Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4661921 mal)

0 Mitglieder und 13 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3312 am: 21. April 2016, 06:54:39 »
Gott, du zogest vor deinem Volke einher;
wohnend in ihrer Mitte, bahntest du ihnen den Weg.
Da erbebte die Erde, Segen ergossen die Himmel. Halleluja.
 
TAGESGEBET
Gott und Vater,
du erneuerst den Menschen
und schenkst ihm eine größere Würde,
als er sie im Anfang besaß.
Blicke auf das Werk deiner Liebe,
segne alle, die im Sakrament der Taufe
das neue Leben empfangen haben,
und erhalte sie in deiner Gnade.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
 
 
ZUR LESUNG Auf seiner ersten Missionsreise kommt Paulus mit seinen Begleitern zuerst nach Zypern (13,4-12), der Heimat des Barnabas. Paulus, der allmählich die Führung der Gruppe übernimmt („Paulus mit seinen Begleitern“, V. 13) will nicht lange auf der Insel bleiben, er drängt weiter, zum kleinasiatischen Festland hinüber. Den schwierigen Weg von der Küste nach dem pisidischen Antiochia macht Markus nicht mehr mit; es scheint eine Verstimmung gegeben zu haben, die mit Trennung endete. In Antiochia wendet sich Paulus zuerst an die Juden; er liebt dieses sein Volk, er ist von dessen Vorrangstellung überzeugt und will es zu Christus führen. Er hört dort in der Synagoge die Lesungen aus dem Gesetz und den Propheten, und er brennt darauf. den versammelten Juden und „Gottesfürchtigen“ den Sinn der Schrift zu erschließen. - Näheres zu seiner Rede siehe Einführung zur morgigen Predigt. - Lk 4,14-30; Röm 9,2-5; 2 Kor 3,6; Apg 15,36-40; Kol 4,10.
 
 
ERSTE LESUNG   
Apg 13, 13-25
Aus dem Geschlecht Davids hat Gott Jesus als Retter geschickt
Lesung aus der Apostelgeschichte
13Von Paphos fuhr Paulus mit seinen Begleitern ab und kam nach Perge in Pamphylien. Johannes aber trennte sich von ihnen und kehrte nach Jerusalem zurück.
14Sie selbst wanderten von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien. Dort gingen sie am Sabbat in die Synagoge und setzten sich.
15Nach der Lesung aus dem Gesetz und den Propheten schickten die Synagogenvorsteher zu ihnen und ließen ihnen sagen: Brüder, wenn ihr ein Wort des Trostes für das Volk habt, so redet.
16Da stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte: Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört!
17Der Gott dieses Volkes Israel hat unsere Väter erwählt und das Volk in der Fremde erhöht, in Ägypten; er hat sie mit hoch erhobenem Arm von dort herausgeführt
18und fast vierzig Jahre durch die Wüste getragen.
19Sieben Völker hat er im Land Kanaan vernichtet und ihr Land ihnen zum Besitz gegeben,
21für etwa vierhundertfünfzig Jahre. Danach hat er ihnen Richter gegeben bis zum Propheten Samuel.
21Dann verlangten sie einen König, und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kisch, einen Mann aus dem Stamm Benjamin, für vierzig Jahre.
22Nachdem er ihn verworfen hatte, erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des Isai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will, vollbringen wird.
23Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt.
24Vor dessen Auftreten hat Johannes dem ganzen Volk Israel Umkehr und Taufe verkündigt.
25Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin.
 
 
ANTWORTPSALM   
Ps 89 (88), 2-3.20a u.4-5.27 u. 29 (R: 2a)
          R Von den Taten deiner Huld, o Herr, will ich ewig singen. - R
(GL neu 657,3)
          Oder:
          R Halleluja. - R
2        Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
II. Ton
          bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
3        Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
          deine Treue steht fest im Himmel. - (R)
20a    Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen:
4        „Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
          und David, meinem Knecht, geschworen:
5        Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
          und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.“ - (R)
27      Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
          mein Gott, der Fels meines Heiles.
29      Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
          mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen. - R     
 
 
RUF VOR DEM EVANGELIUM   
Vers: vgl. Offb 1, 5ab
Halleluja. Halleluja.
Jesus Christus, du bist der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten.
Du liebst uns
und hast uns von unseren Sünden erlöst durch dein Blut.
Halleluja.
 
