Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663617 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #4120 am: 29. September 2016, 06:45:07 »
Symeon der Neue Theologe (um 949-1022), griechischer Mönch, Heiliger der Orthodoxen Kirchen

„Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters” (Mt 18,10)

Ich danke dir, denn du hast mir geschenkt,
dass ich lebe, dich kenne und anbete, mein Gott.
Denn „das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen“, (Joh 17,3)
den Schöpfer und Urheber von allem,
nicht gezeugt, nicht geschaffen, ohne Anfang, einzig;
und deinen Sohn, gezeugt von dir,
und den Heiligen Geist, der hervorgeht aus dir,
du Dreieinigkeit, würdig allen Lobes [...]

Was gibt es bei den Engeln, bei den Erzengeln,
bei den Herrschaften, den Cherubim und Seraphim
und allen anderen himmlischen Heerscharen
als Glorie oder Licht der Unsterblichkeit –
als Freude, Glanz des körperlosen Lebens
außer dem einzigen Licht der Heiligen Dreieinheit? [...]

Nenne mir ein Wesen, mag es leiblich sein oder körperlos:
Du wirst erkennen, dass Gott es erschaffen hat.
Wenn du reden hörst von irgendwelchen Wesen, von solchen im Himmel
oder solchen auf der Erde oder in den Tiefen:
Auch für sie, für alle, gibt es nur ein Leben, eine Herrlichkeit,
ein Verlangen und ein Reich,
einen einzigen Reichtum, Freude, Krone, Sieg und Frieden
oder was immer es noch an Glanz und Pracht gibt:
es ist die Erkenntnis des Anfangs und des Ursprungs,
aus dem alles geworden ist, alles geboren ist.
Er ist es, der alles in Händen hält, alles was oben ist und unten;
Er ist es, der alle Geister zur Ordnung ruft;
Er ist es, der über alles Sichtbare herrscht [...]

Ihre Erkenntnis wuchs und ihre Ehrfurcht nahm zu,
als sie Satan fallen sahen
und seine von Anmaßung übermannten Kumpane.
Sie, die gefallen sind, haben all das vergessen
als Sklaven ihres Stolzes.
Doch alle, die sich das Wissen daran bewahrt haben,
sie ließen sich emportragen von Ehrfurcht und Liebe
und haben sich festgemacht an ihrem Herrn.
So ließ die Erinnerung an seine Herrschaft
auch ihre Liebe größer werden;
denn sie sahen besser und klarer
den strahlenden Glanz der Dreieinheit.

Hymnus 2
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4121 am: 29. September 2016, 06:47:03 »
Buch der Offenbarung 12,7-12a.

Im Himmel entbrannte ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften,
aber sie konnten sich nicht halten, und sie verloren ihren Platz im Himmel.
Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt, und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.
Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.
Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod.
Darum jubelt, ihr Himmel und alle, die darin wohnen.

Psalm 138(137),1-2ab.2cd-3.4-5.

Ich will dir danken aus ganzem Herzen,
dir vor den Engeln singen und spielen;
ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin
und deinem Namen danken für deine Huld und Treue.

Denn du hast die Worte meines Mundes gehört,
deinen Namen und dein Wort über alles verherrlicht.
Du hast mich erhört an dem Tag, als ich rief;
du gabst meiner Seele große Kraft.

Dich sollen preisen, Herr, alle Könige der Welt,
wenn sie die Worte deines Mundes vernehmen.
Sie sollen singen von den Wegen des Herrn;
denn groß ist die Herrlichkeit des Herrn.

Evangelium nach Johannes 1,47-51.

In jener Zeit sah Jesus Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit.
Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.
Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!
Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen.
Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4122 am: 29. September 2016, 07:06:45 »
Sie wünschten, den so süssen Namen Mariens zu hören

Das Hohelied Salomos lässt uns glauben, dass während der Himmelfahrt Mariens, sich die Engel dreimal nach ihrem Namen erkundigten.

