Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666374 mal)

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« Antwort #4784 am: 20. Februar 2017, 19:13:01 »
Göttliche Vertraulichkeiten Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

14. Februar 2017

"Geliebte Tochter", sagt der Herr zu mir, Ich sehe Ihn mit Seinem weißen Gewand und einem goldenen Leintuch, das über Kreuz von der Schulter nach unten liegt, seitlich in der Taille mit einem weißen Band gebunden. Sein lockeres, welliges Haar bewegt sich mit dem Wind. Seine Augen nehmen mich fest in den Blick, und seine hellen, honigfarbenen Augen nehmen mich mit ihrer so perfekt abgegrenzten Form gefangen, die mich sofort an die Augen der Gottesmutter erinnern und beinahe mandelförmig sind. Die Augen Christi sind größer als die der Gottesmutter, seine Nase ist unverkennbar: lang, aber mit stark männlichen Zügen, seine Wangen und sein Teint sind durch die helle Sonne gebräunt, so glänzend, dass man ihn als Gottmenschen erkennt.

Christus öffnet den Mund und ein kleiner Bart bedeckt sein Kinn bis zur Höhe der Unterlippe, und Er sagt zu mir: "Tochter, sehen wir auf die Erde." Und es erscheint der Erdball aus der Ferne, es gelingt mir, einige Kontinente auszumachen. Meine Augen sind auf die Erde selbst fixiert und Christus sagt zu mir: "Schau nicht auf die Weltkugel, sieh, was die Menschen tun. Sieh die Unruhen der Menschheit, sieh die Länder, wie in ihnen die Aufruhr herrscht." In diesem Moment kommt mir die Erde näher, und ich sehe, wie in vielen Ländern Demonstrationen, Verfolgungen, Proteste stattfinden und man hört, wie Menschen um eine große Geldsumme diskutieren, die die Bezahlung für eine sehr heikle Arbeit gegen einen Präsidenten sein wird.

Christus sagt zu mir: "Wir machen weiter, Tochter. Werde dir der sozialen, der politischen, religiösen und aller anderen Unruhen bewusst, denn hinter jedem Protest steckt ein Motiv und dieses Motiv geben nicht diejenigen an, die protestieren, sondern Männer (Menschen) mit hoher Stellung bezahlen Geld dafür, dass einige Menschen dafür sorgen, ihre Stimmen zu erheben und die Aufstände in den Nationen zu fördern."

Auf dem Weg über die Erde hört man in der Gegend des Libanons von mehreren Opfern von Schikanen, Ergebnis der Neigungen und Überzeugungen der männlichen Dominanz über Frauen. Christus sieht mich mit entstelltem Gesicht an, und es ist unmöglich, diesen Schmerz nicht zu spüren, der mitten ins Herz trifft und ihn zu teilen; er wohnt nicht im Erlöser, sondern entsteht angesichts des ungerechten Leids von außen.

Und ich erlebe etwas Besonderes: Die Schöpfung, die diese Göttliche Prägung enthält, mit der sie erschaffen wurde, reagiert und es ereignet sich eine Stille, die vielleicht einen Augenblick dauert, aber wie eine lange Zeit erscheint. Stille, alles wird still, und es scheint, dass die Schöpfung den Herrn ansieht und eine ungewöhnliche Bewegung macht: der Wind ist intensiver, der Wellengang des Meeres beschleunigt sich und die Erde selbst bewegt sich; und ich sehe sie aus der Nähe und spüre, wie die Erde vibriert. Brüder, das ist die Reaktion der Schöpfung auf den Schmerz unseres Herrn und Erlösers.

Christus sagt zu mir: "Meine Liebe, du hast gesehen und gehört, wie die Schöpfung auf den Schmerz reagiert, den Meine Kinder verursacht haben. Überlege: Wenn vom Menschen so viel Böses ausgeht, dass die Erde vernebelt wird, wie reagiert dann die gesamte Schöpfung. Es ist nicht Meine Gerechtigkeit dem Menschen gegenüber, sondern es sind die bösen Taten des Menschen, die wie ein Magnet die Reaktion gegen den Menschen selbst anziehen.

