Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666266 mal)

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« Antwort #4912 am: 19. März 2017, 21:28:39 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Er hat alles für dich gegeben

„Jesus also, ermüdet von der Reise, setzte sich so hin an den Brunnen. Es war um die sechste Stunde.“ Nun beginnen die Geheimnisse. Denn nicht umsonst wird Jesus müde; nicht umsonst wird die Kraft Gottes müde […] Deinetwegen ist Jesus ermüdet von der Reise. Wir finden die Kraft Jesus, wir finden den schwachen Jesus; den starken und den schwachen Jesus: den starken, denn „im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott“. Willst du sehen, wie stark dieser Sohn Gottes war? „Alles ist durch ihn geworden, und ohne ihn ist nichts geworden“; und ohne Anstrengung ist es geworden. Was ist also stärker als der, durch den ohne Anstrengung alles geworden ist? Willst du den schwachen kennen lernen? „Das Wort ist Fleisch geworden, und hat unter uns gewohnt“ (Joh. 1,1.3.14).

Die Stärke Christi hat dich erschaffen, die Schwäche Christi hat dich neugeschaffen. Die Stärke Christi hat bewirkt, daß sei, was nicht war; die Schwäche Christi hat bewirkt, daß nicht verloren gehe, was war. Er hat uns erschaffen durch seine Stärke, uns gesucht durch seine Schwäche. Er nährt also, selbst schwach, die Schwachen, wie eine Henne ihre Jungen; denn dieser hat er sich ähnlich gemacht: „Wie oft wollte ich“, sagt er zu Jerusalem, „deine Kinder unter die Flügel versammeln, und du hast nicht gewollt“? (Matth. 23,37) […]

So also wird Jesus schwach, müde von der Reise. Seine Reise ist das Fleisch, das er für uns angenommen hat. Denn wie kann man bei dem von einer Reise reden, der überall ist, der nirgends abwesend ist? Er geht und kommt, aber er würde zu uns nicht kommen, wenn er nicht die Gestalt des sichtbaren Fleisches angenommen hätte. Weil er also zu uns zu kommen in der Weise sich würdigte, daß er durch Annahme des Fleisches in Knechtsgestalt erschien, so ist die Annahme des Fleisches seine Reise. Was heißt darum „müde von der Reise“ anderes als Ermüdung im Fleische? Jesus wird schwach im Fleische, aber werde du nicht schwach; in seiner Schwäche sollst du stark sein; denn was schwach ist an Gott, ist stärker als die Menschen (1 Kor 1,25).

Traktat über das Johannesevangelium, 15, 6−7 (Bibliothek der Kirchenväter, München 1913−1914)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4913 am: 20. März 2017, 06:45:50 »
Ich brauchte diese Umarmung, um meinen Weg zu finden

Franco Gedda ist der Verantwortliche für die Lebensschule der Gemeinschaft Cenacolo in Lourdes (Frankreich). Er erinnert sich an eine Gnade, die er 2001 an der Grotte empfing, als er selbst als junger Mann gerade bei Cenacolo aufgenommen worden war. Hier seine Worte : 
„Ich habe 23 Jahre lang Drogen genommen. Ich wollte aus der Sucht raus. 2000 bekam ich die Chance, in die Gemeinschaft Cenacolo einzutreten. Am 11. Februar 2001 kam ich in Lourdes an. Nach einigen Monaten war ich an der Grotte. Ich war noch traurig und nicht wirklich von der Drogensucht geheilt. Es war in einer Osternacht. Ein behinderter Jugendlicher drehte sich zu mir um und umarmte mich. Ich verstand, dass die Gottesmutter da war und mich begleitete, dass sie mir helfen wollte, dem Einfluss der Drogen zu entkommen und mich auf meinem Weg stärkte durch die Begegnung mit einem Jugendlichen, der gesundheitlich viel weniger Chancen gehabt hatte als ich, aber schon die Freude des Glaubens kannte.
Seitdem danke ich Maria bei jedem Besuch an der Grotte, dass sie mir diesen Schutzengel geschickt hat, und ich sehe sein Lächeln wieder. Ich denke, dass Maria und Jesus uns auf diese Weise überraschen und einen Anschub geben, indem sie uns gewissermaßen zuzwinkern. Ich brauchte an jenem Tag diese Umarmung, um meinen Weg zu finden.“
 
Lourdes
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« Antwort #4914 am: 20. März 2017, 21:28:07 »
Hl. Wolfram von Sens, Erzbischof von Sens

