Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666098 mal)

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« Antwort #4616 am: 06. Januar 2017, 13:29:26 »
Sel. Guerricus von Igny (um 1080-1157), Zisterzienserabt

Das Licht der Welt, den Völkern geoffenbart

„Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht“ (Jes 60,1). Ja, das Licht war gekommen: „Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht“ (Joh 1,10). Er war geboren, doch er war nicht bekannt, bis dieser lichte Tag ihn bekanntzumachen begann [...] Erhebet euch, die ihr im Dunkeln sitzt, schaut auf das Licht, das in der Finsternis aufgegangen ist, von der Finsternis aber nicht begriffen wird. „Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten“ (Ps 34,6), und in seinem Licht werdet ihr das Licht schauen (Ps 36,10), und man wird zu euch sagen: „Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden“ (Eph 5,8). Schaut das ewige Licht, das sich für euren Blick gedämpft hat, sodass Er, der „in unzugänglichem Licht wohnt“ (1 Tim 6,16), auch für schwache und entzündete Augen zugänglich wird. Nehmt das Licht in der irdenen Leuchte wahr, die Sonne in der Wolke, Gott im Menschen, den Abglanz der Herrlichkeit und Widerschein des ewigen Lichtes im tönernen Gefäß eures Fleisches (Weish 7,26) [...]

Dank Dir, Vater des Lichtes, der du uns aus der Finsternis in dein wunderbares Licht gerufen hast (1 Petr 2,9)! [...] Das nämlich ist das wahre Licht, ja sogar das ewige Leben, dich, den einzigen Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast (Joh 17,3) [...] Ja, wir erkennen im Glauben, indem wir uns an diesem Glauben als einem vertrauenswürdigen Unterpfand festhalten, damit wir dereinst auch erkennen dürfen im Schauen. Inzwischen stärke unseren Glauben (Lk 17,5), führe uns vom Glauben zum Glauben (Röm 1,17), von Klarheit zu Klarheit, wie sie von deinem Geist ausgeht (2 Kor 3,18), damit wir von Tag zu Tag tiefer eindringen in die Schätze deines Lichts [...] bis wir schließlich durch den Glauben hingelangen vor dein Angesicht. Der Glaube führe uns wie ein leuchtender Stern zu unserem Führer von Bethlehem [...]

Ach, in welch großer Freude jubelt der Glaube der Magier auf, da sie ihn als Herrscher in jenem [himmlischen] Jerusalem erblicken, den sie in Bethlehem als schreienden Säugling angebetet hatten. Hier sieht man ihn in der Herberge armer Leute, dort wird er geschaut werden im Palast der Engel. Hier in den Windeln der Kleinkinder, dort im strahlenden Glanz der Heiligen. Hier auf dem Schoß der Mutter, dort auf dem Thron des Vaters.

2. Ansprache für Epiphanie, 1.3.4 (Guerric v. Igny: Ansprachen I. Zisterzienserinnen-Abtei, Eschenbach, 1996. Übers.: Bernh. Kohout-Berghammer u. M. Magdalena Aust. Texte der Zisterzienser-Väter ; 6, S. 152 ff.)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4617 am: 06. Januar 2017, 16:28:44 »
O mein Gott, mein liebender Vater, ich nehme mit Liebe und Dankbarkeit Dein Göttliches Siegel des Schutzes an. Deine Gottheit umgibt meinen Leib und meine Seele bis in alle Ewigkeit. Ich neige mich — demütig dankend — und biete Dir meine tiefe Liebe und meine Treue zu Dir, meinem geliebten Vater, an.
Ich bitte Dich, mich und meine Lieben mit diesem besonderen Siegel zu schützen, und ich gelobe Dir, jetzt und immerdar in Deinem Dienst zu leben.
Ich liebe Dich, lieber Vater. Ich tröste Dich in diesen Zeiten, lieber Vater.
Ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines innig geliebten Sohnes zur Sühne für die Sünden der Welt und für die Rettung all Deiner Kinder. Amen.

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« Antwort #4618 am: 06. Januar 2017, 22:55:01 »
Buch Jesaja 60,1-6.

