Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578939 mal)

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« Antwort #2552 am: 01. November 2015, 06:27:48 »
Buch der Offenbarung 7,2-4.9-14.

Ich, Johannes, sah ich vom Osten her einen anderen Engel emporsteigen; er hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief den vier Engeln, denen die Macht gegeben war, dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen, mit lauter Stimme zu:
Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, bis wir den Knechten unseres Gottes das Siegel auf die Stirn gedrückt haben.
Und ich erfuhr die Zahl derer, die mit dem Siegel gekennzeichnet waren. Es waren hundertvierundvierzigtausend aus allen Stämmen der Söhne Israels, die das Siegel trugen:
Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen.
Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.
Und alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Lebewesen. Sie warfen sich vor dem Thron nieder, beteten Gott an
und sprachen: Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen.
Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen?
Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.

Psalm 24(23),1-2.3-4.5-6.

Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.

Erster Johannesbrief 3,1-3.

Brüder! Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist.

Evangelium nach Matthäus 5,1-12a.

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Dann begann er zu reden und lehrte sie.
Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2553 am: 01. November 2015, 07:07:34 »
Hochfest Allerheiligen 

Die Anfänge des Allerheiligenfestes gehen bis ins 4. Jahrhun­dert zurück. Ephräm der Syrer und Johannes Chrysostomus kennen bereits ein Fest aller heiligen Märtyrer am 13. Mai bzw. am 1. Sonntag nach Pfingsten, der im griechischen Kalender heute noch der Sonntag der Heiligen heißt. Im Abendland gab es seit dem 7. Jahrhun­dert ein Fest aller heiligen Märtyrer am 13. Mai (Einweihung des römischen Pantheons zu Ehren der seli­gen Jungfrau Maria und aller heiligen Märtyrer am 13. Mai 609). Das Fest aller Heiligen (nicht nur der Märtyrer) am 1. November kam im 8. Jahrhundert aus Irland und England auf den europäischen Kontinent und hat sich bald allgemein durchgesetzt.  Allerheiligen ist wie ein großes Erntefest; eine „Epiphanie von Pfingsten“ hat man es auch genannt. Die Frucht, die aus dem Sterben des Weizenkorns wächst und reift; sehen wir, bewundern wir, sind wir. Noch ist die Ernte nicht beendet; Allerheiligen richtet unsern Blick auf die Vollendung, auf das Endziel, für das Gott uns geschaffen und bestimmt hat. Noch seufzen wir unter der Last der Vergänglichkeit, aber uns trägt die Gemeinschaft der durch Gottes Erwählung Berufenen und Geheiligten; uns treibt die Hoffnung, dass auch wir zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes gelangen werden. Und schon besitzen wir als Anfangsgabe den Heiligen Geist.
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« Antwort #2554 am: 01. November 2015, 21:28:58 »
Der Himmel bietet größte Hilfe.   ;ghjghg

Tausende und Tausende von Seelen schmachten in größter Pein vergeblich nach Hilfe, die ihnen die moderne Kirche versagt. So mußte eine Sühneseele am 1. November 1983 folgendes wirksames Gebet für die Armen Seelen im Auftrag des Himmels mitteilen:

Alle Heiligen und Seligen des Himmels,
alle himmlischen Bewohner,
die schon im Lichte des Himmels sind –

Alle Heiligen Engel und Erzengel,
die ihr in der Wonne des Himmels seid,
betet mit großer Inbrunst für alle Armen Seelen,
betet für die verlassensten Armen Seelen,
die im „Tiefen See“ sind und furchtbare Qualen erleiden –
Betet für die Armen Seelen insgesamt,
damit ihnen Linderung und Befreiung
aus den unsagbaren Qualen des Fegfeuers zuteil werde.
Amen.

Betet oft dieses Gebet und die Gebete im Ablaßbüchlein !
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« Antwort #2555 am: 02. November 2015, 07:00:57 »
Hl. Braulio von Saragossa (um 590-651), Bischof

„Jesus, der Herr, sah die Witwe und sagte zu ihr: Weine nicht“ (Lk 7,13)

Christus ist die Hoffnung aller Gläubigen. Er nennt alle, die aus der Welt scheiden, Schlafende, nicht Tote. Denn er sagt: „Lazarus, unser Freund, schläft“ (Joh 11,11). Auch der Apostel will nicht, dass wir über die Entschlafenen trauern (1 Thess 4,13).