* Mitte des 7. Jahrhunderts in Milly-la-Fôret im Dép. Seine-et-Oise in Frankreich
† 20. März 700 (?) in Fontenelle, dem heutigen St-Wandrille in Frankreich

Wolfram, Sohn eines Kriegers von König Chlodwig II. von Neustrien und Burgund, übertrug seinen Besitz in Maurilly an die Abtei Fontenelle - dem heutigen St-Wandrille. Um 693 wurde er Erzbischof von Sens. 700 verlegte er seinen Bischofssitz nach Fontenelle und leistete zusammen mit Willibrord Missionsarbeit in Friesland. Er taufte der Überlieferung nach viele Friesen, darunter einen Sohn von Herzog Radbod, und bekämpfte erfolgreich die heidnische Sitte des Kinderopfers. Im Alter gab er sein Bischofsamt auf und kehrte er als einfacher Mönch nach Fontenelle zurück.

An einem 31. März vor 772 wurden Wolframs Gebeine erhoben. Zwei Lebensgeschichten betonen seine Heiligkeit; eine wurde um 800 von einem Mönch Jonas aus Fontenelle verfasst, ein Hymnus stammt aus dem 9. oder 1o. Jahrhundert. Teile seiner Gebeine wurden 1027 in die Kollegiatskirche St-Vulfran nach Abbéville übertragen.
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« Antwort #4915 am: 20. März 2017, 21:30:04 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst

« Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte »

Am Anfang dieses Pilgerweges trifft sich der Glaube Mariens mit dem Glauben Josefs. Wenn Elisabet von der Mutter des Erlösers sagte: »Selig ist die, die geglaubt hat«, so kann man gewissermaßen dieses Seligsein auch auf Josef beziehen, weil er positiv auf das Wort Gottes antwortete, als es ihm in jenem entscheidenden Augenblick überbracht wurde. Um genau zu sein: Josef antwortete auf die »Verkündigung« des Engels nicht wie Maria, sondern »er tat, was der Herr ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich«. Was er getan hat, ist reinster »Gehorsam des Glaubens« (vgl. Röm 1,5; 16,26; 2 Kor 10,5-6).

Man kann sagen, das, was Josef getan hat, verband ihn in ganz besonderer Weise mit dem Glauben Mariens: er nahm als von Gott kommende Wahrheit an, was sie bereits bei der Verkündigung angenommen hatte. Das Konzil lehrt: »Dem offenbarenden Gott ist der 'Gehorsam des Glaubens' zu leisten. Darin überantwortet sich der Mensch Gott als ganzer in Freiheit, indem er sich 'dem offenbarenden Gott mit Verstand und Willen voll unterwirft' und seiner Offenbarung willig zustimmt«.(7) Der eben zitierte Satz, der das Wesen selbst des Glaubens berührt, trifft voll und ganz auf Josef von Nazaret zu.

Er wurde deswegen in einzigartiger Weise ein Hüter des Geheimnisses, das »von Ewigkeit her in Gott verborgen war« (vgl. Eph 3,9), so wie es Maria in jenem entscheidenden Augenblick wurde, den der Apostel die »Fülle der Zeit« nennt, als nämlich »Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, sandte, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen« (vgl. Gal 4,4-5) [...] Der erste Hüter dieses göttlichen Geheimnisses ist Josef, zusammen mit Maria [...] Wenn wir den Text beider Evangelisten, Matthäus und Lukas, vor Augen haben, können wir auch sagen, daß Josef der erste ist, der am Glauben der Gottesmutter teilhat, und daß er dadurch seine Frau im Glauben der göttlichen Verkündigung unterstützt. Er ist es auch, der von Gott als erster auf den »Pilgerweg der Glaubens« gestellt wurde, auf dem Maria - vor allem seit Golgota und Pfingstgeschehen - in vollkommener Weise »vorangegangen ist« [...] Josefs eigener Weg, sein Pilgerweg des Glaubens wird früher enden [...] Doch der Glaubensweg Josefs schlägt dieselbe Richtung ein [...]

Redemptoris custos, §§ 4−6 (© Libreria Editrice Vaticana)
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« Antwort #4916 am: 20. März 2017, 21:31:25 »
Zweites Buch Samuel 7,4-5a.12-14a.16.

