Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666373 mal)

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« Antwort #4904 am: 17. März 2017, 18:02:24 »
Er bemerkt die Büste der Madonna mit den ausgebrannten Augen

Im Oktober 1945 betritt P.Kaemon Noguchi, ein japanischer Soldat, der Priester geworden ist, die Ruinen der Kathedrale von Nagasaki (die von der Atombombe zerstört worden war), um dort zu beten. Er sucht ein Andenken aus der Kirche seiner Jugend, um es mit ins Trappistenkloster von Hokkaido (Japan) zu nehmen. Nach einer Stunde Suche in den Trümmern, bemerkt er eine Madonnenbüste, die Augen ausgebrannt, an ihrer Stelle zwei schwarze Höhlen, die rechte Wange geschwärzt und ein langer Riss längs über Stirn und Wangen.

Die japanischen Katholiken sehen im Überleben der Büste ein Wunder. Der Priester nimmt sie mit in sein Kloster, wo sie 30 Jahre lang bleibt. Danach, im August 1975, gibt er die Reliquie an die japanische Universität für junge Frauen, Junshin, bis sie 1990 der Kirche zurückgegeben wird, die sie ins Museum von Nagasaki stellt.

Im August 1998 überzeugt ein japanischer Industrieller die Kirche, dass die Büste nicht einfach ein Andenken an den nuklearen Holocaust ist, sondern ein heiliges Objekt und zurück an den Altar gehört. So wird die Madonna im Mai 2000 wieder in der Kathedrale aufgestellt.

Ein Symbol für den Frieden wurde die Madonna 2010 auf eine „Pilgerfahrt des Friedens“ nach Spanien und in die Vereinigten Staaten gesandt, am 21. April 2010 kam sie nach Rom, wo Papst Benedikt XVI. sie segnete.

Das Team von Marie de Nazareth
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« Antwort #4905 am: 17. März 2017, 19:57:34 »
Was passiert bei der Krankensalbung?

Wird sie nur erteilt, wenn Lebensgefahr besteht? Das sind häufige Fragen rund um dieses Sakrament. Antworten darauf sollen Ängste abbauen und Unsicherheiten nehmen.

Krankensalbung

Über das Sakrament der Krankensalbung machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Krankheit und Tod sind oft mit einem Tabu belegt. Und wenn es doch mal ernst wird, sind viele unsicher. Antworten auf häufige Fragen rund um die Krankensalbung sollen helfen, Ängste abzubauen und Unsicherheiten zu nehmen.

Hat Jesus Christus die Krankensalbung selber eingesetzt?

Ja, die Krankensalbung geht vor allem auf die Aufforderung Jesu an seine Jünger zurück: "Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben." (Matthäus, Kapitel 10, Vers 8) Und im fünften Kapitel des Jakobusbriefes heißt es in Vers 14-15: "Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben."

An wen muss ich mich wenden, wenn ich für einen Angehörigen die Krankensalbung möchte?

Immer an den Ortspfarrer, den Krankenhausseelsorger oder einen anderen Priester, der vielleicht zu dem Kranken eine besondere Beziehung hat oder den man selbst sehr gut kennt. Wichtig: Ärzte oder Krankenpflegepersonal dürfen von sich aus den Priester nicht zur Krankensalbung rufen. Ratsam ist es deshalb, einen schriftlichen Vermerk in der Brieftasche oder bei den Krankenunterlagen zu hinterlegen: "Im Ernstfall bitte einen katholischen Priester rufen."

Muss das Zimmer für die Krankensalbung besonders geschmückt werden?

Nein, das ist nicht nötig. Denn der Krankenhausseelsorger oder Ortspfarrer bringt alle nötigen Utensilien mit: Weihwasser, Krankenöl, Watte, Kerze und ein kleines Kreuz. Schön wäre es, wenn Angehörige ein kleines weißes Tischtuch und einen Blumenstrauß mitbringen.

Mit welchem Öl wird der Kranke gesalbt?