Die Erde ist gealtert und dieses Altern wurde durch die Bosheit des Menschen beschleunigt, die Grausamkeit lässt die Erde mehr leiden als nötig. Die Pläne, die von denen ausgebrütet wurden, die sich der Erde bemächtigt haben und glauben, das Schicksal der Menschheit zu bestimmen, bringen ihre stillen, aber tödlichen Waffen über die gesamte Menschheit. Sie benutzen dazu den Menschen gegen sich selber und wühlen die Gedanken auf, damit die verdrehten Gedanken Meine Kinder belästigen und diese glauben, dass sie sich verteidigen, wenn sie dorthin gelangen, wo diese Elite der Perversion sie haben wollte.

Ach ..., wie sehr werden diese Günstlinge des Antichristen es bedauern und schimpfen, da sie durch den Verrat des Antichristen selbst leiden, der nicht will, dass ein einziges Wesen lebt, das ein Rivale für ihn sein könnte! Diejenigen, die in diesem Moment Verfolgungen gegen Mein Volk beginnen, werden durch den Antichristen selbst leiden."

Christus sagt mir: "Schau, Meine Liebe. Meine Kinder scheinen keine Menschen mit Willen und Verständnis zu sein; sie bereuen nicht das Böse, das sie begangen haben, noch sind sie in der Lage, Böses in Zukunft zu verhindern, da sie ungläubig und ungehorsam sind.

Meine Liebe, Ich habe ihnen bereits gezeigt, dass es notwendig ist, in der Liebe zu wachsen und sich nicht wie wilde Tiere zu verhalten. Sag deinen Brüdern, dass sie sich im geistigen Bereich selbst überwinden müssen, aber um diesen Vorgang eines radikalen Wandels zu beginnen, müssen sie näher zu Mir kommen und sich vom Weltlichen entfernen.

Die Menschheit wird in einen höchsten Zustand der Degeneration gelangen, das Undenkbare wird Wirklichkeit werden. Ich schäme Mich mehr und mehr für den Menschen.

Meine Tochter: Da der Mensch in Gesellschaft lebt, nimmt er die Ruchlosigkeit, in der einige seiner Brüder leben, zum Vorbild, und um nicht verachtet zu werden, übernehmen sie die Ruchlosigkeit und wenden sie grausam an, um sich zu übertreffen und keine Angst zu kennen. Die menschliche Torheit ist es, die im Widerspruch zu Unserem Willen handelt.

An diesem Punkt ist der Mensch dem Bösen verhaftet und dieses stattet ihn mit den Elementen aus, die der Mensch braucht, um weiter gegen Mich zu kämpfen: schädliche Elemente, die das Heil der Seele gefährden.

Die Neigung zu dem, was nicht notwendig ist, macht den Menschen zu einem Wesen, das sein Leben ohne das Eingreifen seiner Brüder lebt, das Ego steigernd, das Ego des Menschen übertrifft ihn und verformt ihn, ohne dass er es bemerkt.

Meine Liebe, so vielen Menschen biete Ich mehr als das Notwendige, damit sie sich an Mich erinnern, und wenn sie sich auf dem Gipfel sehen, vergessen sie Mich und das Ego des Menschen bringt sie dazu, mehr und mehr zu wollen und schließlich nicht mehr an Mich zu glauben!"

Christus blickt nun nicht mehr von außen auf die Menschheit, sondern schaut ins Innere eines Menschen und sagt zu mir: "Ich bin im Gefängnis, Ich kann nicht atmen, Ich bin verkannt und verachtet. Diese Kreatur hat Mich verbannt und ihre Bedürfnisse sind das Gegenteil zu Meiner Liebe."

Ich höre Christus zu, aber schaue Ihn nicht an, ich höre nur Seine gebrochene Stimme und bitte Ihn, heraus zu kommen.

