Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666099 mal)

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« Antwort #5008 am: 07. April 2017, 15:58:46 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

31. März 2017

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Meine Liebe ist unendlich, sie ist in ständiger Bewegung, um euch zu finden. Meine Liebe erblüht durch die Freiheit Gottes, um Schutz, Hoffnung und Morgenstern zu sein, den Kranken Gesundheit zu spenden und die Betrübten zu trösten. Ich gebe niemanden von euch auf, der nach Mir ruft, um ihm in seinen Nöten beizustehen und seine Freude mit ihm zu teilen.

Liebe ist nicht nur ein Gefühl oder ein Gedanke, sondern eine Realität, die die Menschen in ihrem Geiste tragen. Sie ist die größte Kraft, die verhindert, dass der Mensch auf der Stelle tritt. Liebe ist eine Tat, eine Praxis - jeden Tag aufs Neue. Wer nur hin und wieder liebt, hat die Liebe Gottes nicht begriffen, sondern lebt eine falsche Liebe. Vergesst nicht, dass wer seinen Nächsten nicht liebt oder ihm mit Zwietracht oder Hass begegnet, ein Lügner ist, wenn er behauptet, durch die Liebe Meines Sohnes zu lieben.

Die Liebe Gottes, in die ihr geführt werdet, ist keine Liebe bloßer Worte oder vergänglicher Momente. Sie ist dauerhaft und breitet sich immer weiter aus. Liebe ist nicht egoistisch, kennt keinen Neid, keine Arroganz. Liebe ist Verständnis, Mitleid und Geduld. (vgl. 1. Kor. 13)

Der moderne Mensch liebt nicht, wenn er die Liebe durch Taten der Barmherzigkeit vorspielt. Mein Sohn lehrte euch große Lektionen wahrer Liebe. Ich war zu allen Zeiten bei euch, die ihr zu Mir kommt. Ich habe alle Menschen immerzu geliebt.

Die heutige Menschheit ist verkommen und die Liebe ist verzerrt. Die Menschheit ist zu einer Ansammlung boshafter Kreaturen geworden, welche nur sich selbst sehen und ihrem Nächsten den Tod bringen wollen, wenn dieser sich dem Willen des Anderen widersetzt. Das höchste Gebot ist das Gebot der Liebe.

Ein Großteil der Menschheit erinnert sich an irgendein unangenehmes Ereignis in der Vergangenheit, welches sie daran hindert, nach den Prinzipien der Versöhnung und Vergebung zu handeln.

Die Liebe Gottes ordnet und steht dem Menschen nicht gleichgültig gegenüber, sondern sie liebt so, wie Mein Sohn liebt. Möge eure Seele in jedem Augenblick von Güte, Aufopferung und Geduld erfüllt sein. Ihr sollt nicht schwächlich sein und nicht in der Wirklichkeit dieser dekadenten Zeit des Geistes leben. Ihr müsst dem Weltgeist entfliehen, der die Liebe auf der Seite lässt. Ihr lebt im Äußerlichen wie die Pharisäer.

"Liebt im Geist und in der Wahrheit!" fordert Mein Sohn; ihr seid nicht aufrichtig und wisst nicht, was es heißt, im Geist und in der Wahrheit zu lieben. Deshalb wird das wahre Kind Meines Sohnes in den Momenten der Trübsal, deren Zeit nahe bevorsteht, durch ihre Nächstenliebe leicht zu erkennen sein und auch wer in der menschlichen Liebe lebt.

Meine Kinder, bevor ihr diese Botschaft lest, werdet zur Liebe Gottes und lebt sie durch und durch. Die Liebe quält diejenigen, die nicht zur Umkehr bereit sind. Die Umkehr erfordert jede Kraftanstrengung, um in dieser Welt voller Gewalt, die den Geist auszulöschen versucht, immer wieder einen Neuanfang zu wagen. Ich fordere euch auf, mit aller Kraft zu wirken und zu handeln, indem ihr euer Leben in den Dienste des Königreichs Gottes stellt.

Die Liebe ist für die wahren Kinder Meines Sohnes unverzichtbar, um nicht vom rechten Wege abzukommen, die Liebe nicht zu verfälschen und sie nicht aufs Spiel zu setzen. Die Liebe ist die große Unbekannte der Menschheit. Sie wird von denen mit Füssen getreten, die gewalttätig oder pietätlos sind oder die Gebote Gottes missachten.

