Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662910 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5928 am: 27. Oktober 2017, 06:56:26 »
Er hat Maria gewählt. Es lebe Maria!

„In unserer Nachbarschaft in Italien gibt es eine Kirche, die unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit geweiht ist. Ich gehöre zum Orden der „Brüder von der Heiligen Familie“. Wir wissen um die entscheidende Rolle, die Maria in der Geschichte des Kommens Jesu, unseres Heilandes, gespielt hat. Unsere Gründerin, die hl. Paola Elisabetta Cerioli, wurde von Unserer Lieben Frau der Schmerzen inspiriert, unser Ordensinstitut zu gründen.
Ich habe meine ersten Gelübde 1988 abgelegt, einem marianischen Jahr. Vor fünfeinhalb Jahren wurde ich zum ersten Bischof der neu gegründeten Diözese Naviraí in Brasilien ernannt. Sie steht unter dem Patronat der Muttergottes von Fatima. Auf meinem Bischofswappen ist ein goldener Stern zu sehen, der Maria symbolisiert. Sie ist der Stern meines Lebens. 2012 habe ich zur Feier des ersten Jahrestags der Gründung unserer Diözese das erste diözesane Heiligtum zum Unbefleckten Herzen Mariens eingeweiht.
Ich denke, dass diese Tatsachen meine große Verehrung für die Gottesmutter Maria bezeugen: ich rufe immerfort ihre Fürsprache an, ich nenne sie die „Brücke“, die uns Christus nahe bringt, und ich gebe meine Liebe zu ihr allen Menschen in meiner Diözese weiter. Gott hätte einen anderen Weg wählen können, wie Jesus zu uns hätte kommen können: Er hat Maria gewählt! So sei es! Es lebe Maria!“
 
Bischof Ettore Dotti

Bischof von Naviraí - MS – Brasilien

Exklusiv-Interview von Thácio Siqueira für Eine Minute mit Maria
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5929 am: 28. Oktober 2017, 07:25:40 »
Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

Das Wort der Apostel Simon und Judas durchquert die ganze Welt

Hätte Jesus der öffentlichen Meinung nach gebildete Menschen erwählt, die fähig gewesen wären, die den Menschenmassen gefälligen Ideen aufzufassen und auszudrücken, um aus ihnen Diener seiner Lehre zu machen, so wäre er verdächtig gewesen, nach Art der Philosophen zu predigen, und der göttliche Charakter seiner Lehre wäre nicht mit der nötigen Klarheit erschienen. Seine Lehre und seine Predigt hätten aus „gewandten und klugen Worten“ (1 Kor 1,17) bestanden […]; und unser Glaube, der dem geglichen hätte, was man den Lehren der Philosophen dieser Welt zugesteht, „stützte sich auf Menschenweisheit, und nicht auf die Kraft Gottes“ (vgl. 1 Kor 2,5). Doch wenn man Fischer und Zöllner ohne Bildung sieht, die kühn genug sind, um mit den Juden über den Glauben an Jesus Christus zu sprechen, und ihn selbst der übrigen Welt predigen, und es ihnen gelingt – wie soll man dann den Grund nicht suchen in der Kraft der Überzeugung? Wie kann man nicht zugeben, dass das Wort Jesu: „Folgt mir, und ich werde euch zu Menschenfischern machen“ (vgl. Mt 4,19), nicht durch Ihn in seinen Aposteln durch göttliche Kraft verwirklicht worden ist?

Paulus offenbart ebenfalls diese Kraft, wenn er schreibt: „Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden“ (1 Kor 2,4). […] Das ist es, was schon die Propheten gesagt haben, als sie im Voraus die Predigt des Evangeliums verkündeten: „Der Herr entsendet sein Wort mit großer Kraft“, damit „sein Wort rasch dahineilt“. (vgl. Ps 67,12; 147,15 (Vulg.)). Und wirklich sehen wir, dass die Stimmen der Apostel Jesu „in der ganzen Welt widerhallten und ihre Worte bis an die Enden der Erde“ (vgl. Ps 18,5 (Vulg.)). Deshalb sind auch die, die das Wort Gottes hören, das mit Kraft verkündet wurde, selbst mit Kraft erfüllt. Sie zeigen das durch ihr Wirken und ihren Kampf für die Wahrheit bis zum Tod.

Gegen Celsus I,62
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5930 am: 28. Oktober 2017, 07:30:33 »
Botschaft der Königin des Friedens von Medjugorje vom 25. Oktober 2017
"Liebe Kinder!

Ich rufe euch auf, in dieser Zeit der Gnade Gebet zu sein. Ihr alle habt Probleme, Nöte, Leiden und Unfrieden.Die Heiligen mögen euch Vorbild und Anregung zur Heiligkeit sein, Gott wird euch nahe sein und ihr werdet in diesem Suchen durch die persönliche Bekehrung erneuert sein.Der Glaube wird euch Hoffnung sein und Freude wird in euren Herzen herrschen.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5931 am: 28. Oktober 2017, 07:31:45 »
Brief des Apostels Paulus an die Epheser 2,19-22.