Das Krankenöl besteht aus Olivenöl und Rosenöl. Es ist nicht nur ein Heilmittel, sondern auch Symbol für Reinheit. Das für die Krankensalbung bestimmte Öl wird vom Bischof bei der Chrisam-Messe (zumeist am Gründonnerstag) geweiht und dann in die Pfarreien gebracht.

Wer darf das Sakrament der Krankensalbung spenden?

Nur ein Priester, denn dessen Vollmacht ist auch für die Vergebung der Sünden notwendig – wie beim Sakrament der Buße.

Wie läuft die Krankensalbung ab?

Sie besteht aus drei Teilen: der Eröffnung, dem Wortgottesdienst und der Feier der Salbung. Nach der Begrüßung spricht der Priester das Eröffnungsgebet. Es folgt die Beichte oder das Schuldbekenntnis. Im anschließenden Wortgottesdienst wird ein Text aus dem Evangelium vorgelesen und so ausgelegt, dass der Kranke sich angesprochen fühlt. Die Feier der Salbung wird durch Fürbitten eröffnet.

Danach legt der Priester dem Kranken schweigend im Gebet die Hände auf den Kopf. Die Wärme, die von den Händen ausgeht, schafft eine wohltuende Atmosphäre, die den Kranken die Nähe Gottes spüren lässt. Manche Priester ermutigen Angehörige, dem Kranken gemeinsam mit ihm die Hände aufzulegen – auf den Kopf, auf Schultern oder Händen. Die Liebe und Fürsorge und das Gebet der Angehörigen und Freunde durchströmen sozusagen den Leib des Kranken und sollen ihm Kraft schenken. Nach dem Dankgebet über das Öl, in dem der Priester Gott für sein heilendes Wirken in Jesus Christus und dem Heiligen Geist preist, wird die Stirn des Kranken mit folgenden Worten gesalbt: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Amen."

Es folgt die Salbung der Innenflächen der Hände mit den Worten: "Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf. Amen." Ein Gebet nach der Salbung und das Vaterunser beenden die Feier. Falls der Kranke dies möchte, spendet der Priester die Krankenkommunion. Die Feier endet – ob mit oder ohne Kommunion – mit dem Segen des Priesters.
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« Antwort #4906 am: 18. März 2017, 13:14:20 »
Der berühmte Dirigent Georges Prêtre

Der berühmte Dirigent Georges Prêtre, geboren am 14. August 1924 in Waziers (Nordfrankreich) und verstorben am 4. Januar 2017, war nicht nur rein brillanter Mann, sondern zeichnete sich auch durch einen tiefen christlichen Glauben aus. So unternahm er einen Fußpilgermarsch von Castres nach Lourdes, um dort für die Genesung seiner damals schwer kranken Frau Gina, die ihn überlebt hat, zu beten.
Seine Beisetzung fand in der Kirche von Naves bei Castres (Frankreich) statt. Auch wenn zu Recht an ihn als Sohn des Nordens erinnert wurde, waren Georges und Gina doch in der Region um Castres (Südfrankreich) heimisch geworden, wo er auch gestorben ist.
In den zahlreichen Artikeln und Publikationen über sein Werk und seine Persönlichkeit wurde er als der außergewöhnliche Dirigent dargestellt, der er war,  was nicht zur Sprache kam, war die Tatsache, dass er zeit seines Lebens ein Mann von strahlendem katholischen Glauben gewesen ist. So überrascht es nicht, dass die Todesanzeige der Familie überschrieben ist mit „Rückkehr zu Gott“.

Bernard-antony
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« Antwort #4907 am: 18. März 2017, 13:21:36 »
Hl. Eduard, König, Märtyrer

* 963 in England
† 18. März (?) 978 bei Corfe Castle in England

Eduard war Sohn des englischen Königs Edgar, des Friedfertigen. Erzogen wurde er von Dunstan, dem Erzbischof von Canterbury, und schon im Alter von 13 Jahren wurde er auf dessen Betreiben Regent, wogegen aber seine Stiefmutter Elfrida mit Intrigen opponierte, da sie ihren eigenen Sohn Ethelred als König sehen wollte. Bei einer Jagd ließ sie Eduard schließlich meuchlings erstechen, als er gerade durstig den Becher zum Munde führte.

