Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 948882 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #144 am: 23. Oktober 2013, 08:24:26 »
Evangelium nach Lukas 12,35-38.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen!
Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft.
Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen.
Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach - selig sind sie.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Gregor von Nyssa (um 335 - 395), Mönch und Bischof
Predigten über das Hohelied, Nr. 11,1; PG 44, 996
„Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen“

Das Wort Gottes fordert uns auf, den schweren Schlaf aus den Augen unserer Seele zu reiben, damit unser Geist sich von allen Trugbildern befreit und wir uns nicht, infolge unserer Bindung an Bedeutungsloses, über wirkliche Realitäten hinwegsetzen. Deshalb stellt es uns das Bild von der Wachsamkeit vor Augen und sagt: „Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen“… Der Sinn dieser Symbole ist doch klar. Wer mit Selbstzucht gegürtet ist, lebt im Licht eines reinen Gewissens; denn das kindliche Vertrauen erleuchtet wie eine Lampe sein Leben. Da kein nichtiger Gedanke ihn ablenkt, ist seine Seele befreit vom Schlaf der Illusion und erleuchtet von der Wahrheit. Wenn uns das gelingt, treten wir – so sagt uns das Wort – ein in ein Leben, das dem Leben der Engel gleicht…

Sie warten tatsächlich auf den Herrn, wenn er von einer Hochzeit zurückkehrt, sie sitzen mit wachsamen Augen an den Pforten des Himmels, damit der König der Herrlichkeit (Ps 24,7) wieder eintreten kann, wenn er von der Hochzeit zurückkommt in die Seligkeit, die über den Himmeln liegt. „Er tritt aus seinem Gemach hervor wie ein Bräutigam“ (Ps 19,6)…, hat sich mit unserer Natur, die mit Götzen Unzucht getrieben hatte, vereinigt, als wäre sie eine Jungfrau, und hat sie durch die sakramentale Wiedergeburt in ihrer jungfräulichen Reinheit neu erstehen lassen. Die Hochzeit hat stattgefunden, da die Kirche, vom Wort geehelicht, … in das Gemach der Mysterien geführt wurde; und so erwarteten die Engel die Rückkehr des Königs der Herrlichkeit in die Glückseligkeit, die seiner Natur gemäß ist.

Deshalb sagt dieser Text, dass unser Leben dem der Engel gleichen soll. So wie sie leben, fern von Laster und Illusion, in Erwartung der Wiederkunft des Herrn, so müssen auch wir an den Pforten unserer Behausungen wachen, bereit zu gehorchen, wenn er kommt und anklopft.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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« Antwort #145 am: 24. Oktober 2013, 08:21:21 »
Evangelium nach Lukas 12,39-48.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht.
Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
Da sagte Petrus: Herr, meinst du mit diesem Gleichnis nur uns oder auch all die anderen?
Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr einsetzen wird, damit er seinem Gesinde zur rechten Zeit die Nahrung zuteilt?
Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!
Wahrhaftig, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.
Wenn aber der Knecht denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht zurück!, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen; wenn er ißt und trinkt und sich berauscht,
dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen.
Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen.
Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Sel. Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
Something Beautiful for God, 73
„Selig der Knecht, den der Herr, wenn er kommt, wach findet“

Vielgeliebter Herr, mach, dass ich heute und jeden Tag in deinen Kranken dich sehe und bei ihrer Pflege dir diene. Wenn du dich hinter der unsympathischen Fassade des Wütenden, Unzufriedenen, Arroganten verbirgst, so mach, dass ich dich immer noch erkennen und sagen kann: „Jesus, mein Patient, wie süß ist es doch, dir zu dienen“. Herr, gib mir einen Glauben, der klar sieht, dann wird meine Aufgabe nie eintönig werden; immer wird Freude in mir aufbrechen, wenn ich mich auf die Launen all der leidenden Armen einlasse und ihren Wünschen nachkomme…

Mein Gott, da du, Jesus, mein Patient bist, sei auch mir gnädig und ein Jesus der Geduld, hab Nachsicht mit meinen Fehlern und schau auf meinen Vorsatz, dich in der Person eines jeden deiner Kranken zu lieben und dir zu dienen. Herr, stärke meinen Glauben (Lk 17,5), segne meine Bemühungen und die mir übertragene Aufgabe, jetzt und immer.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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« Antwort #146 am: 25. Oktober 2013, 08:19:31 »
Evangelium nach Lukas 12,54-59.
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen. Und es kommt so.
Und wenn der Südwind weht, dann sagt ihr: Es wird heiß. Und es trifft ein.
Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten?
Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil?
Wenn du mit deinem Gegner vor Gericht gehst, bemüh dich noch auf dem Weg, dich mit ihm zu einigen. Sonst wird er dich vor den Richter schleppen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis werfen.
Ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