Auf, werde licht denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir.
Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.
Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz.
Blick auf und schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei.
Du wirst es sehen und du wirst strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir.
Zahllose Kamele bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn.

Psalm 72(71),1-2.7-8.10-11.12-13.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Die Könige von Tarschisch und von den Inseln bringen Geschenke,
die Könige von Saba und Seba kommen mit Gaben.
Alle Könige müssen ihm huldigen,
alle Völker ihm dienen.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

Brief des Apostels Paulus an die Epheser 3,2-3a.5-6.

Brüder! Ihr habt gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat.
Durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis Christi mitgeteilt.
Den Menschen früherer Generationen war es nicht bekannt; jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden:
dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und an derselben Verheißung in Christus Jesus teilhaben durch das Evangelium.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 2,1-12.

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem
und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.
Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.
Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:
Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.
Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war.
Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.
Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.
Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.
Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.
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« Antwort #4619 am: 07. Januar 2017, 16:42:29 »
Vergiss nicht, Mein Volk, in Gebetsketten zu beten, denn die Macht des Gebetes in Ketten gibt dir große Siege über die Mächte des Bösen!

3. Januar 2017, 13.35 Uhr – Dringender Aufruf von Gott Vater an die Menschheit.

Mein Friede sei mit euch allen, Menschen guten Willens.

Schon sind die Tage der Reinigung gekommen, wo das Gebet, das Fasten und die Buße Teil eurer geistigen Waffenrüstung sein müssen. Die Tage des geistigen Kampfes haben mit diesem Jahr begonnen. Wenn ihr siegen wollt müsst ihr vereint sein im Glauben, im Gebet und in der Erfüllung Meiner Gebote. Das Gebet, die Buße und das Fasten sind geistige Festungen, die euch vor den Angriffen des Feindes eurer Seele beschützen werden.

Mein Volk, Meine Schöpfung ist bereits in ihre letzte Phase der Reinigung eingetreten und diese wird die allerstärkste sein; in diese sind alle Meine Geschöpfe eingeschlossen. Eure geistige Umwandlung beginnt; nur die Sieger erhalten die Krone des Lebens. Die immense Mehrheit der Menschheit, die in der Sünde wandelt, wird sehr bald im Körper und in der Seele fühlen, was es heißt ohne den Geist des Lebens zu sein. Millionen von Erdenbürgern, wenn sie bei der Warnung nicht aufwachen, gehen verloren; von Neuem sage Ich euch: Seid geistig vorbereitet für dieses kommende Ereignis; beeilt euch eure Rechnungen in Ordnung zu bringen und das Allerwichtigste verzeiht einander, damit, wenn Mein Sohn an die Türe eurer Seele klopft, ihr tadellos seid und die Herrlichkeit Gottes schauen könnt.

Vergiss nicht, Mein Volk, in Gebetsketten zu beten, denn die Macht des Gebetes in Ketten gibt dir große Siege über die Mächte des Bösen! Mein Volk sei klug und vorbereitet, denn alles ist daran loszubrechen. Als Vater der Menschheit werde Ich warten bis die letzte Sekunde der Barmherzigkeit abgelaufen ist, denn Ich möchte nicht den Tod des Sünders, noch gefällt Mir sein Leiden. Diese Reinigung ist notwendig damit Ordnung und Recht wieder hergestellt werden; denn die Menschheit so fortfahren zu lassen wie jetzt würde die Existenz Meiner Schöpfung gefährden. Eure Lieblosigkeit und Sünde machen, dass Meine Gerechtigkeit zu Gunsten Meiner Schöpfung handelt und wie ihr bereits wisst, ist diese schnurgerade und unerbittlich und gibt jedem nach seinen Werken.

Nie zuvor habe Ich als Vater der Menschheit solche Bosheit und Sünde in Meiner Schöpfung gesehen. Es tut Mir weh und macht Mich traurig diese moralische Verkommenheit zu sehen, sozial und geistig, auf die diese Menschheit der letzten Zeiten gekommen ist; die Sünde, die Bösartigkeit und die niederen Triebe dieser Menschheit haben das Gleichgewicht und die Harmonie gestört, welche die Schöpfung regeln; erinnert euch, dass ihr spirituelle Wesen seid in einem spirituellen Universum und alles ist in der Liebe synchronisiert und in der Liebe erschaffen. Der Mensch zerstört mit seiner Sünde dieses Gleichgewicht der Liebe; wenn Ich als Vater nicht interveniere, wird Meine Schöpfung verschwinden.