Er antwortet mir: "Das ist Mein Haus und dieser König ist nicht erwünscht. Diesem, Meinem Geschöpf wurde das Wissen über Meinen Willen verweigert, es hat ein paar Gebete auswendig gelernt und denkt, dass es sich damit retten kann, ohne Wohltätigkeit oder die Liebe zum Nächsten, die Hilfe für die Kranken leugnend. Sie widmen ihr Leben dem Gott des Geldes und verweigern die Hilfe für die Hungrigen. Sie sagen, dass das Böse nicht existiert, sie leben eingetaucht in das Böse, sie vernichten sich selbst in der Unzucht, häufen Ungehorsam und Dünkel an und leugnen die Liebe zu Mir. Meine Liebe: Ist das Meiner würdig?"

Und ich antwortete: Nein, Herr, es ist Deiner nicht würdig!

Christus antwortet mir: "Diese Generation wird dessen würdig sein, was sie selbst anzieht. Sie beschränken Mich auf Gebete, die nicht aus dem Herzen kommen, sondern aus der Wiederholung, ohne zu wissen, was sie sagen, ohne Verbindlichkeit.

Sie empfangen Mich mit der Absicht, den Himmel zu gewinnen, ohne ihre Verfehlungen zu bereuen. Sie glauben nicht an Mein Gesetz, sie wenden es nach ihrem Belieben an, wie es ihnen bequem ist, sie lesen die Heilige Schrift und legen sie nach ihrem Belieben aus! Welch ein Schmerz! Das Göttliche Gesetz wird durch den Menschen auf eine bloße Interpretation herabgesetzt, Mein Wort wird nicht beachtet und auf eine Wiederholung reduziert, die verhindert, dass sich der Mensch in Mich vertieft und Mich aus dem Inneren des Menschen heraus kennenlernt, wo er Mich findet.

Meine Kirche lässt es zu, dass man Mich auf den Modernismus reduziert, sie sagen, dass die Offenbarung mit der Heiligen Schrift geendet habe, aber heute verändern sie das Gesetz, das in der Heiligen Schrift enthalten ist."

Christus spricht laut, aber immer mit Göttlicher Liebe in Ihm. Dann sagte er zu mir: "Meine Liebe, die Vorboten (Vorzeichen) der Zukunft sind stark wie der Sturm, aber dann werden Meine Kinder innehalten und im Sturm leben als wäre er normales Wetter. Bis ein noch stärkerer Sturm kommt, wie der, der sich für Meine Kirche abzeichnet und dann, wenn Ich nicht so nah bei ihnen bin wie jetzt, weil Ich verborgen sein werde, dann werden Meine Kinder zum Himmel stöhnen und schreien, im Versuch, Mich zu finden, und Ich werde zu ihnen sagen: Ruft nicht, Ich war immer hier in euch!

Betet, Meine Kinder, betet für Deutschland, es wird unter den Händen des Terrors leiden.

Betet, Meine Kinder, betet für Costa Rica, es wird beben.

Betet, Meine Kinder, betet für Italien, es wird unter den Folgen der bösen Taten des Menschen leiden. Diese Erde wird beben.

Betet, Meine Kinder, betet für Spanien, der Schmerz wird Unschuldige mit sich nehmen.

Seht, Kinder, der Hochmut eines Menschen wird der Menschheit Schmerz bringen. Sage deinen Brüdern, dass sie Meine Liebe studieren sollen, aber vor allem das Gesetz Gottes erfüllen sollen.

Sage ihnen, dass sie Mich würdig empfangen sollen.

Sag ihnen, dass Meine wahren Instrumente diejenigen sind, die sich nicht als unverzichtbar bezeichnen, weil sie Meine Überlegenheit über die gesamte Menschheit anerkennen.

Sag ihnen, dass die Wölfe im Schafspelz sich selbst als Herren dessen bezeichnen, was Mein ist, und um nicht allein zu bleiben, nageln sie diejenigen, die ihnen zuhören, an ein persönliches Kreuz des Instruments. (Anmerkung des Übersetzers: Wohl in Anspielung auf Luz de Maria.)