Die Überlieferung sagt, dass sich an Eduards Grab schon bald Wunder ereigneten. Zwei Jahre nach seinem Tod wurden seine Gebeine in ein Kloster überführt. Schon 1001 bezeichnete ein Dokument seines Stiefbruders Ethelred, der tatsächlich dann König geworden war, Eduard als "Heiligen und Märtyrer".
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« Antwort #4908 am: 18. März 2017, 13:24:12 »
Hl. Andreas von Kreta (660-740), Mönch und Bischof

Hier sterbe ich vor Hunger. Ich will zu meinem Vater zurückkehren

O Christus, womit soll ich beginnen,* wenn ich die schlechten Taten
meines Lebens beweinen möchte?* Welche können die ersten Worte dieses
Klageliedes sein?* In Deiner Barmherzigkeit gewähre mir die Vergebung all
meiner Sünden [...]

Gleich wie der Töpfer, der den Ton formt,
so hast du mir Fleisch und Gebein, Atem und Leben gegeben, mein Schöpfer.
Herr, der du mich erschaffen hast, mein Richter und Erlöser,
führe mich heute zu dir zurück.

Wie der Töpfer ein Gefäß formt,* so hast du mir, o Schöpfer, einen Leib
geformt* und mir den Geist des Lebens eingehaucht.* O mein Erlöser, nimm
mich an,* der ich reumütig zu Dir komme.

Vor Dir, o mein Retter, bekenne ich meine Sünden.* Du siehst die Wunden
meiner Seele,* die mir geschlagen die Angriffe der Feinde* und die
Räubereien meiner Gedanken.

O mein Erlöser,* obwohl ich ein Sünder bin,* weiß ich, dass Du ein
Freund der Menschen bist.* Du schlägst Wunden und hast wieder Erbarmen.*
Du schenkst uns Deine wohltuende Liebe.* Du siehst meine Tränen,*
und wie der Vater des verlorenen Sohnes läufst du mir entgegen.

O mein Retter,* an der Schwelle Deines Hauses harre ich,* dass Du mir
entgegenkommst.* Am Ende meiner Tage verwirf mich nicht.* In Deiner
Güte gewähre mir* jetzt schon die Vergebung all meiner Sünden,* Du Freund
der Menschen.

So wie jener, der auf dem Weg nach Jericho unter die Räuber fiel,* bin
ich unter die Schläge meiner Gedanken gefallen.* Durch sie wurde ich misshandelt.*
Voller Wunden bin ich.* Du aber, Christus, mein Erlöser, komm
und rette mich.

Der Priester wandte sich bei meinem Anblick ab,* und der Levit, der
mich in meinem Elend sah,* ging an mir vorbei.* Jesus, Du wurdest von der
Jungfrau Maria geboren, um uns zu retten.* Bleibe Du stehen und hab Erbarmen
mit mir.

Lamm Gottes, das die Sünden aller trägt,* erleichtere meine Last,* befreie
mich von meinen Verfehlungen,* und in Deiner Milde gewähre mir*
die Vergebung meiner Sünden.

Die Zeit der Buße ist gekommen,* und ich eile zu Dir, mein Schöpfer.*
Befreie mich von der bedrückenden Last meiner Sünden,* und in Deinem
Erbarmen gewähre mir die Tränen der Reue.

Großer Bußkanon aus dem orthodoxen Gottesdienst der Großen Fastenzeit, aus der 1. Ode
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« Antwort #4909 am: 18. März 2017, 13:26:32 »
Buch Micha 7,14-15.18-20.

Herr, unser Gott, führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!
Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn er liebt es, gnädig zu sein.
Er wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.
Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.


Psalm 103(102),1-2.3-4.9-10.11-12.
Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.
Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 15,1-3.11-32.

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen.
Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:
Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.
Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.
Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.
« Letzte Änderung: 18. März 2017, 13:28:35 von Tina 13 »
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« Antwort #4910 am: 18. März 2017, 19:38:47 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

12. März 2017

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Meine Hand segnet jedes Meiner Kinder.