Das geistige Gleichgewicht, das Meine Schöpfung bewegt, ist in Gefahr, die Sünde des Menschen dieser letzten Zeiten stört die Synchronisation des Universums; diese Desynchronisation wird für die Menschheit unheilvolle Folgen haben. Meine Gerechtigkeit macht, dass im Universum wieder alles in Ordnung gebracht wird. Meine spirituelle Anpassung wird der Ursprung einer Neuen Schöpfung sein, dort werden nur geistige Wesen wohnen können. Bereite dich vor, Mein Volk, denn das Stöhnen beginnt; geratet nicht in Panik, wisst, dass all das notwendig ist, damit der alte Mensch stirbt und ein neuer Mensch geboren werden kann, vollständig geistig zur Freude und zur Wonne eures Vaters. Meine Neue Schöpfung wartet auf Mein treues Volk; freut euch, denn sehr bald werdet ihr einen Neuen Himmel und eine Neue Erde bewohnen. Die Herrlichkeit Gottes erwartet euch.

Euer Vater, Jahwe, Herr der Schöpfung.

Ich möchte, dass diese Botschaft alle Ecken der Erde erreicht, ohne Ansehen des Bekenntnisses, der Rasse oder der Religion.

(Enoch)
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« Antwort #4620 am: 07. Januar 2017, 20:18:09 »
Rupert von Deutz (um 1075-1130), Benediktinermönch

Das Volk, das im Dunkel lebt und im Schatten des Todes, sieht ein helles Licht

Jesus zog sich nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten Jesaja gesagt hatte: [...] „das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen“ (Mt 4,16) [...] Wenn Matthäus vom Erscheinen, oder besser: vom Aufgehen eines hellen Lichts spricht, will er uns darunter gewiss die lichtvolle Ankündigung des Retters, das Aufleuchten der Frohen Botschaft vom Reich Gottes verstehen lassen: diese Botschaft haben Sebulon und Naftali vor allen anderen Ländern aus dem Mund Gottes vernommen [...]

In diesem Gebiet hat der Herr tatsächlich zu predigen begonnen [...] Und die Apostel, die als erste dieses wahre Licht über dem Land von Sebulon und Naftali gesehen haben, sind selber zum „Licht der Welt“ (Mt 5,14) geworden [...] „Man freut sich in deiner Nähe“, fährt Jesaja fort, „wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird“. Diese Freude wird tatsächlich die Freude der Apostel sein, eine „große Freude“, wenn sie „wie bei der Ernte ihre Garben einbringen“ und „wie Sieger die Beute der Besiegten“, also des besiegten Teufels, „unter sich verteilen“ [...]

Du , Herr, hast wirklich von ihren Schultern „das drückende Joch“ genommen, dieses Joch des Teufels, der vormals über die Welt triumphierte, als er über alle Nationen herrschte und die Nacken unter das Joch der harten Sklaverei zwang [...] Du , Herr, hast in deiner verborgenen Macht ohne eine Armee, ohne Blutvergießen die Menschen befreit, um sie in deinen Dienst zu nehmen [...] Ja, der Teufel „wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers“, denn „uns ist ein Kind geboren“, Gottes demütiger Sohn, „auf dessen Schulter die Herrschaft ruht“, der als Gott aus eigener Kraft die Macht ergreift [...] Und „seine Herrschaft ist groß“, denn er wird nicht nur wie David über die Juden herrschen, sondern Macht haben über alle Nationen, „jetzt und für immer“.

(Vgl. Jes 9,1−6; vgl. Ps 126,6)

Die Dreifaltigkeit und ihre Werke, 1,42: Zu Jesaja, 2
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« Antwort #4621 am: 07. Januar 2017, 20:37:15 »
Erster Johannesbrief 3,22-24.4,1-6.