 
ZUM EVANGELIUM   Jesus hat seinen Jüngern die Füße gewaschen. Er hat ihnen erklärt, wie sie das verstehen sollen: „Ich habe euch ein Beispiel gegeben“ (13,15). Demütiger Dienst, dienende Liebe bis zur Preisgabe des eigenen Lebens, das ist sein Beispiel. Auch dem Verräter hat Jesus die Füße gewaschen; er hat dabei an die Klage des Psalms 41 gedacht und hat auch die bittere Erfahrung verratener Freundschaft in sein erlösendes Leiden mit hineingenommen (V. 18). Die übrigen Jünger sollen durch die Tat des einen nicht an der Größe ihrer Berufung und Sendung irrewerden. - Joh 15,20; Mt 10,24-25; Lk 6,40; Jak 1,25; Joh 6,70-71; Ps 41,10; Joh 14,29; 16,4; Mt 10,40; Mk 9,37; Lk 9,48.
 
 
EVANGELIUM   
Joh 13, 16-20
Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Nachdem Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte, sprach er zu ihnen:
16Amen, amen, ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr, und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat.
17Selig seid ihr, wenn ihr das wisst und danach handelt.
18Ich sage das nicht von euch allen. Ich weiß wohl, welche ich erwählt habe, aber das Schriftwort muss sich erfüllen: Einer, der mein Brot aß, hat mich hintergangen.
19Ich sage es euch schon jetzt, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt: Ich bin es.
20Amen, amen, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
 
 
FÜRBITTEN
In der Auferstehung Jesu ist das Leben für alle erstanden. Zu unserem Herrn Jesus Christus wollen wir rufen:
Für alle Getauften: erhalte sie in deiner Gnade. - Lasset zum Herrn uns beten: Herr, erbarme dich.
 A.: Christus, erbarme dich.
Für die Welt: schenke ihr Frieden und Wohlergehen. - Lasset zum Herrn uns beten: Herr, erbarme dich.
A.: Christus, erbarme dich.
Für alle Bedrängten: befreie sie aus ihrer Not. - Lasset zum Herrn uns beten: Herr, erbarme dich.
Für unsere Gemeinde: gib, dass die Liebe zu dir wächst. - Lasset zum Herrn uns beten: Herr, erbarme dich.
Gott, unser Vater, du hast den Menschen durch die Erlösung erneuert. Lass uns das neue Leben bewahren durch Christus, unseren Herrn.
A.: Amen.
 
 
GABENGEBET
Herr und Gott,
lass unser Gebet zu dir aufsteigen
und nimm unsere Gaben an.
Reinige uns durch deine Gnade,
damit wir fähig werden,
das Sakrament deiner großen Liebe zu empfangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
 
Präfationen für die Osterzeit
 
KOMMUNIONVERS   
Mt 28, 20
Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Halleluja.
 
 
SCHLUSSGEBET

Allmächtiger Gott,
du hast uns durch die Auferstehung Christi
neu geschaffen für das ewige Leben.
Erfülle uns
mit der Kraft dieser heilbringenden Speise,
damit das österliche Geheimnis
in uns reiche Frucht bringt.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
 
 
„ZUR VÖLKERWELT VON GOTT GESANDT,  soll die Kirche das allumfassende Sakrament des Heils sein. So müht sie sich gemäß dem innersten Anspruch ihrer eigenen Katholizität und im Gehorsam gegen den Auftrag ihres Stifters (vgl. Mk 16,15f), das Evangelium allen Menschen zu verkünden. Denn auch die Apostel, auf die die Kirche gegründet worden ist, haben, den Spuren Christi folgend, das Wort der Wahrheit verkündigt und Kirchen gegründet. Pflicht ihrer Nachfolger ist es, diesem Werk Dauer zu verleihen, damit das Wort Gottes seinen Lauf nimmt und verherrlicht wird‘ (2 Thess 3,1) und überall auf Erden die Herrschaft Gottes ausgerufen und aufgerichtet wird. In der gegenwärtigen Weltlage, aus der für die Menschheit eine neue Situation entsteht, ist die Kirche mit verstärkter Dringlichkeit gerufen, dem Heil und der Erneuerung aller Kreatur zu dienen, damit alles in Christus zusammengefasst werde und in ihm die Menschen eine einzige Familie und ein einziges Gottesvolk bilden“ (II. Vatikan. Konzil, Über die Missionstätigkeit der Kirche 1).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3313 am: 21. April 2016, 19:33:50 »

Unmöglich! Ich sterbe noch nicht (I)

Ein schottischer Bischof überquerte zu Fuss die Berge seiner Diözese. In einem Wald, in dem er sich verirrte, wurde er von der hereinbrechenden Nacht überrascht. Nach langem Suchen, kam er schliesslich zu einem kleinen Haus, in dem eine arme Familie wohnte. Die guten Leute nahmen ihn auf, ohne zu wissen wen sie beherbergten, denn der Fremde war in einen weiten Mantel gehüllt.