II. Vatikanisches Konzil
Pastolrale Konstitution „Gaudium et spes“ über die Kirche in der Welt von heute, §1-2, 4, 10
Die Zeit erkennen, in der wir leben

Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände. Ist doch ihre eigene Gemeinschaft aus Menschen gebildet, die, in Christus geeint, vom Heiligen Geist auf ihrer Pilgerschaft zum Reich des Vaters geleitet werden und eine Heilsbotschaft empfangen haben, die allen auszurichten ist. Darum erfährt diese Gemeinschaft sich mit der Menschheit und ihrer Geschichte wirklich engstens verbunden. Daher wendet sich das Zweite Vatikanische Konzil... ohne Zaudern nicht mehr bloß an die Kinder der Kirche und an alle, die Christi Namen anrufen, sondern an alle Menschen schlechthin...

Zur Erfüllung dieses ihres Auftrags obliegt der Kirche allzeit die Pflicht, nach den Zeichen der Zeit zu forschen und sie im Licht des Evangeliums zu deuten. So kann sie dann in einer jeweils einer Generation angemessenen Weise auf die bleibenden Fragen der Menschen nach dem Sinn des gegenwärtigen und des zukünftigen Lebens... Antwort geben. Es gilt also, die Welt, in der wir leben, ihre Erwartungen, Bestrebungen und ihren oft dramatischen Charakter zu erfassen und zu verstehen... Betroffen von einer so komplexen Situation, tun sich viele unserer Zeitgenossen schwer, die ewigen Werte recht zu erkennen und mit dem Neuen, das aufkommt, zu einer richtigen Synthese zu bringen; so sind sie, zwischen Hoffnung und Angst hin und her getrieben, durch die Frage nach dem heutigen Lauf der Dinge zutiefst beunruhigt. Dieser verlangt eine Antwort vom Menschen. Ja er zwingt ihn dazu...

Die Kirche aber glaubt: Christus, der für alle starb und auferstand, schenkt dem Menschen Licht und Kraft durch seinen Geist, damit er seiner höchsten Berufung nachkommen kann... Sie glaubt ferner, dass in ihrem Herrn und Meister der Schlüssel, der Mittelpunkt und das Ziel der ganzen Menschheitsgeschichte gegeben ist.
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« Antwort #147 am: 26. Oktober 2013, 11:50:50 »
Evangelium nach Lukas 13,1-9.
Zu jener Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, so dass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, daß nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden - meint ihr, daß nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine.
Da sagte er zu seinem Weingärtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?
Der Weingärtner erwiderte: Herr, laß ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen.
Vielleicht trägt er doch noch Früchte; wenn nicht, dann laß ihn umhauen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Leo der Große (? - um 461), Papst und Kirchenlehrer
20. Predigt über die Passion
„Wenn ihr euch nicht bekehrt...“

Ans Werk, Brüder! Strengen wir uns an, an der Auferstehung Christi teilzuhaben und vom Tod ins Leben einzugehen, während wir noch in diesem Leib leben. Alle, die eine Bekehrung erleben, welcher Natur auch immer, alle, die von einem Stand in einen anderen wechseln, erfahren es letztlich: sie sind nicht mehr so, wie sie einmal waren. Aber sie erfahren auch, dass sie zu etwas werden, was sie nicht waren. Doch es ist wichtig zu wissen, für wen man stirbt und für wen man lebt, denn es gibt einen Tod, der ins Leben führt, und ein Leben, das sterben lässt.

Es ist übrigens nur in dieser vergänglichen Welt so, dass man das eine und das andere sucht, so dass von der Güte unserer irdischen Taten abhängt, welcher Art unsere ewige Entlohnung sein wird. Sterben wir also dem Teufel und leben wir für Gott. Sterben wir der Sünde, um in Gerechtigkeit aufzuerstehen. Der alte Mensch soll vergehen, damit sich der neue Mensch erheben kann. Und da nach dem Wort der Wahrheit „niemand zwei Herren dienen kann“ (Mt 6,24), nehmen wir uns nicht den zum Meister, der die aufrecht Stehenden straucheln lässt, um sie zugrunde zu richten, sondern vielmehr den, der die Gefallenen aufhebt, um sie in die Herrlichkeit zu führen.
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« Antwort #148 am: 27. Oktober 2013, 10:17:20 »
Evangelium nach Lukas 18,9-14.
In jener Zeit erzählte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, dieses Beispiel:
Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, daß ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354 - 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Über die Psalmen, Ps. 85,2-3
«Mein Gott, erbarme dich meiner, des Sünders»