Kein Werkzeug ist Herr der Geschichte, noch kennt ein Einzelnes die gesamte Offenbarung, noch kann es sich als Kenner der Wahrheit bezeichnen, denn das Datum und die Uhrzeit der Ereignisse kennt nur Mein Vater. Daher kann es ohne den ausdrücklichen Willen Meines Vaters nichts offenbaren, was nicht Seinem Willen entspricht. Meine Instrumente sind wichtig, jedes ist wie ein Finger Meiner Hand. Vergesst nicht, dass "Ich Bin der, der Ich Bin" (Ex 3,14) und der Mensch ist ein Mensch.

Sage ihnen, dass sie den Geist öffnen sollen, und darin werden sie das Erwachen von großen Realitäten finden, die sie dazu bringen, Meine wahren Kinder zu werden, Meine Göttlichkeit zu lieben und durch die Liebe eine Weisheit zu erreichen, die Meinem Hause näher steht und weiter von der Welt entfernt ist.

Meine Liebe, komm, ruhe dich aus, ohne aufzuhören, für die Menschheit zu intervenieren. Demut ist der Mittelpunkt der Tugenden Meiner Kinder, die Ich liebe. Empfangt Meinen Frieden. Euer Jesus."

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4785 am: 20. Februar 2017, 19:30:08 »
Kleine Kinder, die Kämpfe zwischen den Guten und den Bösen sind dabei in eurer Welt zu beginnen!

15. Februar 2017, 11.10 Uhr – Dringender Aufruf der Heiligsten Maria an die Kinder Gottes.

Der Friede sei mit euch, kleine Kinder Meines Herzens.

Kleine Kinder, die Kämpfe zwischen den Guten und den Bösen sind dabei in eurer Welt zu beginnen! Die Mächte des Bösen werden aus den himmlischen Räumen verschoben und sehr bald werden die Kämpfe auf der Erde durchgeführt. Die Bosheit und die Sünde der Menschen dieser letzten Zeiten sind Quellen der Kraft für die Dämonen; deshalb sind diese bösartigen Mächte auf die Erde herabgestiegen um sich zu stärken und das große Armageddon zu beginnen.

Seid sehr vorsichtig, kleine Kinder, denn auf eurer Erde hat es bereits viele durch Dämonen besessene Seelen; beachtet dass ihr unter keinen Umständen in Klagen und Streitigkeiten mit euren besessenen Geschwistern eintreten dürft, denn der Streit ist nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte und Gewalten, mit den bösartigen Geistern, die in den himmlischen Räumen wohnen; sie haben die Kontrolle, Macht und Herrschaft über diese dunkle Welt. Die Kräfte dieser verkörperten geistigen Wesen sind enorm und die einzige Form sie zu besiegen ist das kämpferische Gebet; ruft die Macht des Heiligen Geistes Gottes an und die Macht des Kostbaren Blutes und die Wunden Meines geliebten Sohnes.

Die bösen Geister wandern bereits in den späten Stunden der Nacht herum, sie suchen Körper deren Seelen von Gott entfernt sind, um in sie einzuschleichen. Haltet euch während den späten Stunden der Nacht nicht auf der Straße auf, damit ihr nicht unangenehme Überraschungen erleben werdet. Die Armeen des Bösen werden euch von allen Seiten angreifen, besonders durch die geistigen Türen, die ihr wegen nicht gebeichteten und wiedergutgemachten Sünden offen habt. In allen Bereichen eures Lebens werdet ihr Angriffen der Bösen begegnen; die schlimmsten Feinde werden eure eigenen Verwandten sein. Die Welt wird Streitigkeiten und Kriege beginnen und das Blut der Menschen wird in vielen Ländern vergossen werden.

