Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 971792 mal)

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #240 am: 30. Januar 2014, 08:51:52 »
Evangelium nach Markus 4,21-25.
In jener Zeit sprach Jesus:Zündet man etwa ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber oder stellt es unter das Bett? Stellt man es nicht auf den Leuchter?
Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommt.
Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er!
Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben.
Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Franziskus von Assisi (1182 - 1226), Gründer der Minderbrüder
Ermahnungen, 19-22.28
„Wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat“

Selig der Jünger, der alles Gut dem Herrn als Huldigung darbringt. Wer jedoch einen Teil davon für sich selbst beansprucht, versteckt das Geld Gottes, des Herrn, bei sich, und was er als sein Eigentum zu besitzen glaubte, wird ihm weggenommen (vgl. Mt 25,18.28).

Selig der Jünger, der, wenn man ihn beglückwünscht und ehrt, sich nicht für besser hält, als wenn man ihn wie einen nichtsnutzigen, einfältigen und verachtenswerten Menschen behandelte. Denn was der Mensch vor Gott wert ist, so viel ist er in Wirklichkeit wert, nicht mehr…

Selig der Bruder, der Vergnügen und Freude allein an dem hat, was der Herr gemacht hat, und der es dazu benützt, die Menschen fröhlich der Liebe Gottes zuzuführen… Selig der Diener, der nicht redet, um sich Geltung zu verschaffen, der sein Wort nicht zur Schau stellt und nicht stets darauf aus ist, das Wort zu ergreifen, sondern der weise und wohlbedacht redet und antwortet. Wehe dem Bruder, der – anstatt die ihm vom Herrn gegönnten Gnaden im Herzen zu bewahren und Anderen durch seine Taten zu nützen – nichts Eiligeres zu tun hat, als sie vor den Menschen auszubreiten, um sich Geltung zu verschaffen. Er erhält dafür die klägliche Belohnung, wonach er trachtete; aber die ihm zuhörten, haben wenig Nutzen.

Selig der Jünger, der den Gnadenschatz, den der Herr ihm anbietet, im Himmel sammelt (Mt 6,20) und ihn nicht, um sich Geltung zu verschaffen, vor den Menschen auszubreiten sucht; denn der Allerhöchste selber wird seine eigenen Taten dem Menschen seiner Wahl kundtun. Selig der Jünger, der die Geheimnisse des Herrn im Herzen bewahrt.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #241 am: 31. Januar 2014, 08:17:49 »
Evangelium nach Markus 4,26-34.
Er sagte: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät;
dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst, und der Mann weiß nicht, wie.
Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre.
Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da.
Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben?
Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät.
Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, so daß in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können.
Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten.
Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Petrus Chrysologus (um 406 - 450), Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer
Predigt 98; CCL 24 A, 602
„Er treibt große Zweige, so dass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können“

Das Reich Gottes, sagt Christus, gleicht einem Senfkorn… Christus ist das Reich: gleich einem Senfkorn ist er in einen Garten gesät worden, in den Leib einer Jungfrau. Er wuchs heran und wurde zum Baum des Kreuzes, der die ganze Erde überdeckt… Christus ist das Reich, denn auf ihm ruht die ganze Herrlichkeit seines Reiches. Und Christus ist Mensch, weil der ganze Mensch in ihm erneuert ist. Christus ist das Senfkorn, das Werkzeug, dessen sich Gott bedient, um seine ganze Größe in die ganze Kleinheit des Menschen herabsteigen zu lassen. Er selber ist alles geworden, um alle Menschen in sich zu erneuern. Als Mensch hat Christus das Senfkorn als das Reich Gottes empfangen, während er es als Gott von jeher besaß. Er hat den Samen in seinen Garten gesät…

Der Garten ist unsere wohlbestellte Erde, die sich über die ganze Welt ausgedehnt hat. Beackert wurde sie vom Pflug der Frohen Botschaft, eingezäunt von den Grenzpfählen der Weisheit, und die Apostel entfernten mühsam das Unkraut. So kann man dort nach Herzenslust die jungen Treibe von Gläubigen, die Lilien von Jungfrauen und die Rosen von Märtyrern betrachten – Blumen, die dort immer ihren Duft verströmen.