Ihr sollt nicht in Trauer leben, sondern von einem fröhlichen Geiste erfüllt sein in der Zuversicht, die nötigen Gaben zu empfangen, die euch mehr zu Meinem Sohn als zum Bösen führen.

Es muss euch gelingen, euren freien Willen angemessen einzusetzen; ihr sollt euren Körper und euren Geist mit Segen, Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe erfüllen; ihr braucht diese Tugenden, damit alle in eurem Umfeld die Liebe Gottes empfangen, die in euch wohnt.

Daher sollt ihr unbedingt die Gaben eures Körpers schätzen lernen und herausfinden, wie ihr mit ihm umgehen solltet, um eine geeignete Nahrung, Bildung, Glauben, Wissen und Erkenntnisse zu erlangen. Die Seele unterstützt euch dabei, indem sie wie ein Magnet das Gute auf sich zieht und die Sünden korrigiert.

Seid klug und macht euch bewusst, dass der bedarfsgerecht behandelte Leib das stärkste Mittel ist, den spirituellen Leib zur Erfüllung des Göttlichen Willens zu führen. Ein Körper, der alles tut, wonach ihm gerade der Sinn steht, der nicht zwischen Gut und Böse unterscheidet, ist ein dichter Körper, der in sich selber eine solch starke Dichte aufweist, dass die Seele nicht zur Suche nach dem Göttlichen aufsteigen kann. So wird ein solcher Mensch zu einem wankelmütigen Wesen, das auf der Suche nach einem Rettungsanker hin- und hertaumelt.

Und sobald der Wind ihm ins Gesicht bläst, ändert er rasch die eingeschlagene Richtung und wird nicht mehr den Gipfel der Seele suchen, bis er den Anker schließlich in der Einsamkeit auswerfen muss.

Geliebte Kinder, Ich habe euch stets vor der Gefahr gewarnt, die euch auflauert, vor großen Gefahren, die sich mittels der entsprechenden Technologie heimlich anschleichen, vor vergifteten Lebensmitteln, die den Menschen krank machen. Alles, was auf euch zukommt, ist so unscheinbar, so unersichtlich, dass ihr es nicht erkennen könnt. So bemerkt ihr die Gefahr erst, wenn es zu spät ist.

Als Mutter bin Ich nicht überrascht, dass der Mensch vom rechten Wege abgekommen ist, denn selbst während der Mensch sucht, ist er so töricht, andere Menschen oder sich selbst zu vergöttern, wodurch er seine eigene Arroganz in keiner Weise bemerkt.

Als Mutter ermahne Ich euch, nicht länger töricht zu sein. Ich möchte, dass ihr begreift, wie entscheidend dieser gegenwärtige Moment ist. Ich bitte euch, die Rufe aus dem Hause Gottes nicht zu missachten.

Meine Kinder müssen das Böse erkennen und sich davon trennen, um nicht davon befallen zu werden. Ich beklage die Lächerlichkeit, in welche der Mensch in allen Aspekten des Lebens gefallen ist, so dass derjenige am meisten Achtung erntet, der sich am sündhaftesten verhält.

An welche Wahrheit wollt ihr glauben? Würdet ihr aufrichtig nach Wahrheit streben, so wäret ihr nachdenklicher und vernunftbewusster, doch ignoriert ihr sie, da ihr blind der Herde folgt. Der Mensch sucht eifrig nach einem Rettungsanker, der ihm Kenntnisse verschafft, damit er nicht selbst danach suchen muss. Er tut dies, um das Wissen zugrunde zu legen und darauf aufzubauen, und wenn der Mensch keine Grundlage hat, so macht er sich das zu eigen, was in greifbarer Nähe liegt, ohne kritisch zu beurteilen, ob es recht oder unrecht ist. So greift der Teufel diejenigen an, die ziellos umherirren oder auf Kosten anderer leben.