Die Menschheit sinkt tiefer und tiefer hinab und fördert dadurch den Egoismus und nährt die Seele mit Hochmut. Das Böse wartet nicht, sondern lauert dem Menschen auf, um die Verbreitung der Botschaft von der Liebe Gottes zu verhindern und euch in einer unvorhergesehen Situation dazu zu bringen, das Gegenteil dieser Liebe zu offenbaren.

Das unerwartete ist der große Enthüller der Wahrheit, der in jedem von euch wohnt. Ihr lebt nicht in einer Welt voller Liebe, sondern seid immerzu Terror, Tod, Gewalt, Respektlosigkeit, Kritik ausgesetzt, und doch seid ihr darüber verwundert. Wie oft schon habt ihr eurem Nächsten mit nur einem Worte den Tod gebracht?

Das Gebet darf nicht vernachlässigt werden. Es stärkt euch und schenkt euch Sicherheit. Das Gebet in Verbindung mit dem täglichen Brot der Eucharistie nährt euch, um den Versuchungen widerstehen zu können.

Es naht der Augenblick, in dem ihr nach der Liebe, die ihr gebt und in euch trägt, beurteilt werdet. Ihr werdet es sehen und miterleben, werdet für eure bösen Taten büßen und die Klagerufe werden groß sein. Wie groß und unvorstellbar eure begangenen Sünden auch sind, trägt ihr den Abdruck Gottes. Daher rufe Ich euch auf, Buße zu tun und die Seele zu retten.

Geliebte Kinder, die Einsamkeit wird euch befallen und durchdringen. Ihr werdet erfahren, was wahre Einsamkeit bedeutet, so wie ihr sie nie zuvor erlebt habt. Ihr werdet euch selbst prüfen müssen. Jede entgegen dem Willen Gottes verübte Beleidigung wird euch Schmerzen bereiten, und ihr werdet sie so erleben, als ob sie unmittelbar in jenem Moment verübt wurde und niemand wird euch verteidigen. Meine Kinder machen Mir das Herz schwer. Nach dieser Warnung werden sich einige gegen Gott auflehnen und die Gewalt gegen Meine Kinder wird anwachsen.

Der Mensch wird verwundert gen Himmel schauen und das Feuer sehen, das sich der Erde nähert, doch der Mensch wird nicht begreifen, dass dieses Feuer anschließend die Seele und das Gewissen eines jeden Menschen erreichen und jede Sünde unerbittlich verbrennen wird. Er wird sich dem nicht widersetzen können. Das Herz des Menschen wird von ständiger geistlicher Ermüdung geplagt werden. Ihr wollt es weder mit dem Worte Meines Sohnes noch mit dem Meinigen selbst füllen.

Geliebte Kinder, Flammen werden vom Himmel regnen, um die Heuchelei und Ehrfurchtlosigkeit gegen Gott auszumerzen.

Betet, Meine Kinder, betet für Seoul. Unsägliches Leid wird diese Stadt heimsuchen.

Betet, Meine Kinder, betet für Chile. Das Leid nimmt kein Ende. Dieses Land muss Unseren heiligen Herzen geweiht sein.

Betet für die Kirche Meines Sohnes, betet für die Einheit der Kirche Meines Sohnes.

Betet für Argentinien und Deutschland, denn beide Länder werden großes Leid erfahren.

Kinder, die seismische Aktivität der Erde erhöht sich. Die Wetterphänomene innerhalb der Atmosphäre treffen den Menschen in einer derartigen Art und Weise, dass er seine Wohnorte aufgeben wird. Schaut in die Höhe, Kinder, schaut nicht auf die Erde. Das Volk Meines Sohnes wird überrascht werden.

Kinder Meines Unbefleckten Herzens, kein Prophet ist ein Prophet in seinem eigenen Land. (Lk. 4,24) Möget ihr diese Abgesandten aufnehmen und zu allen Zeiten beschützen.

Mein mütterlicher Segen stoppt das Böse, doch damit diese Barriere euch schützt, müsst ihr im Zustand der Gnade verweilen. Ich liebe euch. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #5009 am: 08. April 2017, 21:59:19 »
Hl. Beata von Mecklenburg, Nonne

* in Mecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern
† 8. April 1399 in Ribnitz in Mecklenburg

Beata war eine Tochter des Herzogs Heinrich von Mecklenburg. Sie wurde Klarissin im von ihrem Vater gestifteten Kloster Ribnitz. Sie starb im Ruf der Heiligkeit ob ihrer Demut, Bußfertigkeit und Nächstenliebe; um sie ranken sich später zahlreiche Wundergeschichten. Bis zur Reformation stand sie in hohem Ansehen und Verehrung.
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« Antwort #5010 am: 08. April 2017, 22:02:59 »
Hl. Redemptus von Ferento

Hl. Bischof von Ferento

† 586/587 in Ferentinum / Ferento, heute Ruinen bei Viterbo in Italien

Von Redemptus berichtete Papst Gregor der Große, dass er bei einer Visitationsreise in seiner Diözese in einer Kirche mit dem Grab von == Eutychius übernachtet und dabei in einer Vision den Langobardeneinfall gesehen habe.