Der Geist des Menschen wird ein Schlachtfeld sein und die schwersten Kämpfe werden darin bestehen eure Freiheit zu retten. Kleine Kinder, setzt alle Gedanken gehorsam zum Dienst an Jesus Christus ein. (2 Korinther 10,5) Weiht alle Tage dem Blut Meines Sohnes und dehnt die Weihe auch auf eure Familienangehörigen aus, damit euer materielles und geistiges Leben mit dem Blut Meines Sohnes versiegelt ist, ebenso euer Geist und eure Sinne. In dem kleinen Buch der Gebete und Rosenkränze des Guten Hirten, unserem Instrument Enoch gegeben, begegnet ihr Gebeten und Rosenkränzen die euch im geistigen Kampf jeden Tages helfen werden; macht das zusammen mit den Gebeten der geistigen Rüstung, damit ihr die geistigen Angriffe zurückstoßen könnt, welche die Dämonen euch liefern werden um euch den Frieden und die Seele zu rauben. Volk Gottes, ihr seid Meine kämpfende Armee, seid vorbereitet und befolgt alle Instruktionen, die wir euch durch unsere Botschafter dieser letzten Zeiten senden, damit ihr euch gegen die Angriffe der Kriegsschar des Bösen verteidigen könnt.

Bleibt wach, aufmerksam und wachsam, weist jeden Augenblick die Angriffe auf den Geist zurück; bedenkt dass Mein Widersacher euch kennt und um eure Schwächen weiß; deshalb wird er euren Geist angreifen um sich der Kontrolle über euer Sein zu bemächtigen um euch dadurch beherrschen zu können, sodass ihr eure Seele verliert. Meine Kleinen, haltet deshalb in euren Händen immer die Macht Meines Rosenkranzes und betet ihn am Morgen und in der Nacht, dass ihr geschützt umhergeht. Weiht euch so schnell wie möglich Unseren beiden Herzen und weitet diese Weihe auf eure Familienangehörigen aus; legt die geistige Rüstung an am Morgen und nachts und befolgt alle Unsere Weisungen, damit ihr siegreich bleiben könnt.

Der Friede Meines Herrn bleibe bei euch. Es liebt euch eure Mutter, die Heiligste Maria.


(Enoch)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4786 am: 20. Februar 2017, 19:57:55 »
Isaak der Syrer (7. Jh.), Mönch in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, Heiliger der orthodoxen Kirchen

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

Der Glaube ist die Türe zu den Mysterien. Was die Augen des Leibes für das sinnlich Wahrnehmbare sind, das ist der Glaube für die verborgenen Augen der Seele. Wie unser Körper zwei leibliche Augen hat, so hat, wie die Väter sagen, unsere Seele zwei geistliche Augen, und jedes hat seine eigene Sichtweise. Mit dem einen Auge sehen wir die Geheimnisse der verborgenen Herrlichkeit Gottes in den Wesen seiner Schöpfung, also seine Macht, seine Weisheit sowie seine immerwährende Vorsehung, die uns umgibt und die wir erkennen, wenn wir die (erhabene) Größe wahrnehmen, von der herab er uns leitet. Mit demselben Auge betrachten wir auch die himmlischen Ordnungen, die Engel, die gemeinsam mit uns dienen (Off 22,9).

Mit dem anderen Auge aber betrachten wir die Glorie der heiligen Natur Gottes, wenn er uns Einlass gewährt in seine geistlichen Mysterien und unserem Verstehen den Ozean des Glaubens zugänglich macht.

Asketische Homilien, 1. Reihe, 72
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4787 am: 20. Februar 2017, 19:59:18 »
Buch Jesus Sirach 1,1-10.

Alle Weisheit stammt vom Herrn, und ewig ist sie bei ihm.
Den Sand des Meeres, die Tropfen des Regens und die Tage der Vorzeit, wer hat sie gezählt?
Die Höhe des Himmels, die Breite der Erde und die Tiefe des Meeres, wer hat sie gemessen?
Früher als sie alle ist die Weisheit erschaffen, von Ewigkeit her die verständige Einsicht.
Die Quelle der Weisheit ist das Wort Gottes in der Höhe; ihre Wege sind die ewigen Gebote. Die Kenntnis der Weisheit, wem wurde sie offenbart? Ihre mannigfachen Wege, wer hat sie erkannt?
Die Wurzel der Weisheit - wem wurde sie enthüllt, ihre Pläne - wer hat sie durchschaut?

Nur einer ist weise, höchst ehrfurchtgebietend: der auf seinem Thron sitzt, der Herr.
Er hat sie geschaffen, geschaut und gezählt, sie ausgegossen über all seine Werke.
Den Menschen ist sie unterschiedlich zugeteilt; er spendet sie denen, die ihn fürchten.