«Neige dein Ohr, Herr, höre mich, denn ich bin arm und bedürftig» (Ps 85,1). Er neigt das Ohr nicht dem Reichen zu, sondern dem Armen und dem Bedürftigen, demjenigen, der demütig ist und seine Sünden bekennt, demjenigen, der Erbarmen erfleht, nicht demjenigen, der satt ist, der sich aufbläht und sich rühmt, als würde ihm nichts fehlen, und der spricht: «Ich danke dir, dass ich nicht bin wie dieser Zöllner da». Denn dieser Pharisäer stellte seine Verdienste heraus; der arme Zöllner bekannte seine Sünden…

All jene, die den Hochmut zurückweisen, sind arm vor Gott, und wir wissen, dass er sein Ohr den Armen und Bedürftigen zuneigt. Sie haben erkannt, dass ihre Hoffnung nicht in Gold oder Silber liegt, noch in den Gütern, die sie, auf Zeit, im Überfluss besitzen... Wenn jemand in sich all das verachtet, weswegen sich der Hochmut so gut aufzublasen weiß, dann ist er ein Armer Gottes. Gott neigt ihm sein Ohr zu, denn er kennt die leidende Zerrissenheit seines Herzens...

Erlernt es also, arm und bedürftig zu sein, ob ihr nun besitzend oder besitzlos seid in dieser Welt; kann man doch einen hochmütigen Bettler und einen von seiner Erbärmlichkeit durchdrungenen Reichen finden. «Gott weist die Hochmütigen zurück», ob sie nun in Seide gekleidet sind oder mit Lumpen bedeckt; «er schenkt seine Gnade den Demütigen» (vgl. Jak 4,6; Spr 3,34), mögen sie nun die Güter dieser Welt besitzen oder nicht. Gott sieht auf das Innere: dort wägt er ab und dort prüft er. Du siehst die Waage Gottes nicht; deine Gefühle, deine Vorhaben, deine Gedanken – all das legt er auf die Waagschale... Wenn es um dich herum oder in dir etwas gibt, das dich selbstgerecht sein lässt, dann weise es zurück. Gott allein sei deine Sicherheit. Sei arm in ihm, damit er dich anfüllen kann mit sich.
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« Antwort #149 am: 28. Oktober 2013, 08:21:54 »
Schuldbekenntnis (römisch-katholisch)
 “

Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen,
 und allen Brüdern und Schwestern,
 dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe.
 Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken
 durch meine Schuld, durch meine Schuld,
 durch meine große Schuld.
 Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria,
 alle Engel und Heiligen,
 und Euch, Brüder und Schwestern,
 für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.
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« Antwort #150 am: 01. November 2013, 10:00:56 »
Evangelium nach Matthäus 5,1-12a.
Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Dann begann er zu reden und lehrte sie.
Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :


Katechismus der Katholischen Kirche, § 946,955-961
„Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen“

Dem Bekenntnis zur „heiligen katholischen Kirche" folgt im Symbolum: „die Gemeinschaft der Heiligen". Dieser Glaubensartikel ist in gewisser Weise eine Ausfaltung des vorhergehenden: „Was ist die Kirche anderes als die Versammlung aller Heiligen?" (Niketas, symb. 10). Diese Gemeinschaft der Heiligen ist die Kirche...

Die Gemeinschaft der Kirche des Himmels und der Erde: „Die Einheit der Erdenpilger mit den Brüdern, die im Frieden Christi entschlafen sind, wird also keineswegs unterbrochen, sie wird vielmehr nach dem beständigen Glauben der Kirche durch die Mitteilung geistlicher Güter gestärkt" (LG 49). Die Fürbitte der Heiligen. „Denn dadurch, dass die, die im Himmel sind, inniger mit Christus vereint werden, festigen sie die ganze Kirche stärker in der Heiligkeit ... Daher findet durch ihre brüderliche Sorge unsere Schwachheit reichste Hilfe" (LG 49). „Weint nicht, nach meinem Tod werde ich euch mehr nützen und euch wirksamer unterstützen als während meines Lebens" (Dominikus, sterbend, zu seinen Ordensbrüdern); „Ich werde meinen Himmel damit verbringen, auf Erden Gutes zu tun" (Theresia vom Kinde Jesu, verba).

