Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666105 mal)

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« Antwort #4600 am: 02. Januar 2017, 07:18:23 »
Hl. Adalhard von Corbie, Abt, Klostergründer

* um 751
† 2. Januar 826

Adalhard war ein Sohn von Bernhard, der ein Sohn von Karl Martell und Halb-Bruder von Pippin war; Wala war sein Bruder; damit war Adalhard ein Vetter von Karl dem Großen, an dessen Hof er eine gute Ausbildung erhielt. 771 trat er aus Protest gegen die anti-langobardische Politik Karls des Großen ins Benediktinerkloster Corbie ein, das im geistlichen Leben des frühen Mittelalters eine führende Stellung einnahm, wurde dort - nach einer Reise zum Ursprungskloster der Benediktiner auf dem Kloster Montecassino - 780 Abt und blieb dies bis zu seinem Tod.

Adalhard blieb in enger Verbindung mit dem Königshof, an dessen Bildungsarbeit er sich unter dem Pseudonym Antonius beteiligte. Mit Alkuin verband ihn Freundschaft, mit Paulus dem Diakon stand er in regem Austausch. Um 780 wurde er Kanzler des Sohnes von Karl dem Großen, Pippin, des Königs von Italien und dessen Nachfolger Bernhard. 799 nahm er in Paderborn an Karls Verhandlungen mit Papst Leo III. teil, 802 an der Synode in Aachen über die Kirchenorganisation im Frankenreich und 809 an der Aachener Synode über den Filioque-Streit (es geht dabei um eine Aussage im Großen Glaubensbekenntniss: Geht der Heiige Geist nur vom Vater aus oder auch vom Sohn? Die Ostkirche betet nicht "und dem Sohn"= "filioque"). Im selben Jahr machte Karl ihn zum kaiserlichen Gesandten bei Papst Leo.

814 verbannte sein Neffe, Ludwig I. der Fromme, Adalhard wegen seiner Gegnerschaft gegen Benedikt von Aniane (Witiza) auf die Insel Herium, die heutige Insel Noirmoutier. 815 gründete Adalhard zusammen mit seinem Bruder Wala beim heutigen Ort Neuhaus im Solling als Tochterkloster von Corbie. 821 wurde Adalhard begnadigt, war wieder als Ratgeber am Hof von Ludwig tätig, prägte maßgeblich die Synode von Attigny zur Wiederherstellung des Kirchengutes und er konnte nach Corbie zurückkehren; 822 wurde das neue Kloster von Neuhaus an seinen heutigen Platz in Corvey bei Höxter verlegt; dieses erste norddeutsche Kloster wurde schnell berühmt. Adalhard gründete in Corvey auch eine Schule für die Missionierung der Sachsen und in Herford ein Frauenstift.

Adalhard verfasste die Hofordnung für Karl den Großen sowie Statuten für das Kloster Corbie.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4601 am: 02. Januar 2017, 07:21:49 »
Erster Johannesbrief 2,22-28.

Liebe Brüder! Wer ist der Lügner - wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist: wer den Vater und den Sohn leugnet.
Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater.
Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.
Und seine Verheißung an uns ist das ewige Leben.
Dies habe ich euch über die geschrieben, die euch in die Irre führen.
Für euch aber gilt: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr braucht euch von niemand belehren zu lassen. Alles, was seine Salbung euch lehrt, ist wahr und keine Lüge. Bleibt in ihm, wie es euch seine Salbung gelehrt hat.
Und jetzt, meine Kinder, bleibt in ihm, damit wir, wenn er erscheint, die Zuversicht haben und bei seinem Kommen nicht zu unserer Schande von ihm gerichtet werden.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,19-28.

Dies ist das Zeugnis Johannes' des Täufers: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?,
bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias.
Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein.
Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst?
Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer.
Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet?
Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt
und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4602 am: 02. Januar 2017, 07:24:01 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft“

Johannes war die Stimme, doch „im Anfang war das Wort“ (Joh 1,1). Johannes, eine Stimme für eine bestimmte Zeit; Christus, das Wort von Anfang an, das ewige Wort. Nimm das Wort weg, was ist dann noch die Stimme? Wo es nichts zu verstehen gibt, da ist leerer Lärm. Die Stimme ohne das Wort dröhnt im Ohr, sie erbaut nicht das Herz. Doch entdecken wir, wie die Dinge sich aneinanderreihen in unserem Herzen, das es zu erbauen gilt: Wenn ich daran denke, was ich sagen soll, dann ist das Wort schon in meinem Herzen; doch wenn ich zu dir sprechen möchte, dann suche ich danach, wie ich in dein Herz gelangen lassen kann, was ich schon in meinem Herzen trage. Wenn ich also danach suche, wie das Wort, das schon in meinem Herzen ist, dich erreichen und sich in deinem Herzen festsetzen kann, so bediene ich mich der Stimme und mittels der Stimme spreche ich zu dir. Der Klang der Stimme lässt die darin enthaltene Idee durch das Wort zu dir gelangen. Ja, es ist wahr, dass der Klang vergeht; doch das Wort, das durch den Klang zu dir gelangt ist, ist nunmehr in deinem Herzen, ohne das meinige verlassen zu haben.

Wenn das Wort zu dir gelangt ist, ist es dann nicht auch der Klang, der, wie bei Johannes dem Täufer, zu sagen scheint: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ (Joh 3,30). Der Klang der Stimme ist erschollen, um seinen Dienst zu erfüllen, und er ist vergangen, wie um zu sagen: „Ich habe die Freude in Fülle.“ Halten wir also das Wort fest; lassen wir das Wort nicht entweichen, das wir im Tiefsten unseres Herzens empfangen haben.

