und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels“ (Hebr 12,22-24). [...] Ja, dieses Blut ruft, es bittet für die Sünder, es tritt ein für die Welt. Das Blut Christi ist wirklich die Läuterung der Welt; das Blut Christi ist die Erlösung der Menschen.

Homilie über Kain und Abel
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« Antwort #4196 am: 13. Oktober 2016, 05:56:34 »
Brief des Apostels Paulus an die Epheser 1,1-10.

Paulus, durch den Willen Gottes Apostel Christi Jesu, an die Heiligen in Ephesus, die an Christus Jesus glauben.
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott;
er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen,
zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn;
durch sein Blut haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade.
Durch sie hat er uns mit aller Weisheit und Einsicht reich beschenkt
und hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im voraus bestimmt hat:
Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, in Christus alles zu vereinen, alles, was im Himmel und auf Erden ist.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!

Evangelium nach Lukas 11,47-54.

In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch! Ihr errichtet Denkmäler für die Propheten, die von euren Vätern umgebracht wurden.
Damit bestätigt und billigt ihr, was eure Väter getan haben. Sie haben die Propheten umgebracht, ihr errichtet ihnen Bauten.
Deshalb hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden, und sie werden einige von ihnen töten und andere verfolgen,
damit das Blut aller Propheten, das seit der Erschaffung der Welt vergossen worden ist, an dieser Generation gerächt wird,
vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharias, der im Vorhof zwischen Altar und Tempel umgebracht wurde. Ja, das sage ich euch: An dieser Generation wird es gerächt werden.
Weh euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel der Tür zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, die hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert.
Als Jesus das Haus verlassen hatte, begannen die Schriftgelehrten und die Pharisäer, ihn mit vielerlei Fragen hartnäckig zu bedrängen;
sie versuchten, ihm eine Falle zu stellen, damit er sich in seinen eigenen Worten verfange
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« Antwort #4197 am: 13. Oktober 2016, 22:55:11 »
 ;mqghfgt

Schwebende Hostie beim Heiligen Pfarrer von Ars

Vom Heiligen Pfarrer von Ars wird folgendes berichtet: Zwei ungläubige Professoren der Universität Lyon beschlossen, nach Ars zu gehen, um den bekannten Pfarrer genau zu beobachten. Als im Augenblick der heiligen Wandlung die anwesenden Gläubigen sich knieten, sagten jene zueinander, wie es nur möglich sein könne, daß vernünftige Leute vor einem Stückchen Brot niederknien. Als dann der Heilige Johannes Maria Vianney, wie der Name des Pfarrers von Ars lautete, die erste Hostie vor dem Austeilen an die Gläubigen zeigte, entschwebte sie seinen Fingern und legte sich von selbst auf die Lippen des ersten Kommunizierenden. Einer der beiden Zweifler kehrte um und wurde später Priester und Dominikanermönch.
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« Antwort #4198 am: 14. Oktober 2016, 06:43:55 »
Hl. Kallistus I., Papst, Märtyrer, Bischof von Rom, (Märtyrer)
* um 160 in Rom
† 222 in Rom

Kallistus kam aus niederem Stand. Papst Zephyrin machte ihn um 199 zum Diakon und übertrug ihm die Sorge für die christlichen Begräbnisstätten (Katakomben) an der Via Appia. 217 wurde er von Klerus und Volk von Rom zum Papst gewählt, gegen den heftigen Protest des Presbyters Hippolyt (vgl. 13. August), der ihn - zu Unrecht - der Irrlehre und des Laxismus beschuldigte. Die Nachrichten über das Martyrium des hl. Kallistus (222) sind unsicher. Seine Beisetzung in Trastevere wird im römischen Staatskalender von 354 erwähnt.
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« Antwort #4199 am: 14. Oktober 2016, 06:52:33 »
Isaak der Syrer (7. Jh.), Mönch in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, Heiliger der orthodoxen

„Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen“

Man sollte nicht ohne Not nach sichtbaren Zeichen verlangen oder sie suchen, wenn doch der Herr allezeit bereit ist, seinen Heiligen beizustehen. Er offenbart nicht ohne Not seine Macht in einem Werk oder einem sichtbaren Zeichen, um uns gegenüber seiner Hilfe nicht abstumpfen zu lassen und uns damit nicht zu schaden. Auf diese Weise sorgt er für seine Heiligen. Er will ihnen damit zeigen, wie er ihnen die geheime Sorge, die er für sie trägt, nicht einen Augenblick lang entzieht, sie aber bei alledem den Kampf kämpfen lässt, den ihre Kräfte zulassen und sie sich das Beten etwas kosten lassen sollen.

Doch wenn sie eine Schwierigkeit umwirft, wenn sie krank oder entmutigt sind, tut er selber das, was getan werden muss und was getan werden kann, alles in seiner Macht Stehende, damit ihnen geholfen wird. Er stärkt sie im Geheimen so gut er kann, damit sie die Kraft erlangen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden. Denn durch das Vertrauen, dass er ihnen eingibt, macht er ihren Schmerz zuschanden, und durch die Offenbarung dieses Glaubens weckt er ihren Lobpreis neu [...] Und sollte es notwendig sein, diese verborgene Hilfe sichtbar zu machen, dann tut er dies, doch nur wenn dies notwendig ist. Seine Wege sind von umfassender Weisheit, sie machen nicht Halt vor Armut und Not, doch auf ihre eigene Weise und nicht irgendwie.

Geistliche Abhandlungen, 1. Serie, Nr. 36
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La Salette 1846



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