Liebe Brüder! Alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt.
Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.
Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.
Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.
Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott.
Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt.
Ihr aber, meine Kinder, seid aus Gott und habt sie besiegt; denn Er, der in euch ist, ist größer als jener, der in der Welt ist.
Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie.
Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

Psalm 2,7-8.10-11.

Den Beschluss des Herrn will ich kundtun.
Er sprach zu mir: "Mein Sohn bist du.
Heute habe ich dich gezeugt.
Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe,
die Enden der Erde zum Eigentum.

Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht,
lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!
Dient dem Herrn in Furcht,
und küsst ihm mit Beben die Füße.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 4,12-17.23-25.

Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück.
Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali.
Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa:
das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.
Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie alle.
Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm.
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« Antwort #4622 am: 07. Januar 2017, 20:39:49 »
Hl. Raimund von Penafort, Ordensgründer

* um 1178 auf Schloss Peñafort in Spanien
† 1275 in Barcelona in Spanien

Raimund wurde auf Schloss Peñafort bei Barcelona geboren. Er studierte zunaechst in Barcelona Kanonisches Recht und lehrte auch drei Jahre dort. Zusammen mit dem hl. Petrus Nolaskus (Gedenktag 6. Mai), dessen Beichtvater er war, gründete er 1222 den Merzedarierorden, dessen Hauptaufgabe es war, christliche Sklaven aus muslimischer Gefangenschaft zu befreien. Wegen des Rufes seiner Gelehrsamkeit und Heiligkeit berief ihn sein Bischof als Kanoniker. Allen war er ein Vorbild und war unermüdlich bestrebt, die Verehrung der hl. Gottesmutter im Volk zu verbreiten. Später ging er für weitere Studien an die berühmte Universität von Bologna. In Bologna hörte er den seligen Reginald, einen Dominikaner, predigen, und davon bewegt, trat er in den Dominikanerorden ein. 1230 berief ihn Papst Gregor IX. als Päpstlichen Pönitentiar und Berater an die Kurie, auch bat er ihn, eine Sammlung von päpstlichen Dekreten herauszugeben, woran er drei Jahre arbeitete. Von 1238-1240 war er der dritte General dieses Ordens, doch nach zwei Jahren verzichtete er auf sein Amt und kehrte nach Katalonien zurück. Seine große Liebe galt den Armen und den Missionen. Die Missionierung der Juden und Muslime lag ihm besonders am Herzen. Der Mission dienten die Schulen, die er für das Studium der hebräischen und der arabischen Sprache gründete; d.h. er legte großen Wert auf die Dialogfähigkeit der Missionare. Auch regte er Thomas von Aquin zur Abfassung seiner „Summe gegen die Heiden“ an.

1601 wurde er durch Papst Clemens VIII. heiliggesprochen. Er ist Patron der Anwälte und Kirchenrechtsgelehrten.
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« Antwort #4623 am: 07. Januar 2017, 20:47:38 »
Hl. Valentin, Bischof von Passau

† 7. Januar um 475 (?) in Mais, beim heutigen Meran in Italien
Valentin, einer der ersten Bischöfe von Passau und nicht zu verwechseln mit dem Märtyrer Valentin (14. Februar), lebte im 5. Jahrhundert, in der Zeit der Völkerwanderung. Er stammte aus den Niederlanden und kam um 435 nach Passau. Dort fand er ein verwildertes, mit Heidentum vermischtes und zum Teil arianisches Christentum vor. Seine Missionsversuche hatten keinen Erfolg, auch nicht, nachdem Papst Leo d. Gr. ihn zum Bischof geweiht hatte. Schließlich wurde Valentin aus Passau verjagt. Als wandernder Missionar kam er bis nach Südtirol und leistete mühevolle Vorarbeit für spätere Missionare. Er starb um 475 in einer Klause auf der Zenoburg in Mais bei Meran.

„Liebe Brüder: Bewahrt den Glauben und den Frieden, die Einheit und die Hoffnung, die Liebe und die katholische Religion. Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens bei euch sein bis ans Ende.“ (Hl. Valentin)
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La Salette 1846



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