Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576480 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #1480 am: 27. November 2014, 06:34:56 »
 kz12)

Du ziehst mich dir nach - in den Himmel und lässt mich hier auf Erden. Du gießt in meine Seele Sehnsucht nach dir ein, aber verbirgst dich vor mir. Ich sterbe vor Sehnsucht nach der ewigen Vereinigung mit dir, aber den Tod lässt du an mich nicht heran (TB 952).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1481 am: 27. November 2014, 06:41:14 »


Christus wird zu dir kommen

„Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch“, sagt der Herr (Lk 17,21). Wende dich mit ganzem Herzen dem Herrn zu, verlasse diese erbärmliche Welt, und deine Seele wird den Frieden finden. Lerne es, das Äußere geringzuschätzen, und widme dich dem Inneren, dann wirst du erfahren, dass das Reich Gottes zu dir kommt. Denn „das Reich Gottes ist Gerechtigkeit und Freude im Heiligen Geist“ (Röm 14,17); den Sündern wird es nicht zuteil. Christus kommt zu dir mit seinem Trost, wenn du ihm in deinem Inneren eine würdige Wohnung bereitest. „All seine Herrlichkeit und Schönheit stammt von innen“ (Ps 44,15 Vg); daran findet er Gefallen. Häufig besucht er den inneren Menschen zu einem liebevollen Gespräch, spendet ihm willkommenen Trost, schenkt ihm tiefen Frieden in vertrautem Umgang. So bereite denn, treue Seele, dein Herz für deinen Bräutigam, damit er zu dir kommen und in dir wohnen mag. Denn er sagt ja: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten, mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen“ (Joh 14,23)… Ein innerlicher Mensch kann sich leicht sammeln, weil er sich nie ganz nach außen verliert; die Arbeit draußen oder unaufschiebbare Betätigungen bringen ihn nicht aus der Ruhe. Er passt sich den Dingen an, so wie sie kommen… Wer gesammelt und ausgeglichen ist, den berühren die alltäglichen Sensationen und Skandale kaum… Wenn du auf irdischen Trost verzichtest, erschließen sich dir die Dinge des Himmels und du erfährst oft innere Freuden.

Die Nachfolge Christi, Erbauungsbücher aus dem 15. Jahrhundert



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« Antwort #1482 am: 28. November 2014, 05:27:01 »

Hl. Gregor der Große
„Erkennt, dass das Reich Gottes nahe ist“

„Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an: Sobald sie Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr das geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist.“ Gerade so, als wolle unser Erlöser zum Ausdruck bringen: „Wenn man das Nahen des Sommers an den Blättern der Bäume erkennt, so kann man auch an dem Verfall der Welt erkennen, dass das Reich Gottes nahe ist.“ Diese Worte zeigen uns deutlich, dass das Reifen der Welt zugleich ihren Untergang bedeutet; sie wächst nur, um zu fallen; sie treibt nur Knospen, um alles, was Knospen angesetzt hat, dem Untergang zu weihen. Zu Recht wird das Reich Gottes mit dem Sommer verglichen; denn da verziehen sich die Wolken unserer Traurigkeit und die Tage des Lebens leuchten im Licht der ewigen Sonne… „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Im Reich der Materie ist nichts beständiger als Himmel und Erde, und auf Erden ist nichts vergänglicher als ein gesprochenes Wort… Wenn der Herr erklärt: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ – will er damit nicht sagen: „Alles, was um euch herum von Dauer ist, ist vor der Ewigkeit nicht von Dauer, und alles, was bei mir zu vergehen scheint, ist in Wirklichkeit unveränderlich und unvergänglich; denn meine Worte, die verklingen, drücken Gedanken aus, die bleiben und unveränderlich sind“?… Also, liebe Brüder, hängt euer Herz nicht an diese Welt, die, wie ihr seht, nicht von Bestand ist. Macht euren Geist an dem Wort des Apostels Johannes fest, mit dem er uns warnen will: „Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht“ (1 Joh 2,15).

Homilien zu den Evangelien, Nr. 1



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Offline Misericordia

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« Antwort #1483 am: 29. November 2014, 04:59:44 »
Der Mantel der Mutter Gottes

Jesus belehrte mich: ,,Wenn du für meine Priester  betest, meine Tochter, wende dich immer an meine Unbefleckte Mutter! Sie ist die Mutter der Priester. Eure Gebete werden von ihr erhört und ihre Priestersöhne werden vor den Gefahren beschützt werden. Sie bedeckt sie mit ihrem Königlichen Mantel - achtet auf sie -, damit sie nicht verdammt werden."

Kreuzes- und Leidensliebe

Ein anderes Mal sprach der Herr zu mir: ,,Es gibt wenige Priesterseelen, die das Leiden lieben. Viele Priester wollen überhaupt nicht leiden und sich verleugnen. Das kommt daher, weil sie die Liebe zum Leiden von mir nicht erbitten. Die Priester sollen täglich für sich und ihre anvertrauten Seelen um Kreuzes- und Leidensliebe bitten.
Wenn sie das vertrauensvoll tun, werde ich ihnen diese Gnade in einem solchen Grade geben, dass das Leiden für sie süß wird und sie zu heroischen Werken fähig macht. Ich werde das, was die Liebe tötet, in ihnen vernichten; die Liebe zu Kreuz und Leiden werde ich in ihnen vermehren. Ich werde ihnen noch mehr versprechen. Ich werde ihnen eine seraphisce Liebe schenken. Sie werden mystische Gnadengaben empfangen und duch sie die Geheimnisse meines Herzens erkennen. Das möchte ich meinen Auserwählten in diesen Zeiten besonders verleihen."