In jenen Tagen erging das Wort des Herrn an Natan:
Geh zu meinem Knecht David, und sag zu ihm: So spricht der Herr:
Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu deinen Vätern legst, werde ich deinen leiblichen Sohn als deinen Nachfolger einsetzen und seinem Königtum Bestand verleihen.
Er wird für meinen Namen ein Haus bauen, und ich werde seinem Königsthron ewigen Bestand verleihen.
Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein.
Dein Haus und dein Königtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben; dein Thron soll auf ewig Bestand haben.

Psalm 89(88),2-3.4-5.27.29.

Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
mein Gott, der Fels meines Heiles.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 4,13.16-18.22.

Brüder! Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit.
Deshalb gilt: «aus Glauben», damit auch gilt: «aus Gnade». Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig, nicht nur für die, welche das Gesetz haben, sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben.
Nach dem Schriftwort: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt, ist er unser aller Vater vor Gott, dem er geglaubt hat, dem Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft.
Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.
Darum wurde der Glaube ihm als Gerechtigkeit angerechnet.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 1,16.18-21.24a.

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.
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« Antwort #4917 am: 21. März 2017, 06:38:43 »
Sie ist gekommen, die Stunde wo ihr durch den Ofen der Reinigung gehen werdet, Meine auserwählten Nationen!

16. März 2017, 8.15 Uhr – Dringender Aufruf von Jesus, dem Guten Hirten an die auserwählten Nationen.

Schafe Meiner Herde, Friede sei mit euch.

Es nähert sich die Reinigung Meiner zwölf auserwählten Nationen.* Meine Herde, die du dort wohnst, bete damit eure Nationen diese Prüfung aushalten und morgen das Licht für die anderen Nationen sein können. Sie ist gekommen, die Stunde wo ihr durch den Ofen der Reinigung gehen werdet, Meine auserwählten Nationen! Ihr werdet wie Schmelztiegel leuchten und der ganzen Welt von Mir Zeugnis geben. Meine geliebten Nationen, ihr werdet Missionare sein, die Strahlen aussenden von Glauben, Hoffnung, Liebe, Nächstenliebe, Barmherzigkeit und vor allem das Beispiel sein das andere Nationen zur Umkehr führen wird. Meine zwölf Nationen, ihr repräsentiert Meine zwölf Stämme Israels, in denen Mein Name verherrlicht werden wird. Ihr werdet Zeugnis von Mir ablegen und werdet Leuchttürme sein, welche die geistige Dunkelheit erleuchten werden in welcher die immense Mehrheit der Nationen begraben ist. Bereitet euch vor, Meine Geliebten, denn euer Geliebter kommt um euch zu besuchen; Ich komme um euch von jedem Makel der Sünde zu reinigen und euch neue Kleider anzulegen, damit ihr Meiner würdig seid.

Meine Geliebten, Ich werde Meinen Geist über euch ausgießen und eure Kinder werden Mein Erbe sein. Eure Erde werde Ich segnen und gesegnet werden jene sein, die euch segnen und verflucht seien jene, die euch verfluchen. Aus eurer Erde entspringen Quellen lebendigen Wassers, welche den geistigen Durst vieler stillen werden. Ihr seid Meine Geliebten, Meine Bevorzugten und Ich habe euch in Meine Handflächen eingezeichnet. Lange bevor ihr zu existieren begonnen habt, habe Ich euch als Licht der Nationen erwählt.

Mein geliebtes Kolumbien, Mein geliebtes Mexiko, ihr wisst wie sehr Ich euch liebe und wie viel Ich durch das Betragen eurer Kinder leide. Über eure Erde wandern die Bosheit und die Sünde; deshalb komme Ich euch von allem Unkraut und jedem Flecken zu reinigen, damit Meine neuen Kleider glänzen können. Euch werde Ich doppelt reinigen, denn es ist notwendig, dass ihr durchsichtig seid und Meine Vorhaben ausführen könnt. Wo die Sünde reichlich ist, blüht auch die Gnade und für euch habe Ich vorbehalten in Meinem Namen große Missionen auszuführen.