Psalm 93(92),1.2-3.4-5.

Der Herr ist König, bekleidet mit Hoheit;
der Herr hat sich bekleidet und mit Macht umgürtet.
Der Erdkreis ist fest gegründet,
nie wird er wanken.

Dein Thron steht fest von Anbeginn,
du bist seit Ewigkeit.
Fluten erheben sich, Herr,
Fluten erheben ihr Brausen,
Fluten erheben ihr Tosen.

Gewaltiger als das Tosen vieler Wasser,
gewaltiger als die Brandung des Meeres
ist der Herr in der Höhe.
Deine Gesetze sind fest und verlässlich;
Herr, deinem Haus gebührt Heiligkeit
für alle Zeiten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 9,14-29.

In jener Zeit, als Jesus mit Petrus, Jakobus und Johannes von dem Berg herabgestiegen war und sie zu den anderen Jüngern zurückkamen, sahen sie eine große Menschenmenge um sie versammelt und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten.
Sobald die Leute Jesus sahen, liefen sie in großer Erregung auf ihn zu und begrüßten ihn.
Er fragte sie: Warum streitet ihr mit ihnen?
Einer aus der Menge antwortete ihm: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht. Er ist von einem stummen Geist besessen;
immer wenn der Geist ihn überfällt, wirft er ihn zu Boden, und meinem Sohn tritt Schaum vor den Mund, er knirscht mit den Zähnen und wird starr. Ich habe schon deine Jünger gebeten, den Geist auszutreiben, aber sie hatten nicht die Kraft dazu.
Da sagte er zu ihnen: O du ungläubige Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn zu mir!
Und man führte ihn herbei. Sobald der Geist Jesus sah, zerrte er den Jungen hin und her, so dass er hinfiel und sich mit Schaum vor dem Mund auf dem Boden wälzte.
Jesus fragte den Vater: Wie lange hat er das schon? Der Vater antwortete: Von Kind auf;
oft hat er ihn sogar ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Doch wenn du kannst, hilf uns; hab Mitleid mit uns!
Jesus sagte zu ihm: Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt.
Da rief der Vater des Jungen: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!
Als Jesus sah, dass die Leute zusammenliefen, drohte er dem unreinen Geist und sagte: Ich befehle dir, du stummer und tauber Geist: Verlass ihn, und kehr nicht mehr in ihn zurück!
Da zerrte der Geist den Jungen hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Der Junge lag da wie tot, so dass alle Leute sagten: Er ist gestorben.
Jesus aber fasste ihn an der Hand und richtete ihn auf, und der Junge erhob sich.
Als Jesus nach Hause kam und sie allein waren, fragten ihn seine Jünger: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben?
Er antwortete ihnen: Diese Art kann nur durch Gebet ausgetrieben werden.
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« Antwort #4788 am: 21. Februar 2017, 06:46:37 »
Hl. Irenäus von Lyon (um 130 - um 208), Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer

„Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“

Hätte Gott den Menschen nicht von Anfang an vollkommen machen können? Für Gott, der seit jeher ein und derselbe und ungeschaffen ist, für ihn ist alles möglich. Da die Geschöpfe aber nach ihm begonnen haben zu sein, sind sie notwendigerweise tieferstehender als ihr Schöpfer [...] Sie wurden geschaffen, also sind sie nicht vollkommen. Wenn sie zur Welt kommen, sind sie kleine Kinder und als solche nicht daran gewöhnt noch darin geübt, sich vollkommen zu verhalten [...] Gott konnte also von Anfang an dem Menschen Vollkommenheit verleihen; der Mensch aber war nicht in der Lage, sie anzunehmen: er war ja nur ein kleines Kind.

Und deshalb kam der Herr in der Fülle der Zeiten, als er alles in sich vereinte (Eph 1,10), zu uns, nicht in seiner Macht, sondern so, wie wir ihn wahrzunehmen vermochten. Er hätte tatsächlich auch in seiner unaussprechlichen Herrlichkeit zu uns kommen können, aber wir hätten die Größe seiner Glorie nicht ertragen können [...] Das Wort Gottes, das doch vollkommen war, hat sich mit dem Menschen zum Kind gemacht, nicht um seinetwillen, sondern wegen des kindlichen Zustandes, in dem sich der Mensch noch befand.