Gebet:
Gib mir die Gnade, das Leiden zu lieben wie du, o Herr!
Gib mir die Gnade, das Kreuz tragen zu können, wie du es getragen hast. Gib mir die Gnade, deinen Willen immer zu erkennen, zu vollbringen, mich mit dir zu vereinigen und dich in allem und überall zu verherrlichen.
Maria, Mutter Jesu und meine Mutter, lehre mich, das Leiden und das innere Leben zu lieben. Amen.


Die Liebe Jesu

Der Herr wandte sich in der Vision an eine Schar Priester und sagte: ,,Meine Priester, ich liebe euch. Aus der Dunkelheit der Sünde kommt zu mir. Kommt in mein göttliches Herz, das auf euch wartet und für euch geöffnet ist. Dieses Herz gehört nicht mir, sondern all denen, die ich liebe. Kehrt ein in dies warme Heim, auf dass ich euch erwärme, reinige und mit meinen göttlichen Kräften stärke. Zu dieser Vereinigung ist nur das eine notwendig, nämlich die Liebe zu mir! Wenn ihr mich so lieben werdet, dann werde ich euch nicht nur auf den Kalvarienberg, sondern auch auf den Berg Tabor hinaufführen."

,,O Tabor, o Seele, warum seid ihr so arm?
O Golgota, warum bist du so verwaist?
o Sünde, o Körper, o Hölle, warum seid ihr so reich?"


Der Herr fuhr in seiner Rede fort: ,,Manche Priester sind so voll von sich selbst und der Welt, dass sich mich nicht mehr aufnehmen können. Diese Priester wollen meine Gnaden nicht empfangen. Sie verwerfen sogar meine  Gnaden, indem sie sagen: ,Es ist genug, den Heiland zu lieben!'  Aber das bedenken sie nicht, dass ihre Liebe wenigstens einigermaßen meiner Liebe gleich sein sollte. So hindern sie mich, ihre irrige Liebe durch meine wahre Liebe zu ersetzen, zu ernähren. Die Leiden sind die wahre Nahrung der Liebe. Mit dieser Nahrung ernähre ich alle Seelen, die mich lieben und die auch ich liebe."
Dann neigte sich der Herr in seiner unaussprechlichen Liebe zu denen, die ihn Lieben. Aber unaussprechlich war auch sein Schmerz über die seine Liebe und Allmacht nicht erkennenden Seelen. Er sprach: ,, Priester, meine lieben Apostel, das Werk, das ich durch euch verrichten will, ist nicht außerordentlich. Ich habe ja vor vielen Jahren sowohl der Kirche als auch der Welt mitteilen lassen, dass sie sühnen müssen; aber sie haben das nicht angenommen. Und doch bleibt das wahr, dass alle, die keine Buße tun, in ihren Sünden sterben werden.
Es gibt Priester, die nicht nur kein Gnadenleben führen, sondern es auch nicht anerkennen. So können und wollen sie das wahre Leben nicht annehmen. Das wahre Leben bin nämlich ich. Ohne mich kann niemand etwas erreichen."
Dann zeigte mir der Herr das Seelenleben einzelner Priester. Ich sah den Heiland in ihren Seelen gegeißelt, mit der Dornenkrone gekrönt, mit einem dicken Strang um den Hals gebunden, so dass er kaum stehen konnte. Er sprach zu mir: ,,Siehst du, ich leide in diesen Seelen, weil sie Anstoß geben. Ich rüge jeden Priester, weil ich will, dass sie sühnendes Leben führen und ich durch sie wirken kann."

(Jesu an Sr. M. Nathalie)
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

Offline Tina 13

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« Antwort #1484 am: 29. November 2014, 09:16:20 »