Wenn wir glauben, dass alle Christgläubigen nach dem Evangelium „in Ewigkeit nicht sterben“ (Joh 11,26), dann wissen wir das durch den Glauben, dass Christus nicht gestorben ist und dass auch wir nicht sterben. „Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, wenn der Befehl ergeht, der Erzengel ruft und die Fanfare Gottes erschallt; und die Toten, die in Christus sind, werden auferstehen“ (1 Thess 4,16).

Die Hoffnung, dass wir auferstehn, soll uns Mut machen; denn was wir hier verlieren, werden wir dort wiedersehen. So wichtig ist es, fest an Gott zu glauben und seine Gebote zu halten, da er doch alle Kraft besitzt und leichter einen Toten erweckt, als wir einen Schlafenden. So sagen wir. Und doch werden wir im Widerspruch dazu von einer Gemütsbewegung zu Tränen übermannt, und die Sehnsucht des Gemüts bricht die Kraft des gläubigen Geistes. Ach, wie elend ist der Mensch! Ohne Christus ist unser ganzes Leben sinnlos.

O Tod, du trennst, was  verbunden ist, und grausam reißt du auseinander, was in Freundschaft vereint ist! Aber deine Kraft ist schon gebrochen. Zerbrochen ist dein unheilvolles Joch durch ihn, der dir bereits durch Hosea drohte: „O Tod, ich werde dein Tod sein!“ (Hos 13,14 Vg.) Darum verspotten wir ihn mit dem Apostel: „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (1 Kor 15,50).

Er, der dich besiegt hat, hat uns erlöst. Er gab seinen Herzensliebling in die Hand der Gottlosen (vgl. Jer 12,7), um aus den Gottlosen Freunde zu machen. In langer Aufzählung wäre vieles aus der Heiligen Schrift zum allgemeinen Trost heranzuziehen. Uns genüge die Hoffnung, dass wir auferstehn, und die Herrlichkeit des Erlösers, auf die sich unser Auge richtet. Wie wir glauben, sind wir in ihm schon auferstanden, da der Apostel sagt: „Sind wir mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden“ (Röm 6,8).

19. Brief; PL 80,665
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« Antwort #2556 am: 02. November 2015, 07:02:03 »
Buch Ijob 19,1.23-27.

Ijob nahm das Wort und sprach:
Dass doch meine Worte geschrieben würden, in einer Inschrift eingegraben
mit eisernem Griffel und mit Blei, für immer gehauen in den Fels.
Doch ich, ich weiß: mein Erlöser lebt, als letzter erhebt er sich über dem Staub.
Ohne meine Haut, die so zerfetzte, und ohne mein Fleisch werde ich Gott schauen.
Ihn selber werde ich dann für mich schauen; meine Augen werden ihn sehen, nicht mehr fremd. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.

Psalm 42(41),2-3ab.5.43(42),3-4.

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.

Wann darf ich kommen
und Gottes Antlitz schauen?
Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke:
wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar,
mit Jubel und Dank in feiernder Menge.

Sende dein Licht und deine Wahrheit, damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung.
So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 8,14-23.

Brüder! Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.
Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!
So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.
Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.
Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.
Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung:
Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.
Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.
Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.

Evangelium nach Johannes 14,1-6.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
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« Antwort #2557 am: 03. November 2015, 06:50:21 »
Die Heilige Liturgie des hl. Basilius (4. Jh.)

„Geh hinaus auf die Straßen und Gassen ... und nötige die Leute zu kommen,  damit mein Haus voll wird“

Heilig, heilig, wahrhaft heilig bist Du, unser Herr und Gott, der Größe Deiner Heiligkeit ist keine Grenze gesetzt: Du hast alles mit Redlichkeit und Gerechtigkeit geordnet. Du hast den Menschen aus Erde vom Ackerboden geformt, Du hast ihm die Ehre erwiesen, das Abbild Gottes zu sein, Du hast ihn in ein Paradies voller Köstlichkeiten gesetzt und ihm, wenn er die Gebote halte, dort Unsterblichkeit und die Freude an ewigen Gütern verheißen. Aber er hat Dein Gebot, wahrer Gott, übertreten und, verführt von der List der Schlange und Opfer seiner eigenen Sünde, hat er sich dem Tod anheim gegeben. Durch Deinen gerechten Urteilsspruch wurde er aus dem Paradies in unsere Welt vertrieben und zurückgeworfen auf die Erde, aus der er gezogen worden war.