Christus hat also das Senfkorn in seinen Garten gesät. Es schlug Wurzeln, als er den Patriarchen sein Reich verhieß; es keimte mit den Propheten und wuchs mit den Aposteln: es ist zum riesigen Baum geworden, der seine zahllosen Zweige über die Kirche breitet und ihr seine Gaben spendet… Nimm die silbernen Flügel der Taube, von denen der Prophet spricht (Ps 68,14)… Flieg auf und genieße, nunmehr unbedroht von der Schlinge des Jägers (Ps 91,3), im prächtigen Laubwerk eine Ruhe ohne Ende. Sei stark genug zu solchem Flug und nimm in Sicherheit Wohnung in dieser weiten, weiten Bleibe.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #242 am: 01. Februar 2014, 12:04:59 »
Evangelium nach Markus 4,35-41.
An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.
Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; einige andere Boote begleiteten ihn.
Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, so daß es sich mit Wasser zu füllen begann.
Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, daß wir zugrunde gehen?
Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich, und es trat völlige Stille ein.
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Da ergriff sie große Furcht, und sie sagten zueinander: Was ist das für ein Mensch, daß ihm sogar der Wind und der See gehorchen?


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. [Pater] Pio von Pietrelcina (1887-1968), Kapuziner
Tagebuch,1322
"Warum habt ihr solche Angst?"

Das Schifflein meines Lebens segelt dahin
In die Abenddämmerung und die Schatten der Nacht,
Und nirgendwo kann ich ein Ufer entdecken:
Ich befinde mich über den Untiefen der Unermesslichkeit des Meeres.

Der leiseste Sturm kann mich ertränken,
Mein Schifflein verschlingen im Strudel der Wasser,
Wenn du, mein Gott, nicht selber über mir wachen würdest,
In jedem Augenblick meines Lebens, jedem Wimpernschlag.

Mitten im Krachen und im Geschrei der Wogen,
Segele ich voll Vertrauen seelenruhig dahin,
Und wie ein Kind, ohne Furcht, schaue ich in die Ferne,
Denn du, Jesus, bist für mich das ganze Licht.

Um mich herum Grauen und Schrecken,
Doch in meiner Seele ist die Ruhe tiefer als die Untiefen des Meeres,
Denn wer mit dir, Herr, (unterwegs) ist, dem geschieht nichts –
Das versichert mir deine göttliche Liebe.

Trotz so vieler Gefahren um mich herum,
Fürchte ich sie nicht, denn ich schaue zum sternenübersäten Himmel,
Und segele dahin, mutig, fröhlich,
Wie es angebracht ist für ein lauteres Herz.

Aber vor allem anderen ist es,
Einzig und allein (deshalb), weil du mein Steuermann bist, o Gott,
Dass das Schifflein meines Lebens so seelenruhig dahinsegelt.
Das bekenne ich aus tiefster Demut.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Sünder

  • Gast
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #243 am: 01. Februar 2014, 16:21:29 »
Aber wer kann das? Wer kann alles loslassen um die Armut und Demut zu umarmen? Wie schwierig wird es sein den Verführungen dieser Welt nicht zu unterliegen! Da gibt es nur eine Lösung: das Gebet und die Umkehr, Busse tun und sühnen. Maria hat es in Fatima und Lourdes sooft betont: tut Busse, betet jeden Tag den Rosenkranz, opfert eure Leiden auf und betet den Vater an.

In der Tat, es ist so viel einfacher zu beten, als sein Bankkonto zu leeren und alles zu spenden und nicht mal das kriege ich in dem Maße hin, wie es eigentlich meiner Meinung nach nötig wäre.


Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #244 am: 02. Februar 2014, 10:12:29 »
Evangelium nach Lukas 2,22-40.
Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen,
gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.
Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war,
nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Nun läßt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, daß in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.
Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt;
nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.
In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.
Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Guerric von Igny (um 1080 - 1157), Zisterzienserabt
1. Predigt über das Fest der Reinigung Mariens, 3-5 (SC 166, p. 313ff) (revid. Übers.: P. Viktor L. OFMCap)
"Licht zur Erleuchtung der Heiden"

Ich beglückwünsche und preise dich, du Gnadenvolle (Lk 1,28); du hast die Barmherzigkeit zur Welt gebracht, die über mich gekommen ist. Du bist es, die diese Kerze bereitet hat, die ich heute in meine Hände nehme [in der Liturgie des Festes]. Du hast das Wachs für diese Flamme geliefert…, als du, Mutter ohne Makel, das unverwesliche Wort bekleidet hast mit makellosem Fleisch.