Ferentium war eine römische Gründung des 4. Jahrhunderts v. Chr. und erlebte seine Blütezeit in der imperialen Phase mit Amphitheater und Thermen. Dazwischen wurde dann auch eine Kirche gebaut. 1178 wurde es von Viterbo endgültig zerstört.
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« Antwort #5011 am: 08. April 2017, 22:06:36 »
Buch Ezechiel 37,21-28.

So spricht Gott, der Herr: Ich hole die Israeliten aus den Völkern heraus, zu denen sie gehen mussten; ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land.
Ich mache sie in meinem Land, auf den Bergen Israels, zu einem einzigen Volk. Sie sollen alle einen einzigen König haben. Sie werden nicht länger zwei Völker sein und sich nie mehr in zwei Reiche teilen.
Sie werden sich nicht mehr unrein machen durch ihre Götzen und Greuel und durch all ihre Untaten. Ich befreie sie von aller Sünde, die sie in ihrer Untreue begangen haben, und ich mache sie rein. Dann werden sie mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein.
Mein Knecht David wird ihr König sein, und sie werden alle einen einzigen Hirten haben. Sie werden nach meinen Rechtsvorschriften leben und auf meine Gesetze achten und sie erfüllen.
Sie werden in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe und in dem ihre Väter gewohnt haben. Sie und ihre Kinder und Kindeskinder werden für immer darin wohnen, und mein Knecht David wird für alle Zeit ihr Fürst sein.
Ich schließe mit ihnen einen Friedensbund; es soll ein ewiger Bund sein. Ich werde sie zahlreich machen. Ich werde mitten unter ihnen für immer mein Heiligtum errichten,
und bei ihnen wird meine Wohnung sein. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
Wenn mein Heiligtum für alle Zeit in ihrer Mitte ist, dann werden die Völker erkennen, dass ich der Herr bin, der Israel heiligt.

Buch Jeremia 31,10.11-12ab.13.

Hört, ihr Völker, das Wort des Herrn,
verkündet es auf den fernsten Inseln und sagt:
Er, der Israel zerstreut hat, wird es auch sammeln
und hüten wie ein Hirt seine Herde.

Denn der Herr wird Jakob erlösen
und ihn befreien aus der Hand des Stärkeren.
Sie kommen und jubeln auf Zions Höhe,
sie strahlen vor Freude über die Gaben des Herrn.

Dann freut sich das Mädchen beim Reigentanz,
Jung und Alt sind fröhlich.
Ich verwandle ihre Trauer in Jubel,
tröste und erfreue sie nach ihrem Kummer.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 11,45-57.

In jener Zeit kamen viele der Juden, die zu Maria, der Schwester des Lazarus, gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, zum Glauben an ihn.
Aber einige von ihnen gingen zu den Pharisäern und berichteten ihnen, was er getan hatte.
Da beriefen die Hohenpriester und die Pharisäer eine Versammlung des Hohen Rates ein. Sie sagten: Was sollen wir tun? Dieser Mensch tut viele Zeichen.
Wenn wir ihn gewähren lassen, werden alle an ihn glauben. Dann werden die Römer kommen und uns die heilige Stätte und das Volk nehmen.
Einer von ihnen, Kajaphas, der Hohepriester jenes Jahres, sagte zu ihnen: Ihr versteht überhaupt nichts.
Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch ist, wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht.
Das sagte er nicht aus sich selbst; sondern weil er der Hohepriester jenes Jahres war, sagte er aus prophetischer Eingebung, dass Jesus für das Volk sterben werde.
Aber er sollte nicht nur für das Volk sterben, sondern auch, um die versprengten Kinder Gottes wieder zu sammeln.
Von diesem Tag an waren sie entschlossen, ihn zu töten.
Jesus bewegte sich von nun an nicht mehr öffentlich unter den Juden, sondern zog sich von dort in die Gegend nahe der Wüste zurück, an einen Ort namens Efraim. Dort blieb er mit seinen Jüngern.
Das Paschafest der Juden war nahe, und viele zogen schon vor dem Paschafest aus dem ganzen Land nach Jerusalem hinauf, um sich zu heiligen.
Sie fragten nach Jesus und sagten zueinander, während sie im Tempel zusammenstanden: Was meint ihr? Er wird wohl kaum zum Fest kommen.
Die Hohenpriester und die Pharisäer hatten nämlich, um ihn festnehmen zu können, angeordnet: Wenn jemand weiß, wo er sich aufhält, soll er es melden.
« Letzte Änderung: 08. April 2017, 22:26:04 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5012 am: 09. April 2017, 05:57:03 »
Die beiden letzten Heilmittel