Aphraat
„Wacht und betet allezeit“

Mein Freund, wenn man Gott wohlgefällig ist, dann ist das auch Gebet und das will mir als etwas Schönes erscheinen... Vor allem also sei eifrig im Gebet, ohne dessen müde zu werden, wie geschrieben steht, denn der Herr hat gesagt: „Betet ohne Unterlass.“ Sei eifrig im Wachen, halte die Schläfrigkeit und Trägheit von dir fern, sei aufmerksam Tag und Nacht, ohne dich entmutigen zu lassen. Ich will dir die Arten des Gebets zeigen: Es gibt also die Bitte, die Danksagung und den Lobpreis (vgl. Phil 4,6). Man bittet, wenn man um Erbarmen für seine Sünden bittet. Danksagung geschieht, wenn du deinem Vater Dank sagst, der im Himmel ist. Und du lobpreist ihn, wenn du ihn für seine Werke lobst. Wenn du in Gefahr bist, trage deine Bitte vor, wenn du bedürftig bist, danke dem, der dir gibt, und wenn du freudig gestimmt bist, bringe deinen Lobpreis dar. Alle deine Gebete sollst du vor Gott tragen, wie es die Umstände erfordern. Bedenke, was David immer wieder sagte: „Ich habe mich erhoben, um dir für deine Entscheidungen Dank zu sagen, Gerechter“ (Ps 118, 62). In einem anderen Psalm sagt er weiter: „Lobt den Herrn vom Himmel her, lobt ihn in den Höhen“ (Ps 148,1). Schließlich sagt er: „Ich will den Herrn allezeit preisen, sein Lob sei jederzeit in meinem Mund“ (Ps 33,2). Denn du sollst nicht nur auf eine Art beten, sondern wie es die Umstände gebieten. Ich hingegen, mein Freund, habe die feste Überzeugung, dass Gott den Menschen alles, um was sie unablässig bitten, gibt. Jener jedoch, der [das Gebet] scheinheilig darbringt, wird nicht erhört, wie geschrieben steht: Der, der darbringt, soll seine Gabe wieder und wieder umwenden, um zu sehen, ob sich irgendein Fehler an ihr findet. Dann bringe er sie dar, andernfalls bleibe die Gabe auf der Erde liegen (vgl. Mt 5,23-24; Mk 11,25). Und was anderes ist mit der Gabe gemeint als das Gebet?... Von allen Opfergaben ist nämlich das Gebet wirklich die beste.

Die Erklärungen, N° 4



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« Antwort #1485 am: 30. November 2014, 05:03:54 »
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Noch bevor ich als gerechter Richter kommen werde, komme ich als König der Barmherzigkeit. Bevor der Tag der Gerechtigkeit anbricht, wird den Menschen folgendes Zeichen am Himmel gegeben werden: Alles Licht am Himmel erlischt und große Finsternis wird auf der ganzen Erde sein. Dann erscheint das Zeichen des Kreuzes am Himmel, und aus den Öffnungen, wo die durchbohrten Hände und Füße des Erlösers waren, werden große Lichter fluten, die eine Zeitlang die Erde beleuchten. Das wird kurz vor dem Jüngsten Tag geschehen (TB 83).
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« Antwort #1486 am: 30. November 2014, 05:08:52 »

Petrus von Blois
Das dreimalige Kommen Christi

Es gibt ein dreimaliges Kommen des Herrn: das erste im Fleisch, das zweite in der Seele, das dritte beim Gericht. Das erste Mal kam er zu uns mitten in der Nacht, gemäß den Worten des Evangeliums: „Mitten in der Nacht hörte man laute Rufe: Der Bräutigam kommt!“ (Mt 25,6). Und dieses Kommen hat sich bereits ereignet; denn Christus „erschien auf der Erde und hielt sich unter Menschen auf“ (Bar 3,38). Jetzt befinden wir uns in dem zweiten Kommen, freilich unter der Voraussetzung, dass wir in einem Zustand sind, der ihn zu uns kommen lässt: Er hat nämlich gesagt, er werde zu uns kommen und bei uns wohnen, wenn wir ihn lieben (Joh 14,23). Dieses zweite Kommen ist also mit Ungewissheit behaftet; denn wer außer dem Geist Gottes erkennt diejenigen, die Gott angehören? (1 Kor 2,11). Wen die Sehnsucht nach den himmlischen Dingen aus sich selbst heraushebt, der weiß sehr wohl, wann der Herr kommt; freilich weiß er nicht, „woher er kommt und wohin er geht“ (Joh 3,8). Was nun das dritte Kommen angeht: Es ist ganz sicher, dass es stattfinden wird, und ganz ungewiss, wann das sein wird; denn nichts ist sicherer als der Tod und nichts ungewisser als der Sterbetag. „Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit! Kommt plötzlich der Tod über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen“ (1 Thess 5,3). Das erste Kommen war also bescheiden und verborgen, das zweite geheimnisvoll und voller Liebe, das dritte wird allseits sichtbar und furchterregend sein. Bei seinem ersten Kommen wurde über Christus ein ungerechtes Urteil gesprochen; beim zweiten machte er uns durch Gnade gerecht; beim letzten wird er alles in Gerechtigkeit richten: Lamm beim ersten Kommen, Löwe beim letzten, zärtlicher Freund beim zweiten Kommen.

3. Predigt zum Advent



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« Antwort #1487 am: 30. November 2014, 11:06:27 »
"Die Kirche ist nicht unsere Kirche, sondern Seine Kirche, die Kirche Gottes. Der Knecht muß Rechenschaft ablegen, wie er mit dem Gut umgegangen ist, das ihm anvertraut wurde. Wir binden die Menschen nicht an uns; wir suchen nicht Macht, Einfluß, Ansehen für uns selber. Wir führen die Menschen zu Jesus Christus und so zum lebendigen Gott. Damit führen wir sie in die Wahrheit und in die Freiheit, die aus der Wahrheit kommt."

Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt am 12. September 2009 während der Weihe von fünf Bischöfen im Petersdom.
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La Salette 1846



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