Brüder, machen wir uns auf! Seht, wie diese Kerze heute in den Händen Simeons brennt. Geht hin, von dem Licht zu empfangen, geht hin, eure Kerzen anzuzünden; ich meine jene Lampen, die der Herr in euren Händen sehen will (Lk 12,35). „Nähert euch ihm und ihr werdet erleuchtet.“ (Ps 33,6) So sind es nicht mehr nur Lichter, die man trägt, sondern du selbst wirst zur Fackel, die innen und außen leuchtet für dich und für die anderen... Jesus, der in den Händen Simeons aufstrahlt, wird deinen Glauben entzünden, dein Vorbild erstrahlen lassen, dir das gute Wort eingeben, dein Gebet entflammen, deine Absicht reinigen...

Und für dich, der du innerlich so viele brennende Lampen hast, wird sich, wenn die Lampe dieses Lebens erlöschen wird, das Licht jenes Lebens erheben, das nicht erlöschen kann. Das wird für dich sein wie das Erscheinen der Mittagshelle am Abend (vgl. Ijob 11,17). In dem Augenblick, da du zu erlöschen glaubst, wirst du dich erheben wie der Morgenstern (ebend.), und deine Finsternis wird hell wie das Licht (Jes 58,10). Es wird während des Tages keine Sonne mehr geben und der Schein des Mondes dich nicht mehr erleuchten, sondern der Herr wird dein ewiges Licht sein (Jes 60,19), denn die Leuchte des neuen Jerusalem ist das Lamm (Offb 21,23). Ihm sei Lobpreis und Glanz von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (vgl. Offb 7,12 Vulg.)
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #245 am: 04. Februar 2014, 08:48:19 »
Privatbotschaft der Muttergottes vom 2. Februar 2014 an die Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo
"Liebe Kinder! Mit mütterlicher Liebe möchte ich euch Ehrlichkeit lehren, denn ich möchte, dass ihr in eurem Wirken als meine Apostel genau, entschlossen und überaus ehrlich seid. Ich möchte, dass ihr durch die Gnade Gottes für den Segen offen seid. Ich möchte, dass ihr durch Fasten und Gebet vom himmlischen Vater die Erkenntnis des natürlichen, heiligen Göttlichen erfleht. Erfüllt durch die Erkenntnis werdet ihr unter dem Schutz meines Sohnes und mir meine Apostel sein, die wissen, das Wort Gottes jenen zu verbreiten, die es nicht kennen, und ihr werdet wissen, die Hindernisse zu überqueren, die euch im Weg sein werden. Meine Kinder, durch den Segen wird die Gnade Gottes auf euch herabkommen, ihr aber werdet sie durch Fasten, Gebet, Läuterung und die Versöhnung bewahren können. Ihr werdet die Wirksamkeit, die ich von euch ersuche, haben. Betet für eure Hirten, dass der Strahl der Gnade Gottes ihre Wege bestrahlt. Ich danke euch!"
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #246 am: 05. Februar 2014, 08:18:48 »
Evangelium nach Markus 6,1-6.
Von dort brach Jesus auf und kam in seine Heimatstadt; seine Jünger begleiteten ihn.
Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Wunder, die durch ihn geschehen!
Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab.
Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.
Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Sel. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst
Apostolisches Schreiben „Redemptoris Custos“, § 22-24 (© Liberia Editrice Vaticana)
„Ist das nicht der Zimmermann?“