Brüder! Ihr seid jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.
Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst.
Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.
Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.

Psalm 19(18),2-3.4-5ab.

Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,
vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
Ein Tag sagt es dem andern,
eine Nacht tut es der andern kund,

ohne Worte und ohne Reden,
unhörbar bleibt ihre Stimme.
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus,
ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 6,12-19.

In jenen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott.
Als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus; sie nannte er auch Apostel.
Es waren Simon, dem er den Namen Petrus gab, und sein Bruder Andreas, dazu Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus,
Matthäus und Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, genannt der Zelot,
Judas, der Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde.
Jesus stieg mit ihnen den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen, und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon
strömten herbei. Sie alle wollten ihn hören und von ihren Krankheiten geheilt werden. Auch die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt.
Alle Leute versuchten, ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5932 am: 28. Oktober 2017, 07:42:57 »
„Das größte Wunder von Medjugorje“

Im Frühjahr 2017 schickte Papst Franziskus Bischof Henryk Hoser als Sondergesandten des Hl. Stuhls nach Medjugorje (Bosnien-Herzegowina). Der Gesandte des Papstes gab am 5. April seine erste Pressekonferenz.
In kaum einer Woche konnte er selbst feststellen, welch „außerordentliche“ Kraft Medjugorje entfaltet, dieser kleine Ort im Südosten von Bosnien-Herzegowina, dessen „Heiligtum“ Jahr für Jahr mehr als zwei Millionen Pilger aus mehr als 80 Ländern anzieht.
In vielen Ländern, erklärte Bischof Hoser, „gibt es die Einzelbeichte nicht mehr, die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments wird nicht mehr gepflegt, auch nicht der Kreuzweg, und man betet nicht mehr den Rosenkranz.“ Deshalb sind die Menschen „durstig nach dem Heiligen, durstig nach Gebeten“, und um diesen Durst zu „stillen“, gehen sie dorthin, „wo sie bekommen, was sie bei sich nicht mehr haben“.
In Medjugorje blühen die Eucharistiefeiern, Wortgottesdienste, die Anbetung des Allerheiligsten, Beichten, und die Pilger gehen gestärkt nach Haus zurück - mit einem neuen Herzen, in Frieden, bekehrt. „Das größte Wunder von Medjugorje sind die Beichtstühle“, bekannte Bischof Hoser den Journalisten am 2. April bei der Messe vom fünften Fastensonntag.
 
Übersetzt aus dem französisch: Aleteia
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5933 am: 28. Oktober 2017, 09:42:52 »
Hl. Simon

Apostel, Märtyrer

† im 1. Jahrhundert in Babylon, dem heutigen Han-al-Mahawil im Irak (?)

Simon trägt den Beiname Zelotes (Lk 6, 15), aramäisch Kananäu (Eiferer), weil er wohl ursprünglich der politisch radikalen Bewegung der Zeloten angehörte, die gewaltsam die römischen Fremdherrscher aus Israel vertreiben wollte. Das Neue Testament nennt ihn in Aufzählungen der 12 Jünger (Mt 10, 4; Mk 3, 18; Apostelgeschichte 1, 13), besondere Erwähnung findet er hier sonst nicht.

Simons Identifizierung mit dem Bräutigam bei der Hochzeit zu Kana (Johannesevangelium 2, 1 - 11) oder Nathanael (Johannesevangelium 21, 2) wegen der Annahme seiner Herkunft aus Kanaan beruhen auf sprachlichem Missverständnis der Bezeichnung Kananäus.

Manche Überlieferungen nennen Simon als Apostel unter den Juden und erzählen von seinem Martyrium; er sei enthauptet, nach anderen Quellen zersägt worden.

Die Legende nennt Simon und Judas Thaddäus Brüder von Jakobus dem Jüngeren, Söhne des Alphäus und der Maria Kleophas. Nach der Legenda Aurea wirkte Simon in Syrien und Mesopotamien zusammen mit Judas Thaddäus, dann in Persien, wo beide dem Feldhauptmann des Königs von Babylon - dem heutigen Han-al-Mahawil -, Baradach, Sieg und Frieden prophezeiten, was sich tatsächlich und unmittelbar am nächsten Tage ereignete. Als Götter in Menschengestalt zu König Xerxes geführt, tauften sie ihn, den ganzen Hofstaat und viele Tausende im Land. Wiederholt zum Vernichten der feindlichen Gewalten aufgefordert, war ihr ständiges Wort: Nicht zu töten, sondern lebendig zu machen sind wir gekommen. Nach zahlreichen Wundertaten, mit denen sie die Machtlosigkeit der Zauberer bewiesen und die Abgötter stürzten, entfachten die Zauberer im Lande einen Aufstand der Priester, die beide Apostel erstachen, nach anderer Legende enthaupteten oder Judas mit einer Keule, Simon mit einer Säge zu Tode martern ließen. Ein gewaltiges Unwetter erschlug daraufhin Priester und Zauberer. Der König ließ die Leichen der beiden Heiligen suchen, bestatten und eine große Kirche darüber bauen.