Aber Du hast in Deinem Christus für die Menschen die Rettung durch eine neue Geburt verfügt; denn nicht für immer hast Du das Geschöpf, das Du in Deiner Güte geschaffen hast, verstoßen. Du hast in Deiner großen Barmherzigkeit auf vielerlei Weise über dieses Geschöpf gewacht. Du hast Propheten gesandt, hast Wunder gewirkt durch die Heiligen, die in jeder Generation Deinem Herzen nahe waren. Du hast uns Dein Gesetz gegeben, um uns zu helfen. Du hast Engel aufgestellt, um über uns zu wachen.

Und als die Fülle der Zeiten gekommen war, hast du in Deinem Sohn zu uns gesprochen, durch den Du das Universum geschaffen hast. Er ist der Abglanz Deiner Herrlichkeit und das Abbild Deines Wesens. Er trägt das All durch sein machtvolles Wort. Er war nicht ängstlich darauf bedacht, wie Gott zu sein, aber als Gott aller Ewigkeit kam er auf die Erde, lebte mit den Menschen, nahm Fleisch an aus der Jungfrau Maria, nahm es auf sich, wie ein Sklave zu sein, nahm unseren armseligen Leib an, um uns seinem verherrlichten Leib gleichförmig zu machen (Hebr 1,2-3; Phil 2,6-7; 3,21).

Da durch den Menschen die Sünde in die Welt gekommen war und durch die Sünde der Tod, gefiel es Deinem einzigen Sohn, der von Ewigkeit in Deinem Schoß, o Vater, war, aber von einer Frau geboren wurde – es gefiel ihm, an seinem Fleisch die Sünde zu verurteilen, damit die, die in Adam starben, in Christus das Leben hätten (Röm 5,12; 8,3). Als er auf dieser Welt war, hat er uns Gebote des Heils geschenkt, hat uns vom Glauben an die Götzen abgebracht und uns befähigt, Dich wahren Gott zu kennen. Damit hat er uns für sich gewonnen als ein auserwähltes Geschlecht, als eine königliche Priesterschaft, als einen heiligen Stamm (1Petr 2,9).

Eucharistisches Gebet, 1. Teil
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« Antwort #2558 am: 03. November 2015, 06:51:36 »
Brief des Apostels Paulus an die Römer 12,5-16a.

Brüder! Wir, die vielen, sind ein Leib in Christus, als Einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.
Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben;
hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre;
wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig.
Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten!
Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung!
Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn!
Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet!
Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit Gastfreundschaft!
Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht!
Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!
Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig!

Psalm 131(130),1.2.3.

Herr, mein Herz ist nicht stolz,
nicht hochmütig blicken meine Augen.
Ich gehe nicht um mit Dingen,
die mir zu wunderbar und zu hoch sind.

Ich ließ meine Seele ruhig werden und still;
wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.
Israel, harre auf den Herrn
von nun an bis in Ewigkeit!

Evangelium nach Lukas 14,15-24.

In jener Zeit sagte einer der Gäste, der zusammen mit Jesus eingeladen worden war, zu ihm: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf.
Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein.
Als das Fest beginnen sollte, schickte er seinen Diener und ließ den Gästen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, es steht alles bereit!
Aber einer nach dem andern ließ sich entschuldigen. Der erste ließ ihm sagen: Ich habe einen Acker gekauft und muss jetzt gehen und ihn besichtigen. Bitte, entschuldige mich!
Ein anderer sagte: Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und bin auf dem Weg, sie mir genauer anzusehen. Bitte, entschuldige mich!
Wieder ein anderer sagte: Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen.
Der Diener kehrte zurück und berichtete alles seinem Herrn. Da wurde der Herr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Krüppel, die Blinden und die Lahmen herbei.
Bald darauf meldete der Diener: Herr, dein Auftrag ist ausgeführt; aber es ist immer noch Platz.
Da sagte der Herr zu dem Diener: Dann geh auf die Landstraßen und vor die Stadt hinaus und nötige die Leute zu kommen, damit mein Haus voll wird.
Das aber sage ich euch: Keiner von denen, die eingeladen waren, wird an meinem Mahl teilnehmen.
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« Antwort #2559 am: 03. November 2015, 06:53:30 »
 ;tffhfdsds

Alle unsere Anmutungen und Vorsätze,
alle unsere Schwierigkeiten und Versuchungen,
alle unsere Kämpfe und Leiden,
alle unsere Sorgen und Ängste
legen wir mit unermesslichem,
unerschütterlichem Gottvertrauen nieder
in das Herz unseres Erlösers.
Wenn Gott mit uns ist,
wer ist dann qegen uns?

P. Rupert Mayer
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La Salette 1846



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