Oh Meine auserwählten Nationen, eure Erde wird sich bewegen von Osten nach Westen und von Norden nach Süden! Alles wird bei euch verschoben werden, Ich werde alles entfernen um alles neu zu organisieren. Ich werde euer Inneres öffnen und alle Bosheit und jede Sünde, alles was fleckig und schmutzig ist, wird verschwinden. Die Bäume werde Ich beschneiden und das Böse mit seinen Früchten werde Ich ausreißen; das Gleiche werde Ich mit dem Unkraut machen, damit es nie wieder wachsen wird. Habt keine Angst, Meine Geliebten, Ich komme nur um bei euch die schlechten Pflanzen und das Unkraut zu beschneiden und auszureißen, das sich vermehrt und Wurzeln getrieben hat. Aus Liebe zu euch und euren treuen Kindern werdet ihr nicht vernichtet werden. Ich reinige in euren Provinzen nur jene Orte, wo sich die Bosheit und die Sünde vermehren. Ich werde die Wohnungen Meines treuen Volkes nicht berühren, das ist ein Versprechen.

Ich komme um Meine Töchter zu suchen, Meine Geliebten seid vorbereitet mit euren brennenden Lampen, denn Ich komme wie ein Dieb in der Nacht. Seht Ich benachrichtige euch im Voraus, damit euch nichts überrascht. Das Festmahl ist bereit und das Essen serviert und Ich erwarte die Braut und ihre Mägde. Fürchtet euch nicht, Meine geliebten Nationen, seid nicht beunruhigt; im Gegenteil, springt herum mit Freude und Frohsinn, denn ihr seid Meine Auserwählten. Ihr seid es, die Ich unter vielen Völkern auserwählte, um Meinen Plan der Rettung für diese letzten Zeiten auszuführen.

Es nähert sich also, Meine geliebten Nationen, die Zeit eurer Reinigung. Meine geliebten Kinder, die dort leben betet, tut Buße und Sühne; damit eure Reinigung und euer Opfer mit Liebe aufgeopfert wird und der Heilige Name Gottes verherrlicht werde; und ihr morgen durch Seine Gnade Seinen Heiligen Willen erfüllen könnt. Euer Geliebter, Jesus der Gute Hirte.

Mache Meine Botschaften bekannt, Meine Herde.

* Auserwählte Nationen sind gemäß den zugeteilten Aufgaben: Kolumbien, Mexiko, Argentinien, Costa Rica, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Polen, Jugoslawien, Irland, Nigeria. – Das sind die zwölf Stämme Israels dieser letzten Zeiten.
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« Antwort #4918 am: 21. März 2017, 19:50:39 »
Vive Jesus, el Senor

Vive Jesus, el Senor! Vive Jesus, el Senor! Vive Jesus, el Senor! Vive Jesus, el Senor!
El vive, el vive, el vive, vive, vive Jesus, el Senor! (2 x)

Jesus, der Herr, ja er lebt! (4 x)
Er lebt, Er lebt, Er lebt, lebt! Jesus, der Herr, ja er lebt! (2 x)
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« Antwort #4919 am: 21. März 2017, 20:11:50 »
Buch Daniel 3,25.34-43.

In jenen Tag sprach Asarja mitten im Feuer folgendes Gebet:
Um deines Namens willen verwirf uns nicht für immer; löse deinen Bund nicht auf!
Versag uns nicht dein Erbarmen, deinem Freund Abraham zuliebe, deinem Knecht Isaak und Israel, deinem Heiligen,
denen du Nachkommen verheißen hast so zahlreich wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres.
Ach, Herr, wir sind geringer geworden als alle Völker. In aller Welt sind wir heute wegen unserer Sünden erniedrigt.
Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen, der uns anführt, weder Brandopfer noch Schlachtopfer, weder Speiseopfer noch Räucherwerk, noch einen Ort, um dir die Erstlingsgaben darzubringen und um Erbarmen zu finden bei dir.
Du aber nimm uns an! Wir kommen mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn.
Wie Brandopfer von Widdern und Stieren, wie Tausende fetter Lämmer, so gelte heute unser Opfer vor dir und verschaffe uns bei dir Sühne. Denn wer dir vertraut, wird nicht beschämt.
Wir folgen dir jetzt von ganzem Herzen, fürchten dich und suchen dein Angesicht.
Überlass uns nicht der Schande, sondern handle an uns nach deiner Milde, nach deinem überreichen Erbarmen!
Errette uns, deinen wunderbaren Taten entsprechend; verschaff deinem Namen Ruhm, Herr!

Psalm 25(24),4-5.6-7.8-9.

Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Denk an dein Erbarmen, Herr,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.

Gut und gerecht ist der Herr,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,21-35.

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Sieben Mal?
Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen.
Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.
Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen.
Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist!
Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen.
Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt hatte.
Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war.
Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast.
Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.
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La Salette 1846



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