Wieder anderen Überlieferungen nach wirkte Simon am Schwarzen Meer in der Gegend von Sochumi in Georgien, wo er zu Tode gemartert wurde. Hier wurde er in einer Kirche begraben, an deren Stelle später das Kloster Neo Aphon errichtet wurde.

Angebliche Reliquien werden in Rom, Köln, Hersfeld und an anderen Orten verehrt.

Der Simonstag ist örtlich Lostag der Bauern und gilt als Beginn der Winterzeit.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5934 am: 28. Oktober 2017, 16:46:12 »
Alfred der Große, König der (West-)Angelsachsen

 * 849 (?) in Wantage in der Grafschaft Berkshire in England
† 26. Oktober 900 in Winchester (?) in England

Ælfred, fünfter Sohn des Königs Æthelwulf von Wessex und seiner ersten Frau Osburg, wurde schon als Fünfjähriger von Papst Leo IV. in Rom zum König gesalbt, den Thron als König von Wessex bestieg er nach dem Tod seines Bruders Ethelred im Jahr 871. Wessex war das mächtigste der vier englischen Königreiche, er konnte sein Reich Wessex verteidigen und Teile Merciens unter seine Oherhoheit zu bringen. Verzweifelt kämpfte er gegen die andrängenden Dänen und Normannen. 878 zwang ihn ein überraschender Angriff der Dänen zur Flucht nach Athelney; er sammelte Truppen, besiegte dann die Dänen bei Edington. Sein besiegter Gegner, der dänische König Guthrum, ließ sich taufen und zog sich nach Ostanglien zurück. Ælfred ließ nun Befestigungswerke anlegen und entriss den Dänen 886 den wichtigen Handelsplatz London. Æthelred, der Fürst von Mercien, wurde sein Schwiegersohn und Stellvertreter und übernahm nach der Besetzung Londons dort die Herrschaft.

In einem Vertrag mit Guthrum um 886 trat Ælfred auf als Führer des ganzen englischen Volkes, auch als Schirmherr der Engländer unter dänischer Herrschaft; mit diesem Vertrag wurden ferner die Grenzen seines Herrschaftsgebietes festgelegt. Er organisierte das Heer und baute die erste englische Schiffsflotte, die die Küste gegen Überfälle verteidigen sollte, gilt deshalb als Vater der englischen Marine. Der letzte Abschnitt seiner Regierung war erneut durch Wikingerangriffe gekennzeichnet; es gelang ihnen aber nicht, Wessex einzunehmen, schließlich wurden sie von westsächsischen und mercischen Truppen überwunden.

Ælfred gründete Schulen und Klöster und war ein Förderer von Wissenschaft und Bildung, indem er lateinische Schriften übersetzen ließ und auch selbst übersetzte. Gelehrte aus dem Frankenreich lud er an seinen Hof, das domboc, die bekannteste angelsächsische Gesetzessammlung wurde von ihm angeregt - aus ihr wuchs das spätere Common Law. Ælfred selbst übersetzte die Cura Pastoralis, ein Lehrbuch für Prediger, von Gregor dem Großen, das erste Buch der Soliloquia, die Vorgängerschrift zu den Confessiones von Augustinus und die Consolatio Philosophiae von Boethius. Lange wurden auch die Spruchsammlung Proverbs of Ælfred und die Übersetzung der Kirchengeschichte des Beda Venerabilis ihm zugeschrieben.

Schon bald nach seinem Tod wurde Ælfred verehrt; den Beinamen der Große bekam er wohl erst im 16. Jahrhundert verliehen - nach seinem Vorbild, Kaiser Karl dem Großen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5935 am: 28. Oktober 2017, 19:47:32 »
Lorenzo Ruiz de Manila, Die 15 Japanischen Märtyrer  erlitten in den Jahren 1633?1637 den Märtyrertod. Lorenzo Ruiz de Manila  war der Sohn eines chinesischen Vaters und einer philippischen Mutter  aus Binondo bei Manila/Philippinen. Er war verheiratet und hatte drei  Kinder. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als Küster und Buchhalter  bei den Dominikanern. Am 29. September 1637 erlitt er in Japan das  Martyrium. Zu seinen Gefährten gehörten u.a.: Dominikus Ibanez de Erquicia OP (geboren 1589, umgebracht am 14. August  1683) und Jakobus Kyushei Gorobioye Tomanaga OP. Die Seligsprechung war am 18. Dezember 1981 in Manila; Johannes Paul II.  nahm am 18. Oktober 1987 die Heiligsprechung vor.
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