Geliebte Kinder, wir haben euch immer wieder gesagt, wie wichtig es ist, in euch zu gehen und euren Kopf frei zu machen, denn in euch liegen alle Gefühle, Wahrnehmungen, Geschmäcker, Düfte, Vergangenes und Verlusterfahrungen verborgen, und das, was ihr im Gedächtnis beherbergt, taucht im gegebenen Moment entweder zu eurem Guten oder zu eurem Schlechten wieder auf.

Meine Kinder, ihr könnt euren Geist von allem lösen, was euch aufhält, aber ihr wollt es nicht. Manche leben in den Phantasien der Vergangenheit, andere denken über das nach, was sie verpasst haben, manche geben sich der Illusion hin, andere der Trauer, der Verleugnung und andere wiederum schwelgen heimlich in Erinnerungen und richten dadurch Schaden an, weil sie dann in Trauer fallen und alles in ihrer Umgebung in Mitleidenschaft ziehen.

Kinder Meines Unbefleckten Herzens, dies sind Zeiten spiritueller Alarmbereitschaft, spiritueller Entfaltung und spiritueller Einheit, doch trotz alledem herrscht in euch Spaltung.

Ihr möchtet zweierlei: Einerseits möchtet ihr euch wandeln, doch andererseits möchtet ihr der Weltlichkeit zugewandt sein, obwohl ihr genau wisst, dass sie euch großen körperlichen und seelischen Schaden zufügt.

Die Hand des Vaters hat so vieles erschaffen, das Seine Liebe trägt, und ihr müsst nach dieser Liebe suchen, denn der Mensch muss sie finden, um mit Dem sprechen zu können, Der ihn seit jeher geliebt hat.

Die Menschheit versinkt in einer Flut von Informationen, die unaufhaltsam auf sie einprasselt. Winde gehen von der Sonne aus, die aus energiegeladenen Teilchen bestehen und denen der Mensch ungeschützt ausgeliefert ist. Kinder, der Mensch verändert sich wegen der Sonnenwinde. Die Sonne beeinflusst die Erde und erregt sie, ohne dass ihr euch dessen bewusst seid und beeinflusst ebenso die Erdatmosphäre. Wir haben euch ermahnt, vor den Strahlen der Sonne Schutz zu suchen, doch ihr wolltet nicht hören. Die Psyche des Menschen wird angegriffen und sein Verhalten wird in jedem Augenblick beeinträchtigt, in dem er in ständiger Unvernunft und von Dämonen verleitet Unrecht tut. Die Strahlung der Sonne verursacht in Verbindung mit den chemischen Teilchen, die von manchen Regierungen durch Flugzeuge freigesetzt werden, schwere Krankheiten an Haut, Augen und Schleimhäuten; die mächtigsten Staaten der Welt haben es sich zum Ziel gesetzt, die Menschheit auszurotten.

Ich, als Mutter, bitte euch, täglich ausreichend Vitamin C, rohe Knoblauchzehen oder Ingwer zu euch zu nehmen.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, die Erde wird mit zunehmender Kraft erbeben. Ihr werdet miterleben, wie die Erde erbeben wird.

Die Liebe zur Heiligen Dreifaltigkeit wird verboten sein, die Anbetung zu Mir wird verboten sein, die Heiligen werden in Vergessenheit geraten, die heidnische Menschheit wird sich schon bald gegen alles auflehnen, was an Gott erinnert. Das Volk Meines Sohnes wird versklavt und der Glaube verleugnet werden. Angesichts der großen Apostasie und der großen Schutzlosigkeit des Volks Meines Sohnes, wird Mein geliebter Friedensengel vom Heiligen Geist erfüllt aus dem Hause des Vaters kommen, um die Leiden von Körper und Seele zu lindern.

Wie sehr Mein Sohn doch unter solchen Beleidigungen leidet! Vieles hätte verhindert werden können ... und noch immer weiht man Russland nicht Meinem Unbefleckten Herzen.

Betet, Kinder, betet für die Vereinigten Staaten, denn sie werden wie aus dem Nichts angegriffen.

Betet, Kinder, betet für Japan, denn es wird schwer erschüttert werden.