Alltäglicher Ausdruck dieser Liebe im Leben der Familie von Nazaret ist die Arbeit... Er, der als der »Sohn des Zimmermanns« galt, hatte von seinem vermeintlichen »Vater« das Handwerk gelernt. Wenn die Familie von Nazaret in der Ordnung des Heils und der Heiligkeit das Beispiel und Vorbild für die menschlichen Familien ist, so gilt das analog auch für die Arbeit Jesu an der Seite des Zimmermanns Josef... Die menschliche Arbeit und im besonderen die manuelle Arbeit finden im Evangelium besonderen Nachdruck. Zusammen mit dem Menschsein des Gottessohnes ist sie in das Geheimnis der Menschwerdung aufgenommen, so wie sie auch in besonderer Weise erlöst wurde. Dank seiner Werkbank, an welcher er sein Handwerk zusammen mit Jesus ausübte, brachte Josef die menschliche Arbeit in die Nähe des Geheimnisses der Erlösung.

Einen beachtlichen Anteil an seinem menschlichen Heranwachsen und seiner Zunahme »an Weisheit, Alter und Gnade« hatte bei Jesus die Tugend des Fleißes, da ja »die Arbeit ein Gut für den Menschen ist«, das »die Natur umwandelt« und bewirkt, daß der Mensch »gewissermaßen mehr Mensch wird«.

Die Wichtigkeit der Arbeit im Leben des Menschen erfordert, daß man ihre Inhalte kennt und sich aneignet, »um allen Menschen zu helfen, durch die Arbeit Gott, dem Schöpfer und Erlöser, näherzukommen, an seinem Heilsplan für Mensch und Welt mitzuwirken und in ihrem Leben die Freundschaft mit Christus zu vertiefen und durch den Glauben lebendig teilzunehmen an seiner dreifachen Sendung als Priester, Prophet und König«. Schließlich geht es um die Heiligung des Alltagslebens, die ein jeder seiner Lage und Stellung entsprechend erlangen muß.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #247 am: 06. Februar 2014, 08:16:44 »
Evangelium nach Markus 6,7-13.
Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben,
und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel,
kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.
Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlaßt.
Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.
Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf.
Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Papst Franziskus
Botschaft zum Weltmissionstag 2013 (© Liberia Editrice Vaticana)
„Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben“

Wir leben zudem in einer Zeit der Krise, die verschiedene Bereiche des Lebens betrifft, wobei es nicht nur um Wirtschaft, Finanzen, Lebensmittelsicherheit und Umwelt geht, sondern auch um den tiefen Sinn des Lebens und die grundlegenden Werte, die es beseelen. Auch das menschliche Zusammenleben ist geprägt von Spannungen und Konflikten, die zu Unsicherheit führen und es schwer machen, den Weg eines stabilen Friedens zu finden. In dieser komplexen Situation, wo am Horizont der Gegenwart und der Zukunft bedrohliche Wolken zu ziehen scheinen, ist es noch dringlicher, das Evangelium Christi mutig in alle Bereiche zu tragen, denn es ist eine Verkündigung der Hoffnung, der Aussöhnung, der Gemeinschaft, eine Verkündigung der Nähe Gottes und seiner Barmherzigkeit, seines Heils – die Verkündigung, dass die Kraft der Liebe Gottes in der Lage ist, die Finsternis des Bösen zu besiegen und auf den Weg des Guten zu führen. Der Mensch unserer Zeit braucht ein sicheres Licht, das seinen Weg erleuchtet und das nur die Begegnung mit Christus schenken kann. Bringen wir dieser Welt mit unserem Zeugnis, mit Liebe die Hoffnung, die der Glaube schenkt!

Der missionarische Charakter der Kirche ist nicht Proselytismus, sondern ein Lebenszeugnis, das den Weg erhellt, das Hoffnung und Liebe bringt. Die Kirche – ich wiederhole es noch einmal – ist keine Hilfsorganisation, kein Unternehmen, keine NGO, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die vom Wirken des Heiligen Geistes bewegt sind, die staunend die Begegnung mit Christus erlebt haben und erleben und die den Wunsch haben, diese Erfahrung der tiefen Freude mit anderen zu teilen und die Botschaft des Heils, das der Herr uns geschenkt hat, weiterzugeben. Der Heilige Geist ist es, der die Kirche auf diesem Weg leitet. Ich möchte alle ermutigen, Überbringer der Frohbotschaft Christi zu werden.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

 

La Salette 1846



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW

Stats