In ihrem Gespräch mit P. Fuentes am 26. Dezember 1957 verweist Lúcia, die Seherin von Fatima (Portugal), auf das dritte Geheimnis:
„Nur der Heilige Vater und der Bischof von Fatima hätten nach dem Willen der heiligsten Jungfrau davon wissen können, aber sie wollten es nicht, um nicht beeinflusst zu werden.“ Und sie fügt hinzu: „Was das Unbefleckte Herz Mariens und das Herz Jesu am meisten beleidigt, ist der Abfall der Ordens- und Priesterseelen. Der Teufel weiß, dass die Ordensleute und die Priester, die von ihrer schönen Berufung abfallen, zahlreiche Seelen in die Hölle ziehen (…) Der Teufel bedient sich jeder List, er geht sogar so weit zu suggerieren, den Eintritt in eine Ordensge­mein­schaft aufzuschieben (….).
Die heiligste Jungfrau hat mir nicht gesagt, dass wir am Ende aller Zeiten leben, aber sie hat mich sehen lassen: Weil der Teufel sich eine entscheidende Schlacht mit der Gottesmutter liefert (…) sind auch wir entweder auf der Seite Gottes oder des Teufels; es gibt keinen Mittelweg; denn die beiden letzten Heilmittel, die Gott der Welt schenkt, sind der heilige Rosenkranz und die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens, und wenn dies die beiden letzten Heilmittel sind, gibt es keine anderen mehr.“

Fatima
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« Antwort #5013 am: 09. April 2017, 06:01:32 »
Das goldene Vater unser!

100 Jahre Ablaß wer dieses goldene Vater unser in der Karwoche alle Tage dreimal betet, dem wird Gott seine Seele retten und 77 Seelen aus der Pein der Läuterungen befreien.

Als Jesus von seiner Mutter ging und die große heilige Woche anfing da hatte Maria viel Herzeleid und sie fragte den Sohn mit Traurigkeit:

Ach Sohn Du lieber Jesu mein,
was wirst du am heiligen Palmsonntag sein?
Am heiligen Palmsonntag werd ich ein König sein,
da wird man mir Kleider und Palmen streun.

Ach Sohn Du lieber Jesu mein,
was wirst Du am heiligen Montag sein?
Am heiligen Montag bin ich ein trauriger Wandersmann,
der nirgends ein Obdach finden kann!

Ach Sohn Du lieber Jesu mein,
was wirst Du am heiligen Dienstag sein?
Am heiligen Dienstag bin ich der Welt ein Prophet,
verkünde wie Himmel und Erde vergeht.

Ach Sohn Du lieber Jesu mein,
was wirst Du am heiligen Mittwoch sein?
Am heiligen Mittwoch bin ich gar arm und gering,
verkauft um 30 Silberling.

Ach Sohn Du lieber Jesu mein,
was wirst Du am heiligen Donnerstag sein?
Am heiligen Donnerstag bin ich im Speisesaal,
das Opferlamm beim Abendmahl.

Ach Sohn Du lieber Jesu mein,
was wirst Du am heiligen Karfreitag sein
ach liebste Mutter mein,
da werd ich ans Kreuz geschlagen sein.
Drei Nägel, die gehen durch Händ und Füß,
verzag nicht Mutter, das End ist süß.

Ach Sohn Du lieber Jesu mein,
was wirst Du am heiligen Karsamstag sein?
am heiligen Karsamstag bin ich ein Weizenkorn,
das in der Erde wird neu geborn.