Beim ersten Mal riefen sie: Wer ist sie, die aus der Steppe herauf steigt wie Rauch, umwölkt von Myrrhe und Weihrauch? Danach fragten sie: Wer ist, die da erscheint wie das Morgenrot? Schliesslich, so fragten sie sich: Wer ist sie, die aus der Steppe heraufsteigt, erfüllt von Entzücken?

Warum so viel Beharrlichkeit, um den Namen ihrer Königin zu erfahren? Es ist ohne Zweifel, antwortet Richard de Saint Laurent, weil sie wünschten, den so süssen Namen Mariens zu hören.

Hl. Alfons Maria von Liguori

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« Antwort #4123 am: 29. September 2016, 23:32:40 »
Fest der Hll. Erzengel Michael, Gabriel, Raphael -- 29. September

BITTGEBET ZU DEN HEILIGEN ERZENGELN

Heilige Erzengel Gottes, Fürsten des Himmlischen Hofes,
Ich bitte Euch um Eure so mächtige Hilfe in diesen Zeiten tiefer Finsternis.
Geruhet, mir Euren Schutz zu geben, damit die Mächte des Bösen mich weder von Gottes Wegen verstoßen noch sich mir bemächtigen können.

Geruhet, mir Eure Kraft zu geben an Leib, Herz, Geist und Seele, damit alle meine Handlungen, Worte, Gedanken und Gefühle für Seelen heilvoll sein mögen, und zur Verwirklichung von Gottes Plan beitragen mögen.

Geruhet, mein Herz für eine reine Kommunikation mit Gott bereit zu machen, damit ich Ihn mit meinen Gebeten erfreuen möge und ich Seine Worte und Wünsche in meinem Herzen empfangen möge
.
Geruhet, mich in allen Tugenden stark zu machen, damit ich jede Versuchung, jede Untugend und alle Irreführungen überwinden möge.

Heilige Anführer von Gottes Engeln, geruhet, für mich bei Eurer und meiner Herrin, der Allerheiligsten Jungfrau Maria, zu bitten, damit auch ich Ihr wie ein Engel dienen möge und ich Euch begrüßen darf, sobald mein Kampf an diesem Ort der Verbannung vorüber sein
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« Antwort #4124 am: 01. Oktober 2016, 06:14:52 »
 ()*kjht545

Fürchte nicht, dass du die Heilige Jungfrau Maria zu sehr lieben könntest

Fürchte nicht, dass du die Heilige Jungfrau Maria zu sehr lieben könntest, niemals wirst du sie genug lieben können ausserdem wäre Jesus sehr froh darüber, denn die Heilige Jungfrau ist seine Mutter.

Hl. Theresia vom Kinde Jesu

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« Antwort #4125 am: 01. Oktober 2016, 06:15:56 »
"Maria ist", so der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort," das heilige Echo Gottes."

Ihre Höhe überstrahlt alle Heiligen.

Erhoben wurde sie über alle Chöre der Engel.
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« Antwort #4126 am: 01. Oktober 2016, 06:25:18 »
Thérèse vom Kinde Jesu, Nonne, Mystikerin, Kirchenlehrerin

* 2. Januar 1873 in Alençon in der Normandie in Frankreich
† 30. September 1897 in Lisieux in Frankreich