Der Bischof seinerseits wusste ebenfalls nichts über seine Gastgeber. Waren sie katholisch? Waren sie protestantisch. Es gab kein Merkmal um dies zu erkennen. Jedoch nach einigen Momenten gegenseitiger Zurückhaltung, bemerkte der Bischof, dass eine grosse Traurigkeit die armen Leute niederdrückte.

Da fasste er sich ein Herz und sagte: "Ihr seid alle so gut zu mir aber Ihr scheint mir ziemlich traurig zu sein." - "Leider Gottes, Ja!" antwortete sogleich die Mutter, als hätte sie auf diese Frage gewartet um ihr Herz zu  erleichtern, "ja, wir sind traurig. Hier, im Nebenzimmer, liegt unser alter Vater im Sterben. Und was uns am meisten betrübt ist, dass er behauptet, er werde noch nicht sterben und hartnäckig ablehnt, sich auf den Tod vorzubereiten." - "Darf ich ihn sehen?" fragte der Bischof bewegt und überrascht. - "Gerne", antwortete die Frau mit jenem Vertrauen, die den leidenden Seelen so eigen ist; und führte darauf ihren Gast in das kleine Zimmer des Kranken. Tatsächlich war der Greis, den der Bischof hier vorfand aufs äusserste geschwächt. Es schien, als hätte der Tod nur noch einen Schritt zu tun, um ihn zu erreichen. Auf die erste Anspielung, die der Bischof in diese Richtung machte, schien der Kranke all seine Kraft wiedergefunden zu haben und antwortete standhaft: "Nein, ich sterbe noch nicht". Und auf alle Überlegungen, die man ihm vorbrachte um ihn zu überzeugen, gab er unveränderlich diese Antwort.

Unmöglich! Ich sterbe noch nicht (II)

Da fragte ihn der  Bischof:"Nun  sagen Sie mir endlich, aus welchem Grund Sie hoffen, wieder gesund zu werden?" Darauf antwortete der Sterbende dem Unbekannten tief ergriffen mit einer Gegenfrage: "Mein Herr, sind Sie katholisch?"

"Ja, ich bin es", sagte der Bischof. -"Nun, dann werde ich Ihnen sagen, warum ich noch nicht sterben werde. Auch ich bin katholisch, von meiner Ersten Heiligen Kommunion an bis heute, habe ich niemals vergessen, die Heilige Jungfrau um die Gnade zu bitten, nicht sterben zu müssen, ohne dass ein Priester an meinem Sterbebett stehe, und Sie glauben, dass meine Mutter mich nicht erhören wird? Das ist unmöglich! Ich sterbe noch nicht."

"Mein Kind", rief der Bischof, bis auf den Grund seiner Seele erschüttert, "mein Kind, Sie sind erhört. Jener, der mit Euch spricht, ist mehr als ein Priester, es ist Euer Bischof. Die Heilige Jungfrau persönlich hat ihn quer durch die Wälder zu Euch geführt, um bei Eurem letzten Atemzug dabei zu sein."

Und als er seinen Mantel öffnete, leuchteten die Augen des Greises beim Anblick seines Bischofskreuzes. Da rief  der Kranke von Freude durchdrungen: "O Maria, o meine gute Mutter; ich danke dir!" Danach richtete er sich an den Bischof: "Ich möchte beichten, jetzt glaube ich, dass ich sterben werde". Kurz danach, gereinigt von seien Sünden, starb er in der Freude und im Vertrauen.

Nach einem Artikel von Emmanuel Peze,
 aus der "Marianischen Sammlung" 1985, von Bruder Albert Pfleger, Marist
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3314 am: 21. April 2016, 23:10:48 »
Hl. Anselm von Canterbury