Ach Sohn Du lieber Jesu mein,
was wirst Du am heiligen Ostertag sein?
Am Sonntag freu Dich o Mutter mein,
da werd ich vom Tod erstanden sein,
dann trag ich das Kreuz mit der Fahn in der Hand,
dann siehst Du mich wieder im Glorienstand.

www.armen-seelen.kreuz-jesus.de/…/das-goldene-vat…
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« Antwort #5014 am: 09. April 2017, 21:12:52 »
Palmsonntag

Gepriesen, der kommt im Namen des Herrn, der König von Israel. Hosanna in der Höhe!  Liebe Brüder und Schwestern!  In den Tagen der Fastenzeit haben wir uns auf Ostern vorbereitet; wir haben uns bemüht um die Bekehrung unseres Herzens und um tätige Nächstenliebe. Heute aber sind wir zusammengekommen, um mit der ganzen Kirche in die Feier der österlichen Geheimnisse unseres Herrn einzutreten.  Christus ist in seine Stadt Jerusalem eingezogen; dort wollte er Leiden und Tod auf sich nehmen, dort sollte er auch auferstehen. Mit Glauben und innerer Hingabe begehen wir das Gedächtnis seines Einzugs. Wir folgen dem Herrn auf seinem Leidensweg und nehmen teil an seinem Kreuz, damit wir auch Anteil erhalten an seiner Auferstehung und seinem Leben.  (aus der Palmsonntag Liturgie)
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« Antwort #5015 am: 09. April 2017, 21:33:33 »
Sel. Guerricus von Igny (um 1080-1157), Zisterzienserabt

Hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn

Er, den unser Herz ersehnt (Ps 41(42),2; Jes 26,8.9), der Schönste unter den Menschenkindern (Ps 44(45),3), wird am heutigen Tag den Menschenkindern in zwei verschiedenen Gestalten vor Augen geführt. In beiderlei Gestalten ist der sehenswürdig, in beiden ersehnens- und liebenswert, denn in beiden ist er der Heiland der Menschen [...]

Wenn man also [...] Prozession und Passion des heutigen Tages gemeinsam betrachtet, erscheint Jesus zum einen erhaben und herrlich, zum andern niedrig und schmerzensreich. Bei der Prozession nämlich meint man, er empfange königliche Ehren, während man ihn bei der Passion die Strafen eines Räubers erleiden sieht. In der ersteren umgeben ihn Ruhm und Ehre, in der letzteren hat er „keine schöne und edle Gestalt“ (Jes 53,2). Dort ist er die Freude der Menschen und der Ruhm seines Volkes, hier aber „der Leute Spott und verachtet vom Volk“ (vgl. Ps 21(22),7). Dort jubelt man ihm zu „Hosanna dem Sohne Davids! Gepriesen, der kommt als König über Israel!“ (vgl. Mt 21,9; vgl. Joh 12,13). Hier wird er des Todes schuldig erklärt und dafür verspottet, dass er sich zum König von Israel gemacht habe. Dort läuft man ihm mit Palmzweigen entgegen, hier schlägt man ihn mit Händen ins Gesicht und mit einem Rohrstock aufs Haupt. Dort wird er mit Lobgesängen gefeiert, hier mit Schmähungen überschüttet. Dort wetteifern die Leute, ihm fremde Kleider zu Füßen auszubreiten auf dem Weg, hier wird er der eigenen Kleider beraubt. Dort wird er in Jerusalem als der gerechte König und Heiland (Sach 9,9) willkommen geheißen, hier als verurteilter Verbrecher und Verführer aus Jerusalem hinausgestoßen. Dort sitzt er auf einem Esel und empfängt Ehrenerweise, hier hängt er am Kreuzesholz, von Geißelhieben zerrissen und von Wunden bedeckt, von den Seinen im Stich gelassen [...]

Wahrlich, von Deinem Angesicht, Herr Jesus – wie sehr es auch verändert scheinen mag: ob es nun voll Herrlichkeit oder ohne Herrlichkeit erscheint –, leuchtet die Weisheit, von Deinem Antlitz erstrahlt der Widerschein des ewigen Lichtes (Weish 7,26)! Herr, lass doch Dein Angesicht über uns leuchten (Ps 4,7) [...] in Freude wie in Trauer [...] Dir also Herr, Du Freude und Heil aller, mögen sie Dich auf dem Esel sitzend oder am Holze hängend sehen, Dir sollen die Gelübde und Gebete aller Preis darbringen!

3. Ansprache zum Palmsonntag [Übers.: Guerric von Igny: Ansprachen II. Eschenbach, 1997 (Texte der Zisterzienser-Väter; 7) Übers. v. M.M. Aust/B. Kohout-Berghammer, S.110 f.]
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La Salette 1846



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