Gegen die Irrlehren, IV, 38,1−2
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« Antwort #4789 am: 21. Februar 2017, 06:48:49 »
Buch Jesus Sirach 2,1-11.

Mein Sohn, wenn du dem Herrn dienen willst, dann mach dich auf Prüfung gefasst!
Sei tapfer und stark, zur Zeit der Heimsuchung überstürze nichts!
Hänge am Herrn, und weiche nicht ab, damit du am Ende erhöht wirst.
Nimm alles an, was über dich kommen mag, halt aus in vielfacher Bedrängnis!
Denn im Feuer wird das Gold geprüft, und jeder, der Gott gefällt, im Schmelzofen der Bedrängnis.
Vertrau auf Gott, er wird dir helfen, hoffe auf ihn, er wird deine Wege ebnen.
Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, hofft auf sein Erbarmen, weicht nicht ab, damit ihr nicht zu Fall kommt.
Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf ihn, und er wird euch den Lohn nicht vorenthalten.
Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, hofft auf Heil, auf immerwährende Freude und auf Erbarmen!
Schaut auf die früheren Generationen und seht: Wer hat auf den Herrn vertraut und ist dabei zuschanden geworden? Wer hoffte auf ihn und wurde verlassen? Wer rief ihn an, und er erhörte ihn nicht?
Denn gnädig und barmherzig ist der Herr; er vergibt die Sünden und hilft zur Zeit der Not.

Psalm 37(36),3-4.18-19.27-28ab.39-40ab.

Vertrau auf den Herrn und tu das Gute,
bleib wohnen im Land und bewahre Treue!
Freu dich innig am Herrn!
Dann gibt er dir, was dein Herz begehrt.

Der Herr kennt die Tage der Bewährten,
ihr Erbe hat ewig Bestand.
In bösen Zeiten werden sie nicht zuschanden,
sie werden satt in den Tagen des Hungers.

Meide das Böse und tu das Gute,
so bleibst du wohnen für immer.
Denn der Herr liebt das Recht
und verlässt seine Frommen nicht.

Die Rettung der Gerechten kommt vom Herrn,
er ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der Herr hilft ihnen und rettet sie,
er rettet sie vor den Frevlern.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 9,30-37.

In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr;
denn er wollte seine Jünger über etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.
Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen.
Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen?
Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei.
Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen:
Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4790 am: 21. Februar 2017, 15:42:54 »
Bitten wir sie, uns ihre machtvolle Liebe zu schenken

Suchen wir im Grau unseres Alltags die Nähe des heiligen Josef, der Jungfrau Maria und des Jesuskindes.
Bitten wir sie schlicht, demütig und innbrünstig, dass sie uns zeigen, welchen Sinn diese Prüfung hat;  bitten wir sie, dass wir diese Prüfung akzeptieren lernen und so in ihrer Spur gehen, damit wir treu sind, wie sie treu waren.
Erflehen wir ihren Glauben, ihre demütige und machtvolle Liebe, damit wir wie sie den Plan verwirklichen, den der Herr von jedem von uns hat, zur Ehre Gottes, zu unserer persönlichen Heiligung und zum Heil der Seelen und der Kirche.
Seliger Pater Marie Eugène

In La Vierge Marie toute Mère, Editions du Carmel
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« Antwort #4791 am: 22. Februar 2017, 06:46:38 »
Hl. Isabella von Frankreich, Klostergründerin

* im März 1225 in Frankreich
† 22. Februar 1270 in Longchamp bei Paris, heute eine Pferderennbahn und Mühle im Bois de Boulogne in Paris in Frankreich

Isabella war die Schwester des französischen Königs Ludwig IX.. Sie gründete 1255 in Longchamp bei Paris - heute eine Pferderennbahn und Mühle im Bois de Boulogne in Paris - ein Kloster der Franziskaner-Klarissen; dort ist sie beigesezt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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