Abt in Le Bec, Erzbischof von Canterbury, Kirchenlehrer

* um 1033 in Aosta in Italien
† 21. April 1109 in Canterbury in England

Anselm war ein europäischer Mensch. Er wurde um 1033 in Aosta (Italien) geboren; wurde Mönch und Abt in der Abtei Bec in der Normandie (Frankreich), und schließlich war er 1093-1109 Erzbischof von Canterbury und Primas von England. Als solcher war er ein Vorkämpfer der kirchlichen Freiheit, im gleichen Sinn wie später Papst Gregor VII. Zweimal musste er in die Verbannung gehen. Er war ein philosophischer und theologischer Denker von ungewöhnlichem Format und gilt als Vater der scholastischen Theologie. Er versuchte, die traditionsgebundene Theologie seiner Zeit auf eine neue Grundlage zu stellen; nicht mehr mit Berufung auf Autoritäten und Bibelstellen will er seine theologischen Beweise führen, sondern in strenger vernünftiger Logik. Der Glaube soll für die Vernunft einsichtig werden. Damit steht Anselm in der Mitte zwischen Augustinus und Thomas von Aquin. Er starb am 21. April 1109 in Canterbury.

„Herr, ich versuche nicht, in deine Höhe vorzudringen; mein Verstand kann dich ja auf keine Weise erreichen. Ich wünsche nur, einigermaßen deine Wahrheit zu begreifen, die mein Herz glaubt und liebt: Denn ich suche nicht zu begreifen, um zu glauben. sondern ich glaube, um zu begreifen.“ (Anselm)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3315 am: 21. April 2016, 23:11:32 »
Hl. Konrad von Parzham

Ordensmann

* 22. Dezember 1818 in Parzham in Niederbayern
† 21. April 1894 in Altötting in Bayern

Konrad wurde 1818 geboren und stammte aus einer Bauernfamilie in Parzham bei Griesbach, Diözese Passau. In reifem Alter wurde er Kapuzinerbruder (1849) in Altötting, wo er einundvierzig Jahre das Amt des Pförtners versah. An dem großen Wallfahrtsort hat er Wanderern und Armen viel Gutes getan. „In Gottes Namen“, sagte er immer wieder. Er war ein Ausspender der Liebe Gottes. Konrad starb am 21. April 1894.


Große Taten

„Bei Konrad, diesem Helden des Glaubens, treuer Pflichterfüllung und christlicher Nächstenliebe, sucht ihr vergebens nach den wunderbaren Großtaten anderer Heiliger, die selbst die Welt staunend aufhorchen lassen. Aber ihr seht bei ihm neben der Frömmigkeit der heiligen Einsiedler einen Tugendheroismus, der dem tätigen Leben der großen in nichts nachsteht.“ (Kardinal Pacelli)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3316 am: 21. April 2016, 23:12:30 »
Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1873-1897), Karmelitin, Kirchenlehrerin

„Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat“

Deine Braut zu sein, mein Jesus, Karmelitin zu sein, durch meine Vereinigung mit Dir Mutter von Seelen zu sein – das müsste mir genügen. Aber so ist es nicht. Ohne Zweifel sind diese drei Privilegien – Karmelitin, Braut und Mutter – durchaus meine Berufung. Und doch spüre ich in mir weitere Berufungen [...] Ich spüre das Bedürfnis, das Verlangen, für Dich, Jesus, die größten Heldentaten zu vollbringen [...] Obwohl ich so klein bin, wollte ich den Seelen Klarheit bringen wie die Propheten, die großen Lehrer; ich habe die Berufung zum Apostel. Ich wollte alle Länder der Erde durchziehen, Deinen Namen bekannt machen und auf dem Boden des Unglaubens Dein glorreiches Kreuz aufrichten. Aber bloßes Missionieren, mein Geliebter, würde mir nicht genügen, gleichzeitig wollte ich in den fünf Erdteilen und auf den abgelegensten Inseln das Evangelium verkünden. Ich wollte Missionarin sein, nicht bloß während einiger Jahre, sondern wollte es schon gewesen sein seit Erschaffung der Welt und es sein bis zum Ende der Zeiten ]...]

O mein Jesus! Was antwortest du nun auf alle meine Torheiten? Gibt es eine Seele, die kleiner, machtloser ist als die meine? Und doch, Herr, gerade wegen meiner Schwachheit hat es Dir gefallen, mir meine kleinen kindlichen Wünsche zu erfüllen, und Du willst weitere erfüllen, die größer sind als das Universum [...] Ich habe begriffen, dass die Liebe alle Berufungen in sich einschließt, dass die Liebe alles ist, dass sie alle Zeiten und Räume umfasst; mit einem Wort: sie ist ewig [...] Meine Berufung – endlich habe ich sie gefunden. Meine Berufung ist die Liebe.

Selbstbiographische Schriften B, 2v°-3v°
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3317 am: 21. April 2016, 23:39:42 »
Apostelgeschichte 13,13-25.