Betet, Kinder, betet für Israel. Seine Bürger werden weinen.

Betet, es mehren sich die Ausbrüche von Vulkanen.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, vereint euch, ruft ohne Unterlass das Kostbare Blut Meines Sohnes an, erfüllt den Willen Meines Sohnes, verfallt nicht der Sünde.

Lebt in diesen Zeiten, indem ihr geistlich wachst und euch Meinem Sohne annähert. Ich begleite euch und leiste Fürsprache für euch. Vertraut auf den Schutz des Erzengels Michael, des großen Beschützers der Kinder Gottes. Er ist stets bei euch. Ruft seinen Namen und er wird euch zu Hilfe eilen.

Folgt nicht dem Beispiel der Sünder, die vom Bösen versklavt wurden. Mein Sohn wird zu Seinem versöhnten Volk kommen.

Ich segne euch, Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Buch Exodus 17,3-7.

In jenen Tagen, dürstete das Volk nach Wasser und murrte gegen Mose. Sie sagten: Warum hast du uns überhaupt aus Ägypten hierher geführt? Um uns, unsere Söhne und unser Vieh verdursten zu lassen?
Mose schrie zum Herrn: Was soll ich mit diesem Volk anfangen? Es fehlt nur wenig, und sie steinigen mich.
Der Herr antwortete Mose: Geh am Volk vorbei, und nimm einige von den Ältesten Israels mit; nimm auch den Stab in die Hand, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, und geh!
Dort drüben auf dem Felsen am Horeb werde ich vor dir stehen. Dann schlag an den Felsen! Es wird Wasser herauskommen, und das Volk kann trinken. Das tat Mose vor den Augen der Ältesten Israels.
Den Ort nannte er Massa und Meriba (Probe und Streit), weil die Israeliten Streit begonnen und den Herrn auf die Probe gestellt hatten, indem sie sagten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?

Psalm 95(94),1-2.6-7.8-9.

Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!

Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand geführt.

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!
"Verhärtet euer Herz nicht wie in Meriba,
wie in der Wüste am Tag von Massa!
Dort haben eure Väter mich versucht,
sie haben mich auf die Probe gestellt
und hatten doch mein Tun gesehen."

Brief des Apostels Paulus an die Römer 5,1-2.5-8.

Brüder! Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Christus ist schon zu der Zeit, da wir noch schwach und gottlos waren, für uns gestorben.
Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben; vielleicht wird er jedoch für einen guten Menschen sein Leben wagen.
Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 4,5-42.

In jener Zeit kam Jesus zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte.
Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde.
Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken!
Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen.
Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern.
Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.
Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser?
Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden?
Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen;
wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.
Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen.
Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann, und komm wieder her!
Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann.
Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt.
Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.
Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss.
Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.
Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden.
Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, das ist: der Gesalbte - Christus. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden.
Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht.
Inzwischen waren seine Jünger zurückgekommen. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach, aber keiner sagte: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr?
Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, eilte in den Ort und sagte zu den Leuten:
Kommt her, seht, da ist ein Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Messias?
Da liefen sie hinaus aus dem Ort und gingen zu Jesus.
Währenddessen drängten ihn seine Jünger: Rabbi, iss!
Er aber sagte zu ihnen: Ich lebe von einer Speise, die ihr nicht kennt.
Da sagten die Jünger zueinander: Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht?
Jesus sprach zu ihnen: Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu führen.
Sagt ihr nicht: Noch vier Monate dauert es bis zur Ernte? Ich aber sage euch: Blickt umher und seht, dass die Felder weiß sind, reif zur Ernte.
Schon empfängt der Schnitter seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben, so dass sich der Sämann und der Schnitter gemeinsam freuen.
Denn hier hat das Sprichwort recht: Einer sät, und ein anderer erntet.
Ich habe euch gesandt, zu ernten, wofür ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr erntet die Frucht ihrer Arbeit.
Viele Samariter aus jenem Ort kamen zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.
Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage.
Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte.
Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Aussage glauben wir, sondern weil wir ihn selbst gehört haben und nun wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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