293. Predigt, 7. Predigt zur Geburt Johannes des Täufers
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« Antwort #4603 am: 02. Januar 2017, 07:43:04 »
Liebe ist eine Eigenschaft, die von Satan gehasst wird, denn Gott ist Liebe. Jeder, der eine andere Person liebt, fühlt Freude in seinem Herzen. Liebe ist das natürlichste Gefühl und sie ist das, was das Licht Gottes am Strahlen hält in einer Welt der Finsternis.

Satan wird die Liebe bei jeder Gelegenheit attackieren.

Hass kann niemals von Gott kommen. Hass kommt vom Teufel. Wer hasst, ahmt die Eigenschaften nach, die mit Satan assoziiert werden. Weil er Satan imitiert, wird der Mensch Hass oft mit einer süßen und listigen Fassade tarnen.

Sehr oft wird er, der andere hasst, sagen — um sie zu verwirren —, dass sie nur aus Liebe sprächen, während sie anderen Schaden zufügen. Der Mensch, der hasst, so wie Satan, wird sich in Acht nehmen, seinen Hass zu offenbaren.

Viele werden sagen, dass sie in gutem Glauben handelten, aus der Notwendigkeit heraus, ehrlich zu erscheinen. Dennoch kann jedweder Akt des Hasses niemals gute Früchte bringen, denn wie faulendes Fleisch wird er Verwesung bringen und dann den Tod der Seele.

Liebe ist alles, was in Meinen Augen zählt.

Meine Liebe ist größer, als diese von einem Menschen empfunden wird. Sie übersteigt eure Vorstellungskraft. Aufgrund der Breite und Tiefe Meiner Liebe zu euch werde Ich jeden von euch mit Meinem Heiligen Geist erfüllen.

Euer Jesus

Auszug aus 1005. Meine Pläne, die ganze Welt zu retten, liegen vor, und nicht eine Seele werde Ich einfach so aufgeben.

(Buch der Wahrheit)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4604 am: 02. Januar 2017, 21:42:15 »
Heiliger Josef Nährvater Jesu Christi und wahrer Bräutigam der seligen Jungfrau Maria. Bitte für uns und die Sterbenden dieses Tages. Amen

 ;ghjghg
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« Antwort #4605 am: 03. Januar 2017, 15:51:06 »
Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444), Bischof und Kirchenlehrer

„Seht, das Lamm Gottes“

Es ist einzigartig, das Lamm, das für alle gestorben ist. Es wacht über die ganze Herde der Menschen für seinen Gott und seinen Vater, einzig für alle, damit sich alle Gott unterwerfen; einzig für alle, um alle zu gewinnen (vgl. Röm 5,18), damit endlich alle „nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde“ (2 Kor 5,15). Tatsächlich: Während wir noch in Sünden getaucht und folglich dem Tod und dem Verfall unterworfen waren, hat der Vater uns seinen Sohn zu unserer Erlösung geschenkt; ihn allein für alle, denn alles ist in ihm, und er ist besser als alle. „Einer starb für alle“ (vgl. 2 Kor 5,14), damit wir alle in ihm leben.

In der Tat: Wie der Tod das für alle geopferte Lamm ergriffen hat, so hat er uns alle in ihm und mit ihm befreit. Denn wir alle waren in Christus, der unseretwegen und für uns gestorben und auferstanden ist. Wahrlich, wie könnte es geschehen, dass der Tod selbst, der von der Sünde kommt, nicht mit ihm vernichtet worden wäre, nachdem die Sünde vernichtet worden ist? Wenn die Wurzel tot ist, wie könnte sie die Frucht bewahren? Wenn die Sünde tot ist, welchen Grund gäbe es für uns zu sterben? Daher können wir auch mit Freude bezüglich des Todes des Gotteslammes sagen: „Tod, wo ist dein Sieg?“ (1 Kor 15,55).

In Ephata I, p. 886 (Übers.: P. Viktor L. OFMCap)
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« Antwort #4606 am: 03. Januar 2017, 15:54:15 »
Erster Johannesbrief 2,29.3,1-6.

Liebe Brüder! Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, erkennt auch, dass jeder, der die Gerechtigkeit tut, von Gott stammt.
Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist.
Jeder, der die Sünde tut, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit.
Ihr wisst, dass er erschienen ist, um die Sünde wegzunehmen, und er selbst ist ohne Sünde.
Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.

Psalm 98(97),1.3cd-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,29-34.

In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war.
Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekanntzumachen.
Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb.
Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.
Das habe ich gesehen, und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.
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« Antwort #4607 am: 04. Januar 2017, 15:49:26 »
Hl. Elisabeth Anna Seton Bayley

* 28. August 1774 in New York in den USA
† 4. Januar 1821 in Emmitsburg in Maryland in den USA
Die Arzttochter Elizabeth Ann Bayley heiratete 1794 den Kaufmann William Seton, mit dem sie fünf Kinder hatte. Nach dem frühen Tod ihres Mannes konvertierte sie 1805 zum Katholizismus. 1809 gründete sie in Emmitsburg im Bundesstaat Maryland das erste Haus der Barmherzigen Schwestern, ein Schwesternorden, der sich um Arme und Kranke sorgte. Dabei folgte sie einer Regel, die sie vom Vinzentinerinnenorden übernahm, der im 17. Jahrhundert von Vinzenz von Paul gegründet worden war. Elizabeth wurde zur ersten Oberin gewählt und bekleidete dieses Amt bis zu ihrem Tod.
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La Salette 1846



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