Von Paphos fuhr Paulus mit seinen Begleitern ab und kam nach Perge in Pamphylien. Johannes aber trennte sich von ihnen und kehrte nach Jerusalem zurück.
Sie selbst wanderten von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien. Dort gingen sie am Sabbat in die Synagoge und setzten sich.
Nach der Lesung aus dem Gesetz und den Propheten schickten die Synagogenvorsteher zu ihnen und ließen ihnen sagen: Brüder, wenn ihr ein Wort des Trostes für das Volk habt, so redet.
Da stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte: Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört!
Der Gott dieses Volkes Israel hat unsere Väter erwählt und das Volk in der Fremde erhöht, in Ägypten; er hat sie mit hoch erhobenem Arm von dort herausgeführt
und fast vierzig Jahre durch die Wüste getragen.
Sieben Völker hat er im Land Kanaan vernichtet und ihr Land ihnen zum Besitz gegeben,
für etwa vierhundertfünfzig Jahre. Danach hat er ihnen Richter gegeben bis zum Propheten Samuel.
Dann verlangten sie einen König, und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kisch, einen Mann aus dem Stamm Benjamin, für vierzig Jahre.
Nachdem er ihn verworfen hatte, erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des Isai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will, vollbringen wird.
Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt.
Vor dessen Auftreten hat Johannes dem ganzen Volk Israel Umkehr und Taufe verkündigt.
Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin.

Psalm 89(88),2-3.20a.4-5.27.29.

Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen:
«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
mein Gott, der Fels meines Heiles.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.

Evangelium nach Johannes 13,16-20.

Nachdem Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte, sprach er zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr, und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat.
Selig seid ihr, wenn ihr das wisst und danach handelt.
Ich sage das nicht von euch allen. Ich weiß wohl, welche ich erwählt habe, aber das Schriftwort muss sich erfüllen: Einer, der mein Brot aß, hat mich hintergangen.
Ich sage es euch schon jetzt, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt: Ich bin es.
Amen, amen, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3318 am: 22. April 2016, 06:38:15 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Niemand kommt zum Vater außer durch mich“

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Damit scheint uns Christus zu sagen: „Welchen Weg willst du einschlagen? Ich bin der Weg. Wo willst du ankommen? Ich bin die Wahrheit. Wo willst du weiterhin sein? Ich bin das Leben.“ Gehen wir also getrost auf diesem Weg: abseits des Weges müssen wir mit Fallen rechnen; denn auf dem Weg wagt der Feind den Angriff nicht – der Weg ist Christus selbst –, aber abseits des Weges stellt er uns Fallen […]

Christus in seiner Demut ist unser Weg; Christus als Wahrheit und Leben ist der Christus in seiner Herrlichkeit, in seiner Göttlichkeit. Wenn du den Weg der Demut einschlägst, gelangst du zum Höchsten. Wenn du in deiner Schwachheit die Demut nicht gering schätzt, verbleibst du voller Kraft im Höchsten. Warum hat Christus den Weg der Demut gewählt? Wegen deiner Schwäche, die ein unüberwindbares Hindernis darstellte. Um dich von ihr zu erlösen, hat sich ein so großer Arzt deiner angenommen. Du konntest ihn nicht aufsuchen: er ist zu dir gekommen. Er ist gekommen, um dich Demut zu lehren, den Weg der Umkehr; denn es war der Stolz, der uns daran hinderte, zum Leben zurückzukehren, das wir eben durch ihn verloren hatten […]

So ruft uns Jesus, der uns zum Weg geworden ist, zu: „Geht durch das enge Tor!“ (Mt 7,13). Der Mensch bemüht sich hier durchzukommen, aber der Stolz, der uns aufbläht, hindert uns daran. Akzeptieren wir also das Heilmittel Demut, schlucken wir diese bittere, aber heilbringende Medizin […] Der von Stolz aufgeblähte Mensch fragt: „Wie komme ich hindurch?“ Christus antwortet uns: „Ich bin der Weg, gehe über mich hindurch. Ich bin die Tür (Joh 10,7), warum willst du es anderswo versuchen?“ Damit du dich nicht verirrst, ist er für dich alles geworden, und er rät dir: „Sei gütig, sei demütig“ (Mt 11,29).

Predigt 142
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3319 am: 22. April 2016, 06:52:01 »
 ;tffhfdsds

Herr, du hast uns durch dein Blut erkauft
aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Völkern und Nationen,
und du hast uns für unseren Gott zu Königen und Priestern gemacht.
Halleluja.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW

Stats