Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660828 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6616 am: 17. April 2018, 05:02:39 »
Apostelgeschichte 7,51-60.8,1a.

In jenen Tagen sagte Stephanus zu dem Volk, den Ältesten und den Schriftgelehrten: Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr.
Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid,
ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.
Als sie das hörten, waren sie aufs äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen.
Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.
Saulus aber war mit dem Mord einverstanden.

Psalm 31(30),3cd-4.6.7b.8a.17.21ab.

Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich errettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich verlasse mich auf den Herrn.
Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen.

Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
hilf mir in deiner Güte!
Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
vor dem Toben der Menschen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,30-35.

In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du?
Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6617 am: 18. April 2018, 05:34:37 »
Hl. Johannes XXIII. (1881-1963), Papst

L'Osservatore Romano, 20/09/1959

„Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern“

Die wirtschaftliche Not ist die schreckliche Geisel unserer stürmischen Zeit. Die Sorge um das tägliche Brot und um Wohlstand erfüllt uns angesichts der aufgewühlten und unzufriedenen, leider allzu oft auch hungernden Menschheit mit großer Sorge. Es ist unsere Pflicht, unsere Kräfte zu bündeln, die nötigen Opfer zu bringen, gemäß der dem Evangelium verpflichteten katholischen Lehre und gemäß den klaren und feierlichen Instruktionen der Kirche, um eine für alle gerechte Lösung zu finden. Doch vergeblich werden wir uns abmühen, die Mägen mit Brot zu füllen und die manchmal entfesselten Begierden zu befriedigen, wenn wir es nicht schaffen, die Seelen mit dem wahren, wesentlichen, göttlichen Brot des Lebens zu sättigen; sie mit diesem Christus zu nähren, nach dem sie hungern und dank dem man nur den Weg „zum Berg des Herrn“ (vgl. 1 Kön 19,8) wiederaufnehmen kann.

Vergeblich werden wir die Ökonomen und Gesetzgeber um neue Regeln sozialen Zusammenlebens bitten, wenn wir dem Blick des Volkes das zärtliche und mütterliche Lächeln Mariens unterschlagen, deren Arme geöffnet sind, um alle ihre Kinder zu bergen. An ihrer Brust sackt der Hochmut in sich zusammen, besänftigen sich die Herzen in der Poesie christlichen Friedens und christlicher Liebe. Bündeln wir unsere Anstrengungen, damit niemals vom menschlichen Herz das abgetrennt werde, was Gott in der kirchlichen Lehre wie in der Geschichte der Welt, so wunderbar vereint hat: die Eucharistie und die Jungfrau.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6618 am: 18. April 2018, 05:36:02 »
„Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende...“

Helena Kowalska (später Schwester Faustyna) wurde in Głogowiec geboren, zwischen Łodz und Włocławek (Polen), in einer armen Familie mit zehn Kindern, ihr Vater war Bauer und Zimmermann. In ihrem Tagebuch berichtet sie von mehr als zwanzig Erscheinungen der Gottesmutter und etwa dreißig Visionen von Christus, von den Engeln und den Verstorbenen.
Helena erzählt, dass sie die Muttergottes ab 1910 im Traum gesehen hat, die sie an der Hand hält und mit ihr einen „Rundgang durchs Paradies“ macht. Danach hat sie mehrere Visionen der Jungfrau Maria. Hier die Vision vom 25. März:
„Plötzlich sah ich die Muttergottes, die mir sagte: Ich gab der Welt den Erlöser und du sollst der Welt von Seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf Seine Wiederkunft vorbereiten, wenn Er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als gerechter Richter kommen wird. (…) Fürchte nichts, bleibe treu bis zum Ende…“ (Tagebuch, 251).                                       
Faustyna verteilt in Krakau und Wilno Bilder, vor denen die Leute zu beten beginnen. 1936 erkrankt sie schwer und stirbt 1938.
1937 gibt der Erzbischof von Wilno (damals eine polnische Stadt, heute Vilnius, die Hauptstadt von Litauen), die Erlaubnis zur Verehrung des Bildes, das er in einer Kapelle anbringen lässt. Kardinal Karol Wojtyła, der junge Erzbischof von Krakau, wird Promotor des Seligsprechungsprozesses. Zum Papst gewählt spricht er Schwester Faustyna 1993 selig und 2000 heilig.
Der Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit wird am ersten Sonntag nach Ostern gefeiert.

Das Team von Marie de Nazareth
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6619 am: 18. April 2018, 05:39:32 »
Apostelgeschichte 8,1b-8.

An jenem Tag brach eine schwere Verfolgung über die Kirche in Jerusalem herein. Alle wurden in die Gegenden von Judäa und Samarien zerstreut, mit Ausnahme der Apostel.
Fromme Männer bestatteten Stephanus und hielten eine große Totenklage für ihn.
Saulus aber versuchte die Kirche zu vernichten; er drang in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen fort und lieferte sie ins Gefängnis ein.
Die Gläubigen, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündeten das Wort.
Philippus aber kam in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündigte dort Christus.
Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Wunder, die er tat.
Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Krüppel wurden geheilt.
So herrschte große Freude in jener Stadt.

Psalm 66(65),1-3a.4-5.6-7ab.

Jauchzt vor Gott, alle Länder der Erde!
Spielt zum Ruhm seines Namens!
Verherrlicht ihn mit Lobpreis!
Sagt zu Gott: „Wie Ehrfurcht gebietend sind deine Taten."

Alle Welt bete dich an und singe dein Lob,
sie lobsinge deinem Namen!
Kommt und seht die Taten Gottes!
Staunenswert ist sein Tun an den Menschen.

Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
sie schritten zu Fuß durch den Strom;
dort waren wir über ihn voll Freude.
In seiner Kraft ist er Herrscher auf ewig;
seine Augen prüfen die Völker.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,35-40.

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen, und doch glaubt ihr nicht.
Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen;
denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6620 am: 18. April 2018, 05:57:04 »
Auf wunderbare Weise wurde das Kind gesund und munter wieder gefunden

Unter den unzähligen Wundern der Jungfrau du Réal von Embrun (Frankreich) erzählt man sich, dass 1639 ein zweieinhalbjähriges Kind aus Réallon, einer kleinen Gemeinde in den Hautes-Alpes (Frankreich), sich verirrt hatte.
Stundenlang suchte man nach ihm, betete zu Notre-Dame von Embrun und pilgerte barfuß zu ihrem Heiligtum. Nach 3 Tagen und 3 Nächten in der Märzkälte, ohne Nahrung und Flüssigkeit, wurde das Kind in einer Gegend, wo es viele Wölfe und Bären gab, auf wunderbare Weise gesund und munter wieder gefunden.
Der damalige Bischof Guillaume d’Hugues ließ dieses Wunder vom machtvollen Schutz Mariens im Register eintragen und schrieb, „nachdem sich die Häresie (die Reformation) aus dieser Stadt (1599) zurückgezogen hat, sind der Segen des Himmels und die Gnaden und Wunder vergangener Zeiten dorthin zurückgekehrt.“
Es bleibt anzumerken, dass weniger als hundert Jahre nach dem zerstörerischen Vorübergang der Reformation, die Gottesmutter unweit von Embrun an einem Ort namens Laus einem armen Hirtenmädchen erschien, Benoîte Rencurel. Heute befindet sich hier der bekannte Wallfahrtsort Unserer Lieben Frau von Laus. Die Menschenmengen, die bis dato nach Embrun gekommen waren, wandten sich Laus zu und neue Wunder ereigneten dort sich bis zum heutigen Tag.
Pater Marcellin Fornier

In Histoire des Alpes Maritimes, publiziert von Abbé Guillaume, T. II, 1892
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6621 am: 18. April 2018, 06:56:35 »
Hl. Wikterp, Bischof von Augsburg

* Anfang des 8. Jahrhunderts in Epfach bei Landsberg in Bayern
† 18. April 771 (?) daselbst
Wikterp war der erste geschichtlich gesicherte Bischof von Augsburg, erwähnt erstmals in einem Schreiben von Papst Gregor III. an die Bischöfe in Alemannien und Bayern im Jahr 738. Wikterp machte sich verdient um die Glaubensverkündigung im Allgäu, unterstützte Magnus und seinen Nachfolger im Bischofsamt, Tozzo, weihte die Kirche in Füssen und gilt als Mitbegründer der Städte Kempten, Wessobrunn und Ellwangen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6622 am: 18. April 2018, 07:04:44 »
 ;tffhfdsds

Enoch: Das Wunder*

Liebe Kinder, die Zeit des Wunders wird sehr kurz sein, aber ausreichend für die große Evangelisation auf der ganzen Erde. Alle meine treuen Kinder werden helfen, um die lauen Seelen endlich aufzurütteln, damit sie nicht verloren gehen und in der Lage sind sich endgültig zu entscheiden. Das Wunder wird die Zeit der großen Ernte sein. Der Weizen wird von der Spreu getrennt werden und die Schafe werden von den Böcken getrennt werden, sodass die Herde meines Sohnes bereit ist. (1. Oktober 2012)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6623 am: 19. April 2018, 06:48:27 »
Ein satanischer Priester, geheilt durch den Rosenkranz

Mit 23 Jahren trat Bartolo Longo in die satanische Kirche von Neapel, Italien ein, wo er seine Seele dem Teufel weihte und seiner katholischen Religion den Rücken kehrte. Und doch sprach ihn der heilige Papst Johannes Paul II. 1980 vor 30.000 Gläubigen selig und nannte ihn den „Apostel des Rosenkranzes“ und „Mann Mariens“!
Sein Lebenslauf? Er wurde 1941 in einer wohlhabenden Familie in Süditalien geboren. Von Jugend an zeigte er ein rebellisches Temperament, nach dem Tod seiner Mutter 1851 verlor er seinen Glauben. Während seines 1861 begonnenen Studiums ließ er sich, beeinflusst von dem italienischen General Garibaldi, der die Abschaffung des Papsttums forderte, von dessen libertären Ideen verführen. Er schloss sich dem Spiritismus an und als Satanist praktizierte er rituelle Orgien.
Aber als er von Depressionen, extremen Angstzuständen, Wahnvorstellungen und Panikattacken befallen wurde, wandte er sich an einen Dominikaner, P. Alberto Radente. Dieser half ihm, den Glauben wiederzufinden und den Rosenkranz zu entdecken, dessen eifriger Beter er wurde. Nachdem er Terziar im Dritten Orden der Dominikaner mit dem Namen Rosario geworden war, heiratete er auf Empfehlung von Papst Leo XIII. die Gräfin Mariana di Fusco, mit der er eine Rosenkranz-Bruderschaft gründete.
1876 schenkt eine Ordensschwester ihm ein Bild Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, das er 1883 in seiner Kirche anbringen lässt: Wunder beginnen sich zu ereignen. Die Wallfahrer strömen zu dem Ort, der zum Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in Pompei werden soll.
Addison Nugent

Auszug aus einem Artikel in Daily Dose, vom 25. Januar 2018
« Letzte Änderung: 19. April 2018, 06:59:41 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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