Die Gemeinschaft mit den Heiligen: „... Denn wie die christliche Gemeinschaft der [Erden]pilger uns näher zu Christus hinführt, so verbindet uns die Gemeinschaft mit den Heiligen mit Christus, aus dem... jede Gnade und das Leben des Gottesvolkes selbst hervorströmen" (LG 50)... In der einzigen Familie Gottes: „Wir alle, die wir Kinder Gottes sind und eine Familie in Christus bilden, entsprechen, sofern wir in gegenseitiger Liebe und in dem einen Lob der Heiligsten Dreifaltigkeit miteinander Gemeinschaft haben, der innersten Berufung der Kirche" (LG 51).

Kurz zusammengefasst: Die Kirche ist Gemeinschaft der Heiligen. Dieser Ausdruck bezeichnet zunächst die Gemeinschaft an den heiligen Dingen [sancta], vor allem die Eucharistie, durch die „die Einheit der Gläubigen, die einen Leib in Christus bilden, dargestellt und verwirklicht" wird (LG 3). Dieser Ausdruck bezeichnet auch die Gemeinschaft der „heiligen Personen [sancti] in Christus der für alle gestorben ist, so dass das, was ein jeder in und für Christus tut oder leidet, allen zugute kommt.
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« Antwort #151 am: 02. November 2013, 12:52:35 »
ALLERSEELEN.HEUTE IST DER GROSSE TAG UND DER GANZE NOVEMBER UM VIELE ABLÄSSE FÜR EURE VERSTORBENEN FREUNDE UND FEINDE ZU GEWINNEN. DIESE FINDET IHR AUF DEN SEITEN ZUGEN DER WAHRHEIT

http://kath-zdw.ch/maria/ablass.html

Evangelium nach Johannes 11,17-27.
Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen.
Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt.
Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.
Als Marta hörte, daß Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus.
Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.
Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.
Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
Marta sagte zu ihm: Ich weiß, daß er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag.
Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?
Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, daß du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Aphraat (? - um 345), Mönch und Bischof in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, Heiliger der Orthodoxen Kirchen
Auslegungen, Nr. 22
Unsere Verstorbenen leben für ihn

Die frommen, weisen und guten Menschen lassen sich durch den Tod nicht erschrecken aufgrund der großen Hoffnung, die vor ihnen steht. Täglich denken sie an den Tod wie an einen Auszug und an den letzten Tag, an dem die Kinder Adams geboren werden. Der Apostel Paulus sagt: „Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam gesündigt hatten, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen.“ (Röm 5,14.12)… Er ist auf alle Menschen gekommen von Mose bis ans Ende der Welt. Doch Mose hat verkündet, dass seine Herrschaft vernichtet wird; der Tod dachte, dass er alle Menschen gefangen nehmen und immer über sie herrschen könne, … doch als der Allerhöchste den Mose aus dem Dornbusch gerufen hat, sagte er zu ihm: „Ich bin der Gott, Abrahams, Isaaks und Jakobs.“ (Ex 3,6). Als er diese Worte hörte, wurde der Tod erschüttert, zitterte vor Furcht und verstand… dass Gott der König der Toten und der Lebenden ist und dass die Zeit kommen würde, da die Menschen seiner Finsternis entkommen werden. Und tatsächlich hat Jesus, unser Herr, dieses Wort den Sadduzäern wiederholt und zu ihnen gesagt: „Er ist kein Gott der Toten, sondern der Lebenden.“ (Lk 20,38)…

Denn Jesus kam, der Mörder des Todes; er hat Fleisch angenommen aus der Nachkommenschaft Adams, wurde ans Kreuz geschlagen und hat den Tod erlitten. Der Tod hat verstanden, dass er zu ihm hinabsteigen würde und war gänzlich verstört, hat seine Pforten verriegelt. Er aber hat seine Pforten zerbrochen, ist bei ihm eingetreten und hat damit begonnen, ihm jene wegzunehmen, die er gefangen hielt. Als die Toten das Licht in der Finsternis sahen, erhoben sie das Haupt aus ihrem Gefängnis und sahen den Glanz des Messias-Königs… Und als der Tod sah, dass die Finsternis verschwand und die Gerechten auferweckt wurden, erkannte er, dass er bei der Vollendung der Zeiten alle Gefangenen aus seiner Macht entlassen muss.
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La Salette 1846



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