Thérèse, geboren 1873, trat mit fünfzehn Jahren, mit einer bischoflichen Dispens wegen ihrer Jugend, in den Karmel von Lisieux ein. Damals hatte sie bereits eine ungewöhnlich reiche religiöse Erfahrung. Sie selbst betrachtete Weihnachten 1886 als entscheidendes Ereignis in ihrem Leben. Sie erfuhr die Gnade einer „völligen Umkehr“ und verstand von da an die Liebe zu Christus und zu den Menschen als die eigentliche Berufung ihres Lebens. Ihr Leben im Karmel verlief äußerlich sehr einfach; ihr innerer Weg ging steil nach oben. Sie begriff, dass ihre Christusliebe sich in der Kreuzesnachfolge verwirklichen musste. Die Heilige Schrift wurde mehr und mehr ihre einzige Lektüre; innere Prüfungen und körperliche Krankheit waren ihr Alltag. In der Nacht zum Karfreitag 1896 hatte sie ihren ersten Bluthusten; am 30. September 1897 starb sie mit den Worten: „Mein Gott, ich liebe dich.“ Über ihre innere Welt sind wir durch ihre Aufzeichnungen „Geschichte einer Seele“ und ihre von der Priorin gesammelten „Worte“ unterrichtet. Therese ging auf das Ganze, auf das Große. Sie wollte Jesus mehr lieben, als er jemals geliebt wurde; sie brachte sich der barmherzigen Liebe Gottes als Brandopfer dar; sie wollte alle Menschen lieben, wie Jesus sie liebte. Vor Hochmut wurde sie durch die Erkenntnis bewahrt, dass sie selbst zu alledem völlig unfähig war und nur durch die Kraft der zuvorkommenden Liebe Gottes überhaupt etwas tun konnte. - Papst Pius XI. hat sie 1925 heilig gesprochen und zur Patronin der Missionen erhoben. 1997 ernannte Papst Johannes Paul II. sie zur Kirchenlehrerin.


Der Weg

„O nein, nie habe ich für mich außergewöhnliche Gnaden begehrt ... Ich habe kein anderes Mittel als Blumen zu streuen, das heißt, keines der kleinen Opfer, keinen Blick, kein Wort mir entgehen zu lassen, auch die kleinsten Taten zu beachten und sie aus Liebe zu vollbringen.“

„Ich kann mich nur von der Wahrheit nähren. Aus diesem Grunde habe ich nie nach Visionen verlangt ...“

„Ich sehe nur ein halbverschleiertes Licht, das Licht, das aus den gesenkten Augen des Antlitzes des Herrn entströmt.“ (Thérèse vom Kinde Jesus)
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« Antwort #4127 am: 01. Oktober 2016, 06:27:45 »
Buch Ijob 38,1.12-21.40,3-5.

Der Herr antwortete dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach:
Hast du je in deinem Leben dem Morgen geboten, dem Frührot seinen Ort bestimmt,
dass es der Erde Säume fasse und dass die Frevler von ihr abgeschüttelt werden?
Sie wandelt sich wie Siegelton, die Dinge stehen da wie ein Gewand.
Den Frevlern wird ihr Licht entzogen, zerschmettert der erhobene Arm.
Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen, hast du des Urgrunds Tiefe durchwandert?
Haben dir sich die Tore des Todes geöffnet, hast du der Finsternis Tore geschaut?
Hast du der Erde Breiten überblickt? Sag es, wenn du das alles weißt.
Wo ist der Weg zur Wohnstatt des Lichts? Die Finsternis, wo hat sie ihren Ort,
dass du sie einführst in ihren Bereich, die Pfade zu ihrem Haus sie führst?
Du weißt es ja; du wurdest damals ja geboren, und deiner Tage Zahl ist groß.
Da antwortete Ijob dem Herrn und sprach:
Siehe, ich bin zu gering. Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund.
Einmal habe ich geredet, ich tu es nicht wieder; ein zweites Mal, doch nun nicht mehr!

Psalm 139(138),1-3.7-8.9-10.13-14.

Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.

Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist,
wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?
Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort;
bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen.

Nehme ich die Flügel des Morgenrots
und lasse mich nieder am äußersten Meer,
auch dort wird deine Hand mich ergreifen
und deine Rechte mich fassen.

Denn du hast mein Inneres geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast.
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.

Evangelium nach Lukas 10,13-16.

In jener Zeit sprach Jesus: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind - man hätte dort in Sack und Asche Buße getan.
Tyrus und Sidon wird es beim Gericht nicht so schlimm ergehen wie euch.
Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen.
Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.
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La Salette 1846



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